Wettbewerb 11: Auch Objekte haben Gefühle!


  • In diesem Thema habt ihr eine bestimmte Anzahl an Punkten zur Verfügung, die ihr den Texten im Tab "Abgaben" geben könnt. Dabei ist zu beachten, dass ihr nahezu frei wählen könnt, wie ihr die Punkte verteilt und welche Texte mehr Punkte als andere bekommen. Achtet jedoch darauf, dass ihr die Punkte, die euch zur Verfügung stehen, komplett ausschöpft. Votes, welche zu wenige oder zu viele Punkte enthalten, können leider nicht gezählt werden. Des Weiteren solltet ihr eure Punkte mindestens auf drei Texte verteilen, eure Wahl begründen und natürlich nicht für eure eigenen Texte voten.
    Es ist außerdem hilfreich, euch das "How to vote-Topic" anzusehen. Schreibt ihr in dieser Saison besonders viele Votes, habt ihr die Chance auf Medaillen. Weitere Informationen findet ihr hier: Informationen und Regeln zu den Wettbewerben.


    Wer neben den Votes noch weitere Kritik für sein Werk erhalten möchte, aber kein eigenes Thema erstellen möchte, der kann dies gerne in unserem Feedback-Thema für fertige Texte tun!

    Zitat von Aufgabenstellung

    Auch Objekte haben Gefühle!
    Was unternehmen Spielzeuge, wenn die Besitzer außer Haus sind? Was denkt das Haus auf der anderen Straßenseite, an dem du jeden Tag vorbei gehst, oder die mächtige Eiche, unter deren Zweigen du dich im Sommer ausruhst? In diesem Wettbewerb sollt ihr eine etwas ungewöhnliche Perspektive einnehmen: Die eines unbelebten bzw. nicht denkenden Gegenstandes! Schreibt eine kurze Geschichte aus der Sicht eines Objektes oder einer Pflanze und lasst uns an euren kreativen Gedanken teilhaben! Welche Situation oder welches Ereignis ihr beschreibt, ist euch freigestellt, solange sie aus Sicht eines Dings geschrieben ist, das normalerweise keine eigenen Gedanken hat. Pokémonbezug ist möglich, aber kein Muss.



    Ihr könnt 6 Punkte verteilen, maximal 3 an eine Abgabe



    Wenn ihr nicht wissen solltet, wie ihr eure ID herausfindet, könnt ihr dies unter anderem hier nachlesen.


    Der Vote läuft bis Sonntag, den 05.07.2015, um 23:59 Uhr.
    [tab=Abgaben]








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  • Download-Post


    Wie gewohnt könnt ihr euch die Abgaben der Wettbewerbe hier im PDF- und ePub-Format herunterladen, um so auch unterwegs lesen zu können.
    Die PDF wurde von @Sheogorath und das ePub von @Sakul erstellt. Sollten Fragen und/oder Anregungen bestehen, dann zögert bitte nicht die Urheber deswegen anzusprechen; konstruktive Verbesserungsvorschläge sind immer willkommen.
    Für eine kurze Anleitung und noch einmal die Einführung zu den "Wettbewerben unterwegs" klicke hier.
  • [tabmenu]
    [tab=Pflanzen]
    Hallo,
    YEAH ERSTE, DAS WAR DAS ZIEL ;D  
    OK, ich muss mich gerade von gewissen Disskusionen ablenken, und werde jetzt mal voten. Zuerst hatte ich überlegt zu allen etwas zu sagen, doch dann entschied ich mich dagegen, da ich die Angst hatte, möglicherweise zu gemein zu denen zu sein, die ich nicht mochte - was nicht heißt, dass alle Abgaben die keine Punkte haben schlecht waren! Im Gegenteil ich habe kaum einen Wetti gehabt, in der ich so viele Abgaben geliebt habe, und in der ich so viel gelungenes Zeug gefunden habe. Ich bin sehr glücklich mit der Thematik und Umsetzung. Es war eh total schwer mich zu entscheiden wer wie viele Punkte erhalten soll, aber gut.


    Für die die den Tabtitel nicht verstehen... ich wollte hier voten um allen Menschen, die es gewagt haben sich eine Pflanze als Ding aus zu suchen eiskalt 0 Punkte zu geben, da Pflanzen fühlende Wesen sind. Dem FSM sei dank habe ich keine Pflanzengeschichte lesen müssen.


    [tab=haben]
    02: Der Ball und die Kiste:
    Ich gestehe, als ich die Abgabe öffnete und den Titel laß, hatte ich kein wirklich euphorisches Gefühl, bzw. trifft es das nicht so ganz, ich war eher unbeeindruckt und hätte nicht gedacht, das ich lesen werde, was ich laß. Denn im Vergleich zum Inhalt erschien mir der Titel eher einfach - durchaus genau, dass stimmt schon - doch einfach, gar unspektakulär. Ich erwarte jetzt nicht sowas wie "Das S´superduper gruselige Abenteuer des schimmernden rosa Diamaten des Todes" oder so als Titel - was sowieso doof wäre xD - aber irgendwie hatte mich der Titel nicht so ganz beflasht, um es auf den Punkt zu bringen. Und als ich sah, dass der Text auch noch eher kurz ist, hatte ich schon gedacht mich erwartet ein *Facepalm* Text ... doch ... du hast mich mehr als nur überrascht. Mehr. Als. Nur. überrascht. Im Gegensatz zu manch anderem Text, den ich leider lesen musste, wirken die Gegenstände hier einfach wie Lebewesen, wie normale fühlende Dinge, wie es nun auch sein sollte. Ohne viel herum zu erklären, ohne viel aufstand, ohne viel zu erzwingen. Der Text ist, durchaus eher kürzer, doch das liegt daran, dass du nur wenige Zeilen brauchst um Genialität zu erschaffen. Ich hatte nämlich Respekt vor der Weisheit der Kiste und dann Mitgefühl und dann wollte ich die Kiste umarmen. Der Cliffhanger, die Botschaft und der Inhalt an sich sind wunderschön stimmig und die Charaktere bewegen - zumindest mich. Sehr gelungen. Deshalb gibt es eigentlich nur noch eines zu sagen: Lebe lange und in Frieden Kiste... You will be missed...


    03: Ein stiller Beobachter:
    Hier haben wir eigentlich einen direkten Kontrast zu der Abgabe, die ich gerade gelesen habe und die ich toll fand. Der Unterschied beginnt schon mal im Titel, der - ist rein subjektiv- mir persönlich viel mehr zusagt, wobei was heißt hier viel mehr zusagt? Ich mag ihn. Rahmen! OK, nicht Rahmen, ich bin ja noch nicht fertig. Ich habe einfach einen fabel für das geheimnisvolle, was etwas ist, dass hier bei dem Titel begann und das sich erneut im weiteren Verlauf wiederspiegelt. Hierbei spiele ich auf die Geschichte des Mädchens an, die angeschnitten wird, aber zu der Mann nichts erfährt. Meh, das ist so, als wirfst du mir einen Keks zu und wenn ich danach greifen will, nimmst du ihn wieder weg und fragst schmatzend, ob ich den etwa hätte essen wollen. :/ Obgleich du mich nicht mit Keksen versorgt hast, hat mir die Geschichte dennoch zugesagt. Auch dir gelingt es, kurz und knapp das Leben eines Steines - sorry aber als ich den "Ich liebe mein Dasein als Stein" Satz laß musste ich kurz kichern. Einfach nur, wegen der Idee eine Geschichte über einen Stein zu schreiben. Auch hier finde ich, kann man wieder so schön mit dem Stein mitfühleln, hat mitleid mit ihm und ich hatte das Bedürfnis, ihn zu umarmen, sobald ich die Kiste aus Abgabe 2 fertig umarmt habe.


    04: Die Fahrt zur Hölle
    OK bevor ich überhaupt irgendwas gelesen hatte, dachte ich schon, ich bekomme jetzt was mit Lucifer oder Hades, ich hatte ganz fest mit dem Boot des Fährmannes gerechnet, dass eine Seele über den Styx bringt... und dann bekomme ich wieder eine Stein Geschichte. Bis ich das Blicke mit dem Witz. Mano ich musste mir den erst von Brett Pit erklären lassen, und dann viel es mir wie Schuppen von den Augen und ich musste über den Witz und meine eigene Unfähigkeit ihn zu sehen lachen. Alles in allem ist die Abgabe äußerst amüsant geschrieben und mehr als einmal schlich sich hierbei ein breites Grinsen auf meine Lippen. Was in dieser Abgabe auch äußerst schön ist, ist die Tatsache, dass du versucht hast so vielen Dingen wie möglich leben ein zu hauchen und dies auch äußerst zufriedenstellend gelungen ist. Der Trick ist hierbei nicht zu vielen Dingen eine Seele zu geben, wie dem Boden oder dem Abwasser oder FSM bewahre gar der Luft. Die Charaktere die verwendet wurden, sind einfach überzeugend in ihrer Art und ihrem Auftreten und die satirischen und lustigen Elemente verpassen der Abgabe eine schöne Note. Das schöne ist auch, dass wir hier durchaus 2 Steingeschichten haben, die von der Idee und der Umsetzung jedoch vollkommen anders ausgelegt sind. Ein Vergleich ist kaum möglich und doch werde ich wohl einen ziehen müssen, was daran liegt, das so viele gute Abgaben eingereicht wurden.


    07: Der digitale Angsthase
    Wecker. Das war mein erster Gedanke. Nach ein paar Sätzen, kam das jedoch nicht in Frage. Armbanduhr, dachte ich dann. Doch nach dem Wort App war es eigentlich klar, das ich es hier mit einem Handy zu tun habe. Einem Handy, das meinen Charakterzügen so sehr gleicht ^^ Im Gegensatz zu den anderen Abgaben, scheint hier der Mensch keine Nebenrolle ein zu nehmen, sondern ein wichtiger Teil der Geschichte zu sein, womit Robin als auch Z2 den Handlungsverlauf bestimmen. Stören tue ich mich daran keinesweges, im Gegenteil. Durch die Gleichstellung der beiden, und die intensieve Beschreibung der Gefühlswelt des Handys, hat man das Gefühl, als würden die beiden wirklich gemeinsam dieses Abenteuer bestreiten, als wäre Z2 ein Mensch, der zusammen mit Robin in die Schule einbricht, vor den Wachmännern davon läuft und erfolgreich flieht. Etwas was ich hier jedoch bemängeln will, ich weiß das das in Filmen immer so ist und ich bin keine Amerikanerin - worauf wohl das C verweißt - aber ich kenne keinen Lehrer der seine Arbeiten in der Schule rum liegen lässt. Die nimmt man doch immer mit nach Hause. Ich meine meine Abschlussprüfungen hat meine Lehererin auch bei sich daheim rum liegen gehabt. Da wäre die Gefahr das sowas passiert viel zu groß. Ich weiß das könnte in Amerika anders sein, doch irgendwie glaube ich es nicht. Ich fände es unlogisch...und wenn es doch so ist, dann Facepalm Amerika...Facepalm...
    Alles in allem auch hier eine gelungene Abgabe, in der die Gefühlswelt wunderbar erörtert wird und ein mitfühlen, ein mitfiebern und erleichtertes ausatmen den Leser erfreuen.


    [tab=Gefühle]
    ...es sind keine Dinge!


    So nun kommen wir wohl zu dem am schwersten zu verteilenden ... den Punkten... ich habe lange überlegt, wirklich, zumal mich auch nervt, dass ich die guten Abgaben kaum würden kann, was natürlich an der geringen Punktezahl liegt, die ich verteilen kann. Ich will am besten gar nicht weiter um den heißen brei herum reden und einfach Punkte verteilen, OK ? Für die, die keine Punkte erhalten haben, tut es mir leid. Seid mir nicht böse.


    ID: 29857
    02: 2
    03: 1
    04: 2
    07: 1


    2+2+1+1 =6 => YEAH
    [/tabmenu]

    [align=center][font='Georgia, serif'][size=12]Never doubt that I love you, cause I'm with you till the end of the line RaichuPorenta Caesurio

  • Ich grüße auch, ihr Leser dieses Topics! Färöer ist zurück und wie sehr freue ich mich, endlich wieder voten zu können!!!


    Abgabe 2: 3 Punkte
    Was bei dieser Abgabe wohl am meisten auffällt, ist das Ende. Wie kann man nur ein so gemeines Ende schreiben ;( In Filmen sterben immer die sympatischten, in BisaBoard-Geschichten werden Holzkisten voller Lebensweisheit einfach entsorgt. Während man aber einige Tränen wegen des Endes vergießt *schnief*, vergisst man beinahe, wie gut das Thema umgesetzt wurde, indem man mal einen Fußball zu Wort kommen lässt. Genau solche Geschichten, in denen man sich mal Gedanken machen kann, wie glücklich man sein kann, ein Mensch zu sein, wollte ich bei diesem Wettbewerb lesen. Es ist also nur folgerichtig, dass ich hier die Höchstpunktzahl vergebe.


    Abgabe 4: 3 Punkte
    Was für eine herrliche Abgabe! Am besten finde ich die "melancholische Stimme", die ihren Ruf in der Gesellschaft etwas aufbessern will. Ich habe spätestens in der Mitte der Abgabe aufgehört, die gelungenen Pointen von "Du hast Ecken und Kanten" bis "Ich bin Brett Pit" zu zählen. Besonders gut gefällt mir auch, dass die Gesprächspartner des Steins nicht äußerlich beschrieben worden. Durch den guten Schreibstil konnte sich so jeder vorstellen, wem der Stein auf seiner Reise so begegnet, ohne sich dabei fremd schämen zu müssen. Es gibt nur eine Kleinigkeit, die ich hier anprangern könnte: Warum liegt das Brett auf dem Grund des Wassers? Es ist aus HOLZ!!!!


    Somit wäre mein Intermezzo auch schon wieder vorüber. Bevor ich mit der Schablone ende, möchte ich gerne verhindern, dass mich einige Schreiber vielleicht steinigen wollen, weil ich nur an zwei Abgaben Punkte vergebe: Ich bitte tausendmal um Entschuldigung und es gibt auch auf jeden Fall einige Abgaben, die des ein oder anderen Punktes würdig gewesen wären, aber Abgabe 2 und 4 waren so herausragend, dass die geringe Anzahl an Punkten leider nicht ausgereicht hat...


    ID: 99318
    A2: 3
    A4: 3

  • [tabmenu][tab=Subjekt]

    Dass ich mal semi-witzige Tabtitel bei einem Vote verwenden würde, hätte ich auch nicht gedacht, aber was soll's. Es fiel mir spontan ein, jetzt müssen alle damit leben, oder eben auch nicht, um auf das Thema zu kommen. Aufgabe war es, einem Objekt oder einer Pflanze die Möglichkeit zu bieten, seine Gefühle auszudrücken. Die Umsetzung der Aufgabe, aber auch der eigenen Idee werden in meiner Bewertung wohl das entscheidende Kriterium darstellen. Dazu kommen allgemeine Dinge wie Rechtschreibung, Grammtik oder allgemeine Auffälligkeiten.


    Und los geht's.

    [tab=Prädikat][subtab=I]

    "The True Story of Love" - Hach ja, da freut man sich doch gleich, wenn als erstes Fandom direkt "Barbie und Ken" angegeben ist. Die Abgabe an sich ist allerdings sehr interessant. Auf eine sehr kurze Beschreibung der Handlung folgen immer zwei ebenfalls kurze Monologe der beiden Puppen, mit einer Ausnahme, in der lediglich der Monolog von Ken erscheint. Die Geschichte ist so aufgebaut, dass Barbie eine Abneigung gegenüber Ken verspürt, zerstört und ersetzt wird, während Ken ihr gegenüber starke Zuneigung verspürt. Dennoch kann er offenbar nicht zwischen der ersten und der zweiten Barbie unterscheiden. Ein wirklich gelungener Gedankengang, dass ohne die Möglichkeit zu reden, alles sehr viel oberflächlicher wird. Zudem mag ich die leichte Ironie im Titel, da es ja doch eher eine einseitige Liebe ist. Dennoch würde mich interessieren, warum manche Wörter groß geschrieben sind und das "of" so alleine da steht. Ich beziehe das jetzt einfach mal auf den Aspekt der Oberflächlichkeit, wenngleich das wohl eher nicht so gedacht war.
    Ein paar Tipps für die nächste Abgabe wären, dass der Text insgesamt noch etwas länger sein könnte. Die Gedanken sollten wahrscheinlich möglichst kurz gehalten werden, sodass sie realistischer wirken, die Handlung bietet da allerdings auch noch ein wenig Spielraum.

    [subtab=II]

    "Der Ball und die Kiste" - Der Titel erinnert mich doch irgendwie an Fabeln. Und auch wenn die Geschichte vom Aufbau keiner klassischen Fabel ähnelt, steckt in ihr immerhin die ein oder andere Moral. In der Geschichte führen die beiden im Titel bereits erwähnten Objekte eine kurze Konversation über das Leben des Balles, welche allerdings recht rasch unterbrochen wird, weil der Ball seinen Aufgaben nachkommen muss. Die Kiste verspricht zu warten und wird genau in diesem Moment von ihrem Platz genommen.
    Insgesamt glänzt die Geschichte durch sehr starke Symboliken (ich komme von der Fabel einfach nicht ab), sodass man das Gespräch ebenfalls auf Menschen übertragen könnte. Themen sind eben "das Herumtreten auf anderen", die Nützlichkeit für andere oder auch die eigene Entscheidungsfähigkeit. Dass der Text nicht allzu lang ist, stört ebenfalls kaum, weil Fabeln in der Regel ebenfalls nicht so lang sind, aber auch, weil das Thema in den wenigen Worten sehr gut umgesetzt wurde.
    Ein klitzekleiner Kritikpunkt wäre allerdings, dass ich mich frage, wie der Ball eigenständig zur Wand rollen kann, aber gut, wer reden kann, kann sich auch bewegen. (:

    [subtab=III]

    "Ein stiller Beobachter" - Kurz und knapp: ein passender Titel. Nichts besonderes, sondern eher langweilig und ruhig, fast ein wenig spießig, eben wie der Stein. In der Geschichte nennt der Stein zunächst Geschehnisse, die er bereits beobachten durfte, bis ihm schließlich ein Mädchen auffällt, das ihm bekannt ist. Es wird eine kurze Geschichte dazu angerissen, über die man als Leser aber nichts weiter erfährt. Man sieht es eben aus der Sicht des Steins. Abschließend wird der Stein von einem wütendem Jungen ins Wasser geworfen.
    Zunächst gefiel mir die Thematik recht gut, einfach weil man mit dem Stein recht gut mitfühlen konnte. Mein zweiter Gedanke war, dass man es eben nur aus der Sicht des Steines liest und genau davon auch etwas beeinflusst wird. Der Stein wirkt recht pessimistisch. Vielleicht wird er ja gar nicht vom Sand bedeckt, sondern kann unter Wasser ganz still und leise Fische oder andere Lebewesen beobachten. Hier wirkt er aber stark auf das Leben der Menschen fixiert, in diese Fall sogar insbesondere auf das Leben des Mädchens. Ist er vielleicht sogar verliebt in sie?
    Insgesamt gelingt es aber auch dir, deine Idee in recht wenigen Worten sehr gut umzusetzen. Eventuell wird es dann beim nächsten Mal noch ein bisschen länger. (:

    [subtab=IV]

    "Die Fart zur Hölle" - Vor solchen Tippfehlern habe ich jedes mal Angst, insbesondere bei einer an sich eigentlich wirklich guten Abgabe. Generell wird die Geschichte eines Steins beschrieben, der genau das Gegenteil eines langweiligen Lebens führt. Zunächst landet er im Abwasserkanal, anschließend in einer Ratte und schlussendlich in der "Hölle".
    Die Geschichte überzeugt durch eine große Menge an sprechenden "Objekten", wobei es hier auch auf Organe ausgelegt wurde. Diese Gesprächspartner wirken sehr individuell, obwohl sie nur relativ wenig sagen. Darüber hinaus kann man beim Lesen durchaus das ein oder andere mal lachen. Lediglich die Umsetzung des Brett Pit-Witzes gefiel mir irgendwie nicht so, was aber auch daran liegen kann, dass der Witz mit der Zeit eben doch weniger lustig wird. Was ich übrigens überhaupt nicht verstehe ist, warum der Stein immer lachen muss, sobald er sich vorstellt. Denke ich gerade einfach zu kompliziert?
    Insgesamt aber eine sehr gelungene Geschichte! (:

    [subtab=V]

    "Ohne Titel" - Daraus schließe ich schon einmal, dass es sich um jemanden Neues hier handeln könnte, was ich zunächst natürlich berücksichtige werde. Die Geschichte handelt von zwei Stofftieren (?), von denen das eine das andere sucht, während sich die Familie nicht im Haus befindet. Beide haben die Fähigkeit, sich frei zu bewegen und zu sprechen. Das ist ein Aspekt, den die anderen Abgaben so noch nicht unbedingt aufgegriffen hatten. Die Suche wird am Ende erfolgreich abgeschlossen und die beiden begeben sich zurück zu ihrer Ausgangsposition.
    Die Geschichte gefällt mir an sich ganz gut, allerdings fehlt ihr noch das letzte Etwas. Vielleicht ein Punkt, an dem der Suchende verzweifelt zum Bett zurückkehrt und sich Sorgen macht oder vielleicht sogar glaubt, das Raichu gefunden zu haben und dann merkt, dass das nicht der Fall ist. Dazu dann noch ein schöner Titel und vielleicht noch einmal mehr Korrekturlesen. So reicht es vermutlich leider noch nicht zu Punkten. Gerade ein Happy End liest man hier in machen Wettbewerben viel zu selten, das hätte mit Sicherheit Potenzial! (:

    [subtab=VI]

    "In Liebe, Perdita" - Ein wunderschöner Titel, den man wohl erst ab etwa der Hälfte des Textes zu verstehen beginnt. Vielleicht zu einer anderen Uhrzeit auch früher, das weiß ich nicht. Die Abgabe aus der Sicht eines Tagebuchs zu schreiben, ist auf jeden Fall sehr interessant, einfach weil es mit so unglaublich vielen Informationen gefüttert ist. Im Gegensatz zu dem ersten Stein kennt das Tagebuch die Hintergründe, wodurch auch komplexere Gedankengänge entstehen können.
    Die Geschichte handelt von einem Mädchen, das (erneut) verlassen wurde und deshalb weint. Das Tagebuch ist unentschlossen und würde sowohl gerne trösten als auch eine Art Rache ausüben, kann jedoch weder das eine noch das andere. Auch das Tagebuch bekommt nicht die Wertschätzung, die es verdient hat, da es am Ende vorerst auf dem Schrank landet. Die Abgabe kann meiner Meinung nach mit einer guten Wortwahl und vor allem mit einem Überraschungseffekt punkten, da ich anfangs nicht unbedingt mit einem Tagebuch gerechnet hatte. Und ich musste anfangs ein wenig über den Witz lachen, es tut mir leid, ich lache über so etwas. .__.
    Insgesamt eine gute Abgabe! (:

    [subtab=VII]

    "Der digitale Angsthase" - Und ich dachte immer Handys wären mutig. Zum Abschluss der Wettbewerbs auf jeden Fall noch einmal eine sehr intensive und vor allem spannende Geschichte, in welcher ein Mädchen versucht, ihre Note nachträglich und illegal zu verbessern. Dazu dringt sie nachts in die Schule ein und wird unter anderem von Wachpersonal gesucht.
    Die Idee, diese "Mission" aus der Sicht des Handys zu erleben, ist keine schlechte Idee. Eben dieses Handy dazu auch noch als sehr zweifelnd darzustellen, gefällt mir ebenfalls sehr gut. Allerdings kann ich beispielsweise nicht ganz verstehen, worum sich das Handy jetzt wirklich sorgt- um das Mädchen oder um sich selbst? Relativ früh wurde eine kurze Szene beschrieben, in der als eine Folge etwas mit negativen Auswirkungen auf das Handy genannt wurde, während ein Schulverweis als schlimmer eingestuft wurde, obwohl dies auf das Handy keine negativen Auswirkungen hätte.
    Darüber hinaus habe ich mich fast durchgehend gefragt, was für eine Eliteschule das sein muss, dass es dort Wachpersonal und eine Statue gibt. Zudem wird am Ende von einem Campus und einem Wohnheim geschrieben, das vermittelt mir irgendwie nicht das Bild einer Schule. Ganz abgesehen davon finde ich die Situation an sich schon absurd: Ich meine, ich hätte eine C- (sofern das jetzt einer deutschen 3- entspricht) ohne zu zögern genommen. :3
    Insgesamt aber eine spannende und vor allem handlungsreiche Geschichte! (:

    [tab=Objekt]

    Sechs Punkte, sieben Abgaben - das macht dann wohl einen für jede Abgabe, oder so. Ich mache es einfach kurz und knapp:


    ID: 64968
    A4: 3
    A2: 2
    A6: 1


    Abgabe vier hat mich insgesamt am meisten überzeugt, weil hier viel Handlung mit viel Humor kombiniert wurde. Abgabe zwei erhält zwei Punkte, da mir hier insbesondere die Symbole sehr gut gefielen, die Abgabe insgesamt jedoch recht kurz war. Abgabe sechs hingegen konnte insbesondere mit dem Überraschungseffekt punkten. Für andere Abgaben waren leider keine Punkte mehr übrig, obwohl es noch einige verdient gehabt hätten.
    2,5h ist eine gute Bilanz, oder?

    [/tabmenu]

  • [align=justify][font=verdana][tabmenu][tab=Dies sind]Nija votet, was ist schief mit der Welt?


    Technisch gesehen wollte ich ja zu diesem absolut epischen Thema was abgeben. Leider hab ich's voll verpennt. Deswegen kriegt ihr jetzt nen Vote von mir. Weil tolles Thema. Pff. Bereitet euch schon einmal darauf vor, dass ich mich oft beklage, weil es hier deutlich zu viele tolle Abgaben gibt, wtf, jetzt weiß ich, warum ich nie vote, die Bepunktung tut ja weh. '-' Großes Sorry im Voraus an alle, die keine Punkte gekriegt haben, ich wollte ja, aber ich durfte nicht mehr. ;___;
    [tab=sicherlich keine][subtab=The True Story of Love]Ui, Barbie und Ken. =,D
    War erstmal etwas verwirrt, da es sich eher wie ein Drehbuch las (hatten wir nicht letztens die Lyrik-Dramatik-Epik-Diskussion, wo es dann auch hieß, dass man mal Dramatik-WBs brauchen könnte? Haha), weil sich mir der Schreibstil nicht erschloss, eventuell hätte man die Namen der Charaktere und die "Regieanweisungen" fett oder kursiv machen können, das macht die Sache gleich klarer. In den Regieanweisungen wurde auch gern mal das Tempus gewechselt, was meine Verwirrung nicht geholfen hat. '-'
    Nachdem ich aber alles entschlüsselt habe, finde ich die Idee gar nicht mal schlecht, vor allem beim Ende musste ich dann doch grinsen. Dass die Emotionen gerade von Ken doch sehr übertrieben waren, hat dazu noch mal beigetragen, für mich sind Barbie und Ken ohnehin übertrieben theatralische (no pun intended) Charaktere und da passte es dann doch. Die beiden Barbies haben dem ganzen dann die Krone aufgesetzt, da kann einem Ken ein wenig leidtun, andererseits sind mir die Barbies sehr sympathisch. =D Dass er nicht zwischen beiden unterscheiden kann ... Nun, that's Ken, I guess. xD
    Dennoch gibt es trotz einer gelungenen Grundidee noch ein paar Sachen, die mich stören; wie gesagt switcht du immer mal wieder Tempora, es gibt ein paar R&G-Fehler und zudem ist der Text sehr kurz. Ich wüsste jetzt zwar nicht, wie man den verlängern könnte, weil gerade diese übertriebenen Emotionen in so einer kurzen Zeitspanne ihm irgendwie seine Würze geben und immerhin Qualität > Quantität, aber ich hab dennoch das Gefühl, es war ein wenig sehr, hm, rushed. Vielleicht noch die Meinungen der anderen Spielzeuge einbringen oder so, à la Toy Story. x) Und ich kann den Titel nicht so ganz auf die Abgabe beziehen; dass er ironisch gemeint ist, ist klar, aber irgendwie ... Hm. Ich werd jetzt nichts zu der Sprache sagen, weil das jeder selbst entscheiden muss, aber ... Doch, ich glaube, ich weiß, was mich an dem Titel stört! Das "story". "True Love" (oder auch "Wahre Liebe") hätte imo alleinstehend besser gewirkt, eben weil es nicht wirklich eine Geschichte ist, sondern eine Szene.
    Insgesamt eine Abgabe mit toller Grundidee, mit mehr Ausbau und eventuell auch noch Fehlersuche (ich würd ja Betaleser sagen, aber Wettbewerbsabgabe. '-') könnte sie aber noch besser werden. So ist sie leider von den anderen tollen Sachen hier überschattet, verzeih. ;A;


    @Flocon btw: das mit dem kleinen of und dem Rest groß hab ich auch öfter schon in Liedtiteln gesehen, auch mit anderen "kleinen Wörtern", sieht wohl einfach schicker aus oder die Engländer finden die deutschen großgeschriebenen Substantive so toll.
    [subtab=Der Ball und die Kiste]Wieso so traurig, wtf. ;A;
    Und hier haben wir schon eine meiner liebsten Abgaben aus einem Wettbewerb, bei dem irgendwie fast alles eine meiner liebsten Abgaben ist. '___' Gawd, darf ich diese Kiste knuddeln? Das arme Ding. Der Ball war mir ehrlich gesagt unsympathisch, er ist wie diese Leute, die sich bei jemandem, der sich kaum sein Essen leisten kann, beschweren, dass ihr Vater ihnen das schwarze iPhone gekauft hat, obwohl sie das weiße wollten, lol. Da hat die Kiste schon recht, der Ball wäre nie glücklich, das Gras ist woanders immer grüner. Das ist zwar ein gegebener Fakt, aber dass er sich unbedingt bei der Kiste, die von allen doch ein ziemlich mieses Los gezogen hat (und mit der ewig niemand geredet hat, und jetzt kommt einer an, nur, um ihr die Ohren vollzuheulen), beschweren muss, argh. Ich mag ihn nicht. Ich mag ihn wirklich nicht. >=(
    Die Kiste hingegen ist genügsam, sie hat sich mit ihrem Los abgefunden und beschwert sich nur indirekt, sie ist ja schon sehr alt (und brummelig) und zerbrechlich, existiert nur noch, um rumzustehen und Bälle zu beinhalten ... Ich meine, sie ist eine Kiste, was würde man schon sonst mit ihr machen? Aber diese Geschichte inspiriert mich jetzt dazu, meine alte Holzkiste zu umarmen. Ich wünschte, ich würde lügen.
    Zwar ist die Geschichte recht kurz, aber das hat man beim Lesen imo gar nicht gemerkt, viel mehr hätte man ja auch nicht sagen können, ohne es überladen und repetitiv wirken zu lassen, weswegen ich mich darüber jetzt mal nicht beschwere. Im Gegensatz zu Abgabe 1 wurde hier das Pacing auch bei wenigen Worten sehr schön gemacht. Ich hab hier jetzt gerade so gar nichts auszusetzen, nicht einmal am Titel, der zwar alles sagt und nicht gerade kreativ ist, aber passt wie Faust aufs Auge, und frage mich gerade, wie zur Hölle ich alle tollen Abgaben hier bepunkten soll. Die hier kriegt sicher Punkte, aber ... ARGH!
    [subtab=Ein stiller Beobachter]In der Tat ein stiller Beobachter, dessen Passivität die Geschichte durchaus prägt, finde ich. Viele Emotionen zeigt der Stein ja nicht, er beschreibt die Szene zwischen dem Jungen und dem Mädchen ganz sachlich, scheint auch nicht ganz zu begreifen, was passiert, denke ich, denn ja, er ist nun einmal ein Stein. Andererseits tut ihm das Mädchen sichtlich leid, zu dem er eine gewisse Bindung aufgebaut hat, weil sie halt so oft da ist. Und schlussendlich liegt er am Meeresgrund, beschrieben, sodass es teils melancholisch wirkt, aber auch akzeptierend. Dieser Stein könnte ich sein - liegt jetzt am Meeresboden, hat nichts mehr zu sehen, nicht einmal die Sonne, und während er da so liegt, nimmt er diese Situation an, erklärt, aber beschwert sich nie. Oder in meinen Worten ausgedrückt: "*sigh* Ach yolo. Ist nicht so, als könnt' ich was dagegen tun, warum aufregen. *wegschnarch*" xD
    Auch hier haben wir wieder eine kurze Erzählung, das scheint ein Leitmotiv in diesem Wettbewerb zu sein, und ich finde, man hätte den Streit zwischen dem Jungen und dem Mädchen noch ein wenig ausbauen können. So passiert es etwas Schlag auf Schlag und ehe man sich versieht, ist man auch schon beim letzten Satz angekommen. Hmm. Das ist wahrscheinlich Meckern auf hohem Niveau, lol. Ein paar mehr Absätze hätten dem hier aber vielleicht gut getan, einfach der Übersicht halber. Ich mag die Geschichte, aber irgendwie muh, andere haben mich mehr begeistert ;A; Das hat man davon, eine gute Abgabe in einem Wettbewerb voll mit tollen Abgaben zu sein. Sorry, du hast einfach Pech und starke Konkurrenz ._."
    [subtab=Die Fart zur Hölle]Ist das ein sehr günstig gelegener Tippfehler oder ist schon der Titel ein Wortspiel? Passen würde es sogar, lol. x) Aber auch als "Fahrt" mag ich den Titel. Er sagt im Gegensatz zu denen von Abgabe 2 und 3 nicht wirklich viel aus, aber das macht ihn so spannend.
    Okay, real talk: diese Abgabe vereint alles, was ich brauche. Schlechte Wortwitze, Dortmund, Humor und einen sarkastischen Protagonisten. Man mische dies mit einem amüsanten und nicht extravaganten, aber doch speziellen Schreibstil, von dem ich meine, zu wissen, von wem er ist (sicher bin ich aber nicht), und tadaaaaaaaah! Nijas Idealabgabe, jetzt neu im Kühlregal!
    Ich sag jetzt einfach mal gar nichts bis auf die Tatsache, dass mein einziger Kritikpunkt wäre, dass der Humor manchmal nur son ganz kleines bisschen ZU niveaulos war, aber was ist denn das bitte für eine Aussage, wer liebt niveaulosen Humor nicht? Ansonsten hab ich aber wirklich nichts zu beklagen und deswegen halte ich das hier auch kurz. Was lustig ist, weil die Abgabe bislang die längste war. owo


    @Flocon: ich bin ein Stein. Ich bin Einstein. Funktioniert ähnlich wie Brett Pit. =,D
    [subtab=Ohne Titel]Maaaah, Titelloses ist immer so ... Titellos. ;A; Ich kann's verstehen, wenn man keinen schicken findet, ich quäl mich da immer mit rum, aber eine Abgabe mit Titel wirkt einfach stimmiger. Nächstes Mal dann, schätze ich!
    Zuerst dachte ich "hä was hat das denn mit Objekten zu tun", bis ich gemerkt habe, dass die angesprochenen Pokémon (beziehungsweise Raichu und was immer der Suchende ist) wahrscheinlich Plüschtiere sind. Hat was von Toy Story, sie dürfen von den Menschen nicht dabei erwischt werden, wie sie quasi leben. Find Raichu übrigens unheimlich niedlich, erst einmal essen. xD Wobei sich die Frage stellt, wie es die Tür aufgekriegt hat, lol. War auf jeden Fall eine sehr knuffige Story, die mich ein wenig an alte Kindergeschichten erinnert hat, wie ich sie früher gelesen habe. Es gab einfach dieses flauschige Feeling. Das hab ich dieser Abgabe ungemein positiv anzurechnen, und hier hat mich nicht einmal die kaum vorhandene Länge gestört. Man hätte es vielleicht etwas ausbauen können, in etwa, indem sich der Suchende noch mit anderen Spielzeugen oder gar Möbeln auseinandersetzt, um Raichu zu finden, aber auch so mag ich es eigentlich recht gern. Weil's einfach niedlich ist. °^°
    Allerdings sind deine Anführungszeichen etwas seltsam gelungen, sieht mir eher nach aufeinanderfolgenden Kommata aus und sie sind auch nicht immer richtig gesetzt, da setz dich noch einmal mit auseinander, um das das nächste Mal besser zu machen! o/ Zudem hätten auch dieser Abgabe Absätze gut getan, und man weiß nicht, um wen es sich bei dem Suchenden handelt, was auch ein Stilmittel sein könnte, aber mich doch ziemlich neugierig gemacht hat. owo
    Insgesamt finde ich, dass diese Abgabe hauptsächlich enorm knuffig ist, aber doch noch ausbaubar. Du bist wahrscheinlich neu in dem Bereich oder beim Schreiben allgemein, aber selbst wenn nicht, bedeutet das nicht, dass du dich nicht noch entwickeln kannst, denn wenn du das tust, bin ich mir sicher, dass du noch Besseres auf die Beine stellst. \o/
    [subtab='In Liebe, Perdita']Aua. Mein Herz. AUA. Y u do dis. Y WOULD U. ;__;
    Mit Abstand die traurigste Abgabe hier, aber auch neben Abgabe 4 diejenige, die mich beim ersten Lesen am meisten in den Bann gezogen hat, wenn ich ehrlich bin. Das lag schon am Anfang, bis auf ein nicht kursi formatiertes (wow diese Peanuts) "Verzweiflung" war ich schon da völlig drin in der Geschichte. Dass der Erzähler ein Tagebuch ist, hab ich auch nicht von Anfang an gemerkt, aber omg, dieses ENDE, dieser Kommentar ist grauenhaft unstrukturiert aber ARGH. Gawd, ich bin bei der Bepunktung hier gerade am Verzweifeln, weil ich nicht weiß, ob ich dieser Abgabe hier 3 oder 2 Punkte geben soll, eigentlich sollte Abgabe 4 3 Punkte bekommen aber ich will Abgabe 2 unbedingt drinhaben GAWD DAS IST SO SCHWER.
    Äh, back to topic: Perdita ist nur ein weiterer Charakter aus der Liste derer, die ich in diesem Wettbewerb knuddeln möchte. Und oh ja, mir ist der Tempuswechsel aufgefallen, der aber so gesetzt wurde, dass ich ihn für gewollt halte. An dieser verdammten Stelle, an der sich das gewöhnliche Liebesdrama (das auch schon ziemlich traurig war) so schlagartig noch verschlimmert, dass es mir richtig wehgetan hat im Herzen. Gawd, Perdita. ;A; Noch dazu ist die Wortwahl an jeder Stelle absolut wundervoll, das Tagebuch wurde wirklich trotz des anwesenden Menschen ... Naja, menschlich dargestellt, und es war auch wunderbar sympathisch und omg ich möchte einfach jeden umarmen IST DAS DENN ZU VIEL VERLANGT
    Hier und da gab's ein paar Tippfehler (Sachen wie "zereisen", die jedem mal passieren, lol), aber ansonsten hab ich hier wirklich nichts zu beklagen. ICH FEIERE DIESE ABGABE EINFACH SO SEHR. Nur ohne den Partyhut. Weil der wär unangebracht. Sorry for rambling, aber ... Argh. So eine wundervolle Abgabe und doch so traurig. ;A;
    [subtab=Der digitale Angsthase]Wollte dir eigentlich noch nen Punkt geben, aber ... Nichts mehr übrig and I just. '-'
    Ich mag diese Abgabe vor allem, weil wir es hier tatsächlich mit einem digitalen Angsthasen zu tun haben - einem, mit dem ich mich sehr gut identifizieren kann. Ich bin diese Freundin, wenn alle was ansatzweise Verbotenes machen krieg ich Panik und n schlechtes Gewissen, obwohl es sonst niemanden schert, lol. Aber ne C- / 3- im Chemietest hätte ich mit Kusshand genommen! #chemie5 Ich kann auch gut verstehen, warum das Handy so viel Angst hat, auch, wenn es selbst weniger betroffen wäre, es ist einfach ... Wir machen was Verbotenes und die Leute, die ich mag, könnten Konsequenzen tragen und überhaupt WIR MACHEN WAS VERBOTENES. xD Die Abgabe besticht durch das doch sehr witzige Handy, äh, Smartphone sagt man ja heutzutage (ich kling so alt) und die Spannung, die erzeugt wird, ich krieg bei solchen Szenarien immer Angst, jemand findet was raus, aber am Ende geht ja doch alles gut, haha. Imo hätte man die Geschichte aber genauso gut in Schland spielen lassen können, ich hatte auch schon mal Lehrer, die gesagt haben, sie hätten die Klausuren nicht korrigieren können weil sie sie in der Schule vergessen haben, gibt bestimmt auch welche, die sie gleich ganz dalassen. xD
    So viel habe ich hier eigentlich gar nicht zu sagen, ich mag den Text und hätte ihm Punkte gegeben WENN ICH NOCH KÖNNTE
    SCREW THIS ALL
    [tab=kreativen Tabtitel.]Auf zur Bepunktung AKA dem Schrecken meines Lebens. ;A;


    ID: 27919
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    3+2+1=6, wenn mich meine Mathe-Kenntnisse nicht im Stich lassen. Hätte so gern gerade Abgabe 7 noch Punkte gegeben, hatte kurz Abgabe 6 und 4 in der Punktanzahl vertauscht aber ich musste beim Rereaden einfach Perdita die 3 Punkte geben und aua ich vote nie wieder. ;___;)/

  • [tabmenu][tab=Du]Kennt ihr das, wenn ihr nicht genügend Punkte habt, um alle Abgaben so zu würdigen, wie sie es verdient hätten?
    ...
    ...
    Nein, kennt ihr wahrscheinlich nicht, wenn man sich die Votebeteiligung in dieser Saison so ansieht... :|  
    [tab=dummes][subtab=Ein stiller Beobachter]Ich hab Steine erwartet. Ich hab Steine gekriegt. Jetzt bin ich zufrieden. Oder so. :P  
    Der Stein tut mir irgendwie leid. Erst kann er nichts tun und am Ende kann er nichtmal mehr irgendetwas beobachten, weil er auf dem Grund eines Sees liegt. Die Geschichte ist zwar recht kurz, aber ich finde, das ist auch okay so, sonst hätte sie wohl an Wirkung eingebüßt. Immerhin gibt es auch nicht viel mehr zu erzählen als diese Beobachtungen, die die einzig Wichtigen für die Geschichte zu sein scheinen. Die Idee, einen Stein zu nehmen, fand ich irgendwie recht naheliegend, aber das soll jetzt kein negativer Kritikpunkt sein, immerhin kann man auch den Alltag eines Steins unterschiedlich verarbeiten und diese Idee hier finde ich gut. Auf jeden Fall hat das Schicksal des Steins mich berührt und damit hat sich diese Abgabe ein Pünktchen verdient.
    [subtab=Die Fart zur Hölle]Bitte, bitte sag mir, dass das in der Überschrift kein fieser Tippfehler, sondern ein Wortspiel mit dem englischen Wort für Furz ist, das würde einfach zu gut passen, denn immerhin ist die Abgabe abgesehen davon doch eigentlich fehlerfrei.
    Ich liebe diese Witze. Jeder einzelne von ihnen hat mir mindestens ein verdammt breites Grinsen rausgelockt, sie werden so aneinander gereiht, dass ich aus dem Lachen fast nicht mehr raus kam. Die Dialoge waren verdammt witzig und die verschiedenen Gesprächspartner hatten trotz ihrer eher kurzen Auftritte jeder einen eigenen Charakter.
    Der Stein tut mir echt leid. Das muss wirklich die Hölle sein, wo er gelandet ist.
    Witzige Witze, Aufgabe gut umgesetzt, gibt zwei Punkte.
    [subtab='In Liebe, Perdita']Wow. Einfach nur wow. Diese Geschichte hat mich sowas von umgehauen...
    Mit Abstand die emotionalste Geschichte hier und wohl auch die emotionalste Geschichte, die ich seit langem gelesen habe. Ich habe stellenweise wirklich geheult. Wegen Perditas Schicksal und wegen dem Schicksal des Tagebuchs, das nunmal ein Tagebuch ist und die Frau nicht in die Arme nehmen kann und dann auch noch schnell zur Seite geworfen wird... Ich weiß gar nicht, was ich genau dazu sagen soll, außer, dass es mich einfach umgeworfen hat. ;(  
    Der Name Perdita = :love: . Ich mag ja eigentlich keine Namen, die direkt den Charakter oder die Funktion eines Charakters in der Geschichte beschreiben, aber es passt hier einfach.
    Beste Abgabe hier. Ganz klar die Höchstpunktzahl wert.
    [tab=Ding]ID: 44497
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    [/tabmenu]

  • [tabmenu]
    [tab=Gefühle]
    Schönes Zitat. Und so herrlich herzerwärmend.
    Dieser Wettbewerb ist wohl sicherlich überaus ungewöhnlich, es bietet sich eine ganz neue Perspektive, die ich bisher eigentlich nie im Blick hatte. Das Thema wurde auf viele verschiedene Arten angegangen und es hat mir wirklich Spaß gemacht, die Abgaben zu lesen. Außerdem ist es ganz nett, mal ein paar kürzere Texte zu lesen. :whistling:
    [tab=sind ein]
    [subtab= The True Story of Love]
    Interessant. Die Objekte können denken (in Kens Fall wohl auf einem niedrigeren Niveau), sogar Gefühle empfinden, aber sich scheinbar nicht selbst bewegen oder sprechen. Dadurch sind sie natürlich umso mehr den Launen der Menschen ausgeliefert, gleichzeitig sind sie aber auch durch ihr menschenähnliches Aussehen wohl bereits ein wenig personifiziert. Und doch können sie sich eben nur rein oberflächlich beurteilen. Die Tatsachen, dass die Liebe nicht erwidert wird und Barbie "stirbt", ist dabei ironischerweise egal, denn schließlich wird Ken einerseits wohl nie darauf kommen, dass jemand anders vor ihm sitzt (das Objekt ist durch seinen Charakter als Objekt auf gewisse Weise unsterblich) und andererseits wird diese genau wie ihre Vorgängerin nie sagen können, dass sie nichts von ihm hält. Dann gibt es noch einen kleinen Seitenhieb auf die Austauschbarkeit der Figuren. Die etwas hochgestochenen Liebeserklärungen von Ken und die breite Ablehnung von Barbie/der Barbies verleiht dem Ganzen einen gewissen Humor.
    Ich persönlich kann mich mit dieser drehbuchartigen Dialogform nicht so ganz anfreunden, was aber Geschmackssache sein mag. Der Schreibstil an sich ist vielleicht noch verbesserungswürdig, aber ganz solide. Leider finde ich auch einige formale Fehler (für mich nicht ganz nachvollziehbarer Tempuswechsel, Position der Anführungszeichen zum Beispiel), aber die Abgabe hat auf jeden Fall Potential, auch wenn sie wegen der formalen Fehler vielleicht noch einer Überarbeitung bedarf.
    [subtab=Der Ball und die Kiste]
    Ich stelle mir die Geschichte irgendwie so vor, dass der Ball (der sich offenbar auch selbstständig bewegen kann) noch nicht lange in dieser Kiste ist, die schon jahrelang herumsteht und so einiges "erlebt" und über vieles nachgedacht hat. Die Kiste wirkt wie der klassische weise und erfahrene Ratgeber, wie man ihn auch aus anderen Geschichten kennt. Gleichzeitig ist es da fast schon eine bösartige Ironie, dass sie ausgerechnet jetzt, nachdem sie vielleicht jemanden zum Reden haben könnte und diesem außerdem versprochen hat, bei dessen Rückkehr immer noch da zu sein, weggeschmissen wird. Zusätzlich spricht dann der letzte Satz den hier traurigen Sachverhalt an, dass Objekte oftmals nur über ihren Nutzen definiert sind - in der Realität ist dies kein Problem, da Objekte nicht denken können. Oder etwa doch? :sarcastic:
    Formal finde ich keine Fehler, die Umgangssprache in der wörtlichen Rede ist an sich ja normal. Auch hier ist sehr viel Dialog, der aber schön nach den üblichen Formen in die Erzählung eingebaut wurde.
    [subtab=Ein stiller Beobachter]
    Und nun wieder so, dass das Objekt sich nicht bewegen und lediglich denken sowie auch fühlen kann. Die Geschichte steckt voller schöner, aber nicht hochgestochener Beschreibungen, die ich gerne mag. Dass das Mädchen dabei vom erzählenden Stein besonders genau beschrieben und überhaupt hervorgehoben wird, lässt vermuten, dass er sie besonders mag, auch wenn ich vielleicht noch nicht von Liebe sprechen würde, dies wiederum ist vielleicht aber auch Interpretationssache. "schritten" schreibt man groß, aber das war es dann auch an Rechtschreibfehlern, die mir aufgefallen sind, und das kann man deshalb sicher als Flüchtigkeitsfehler werten. Jedenfalls mag ich die Geschichte echt gerne, sie ist einfach nur schön geschrieben.
    [subtab=Die Fart zur Hölle]
    Da lese ich den Titel und verdrehe schon die Augen wegen einem Rechtschreibfehler. Aber nach dem Lesen der Geschichte bin ich mir fast sicher, dass es sich um einen Wortwitz mit einem gewissen englischen Wort handelt. Ich gebe zu, dass ich beim Lesen der Geschichte durchaus schmunzeln musste, aber insgesamt ist mir der Humor stellenweise einfach etwas zu primitiv und niveaulos, ich mag geistreicheren Humor lieber. Der Einstein-Witz kommt vielleicht auch einmal zu oft vor. Gleichwohl steckt hinter der Geschichte ohne Zweifel eine kreative Idee, nur kann ich mit der humoristischen Umsetzung eben nicht ganz so viel anfangen. Das Ende kommt zudem reichlich abrupt. Als Chemie-Student, der sich ein bisschen mit Dichten von Materialien auskennt, glaube ich auch nicht, dass das Brett wirklich auf dem Grund eines Abwasserkanals liegen kann, aber das nur nebenbei.
    [subtab=Ohne Titel]
    Warum kein Titel? :verysad:
    Wenn ich mich nicht irre, ist das quasi das inzwischen klassische Toy-Story-Konzept, aber schön mit einem Pokémonbezug umgesetzt. Es scheint wohl um Plüschtiere/Plüschpokémon zu gehen, wobei ich es witzig finde, dass dieses Raichu tatsächlich auch essen kann. :D  
    Leider nutzt die Abgabe ihre Möglichkeiten nicht voll aus. Kürze an sich ist kein Problem, aber ich sehe halt jede Menge Platz für mehr Handlung und vielleicht auch mehr lebendige Objekte, die man in sie mit einbeziehen könnte. Bei einer Überarbeitung in der Richtung könnte man zusätzlich auch Fehler ausgleichen, die ich noch als Flüchtigkeitsfehler betrachten könnte. Dazu gehört neben Rechtschreibfehlern auch der zeitweise Wechsel des Tempus. Gesetzt dem Fall, dass der Autor/die Autorin neu hier im Bereich ist, möchte ich aber deutlich sagen, dass die Geschichte an sich nicht schlecht ist (wirklich, gerade das mit dem Sandwich ist niedlich), es bestehen aber noch Verbesserungsmöglichkeiten.
    [subtab=In Liebe, Perdita]
    DAS ist heftig. Zunächst wusste ich gar nicht, dass ein Buch erzählt, das wird dann aber natürlich im Laufe der Geschichte deutlich. Es wird zwar nicht ganz klar, was der Mann der Frau immer antut, aber ich verbinde es nach den Andeutungen mal mit Misshandlung, jedenfalls scheint "Er tut dir nicht gut" schon eine starke Untertreibung zu sein. Es ist wirklich beeindruckend beschrieben, wie das Buch mitfühlt, wie es seine Wahrnehmung der Gefühle der Frau schildert und wie es unter seiner eigenen Unfähigkeit, etwas zu tun, leidet, sich fast schon selbst Vorwürfe dafür macht, obwohl es eigentlich gar nichts dafür kann - das alles macht die Geschichte für mich zu einem klaren Favoriten, der auf traurige und mitleiderregende Art und Weise äußerst emotional ist. Und zusätzlich ist das Buch mehr als nur ein Buch, es ist vielmehr der vielleicht einzige und engste Freund, ein Halt, an den die Frau sich verzweifelt klammert, das ist ebenfalls bewegend.
    [subtab=Der digitale Angsthase]
    Persönliche Information: Ich bin zwar Chemie-Student und hatte seit dem zweiten Halbjahr, in dem ich Chemie hatte, auf dem Gymnasium nur Einsen :P , aber mein erster Test war ehrlich gesagt eine glatte fünf.
    Nun, wie dem auch sei, die Vorstellung, dass jemand, der sonst nichts auf dem Kerbholz hat, nachts wegen C- (!) in eine Schule einbricht, dafür Schlüssel klaut, aber den Klingelton anlässt (Warum stört sie die Freundin ausgerechnet zu dem Zeitpunkt? Hat sie Robin vielleicht wirklich verpfiffen und dann ein schlechtes Gewissen bekommen und versucht, sie zumindest ansatzweise zu warnen?) die Tests im Fachraum einfach so rumliegen sowie die Tatsache, dass doch, nachdem wohl vermutet werden muss, dass jemand eingebrochen ist, solche Tests noch ein weiteres Mal überprüft werden müssten (und der Trick doch etwas plump erscheint) lassen die Handlung etwas abstrus auf mich wirken. Aber das ist hier meiner Ansicht nach nicht relevant, bei ausgedachten Geschichten muss nicht immer alles total logisch und stimmig sein, ich sollte vielleicht mal eine Pause von Krimis machen, in denen das so sein muss.
    Dessen ungeachtet ergibt sich jedenfalls eine spannende kleine Geschichte über ein nächtliches Abenteuer, bei dem die Angst des Handys geradezu greifbar wird (das hat ja tatsächlich noch mehr Angst hat als Robin :D ) und man über den Selbstgespräch-Trick auch ein wenig von Robins eigenen Gedanken direkt aus erster Quelle erfahren kann, das ist ziemlich raffiniert. Beschreibungen der Umgebung und die eigentliche Handlung sind schön ausgewogen, Fehler finde ich soweit keine.
    [tab=technischer Defekt]
    Den Teil kann ich auch nie leiden.


    ID: 101835
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    A7: 1
    [/tabmenu]

  • [tabmenu]
    [tab=Ich]
    Aloha erstmal,
    das ist wohl mein erstes Voting im FF-Bereich und hoffe um einsehen, falls ich nicht so bewerte, wie manche erfahrenen Leute.
    Ich werde auch nur zu den Abgaben was sagen, welchen ich auch die Punkte gebe (da mir etwas die Zeit fehlt).
    [tab=bin]
    Abgabe 2:
    Der Gedanke und was vermittelt werden soll, finde ich ziemlich gut rübergebracht. Die Formulierungen sind gut gemacht und sind einfach und verständlich zu lesen, ohne ein großes "Fachlatein" haben zu müssen. Die Geschichte hätte man vielleicht noch weiter ausbauen können, da die Kiste ja noch ansprach, dass sonst keiner zu ihr geredet hatte außer der Fussball. Doch ist das eher eine Geschmacksache, da so die Geschichte auch abgeschlossen ist. Eine sehr gute Abgabe aus meiner Sicht.


    Abgabe 6:
    Im ersten Moment dachte ich nur, dass wird ein sehr langer Text und ob er sich lohnt zu lesen bei der Masse an Text,dass außer Frage. Doch als ich schon den Anfang nur laß, war ich gefangen im Text. Er war so fesselnd geschrieben, wenn es davon ein Buch geben würde und dass gerade nur die Rückseite davon war bzw. ein Ausschnitt, hätte ich mir das Buch gekauft. Ich kann daran nix aussetzen außer, dass es einfach nur richtig richtig toll ist. Ich stand sogar den Tränen manchmal nah (und das meine ich ernst).


    Abgabe 7:
    Diese Abgabe finde ich auch sehr gut. Ich bin ziemlich neugierig geworden, wer nun sie verpfiffen hat oder woher die Wachmänner das wissen. Der Schreibstil gefällt mir ziemlich gut. Die Story dreht sich hier aber aus meiner Sicht mehr um das Mädel und ihre Chemienote als wirklich um das Smartphone, imo. Die Stelle mit dem Z2 finde ich sehr lustig, da wirklich heutzutage so viele kleiner Untertypen von einem Handy gibt und mir die Anspielung gefallen hat.
    [tab=kein Profi]
    ID: 78079
    A2: 1
    A6: 3
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    Ich bin ziemlich erstaunt von den ganzen Abgaben und würde am Liebsten mehr Punkte vergeben. Doch Abgabe 6 hat mich einfach umgehauen. Da ist wohl ein Profi am Werk oder das Thema hat einfach gepasst.
    [/tabmenu]

  • [tabmenu]


    [tab='Vorwort']


    Wahrscheinlich bin ich eh wieder der Letzte, aber was solls, so kann ich mich zumindest teilweise auf den Vorvotern ausruhen, die mir einen Teil der Arbeit abgenommen haben. Es ist irgendwie ein seltsames Gefühl, dass die BBO vorbei ist, aber hey, jetzt kann ich mich wieder voll und ganz auf die kleinen Wettbewerbe konzentrieren. Und los geht's.


    [tab='Kommentare']


    A2:
    Okay, die hier macht den Anfang. Ich frage mal nicht, wie leblose Dinge miteinander reden, aber es ist kreativ, und ich habe es damals mit dem König der Rucksäcke nicht anders gemacht. Schade finde ich das triste Auftreten der Protagonisten, denn einerseits wird ihnen die Interaktion vom Autor erlaubt, darum wirkt dieses hilflose Gefühl wie eine komplette Kehrtwende, die nicht wirklich zum menschlicheren Charakter der beiden passt. Vielleicht habe ich einfach zu viel Toy Story gesehen, aber wenn Gegenstände miteinander reden können, sind sie meinst fröhlicher. Objektiv betrachtet hast du die Aufgabe aber schön erfüllt, und am Stil kann ich auch nichts bemängeln.


    A3:
    Eigentlich mag ich so kurze Abgaben nicht besonders gern, aber diese hier ist eine Ausnahme. Der Gegenstand "redet" nicht, er tut nichts, er interagiert mit niemandem, nicht einmal mit anderen leblosen Gegenständen. Wie auch, er ist ein Stein. Auch die Hintergrundgeschichte, die Trennung der beiden vormals Verliebten (so interpretiere ich das jetzt mal) ist nett dargestellt und als Vorbereitung der Trennung des Steins von diesem Mädchen nach all ihren vorherigen Treffen super geeignet. Ein paar Fehler hätten zwar nicht sein müssen (...mit schnellen Schritten, Schritten groß), doch dem Gesamteindruck dieser kurzen, aber guten Abgabe tut das allerdings nicht weh. Keine andere Aufgabe drückt die absolute Hilf- und Reglosigkeit eines leblosen Objekts so gut aus. Desweiteren mag ich das Setting sehr gerne, mit Wasser punktet man bei mir schnell. Du hast die Gefühle der Menschen, die an den See kommen, schön portraitiert.


    A4:
    Lautmalerei ist für mich eigentlich etwas, was man in Kurzgeschichten möglichst vermeiden sollte. Da diese Abgabe allerdings eine ganz andere Perspektive aufzeigt, was leblose Dinge angeht, habe ich mich dazu entschieden, einen Punkt zu verteilen. Es musste ja so kommen, dass eine Interaktion zwischen leblosen Dingen, die eigentlich unmöglich ist, in solch einem Wettbewerb Anklang findet. Finde allerdings, dass du dies gut geschafft hast, und für mich hat die Abgabe eine Art lustigen Kindergeschichtencharakter, was gerade an den humoristischen Elementen und den Wortspielen liegt. Ich mag Wortspiele, Köder sitzt, und auch die Reise des Steins kommt gut rüber, obwohl ich die aus ästhetischer Sicht absolut grausam finde.


    A6:
    Die Idee ist super. Genau so stelle ich mir die Abgabe zu einem Wettbewerb vor, der leblose Gegenstände thematisieren will. Allerdings musst du mehr auf Kommasetzung und Worttrennung achten, "hörzu" zum Beispiel ist etwas, was sich absolut vermeiden lässt. Einige Worte wie "Bündel" ganz zu Anfang scheinen auch nicht recht zu passen, ein "zusammengesunkenes Häuflein Elend" hätte vielleicht besser zum Humor des Tagebuchs gepasst.
    Auch hätte das Tagebuch als Weltmeister im Zuhören wissen müssen, dass Perdita nicht so einfach aufzumuntern ist, weswegen die Witzeleien zu Beginn keinen rechten Sinn ergeben wollen. Allgemein aber ist dir die Abgabe gut gelungen, weil du perfekt beschreibst, wie machtlos ein Tagebuch in solch einer Situation eigentlich ist.


    [tab='Punkte']


    ID: 46217
    A2: 1
    A3: 2
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    A6: 1


    [tab='Schlusswort']


    Das waren doch ein paar nette Geschichten. Wenn es jetzt nicht so verflucht heiß wäre, hätte ich die vermutlich mehr genießen können, aber es hat immerhin Spaß gemacht, sie zu lesen. Und jetzt volle Kraft voraus zu Nr. 13, geiles Thema.


    [/tabmenu]

  • 01 - The True Story of Love
    Der Titel spricht mich leider nicht so an, da ich in mir bei einigen Liebesgeschichten vorstellen könnte und er auch nicht tieferen Bezug zu deinem individuellen Text nimmt. Die Idee hinter diesem finde ich jedoch interessant; besonders die Austauschbarkeit mancher Objekte kommt in deiner Abgabe zur Geltung, ob das nun bewusst oder unbewusst von dir eingebaut worden ist. Die Dialoge wirken näher an der gesprochenen Sprache bzw. an den Gedanken. Im Gegensatz dazu steht leider die rasand ablaufende Handlung, bei der Beschreibungen und somit auch eine Atmosphäre sowie Emotionen auf der Strecke bleiben. Es fehlt mir die Chance der Vorstellung, es wird hauptsächlich erzählt, aber wenig gezeigt. Des Weiteren bin ich über ein paar Rechtschreibfehler, Mängel in der Zeichensetzung und Wortwiederholungen (z.B. jedes Mal) beim Lesen gestolpert.


    02 - Der Ball und die Kiste
    Der Titel ist schlicht und die Kombination ist nicht gerade bekannt, es fehlt mir zwar ein sprachlicher Kick, aber ich würde mich durchaus für den Text dahinter interessieren. Deine Abgabe besteht hauptsächlich aus dem "philosophischen" Dialog zwischen Ball und Kiste und deren Austausch von Vor- und Nachteilen ihrer Existenz. Sehr geschickt finde ich dabei das Ende, denn der Ball hat die Kiste wohl durchaus gebraucht, auch wenn du innerhalb der Handlung noch keinen Wandel seiner Perspektive sichtbar werden lässt. Jener fehlt mir noch und zusätzlich hätte ich mir gewünscht, dass du noch etwas die Atmosphäre stärker herausstellst. Die Idee bietet großes Potenzial. Bis auf die Auslassungspunkte bleibt deine Abgabe auch fehlerfrei und ist flüssig ohne auffallenden Störfaktoren zu lesen.


    03 - Ein stiller Beobachter
    Irgendwie hat der Titel einen gewissen Charme, auch wenn mir eine Anspielung auf den Stein noch mehr gefallen hätte. Mich spricht die Idee sehr an, wie du den Stein in eine ihn nicht direkt betreffende Handlung integriert hast, auch wenn ich das Gefühl habe, dass er dabei etwas zu kurz kommt und leider weniger im Mittelpunkt steht als die Charaktere, obwohl das Wettbewersbthema es genau andersherum vorsieht. Dementsprechend hätte ich mich über weitere Gedanken des Steins gefreut und, falls es eine gewisse Anziehung zum Mädchen geben soll, um weitere Beobachtungen oder Kommentare zu ihr, die das verdeutlichen. Am Ende wusste ich nun nicht, wohin die Reise hingehen sollte und was der Text nun aussagen soll. Sprachlich finde ich ihn jedoch durchaus gelungen.


    04 - Die Fart zur Hölle
    Wenn ich nun nichts übersehe und es Absicht ist, befindet sich ein Fehler im Titel, der mir allerdings ohnehin nicht so zusagt, da er allgemein klingt und auf mehrere Texte zutreffen könnte, keinen Bezug zum Stein nimmt und ich ohnehin am Überlegen bin, weshalb die Ausgangssituation für ihn nun die Hölle ist, da er doch sehr gesprächig erscheint. Ein Widerspruch ist auch, dass er am Anfang froh darüber ist, nicht zu denken, und am Ende doch das Ausdenken explizit erwähnt, aber generell spielst du etwas damit, da du ihn innerhalb der Handlung durchaus denken lässt, weshalb das auch wiederum Sinn ergibt. Insgesamt ist die Abgabe sehr unterhaltsam und kann daher auf Beschreibungen zur Vorstellungen größtenteils verzichten. Natürlich hättest du noch etwas den Gegensatz Vorher vs Nachher herausstellen können, aber Schwerpunkt sind zurecht die Dialoge, in denen auch unterschiedliche "Objekte" miteinander kommunizieren. Sprachlich bleibt der Text bis auf die Auslassungspunkte auch sauber.


    05 - Ohne Titel
    Ein Titel ist natürlich keine Pflicht, auch wenn er eventuell bei deinem Text geholfen hätte, die Charaktere als Plüschtiere oder Figuren zu erkennen. Ich mag die Überraschung am Ende, dass sich das Raichu an einem Sandwich im Kühlschrank zu Schaffen macht. Bis dahin ist die Suche jedoch etwas unspannend gestaltet; du könntest dort ein wenig mehr die Wohnung mit den übrigen Gegenständen beschreiben und so die Handlung nicht nur verlängern, sondern auch interessanter gestalten. Des Weiteren lassen sich leider ein paar Wortwiederholungen finden (z.B. endlich) und Fehler in Rechtschreibung und Zeichensetzung. Ich würde dir empfehlen, darauf noch stärker zu achten, aber die Idee hat wirklich Potenzial und ich hoffe, dass du am Ball bleibst und dich noch steigerst!


    06 - In Liebe, Perdita
    Der Titel ist eindrucksvoll und für eine Geschichte aus der Sicht eines Tagebuchs sehr geeignet, wie ich finde. Im Gegensatz zu Abgabe 3, welche ähnlich wie du die Beziehung zwischen Mensch und Objekt etwas einbindet, schaffst du es, in die Tiefe zu gehen und das Tagebuch mit seinen Emotion als Herzstück des Textes herauszustellen und trotzdem in eine spannende Handlung zu verpacken, die ein fatales Ende nimmt. Besonders gefallen mir die Gefühle, die Beschreibungen der Gesten und die Worte, welche du verwendest und ein rundes Gesamtpaket abgeben. Bis auf ein wenig Leerzeichenchaos bei den allerdings korrekten Auslassungspunkten habe ich keine Fehler entdeckt. Insgesamt hat mich deine Abgabe sehr überzeugen können.


    07 - Der digitale Angsthase
    Der Titel hat etwas Besonderes und beschreibt den Charakter des Smartphones treffend. Ich mag generell die Gestaltung dieser Figur; sie wirkt aufgrund ihres "Helfersyndroms" sympathisch, zeigt sowohl Stärken als auch Schwächen und harmoniert mit jenen Robins. Die Gedanken sind durchaus nachvollziehbar, Spannung kommt ebenfalls auf und das Objekt steht trotz passiver Haltung im Mittelpunkt. Insgesamt habe ich mich auch durch den einen oder anderen Kommentar durchaus unterhalten gefühlt und bis auf das Übliche mit den Auslassungspunkten finde ich nichts am Text auszusetzen.


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  • [tabmenu][tab=1] @Onel: Ich hab versprochen, alle zu bewerten. Jetzt ist es halb neun ... Also muss eine von den Tabellen ran. Diese hat heute folgende Punkte: Titel, Objekt, Rechtschreibung und Stil und der Gesamteindruck, wobei ersterer vor dem Lesen bewertet wird. Ja, heute sind es nur drei. (Der Gesamteindruck zählt nicht.) Aber egal. Auf in die aufregende Welt der unbelebten Dinge ... Moment, das war etwas anderes. Egal.^^
    [tab=2][subtab=The True Story of Love]Titel: Interessant, dass hier nicht von "true love", sondern von einer wahren Geschichte gesprochen wird. Der Titel verspricht also eine Geschichte über die Liebe. Das passt schon mal wunderbar zum Titel des Wettbewerbs.
    Objekt: Barbie und Ken also. Das sind ja schon recht menschliche Objekte. Jetzt zeigt sich auch der wahre Hintergrund des Titels. Das größte unbelebte Liebespaar scheint nur einseitig etwas wie Liebe zu empfinden. Und dabei ist Ken doch recht ... einfach dargestellt, während die Barbie-Puppen scheibar noch eher mitbekommen, was um sie herum passiert.
    Rechtschreibund/Stil: Also insgesamt finde ich die Idee, wie der Text hier aufgebaut wurde, ziemlich interessant. Leider fehlen an einigen Stellen Leerzeichen. Der Text ist sehr einfach gehalten. Ich hab jetzt beim Lesen keine rechtschreibfehler bemerkt. Dein Stil ist noch nicht sehr ausschmückend. Niemand muss sich mit riesigen Beschreibungen rühmen, aber an ein paar Stellen passen sie immer wieder ganz gut.
    Insgesamt: Ein sehr schlichter Text, der die Gedanken der Objekte aber mal auf eine andere Weise rüberbringt. Ein netter Einstieg in den Wettbewerb.
    [subtab=Der Ball und die Kiste]Titel: Irgendwie klingt das wie Sport. Wie Gerätebrennball. Zumindest mussten wir den Ball dabei immer in eine Kiste werfen. Und wenn ich den Titel jetzt nur so lese, muss ich an eine Sporthalle denken. Es kann natürlich aber auch etwas ganz anderes sein. Zumindest ist es ein sehr schlichter Titel, der davon ausgehen lässt, dass es in dem Text um einen Ball und eine Kiste geht. Die Frage bleibt nur noch, wessen Gedanken wir erfahren dürfen.
    Objekt: Also beide. Na gut. Wir haben ein Gespräch zwischen einem Ball und einer Kiste, die beide unzufrieden sind mit dem, was sie sind. Es ist ein nettes kleines Gespräch und an dem, was sie sagen, habe ich auch nichts auszusetzen, aber mir fehlt in den Begleitsätzen etwas von dem, was sie dabei fühlen bzw. wie das klingt, was sie sagen. Als die Kiste ihre Antwort brummte, hast du da schon gut angesetzt. Ansonsten gefällt mir das Ende. Ich weiß nicht, wieso genau, aber diese Ironie des Schicksals und die Wahrheit, die darin steckt, halte ich für ein sehr passendes Ende.
    Rechtschreibund/Stil: Schon wieder keine Ich-Perspektive. Ich bin überrascht. Wie oben bereits erwähnt, braucht es nicht unbedingt eine Ich-Erzählung, um ein bisschen in die "Personen" zu blicken. Du kannst deine Geschichte mit einem allwissenden Erzähler aufbauen, der also auch über das Innenleben aller Beteiligten bescheid weiß, oder einen personalen Erzähler nutzen, der nur berichtet, was er sieht. Aufgrund des letzten Satzes würde ich bei dir aus einen allwissenden tippen. Dann kannst du noch etwas mehr aus deinen Charakteren herausholen. Mehr habe ich hier nicht auszusetzen.
    Insgesamt: Es ist zwar kurz und stellenweise ausbaufähig, aber je nachdem, was noch kommt, habe ich vielleicht noch einen Punkt übrig. (Nur leider sind und bleiben sechs verdammt wenig ...)
    [subtab=Ein stiller Beobachter]Titel: Sind das nicht alle Objekte? Okay, einige geben Geräusche von sich ... also die meisten sind stille Beobachter. Der Titel gibt also noch nicht wirklich viel Aufschluss über das Geschehen, das Objekt oder irgendetwas sonst, was mit dem Text zusammenhängen könnte. Dann muss ich mich wohl vollends überraschen lassen.
    Objekt: Ich finde es schön, dass dieser Stein vollkommen zufrieden mit seinem Leben ist. Sowas ist auch mal schön zu lesen. Schade nur, dass es kein schönes Ende nimmt. Dennoch gefällt mir dieser Text sehr. Er ist zwar kurz aber sehr schön geschrieben. Ich habe das Gefühl, er braucht gar nicht wirklich mehr. Die Stimmung wird sehr schön übertragen. Und irgendwie fühle ich doch sehr mit dem Stein mit. Und das, obwohl er "nur" ein Stein ist.
    Rechtschreibund/Stil: (Schritten wird groß geschrieben!) Außerdem ist irgendwo vor einem Komma ein Leerzeichen, dass da nicht hingehört. Ansonsten kann ich nur sagen, dass du einen sehr klaren Stil hast. Du brauchst keine großen Ausführungen, um deine Botschaft zu vermitteln. Mir gefällt es.
    Insgesamt: Um es kurz zu fassen: Klein, aber fein.
    [subtab=Die Fahrt zur Hölle]Titel: Was für ein Objekt fährt bitteschön zur Hölle? Es klingt, im Gegensatz zu den bisherigen Geschichten nach einer mit deutlich mehr Beschreibungen. Allein von dem, was der Titel impliziert. Mal sehen, was da auf mich zukommt.
    Objekt: Wow. Gleich zwei Steine hintereinander. Und beiden ergeht es irgendwie nicht besonders gut. Ich fand es aber sehr interessant, seine Reise mitzuverfolgen. (Und die ganzen Gespräche zu hören.) Die Idee ist wirklich interessant und neuartig. Ich wäre nie auf sowas gekommen. Und dass die Hölle dann nicht die Kanalisation oder der Rattendarm, sondern Brett Pit ist, passt wunderbar zum Stil der Geschichte. Und am Ende scheint der arme Stein nicht mehr die Möglichkeit zu haben, nicht zu denken. Er tut mir irgendwie leid.
    Rechtschreibund/Stil: Man kann das Thema also auch mit Humor bearbeiten. Ich musste echt, an einigen Stellen grinsen. (Und dann wurde es eklig, aber das ist eine andere Geschichte ...) Der Anfang wirkt ein bisschen wie ein innerer Monolog. Zumindest auf mich. Aber das ändert sich dann ja später. Du bleibst dem Charakter doch stets erhalten. Ich habe jetzt beim Lesen auch nichts gefunden, was ich kritisieren könnte, also belasse ich es jetzt hierbei.
    Insgesamt: Lustig, interessant, eklig und vielleicht mit dem Humor stellenweise etwas übertrieben, aber insgesamt eine gute Mischung, die einen guten Text hervorbringt.
    [subtab=Ohne Titel]Titel: Hier lässt sich leider nichst zu sagen, außer: Alle, wirklich alle Geschichten wirken mit Titel besser. Es ist, als würde einem Menschen der Name fehlen.
    Objekt: Ich weiß bis zum letzten Wort nicht, was es für ein Objekt ist, allerdings tippe ich auf ein Kuscheltier. Genau wie Raichu eines sein müsste. Leider kommt das aus deinem Text nicht wirklich heraus. Da hättest du dich mehr mit deinem Ich-Erzähler beschäftigen können. Zum Beispiel wäre es interessant gewesen, etwas über seine Beziehung zu Markus zu erfahren. Oder ob er Raichu häufiger suchen muss. Am Anfang hättest du auch einbauen können, ob er nicht vielleicht durch seinen Aufbau Probleme mit dem Herunterklettern hat. Das nur als Anregungen. Insgesamt hättest du die Suche noch etwas ausbauen können. Die Idee an sich erinnert mich ein bisschen an diese Kinderserie, deren Name mir gerade nicht einfällt, in der die Teddys ihre Kinder beschützen müssen. Mir gefällt sie, weshalb ich gerne noch etwas mehr über die Charaktere erfahren hätte.
    Rechtschreibund/Stil: Das Erste, was bei deinem Text auffällt, sind die Wortwiederholungen. Versuche am besten zu vermeiden, dass du dasselbe Wort oder denselben Wortteil mehrfach hintereinander verwendest. Dann sind da die Anführungszeichen. Auf den meisten Tastaturen, kann man die normal einfügen und braucht keine zwei Kommas dafür. Das wirkt allgemein professioneller. Außerdem musst du aufpassen, dass du mit den Zeiten nicht durcheinander kommst. Einmal hast du in einem Satz zwei verschiedene. Das fällt unschön auf.
    Insgesamt: Ich schätze, dass du noch neuer im Bereich bist und finde es schön, dass du dich an diesen Wettbewerb getraut hast. Einfach weiter schreiben. Dann kommt das meiste ganz von alleine.
    P.S. Ich sehe gerade, dass alle von Toy Story schreiben, was ich so gar nicht auf der Reihe hatte, lol. Aber die Spielzeuge da sind einfach nicht so flauschig.
    [subtab='In Liebe, Perdita']Titel:Das klingt nach einem Brief. Ein Brief von einem Objekt? Oder ist gar der Brief das Objekt, aus dessen Sicht geschrieben wird. Das wäre mal eine wirklich interessante Abgabe. Zumindest ist der Titel irgendwie ungewöhnlich für diese Aufgabenstellung, was mich jetzt neugierig auf das macht, was sich dahinter verbirgt.
    Objekt: Am Anfang wollte ich kritisieren, dass es irgendwie zu viel um das Mädchen geht und zu wenig um das Objekt selbst. Ich dachte, es sei ein Kuscheltier, ein Kissen. Als dann aber herauskam, dass es ihr Tagebuch ist, ergab alles, was mit Perdita zu tun hatte, plötzlich einen Sinn. Immerhin weiß das Tagebuch ja alles, was sie ihm anvertraut. Und ich finde es einfach goldig, welche Sorgen es sich um seine Besitzerin macht. Leider erfährt man nie genau, was eigentlich passiert, was Perdita schreckliches durchmachen muss. Am Anfang dachte ich nur an Liebeskummer. Dass ihr Freund sie vielleicht mit dieser Kasumi betrogen hat. Aber am Ende ist es so undurchsichtig, wenn der Mann ins Zimmer kommt. Vermutlich gingen dir die Wörter aus, aber dadurch lässt mich die Geschichte leider leicht verwirrt zurück.
    Rechtschreibund/Stil: "Und wenn interessierte es noch?" Ja, wenn ... Außerdem ist einmal ein Komma an einer Stelle zu viel. Dafür fehlt es an einer anderen. Das gleicht sich zwar aus, richtig ist es dadurch aber nicht. Und am Ende kommt es mir so vor, als fehlte ein Wort. Vielleicht auch zwei. Davon mal abgesehen hast du einen sehr schönen Stil. Du greifst gewisse Motive innerhalb des Textes wieder auf, was (durch die ganze oben genannte Verwirrung hindurch) eine Einheit, einen roten Faden in dem Text bringt. Und selbst das undurchsichtige Ende ließ sich sehr gut lesen.
    Insgesamt: Eigentlich habe ich schon alles gesagt. Also nur noch mal in kurz: Sehr interessante Idee, toller Stil, gut zu lesen, aber verwirrendes Ende.
    [subtab=Der digitale Angsthase]Titel: Also das ist mal ein interessanter Titel, muss ich ernsthaft zugeben. Und ein richtiges Objekt würde mir dazu irgendwie nicht einfallen. Aber eigentlich habe ich hier keine große Lust zu spekulieren, sondern bin einfach nur sehr interessiert, was dahinter steckt, und fange deshalb gleich mit dem Lesen an.
    Objekt: Ein Handy also ist der digitale Angshase. Und es fiebert sehr mit seiner Besitzerin mit. Genau wie beim Tagebuch zuvor, gefällt mir auch hier die starke Bindung, die es zu Robin hat. Von der Logik her ist mir nur eine Sache aufgefallen: Die Taschenlampenfunktion meines Handys zumindest ist der Blitz der Kamera, also nicht auf der Seite, auf der auch das Display ist. Deshalb verwirrte es mich, dass sie das Handy zum Lesen der Nachricht umdrehen musste. Allerdings habe ich auch keine Ahnung, wie es bei anderen Modellen gehandhabt ist. Was mich auch zuerst verwirrte, war die Note, weil ich sie im ersten Moment einfach nicht als Note identifiziert habe. Hier in Deutschland wäre es halt eine 3-. Zwar erzählst du hauptsächlich Robins Geschichte, aber die Perspektive bleibt neu und interessant. Mich hätte bloß noch interessiert, wie es sich anfühlt, wenn eine Nachricht kommt. Wenn das Handy es schon fühlt. Das nur als Anregung, weil mir sonst absolut nichts Negatives einfällt.
    Rechtschreibund/Stil: Zunächst: Ich denke, der Mond wirft Quadrate aus Licht in den Raum und wird sie nicht. Ansonsten habe ich am Stil nichts auszusetzen. Es ist gut geschrieben, super zu lesen. Ich hab hier eigentlich nichts weiter zu sagen.
    Insgesamt: Das Beste kommt zum Schluss.
    [tab=3]Ich mache jetzt einfach eine wunderbar breite Fächerung in der Punktevergabe. Aber dann bin ich zufrieden damit.
    ID: 57311
    A2: 1
    A3: 1
    A4: 1
    A6: 1
    A7: 2


    P.S. Ich weiß, dass sind langweilige Tabtitel, aber ich stehe dazu. o/
    [/tabmenu]

  • Jetzt werde ich doch gesteinigt... Ja, ich halte den Betreib auf, weil mir nicht klar war, dass man an mindestens drei Abgaben Punkte vergeben muss (ich glaube aber man hätte mir auch vorher sagen können, dass mein Vote vom 27.06 fehlerhaft war).
    Na so kann ich den Autor von Abgabe 07 gratulieren. Du erhälst immerhin einen Punkt, denn auch wenn mir nicht ganz klar ist, was "statisches" Rauschen ist, ist der Schreibstil der Geschichte sehr schön und dass die Sprache sehr schön gewählt wurde im Angesicht des Themas der Geschichte (z.B "Alles, was ich jetzt tun kann, ist meine Energie zu sparen, für den Fall, dass Robin mich braucht.").
    Leider muss ich nun auch einer Abgabe einen Punkt abziehen. Es trifft (unfairerweise) Abgabe 2, weil Abgabe 3 einfach noch dieses gewisse etwas draufgesetzt hat. Aus Zeitmangel muss ich auf weitere Ausführungen verzichten, es kommt nur noch die neue Schbalone:


    ID: 99318
    A2: 2
    A4: 3
    A7: 1

  • Niemand steinigt hier irgendwen - ich habe den Fehler lediglich nicht bemerkt, darum verzögerte sich die Auswertung ein wenig.


    Wie dem auch sei, hier kommt die glorreiche Siegerehrung dieses fantastisch-fulminanten, faszinierend anderen Wettbewerbs:


    Platzierung

    Titel

    Autor

    1.

    Abgabe 4: Die Fart zur Hölle




    24

    Ja

    27.91%

    5 + 3 MP

    1.

    Abgabe 6: In Liebe, Perdita

    24

    Ja

    27.91%

    5 + 3 MP

    3.

    Abgabe 2: Der Ball und die Kiste

    21

    Ja

    24.14%

    4 + 3 MP

    4.

    Abgabe 7: Der digitale Angsthase

    15

    Ja

    17.44%

    3 + 3 MP

    5.

    Abgabe 3: Ein stiller Beobachter

    12

    Ja

    13.79%

    2 + 3 MP

    6.

    Abgabe 1: The True Story of Love

    0

    Ja

    0%

    0 + 3 MP

    6.

    Abgabe 5: Ohne Titel

    0

    Nein

    0%

    0 + 3 MP





    Herzlichen Glückwunsch den Treppchensteigern und vielen Dank an die Teilnehmerschaft, die sich dieser schwierigen Aufgabe gestellt hat. @Onel, @Kiriki-chan, @Färöer, @Thrawn, @Champi, @Bonnie und @Wollust, egal, welche Platzierung ihr erreicht habt, allein das Mitmachen ist klasse und hilft euch auch auf eurem weiteren Weg als Schreiberlinge!
    Was wäre ein Wettbewerb ohne seine 'Jury'? Grazie mille gehen demnach auch an @Bonnie, @Färöer, @Flocon, @Arythmia, @Kiriki-chan, @Thrawn, @Onel, @Wollust, @Sakul und @Shiralya, die sich die Mühe gemacht haben, die tollen Abgaben zu bepunkten. Danke, ihr Lieben!


    Als Schlussnotiz möchten wir euch natürlich herzlich dazu einladen, euch auch der nächsten Wettbewerbe anzunehmen. Wer neuen Lesestoff braucht, ist bei unserem 12. Wettbewerb "Bilder sagen mehr als tausend Worte" bestens aufgehoben. Lest euch hier in die Welt der inspirierenden Bilder ein und verhelft euren Favoriten zum Sieg!
    Auch für die Schreibwütigen haben wir wieder ein ganz besonderes Thema aus der Kiste gezaubert. Im 13. Wettbewerb "Seid euer Lieblingscharakter!" könnt ihr in die Rolle eurer Lieblingsfigur schlüpfen. Mehr Informationen könnt ihr in diesem Topic bekommen!


    Also, viel Spaß und hoffentlich bis zum nächsten Mal!




    Nachwort: Ein kleines Schlusswort noch, da das speziell bei diesem Wettbewerb zu einem entscheidenden Punkte hätte werden können.
    Es steht euch natürlich frei, zu überlegen, in wie weit ein Text eurer Meinung nach die Aufgabenstellung erfüllt oder nicht. Wenn etwas in ihrem Sinne aber ganz klar erlaubt ist (und auch offiziell bestätigt wurde), solltet ihr das so hinnehmen, auch, wenn ihr anderer Meinung seid. Das bedeutet, dass ihr einen Punkt, dem ihr aus eurer persönlichen Ansicht heraus nicht zustimmt, nicht zu einem grundsätzlichen Ausschlusskriterium machen dürft, wenn er ganz klar gestattet ist. In diesem Fall hätte es wohl bei dem einen oder anderen Abgaben aus Sicht einer Pflanze getroffen, obwohl diese sowohl in der Aufgabenstellung als auch auf Nachfrage als themenkonform genannt wurden. Ihr könnt Abgaben selbstverständlich ausschließen, wenn sie euch aus anderen Gründen nicht zusagen oder der Bezug zur Aufgabenstellung weiter fassbar ist. Wenn etwas aber - hier Pflanzen - namentlich als möglich genannt wird, ist das Ausschlusskriterium "erfüllt die Aufgabenstellung nicht" unzulässig.


    Bitte denkt daran, dass jeder auf bestimmte Aspekte eine andere SIchtweise hat, und berücksichtigt das bei euren Votes.

  • Oha, dabei hatte ich schon befürchtet, gar nichts zu kriegen - DL lag zufällig auf demselben Datum wie das BBO-Finale, und ich glaube, ich habe diese Abgabe hier so schnell zusammengeschrieben, wie es nur ging. Jetzt noch ein paar Sachen, die mir beim Vote aufgefallen sind:



    Relativ früh wurde eine kurze Szene beschrieben, in der als eine Folge etwas mit negativen Auswirkungen auf das Handy genannt wurde, während ein Schulverweis als schlimmer eingestuft wurde, obwohl dies auf das Handy keine negativen Auswirkungen hätte.

    Das war in der Tat ein wenig selbstironisch, da das Handy sein eigenes Wohl zu Gunsten von Robin zurückstellt. Wie ein alter, englischer Butler zum Beispiel, der alles für seinen Herrn tun würde.

    Zudem wird am Ende von einem Campus und einem Wohnheim geschrieben, das vermittelt mir irgendwie nicht das Bild einer Schule.

    In der Tat ist das eine sogenannte "Boarding School", welche bei uns nicht existiert. Es handelt sich hierbei um eine Zwischenstufe zwischen High School, was in etwa mit dem Gymnasium zu vergleichen ist, und College - Universität. Einige davon sind elitär, man erhält nur mit einem Stipendium Zutritt, welches Robin anscheinend bekam. Da ihr Schwerpunkt aber auf Kunst und nicht auf Chemie liegt, ist die Note gerechtfertigt.

    solche Tests noch ein weiteres Mal überprüft werden müssten (und der Trick doch etwas plump erscheint)

    2 Stunden Zeit, mehr sage ich nicht. Die ganze Handlung ist pur auf Spannung gebaut, was die Logik halt arg vermissen lässt :s

    Die Taschenlampenfunktion meines Handys zumindest ist der Blitz der Kamera, also nicht auf der Seite, auf der auch das Display ist. Deshalb verwirrte es mich, dass sie das Handy zum Lesen der Nachricht umdrehen musste.

    Und niemandem ist aufgefallen, dass das Z2 eigentlich ein Android ist und dementsprechend nicht über Siri verfügt. :P Du hast aber Recht, Robin hätte das Handy nicht umdrehen müssen. Zeitmangel, auch hier. Bevor das ins Einzelwerke-Topic kommt, poliere ich das Ganze noch ordentlich auf.


    Umso mehr danke ich euch für die Punkte, finds cool, dass ich es auch so fast aufs Treppchen geschafft hätte. Viel Spaß euch allen bei den nächsten Wettbewerben!

  • Yay, zweimal in Folge! :party: Auch wenn ich mir den Platz mit jemandem teilen muss.  :D


    Das wohl Wichtigste zuerst: Der Titel meiner Geschichte in der Tabelle ist schon wieder falsch. :D  
    Natürlich war es ein beabsichtigtes Wortspiel mit einem gewissen englischen Wort, was allen hier die brennende Frage beantworten sollte (wobei es wohl auch nicht allen sofort aufgefallen zu sein scheint). Spielt natürlich auf das Verlassen der Ratte und das dabei entstehende Geräusch an.
    Ich will ehrlich sein: Ich habe wohl kaum eine andere Geschichte geschrieben, bei der ich selbst so zwiegespalten war: Nachdem ich eher schleppend angefangen habe zu schreiben (man bemerkt sicher die Zäsur beim Umschalten von innerem Monolog auf äußeren Dialog) floss mir das ganze wie von selbst aus der Feder. Am Ende ging ich die Geschichte dann aber durch und fragte mich, ob ich humoristisch wirklich schon auf diesem Niveau angekommen bin. Denn tatsächlich versuche ich in der Regel, diese "primitive" Form von Humor nicht überhand nehmen zu lassen, was sie in dieser Geschichte aber tut. Andererseits mochte ich die Geschichte aber trotzdem, auch wenn Zweifel blieben. Wenn die Abgabe aber jemanden zum Lachen gebracht hat, hat sie ihren eigentlichen Zweck erfüllt und ich bin dann auch vollauf zufrieden damit. :)  
    Was mir dann noch Kopfzerbrechen bereitet hat, war, dass mein Stein sich ja über das Denken beschwert, aber zwangsläufig für die Geschichte denken muss. Das habe ich mal so belassen, weil es anders nicht ging und es mir auch wie ein netter kleiner Gag vorkam.
    Übrigens stellte ich mir das grob geschilderte Verdauungssystem wie ein mafiöses Unternehmen vor, mit dem Magen als Oberboss, der seine kleinen Handlanger hat. Die im Grunde überhaupt nicht charakterisierte Magensäure stellt quasi den klischeehaft dummen, aber bedrohlichen Leibwächter dar, der immer in der Nähe des Bosses ist. Natürlich ist dann das A-Loch das unterste Glied in der Hierarchie, welches mit seiner Position nicht zufrieden und ein Opfer widriger Umstände ist.
    Zusätzlich steckt aber auch ein Stück Gesellschaftskritik drin: Ein Angehöriger einer bestimmten Gruppe wird wegen vorgeworfener Unproduktivität rausgeworfen - kommt das jemandem bekannt vor?


    Abschließend auch hier ein großes Danke an alle für die Kommentare, die Kritik und die Punkte. Eine besondere Gratulation geht an @Bonnie, es ist für mich eine Ehre, mir mit dir und deiner wirklich guten und eindrucksvollen Geschichte den ersten Platz teilen zu dürfen. :)


    @Kiriki-chan: Dafür führe ich jetzt mit Siegen. :evilgrin:

  • Yay, bei diesem Thema hatte ich schon zum Gastbeitrag zum Saisonfinale damals keine gute Idee. Aber was solls, dritter Platz, wuhu ^o^
    Ehrlich gesagt überrascht es mich etwas, die Abgabe ist doch recht schnell entstanden, da ich im Urlaub war. Aber gut, bei den Rekommis ein bisschen mehr dazu. :P


    Ich gestehe, als ich die Abgabe öffnete und den Titel laß, hatte ich kein wirklich euphorisches Gefühl, bzw. trifft es das nicht so ganz, ich war eher unbeeindruckt und hätte nicht gedacht, das ich lesen werde, was ich laß. Denn im Vergleich zum Inhalt erschien mir der Titel eher einfach - durchaus genau, dass stimmt schon - doch einfach, gar unspektakulär.

    Der Titel ist schlicht und die Kombination ist nicht gerade bekannt, es fehlt mir zwar ein sprachlicher Kick, aber ich würde mich durchaus für den Text dahinter interessieren.

    Ich und Titel sind keine guten Freunde. Er ist so ziemlich im letzten Moment noch schnell entstanden und das sieht man ihm auch an. Leider. Mir fiel einfach nichts Gutes ein, also hab ich die beiden Protagonisten als Titel verwendet. ._.

    Zumindest ist es ein sehr schlichter Titel, der davon ausgehen lässt, dass es in dem Text um einen Ball und eine Kiste geht.

    Wie lange hast du gebraucht, um darauf zu kommen? :ugly:


    Jener fehlt mir noch und zusätzlich hätte ich mir gewünscht, dass du noch etwas die Atmosphäre stärker herausstellst.

    Es ist ein nettes kleines Gespräch und an dem, was sie sagen, habe ich auch nichts auszusetzen, aber mir fehlt in den Begleitsätzen etwas von dem, was sie dabei fühlen bzw. wie das klingt, was sie sagen. Als die Kiste ihre Antwort brummte, hast du da schon gut angesetzt.

    Ich weiß, da hätte ich noch mehr draus machen können. Aber irgendwie gingen mir an genau der Stelle wohl die Ideen aus, haha :|


    Ein klitzekleiner Kritikpunkt wäre allerdings, dass ich mich frage, wie der Ball eigenständig zur Wand rollen kann, aber gut, wer reden kann, kann sich auch bewegen. (:

    Schade finde ich das triste Auftreten der Protagonisten, denn einerseits wird ihnen die Interaktion vom Autor erlaubt, darum wirkt dieses hilflose Gefühl wie eine komplette Kehrtwende, die nicht wirklich zum menschlicheren Charakter der beiden passt.

    Das liegt beides daran, dass die Geschichte erst lustig werden und sich selbst nicht ganz ernst nehmen sollte, dann aber wie von allein in eine ganz andere Richtung ging. Doof, aber sowas passiert mir in letzter Zeit andauernd. .-.


    Der Ball war mir ehrlich gesagt unsympathisch, er ist wie diese Leute, die sich bei jemandem, der sich kaum sein Essen leisten kann, beschweren, dass ihr Vater ihnen das schwarze iPhone gekauft hat, obwohl sie das weiße wollten, lol.

    So jemanden sollte er auch darstellen. Okay, vielleicht nicht ganz so extrem, aber doch stark in die Richtung.


    Insgesamt glänzt die Geschichte durch sehr starke Symboliken (ich komme von der Fabel einfach nicht ab), sodass man das Gespräch ebenfalls auf Menschen übertragen könnte. Themen sind eben "das Herumtreten auf anderen", die Nützlichkeit für andere oder auch die eigene Entscheidungsfähigkeit.

    Warum kommt nur einer darauf, das mal auf Menschen zu übertragen, menno ._. Genau so war es letztendlich ja auch gedacht. Als die Geschichte dann schon meinte, ernst werden zu müssen. Jedenfalls schön, dass wenigstens du das erkannt hast. ;)


    Die Geschichte hätte man vielleicht noch weiter ausbauen können, da die Kiste ja noch ansprach, dass sonst keiner zu ihr geredet hatte außer der Fussball. Doch ist das eher eine Geschmacksache, da so die Geschichte auch abgeschlossen ist.

    Finde ich nicht, ich seh das so wie Nija:

    Zwar ist die Geschichte recht kurz, aber das hat man beim Lesen imo gar nicht gemerkt, viel mehr hätte man ja auch nicht sagen können, ohne es überladen und repetitiv wirken zu lassen

    Ich hätte einfach gar nicht gewusst, was da noch hin sollte.


    Was bei dieser Abgabe wohl am meisten auffällt, ist das Ende. Wie kann man nur ein so gemeines Ende schreiben In Filmen sterben immer die sympatischten, in BisaBoard-Geschichten werden Holzkisten voller Lebensweisheit einfach entsorgt.

    Gleichzeitig ist es da fast schon eine bösartige Ironie, dass sie ausgerechnet jetzt, nachdem sie vielleicht jemanden zum Reden haben könnte und diesem außerdem versprochen hat, bei dessen Rückkehr immer noch da zu sein, weggeschmissen wird.

    Ansonsten gefällt mir das Ende. Ich weiß nicht, wieso genau, aber diese Ironie des Schicksals und die Wahrheit, die darin steckt, halte ich für ein sehr passendes Ende.

    Dieses Ende habe ich kurz vor dem Abschicken noch hingehängt, weil mir die Geschichte so unfertig vorkam und ich böse mit meinen Charakteren sein wollte. :ugly: Ich finde es jedenfalls toll, wie gut das Ende dann doch ankommt, weil ich es selbst auch ziemlich feiere, auch wenn ich Zweifel hatte, ob ich das so lassen kann. ;D


    Aufgrund des letzten Satzes würde ich bei dir aus einen allwissenden tippen.

    Es sollte aber ein personeller sein, der letzte Satz soll mehr so eine allgemeingültige Feststellung sein, dass keiner alte Kisten mag.


    Aber diese Geschichte inspiriert mich jetzt dazu, meine alte Holzkiste zu umarmen. Ich wünschte, ich würde lügen.

    Ich hatte nämlich Respekt vor der Weisheit der Kiste und dann Mitgefühl und dann wollte ich die Kiste umarmen.

    Ich hoffe, die Kiste hat Arme und kann euch zurück umarmen. Ich finde das gerade nämlich total süß. :assi:



    So, abschließend noch...
    @Thrawn Haha, konntest mich nicht schon wieder überholen, nur gleichziehen :P
    @Bonnie Glückwunsch zu deinem ersten Sieg, meine Liebe, den hast du dir sowas von endlich mal verdient. :heart: Du glaubst gar nicht, wie sehr ich mich für dich freue. @Moonside kanns dir bestätigen, ich hab gestern fast geheult, weil ich beim Punkte nachzählen irgendeinen Fehler gemacht hab und deswegen der Meinung war, du würdest nur Zweite werden... :whistling:



    Noch ne Kleinigkeit zu den Platzierungen. Ja, ich weiß, 0/x = 0/(x-9), aber ich finde, Leute, die gevotet, aber halt dooferweise null Punkte gekriegt haben, sollten einen Platz vor den Leuten mit null Punkten, die nicht gevotet haben, landen. Mit jeder anderen Punktzahl würde es ja auch so ausgehen.


    Ich glaube, ich hab alles gesagt, was ich wollte.
    /Kiriki Ende~

  • [tabmenu]
    [tab=SCHREI]


    Oh
    My
    Loki
    OML OML OML ... Leute ihr .. woaaaah ihr wisst gerade gar nicht was mir das hier bedeutet... ;( ;( ;( ich bin hier schon so lange und mache schon so lange bei Wettis mit, und egal wie sehr ich mich angestrengt habe, wie sehr ich meine Abgabe mochte, ich war noch NIE erste und dann werde ich dieses Jahr zuerst zweite und dann ... dann ... OML ich kann es nicht glauben... wow ... Ich ... ich bin gerade ziemlich geflasht.. und so kurz vorm heulen, soooo kurz davor, weil ich einfach gerührt bin ... ;( :love:
    Eigentlich antworte ich nie bei Wettis, sage nie was zu Abgaben, doch diesmal werde ich eine Ausnahme machen, weil ... einfach weil ich so vielen danken will.



    [tab=KREISCH]


    Zitat von Flocon

    Und ich musste anfangs ein wenig über den Witz lachen, es tut mir leid, ich lache über so etwas. .__.


    Das sollte zu Beginn auch witzig klingen. Aus dem Grund, dass - wenn meine Freunde traurig sind - ich auch immer versuche sie auf zu muntern indem ich sie wieder zum lachen bringe. Denn gerade wenn wir traurig sind, lachen wir eher, da der Teil des Gehirns schneller und leichter angeregt werden kann, ich wusste mal wieso genau, aber die Erklärung ist mir entfallen und gerade eh Wurst. Dadurch sollte das Tagebuch irgendwie noch menschlicher wirken, wie ein bester Freund, der Kasumi auch ist. Im übrigen vielen vielen Dank für das ganze Lob, es ehrt mich sehr :3



    Zitat von Arythmia

    Aua. Mein Herz. AUA. Y u do dis. Y WOULD U. ;__;


    Mit Abstand die traurigste Abgabe hier, aber auch neben Abgabe 4 diejenige, die mich beim ersten Lesen am meisten in den Bann gezogen hat, wenn ich ehrlich bin. Das lag schon am Anfang, bis auf ein nicht kursi formatiertes (wow diese Peanuts) "Verzweiflung" war ich schon da völlig drin in der Geschichte.


    Ja, habe erst zu spät bemerkt, dasss ich vergessen hatte, das "Verzweiflung" kursiv zu machen, in meinem Word war es kursiv, aber beim kopieren hatte ich es nicht mehr. Hoffe das war nicht zu schlimm ;)  
    Ich schaffe es nicht immer Leute emotionall zu erdolchen - hihi bin böse - aber wenn es gelungen ist, freut mich dass .. ok klingt irgendwie doof, und unfair gegenüber meiner armen Perdita, ich hoffe sie verzeit es mir.


    Zitat von Arythmia

    Äh, back to topic: Perdita ist nur ein weiterer Charakter aus der Liste derer, die ich in diesem Wettbewerb knuddeln möchte.

    Ich hatte auch ziemliche knuddel Bedürfnisse, *hust* Stein, ein Stein und Kiste *hust* Also bist du nicht allein ... und beim schreiben hätte ich meine Kasumi gerne mit mehr Leben erfüllen wollen, damit sie statt meiner Perdita umarmt...



    Zitat von Arythmia

    ICH FEIERE DIESE ABGABE EINFACH SO SEHR.


    Und ich feiere dein Kommentar. Einfach danke, dafür, es hat mich so gefreut und emotional berührt. Danke, wirklich danke für die lieben Worte :)


    @Kiriki-chan
    Ka ich glaube ich könnte deinen ganzen Kommentar zitieren - sowie bei manchen anderen auch - einfach nur danke. Sorry das ich dich zum weinen gebracht habe :O Ich würde ja gerne sagen, dass wollte ich nicht, doch irgendwie wollte ich berühren also sind deine Tränen selbst bereits ein großes Lob und eine Ehre. Merci.
    Ich schaue auch nicht immer Namen nach, aber dieses eine mal fand ich wollte ich es, weil es passte. ^^
    PS: Ich habe keine Lust eine neue Antwort zu senden, - bei meinem IQ wird das nur wieder ein neues Topic *hust* Insider *hust* - aber danke dir für die Glückwünsche meine Liebe :3


    @Thrawn
    Erstmal herzlichen Glückwunsch mein Lieber, deine Geschichte war genial ;D



    Zitat von Thrawn

    Es wird zwar nicht ganz klar, was der Mann der Frau immer antut, aber ich verbinde es nach den Andeutungen mal mit Misshandlung [...]


    Ja, es ist eine Andeutung auf Misshandlung. Ich fand, dass man nicht noch tiefer darauf eingehen musste, was hinter dieser Zimmertür passieren wird, Wörter hätte ich glaube sogar noch paar gehabt, aber ich wollte nicht mit dem Zeigefinger zeigen und schreien, schaut, weil, das Teils auch eine Anspielung darauf sein sollte, dass man sowas im echten Leben auch so gut wie nie bemerkt. Leute von denen man es am wenigsten erwartet, haben die größten Narben und außer Andeutungen, die sich durch alles normale erklären ließen, hat man nichts und nichts passiert.



    Zitat von Thrawn

    Und zusätzlich ist das Buch mehr als nur ein Buch, es ist vielmehr der vielleicht einzige und engste Freund, ein Halt, an den die Frau sich verzweifelt klammert, das ist ebenfalls bewegend.


    Affirmativ, genau so wollte ich das rüber bringen. Danke für den lieben Kommentar, danke :3


    @Onel
    Hey Onel ^^ Das gehört hier in meiner Dankesrede zwar nicht hin, aber nett von dir zu hören ^^


    Zitat von Onel

    Er war so fesselnd geschrieben, wenn es davon ein Buch geben würde und dass gerade nur die Rückseite davon war bzw. ein Ausschnitt, hätte ich mir das Buch gekauft


    WOW danke, dass wow dass ist echt ein rießen mega fettes Kompliment mein Lieber. Als ich das las war ich echt gerührt... meh ne das passt nicht, das ist untertrieben... aber als du dann zum Ende noch eins drauf gesetzt hast, habe ich den ganzen Tag gelächelt und gestrahlt wie ein Atomkraftwerk obwohl es privat gerade nicht wirklich Grund dazu gäbe, einach danke für folgende Worte:


    Zitat von Onel

    Doch Abgabe 6 hat mich einfach umgehauen. Da ist wohl ein Profi am Werk [...]


    @Wollust
    ...
    ...
    ...
    ...
    Meh ne ich antworte dir nicht, weil ich ein stures, nachtragendes Kind bin -.- Und es ist mir EGAL was du nun von mir denken magst. Schönes Leben noch!




    Zitat von Sakul

    Der Titel ist eindrucksvoll und für eine Geschichte aus der Sicht eines Tagebuchs sehr geeignet, wie ich finde.


    Yeah endlich ist mein Titel mal gut ^^ Sonst sind die immer eher unzureichend bis mangelhaft ^^ Ich selbst mag ihn auch.



    Zitat von Sakul

    Im Gegensatz zu Abgabe 3, welche ähnlich wie du die Beziehung zwischen Mensch und Objekt etwas einbindet, schaffst du es, in die Tiefe zu gehen und das Tagebuch mit seinen Emotion als Herzstück des Textes herauszustellen und trotzdem in eine spannende Handlung zu verpacken, die ein fatales Ende nimmt.


    Vielen lieben dank, es freut mich, dass du so denkst und das es mir gelungen ist meiner Kasumi eine Seele zu geben ^^ Und danke echt vielen lieben dank für die lieben Worte ^^



    Zitat von Shiralya

    Oder ist gar der Brief das Objekt, aus dessen Sicht geschrieben wird.


    OML das wäre auch eine Idee, ... schade das dazu niemand was geschrieben hat, wäre bestimmt echt eine geniale Geschichte geworden.



    Zitat von Shiralya

    Vermutlich gingen dir die Wörter aus, aber dadurch lässt mich die Geschichte leider leicht verwirrt zurück.


    Nope mir gingen nicht die Worte aus, warte ich habe es oben bei Thrawn schonmal erklärt wieso das Ende so ist wie es ist, ich könnte es nochmal hin schreiben, aber du kannst auch einfach oben noch mal nachsehen ;) Falls es dennoch verwirrend ist, tut es mir Leid :(




    Zitat von Shiralya

    Davon mal abgesehen hast du einen sehr schönen Stil. Du greifst gewisse Motive innerhalb des Textes wieder auf


    Ja Rechtschreibung war nie meine Stärke, vor allem da mein Word spinnt und ich mal wieder Word Pat - das kein Rechtschreibprogramm besitzt - benutzen musste um diese Abgabe zu verfassen. Ich möchte mich für meine Rechtschreibung entschuldigen... ich weiß da bin ich nicht gut drin. Aber für das Lob will ich danken ^^ Sehr sogar. Also vielen vielen vielen lieben Dank.


    @Färöer
    Hi, ich wollte einfach nur mal hallö sagen :D Lebe lange und in Frieden ^^ Tüdelü



    [tab=SCHREI]


    Zitat

    Das bedeutet, dass ihr einen Punkt, dem ihr aus eurer persönlichen Ansicht heraus nicht zustimmt, nicht zu einem grundsätzlichen Ausschlusskriterium machen dürft, wenn er ganz klar gestattet ist. In diesem Fall hätte es wohl bei dem einen oder anderen Abgaben aus Sicht einer Pflanze getroffen, obwohl diese sowohl in der Aufgabenstellung als auch auf Nachfrage als themenkonform genannt wurden.


    In der Diskussion hierzu wurde zu mir gesagt, dass - sowenn es mein Wunsch sei - den Aufgaben weniger Punkte geben dürfte, so wenn ich nicht damit einverstanden sei, dass die Thematik der Pflanze als Objekt gewählt wurde. Und ich bin ein seeeeehr stures Wesen und auch wenn das jetzt dumm kommt, aber ich beharre auf meiner Ansicht. Pflanzen sind fühlende Wesen, sie fühlen Schmerz, ergo haben sie Gefühle, ergro sind sie keine Dinge, ergro finde ich persönlich, das das Thema Pflanzen und Dinge hätte heißen sollen, oder die Pflanzen Abgaben damit hätten Leben müssen, dass ich sie nicht bepunkte. Sorry das das doof klingt und arrogant möglicherweiße auch, doch wie gesagt: Sturkopf!


    Zu Ende wollte ich einfach noch mal danke sagen, an alle und auch wenn es keinen Interessiert, danke an mein Tagebuch Kasumi, dafür das es mich inspiriert hat diese Geschichte zu schreiben xD
    Habe euch echt lieb Leute, lebt lange und in Frieden



    PS: VERDAMMT ICH BIN SO DUMM, BIN GERADE AUF NEUES THEMA ERSTELLEN STATT ANTWORTEN GEKOMMEN ES TUT MIR SO LEID ICH BIN DUMM
    [/tabmenu]

    [align=center][font='Georgia, serif'][size=12]Never doubt that I love you, cause I'm with you till the end of the line RaichuPorenta Caesurio

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