The endless Night of Dreams

  • In diesem Thema könnt ihr eure Charaktere vorstellen, welche an dem RPG mitwirken sollen. Die Spielleitung berät sich dann darüber, ob eure Charaktere so gehen, oder noch etwas verändert werden muss, um sie so zeitnah wie möglich ins RPG aufzunehmen.


    Ein Einstieg ist auch dann noch möglich, wenn das RPG bereits am Laufen ist.


    Bitte nutzt für eure Charas die hier beigelegten Schablonen, bedenkt aber, dass es für jede der vier Rassen eine gibt, wählt also bitte die Richtige aus^^. Berücksichtigt auch bitte bei den beiden Rassen, die als Menschen starten (Traumgeist & Traumwandler), dass diese aus der Realität, heutige Zeit kommen. Kampferfahrung bei diesen Rassen muss sehr gut erklärt werden, damit diese genehmigt wird, vor allem, da die Gegebenheiten in den Traumlande nicht immer gegeben sein müssen (Schwerkraft, etc.).



    Wichtig: Das RPG beinhaltet Kampfhandlungen (u.U. auch gegen menschenähnliche Wesen) und spielt mit den Ängsten der Charaktere. Daher wird für das RPG eine Altersempfehlung von 16 Jahren ausgesprochen!


    Hier jetzt das Wichtigste: Die Steckischablonen:






    Öffne die Pforte, durchschreite das Tor und betritt eine Welt, wie du sie dir in deinen kühnsten Träumen vorgestellt hast. Eine Welt, in der Wunder Wirklichkeit und Kinder nie erwachsen werden.
    Doch ohne Hilfe werden die Traumlande schon bald vom Albtraum regiert, den die bösartigen Nachtmahre sind mächtiger als je zuvor.


    Das Abenteuer und der Kampf um die Welt der Träume hat begonnen!
    The endless Night of Dreams

    10 Mal editiert, zuletzt von Sheewa ()

  • Name: Aleya
    Realer Name: Antonia (Toni) Staders (vermutlich werden die anderen Charas diesen Namen nie zu hören bekommen, da sie inzwischen sich selbst einen neuen Namen gewählt hat)
    Geschlecht: weiblich
    Alter: 20
    Rasse: Traumgeist


    Aussehen (Traumkörper):


    Aleya ist eine junge Frau, die wie etwa zwanzig aussieht, daran ändert sich auch an ihrem Traumkörper nichts. Sie ist etwa 1,76 Meter groß und hat ein sehr ansprechendes Figürchen, ist dabei aber nicht mager, sondern zeigt eine schöne S-Kurve und eine recht ausgeprägte Oberweite, die jedoch nicht überdimensioniert wirkt. Ihren hübschen Körper stellt sie auch sehr gut zur Show und hier zeigt sich ihre Vorliebe zu MMORPGs, denn Aleya trägt eine sehr knappe Short-Armor, wie sie weibliche Charaktere in fielen Fantasy-Spielen tragen. Allerdings ist ihre doch ein wenig modifiziert. So trägt sie eine Art Bikini-Oberteil aus einem bordeauxroten Stoff, welches mit goldenen, spiralförmigen Verzierungen aus einem goldenen Metall besetzt ist und an dessen Unterseite ein feuerroter Stein (hat keine Wirkung oder Effekt), sowie eine dünne, hängende Goldkette befestigt sind.


    Aus demselben Stoff und Farbe besteht auch ihre knappe Hotpants, welche Ebenfalls Verzierungen aus goldenen Metall in Form eines Bandes um die unteren Säume des Höschens und eines Gürtels, welcher sich um ihre Mitte mit einer schwach gedrehten Spirale und drei zarten Goldblättchen, schließt. An diesem Gürtel ist noch aus durchsichtigem Stoff ein knappes Röckchen befestigt, welches an ihrer Rückseite nur knapp länger als die Hose ist und eindeutig nur der Zierde dient. Am Metallband, welche die Hose an ihrem linken Bein am Saum fasst, sind zudem an drei Stellen Halterungen angebracht, welche zwei mehr als handgroße Platten aus massiven, goldenen Metall halten, die mit einem etwa fingerbreiten Lederband samt Schnalle am Oberschenkel gehalten werden und dessen Außenseite schützen. Das innere dieser Platten ist Rotgold, während die äußere Fassung wie die Halterung Gelbgold ist


    Ebenfalls golden ist die Spangenrüstung, welche die Seiten ihres Oberkörpers perfekt umschließt und dabei nur den Bauch und ihre Frontseite freilässt. Diese Spangenrüstung panzert auch ihren gesamten Rücken ab der Unterseite ihrer Schulterblätter und unterhalb der Ansätze ihrer riesigen Flügel. Über der Wirbelsäule verjüngt sich die Rüstung auf etwa sieben Zentimeter breite Platten, welche sich, wie die einzelnen Glieder, welche den Torso umfassen, perfekt an jede ihrer Bewegungen anpassen können.


    Um ihren Hals liegt ein breiter Rüstungskragen, an welchen wohl die gesamte Rüstung des Oberkörpers befestigt ist.


    So auch die groß ausgeformte Schulterplatte samt Schwertbrecher (einer Art aufgenieteten, zehn Zentimeter hohen Metallkragen, welcher den Hals des Trägers vor Schwerthiebe gegen den Hals schützen soll) an ihrer rechten Schulter. Von dieser Platte an ist ihr kompletter rechter Arm, welches auch ihr starker Arm ist, vollgepanzert. Dabei besteht die Panzerung an ihrer Hand, dem Ellenbogen und dem Oberarm komplett aus den gleichen, spangenartigen Rüstungsteilen, die auch um ihre Seiten liegen und hohe Bewegungsfreiheit bieten. Lediglich um den Unterarm bis zum Handgelenk liegt ein dickes, massives Teil, welches in eine Spitze endet, die über die äußere Kante des Ellenbogens hinausreicht und diesen schützt. Einzig dieses Teil der Armpanzering besitzt einen Rand aus dem typischen gelblichen Gold und ist im Inneren Rotgold.


    Ihr linker Arm ist, im Gegensatz zu ihrem rechten, nur minimal geschützt. Eine metallenen Unterarmschiene, die an der Innenseite verschlossen wird, ist hier das einzige Rüstungsteil. Diese Schiene ist rotgold mit gelbgoldenen Rand. Ebenfalls in dem gelbstichigen Gold sind die Schließen und die feinen Goldkettchen, welche um die Schiene geschlungen sind. Um ihren linken Oberarm liegt ein dünner Goldreif , welcher das Muster ihres Gürtels wieder aufgreift und ebenfalls drei kleine Blätter samt Schnörkeln zeigt.


    Ihre Schuhe sind ebenfalls vollständig gepanzert und aus goldenem Metall, wobei nur drei aufgenietete Platten, die in eine gebogene Spitze enden, in Rotgold gehalten sind. Die Panzerschuhe haben die Form von hochhackigen, kniehohen Damenstiefeln mit breitem Absatz und scheinen, von außen zumindest, vollständig aus Metall zu bestehen.


    Man kann also durchaus sagen, dass die sehr Fantasy angehauchte Rüstung in der Realität mehr darauf ausgelegt wäre, den weiblichen Körper perfekt zu inszenieren, als wirklich einen Schutz der lebenswichtigen Organe zu bieten, da Brust und Bauch so gut wie ungeschützt sind und offen liegen. Aber sie sieht auf jeden Fall sehr heiß aus und könnte auch in einem PC oder Konsolenspiel viele Rüstungspunkte geben. Zudem vermittelt sie gut die Kriegerische Natur eines Traumgeistes.


    Ihren Schultern entspringen zudem zwei große, gefiederte Flügel, welche von kamesinroter Färbung sind. Einzelne gelbe und Orangene Stichfedern sowie die gelb anlaufenden Spitzen der großen Schwungfedern geben ihnen ein feuriges Erscheinungsbild. Auffällig ist an ihnen nicht nur die Größe, die bei jedem einzelnen die Gesamtkörperlänge des Körpers, den sie tragen um ein Stück übersteigt, sondern die Panzerung. Diese zieht sich am Kamm der Flügel in Form von genieteter Platten, welche jede einzelne in eine vom Körper wergzeigende Spitze endet, entlang. Diese Platten halten jene, welche die komplette Außenseite der Flügel bedecken. Drei blattförmige Klingen verlängern die Schwingen an beiden Flügeln und lassen vermuten, dass diese nicht nur dafür da sind, um Aleya in die Lüfte zu heben.
    An der Innenseite der Flügel zieht sich eine dicke Kette im hängenden Bogen von einer Halterung am Plattenkamm bis zur anderen, über den Knick der Flügel hinweg. An dieser Kette sind an jedem zweiten Glied ebenfalls blattförmige Klingen befestigt, welche aber deutlich kleiner sind, als die am Ende der Schwingen.
    Die komplette Rüstung ihrer Flügel ist golden und wäre wohl in der Realität ziemlich schwer, in den Traumlanden behindert sie Aleya allerdings nicht mit ihrem Gewicht.


    Ihr Gesicht ist ebenmäßig und wird von zwei smaragdgrünen Augen mit langen, feuerroten Wimpern dominiert. Auch ihre schmalen, schön geschwungenen Augenbrauen sind kamesinrot, wie auch ihre langen Haare, welche offen wohl bis zur Mitte der Oberschenkel herab reichen und in Richtung der Spitzen einen goldenen Schimmer haben, wie leicht von der Sonne aufgehellt.


    Diese sind am Hinterkopf zu einem dicken, aufgesetzten Pferdeschwanz zusammengebunden, wobei das Band eine breit geflochtene Strähne ihres eigenen Schopfes ist. Weitere aber deutlich dünnere Zöpfe kann man ebenfalls im Pferdeschwanz erkennen. Ein weiterer beginnt auf Höhe ihrer Schläfe auf jeder Seite und hängt vor den Ohren herunter.


    Diese sind übrigens spitz zulaufend, wie die jener Rasse aus Online RPGs, welche die junge Frau eins am meisten liebte: den Elben.


    Sie hat zudem eine schmale, gerade Nase und sinnlich geschwungene, volle Lippen, sowie eine sanft sonnengebräunte Hautfarbe, welche einen schönen Karamellton zeigt.


    Um ihr Haupt liegt ein goldener Reif, welcher auf dem Scheitelpunkt in der Mitte ihrer Stirn einen roten Stein eingefasst hat, um welchen sich schnörkelige Gravuren winden. Ein tropfenförmiger Stein hängt an einer kurzen, dünnen Goldkette von diesem Punkt des Reifes herab auf ihre Stirn. Eine weitere Kette kreuzt direkt am Ansatz des Steins dessen Kette in einem Bogen.


    Aleya bezeichnet sich selbst gerne als „Flammenengel“ und trifft ihr Aussehen mit dieser Beschreibung wohl ziemlich genau, auch, wenn ein „kriegerischer“ davor es noch präzisieren würde.


    Aussehen (realer Körper): Nun, vermutlich wäre Antonia eine hübsche junge Frau und tatsächlich gibt es auch sehr ansprechende Bilder von ihr, jedoch hatte sie in letzter Zeit einfach keine Lust, sich um sich und ihr Aussehen zu kümmern. Seit sie ihr Studium abgebrochen und sich vor der Welt zurückgezogen hat, hat die Gute etwas angesetzt und nun ein paar Kilo zu viel auf den Rippen. Das soll nicht heißen, dass sie dick ist, denn das ist sie nicht, sie hat nur keine Idealmaße mehr, vor allem in der Pogegend. Sie selbst stört das aber scheinbar nicht. Ihre Fitness hat nach Monaten des Verkriechens und Flüchten in PC-Spiele aber ebenfalls gelitten.


    Toni hat braunes, unspektakuläres Haar, welches aktuell recht kurz ist und ihr in einem sehr unordentlichen Schnitt nur bis zu den Ohren reicht. Man sieht deutlich, dass die junge Frau der Einfachheit halber das Haar mit der Schere selbst über dem am Hinterkopf sitzendem Haargummi, abgeschnitten hat. Ja, Toni hat ihr langes, seidiges Haar wirklich, damit es sie nicht mehr nervte zu einem Pferdeschwanz gebunden und den einfach komplett mit der Haushaltsschere abgesäbelt. Das ist jedoch nicht das einzige, was ihr einen dezent verwahrlosten Eindruck verschafft, sondern auch ihre zerknitterten Kleider, welche meist aus weiten Jogginhosen und ihr viel zu weiten Schlabberhemden bestehen. Kaum zu glauben, dass in ihrem Schrank auch richtig süße Markenklamotten, Blazer, Röcke, Blusen und sogar sehr feminine Anzüge hängen.
    Ihr Gesicht, welches von zwei dunklen Augen beherrscht wird, welche die Farbe von morastigen Wasser haben, welche aber erst aus der Nähe als Grünton zu erkennen ist und auf Distanz braun wirkt, ist völlig frei von Pickeln und Hautunreinheiten. Ebenso trägt sie keinerlei Piercings oder Tätowierungen. Sie ist für eine Frau mit 1,70 Meter normal groß, hat allerdings in den letzten Monaten eine etwas käsige Hautfarbe bekommen.


    Unattraktiv ist sie nicht, nur hat sie in letzter Zeit einfach nichts für ihren Körper und ihr Aussehen getan.


    Eigenschaften: Wie beschreibt man sie wohl am besten? Wohl, indem ich euch erzähle, wie andere Toni /Aleya sehen. Jene, die sie früher kannten, werden sagen, dass es sich bei dieser Frau um eine ausgesprochen höfliche, aber sehr in sich gekehrte Person handelt, die nur darauf fixiert ist, gute Noten nach Hause zu bringen und nicht einmal für Freundschaften oder der gleichen Zeit hat. Ihre Eltern hätten da noch gesagt, sie wäre absolut folgsam, zuverlässig, hörig und die perfekte Tochter. Aber auch Synonyme wie leblos, ferngesteuert, mechanisch beschreiben ihren damaligen Zustand sehr gut. Sie existierte nur, um ihre Eltern stolz zu machen und diese taten alles dafür, dass ihre Tochter bloß keine rebellische Phase oder dergleichen entwickeln konnte.


    Jene jedoch, welche Toni das letzte halbe Jahr über kannten, werden von einer eher unmotivierten jungen Frau erzählen, welche vom Leben selbst und allem gelangweilt scheint. Auf der Suche, nach sich selbst und dem, was sie von sich aus vom Leben will, flüchtet sich Toni vor der Realität in Videospiele. Die Erkenntnis nichts weiter zu sein, als eine willenlose Marionette ihrer überehrgeizigen Eltern hat wohl sämtliche übersprungene Trotzphasen auf einmal zurückgebracht und sie in eine ziemliche Existenzkriese gestürzt. Zu lange wurde ihre wahre Persönlichkeit unterdrückt, als dass sie einfach so zu sich selbst finden könnte. Es fällt ihr schwer, sich mit der neuen Erkenntnis in die Welt wiedereinzufinden, die sie nur als seelenlose Maschine kannte und hat keine Ahnung, wie sie sich nun ihren Eltern gegenüber verhalten soll, weshalb sie sich verkroch. Aus der anfänglichen Unsicherheit ist allerdings inzwischen eine ziemlich aufmüpfige Ablehnung auf so gut wie alles in der Welt geworden und gelinde gesagt langweilt sie ihr Leben total. Auch ist sie inzwischen nach einigen Telefonaten mit ihren Eltern (welche inzwischen nach ihrer ungehorsamen Tochter suchen lassen), alles andere als gut auf diese zu sprechen.
    Kommt ihr einer mit ihren Eltern oder stört sie beim Zocken, wird sie giftig.


    Fragt man jedoch einen der Leute, die sie seit etwa einem halben Jahr aus diversen MMORPGs und den dazugehörenden Gruppenchats kennt, wird dieser von einer feurigen und leidenschaftlichen Frau berichten, welche mutig voraus prescht, ihren Leuten Hoffnung gibt und ein bewundernswertes Talent bei den Online RPGs zu besitzen scheint. Hitzig und einnehmend sind ihre Motivierungsreden mit denen sie ihre Partien und inzwischen sogar Gilden zusammenhält. Als Frontkämpferin, die zu ihren Freunden steht und diesen auch gerne zur Hand geht, sollten sie bedrängt werden, hat sie sich außerdem als Spielerin Respekt eingehandelt. Ob die Leute sie auch als Mensch hinter dem Bildschirm mögen, oder nur den Charakter, den sie steuert und spricht, weiß sie allerdings nicht so genau. Während sie selbst noch auf der Suche nach sich ist, haben ihre Kampfgefährten und Gildenkollegen schon längst begriffen, dass diese hitzköpfige und impulsive Seite ihr wahres Wesen ist, welches sie nur in dieser Welt ausleben kann. Dumm nur, dass diese nichts oder nur wenig von ihren Problemen in der Realität wissen. Man könnte also durchaus sagen, dass Aleya, wie Toni sich online nennt, ihr wahres Ich ist.


    Geschichte: Toni hat bisher eigentlich ein ganz normales Leben gelebt, zumindest dachte sie das. Ihre Eltern hatten sich schon von klein auf daran gemacht, ihre Tochter dahingehend zu manipulieren, dass sie ihre eigenen Wünsche und Träume immer zurücksteckte und irgendwann diese gar nicht mehr ausleben konnte. Beide, der Vater und die Mutter waren vom Wesen her sehr dominant und hochgradig manipulativ. Und geschickt schafften sie es, aus ihrer Tochter schon im Kindesalter ein folgsames und braves Mädchen zu machen.


    Als Kind spielte sie noch mit anderen, doch schon in der Grundschule wurde dies weniger. Ihre Eltern ermutigten sie immer wieder, mehr zu lernen und führten ihr vor Augen, wie unnötig das kindische Verhalten der anderen sei. Wie oft bekam die kleine Toni den Satz „du willst uns, deine Eltern doch nicht enttäuschen“ zu hören. Für das Mädchen gab es bald nichts schlimmeres mehr, als ihre geliebten Eltern zu enttäuschen und diese zeigten es auch sehr überdeutlich und reduzierten bis lang auch das Maß ihrer gezeigten Zuneigung für ihre Tochter, brachte sie nicht entsprechende Leistungen nach Hause oder zeigte sie verhalten, welches die Eltern nicht als zutreffend empfanden. Durch die Erziehung darin bestärkt, ihre Eltern wären das allerwichtigste in ihrem Leben, tat das Mädchen alles, um ihnen zu gefallen. Dafür opferte sie ihre eigenen Wünsche und ihre Freunde in der Schule, da sie jeden Tag nach der Schule und an den Wochenenden lernte. Mama und Papa mochten es, wenn sie lernte und gute Noten schrieb. Dann bekam sie als Lob die Liebe ihrer Eltern für eine begrenzte Zeit.


    Aus Sicht anderer Eltern, welche das stille Drama in der Familie natürlich nie zu Gesicht bekamen, war die kleine Toni die perfekte Tochter: Höflich gegenüber Gleichaltrigen und Erwachsenen, hatte gute Manieren, machte ihren Eltern nie Ärger, brachte nur gute Noten mit nach Hause. Von dem kleinen Mädchen, welches sich unbeschreiblich nach Liebe sehnte, welche seine Eltern ihm nur Häppchenweise und nur als Belohnung gaben, das durch das Tun seiner Eltern komplett vereinsamt war und überhaupt nicht seine Kindheit ausleben durfte, sondern beinahe schon eine kleine Erwachsene spielen musste, sahen sie aber alle nichts. Oft hatte Toni in ihrer Kindheit heimlich geweint, heimlich, denn ihre Eltern konnten es nicht leiden, wenn sie solch unnötige und kindische Regungen zeigte.


    Ihre Eltern hatten schon früh das Leben der kleinen Antonia komplett voraus geplant und schon, als die Kleine auf das Gymnasium kam, beschlossen, was ihre Tochter später einmal machen sollte. So begann diese, nach mit Bestnoten bestandenem Abitur, ihr Jurastudium, um später Anwältin werden zu können. Ihre Eltern hatten sich, ungeachtet den Talenten ihrer Tochter, aus „pragmatischen“ Gründen dafür entschieden, denn ein guter Anwalt konnte ihrer Meinung nach viel verdienen und zudem waren Jurastudium und Anwälte in ihrer Nachbarschaft und Bekanntenkreis etwas, das nicht jeder vorzeigen konnte und mit dem sie sich selbst wieder brüsten konnten. Ja, die Eltern gaben viel davon, wie sie sich in der Öffentlichkeit gut darstellen konnten. So stellten sie auch eine perfekte Musterfamilie zur Schau, ohne sich all die Jahre in Wirklichkeit auch nur einmal Gedanken über das Wohl ihrer Tochter zu machen. Für sie in ihrem beinahe schon grenzenlosen Egoismus war Toni nur ein Werkzeug um ihnen Anerkennung zu verschaffen, das eben zu funktionieren hatte. Wie hätten sie auch Ahnen können, dass genau ihre Entscheidung, Toni auf eine der führenden Unis zu schicken, ihr gesamtes Konstrukt ins Wanken bringen könnte und ihren Lügen und Manipulationen an ihrer Tochter ein Ende bereiten sollte?


    Wie auch zu ihren Zeiten im Gymnasium fiel die ganz hübsche und offensichtlich intelligente junge Frau ihren männlichen Mitstudenten auf. Da sie, um auf die Uni zu gehen, umziehen hatte müssen und nun alleine in einer Studentenwohnung auf dem Campus lebte, sah sie ihre Eltern nicht mehr die ganze Zeit, wenn sie aus dem Unterricht zurück kam. So lockerte sich langsam und für die Eltern nicht erkennbar ihr kontrollierender Griff um Toni und diese kam mit Gleichaltrigen in Kontakt. Auf der Uni waren auch noch andere Studiengänge als der ihrer und im selben Haus wie sie wohnten noch drei junge Kerle, welche knapp zwei Jahre älter als sie waren und den Studiengang mit Schwerpunkt Psychologie belegten.


    Diese drei im dritten Semester fanden Gefallen an ihrer Nachbarin aus dem Ersten und beschlossen, sie unter Leute zu bringen. Ohne den direkten Kontakt zu ihren Eltern suchte Toni unbewusst nach Kontakt und freundete sich mit den dreien an. Es ist nicht so, als hätten die drei etwas von Toni gewollt, sie sahen das Mädchen einfach als Kumpel, mit dem man gut Quatschen konnte.


    Eines Abends in lockerer Runde, die meisten hatten schon ein wenig getrunken, kam das Gespräch plötzlich auf philosophische Themen, wie dem Sinn des eigenen Lebens und wofür man wirklich leben würde, was die eigenen Wünsche und Hoffnungen waren. Dabei klammüselten die drei Psychologiestudenten die Antworten aus und analysierten sie vor ihren lachenden Freunden. Toni fühlte sich inzwischen wohl in dieser Runde, wurde aber im Laufe des Abends immer stiller und nachdenklicher, während die Runde um sie herum immer aufgeheiterter wurde. Als die anderen schließlich auf die Idee kamen, Toni solle auch mitreden und sie über ihren Grund für das Studium und die Wahl ihres angepeilten Berufes befragten, konnte die junge Frau kaum antworten. Die antworten, welche sie geben konnte, lösten bei den anderen, inzwischen deutlich betrunkenen Studenten großes Gelächter aus. Toni hatte die Wahrheit gesagt und zugegeben, dass ihre Eltern es so gewollt hatten. Von einem Mädchen aus ihrem Studiengang kam der gingelnde Einwurf, ob sie auch selbstständig denken könne, oder sich von ihren Eltern alles vorschreiben lasse. Dieser Abend rüttelte Toni auf und in der Nacht hatte sie einen altbekannten und immer wiederkehrenden Albtraum, nur eines war dieses Mal anders, denn die Puppe, welche sie am Ende des Traumes erblickte, hatte nun zum ersten Mal ein vollständiges Gesicht: ihr eigenes. Und endlich begriff sie, was sie unterbewusst wohl schon so lange gespürt, aber nie greifen hatte können: Sie war nichts, als eine Marionette ihrer Eltern.


    Dieses Aufwachen erschütterte Toni zutiefst und sie begann, sich von den anderen Studenten wieder zurückzuziehen. Die wenigsten derer, die an jenem Abend dabei gewesen waren, konnten sich an alles, was besprochen worden war, erinnern und waren ziemlich verkatert am Morgen erwacht. Es schien tatsächlich so, als hätte kein einziger noch Erinnerungen an Tonis Antworten, welche für die meiste wohl auch unwichtig gewesen waren. Nur mit ihren drei Nachbarn führte Toni noch einige, private Gespräche. Sie wusste mit einem Schlag nicht mehr, wer sie war, warum sie überhaupt das Studium absolvierte und vor allem war sie verwirrt über die Erkenntnis, ihre Eltern sie zu einer Marionette gemacht hätten. Ihre Nachbarn stellten ihr in den Gesprächen Fragen, wie was ihre eigenen Wünsche wären, wann sie das letzte Mal etwas für sich entschieden hätte und langsam, über Wochen hinweg, arbeitete Toni mit den beiden das ganze Ausmaß dessen aus, was mit ihr gemacht worden war. Alle vier waren Schockiert, was nach und nach ans Licht kam; Dinge, über deren Zusammenhang sich Toni früher nie bewusst gewesen war, die aber nun plötzlich Sinn machten und zusammen ein erschreckendes Bild gaben. Die erschreckendste Erkenntnis für Toni war, als sie das Bild, welches sie mit den Jungen ausgearbeitet hatte, betrachtete und in keiner einzigen Handlung ihrer Eltern Sorge um ihr Wohlergehen, Eingehen auf ihre eigenen Bedürfnisse oder gar Anzeigen von echter Zuneigung finden konnte. Sie erkannte, dass selbst die Zuneigung, welche sie bei Erfolgen bekommen hatte, nur eiskalte Berechnung.


    Natürlich sind die Geschehnisse und Folgen jenes verhängnisvollen Abends nicht unsichtbar geblieben. So hat sich Tonis Verwirrung, ihr Zweifeln und ihre Unsicherheit, als ihre Welt in sich zusammenbrach und ihr Leben sich Schritt für Schritt immer mehr als Lüge herausstellte, deutlich auf ihre Leistungen ausgewirkt. Sie war oft unkonzentriert, hörte nicht zu und auch ihre Professoren merkten schnell, dass mit Toni etwas nicht stimmte. Auch ihre Eltern bemerkten, dass ihr Spielzeug nicht mehr einwandfrei lief, als sie einen Punkteabfall in Tonis Arbeiten bemerkten. Sie riefen Toni an und diese nutze das Telefonat, um ihren Eltern auf den Zahn zu fühlen. Diese waren im höchsten Maße empört, dass sich ihre Tochter plötzlich anmaßte, zu verlangen selbst Herr über ihr Leben zu sein, sowie überhaupt Eigenständigkeit einforderte. Der Versuch, ihr zu verdeutlichen, wo ihr Platz war, die lockenden Erinnerungen, sie würde doch ihre Eltern nicht enttäuschen wollen, das Ablenken von den Fragen ihrer Tochter und schließlich, als nichts half, Wut und Drohung, bestätigte alles, was Toni bereits herausgefunden hatte.


    Mit Hilfe ihrer Nachbarn und dem Geld, was ihre Eltern für ihr Studium bereitstellten, suchte sie sich eine winzige und günstige Wohnung, änderte die Daten ihres Kontos, damit ihre Eltern keinen Zugriff mehr auf dieses hatten und verschwand, kaum, dass das Semester vorbei war. Und obwohl ihre Tochter bereits volljährig war, setzten die Eltern alles daran, ihr aus dem Ruder gelaufenes Eigentum zurück zu bekommen, konnten aber in der Uni keine Spuren über sie finden, da sei keine neue Adresse hinterlassen hatte.


    Toni verließ die nächsten Wochen nur selten das Haus. Erst las sie Bücher, um sich von sich selbst abzulenken. Dabei entdeckte sie Fantasy-Romane, welche von fremden Welten und unglaublichen Abenteuern erzählten. Auch fand sie bald heraus, dass man am Computer auch noch andere Dinge als lernen, tun konnte und entdeckte die online MMORPGs für sich. Auf der Suche, nach sich selbst und wer sie wirklich war, fand sie durch die verschiedenen Charas, welche sie durch die wundervollen Welten steuerte, neue Seiten an sich, welche sie nie hatte ausleben dürfen und auch sich selbst wieder, auch, wenn ihr das noch nicht ganz klar ist. Denn Toni ist eigentlich eine sehr leidenschaftliche Person, die sich nach nichts mehr als Freundschaft und Vertrauen sehnt. Inzwischen ist sie bereits ein halbes Jahr abgehauen, hat sich selbst etwas verwahrlosen lassen und flüchtet sich vor der Realität, die ihr nur Schmerz verursacht hat. Viel lieber träumt sie sich in ihre Fantasywelten, wo sie sein kann, wer sie wirklich ist. In jenen Welten wählte sie den Namen Aleya für sich.


    Primärfähigkeit: „Feuerschwinge“
    Aleya besitzt eine Fähigkeit, welche zu ihrem doch sehr leidenschaftlichen und hitzigen Gemüt passt, so kann sie Teile ihres Körpers oder ihre Waffen mit gleißenden, lodernden Flammen überziehen, welche ihre Angriffe deutlich verstärken. Am liebsten entflammt sie damit ihre Flügel oder ihre Seelenwaffe, wodurch sie Gegner auch aus der mittleren Distanz, welche ihr die liebste ist, bekämpfen kann. Aber auch im Nahkampf kann diese Fähigkeit ihr nützlich sein, um zu aufdringliche Gegner oder Personen von sich fern zu halten.


    Sekundärfähigkeit: „Seelenwaffe“
    Wie schon bei der Primärfähigkeit erwähnt, kämpft Aleya eher auf mittlerer Distanz und ist keine direkte Nahkämpferin, wenn es nicht unbedingt nötig ist. Die von ihr beschworene Seelenwaffe ist lustiger Weise eine, die man normalerweise als Symbol für Unterdrückung auffassen könnte, steht aber für sie selbst jedoch eher für einen Ausbruch nach vorn und Auflehnung gegen einen Unterdrücker.
    Kurz um, Aleyas Seelenwaffe ist eine dicke, zweieinhalb Meter lange Lederpeitsche ohne Griff, welche mit einem Abstand von weniger als einem Zentimeter über ihren zusammengelegten Zeige und Mittelfinger entsteht und durch Handbewegungen gelenkt werden kann. Später könnte sie lernen die Peitsche auch mit der Kraft ihrer Gedanken zu bewegen, doch bis dahin ist es noch etwas hin. Durch ihre Flammen verstärkt ist die Peitsche eine nicht zu unterschätzende Waffe mit durch ihre Länge bestimmt ordentlich Schlagkraft.


    Waffe: (Wie sollte es auch für einen Fantasy-Fan anders sein: Die Wahl von Aleyas Waffe, welche sie sich selbst gibt, ist ein Schwert. Ein einfaches, standartmäßiges Kurzschwert, wie es Helden der Krieger-Klasse in den meisten Fantasy RPGs für den PC meist zu Beginn des Abenteuers als Startwaffe
    haben. Tja aber etwas hypen muss nicht bedeuten, dass es auch zu seiner Seele passt und so wird Aleya noch früh genug feststellen, dass diese Waffe für sie nicht sonderlich effektiv ist. Selbstverständlich hat sie aus der Realität kein Vorwissen im Umgang mit Schwertern, zumindest keines, das sie selbst betrifft oder nur irgendwie praktisch basiert wäre. (Wissen aus Onlinegames zählt ja leider nicht, als echte Kampferfahrung)



    Besonderheiten: Es scheint etwas irritierend, doch Aleya nutzt ihre Flügel und vor allem deren drei klingenartige Fortsätze der Flügelrüstung gerne als Waffen und schlägt mit diesen um sich. Wenn man daran denkt, wie stark eigentlich Flügel sein müssen, um einen menschlichen Körper zu heben, ist der Gedanke daran wohl nicht verkehrt und tatsächlich hat die junge Frau damit auch deutlich mehr Kraft, als mit den Händen oder Füßen, ist ihr Traumkörper doch auf den Kampf mit den anderen Gliedmaßen nicht ausgelegt.


    Persönlicher Albtraum: Schon seit Kindesalter verfolgte Toni ein Albtraum, dessen Bedeutung sie aber erst vor kurzem verstanden hat: Sie selbst sieht nicht, wie sie aussieht, oder erinnert sich nach dem aufwachen nicht daran, streift aber durch dunkle Gänge eines Gebäudes. Diese erinnern stark an ein Theater bei Nacht. Nur, wo am Tage Lachen und fröhliche Jubelrufe zu vernehmen sind, ist es bei Nacht irgendwie ziemlich unheimlich und sie fröstelt. Etwas ängstigt sie leicht und rät ihr, wegzulaufen, doch trotz dieser Gefühle geht sie weiter, als wär es ein Muss. Beinahe automatisch greift ihre Hand die Klinke einer Türe und öffnet diese. Es fühlt sich aber nicht an, als wäre es gegen ihren Willen sondern eher so, als wäre die Bewegungsabfolge eben festgelegt und dies normal. Hinter der Türe befindet sich der Bereich, der Besuchern normalerweise auch bei Tag nicht zugänglich ist. Den Gang entlang sitzen viele Marionetten in verschiedenen Größen. Ihre Köpfe hängen schlaff herunter, als würden sie alle schlafen und über ihnen liegen in den dafür vorgesehenen Halterungen die Kreuze, an denen die Fäden befestigt sind, welche zu ihren Gliedern führen. Die Figuren sitzen meist so weit auseinander, dass man selbst im schummrigen Licht die einzelnen Puppen Schemenhaft erkennen kann, denn ganz dunkel ist es in diesem Gang nicht. Bisher war es still, bis auf die typischen Geräusche der Nacht, doch, als sie nun den Gang entlanggeht, erklingt von rechts und links leises Knacken und Rascheln und es kommt ihr vor, als würden dutzende Augenpaare sie beobachten. Ebenso meint sie leise, flüsternde und raunende Stimmen zu vernehmen, welche sich aber seltsamerweise nicht menschlich anfühlen. Woher dieses Gefühl kommt, weiß sie nicht. Viele dieser Stimmen versteht sie nicht, doch immer wieder sind gehässige dabei, welche ihr höhnisch Glück wünschen, welche, die ihr Warnungen zuflüstern und ihr raten den Ort zu verlassen. Sie jedoch blickt sich nicht einmal um und geht nur in gleichem Tempo immer weiter, inzwischen ist es ihr selbst auch bewusst, dass sich der Körper, in dem sie steckt wie von selbst bewegt. Sie hat Angst, die Szene um sie herum bereitet ihr Panik. Sie fühlt sich beobachtet, fühlt unsichtbare Hände in ihrem Rücken sich nach ihr ausstrecken, sie aber nie berühren, hört die leisen Stimmen und die Geräusche von Bewegungen, kann sich aber nicht umwenden oder irgendetwas machen. Sie will weg, will den Ort verlassen, nicht weiter gehen, auf keinen Fall weiter gehen, doch sie hat keinen Einfluss auf ihr Tun.


    Weiter und weiter geht sie und allmählich verändert sich der Gang. Nun sitzen viele der Marionetten zusätzlich noch in kleinen Vogelkäfigen, als würde man sie an der Flucht hindern wollen. Diese Puppen haben keine Gesichter. Wo eigentlich Augen, Mund und Nase aufgemalt sein sollten, ist nur eine leere Fläche oder etwas, das wie ein kleiner, zersprungener Spiegel wirkt. Und obwohl es jetzt noch dunkler ist, erkennt sie alles klar. Farben existieren hier nicht, alles ist in dunkle Grautöne gehüllt, doch die Kleider der Puppen, die Fräcke und Röcke, sowie die hauchdünnen Fäden erkennt sie. Der Rest des Ganges einschließlich der endlos scheinenden, einfachen Holzbank, auf der die Figuren abgesetzt sind, wirkt trist und unwichtig.


    Dann öffnet sich der Gang plötzlich und sie steht direkt vor einer Bühne, inmitten eines großen Raumes. Auf dieser Bühne tanzt eine einzelne, lebensgroße Marionette stumm und einsam, wehrlos von den Fäden geführt, ihre Runden. Eine Spieluhr lässt ihr klimperndes Lied als Begleitung erklingen. Unermüdlich, nein rastlos, dreht die Puppe sich im Kreis. Wenn sie den Blick heben würde, könnte sie vielleicht den Spieler sehen, welcher die Puppe führt, doch ihr Körper blickt einfach nur still auf die tanzende Puppe. Diese ist in püppchenhafte Kleider gekleidet und ihr Kopf wird von Engelslocken umspielt. Ganz so, wie man sich das perfekte kleine Mädchen vorstellt. Auch der Körper der Puppe wirkt sehr kindlich, aber an das Gesicht konnte sich Toni nie erinnern. Nur an die Augen der Puppe, welche leer und trüb, wie bei einer Leiche sind und dass sie beim Anblick der Puppe blanke Angst packt und nach einer Zeit des Zusehens, welche mal länger mal kürzer ist, zerreißt ein gellender Schrei, als die Puppe sich langsam mit ihren Kreisen ihr nähert, die Atmosphäre und Toni kam schweißnass und aufrecht in ihrem Bett sitzend zu sich.


    Seit sie erkannt hat, dass sie selbst nur eine Marionette im Spiel ihrer Eltern ist, hat sich die Endszene ihres Albtraumes aber etwas verändert, oder sagen wir geklärt. Die tanzende Puppe trägt nun das Gesicht ihres kindlichen Selbst, aus dessen toten Augen tränen kullern. Zudem kann sie aus den Augenwinkeln ihre eigenen Eltern erkennen, welche in der Ersten Reihe vor der Bühne sitzen und dem Tanz aufmerksam mit kalten, freudlosen Gesichtern zusehen. Manchmal war es ihr dann möglich eine Hand zu heben und sie nach der tanzenden Puppe auszustrecken. Nur hatte diese Hand Glieder und Kugelgelenke wie eine Puppe und an ihrem Handgelenk entsprang ein dünner Faden, der senkrecht nach oben führte. Der anschließende Schrei kam sowohl als dem geöffneten Mund der Tänzerin, als auch aus ihrem und wenn sie nach dem erwachen mit klopfendem Herzen und rasendem Atem im Bett erwachte, war der Nachhall des Albtraumes immer der Gleiche: sie selbst war ebenfalls eine Marionette dieses Theaters gewesen.

    Öffne die Pforte, durchschreite das Tor und betritt eine Welt, wie du sie dir in deinen kühnsten Träumen vorgestellt hast. Eine Welt, in der Wunder Wirklichkeit und Kinder nie erwachsen werden.
    Doch ohne Hilfe werden die Traumlande schon bald vom Albtraum regiert, den die bösartigen Nachtmahre sind mächtiger als je zuvor.


    Das Abenteuer und der Kampf um die Welt der Träume hat begonnen!
    The endless Night of Dreams

    2 Mal editiert, zuletzt von Sheewa ()


  • Name: Logan Miller aber sobald er von seinem Tod in der realen Welt erfährt reagiert er nur noch auf Nomad


    Geschlecht: männlich


    Alter: 17


    Rasse: Traumgeist


    Aussehen (realer Körper): Wenn man Logan aufrecht vor sich stehen hätte würde man einen etwa 1,70 m großen Jungen Mann mit Blonden Haaren und Brille sehen. Hinter der Brille verbergen sich seine Dunkelgrünen Augen. Wenn man etwas genauer hinschaut erkennt man an beiden Ohren ein paar Ohrringe die seine "Rebellische und Coole Seite" anzeigen sollen. (Allerdings sind es Fake Ohrringe da er keine Lust hatte sich Löcher in die Ohren stechen zu lassen, erzählt hat er dies aber niemanden) Als letztes Detail seines Gesichts wäre nur noch sein Kinnbärtchen. Der einzige Platz an dem bisher Haare im Gesicht wachsen ist ihm heilig weshalb er diesen Teil nicht abrasieren wollte. Sein Kleidungsstil ist auch eher einfach gehalten. Meist trägt er ein Kragenhemd welches er nie vollkommen zuknöpft weshalb man immer seine weißes Unterhemden sehen kann die er darunter Trägt. Als Hose trägt er meist eine Stinknormale Jeans. Der einzige Typ Schuhe den er vorwiegend anzieht (wenn denn nicht gerade Regen oder Schneefall herrscht) sind bequeme Sabotschuhe in die er ebenso wie in seine Hausschuhe schnell reinschlüpfen kann.


    Aussehen (Traumkörper): Nomads Aussehen ist so etwas wie eine Mixtur von Logans verschiedenen MMO Personas. Am ehesten zu vergleichen ist Nomad mit einem Elf der Heterochromie hat und etwas Wolf. Sein rechtes Auge hat eine Goldene während das Linke eine mehr silberne Färbung besitzt, unterhalb seiner Augen befindet sich je Rote Tätowierung die einem Dreieck mit der Spitze nach unten ähnelt . Seine Ohren sind Spitz zulaufend und stehen leicht vom Kopf ab. Statt Logans Blonder Haartracht besitzt Nomad etwas längere Helltürkise Haare in denen sich eine Art Fliegerbrille ihr Nest gebaut hat. Vergangenheit sind auch die Tage des Kinnbärtchens. Anstelle dessen ist ein kompletter Dreitagebart auf seiner gesamten unteren Gesichtshälfte verteilt.
    Sein Kleidungsstil ist etwas Fantasy artiger geworden. Über einen Grauen Leinenhemd trägt er eine Art Lederjacke und einen Gürtelriemen mit Halterungen für Mögliche Ausrüstung (Schwertscheiden oder was auch immer). Die Jeans wich einer Wildlederhose mit einem Kleinem Loch durch das sein Wolfsartiger Schwanz, den er sich ebenfalls erschaffen hat, heraus hängt (gleiche Farbe wie die Haare mit einer weißen Spitze) und auch die Schuhe wechselten von Sabotschuhe zu Lederriemen welche um seine Wolfsartigen Pfoten gebunden wurden als Schutz. Obwohl die Beine denen eines Wolfes entsprechen setzt das *Fell* erst auf höhe des Knies an.



    Eigenschaften: Logan/Nomad besitzt einen sehr ausgeprägten Beschützerinstinkt der ihm vor allem im Real Life schon mehr als einmal ein paar Blaue Flecke verpasste. Ebenso versucht er auch gerne alles anzubaggern was weiblich ist, Was durch seine Dickköpfigkeit nicht selten in einer Backpfeife endete.
    Ansonsten kann man sich aber sicher sein in ihm einen Guten Freund zu haben der sich immer für einen Einsetzt solange man ihm nicht irgendwie in den Rücken fällt.


    Geschichte: Seit seiner frühesten Kindheit war Logan an einen Rollstuhl gefesselt. Mit seinen Beinen an sich war eigentlich alles in Ordnung aber seine Muskeln waren eine andere Sache. Sie weigerten sich einfach Logans Restlichen Körper tragen zu wollen weshalb an stehen überhaupt nur mit Krücken oder anderen Hilfsmitteln zu denken war. Therapien zum Muskelaufbau oder andere Sachen wollten einfach nicht funktionieren. Da sein Vater aufgrund eines Arbeitsunfalles, wie seine Mutter ihm immer sagte, leider schon kurz vor Logans Geburt verstorben ist bekam er davon natürlich nix mit. Seine Mutter hingegen machte sich bei der Diagnose große Vorwürfe und dachte es wäre irgendwie ihre Schuld. In der Anfangszeit mit dem Rollstuhl konnte Logan sie abends immer in ihrem Zimmer hören wie sie sich die Augen ausheulte und unter anderem Sachen sagte wie: "Hätte ich bloß nicht den Sekt getrunken während der Schwangerschaft". Aber nach und nach verbesserte sich die Situation als sie Begriff, beziehungsweise es direkt ins Gesicht gesagt bekommen hat, das Logan ihr keine Vorwürfe machte und auch sonst sehr Lebensfroh und aufgeweckt war wenn man einmal von den normalen Einschränkungen absah die man mit einen Rollstuhl hatte.
    Der Rollstuhl hatte aber natürlich auch seine Vorteile. Wenn er auf dem Schulhof zum Beispiel mitbekam das Rowdys sich mal wieder ein neues Opfer suchten rollte er einfach auf diese zu und Platzierte sich halbwegs schützend vor das gewählte Opfer. Es hatte schon seinen Vorteil wenn die Hofaufsicht teils besonderes Augenmerk auf Leute legte welches Hilfsmittel zum fortbewegen brauchte. Und selbst wenn einmal keine Lehrkraft auf ihn achtete trauten sich die Rowdys meist generell nicht an ihn heran. Und wenn sie dann doch mal Handgreiflich wurden gab es meist bloß ein zwei Schläge die er mein seinen Armen abwehrte und ein paar Blaue Flecke als Andenken für ein paar Tage behielt.
    In seiner Freizeit spielte er vorwiegend MMO's in denen er eigentlich immer nur als Defensiver Spieler unterwegs war. In den meisten Gilden, Flotten oder wie auch immer das Große Gruppensystem jeweils genannt wurde war er fast immer einer der Haupttanks der Gruppe.


    Primärfähigkeit: Absolute Zero --> Eisverzauberung auf die Waffe um Kälteverbrennung bei Feinden auszulösen die direkten Kontakt mit der Klinge haben.
    (Kälteverbrennung: Eine klassische Erfrierung unterscheidet sich von einer Kälteverbrennung unter anderem durch einen sehr viel langsameren, phasenweisen Verlauf der Abkühlung.
    Hat Organisches Gewebe plötzlichen Kontakt mit Extrem Kalten Stoffen entstehen durch die Rasche Erwärmung Gewebeschäden ähnlich einer schweren Verbrennung. Gleichzeitig sterben sämtliche darunter liegenden Hautschichten ab und verkleben trocken miteinander. )


    Sekundärfähigkeit: „Seelenwaffe“
    Nomads Seelenwaffe ist eigentlich eher ein Seelenschild. Von seinem Aussehen her ist es ein Rundlicher Metallschild mit kleineren Klingen am Außenrand ähnlich einem Kreissägeblatt. Der äußere Rand an dem sich die Klingen befinden besitzt eine Goldene Färbung und 6 Verzierungen ähnlich dem Zahn eines Zahnrades dient als Halterung für eine wenige Millimeter Dicke Dunkle Holzplatte auf der in Rot ein Zeichen gemalt ist welches Logan sich vor langer Zeit mal ausgedacht hat.



    Waffe: Öhm ein Ringsäbel oder wie auch immer der Fachbegriff heißt.
    (Zur Vorstellung: Denkt an eine Messerklinge die an der stumpfen Seite als Zierelement Ringe befestigt hat. Das Ganze bringt ihr dann auf eine passende Größe für ein einhändig nutzbares Schwert)


    Besonderheiten: Wenn sich die Möglichkeiten ergeben würde Nomad gern das Schmiedehandwerk erlenen und ausüben während des RPG. Durch seine Wolfartigen beine kann sich sein Traumkörper etwas schneller rennen als Gewöhnliche Menschen und wird beim Laufen nicht so schnell erschöpft (er hat eine sehr hohe bis extrem hohe Ausdauer was das angeht).


    Persönlicher Albtraum: Wenn es mal nur ein Alptraum wäre. Seit Jahren gibt es 2 Alpträume die sporadisch immer mal wieder auftreten aber mehr oder weniger miteinander zu tun haben. Nach beiden wacht er immer angsterfüllt und schweißgebadet auf. Zum einen wäre das der Traum bei dem er träumt das er in seinem Bett in seinem Zimmer liegt. Aber alles ist 10-20 mal Größer als er und an der weit entfernten Decke fliegt beziehungsweise schwebt ein Schattenhaftes etwas in gleichbleibender höhe und kreist um ihn herum. Beim zweiten damit verbundenen Alptraum ist die Ausgangslage ähnlich nur das er nicht im Bett liegt sondern die Position der Schattenhaften Gestalt eingenommen hat aber dafür 2 Schattenhafte Umrisse im Bett liegen, genau an der Position wo er im ersten Alptraum sonst immer allein liegt.

    Interessiert ihr euch für den Bisaboard RPG Bereich? Besucht unseren Discord. Infos dazu am Ende dieses Beitrages.

    Rette Die Digiwelt in: Digimon Core Saviors (Leiter) -vorerst pausiert-
    Erhöre den Klang der Legenden in: Johto (Co-Leiter)

    Plündere zerstörte Städte in: Kalos (Spieler)

    Erforsche das Wetter in: Hoenn (Spieler)

    4 Mal editiert, zuletzt von Cy-Res () aus folgendem Grund: Nach Absprache mit Sheewa die Beine des Traumkörpers geändert.

  • Name: Armin Leister
    Geschlecht: Männlich
    Alter: 19
    Rasse: Traumwandler


    Aussehen (realer Körper):
    Armin kann man vom Aussehen her als nicht sehr auffällig Beschreiben. So ist der Junge 1,83m groß und hat kurze, schwarze Haare. Sein Gesicht ist wohlgeformt, wobei das Kinn etwas spitz zuläuft. Seine Augenfarbe ist schwarz, wobei er sich wünschte, dass er bei der Geburt eine andere hätte bekommen sollen denn schwarz als Haarfarbe gefiel ihm zwar, aber nicht als Augenfarbe. Er hat eine vergleichsweise normale Nase, etwas nach hinten Gestellte Ohren und einen normal großen Mund.
    Vom Körper allgemein kann man sagen, dass dieser eigentlich relativ durchschnittlich ist und keine wirklichen Anzeichen von Muskeln oder ähnliches vorweisen kann. Ein paar Narben sind jedoch vorhanden, unter anderem am Rücken und an den Beinen, welche ihn seit der Kindheit begleiten. DieTypische Kleidung des 19 Jährigen ist ein schwarzes T-Shirt, eine blaue Jeans bzw. an heißen Tagen seine schwarz-weiß gestreifte, kurze Hose und ein paar weiße Sneaker.


    Aussehen (Traumkörper):
    Armins Aussehen kann man quasi als eine Manifestierung seines Wunsches und innersten Bedürfnisses, nie wieder von jemandem tyrannisiert zu werden und die, die er mag zu beschützen, beschreiben.Einige Sachen hat er von seinem realen Körper beibehalten, denn Sachen die ihn an seine, originalen Körper nicht stören, muss man nicht verändern. Also hat Armin seine Körpergröße und die Farbe seiner Haare beibehalten, sowie die miesten Teile seines Gesichts, denn dies gefiel ihm. Jedoch gibt es so einiges was er verändert hat. So ist sein Körper durchaus muskulöser als der echte und die Haare ließ er etwas länger und zotteliger werden. Auch wenn ihm die Haarfarbe gefiel, so wollte der schwarzhaarige auch mal ein neues Aussehen probieren und wenn nicht jetzt, dann wenn er quasi alles verändern kann, wann dann? Seine Augenfarbe änderte sich zu blutrot, in Mund befinden sich zwei Fangzähne, welche man nur sieht wenn er den Mund aufmacht bzw. lächelt und über seinem linken Auge hat ein Tattoo seinen Platz gefunden, welches folgendermaßen Aussieht:



    Jetzt kommen wir mal zur Kleidung. Armin trägt einen langen schwarzen Ledermantel, den er meistens offen trägt. An diesem sind an einigen Stellen ein paar metallene Ringe eingefügt worden. Unter diesem Mantel befindet sich ein schwarzes Tanktop, welches das gleiche Muster beherbergt wie sein Tattoo. Die Hände werden umhüllt von sehr dünnen, roten Handschuhen, welche die Finger frei lassen und quasi nur Handfläche und Handrücken bedecken, die mehr danach Aussehen. Sonst trägt der 19 Jährige ein paar schwarze Lederstiefel, die vorne mit Stahlkappen versehen worden sind und eine schwarze Jeans. Bis jetzt klingt das ja nach ganz normaler Kleidung, doch diese Sachen haben etwas ganz besonderes an sich. Jedes Stück wiegt viel mehr als man erwarten würde. Allein die Handschuhe kann man auf ungefähr 1-2 kg pro Stück schätzen, geschweige denn der Rest, wobei der Ledermantel das schwerste Stück ist. Und trotzdem kann Armin sich dank seines neuen Körpers eigentlich problemlos darin bewegen, ohne in irgendeiner Weise verlangsamt zu sein.


    Eigenschaften:
    Armin ist niemand, der in der Gesellschaft groß auffällt,was auch mit seinem Aussehen zusammenhängt. Er spielt sich nicht auf und versucht quasi keine Aufmerksamkeit zu erregen. Der Junge ist meist sehr still,kann aber auch, mit Personen die er kennt, schon mal über das ein oder andere interessante Thema diskutieren, wenn es ihn interessiert. Gegenüber fremden verhält der schwarzhaarige sich meist eher neutral bis hin zu etwas schüchtern.Er geht sie also mit Vorsicht an und es braucht eine Weile bis er jemanden als Freund bezeichnen kann, weswegen der junge Mann nur wenige Freunde hat, diese jedoch sehr wertschätzt. Denn einmal sein Freund, unterstützt Armin einen egal wie schlecht es demjenigen geht. Allerdings kann er ab und zu auch etwas anhänglich werden, was seine bisherigen Freunde aber auch nicht stört und es deswegen vollkommen normal für ihn geworden ist. Auch wenn er so still ist, so kann man ihn keinesfalls als Angsthase oder ähnliches bezeichnen. Er weiß schon wie man sich verteidigt und ist sich in seinen Fertigkeiten sehr sicher da er seit in einigen Jahren in Taekwondo unterrichtet wird und dies auch bis zum heutigen Tag aktiv ausführt. In seiner Freizeit liebt es der 19 Jährige übrigens Videospiele zu spielen.


    Geschichte:
    Armins Geschichte führt quasi einmal um die halbe Welt. DerJunge ist nämlich sehr oft in seinem Leben umgezogen. Geboren wurde dieser jedoch in Deutschland, um genau zu sein in Köln. Dort besuchte er wie jedes andere Kind einen Kindergarten und die Vorschule, machte ein paar Freunde und lebte wie ein normales Kind. Doch mit 5 Jahren meinten seine Eltern mit ihm umziehen zu müssen und so verschlag es den kleinen nach San Francisco, wo dieser erstmal die dort heimische Sprache, also logischerweise Englisch, lernen musste, was anfangs zwar holprig begann, mit der Zeit jedoch leichter wurde und der ehemals deutsche fast fließend Englisch lernte. Bis zu diesem Zeitpunkt war Armin eigentlich ein fröhlicheres Kind, teilte mit jedem seine Gedanken und ging eher auf Menschen zu, als heutzutage. Doch von seiner Klasse, nein von seiner Gesamten Klassenstufe wurde der schwarzhaarige gemobbt. In den Pausen verprügelt, während des Unterrichts alles Mögliche gemacht um ihn am Aufpassen zu hindern, ihn aus quasi allen Gruppenaktivitäten möglichst rauszuhalten etc. Man kann also zusammenfassend sagen: Dem Jungen ging es überhaupt nicht gut.Und als hätte es nicht schlimmer kommen können, ließen sich seine Eltern in den darauffolgenden Jahren scheiden und Armin blieb bei seiner Mutter in San Francisco. Mittlerweile wurde aus dem lebensfreudigen, offenen Kind ein schüchterner und zurückhaltender Junge, der sich nicht sicher war, ob es für ihn da draußen noch Freunde gibt. Doch glücklicherweise erkannte seine Mutter diese miese Lage und entschloss sich, mit ihm wieder umzuziehen. Diesmal jedoch an einen Komplett anderen Ort. Denn seine Mutter war quasi eine Göttin im japanisch schreiben, lesen etc. und brachte ihrem Sohn dies eigentlich seit seiner Geburt bei wobei man anmerken muss, dass dies wohl nicht möglich gewesen wäre, wenn Armin nicht außergewöhnlich gut Dinge lernen könnte.. Also entschied sie sich mit ihm, im Alter von 12 nach Japan zu ziehen, um genau zu sein in den eisigen Norden, nach Hokkaido. Dort verlief es wie er es nicht erwartet hätte. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten fand der schwarzhaarige dort seinen besten Freund Keisuke Yamato und auch nach einiger weiterer Zeit seine feste Freundin Haruka Kurosaki. Dass sowas jemals passieren würde, daran hatte der Junge im Leben nicht gedacht. Aber bis heute waren die 3 quasi unzertrennlich und Armin lebt mittlerweile mit seiner Freundin zusammen.


    Primärfähigkeit:
    Die Fähigkeit lässt sich folgendermaßen beschreiben: Dem Anwender ist es möglich, Gegenstände aus seiner Umgebung zu Formen und zu benutzen. Also wenn er seine Hand auf Stein hält und daraus ein Schwert formen will, entsteht ein Schwert welches aus eben diesem Stein besteht. Solange das Objekt nicht zerstört wird, kann es solange bestehen bleiben, wie der Anwender Kraft dafür hat, denn das Halten der Form verbraucht Energie . Dabei wird von der Umgebung natürlich nur so viel verbraucht, wie es der Gegenstand benötigt. Man würde als den Unterschied sehen, ob man nun ein Schwert oder eine Schraube geformt hat. Berührt man mit seinen Händen je unterschiedliche Materialien, also die eine Hand z.B. an Holz, die andere an Metall und formt die Gegenstände, hat das keine Auswirkungen aufeinander. Das Formen ist nur an leblosen Objekten möglich. Tiere, Menschen und anderes sind davon nicht betroffen. Je Größer außerdem das Objekt, desto anstrengender wird es. Wobei sich große Anstrengung wirklich erst ab deutlich zu großen Dingen bemerkbar macht. Jegliche Arten von Waffen zu bilden, fällt Armin übrigens schwerer als andere Gegenstände.


    Sekundärfähigkeit:„Schattengang“
    Wie man seinen Schatten am besten beschreiben kann? Das wichtigste Wort wäre wohl treu. Da dieser Schatten ihn ja quasi sein gesamtes Leben begleitet hat, weiß dieser natürlich von Armins bisherigen Leben und weiß ebenfalls, wie wichtig ein guter Freund sein kann.Deswegen unterstützt der Schatten Armin bei allem was er tut und für richtig hält, so wie der Junge es sich geschworen hat, bei seinen Freunden zu machen.



    Waffe:
    Keine direkte, nur dass, was er aus der Umgebung zieht.


    Persönlicher Albtraum:
    Naja da gibt es einen Albtraum, der Armin schon seit mehreren Jahren verfolgt und ihn immer wieder schweißgebadet aufwachen lässt.Am Anfang steht er in einem leeren Gang. Dieser ist nicht erleuchtet, sondern vollkommen dunkel. Trotzdem kann Armin hier etwas sehen. Es sind ein paar Gestalten die sich ihm langsam aus der einen Richtung des Gangs nähern. Der Junge weiß nicht warum, aber instinktiv flüchtet dieser in die andere Richtung. Er läuft nicht nur, sondern rennt quasi um sein Leben. Doch egal wie schnell er rennt, die Gestalten sind schneller als er. Irgendwann stolpert Armin und sein Körper ist wie an den Boden angeklebt. Sobald ihn die Gestalten erreichen,fangen diese auch gleich an, auf den am Boden liegenden einzutreten. Unaufhaltsam rammen sie ihm die Füße in alle möglichen Bereiche des Körpers. Gerade nach oben sehen, sodass man die Gesichter der Gestalten sehen kann, kann Armin nicht. Doch nach vorne schaut er jedes Mal. Dort sieht er nur seinen besten Freund und seine Freundin, wie sie einfach nur dabei zuschauen. Mit einem hasserfüllten Blick schauen ihn die beiden an. Irgendwann jedoch drehen sie sich um und gehen, während Armin weitergetreten wird. Sobald er dann einen Tritt ins Gesicht bekommt, wacht er auf.

  • Name: Zodan (Declan Millers)


    Geschlecht: Männlich


    Alter: 22


    Rasse: Traumgeist


    Aussehen (Traumkörper): Sein eigentlicher Körper ist recht schwer zu beschreiben, denn er wird komplett von seiner Kleidung bedeckt. Selbst seine Größe und Statur sind nicht vollkommen einzuschätzen, da er sosehr verdeckt wird. Mit allem steht er etwa bei 1,84 m und scheint recht stämmig, aber wie gesagt kann es sein, dass die nur wegen seiner Kleidung so wirkt. Das Einzige was von ihm sichtbar ist, sind ein paar Stränen silbernen Haares und der Bereich um seine Augen, doch auch der ist in Schatten gehüllt und der Blick zieht sich auf seine rein weißen und glühenden Augen.
    Seine Kleidung lässt sich am besten Beschreiben mit der Kreuzung der Rüstung eines Samurai und den Gewändern eines Wüstenbewohners. Auf dem Kopf trägt er einen kegelförmigen Strohhut, sein Hinterkopf und unteres Gesicht ist weiterhin mit Tüchern verhüllt. Sein kompletter Körper steckt in einer rostbraunen Samurairüstung, allerdings wird diese zum größten Teil von einem Tunika ähnlichen schwarzen Gewand verdeckt, welches bis knapp unter die Hüfte geht. Über dem linken Arm liegt ein weiter und länger Ärmel, er selbst über seine Hand reicht, während sein rechter Arm ärmellos ist. Verzierungen der Rüstung sind in einem silbernen Ton gehalten. Sein Schuhwerk besteht aus orientalischen Schnabelschuhen im sandbraunen Ton.


    Aussehen (realer Körper): Zodan fällt in die klasse Mensch, die komplett 'gewöhnlich' scheint und keinerlei bleibenden Eindruck hinterlässt. Weder ist er unansehnlich noch jemand, der andere beeindruckt. Sein Antlitz wird einmal angesehen und sofort wieder vergessen. Sein Körper ist dürr aber fit, sportlich aber unauffällig, ohne fett aber unmuskolös. Er ragt über den ein oder anderen 1-2 cm hinüber, würde aber nicht in die Kategorie 'groß' fallen.
    Sein Gesicht es ebenso gewöhnlich, mit unauffälligen Gesichtszügen. Sein Haar ist braun und gepflegt, aber er schaut nur selten beim Friseur vorbei, weshalb es fast immer ziemlich lang ist und vorne über seine Augen fällt. Wie er etwas sieht weiß wohl nur er. Das einzig Auffällige sind kristallklare blaue Augen, die einen Anflug von Ehrgeiz in sich tragen.
    Seine Kleidung bleibt in den meisten Fällen einfach und ordentlich mit Hemd und Jeans in farbenreich unterschiedlichen Varianten. Schuhwerk unterscheidet sich je nach Anlass, ob er bequem bleiben darf oder nicht.


    Eigenschaften: Der Begriff, um Zodan zu beschreiben wäre wohl 'Musterschüler'. Von Klein auf haben seine Eltern darauf hin gearbeitet, dem Jungen einzubläuen, wie man sich seinen Mitmenschen gegenüber zu verhalten hat und hatten damit auch ziemlichen Erfolg.
    Das Ergebnis ist ein sehr hilfsbereiter, höflicher und moralischer junger Mann, der auch einen sehr starken Sinn für Gerechtigkeit hat.
    Allerdings wäre es nicht richtig ihn einen 'guten' Menschen zu nennen, denn er tut 'gute' Taten und behandelt andere freundlich nicht, weil vom Herzen kommt, sondern weil es ihm eingearbeitet wurde. Er kennt es nicht anders und glaubt es sei einfach notwendig, um mit anderen Menschen zu leben. Er spürt tatsächlich nichts dabei und fühlt auch anderen Menschen sich größtenteils gleichgültig gegenüber. Wenn er fragt, ob er helfen kann, ist es am besten mit einem Reflex zu vergleichen, den er angewöhnt hat.
    Für sich selbst bevorzugt Zodan Einsamkeit und Ruhe, heißt er bleibt größtenteils für sich. Andere verstehen ihn zumeist falsch, da sie nur den freundlichen Menschen kennenlernen und und nicht den kühlen jungen Erwachsenen unten drunter.
    Seine Gerechtigkeit ist recht paradox, da sie zwar die Tugenden und Sünden eines normalen Menschen umfassen, aber zumeist aus abnormalen Gründen. Böse Menschen sind für ihn nicht böse, weil sie Böses tun, sondern weil sie die Ruhe der Gruppe stören und meint, sie müssten entfernt werden, um sie wieder her zu stellen.
    Dadurch ist es wahrscheinlich gar keine so groß Verwunderung, dass er ein Faible für die Samurai mit ihrem Weg des Schwertes hat, die selbst erkannten, wenn sie das Gesamtbild störten und sich daraus wortwörtlich herausschnitten.
    Seine anderen beiden Vorlieben hängen vor allem mit seinem Wunsch nach Ruhe und Einsamkeit zusammen. So hält er die Wüste als Sinnbild dieser und gleichzeitig als Symbol der Stärke, durch die harten Tests, die den hier Lebenden gestellt werden. Die Andere ist das Bild des Nachthimmels, obwohl es eher für die unendlichen Möglichkeiten geht, die man erkennen kann, wenn man mal alles andere hinter sich lässt und in sich geht. Dies steigert seinen Ehrgeiz.


    Geschichte: In früheren Zeit mussten die Menschen schnell stark werden, da es wesentlich gefährlicher war. Nicht nur die, die später als Helden gefeiert und in Legenden niedergeschrieben wurden, sondern dies galt für jedes Kind. Doch die wenigsten erleben solche großen und gefährlichen Geschichten in diesem Jahrhundert. Klar, es gibt viele, die später mal berühmt und bekannt werden und dadurch sind auch deren Nachwuchs ein Ding der Gesellschaft, doch welcher Mensch würde heutzutage schon als Legende gelten?
    Zodan definitiv nicht. Nun, vielleicht wäre er mit seiner Persönlichkeit Material für einen alten Helden, zumindest auf den ersten Blick. Schon immer haben seine Eltern nämlich versucht mit strenger aber liebender Haltung ihn zu einem herzensguten Jungen zu erziehen, der seinen Mitmenschen ohne Gegenleistung zu erwarten hilft, niemanden willentlich verletzt, demütig und tugendhaft ist und immer freundlich sowie höflich bleibt. Von einem Standpunkt aus hatten sie Erfolg, von einem anderen haben sie versagt. Tatsächlich verkörpert Zodan diese Dinge, jedoch nicht weil es die 'richtigen' Dinge sind. Trotz dieser Front blieb sein Herz recht kühl und Tugenden sowie Moral sind für ihn eher Regeln der Gesellschaft, die eingehalten werden müssen und die die dies nicht tun, also 'böse' Menschen, haben zu verschwinden.
    Sein Leben blieb von Kindheit an eher unauffällig, Fleiß und harte Arbeit wurden vor ihm ebenso gepriesen, was er schulterzuckend annahm. Solange er seine Ruhe nach dem Lernen hatte, konnte er sich Mühe geben. Bücher waren ihm soviel lieber als andere Menschen. Besonders Geschichten über die noblen Samurai oder die über die Einsamkeit der Wüste berichteten.
    Dennoch blieb immer eine gewisse Verbindung zu anderen Menschen. Es wird niemals unüblich, dass Kinder sich mal raufen und mit seiner vorgesetzten Moral, war es selbstverständlich für Zodan einzuspringen, wenn es nötig wurde. Und immer schon spürte er eine Euphorie, die nichts damit zu tun hatte der Held zu sein. Doch widerte es ihn an und er verachtete diese Seite an sich. Er schloss es weg, versuchte es zu ignorieren und herunter zu schlucken, doch es immer fühlte es sich immer so gut an, wenn er mit jemand anderen aneinander geriet. Tiefer und tiefer schob er es, aber alles in allem ist es wohl nur eine Frage der Zeit, bis es noch schlimmere Folgen hat.


    Primärfähigkeit: Star light, Star bright
    Zodans Fähigkeit ist ein wenig schwer zu charaktererisieren. Allerdings kommen Begriffe wie Sternenlicht oder Kosmos in den Sinn, da seine Magie hauptsächlich in Energieangriffen ausartet, die die Form von astronomischen Objekten wie Galaxien oder Nebeln annehmen.


    Sekundärfähigkeit: „Seelenwaffe“
    Trotz seiner Fähigkeit bevorzug Zodan den Nahkampf und greift auf sie zurück, wenn sein Gegner ihm körperlich zusehr überlegen ist.
    Sein Hauptmittel im Nahkampf ist seine Seelenwaffe: ein etwa 70cm langes Uchigatana (etwa ein längeres Katana). Dieses ruft er herbei, in dem er es mit der rechten Hand aus dem Ärmel zieht. Das Schwert befindet sich in einer einfachen Holzscheide, die durch ein fehlendes Stichblatt wie ein einziges Stück aussieht. Die Klinge an sich ist aber wieder viel auffälliger, denn sie wirkt wie aus dem Nachthimmel gegossen. Sterne, allein und in Konstellationen sprechen von fernen Galaxien und beim Schwingen verändern sie sich, als würde man den Blick über den Himmel schweifen lassen.
    Zodan bevorzugt bzw. setzt auf eine Art 'Blitzschnitt', heißt Zug. Schnitt und Wegstecken sind schneller, als das Auge folgen kann. Das macht blocken und ausweichen ziemlich schwierig und gleicht seine im besten Falle nur durchschnittliche Kraft aus. Muss er sein Schwert doch normal ziehen, verschwindet die Scheide und er trägt seine Sichelklinge in der anderen Hand.


    Waffe: Eine bizarre schwarze Klinge, die einer Sichel oder der Klinge einer Sense ähnelt. Die Schneide ist blutrot. Zodan kann sich nicht daran erinnern, sich diese Waffe angeeignet zu haben bzw wäre seine Wahl eigentlich anders ausgefallen. Vielmehr fand seine zweite Natur sie ansprechend und hat sie mitgehen lassen.


    Besonderheiten: Zodan ist beidhändig und hat kein Problem damit, im Kampf mal die Hand zu wechseln, um seinen Gegner zu überrumpeln.
    Auch hat er einen höheren Temperaturbereich, mit dem er zurecht kommt (trotzdem passende Kleidung). Heißt, es dauert länger, bevor er richtig anfängt zu frieren oder schwitzen. Wahrscheinlich hängt es mit seiner Fähigkeit zusammen. Es gibt ihm keinerlei Immunität, aber schützt ihn vor ein paar Unannehmlichkeiten.


    Persönlicher Albtraum:*Badumm**Badumm**Badumm* Sein Herzschlag ist das Einzige, was in der komplett schwarzen Ebene zu hören ist. Ansonsten regt sich nichts. Kein Geräusch, nichts fühlbar, nichts ist zu sehen. Alleine in völliger Dunkelheit, so fühlt es sich an. Unter normalen Umständen nichts Unangenehmes, doch ist ein unbekannter Druck da. Komischerweise fühlt er sich nicht nur nervös, sondern auch...euphorisch.
    Mit einem Klacken springt ein Licht wie von einem Scheinwerfer an und enthüllt eine Gestalt. Blutüberströmt liegt sie am Boden, tiefe Schnitte überziehen den Körper. Ein weiteres Klacken, ein weiteres Licht, ein weiterer Leichnam. Ein dritter, ein vierter. Zodan ist von Toten umgeben und immer noch fühlt er neben dem Entsetzten Euphorie. Ein weiteres Mal klackt es und er selbst wird sichtbar. Das Blut der am Boden Liegenden überdeckt ihn und in seiner rechten Hand befindet sich ein Katana, dessen Klinge so lange im Blut Unschuldiger gebadet wurde, dass sie selbst einen rötlichen Ton angenommen hat. Er betrachtet seine freie Hand und ungewollt und ohne sein Tun heben sich seine Mundwinkel. Ein kreischendes Lachen ist aus der restlichen Dunkelheit zu hören und ein schneller Schatten springt gerade so von den Lichtern unberührt herum. Schützend legt sich Zodan eine Hand vor die Augen, als der Schatten direkt vor ihm zu stehen kommt und spürt eine Berührung auf seiner Schulter. Als er die Augen wieder öffnet blickt er in sein eigenes Gesicht, welches ein wildes Grinsen trägt, dass beinahe das Gesicht spaltet. „Komm, lass uns noch mehr Spaß haben“, lacht sein Doppelgänger und sie beide sprinten in die Dunkelheit, euphorisch den nächsten Kampf suchend.

    Warum hassen die Tageswanderer die Kinder der Nacht?
    Balance ist doch alles was zählt!

    3 Mal editiert, zuletzt von drsnake ()

  • Damit man nicht so lange herunter scrollen muss, hat sich meine "kleine" hinter einem schützenden Spoiler versteckt. ^_^


  • Nun gut, dann sende ich auch mal etwas ein. Aber seid vorsichtig. Verfangt euch nicht in klebrigen Fäden :P

  • Name: Cyra Lee [Seomun] (Cyra Lee ist ihr Doppelname und Seomun ihr Nachname. Sie präferiert es Lee genannt zu werden, hört jedoch auf Beides. Tatsächlich wird sie von den meisten trotz ihrer Vorliebe für ihren Zweitnamen immer noch Cyra genannt)
    Geschlecht: Weiblich
    Alter: 17
    Rasse: Traumwandler



    Aussehen (realer Körper): Lee hat dunkelbraune, mandelförmige Augen in ihrem schmalen Gesicht. Sie hat eine Stupsnase und einen kleinen Mund mit vollen Lippen. Außerdem besitzt sie recht dichte Wimpern. Ihre Haare sind ein rötlich angehauchtes Braun, sie gehen ihr bis knapp über die Schultern. Außerdem sind sie glatt und weisen somit keinerlei Locken auf. Sie ist recht schlank, wobei sich an Armen, Beinen und Bauch leichte Muskeln abzeichnen. Oberweite und Hüfte besitzen dafür die richtigen Rundungen und bilden einen runden Abschluss. Sie hat recht kleine Hände und Füße, allerdings ist sie auch nur 1,58cm groß. Normalerweise trägt sie ihre Haare in einem Dutt oder einem Pferdeschwanz, wobei sie meist ihren Pony ebenfalls nach oben steckt. Außerdem trägt sie einen orangenen, dünnen Pullover, eine dunkelblaue Hotpants und graublaue Sneaker.



    Aussehen (Traumkörper): Tatsächlich haben sich Lees Gesichtszüge in ihrer Traumgestalt kaum verändert. Lediglich die meerblauen Augen die einem nun entgegenstarren beweisen das Gegenteil. Falls man sie einmal Lächeln oder Gähnen sehen sollte, dürften einem auch die spitzen Fangzähne auffallen, die das Mädchen nun besitzt. Ihr Körperbau entspricht ihrem realen Körper und sie ist nicht einen Zentimeter gewachsen. Jedoch sind ihre Haare ein wenig länger und weisen einen intensiveren Rotton auf. Auch befinden sich nun Fuchsohren anstatt normaler Ohren an ihrem Kopf und sind schon von einiger Entfernung zu erkennen. Dazu hat sie auch einen passenden Fuchsschweif mit einer weißen Spitze. Zudem trägt Lee auch eine japanische Fuchsmaske an der Seite ihres Kopfes, diese ist weiß-gräulich und weist nur ganz leichte Verzierungen an den Augen der Maske auf. Auf ihrem rechten Oberarm hat sie außerdem eine Art rotes Tattoo. Sie trägt eine Halskette mit einem kreisrunden dunkelblauen Anhänger auf dem eine leicht abgewandelte Form des südkoreanischen Wappens abgebildet ist. Sie trägt ein mintgrünes, bauchfreies und schulterfreies Top und braune Shorts. Darüber zwei dunkelblaue Gürtel mit goldenen Schnallen. Außerdem trägt sie ein Instrument an einem Gürtel bei sich. Dieses besitzt nur drei Seiten und es wird gezupft. Es ist ein reines Instrument und keine Waffe, dennoch findet man es meist über Lee ihre Schulter gehangen vor. Sie läuft Barfuß und zieht dies Schuhen vor.





    Eigenschaften: Obwohl Lee recht klein ist strahlt sie eine Sicherheit und Stärke aus, wie sonst kaum jemand. Sie hat ein sehr gesundes Selbstbewusstsein, neigt manchmal sogar zu Arroganz und ist durch und durch eine Perfektionistin. Wenn etwas einmal nicht so funktioniert, wie sie es gern hätte setzt sie alles daran das zu ändern. Lee liebt es alles unter Kontrolle zu haben und bewahrt oft einen kühlen Kopf. Dies lässt sie oftmals sehr kalt erscheinen und man muss sie erst besser kennen um zu wissen, dass es anders ist. Die Gefühle die an ihr am meisten zu beobachten sind, sind Abwertung oder Geringschätzigkeit. Selbst ihr Lachen wirkt oftmals eher bösartig. Sie ist sehr intelligent und ist meist auf Anhieb sehr gut in dem was sie probiert und hat kein Problem damit dies immer wieder aufs Neue unter Beweis zu stellen. Außerdem fällt es ihr schwer Anderen einzugestehen, wenn sie etwas gut oder sogar besser gemacht haben als sie. Grundsätzlich würde sie das nie zugeben, nur unter besonderen Umständen oder wenn sie ein enges Verhältnis zu der Person aufgebaut hat. Dies dauert oftmals eine sehr lange Zeit, da sie Leuten sehr stark misstraut und grundsätzlich versucht auf niemanden angewiesen zu sein. Auch hat sie eine leicht sadistische Ader entwickelt, weswegen sie sich auch am Leid anderer erfreuen kann, sofern ihr derjenige unsympathisch ist.


    Tatsächlich hat sie auch eine etwas zugänglichere Seite die ihre Unsicherheit mehr zeigt. Wenn sie jemandem sehr stark vertraut, wird man diese Seite auch zu sehen bekommen. Denn dann öffnet das Mädchen auch mal die Maske der Gleichgültigkeit und Arroganz. Obwohl es vielleicht erst ungewohnt erscheint macht sie sich sehr viele Gedanken um Andere und was für einen Eindruck sie auf andere Menschen macht. Auch wenn es ein wenig dauert, bis sie das Vertrauen gefasst hat, so ist sie eine sehr loyale und aufopfernde Freundin und würde über Leichen gehen um die Leute die ihr wichtig sind zu beschützen. Sie scheut sich nicht Gedanken und Gefühle in Gegenwart von Vertrauten Preis zu geben und tut vieles um diesen Personen ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern. Tatsächlich hat sie sogar eine recht niedliche Seite, denn obwohl sie sich anstrengt einen kühlen Kopf zu bewahren und eine hohe Intelligenz besitzt, kann sie bei einfachen Dingen manchmal recht schnell verwirrt sein. Gerade was Beziehungen angeht, was sie öfter überspielt. Eigentlich will sie dieses Thema schlichtweg meiden da sie lesbisch ist und es vorzieht das keinen Wissen zu lassen. Es ist mit ihr bestgehütetstes Geheimnis.


    Lee hasst es als schwach eingeschätzt zu werden, weswegen sie sich hinter ihrer kalt berechnenden Intelligenz versteckt und in einigen Situation sogar fast schon grausam erscheinen mag. Die meisten halten sie für eine Egoistin, das stört sie allerdings überhaupt nicht. In gewisser Weise trifft es sogar zu, denn sie hat gelernt auf sich selbst Acht zu geben und stellt sich manchmal so auch vor die Bedürfnisse anderer. Lee hat eine Schwäche für schwarzen Humor und Ironie und ist deswegen eine ewige Verfechterin eben dieser. Falls sie sich jedoch in einer Situation wiederfindet, in der sie völlig hilflos ist kann es in Extremfällen auch einmal zu einem Gefühlsausbruch kommen, mit dem Niemand so wirklich rechnen würde. Trotz ihrer Maske hat Lee ein sehr starkes und ausgeprägtes Temperament und ihre Gefühlswelt geht von einem Extrem ins andere. Das führt manchmal auch zu unberechenbaren Stimmunsgwechseln in Gegenwart ihrer Vertrauten oder sogar zu aggressiven Kommentaren aus dem Nichts. Generell weiß sie nicht so recht wie sie mit ihren doch recht starken Gefühlen umgehen sollte, weswegen sie sie die meiste Zeit nicht richtig einschätzen kann, im Gegensatz zu ihrem rational-grausamen Wesen. Die meisten ihrer negativen Eigenschaften sind somit umso ausgeprägter, da sie lernte, dass es sie beschützen kann. Sollte jemand ihr einen Grund zum hassen geben, kann man darauf zählen, dass es keinen schlimmeren Feind gibt als die junge Frau. Sie erkennt schnell mentale Schwächen und kann sich ein sehr gutes Bild über die meisten Menschen machen, da sie eine herausragende Menschenkenntniss hat. Durch ihre Vergangenheit nutzt sie das aber eher um Andere für ihre Zwecke zu benutzen, da sie trotz ihrer Menschenkenntniss nichts dem Zufall überlässt und trotzdem oft misstrauisch bleibt. Lee ist außerdem recht sportlich und beherrscht das Shaolin Kung Fu. Letzteres schätzt sie sehr, da es sie körperlich und geistig stärkt, obwohl es nicht wie andere Kampfarten auf Selbstverteidigung, sondern auf Bewegungsroutinen ausgelegt ist.


    Dadurch das sie ihre Gefühle und Gedanken die meiste Zeit für sich behält, hat sie Wege gefunden Diesen auf eine andere Art und Weise Luft zu machen. Sie ist eine sehr gute Sängerin und beherrscht die Violine. Außerdem malt beziehungsweise zeichnet sie sehr gerne und geht diesen Dingen immer dann nach, wenn sie sich sicher ist, dass niemand sie hierbei stört. Dennoch zieht sie die Musik vor.



    Geschichte:
    Die Geschichte der jungen Frau ist keine besonders spektakuläre, allerdings erklärt sie das ein oder andere über ihren Charakter. Lee wuchs in Südkorea auf, zusammen mit einem älteren Bruder und ihren Eltern. Ihr Vater, ein Anhänger der Kampfkunst des Shaolin Kung Fu, entdeckte schnell das seine Tochter ein gewisses Talent dafür hatte und auch ihre überdurchschnittliche Intelligenz, welche es ihr erlaubte schnell Fortschritte zu machen. Dadurch erhielt das Mädchen von Kleinauf sehr viel Aufmerksamkeit von ihrem Vater und sie ließ keine Gelegenheit aus, dass ihrem Bruder zu beweisen. Dieser erhielt öfter regelrechte Predigten von seinem Vater, da der Junge keine besondere Begabung für die heißgeliebte Kampfkunst seines Vaters zu besitzen schien. Lee fühlte sich schnell als etwas Besseres und zeigte das ihrem älteren Bruder, der sich dies auch noch gefallen ließ. Ihre Mutter willigte dieses Verhalten allerdings keineswegs und als sie erfuhr was hinter ihrem Rücken passierte wies sie Lee zurecht. Dieses Handeln vermittelte dem jungen Mädchen den Eindruck, dass ihre Mutter sie nicht wirklich lieben würde, weswegen sie sich an ihren Vater wandte. Das führte dazu, dass Lee kein gutes Verhältnis zu ihrer Mutter oder ihrem Bruder hatte und stattdessen auf das Lob ihres Vaters zählte.


    Dadurch das sie sehr abgehoben erschien hatte sie nur eine richtige Freundin. Zwar hatte sie einige ihrer Mitschüler unter sich, jedoch war es keine Freundschaft in einem üblichen Sinne, sondern glich eher einer Hierarchie mit Lee an der Spitze. Das Mädchen hatte ausgezeichnete Noten und war hoch angesehen, auch wenn niemand sie richtig verstand. Sie war folgsam und ein Beispiel für viele, jedoch erhielt sie dadurch auch Feinde. Einige waren neidisch auf das Mädchen und das führte zu Gerüchteverbreitung und sogar Mobbing. Die Leute die sie unter sich hatte wandten sich teilweise auf einmal gegen sie, was sie schockierte, da sie sich oftmals auf diese verlassen hatte. Das erschütterte das Vertrauen zu anderen Menschen und das Mädchen verschloss sich nur noch mehr vor Anderen. Auch ließ sie sich die Schikanen nicht gefallen und schlug auf ihre eigene Weise zurück.


    Nach einer Weile hörten die anderen Mädchen ihre Angriffe auf, aus Angst, dass es sie noch viel schlimmer treffen könnte, wenn sie es wagten Lee einen Grund zum handeln zu geben. Dadurch hatte sie meist eine gestörte Verbindung zu anderen Schülern und auch wenn einige sie immer noch bewunderten, so fürchteten sie auch viele. Dennoch blieb ihr eine Freundin durch all die Zeit treu und unterstützte Lee so gut sie konnte. Das Mädchen lernte dadurch auch viel über menschlichen Umgang und wie wichtig es war, dass man zumindest eine Person hatte, der man bedingungslos vertrauen konnte. Langsam verbesserte sie dadurch ihr Verhältnis zu ihrem Bruder wieder und damit auch zu dem Verhältnis ihrer Mutter.


    Auch wenn sie an ihrer High School nun eigentlich einen Neustart machen kann, so bleibt sie immer noch recht isoliert, wird aber auch dort als eine sehr vorbildliche Schülerin angesehen und hat das Ansehen ihrer Mitschüler. Im Allgemeinen hat sie gelernt sich zurückzuhalten und wirkt zwar manchmal immer noch eher gefühlskalt, aber wird nicht mehr gefürchtet. Viele respektieren sie allerdings und sie ist auch recht bekannt unter ihren Mitschülern. Nicht zuletzt deswegen, weil sie in der Schulband als Leadsängerin singt und damit ihrer Schule auch viel Lob einbringt. Der Prüfungsdruck ist bei ihr fast nicht vorhanden, da sie sich schnell Dinge erschließt und ihre Intelligenz zu nutzen weiß. Deswegen bleibt ihr Zuhause immer noch genug Zeit um herumzuträumen oder dem Schreiben oder Zeichnen nachzugehen. Ansonsten bereitet sie sich wie ihre Mitschüler auch auf ihre Abschlussprüfungen vor.


    Allerdings soll nicht alles so normal bleiben...



    Primärfähigkeit: „Bilder der Vergangenheit“
    Lee kann durch ihre Fähigkeit einige Teile der Vergangenheit eines Ortes sehen und diese in Form von Illusionen auch für andere sichtbar machen. Dadurch kann sie z.B. die Illusion eines Feuers schaffen und man kann sogar dessen Rauch riechen und die Wärme fühlen, allerdings kann man sich nicht daran verbrennen und es wirkt auch eher wie das Echo eines richtigen Feuers. Dies funktioniert auch mit Gegenständen und Lebewesen, die an diesem Ort einmal waren. Je realistischer und detailgetreuer bzw aufwändiger diese Illusionen sind, desto mehr Energie kostet es. Außerdem ist es sehr schwer für Lee wirklich spezifische Zeitspannen anzusehen und meist ist es eher ein vages Gefühl und sie muss viel Konzentration aufwenden um ein klares Bild zu erhalten und dieses dann wiederzuspiegeln.


    Sekundärfähigkeit: „Schattengänger“
    Obwohl Lee recht unsympathisch wirkt, hat ihr Schatten ihre fürsorgliche Seite für sich entdeckt. Ab und zu erlaubt sich ihr Schatten den ein oder andern Schabernack, aber im Großen und Ganzen ist er ihr treu ergeben und sie kann sich auf ihn verlassen. Ihren Schatten behandelt Lee mit sehr viel Respekt und fühlt sich mit ihm verbunden, so wie es also eigentlich sein sollte.


    Waffe: Lee besitzt keine Waffe im klassischen Sinne. Sie benutzt ihren Intellekt und ihre Verschlagenheit um Gegner hinters Licht zu führen oder zu verwirren, dazu nutzt sie gerne auch Illusionen. Sollte es zu einem Kampf kommen nutzt sie ihre Nahkampfkenntnisse.


    Besonderheiten: Lee kann mehrere Sprachen sprechen; Koreanisch, Englisch, Spanisch, Japanisch und sogar Deutsch. Außerdem kommt sie aus Südkorea und ist somit Koreanerin.


    Persönlicher Albtraum: Am meisten Angst hat Lee davor, dass sie in eine Lage kommt aus der sie sich nicht selbst retten kann. In welcher ihr Intellekt und ihre Kampfkraft nicht helfen. Eine Situation in der sie auf Freunde angewiesen ist, aber durch ihr Misstrauen niemanden hat der ihr helfen würde. Sie fürchtet sich davor im Stich gelassen zu werden oder verraten zu werden.

  • [font=tahoma]


    [align=center]e c h o--c r y s t a l



    N a m e | „Echo Crystal“ (Christine Durand)
    G e s c h l e c h t | weiblich ♀
    A l t e r | 16
    R a s s e | Traumgeist




    A u s s e h e n--( T r a u m k ö r p e r ) | hochgewachsen, türkisfarbene bis mintgrüne Haare, unnatürlich schillernde kristallblaue Augen … Das ist Echo. Ihr doch sehr von moderner Fantasy angehauchtes Outfit hat sie sich größtenteils von Filmen und Spielen abgeschaut, das mag zwar etwas unpraktisch sein, aber sie findet großen Gefallen daran. Um ihren Hals trägt sie einen Traumfänger, genauer den schlichten, der früher über ihrem Bett gehangen hat. Er ist aber das Einzige, was sie wirklich (geistig) schützen könnte, der Rest ihrer Kleidung ist dann doch eher stylish als praktisch. An ihren Handschuhen hat sie ausfahrbare Krallen angebracht (dazu mehr bei der Waffe).


    Wenn man genau hinschaut, sieht man an ihrer rechten Augenbraue einen Ring, zudem sind ihre elfisch angehauchten Ohren von Ringen geschmückt. An ihrer rechten Schulter ist in fetten roten Lettern ECHO eintätowiert.



    A u s s e h e n--( r e a l e r--K ö r p e r ) | deutlich unspektakulärer wirkt hingegen Echos menschliche Form, Christine. Braune Haare, braune Augen, nicht wirklich. Umso froher ist sie, diese Form los zu sein.



    Beide Bilder stammen von mir. (Was man vor allem an Christines auch merkt, haha.)


    E i g e n s c h a f t e n | Echo ist eigentlich gar nicht so traurig darüber, hier gefangen zu sein. Die Traumlande sind ohnehin viel cooler als das Leben und hier kann sie sein, wer sie sein will – und wenn das eine fantasyhafte Elfenkriegerin ist, dann ist das eben so, verdammt.

    Man merkt es bereits, Echo lebt in ihrer eigenen Welt. Tat sie schon immer, auch, als sie noch unter den Lebenden weilte. Aber auch hier gibt sie sich gern als die Retterin in der Not, die Elfe Echo Crystal, und schweift dabei auch gern mal aus. Sie ist wirklich in dieser Superheldensache ziemlich penetrant, hat sich sogar eine dramatische Hintergrundgeschichte ausgedacht, die zwar erstunken und erlogen ist, aber die sie des Mysteriums willen dennoch geheim hält. (Sie meint nur, es habe mit einem Esel zu tun …) Witzigerweise ist ihre echte Geschichte gemeinhin bekannt, das ignoriert sie aber geflissentlich.


    Man könnte sie tatsächlich als etwas verrückt bezeichnen. Ach, das ist eigentlich untertrieben, jeder Therapeut hätte Freude an ihr. Niemand, nicht einmal sie selbst, weiß so genau, ob sie sich wirklich als diese Person, die sie erdacht hat, sieht oder ob es alles nur Show ist. Manchmal führt sie Selbstgespräche und wechselt die Stimmungen von jetzt auf sofort … Und ihre Umgebung muss es dann aushalten. Dies war schon der Fall, seit sie in ihrem Leben die Figur der Echo Crystal aufgebaut hatte – Echo und Christine waren für sie zwei verschiedene Persönlichkeiten und doch sie selbst, Echo ein Idol, das es zu erreichen galt, Christine ihre größte Bewunderin. Sie war keine von ihnen und beide zugleich, und auch, wenn sie Christine mittlerweile geistig begraben hat, kommt sie nicht umhin, noch immer mit ihr oder Echo zu reden.


    Immerhin ist Echo eine gemeinhin fröhliche Persönlichkeit und gibt zumindest stets ihr Bestes, um das Elfenkriegerimage zu erfüllen. Nicht, dass sie viel Krieg betreiben könnte, dazu eignen sich weder ihre Waffe noch ihre Primärfähigkeit. In ihrem realen Leben hatte sie nie wirklichen Anschluss gehabt, da sie sich lieber in Geschichten vergrub (oder um ihr Leben rannte). Hier in der Traumwelt ist das etwas anders, da sie sich deutlich offener und extrovertierter gibt, viel überzeugter von sich selbst, als sie es als Christine war. Hier fühlt sie sich zumeist nicht wie eine Wahnsinnige, die weggesperrt gehört. Normal ist hier ohnehin keiner.


    G e s c h i c h t e | Frankreich. Ein Mädchen, dessen Namen viele nur vom Hörensagen kannten, stirbt, weil sie zu eingenommen war von ihren Fantasien und die Welt ihr ein Bein zu viel gestellt hatte.
    „Christine Durand ist tot“, sagen die Leute, die sich dafür interessieren.
    „Christine Durand existiert nicht mehr!“, sagt sie selbst.
    Tatsächlich verbringt sie nun ihr Nachleben als ihr Traumpersona, Echo Crystal.
    Nicht, dass es sie sonderlich stört. Ist doch ganz interessant hier und man kann immer etwas entdecken! Besser als ihr echtes Leben ist es definitiv. Was eine tragische Geschichte …


    Christine wurde geboren als zweite Tochter einer wohlhabenden Familie in Lille. Dort lebte sie ein ereignisloses Leben, was nicht nur an ihrer guten Schulbildung und geschützten Situation lag, sondern auch daran, dass sie sich stets lieber in der Bibliothek, vor dem Handheld oder in ihrem Zimmer verkroch, als mit Gleichaltrigen etwas zu erleben. Irgendetwas fehlte ihr, sie fühlte sich stets allein, als wäre da eine Leere in ihr, die nicht weichen wollte. Christine Durand war keine fröhliche Person, eher in sich gekehrt und stets auf der Suche nach einem Sinn, einem Selbst. So kam es auch, dass sie, wenn sie sich mal von ihren Geschichten losreißen musste, tatsächliche Interaktionen mit anderen Leuten zu hassen lernte.


    Als sie etwa zwölf Jahre alt war, war sie vollends davon überzeugt, dass Echo, eine imaginäre Freundin aus Kindertagen, real sei und ein Teil von ihr. Sie begann, eine Art gespaltene Persönlichkeit zu entwickeln, redete mit sich selbst, mit Echo, mit Christine. Das ging so weit, dass ihre Familie einen Arzt engagierte, der sie als verrückt deklarierte und sie in eine Anstalt stecken wollte. Zwar war Christine mittlerweile deutlich besser drauf, da sie endlich dieses fehlende Glied gefunden hatte, doch nun wollten sie es ihr wieder nehmen, sie wieder zu einer Hülle machen.


    Christine war am Boden zerstört und entkam in der Nacht darauf durch das Fenster. Sie versteckte sich, sie rannte, sie blieb nicht stehen, bis sie einen sicheren Ort gefunden hatte. In einer dörflichen Gegend kam sie bei einer freundlichen Familie unter, die jedoch bald dasselbe wie ihre wahre Familie feststellen mussten. Aus Angst, nun wirklich weggesperrt zu werden, floh Christine nun auch hier.


    So ging das einige Zeit lang, bis sie sich in einem verlassenen Haus nahe Paris einquartierte, beinahe verhungernd, da sie weder Arbeit besaß, noch eine Möglichkeit, sich anderweitig zu versorgen. „Was würdest du tun, Echo?“ war zu dieser Zeit ihre Catchphrase, und nach einiger Zeit erfolglosen Jagens begann sie, sich die nötigen Sachen mit erstaunlichem Geschick zu stehlen (langes Verstecken und Weglaufen hatte einen Lerneffekt gehabt, was das Unsichtbar-werden betraf).


    Trost in diesen finsteren Zeiten fand sie in den Geschichten um Echo, die sie zu diesem Zeitpunkt als zweites Ich wie auch ein Idol betrachtete. Sie wünschte sich oft, Echo zu sein, eine Kämpferin, die sich nicht mal eben umwedeln lässt, sondern für sich und alle um sie herum das Beste tut.


    Es war ein ermüdender Tag in Christines Leben, als sie die Traumpforte sah. Eigentlich wollte sie nach einem Tag voll von gefährlichen Situationen, beinahe-Verfolgungen und halben Nervenzusammenbrüchen nur noch in Ruhe schlafen, und am liebsten etwas Schönes träumen. Umso mehr überraschte es sie, als sie plötzlich vor der Pforte stand. Was ihr da erzählt wurde, klang zu schön, um wahr zu sein. Die Warnungen ignorierte sie geflissentlich, sie wollte – nein, sie musste unbedingt in diese Welt, in der Träume wahr wurden. Es klang wie die Verwirklichung ihres größten Wunsches; eine Welt, in der alles so war, wie sie es sich nur vorstellen konnte. Dass sie zu engstirnig dachte, ist klar, aber ihr war das gleich. Und so gelangte sie in die Traumlande, unwissend, dass sie damit ihrem Leben ein Ende setzte.


    Sie betrat diese Welt – jedoch nicht als Christine. Sie war Echo. Mit ein paar Abwandlungen, die an ihr menschliches Ich erinnerten (beispielsweise hatte die ausgedachte Echo noch einen Schweif und Schmetterlingsflügel, sowie ins Rosafarbene gehende Haut), doch einmal im Leben fühlte sie sich, als wäre sie endlich am Ziel.


    Als wäre sie endlich Echo Crystal.


    P r i m ä r f ä h i g k e i t | „Nebelwall“ (dass es nicht wirklich ein Wall ist, stört sie bei der Benennung herzlich wenig).
    Zu Beginn sollte man meinen, Echo besäße keine Primärfähigkeit oder könne nicht darauf zugreifen. So unauffällig ist sie, doch so oft hat sie ihr und anderen schon den Hintern gerettet. Echo ist nämlich in der Lage, ein recht kleines Nebelfeld aufziehen und verschwinden zu lassen – und dieser Nebel ist verdammt sicher gegen eine Menge von Angriffen. Theoretisch könnte sie ihn auch als Waffe verwenden, doch erfordert das eine große Menge an Konzentration, um ihn so zu formen, sodass sie es nicht wirklich tut.
    Ihre Fähigkeit stammt von ihrem innigen Wunsch, zu verschwinden und gesehen zu werden – ein Widerspruch, der keiner ist. Ihre negativen Dinge, ihre Krankheit, ihre Vergangenheit als Christine Durand will sie verschleiern, doch gesehen werden als jemand, der ganz anders ist – Echo Crystal.


    S e k u n d ä r f ä h i g k e i t | „Seelenwaffe“
    Echos Seelenwaffe lässt sich kurz und bündig beschreiben: Fächer. Ein Fächer, dessen Schmetterlingsdesign dafür sorgt, dass man ihn leicht unterschätzt. Tatsächlich sind die Winde, die sie damit hervorrufen kann, erstaunlich, allerdings muss dafür nicht nur das Terrain stimmen, sie muss auch erst einmal richtig wedeln. Damit hat sie noch so ihre Problemchen. Aber das wird schon noch …


    W a f f e | Wie bereits erwähnt befinden sich an beiden ihrer Hände Handschuhe, die ausfahrbare Krallen besitzen. Sie sind, da ziemlich klein, nicht die wirkungsvollste Waffe und Echo muss auch nah an ihren Gegner heran, um etwas ausrichten zu können, aber zur Selbstverteidigung reicht es. Zudem weiß sie, wie man mit Pfeil und Bogen umgeht, zumindest in der Theorie. Selbst besitzt sie aber nur ihre Krallen.


    B e s o n d e r h e i t e n | Echo ist asexuell, aber biromantisch. Ihr selbst ist es lange Zeit nicht aufgefallen, weil ihr einfach der Kontakt zu Leuten fehlte, mittlerweile ist sie sich aber sicher. Sie bezweifelt aber, dass sie irgendwann mal eine Beziehung eingehen wird.


    P e r s ö n l i c h e r--A l b t r a u m | Echo redet sich gern selbst ein, dass sie nichts fürchtet. Das stimmt natürlich nicht und das spiegelt sich auch in ihrem Albtraum wider. Wie sehr er ihr wahres Leben zeigt, sollte offensichtlich sein.


    Sie, als Christine, ist eingesperrt in einem kleinen Haus, gemeinsam mit einem Mann, von dem sie weiß, dass er sie entführt hat. Die Tür ist verschlossen, jeder ihrer Schritte wird überwacht. Eine Weile lang ist sie ihm gefügig, mangels besserer Alternativen, doch einmal bietet sich die Gelegenheit zur Flucht, als er hineinkommt und sie ihn mit der nächstbesten Vase k.o. schlägt. So weit, so gut, die Tür ist noch nicht wieder verriegelt, also nimmt sie die Beine in die Hand und rennt. In den Vorgarten. Auf die Straße. Immer weiter und weiter – bis sie bemerkt, dass sie sich nicht vorwärtsbewegt. Mit jedem ihrer Schritte werden ihre Beine schwerer und sie sieht hinter sich ihren Entführer auf sie zukommen. Christine rennt und rennt, aber bricht bald schon zusammen, ohne überhaupt einen wirklichen Schritt gemacht zu haben. So liegt sie keuchend auf der Straße und gerade, als der Mann über ihr etwas, das wie eine Axt aussieht, hebt, verschwindet die Szenerie und sie befindet sich in einer Winterlandschaft.


    Von hier an weiß sie, dass sie nach links gehen muss, um frei zu sein, aber egal, was sie tut, sie endet immer rechts, in einem Häuserblock, der dem vorigen erstaunlich ähnlich sieht, nur, dass die Häuser allesamt verwahrlost sind. Ihr Verfolger scheint überall und nirgendwo zugleich zu sein und egal, wo sie sich versteckt, an den sinnfreisten und besten Orten, er ist immer durch Zufall auch gerade dort.


    Das geht eine Weile lang so, bis Christine schlussendlich aufgibt und sich ihrem Schicksal stellt. In dem Moment, in dem er sie tötet, wacht sie auf.




  • Name: Fatalis, früher Maik Nassau


    Nationalität: Niederlande/Bayern


    Geschlecht: männlich


    Alter: 440 Jahre, körperlich 25 Jahre


    Rasse: Verlorenes Kind


    Aussehen (Traumkörper): Er ist 1,75 groß, wiegt 62 kg. Er hat blaue Augen, kurzes silbernes Haar und eine gräuliche Hautfarbe. Er trägt eine Rüstung die einem Mix aus einer europäischen Ritterrüstung und einem Samuraiharnisch besteht, desweiteren trägt er eine Maske die sein Gesicht bis auf seine Augen, die Stirn und Ohren bedeckt. Auch trägt er leichte Metallhanschuhe. Das herausstechende sind seine Drachenohren, Drachenarme, Drachenflügel, die Hörner die aus seinem Kopf wachsen und der Drachenschwanz. Die Flügel sind genauso groß wie er und der Drachenschwanz ist halb so lang wie er. Das linke Ohr, der linke Arm, der linke Flügel und das linke Horn sind weiß mit blauen Vertiefungen und die auf der rechten Seite schwarz mit roten Vertiefungen. Sein Drachenschwanz ist schwarz und weiß und jeweils mit blauen und roten Vertiefungen. Der Übergang ist leicht erkennbar, da die Farbe seiner Haut an den jeweiligen Stellen entweder dünkler oder heller wird. Auf seiner Strin trägt er ein hellbräunliches Stigma, das gekreuzte Schwerter darstellt. Die Farbe seiner Rüstung ist silber und Schwarz, mit einem mittelgroßem goldenem Yin- und Yang Symbol auf der Brust.


    Aussehen (realer Körper): Sein realer Körper ist so groß wie sein Traumkörper, hat blaue Augen, kurzes braunes Haar, normal weiße Hautfarbe und er trägt einen Samuraiharnisch.


    Eigenschaften: Fatalis ist ruhig und nachdenklich, gibt manchmal auch ab und zu sarkastische und witzige Sachen von sich. Er möchte lieber in ruhe gelassen werden, ist aber dennoch auch ein guter zuhörer, was ihm zu einem wiedersprüchlichen Charakter macht. Er hat sich schon lange damit abgefunden ein verlorenes Kind zu sein. Trotzdem wünscht er sich manchmal wieder in die Realität zurück. Aber das die Realität anders aussehen könnte, als sie noch zu seinen Lebzeiten, schreckt ihn aber wieder von diesem Gedanken ab, weil er sich wohlmöglich nicht mehr zurecht finden würde.


    Geschichte: Maik, wurde in der Niederlande, zur Zeit des 80-jährigen Krieges im Jahre 1575, als 3. von 9 Kindern geboren. Sein Vater war ein Niederländischer Adliger aus dem Hause Nassau und seine Mutter eine Bayerische Adlige aus dem Hause Wittelsbacher. Seine Kindheit verlief ruhig, obwohl er 4 Brüder und 4 Schwerstern hatte. Aber er fand dies auch nervig, mit so vielen Geschwistern aufzuwachsen. Er wurde oft damit geärgert nie das Familienoberhaupt zu werden, da er im Schatten seiner 2 Brüder stand, die älter waren. Er lernte lesen, schreiben, Fremdsprachen, höfische Etikette und kämpfen, wobei das manchmal zu stressig war und er lieber mit seinen Freunden spielte und kämpfte. Auch sammelte er selten Steine, Kristalle und Metalle, da er mal das Schmiedhandwerk erlernen wollte. Sein Vater fand es nicht gut das er neben Adligen- und Patriziernkinder auch mit nicht Adligen Kindern spielte. Seine Eltern drängten ihn mit 15 Jahren dem Militär beizutreten, so wie es seine beiden älteren Brüder schon getan haben, er entschied sich noch dagegen. Mit 16 Jahren trat er dann der Armee bei um seine Landsleute im Kampf gegen die Spanier zu helfen. Während seiner Zeit beim Militär, lernte er auch das Schmieden, was mit seinem Hobby von Vorteil war. Sein Vater sagte ihm das er ihm, wenn er alt genug sei, etwas sagen muss. Er wurde einer anderen Einheit zugeteilt, als seine beiden Brüdern, die in der selben Einheit waren, was ihm zuerst traurig machte, aber danach auf neue Gedanken brachte seinen Vater stolz zu machen. Seine Einheit bestand zur Hälfte aus Sprösslingen von Adligen, Patriziern- und Ritternfamilien. Er schlug sich eindrucksvoll auf dem Schlachtfeld und schon nach kurzer Zeit kam es zum ersten aufeinander treffen zwischen ihm und seine späteren Rivalen Ricardo Sanchez, der 1 Jahr älter war als Maik und ein Verwander vom spanischen Zweig der Habsburger war. Zwar verlor die Einheit das erste aufeinander treffen, was Maik ein bisschen schockte, aber darauf zurück zuführen war, das sie schlecht organisiert waren. Ein halbes Jahr später gewannen sie das erneute aufeinander treffen, diesmal aber waren sie besser organisiert. Er traf in weiteren Gefechten, insgesamt 3 mal auf Ricardo. Diese Begegnungen endeten damit das Maik 2 mal verlor und 1 mal gewann, das spornter Maik weiter an, da Ricardo in Maik einen Rivalen gefunden hatte. Das Gefecht das sie gewannen, war ein wichtiges zur Einnahme einer von den Spaniern besetzten Stadt. Danach sagte sein Vater ihm, das Maik mit einer Habsburgerin verlobt wurde und bald heiraten muss. Doch bevor es dazu kam, gab ihm der Niederländischen König den Auftrag niederländische Soldaten, die Jahre zuvor geflohen oder vertrieben wurden und nach Japan gingen, zur Rückkehr zu bewegen um wieder für dir Niederlande zu kämpfen. Auch erfuhr nebenbei, das Spanier ebenfalls nach Japan gingen um diese zu verfolgen, aufzuspüren und zu bekämpfen und er sich vor ihnen hüten sollte. Er verließ die Niederlande 1593 in Richtung Japan, aber sein Vater erwähnte noch mal, sobald er zurück kommt, muss er heiraten. Als er in Japan angekommen war, wusste er erstmal nicht wo er anfangen sollte zu suchen. Als er von einem seiner Landsleute angesprochen wurde, sich den Hojos anzuschließen, auf dessen Seite viele Niederländer kämpften, die er zurück holen soll. Die Hojos kämpften zu diesem Zeitpunkt gerade gegen die Armeen von Togukawa und Toyotomi, auf deren Seite die Spanier kämpften, die die Niederländer verfolgt haben. Auch kämpfte Ricardo auf dieser Seite, der ebenfalls nach Japan ging, aber mit dem Auftrag die Spanier nach Spanien zu holen. Maik erkannte sofort die Chance wieder gegen seinen Rivalen zu kämpfen, um bei einem Sieg gleich zuziehen. Nach einigen Monaten verloren die Hojos den Kampf, doch Toyotomi hatte erbarmen, mit den Niederländer und Maik, von denen er viele hinrichten wollte und den Rest sofort zu Ausreise zwingen wollte. Doch Ricardo erwähnte das ein starker Kämpfer, der so stark sei wie er, in den Reihen der Hojos gekämpft hat. So wurde Maik anschließend auf Rat seines Rivalen von Toyotomi zwangsrekrutiert. Toyotomi ließ eine Handvoll Niederländer für Maik da, die für ihn kämpfen sollten. Den Rest ließ er unter sicherem Geleit sofort Ausreisen. Der Großteil der Spanier reiste mit einigen Wochen Verzögerung ab. Maik bedankte sich bei Ricardo, der auch sein Ziel erreicht hat, für diese Geste und war glücklich sein Ziel irgendwie erfüllt zu haben, wenn auch mit fremder Hilfe. Maik schickte einen Brief an seinen Vater, das er erstmal in Japan bleiben wird, um dort mehr Erfahrung zu sammeln und bald zurückkehren wird. Zum ersten mal kämpften Maik und Ricardo gemeinsam auf einer Seite und sie wurden Freunde. Sie kämpften nun für Toyotomi´s Ziele, der auch Korea und China erobern wollte, da er jetzt Herrscher über Japan ist. In dieser Zeit kämpften sie sehr erfolgreich in Korea und teilweise auch in China. Auch wurden sie nun zu bestend Freunden. In ihrer Freizeit kämpften sie auch in Duellen, wobei Ricardo die meisten Duelle für sich entscheiden konnte, was Maik veranlasste noch weiter zu trainieren. Maik verfeinerte auch seine Schmiedekunst und er sammelte weiter seltene Steine, Kristalle und Metalle. Nebenbei fertigte er ein Schwert für Ricardo als Zeichen der Freundschaft an. Auch wollte Toyotomi das Maik eine Tochter aus dem Hojo-Clan heiraten soll, da er sie im Kampf unterstützte, doch er lehnte ab, da er schon verlobt wurde. Aber Maik ließ diese Sache nicht mehr aus dem Kopf. Nachdem Toyotomi im Jahr 1598 verstarb, versuchte Tokugawa nun die Führung in Japan zu erlangen, der Ricardo und Maik auf seine Seite holen wollte. Ricardo ging dann zu Tokugawa über, während Maik weiter auf der Seite der Toyotomi`s blieb. Es bildeten sich anschließend 2 Armeen, die Westarmee und die Ostarmee. Maik kämpfte für die Westarmee, gegen die Ostarmee, auf deren Seite nun Ricardo kämpft. Der vorher noch erwähnt hat, das er diesmal alles beenden wird, da er mitbekommen hat und sauer war, das die Spanier in Europa weitere Gebiete an die Niederlande verlor. Zuerst half Maik den Sanada-Clan, bei der Verteitigung ihrer Burg, bevor er nach Sekigahara ging. Nachdem sie den Kampf gewonnen haben, begab er sich sofort nach Sekigahara, wo die letzte entscheindete Schlacht stattfand. Nachdem der Kampf schon eine Weile lief, kam es zum aufeinander treffen zwischen Maik und Ricado. In diesem Kampf verlangten beide alles von sich und von ihrem Kontrahenten ab. Nach einem langen und kräftezerrendem Gefecht konnte Maik gerade Ricardo so besiegen und töten, bevor er Maik töten konnte, die Spanier flüchteten sofort vom Schlachtfeld. Als Ricardo seinen letzten Atemzug machte, brach Maik erst in Tränen aus, bervor er wütend wurde. Er nahm das Schwert das er extra für Ricardo geschmiedet hat und rückte weiter vor, mit dem Ziel Tokugawa zu töten. Doch sein weiters vorrücken brachte nichts, da die Ostarmee, den Großteil der Westarmee vernichtend schlug. Nach dieser Niederlage verließ Maik und die restlichen Niederländer Japan, mit dem Ziel Europa, um wieder in der Niederlande zu kämpfen. Als Maik das Schiff betrat, dachte er nur noch daran, dass er heiraten jetzt heiraten muss, aber ihm ging auch nicht mehr die Tochter aus Hojo-Clan aus dem Kopf die ihm angeboten wurde. Er war zwar hin und hergesrissen, doch bevor er sich entscheiden konnte, setzte das Schiff die Segel. Auf dem Schiff kam er nicht mehr zur ruhe, da er an vieles denke musste. An die bevorstehende heirat und der verlust seines besten Freundes den er selber getötet hat.Danach begab sich dann zur ruhe, plötzlich wurde er von Alpträumen heimgesucht. In seinem Alptraum durchlebte er nochmal alle Kämpfe 2 mal, die er jemals bestritten hatte. Einmal auf der anderen Seite und das andere mal mit einem anderen Ausgang als sie normal genommen haben. Als Ricardo und andere, die Maik in Kämpfen getötet hat, gerade versuchten ihn im Traum zu erstechen, wachte Maik schweißgebaden auf. Er ging an Deck um ein bisschen Luft zu schnappen, danach ging er wieder schlafen, diesmal bekam er einen Traum. Diesmla ging es um die bevorstehend Hochzeit, doch er sollte selber wählen welche er heiraten soll, die Habsburgerin mit der ohne sein Wissen verlobt wurde oder die Tochter aus Hojo-Clan, doch bevor sich entscheiden konnte wachte er auf. Einige Zeit verging und der Kapitän sagte ihm, das sie die Niederlande in 2 Tagen erreichen werden. Nachdem Maik das zur Kenntnis nahm, legte er sich schlafen und fing an zu träumen. Doch dieser Traum war anders, er befand sich auf einmal zu Hause wo er nochmal, alle seine Stationen durchlebte, indem er durch Türen schreitete. Bevor er die letzte Tür durchschreiten konnte, erschien ein winziger Punkt in der Ferne, der sich vollkommen vom Rest der Umgebung unterschied. Maik machte sich sofort daran diese seltsam Erscheinung zu untersuchen und lief zu ihr. Nach einer Weile erreichte er die Erscheinung und er erkannte, dass es ein Tor ist. Sofort vernahm er eine Stimme, die ihm riet das Tor nicht zu durchschreiten und sie wollte auch das er sofort umkehrt. Langsam überkam ihm Angst, doch als er das Tor erreicht hatte, war er fasziniert. Er vernahm auch die Stimme nicht mehr. Plötzlich hörte er mehrere Stimmen, die wohl aus dem Tor kommen. Nun war Maik neugierig und er fragte die Stimmen, was sich hinter dem Tor befinde. Er fragte sie was ihn davon abhalten solle, das Tor zu durchschreiten und was passiert. Als er eine Antwort bekam, die in ihm wieder Angst einjagte, wollte er wieder gehen. Er drehte sich zuerst um und wendete sich vom Tor ab. Nach langer Überlegung, ging er wieder zum Tor und sagte den Stimmen, das er gerne hindurch schreiten möchte, um ein komplett neues Leben beginnen möchte. Er schloss die Augen, danach ergriff ihm etwas und nahm ihn und geleitete ihn durchs Tor. Als er seine Augen aufschlug, sah er zuerst nichts als schwärze. Nachdem einige Zeit verging, spürte er das er auf etwas hölzernem war. Auch konnte er jetzt genauer sehen. wo er sich befand. Er befand sich in einem Holzraum mit einer Tür. Ihm wunderte blos, das der Raum ausgeleuchtet war, obwohl nichts vorhanden war, das Licht erzeugen konnte, oder Licht einfallen konnte. Als nächstes wurde ihm einiges erklärt und er erschuf sich einen sogenannten Traumkörper. Danach durfte er in die richtige Traumwelt eintreten, doch bevor er ging wurde ihm ein Wesen Namens Lumari zur Seite gestellt. Dieses Wesen sollte ihm erstmal helfen, sich zurecht zu finden. Der Lumari erinnerte Maik, irgendwie an Ricardo und Maik behandelte den Lumari wie einen guten Freund. Sein Ziel in dieser Welt war es, von komplett von vorne anzufangen und seinem Hobby seltene Steine, Kristalle und Metalle zu sammeln und zu Schmiedeobjekten zu verarbeiten, da auch das Schmieden in der Realen Welt zu seinen Hobbys gehörte. Nach einer langen Zeit nennte Maik sich nun Fatalis und er bemerkte auch das sein Schatten langsam zu verblassen begann. Er fand ebenfalls heraus, das er die Fähigkeit hat, die Aura von Lebewesen und Objekten, egal welcher Art zu sehen und wahrzunehmen. Etwas später trennte er sich von dem Lumari, als sein Schatten komplett verschwand und er seine Fähigkeit wieder verlor. Fatalis bedankte sich für seine Hilfe, doch bevor der Lumari ihn verließ, gab er Fatalis noch ein paar Ratschläge und weitere Tipps. Danach reiste Fatalis eine weile umher und er merkte langsam das er eine neue Fähigkeit erwarb. Er erreichte bald ein Dorf, wo er sich anschließend niederließ. Während er in diesem Dorf war, ging er seinen Hobbys nach, schmiedete Waffen für jederman und trainierte er auch seine Fähigkeit. Er schmiedete auch ein Schwert aus schwarzem Meteoriteneisen. Eines Tages erreichte ihn der Ruf zu den Waffen.


    Primärfähigkeit: Panzerhaut
    Er kann Teile seines Körper in einem Mix aus den 3 Bodenschätzen Gestein, Kristall und Stahl verwandeln, um so dadruch weniger Schaden zu nehmen und das ohne Geschwindigkeitsverlust. Auch kann er dadurch leichter Angriffe abwehren und blocken. Wird er mehrmals an den Stellen getroffen, bricht und bröckelt die Haut sofort ab und es kommt dann seine normal Haut wieder zum Vorschein.


    Sekundärfähigkeit: „Schattensprung“


    Waffe: Gram (Einhandlangschwert): Er besitzt ein Einhandlangschwert, das er Gram nennt. Das Schwert ist zweischneidig und er hat es vor langer Zeit aus schwarzem Meteoriteneisen geschmiedet. An das Meteoriteneisen kam er ran, nachdem Bewohner in der Realität von einem Meteroritenschauer geträumt haben. Das Schwert schimmert manchmal blau.


    Besonderheiten: Durch seine Fähigkeit, glauben viele, das er ein Golem sei oder das auf seinem Köper Geflechte wachsen. Diese Fähigkeit ist ihm beim Schmieden nützlich. Er kann sich so gut wie gar nicht verbrennen und auch keine andere Wunden bekommen, damit fertigt er seine Sachen schneller als früher.


    Persönlicher Albtraum: Sein persönlicher Alptraum ist sein damaliger Erzrivale und bester Freund Ricardo Sanchez. Gegen ihn kämpfte er häufig. Von diesen Kämpfen verlor er die meisten und konnte nur die wenigsten gewinnen. Während Maik oft den Beinamen Drachen aus dem Westen hatte, hatte Ricardo den Beinamen Leviathan aus dem Süden. Er fürchtete immer noch das Kampfverhalten von Ricardo, aus dem letzten Kampf, wo er wie verbissen kämpfte. Auch hatte er den Willen gehabt Maik mit dem Schwert zu töten, das er extra für ihn geschmiedet hat, um alles zu einem Ende zu bringen. Maik machte dieses Verhalten Angst, auch fragte er sich, wie es überhaupt soweit kommen konnte. Doch das schlimmste daran war, das er Ricardo in diesem Kampf töteten musste.

  • Ich erspare euch die Scrollarbeit mal ^^



    Danke an @Molnija für das Design :>

  • (Ich habe versprochen, dass ich nach dem Abitur zurückkehren werde. Jetzt werde ich es halten... e.e")


    Name: Lucilius | Lucifer
    Geschlecht: Er betrachtet sich selbst als männlich, was man auch an Körperbau und Stimme festmachen kann.
    Alter: Mittlerweile bestimmt schon mehr als 500 Jahre, so genau weiß er das nicht mehr.
    Rasse: Lumarier



    Aussehen: [Bilder: Engelsform | Dämonenform | gezeichnet von: イツキ]


    Das Aussehen dieses Lumarier ist stark davon abhängig, mit welchem Aspekt seiner Persönlichkeit man es gerade zu tun hat. Insgesamt lässt sich jedoch sagen, dass seine Erscheinung für einen Vertreter seiner Rasse erstaunlich humanoid ist. So könnte man ihn fast für einen Menschen Mitte seiner Zwanziger halten, wären da nicht seine langen, grünblauen Haare, deren Strähnen stets das rechte Auge verdecken und seine hellroten Augen, sowie die Merkmale, die stets mit seiner Form und seinem Namen wechseln. Tatsächlich hat es sich bei seiner Geburt so ergeben, dass statt einer Persönlichkeit zwei in seinem Körper hausen, die ebenfalls individuell adressiert werden wollen. Was sich dabei jedoch nicht verändert ist seine Kleidung, die stets aus einem schwarzen Gewand mit goldenen Verzierungen besteht, unter dem er ein weißes Hemd zusammen mit einem Paar schwarzer Hosen zu tragen pflegt. Zusätzlich benötigt er noch eine Brille, da er ohne sie aufgrund seiner stark ausgeprägten Kurzsichtigkeit kaum etwas erkennen kann. (Durchaus ein merkwürdiger Aspekt für einen Traum, aber letztendlich weiß er nicht, welchem unsinnigen Gedanken er das nun zu verdanken hat.) Insgesamt misst er eine Größe von 181 Zentimetern und ein Gewicht von 59 Kilo.


    Der tugendhafte Aspekt seiner Selbst nennt sich Lucilius und erscheint in der Form eines Engels. Bis auf vier schneeweiße Flügel, die seinen Rücken zieren, gibt es an dieser Stelle nichts, was ihn wirklich von seinem grundlegenden Äußeren unterscheiden würde. Die Spannweite dieser Flügel entspricht der seiner ausgestreckten Arme, wobei das untere Paar ein wenig kürzer ausfällt. Mit ihrer Hilfe ist er dazu in der Lage, sich in die Luft zu erheben und kann alleine problemlos fliegen.


    Seine diabolischere Form Lucifer hingegen scheint dem klassischen Bild eines Dämons durchaus zu entsprechen. Die schneeweißen Flügel des Lumariers klappen in diesem Zustand nach unten und nehmen die Form von zwei weinroten, ledernen Flügeln an, die zwar flugunfähig werden, auf der anderen Seite jedoch immer noch frei beweglich sind und aufgrund ihrer Schmerzresistenz und Robustheit zur Verteidigung genutzt werden können. Zusätzlich erhält er noch zwei große, rote Hörner in derselben Farbe, ebenso wachsen ihm scharfe Fangzähne undlängere, scharfe Finger- und Zehennägel, die fast schon Krallen gleichen und spitz zulaufende Ohren.


    Sein Kern ist im Übrigen auf dem Rücken zwischen seinen Flügelansätzen über der Kleidung sichtbar und besitzt eine weinrote Färbung.



    Eigenschaften: Zwei Seelen in einem Körper – so ließe sich der Charakter dieses Wesens wohl am ehesten beschreiben. Sie besitzen sowohl Unterschiede als auch ihre Gemeinsamkeiten, doch trotz allem wäre es wohl am einfachsten, beide als individuelle Personen anzusehen. Gemeinsam verkörpern sie das Engelchen und das Teufelchen, die manches Mal metaphorisch gesehen auf den Schultern der Menschen sitzen und wurden wohl auch aus einem besonders großen Zwiespalt heraus geboren.
    Lucilius verkörpert, wie man aufgrund seiner Erscheinung wohl vermuten kann, die „helle“ und gesittete Seite dieser Persönlichkeit. Er besitzt ein äußerst ruhiges Gemüt und lässt sich durch kaum etwas provozieren. Vielmehr wäre das Höchste, was man aus ihm herausbekommen würde in dem Sinne ein sarkastischer oder tadelnder Kommentar, doch er würde sich niemals auf ein niederes Niveau herablassen. Seine Natur ist äußerst stoisch, so sieht er es als seine persönliche Pflicht an, seine eigenen Gedanken und Neigungen zu kontrollieren und ihnen niemals freien Lauf zu lassen. Dazu macht er sich auch stets viele Gedanken, des Öfteren auch zu viele. Er philosophiert häufig über sein Dasein oder die Prinzipien der Welt, obwohl solche festgelegten Prinzipien an einem Ort, der allein aus Träumen und Wünschen geschaffen wurde, mit Sicherheit kaum vorhanden sind. Daher wirkt er auch gerne einmal niedergeschlagen und deprimiert, da er einfach nicht dazu in der Lage ist, die Geschehnisse um ihn herum systematisch einzuordnen. Außerdem verachtet er so gut wie alles, was moralisch nicht korrekt scheint. Er würde niemals Unschuldigen schaden oder Dinge rein zu seinem eigenen Vorteil nutzen, es sei denn, es ginge wirklich um sein Leben. Doch selbst wenn er seine Prinzipien in Extremsituationen hintergehen sollte, würde er sich nach überstandener Gefahr geradezu in Grund und Boden schämen und sich selbst verfluchen. Er empfindet sich und seine Existenz eigentlich als ziemlich nutzlos, da er kaum dazu in der Lage ist zu kämpfen und sich höchstens ein wenig zu verteidigen weiß, im Grunde könnte man ihn beinahe schon als Pazifisten bezeichnen. Doch trotz dieser Neigungen besitzt er eine Art zurückhaltender Arroganz. Eigentlich ist er nämlich kein dummer Bursche und sich seiner Intelligenz durchaus bewusst, weshalb er sich damit des Öfteren vor anderen geniert oder aber auch den Besserwisser spielt. Mit seiner Intelligenz kommt jedoch auch eine äußerst intensive Neugierde, die er stets befriedigen muss. Er findet an beinahe allem Interesse, was in einer Welt, die stets im Wandel ist, mit Sicherheit äußerst chaotisch sein kann. Doch als selbsternannter Gelehrter ist es nun einmal seine Aufgabe, den Dingen auf den Grund zu gehen…! Nicht? Nun ja, in diesem Sinne wäre letztendlich noch anzumerken, dass er sich manches Mal entsprechend seines Alters auch gerne einmal wie ein alter Sack aufführt, obwohl er äußerlich gar nicht wie einer wirken mag. Fakt ist leider, dass er gerne auch einmal dazu tendiert Dinge zu vergessen, die eigentlich essentiell waren oder aber plötzlich die Orientierung verliert, was aber eigentlich nicht mit seinem Alter zusammenhängt. So ist er schon immer gewesen. Vielleicht hängt dies auch einfach mit seiner verträumten Ader zusammen, wegen der er kaum etwas um sich herum wahrnimmt, da er mit seinen Gedanken einfach in sich kehrt. Obendrein liebt er auch alles Schöpferische und Kreative und ist insbesondere von diversen Arten der Kunst äußerst angetan. Eigentlich sieht er ja fast jeden Lumarier schon als eine Art Kunstwerk an…


    Was seine andere Hälfte Lucifer betrifft ist diese, wie man eventuell bereits vermuten konnte, fast das genaue Gegenteil von Lucilius. Meist zeigt er sich jähzornig und ist obendrein sehr leicht zu provozieren. Wo sein Gegenstück noch eine möglichst höfliche Ausdrucksweise wählt und eigentlich nie direkt jemanden angreifen würde ist er verbal äußerst schroff und schreckt vor keiner Beleidigung zurück. Obendrein ist er selbst auch noch sehr leicht zu beleidigen und äußerst nachtragend. Bei solch einer reizbaren Persönlichkeit ist es mit Sicherheit nicht wunderlich, dass Lucifer im Vergleich zu Lucilius auch keinerlei Probleme damit hat, auf Gewalt zurückzugreifen und Kämpfe auszufechten. Tatsächlich geht es sogar so weit, dass sein erster Vorschlag in Konfliktsituationen meist die absolute Vernichtung des Konfliktauslösers beinhält. Moral bedeutet ihm nämlich ebenso wenig wie die Konsequenzen seiner Handlungen, solange er selbst einen Vorteil daraus zieht und mit sich selbst glücklich sein kann, sind dem Lumarier alle anderen Dinge absolut egal. Gepaart mit seinem Sadismus und seinem Größenwahn gibt es so gut wie nichts, was ihn stoppen kann, sollte er sich einmal zu etwas entschlossen haben. Nun ja, fast. Im Grunde lässt er sich bei bestimmten Dingen nämlich doch erweichen, sollte man seine schwachen Punkte treffen. Schafft man es nämlich erst einmal zu ihm aufzuschließen, kann man doch einen äußerst kameradschaftlichen Kumpan an seiner Seite wissen. Vor allem mit Komplimenten lässt er sich leicht in Verlegenheit bringen und weiß nie so recht, was er auf diese entgegnen soll. Denn trotz seiner wirklich stark hervorstechenden Arroganz und Selbstsicherheit ist er es nicht gewohnt, Anerkennung von anderen zu erhalten. Obendrein ist er auch noch ein äußerst schlechter Lügner. Wenn er einmal nicht die Wahrheit sagen sollte, sieht man es ihm auf der Stelle an, da er dazu tendiert in solchen Situationen sehr schnell nervös zu werden und am Ende wohl doch noch unabsichtlich auf irgendeine Art und Weise die Wahrheit hinausplärrt. Auch im Allgemeinen ist er äußerst leicht zu stressen, insbesondere wenn es um soziale Dinge gehen sollte. Noch zu erwähnen wäre, dass er ebenfalls Lucilius‘ stark ausgeprägte Neugierde teilt, dabei jedoch fast schon abenteuerlicher vorgeht als sein „Mitbewohner“. Immerhin ist er auch risikobereiter, da kann man sich auch ein wenig Spaß gönnen, wenn man ansonsten ständig von seiner besseren Hälfte ausgebremst wird.


    Die Beziehung der beiden zueinander ist insgesamt eigentlich recht ulkig. Man kann mit Recht behaupten, dass sie sich fast ständig in den Haaren liegen, immerhin bekommen sie die Aktionen des jeweils anderen stets mit und wissen, wann der andere nicht im eigenen Sinne handelt. Im Grunde besteht ihr Verhältnis eigentlich fast nur aus einem einzigen Kampf um die Vorherrschaft innerhalb ihres eigenen Körpers, weshalb die aktive Teilpersönlichkeit eigentlich nur selten mit Einverständnis der anderen mit der Außenwelt interagiert, es sei denn die Stärken des jeweils anderen wären in der momentanen Situation gerade von Vorteil. Immerhin können sie wiederwillig zusammenarbeiten… wenn man nur einen Körper zur Verfügung hat und unter Umständen manchmal sogar dasselbe Ziel teilt, dann wird man wohl auch eher darauf hinarbeiten, möglichst wenig Eigenschaden davonzutragen.
    Etwas, was beide jedoch in sich tragen, ist die tiefe Sehnsucht nach dem Schaffen. Zwar ist Lucifer bei weitem nicht so begeistert von der Kunst wie Lucilius, jedoch haben beide den unterbewussten Drang das Werk, zu dem Letzterer seinen Träumer inspiriert hat, zu vollenden. Egal ob es nun Malerei, Bildhauerei, Graffiti, Schrift oder irgendein anderes Medium ist, irgendetwas muss es gewesen sein und so widmen sie sich unbeholfen sämtlichen Arten der Kunst in der Hoffnung, dass etwas dabei herausspringt. Dabei wissen sie noch nicht einmal selbst, weshalb sie es tun. Lucilius ist dabei die treibende Kraft, die an dem Werk arbeitet, während Lucifer es aus Frustration und Enttäuschung meist zerstört oder schlicht und ergreifend verwirft, da es nicht seiner inneren Vision entspricht und noch einmal von Neuem beginnt. Seltsamerweise ist das eine der wenigen Dinge, in dem die beiden sich einig werden und einmal harmonisch miteinander arbeiten.



    Geschichte: Am Anfang war das Licht. So könnte man den Beginn des Lebens der beiden wohl am ehesten beschreiben, war es doch Lucilius, der zuerst Herr dieses Körpers war. Geboren wurde er aus dem Traum eines Künstlers in der Zeit der Renaissance, dem die fehlende Inspiration in Form eines Engels im Traum erschien. Doch trotz dessen kam er wieder an einen Punkt, an dem er mit Geldproblemen und sozialen Schwierigkeiten zu kämpfen hatte, die ihn in eine schöpferische Krise und einen inneren Zwiespalt trieben und ihn zum Aufgeben seiner Tätigkeit bewegten, was für umso intensivere, schlechte Träume sorgte. Der Geistesblitz wurde getrübt und Lucilius, der sich in der Welt verirrt hatte und bisher einsam und alleine auf Bargenst ohne wirklichen Plan und Zweck für seine Existenz umhergewandert war, begann urplötzlich seine eigene Stimme schwach aus seinem Inneren zu vernehmen, die dort eigentlich schon seit seiner Geburt geschlummert hatte. Zunächst hielt er sich für verrückt, da er als „Engel“ eigentlich nichts in dieser dunklen Umgebung zu suchen hatte und schon fast von seinen bisherigen Erlebnissen traumatisiert worden wäre, hätte er sich nicht in die spirituelleren Orte zurückgezogen. Doch als die verführerischen Versprechen und strengen Befehle immer lauter und deutlicher wurden, konnte er nicht anders als ihnen Folge zu leisten. So begann er innerhalb kürzester Zeit auf der Suche nach Inspiration die Tiefen der dunklen Insel zu erforschen, legte sich gegen seinen Willen manches Mal mit diversen Horrorgestalten an und kam des Öfteren nur knapp mit heiler Haut davon. Ihn selbst trieb ebenfalls eine starke Neugierde, selbst die dunkelsten Katakomben dieses Ortes zu ergründen und seine Erkenntnisse zu dokumentieren, doch war sein sanftes und schwaches Gemüt alles andere als geeignet für diese schwere Belastung. Irgendwann kam der Punkt, an dem die Stimme stärker wurde und immer mehr wollte. Der nun etwas älter gewordene Lumarier sträubte sich dagegen, doch schließlich begann diese nunmehr verfremdete Stimme die Geduld zu verlieren und urplötzlich war er nicht mehr Herr seines eigenen Körpers. Das war der Augenblick, in dem Lucifer endgültig Gestalt annahm, sich einen Namen gab und seine eigenen Interessen durchsetzte. Lucilius war selbstverständlich geschockt, doch nach einigen Jahren extremer Anfeindung kamen die beiden doch zu der Erkenntnis, dass sie nun als diese gespaltene Existenz weiterleben mussten und versuchten trotz ihrer Unterschiede miteinander auszukommen… was nicht hieß, dass sie nicht völlig ohne regelmäßigen Streit blieben.
    Schlussendlich richteten sie sich in einem verlassenen und eingestaubten Verlies ein… nun ja, nachdem Lucifer die dort ursprünglich residierenden schwächlichen Geister eiskalt rausgeworfen und vertrieben hatte, letztendlich war es aus Lumari-Sicht also doch nicht so verlassen gewesen. Dort widmeten sie sich die nächsten Jahrhunderte ihrem chaotischen Schaffen und produzierten dabei Unmengen an bizarren und grotesken Skulpturen und Gemälden, die jedoch allesamt unvollständig und geradezu angsteinflößend waren, dafür allerdings umso besser in das schauriger Ambiente der Insel passten. Währenddessen konnte man stets ihre fast schon wahnhaft anmutenden „Selbstgespräche“ durch die Flure hallen hören…


    Das alles hatte jedoch ein Ende, als die Nachtmahre auf den Plan traten. Sie versuchten sich mit aller Macht zu verteidigen, doch letztendlich blieb ihnen doch nichts anderes übrig als die Flucht zu ergreifen und Lumari auf anderen Inseln in der Schlacht zu unterstützen. Zumindest waren beide dazu in der Lage, der Sache etwas Positives abzugewinnen: Nach beinahe über 300 Jahren hatten sie so doch zwangsweise die Idee gefasst, den Rest ihrer Welt zu Gesicht zu bekommen. So schlossen sie sich einer Gruppe anderer, freundlicher Lumari an, denen sie in den Kämpfen zur Seite standen.
    Als nach der letzten, großen Schlacht wieder Ruhe einkehrte, zog sich das gespaltene Individuum schließlich wieder zurück und reiste auf der Suche nach Inspiration und neuen Mitteln umher, um endlich ein Kunstwerk nach seiner vagen Vorstellung vollenden zu können. Selbst nach 200 Jahren trug seine Arbeit noch immer nicht Früchte und wie es scheint ist es ohnehin dazu verdammt eine Ewigkeit in dieser Spirale aus Inspiration und Unzufriedenheit zu verbringen. Die weiteren Geschehnisse in ihrer Welt interessierten dabei sowohl Lucilius als auch Lucifer herzlich wenig, schließlich waren sie aufgrund der herrschenden Ruhe viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt. Der nötige Appell könnte sie jedoch wieder von ihrer sinnlosen Schaffenskrise abwenden.



    Primärfähigkeit: „Ordnung aus dem Chaos“ | „Chaos aus der Ordnung“
    Im Grunde bezeichnet diese Fähigkeit nicht mehr als den Gestaltwandel, der Eintritt, sobald die Persönlichkeit des Lumariers wechselt. Dementsprechend kann diese Fähigkeit auch in keinster Weise kontrolliert werden, da die Gestalt nun einmal von der aktiven Persönlichkeit abhängig ist, doch warum sollte es die beiden auch stören? Immerhin haben sie so zumindest einen äußerlichen Unterschied, ansonsten wären sie abgesehen von ihrem Verhalten wohl kaum zu unterscheiden. Und es ist ja nicht so, als wären Flügel oder Krallen absolut unbrauchbar.


    Sekundärfähigkeit: „Selbstregeneration“
    Nun ja… es ist praktisch.


    Waffe: Grundlegend könnte man Lucifers natürliche Veranlagungen wie seine Flügel, Krallen und Reißzähne zu den Waffen des Lumariers zählen. Der Körper des Dämons ist insgesamt sehr robust und so lassen sich diese ohne Weiteres für den Nahkampf einsetzen, was im Grunde auch Lucifers bevorzugte Art des Kampfes ist. Für einen humanoiden Lumarier kann er sich ziemlich flink und wendig sein, daher legt er großen Wert auf gezielte Tritte und Schläge und versucht seinen Gegner auf diese Weise mit roher Gewalt zu dominieren. Aufgrund der Auseinandersetzungen, die er zu den Zeiten der Schlachten bereits mit den Nachtmahren gehabt hat, kann man ihn als einen recht erfahrenen Kämpfer bezeichnen, jedoch gerät er gegen Gegner, die mächtigere Fähigkeiten besitzen, ohne Hilfe schnell an seine Grenzen.
    Lucilius besitzt all diese Optionen selbstverständlich nicht, dementsprechend wirkt er im Vergleich zu seinem Gegenpart auch weitaus hilfloser, zumal er es überhaupt nicht ausstehen kann, sollten seine gefiederten Flügel in irgendeiner Weise schade nehmen oder er anderen schaden muss. Da er jedoch auch nicht ohne jegliche Verteidigung auskommen kann, haben befreundete Lumari von früher ihm das Bogenschießen beigebracht. Er schafft es gerade so mit zitternder Hand die Sehne zu spannen und einen Pfeil abzuschießen, dem es etwas gehörig an Präzision mangelt, doch trotz allem trägt er stets Bogen und Köcher mit sich, da er nicht unnütz sein möchte. Ausreichendes Training könnte an dieser Stelle vielleicht dringend benötigte Fortschritte sehen lassen. Lucifer kann jedenfals mit diesen Waffen so gut wie gar nichts anfangen.


    Besonderheiten: Selbstgespräche. Es kam nicht selten vor, dass man diesen Lumarier auf den ersten Blick für absolut durchgeknallt gehalten hat, da es scheint, als würde er stets energisch mit irgendwelchen Hirngespinsten sprechen. Doch in Wirklichkeit kommunizieren Lucilius und Lucifer lediglich miteinander. Selbst wenn einer von ihnen gerade nicht die aktive Persönlichkeit ist, ist er dazu in der Lage sämtliches Geschehen außen wahrzunehmen und gedanklich mit dem jeweils anderen zu kommunizieren und das Geschehen zu kommentieren. Da der andere jedoch nicht gedanklich antworten kann, muss dieser es stimmlich tun… was besonders in Situationen, in denen sich die beiden streiten, dazu führen kann, dass diese Person, die sie verkörpern, wirklich überhaupt nicht mehr geistig gesund wirkt. Ist eine Persönlichkeit nämlich „inaktiv“, nimmt diese den gesamten inneren Platz des Individuums ein, somit ist dort kein Platz für die Gedanken der aktiven Persönlichkeit und sie muss auch sämtliche andere Gedanken laut aussprechen oder vor sich hinmurmeln. Nicht gerade etwas, was sich in irgendeiner Weise positiv für die beiden umsetzen ließe.


    Größte Angst: Obwohl sie manchmal nicht wie ein und dieselbe Person wirken, teilen sich Lucifer und Lucilius jedoch auch ihre größte Angst. Diese wäre der Verlust sämtlicher Individualität und Kreativität. Sie sehen sich als autonome Personen an, jemals zu einem Wesen zu werden, wäre eine vollkommen abstruse und vor allem schreckliche Vorstellung für sie. Zwar ist es bis jetzt noch nicht geschehen, auch nicht nach all diesen Jahren, doch da die Wechsel ihrer Persönlichkeiten im Laufe der Zeit sich hin und wieder immer abrupter vollziehen fürchten sie sich davor, vor allem da sich keiner von beiden vorstellen könnte, wie dieses „geeinte Wesen“ nun eigentlich aussehen würde.
    Der Verlust der Kreativität erklärt sich ganz von selbst. Sie wurden aus der Kunst geboren, leben für die Kunst und würden vermutlich auch für sie zugrunde gehen… Wären ihre Gedanken mit einem Mal vollkommen leer und ohne jegliche Schöpfungsidee, hätte ihr Leben einfach keinen Sinn mehr.

  • Name: Akyra (Anna Watson)
    Geschlecht: weiblich
    Alter: 20
    Rasse: Traumgeist


    Aussehen (Traumkörper):click me (by madspartan013 )


    Akyra ist in ihrem Traumkörper recht groß - 1,86m - und von schlanken, athletischen Körperbau. Ebenfalls aufällig an ihrem Äußeren sind die Katzenelemente - ein paar Katzenohren und ein langer Schweif, beide von dunkelroten, fast braunen Fell bedeckt. Dieses Fell bedeckt auch einen Teil ihrer Arme und ihre Beine, welche aber überwiegend von Klamotten bedeckt sind und daher nicht auffallen. Die Kleidung die sie an ihrem Traumkörper trägt ist eher lose und besteht aus dünnen Stoffen, die gerade das nötigste Bedecken, dafür aber Bewegungsfreiheit erlauben. Anstatt richtiger Arme hat Akyra zwei Prothesen aus Metall, welche bis zu ihren Ellenbogen reichen. Dies zeigt offenbar, das sie selbst wenn sie die Möglichkeit hat loszulassen, sich nicht von dem Unfall und ihrem Schicksal in der realen Welt trennen kann. (mehr s. Unten)
    Aussehen (realer Körper): click me hard (by AkihikoHex)
    Ihr realer Körper ist wesentlich fragiler als ihr Traumkörper, aufgrund von Komplikationen bei ihrer Geburt. Daher ist sie eher klein - 1,64cm - und besitzt einen recht schmalen und unterentwickelten Körperbau für ihr Alter.


    Eigenschaften:
    Akyra ist vor allem eines - laut und unbekümmert. Ob sie nun Witze erzählt, vor sich hin singt oder in Gefechten in laute Kampfschreie ausbricht. Zudem ist sie auch sehr neugierig, bis zu dem Punkt,dass sie sich ungefragt in die Gelegenheiten anderer einmischen möchte. Dies kann manchen zu Nahe treten, auch wenn sie gute Intentionen hat. Sie ist auch dickköpfig und lässt sich selten von gesetzten Dingen abbringen.


    Trotzdem ist sie eine gute Seele mit einem großen Herz - vor allem für Wesen, die sich gegen ihre eigentliche Natur streben und sich ändern möchten. Akyra ist Leuten denen sie vertraut treu bis zum bitteren Ende - aber sie verlangt auch das gleiche Vertrauen zurück. Verrat oder Hinterhältigkeit sind Dinge, die sie absolut nicht ausstehen kann und sie verurteilt.


    Wenn man allerdings tiefer schürft, findet man eine nachdenkliche, sogar leicht melancholische Seite, die ihre Fröhlichkeit sich selbst und anderen oft nur vorspielt.


    Geschichte:
    Anna Watson wurde unter keinen guten Stern geboren - sie kam als Früchen auf die Welt.
    So früh, dass die Ärzte dem schwächlichen Baby keine hohe Lebenserwartung zutrauten. Sie schaffe es, aber mit deutlichen Nebenwirkungen:
    Mit ihrem Altern wurde die Unterschiede zu ihren Altersgenossen immer deutlicher: Sie leidete unter geringeren Wachstum und einem geschwächten Immunsystem, was dazu führte, dass sie häufig krank und viel Zeit in ihrem Bett oder im Krankenhaus verbrachte. Daher verbrachte sie viel Zeit mit den Geschichten, die ihr Vater ihr erzählte: Geschichten von Städten in den Wolken und Orten voller Wunder.
    Als sich ihr Zustand bis zu ihrer geplanten Einschulung nicht besserte, beschlossen ihre Eltern einen Hauslehrer einzustellen, welcher Anna die nächsten Jahre unterrichtete, oft überrascht mit dem wachen Verstand des Mädchen.


    Auch wenn Annas Zustand sich bis zu ihrem zwölften Lebensjahr deutlich besserte,bevorzugte sie es immer noch, ihre Tage drinnen zu verbringen. Inzwischen hatte sie ihre Faszination mit Science-Fiction entdeckt, nicht nur mit dem fiktionalen Teil, sondern auch mit der Wissenschaft die dahinter lag. Sie begann sich sehr für technologische Fortschritte zu interessieren und begann sogar mit fünfzehn Jahren damit Fachmagazine zu entwerfen und erste, kleinere Geräte zusammen zubauen und träumte davon, eine Heldin zu werden - wie in ihren Geschichten. Kontakt zu anderen in ihrem Alter hatte das Mädchen jedoch nur sporadisch und wenn sie es nicht vermeiden konnte, aus Angst mit anderen nicht mithalten zu können.


    Mit neunzehn Jahren schrieb sich Anna - trotz der Angst ihrer Eltern - in eine technische Universität in einer anderen Stadt ein um dort Physik und Ingenieurswesen zu studieren - doch dazu sollte es nicht kommen. Als sie von ihrem Haus ein Taxi zum Bahnhof nahm - teils um sich endlich etwas von ihren Eltern abzunabeln - wurde sie in einen Autounfall verwickelt. In diesem Unfall verlor Anna beide Arme, da diese von Metallteilen der Karosserie abgequetscht wurden. Sie überlebte schwer-verletzt, ihre Arme waren jedoch nicht zu retten.


    Anna verbrachte das nächste Halbejahr in Kliniken, eingepfercht zwischen besorgten Verwandten und murmelnden Ärzten, in ihrem sterilen Gefängnis. Sie war nahezu apathisch und reagierte abweisend auf Annäherungsversuche. Auch beim Training mit Prothesen machte sie nur wenig Fortschritte, hauptsächlich weil sie kaum Motivation aufbrachte, sich damit zu verlassen.


    In dieser Zeit begann Anna immer unruhiger zu träumen: Es waren jedoch keine Alpträume, vielmehr hatte sie das Gefühl rastlos nach Etwas zu suchen, dass sie nicht kannte.
    Dies hielt sich über mehre Monate, bis sie eines Nachts eine Nachts auf ein seltsames Tor stieß.
    Es war aus blanken, weißen Metall mit einen Rahmen aus einem matteren, schwarzen Metall und dicken Kabeln, die von der Pforte weggingen und sich in die Unendlichkeit zu winden schienen, wie dicke, graue Würmer.


    Aus dem Tor drangen Stimmen, ein fades Flüstern, dass nicht zu verstehen war, doch ihre Intention war klar. Sie lockten sie, doch gleichzeitig mahnten sie zur Geduld. Doch sie konnte nicht widerstehen, die Verlockung und Neugierde war zu groß, als sie sich dem Tor vorsichtig näherte, erst zögerlich dann mit einer seltsamen Entschlossenheit erfüllt. Sie konnte die Stimmen wispern hören, doch sie ignorierte es und legte ihre Hand auf das geschlossene Tor - das plötzlich aufsprang. Anna konnte nicht reagieren, als sie bereits fiel. Sie spürte noch Etwas - eine Hand? - was nach ihrem Bein griff, doch es war bereits zu spät.


    Das Gefühl, dass sie verspürte als sie fiel, war als griff jemand mit einer eiskalten Kralle nach ihrem Herzen -ein schmerzhaftes Ziehen in ihrer Brust, dass all ihre Sinne beanspruchte.


    Primärfähigkeit: Elektrizität-Manipulation


    Akyra ist in der Lage Elektrizität zu erzeugen und manipulieren (und ist dadurch auch selbst gegen ihre eigene Elektrizität immun).
    Dies kann sie potenziell auf verschiedene Arten einsetzen, etwa um Blitze auf Gegner zu schleudern, elektrische Geräte zu betreiben, aber auch andere, komplexere Anwendungen - welche allerdings Kreativität und Nachdenken erfordern.


    Zu Anfang beherrscht Akyra allerdings nur die beiden grundlegendsten Techniken - das produzieren von Elektrizität und das Schleudern dieser in Form von Energieblitzen. Andere Anwendungen werden ihr erst zu einem späteren Zeitpunkt möglich sein.


    Sekundärfähigkeit: „Seelenwaffe“
    Akyras Waffen sind eher unüblich und wohl durch zwei Dinge beeinflusst durch die beiden Dinge, die sie persönlich am meisten beschäftigten: Science-Fiction und der Verlust ihrer Arme: Ihre Waffe sind zwei "Upgrades" für ihre Arm-Prothesen, ausgestattet mit scharfen, katzenartigen Krallen, welche im Nahkampf wie scharfe Messerklingen funktionieren. Sie sind zudem hilfreich beim Klettern und Öffnen von Dosen. Falls man mal auf eine stößt. Oder so.


    Persönlicher Albtraum:
    Akyra schlimmster Alptraum ist Gefühl, Gefangen zu sein - etwas, dass sie nur zu gut kennt. Besonders treiben sie Alpträume von ihrer Zeit im Krankenhaus, besonders vom ersten Aufwachen nach ihrem Unfall herum. Insofern fürchtet sie sich vor allen Arten von medizinischen Einrichtungen und Eingriffen, aber auch vor engen Räumen und engen Plätzen.


    Eine weitere, ähnliche Angst ist für Akyra wertlos zu sein und als Müll entsorgt zu werden, da sie "nicht gut genug" oder "kaputt" ist.

  • Name: Zzarvo


    Geschlecht: Geschlechtsorgane zurzeit nicht vorhanden, wird der Einfachheit halber als männlich bezeichnet


    Alter: Ungefähr 300 Jahre, Larvenstadium nicht mitgezählt


    Rasse: Lumarier


    Aussehen: Bei Zzarvos Anblick würden die meisten Menschen wohl schreiend davonrennen - gut, dass so tief im Dschungel von Fengrad so gut wie noch nie ein Mensch war. Auch wenn seine körperliche Merkmale für den Lumarier nur vorübergehend sind, misst er aufgerichtet fast drei Meter, Körperlänge mit Schweif beinahe doppelt so lange. Auf seinem stämmigen Hals sitzt ein gut geschützter Kopf mit einem gewaltigen Kiefer, aus reihenweise kurze, scharfe Zähne nach oben ragen. Um die ohnehin schon beeindruckende Beisskraft von Zzarvo weiter zu verstärken, sitzen zwei stachlige Mandibeln neben dem Unterkiefer. An seinem Kinn haben sich ähnlich wie bei einigen irdischen Säugetieren Tasthaare ausgebildet, die der Orientierung dienen und in seinem furchterregenden Maul befindet sich eine lange und flexible Zunge, die als zusätzlicher Greifarm verwendet werden kann. Der Oberkiefer geht in eine zerkratzte graue Knochenplatte über, die mit breiten Stacheln besetzt ist, welche mehr der Verteidigung dienen als dem Angriff. Darunter spähen zwei Paare gespenstisch lila leuchtender Augen in die Welt, eines nach vorne gerichtet, das andere seitlich am Kopf für ein möglichst ausgeprägtes Sichtfeld. Ohren sind keine erkennbar, Nasenlöcher ebenfalls nicht. Die gräuliche Panzerplatte, welche von seinem Oberkiefer bis zum Hinterkopf reicht, deckt seine gesamte Schädeldecke ab und ist schon ganz matt von den vielen Kratzern und Furchen, die sich darauf finden. Unter dem Kopfpanzer sprießen vom Hinterkopf bis fast zum Becken unzählige Nervenstränge, jeder ungefähr so dick wie ein menschlicher Unterarm. Um das empfindliche Gewebe zu schützen, sind sie mit bräunlichem, dünnem knöchernem Material umhüllt, aber dennoch flexibel. Da Zzarvo fast am ganzen Körper einen natürlichen Panzer oder zumindest unempfindliche Haut ausgebildet hat, auf dem keine Sinnesorgane Platz finden, muss er die Reize aus seiner Umwelt über die Nervenstränge am Hinterkopf aufnehmen. Diese sind auch seine Schwachstelle; Beschädigt oder irritiert man sie stark genug, so wird aus dem Dschungel-Alpha ein handzahmes Tierchen, das sich allein auf seine Augen und seinen Tastsinn verlassen kann, um seine Umgebung wahrzunehmen. Sein Rücken ist in Normalfall stark nach vorne gekrümmt, sodass er von seinen tatsächlichen drei Metern Körpergröße auf etwa zwei Meter schrumpft.
    In der Mitte der Brust findet sich der lila glühende Myoskristall, eingebettet in die ledrige, vernarbte Haut. Diese ist neben den Furchen und Kratzern durchzogen von Adern jeder Größe und Form. Durch Zzarvos nach vorne gebeugte Haltung ist der Schutz des Brustbereiches nur sekundär, dementsprechend lässt sich dort auch kein schuppiger Knochenpanzer wie auf dem Rücken oder im Hüftbereich finden, sondern nur blanke Haut. Arme hat Zzarvo zwei Paare: Ein muskulöses, sehr langes Paar, welches an den Schultern beginnt und etwa auf Kniehöhe in die "Hände" übergeht. Die Oberarme sind weniger gut geschützt als der Kopf- und Rückenbereich um maximale Beweglichkeit zu gewährleisten, dafür sind die Unterarme verstärkt mit einem flexiblen, dornigen Panzer, der übergeht in die Greifer; Grobe Hände mit vier Fingern, die zum Klettern und Zerreißen entwickelt wurden. Wenngleich Zzarvos riesiger Kiefer seine stärkste Waffe ist, so haben seine Klauen ungleich mehr Reichweite. An den mittleren Fingern wachsen drei ungefähr 40 Zentimeter lange Krallen, der Daumen hat eine etwas kleinere. Da die Hände auch zur Fortbewegung auf allen Vieren genutzt werden können, verfügen die drei Finger mit den langen Klauen über ein extra Gelenk, welches das anlegen der Finger auf die Handfläche ermöglicht, damit die Krallen nicht abbrechen. Unter dem Paar großer Arme liegen die kleineren Arme, ungefähr auf der Höhe wo der Brustkorb endet. Sie sind etwa so lange wie der Arm eines durchschnittlichen Mensches und gar nicht geschützt. Dafür verfügen sie über fünf Finger mit winzigen Krallen, um Arbeiten wie Beute zerlegen oder andere komplizierte Aufgaben zu erledigen, für die die großen Arme viel zu grob wären. Um seine Bauchgegend vor Schaden zu bewahren, hat Zzarvo auch dort eine natürliche Rüstung ausgebildet, jedoch kleiner und viel flexibler als die scharfen Rückenplatten. Diese erstreckt sich von den unteren Armen bis an den Schweifansatz, weshalb man auch keine Reproduktionssorgane erkennen kann. In der Tat verfügt der Lumarier aktuell über keine Geschlechtsorgane, da diese zurzeit nur eine weitere Schwachstelle darstellen würden und es sowieso keine zweite Kreatur wie ihn gibt.
    Sein Schweif ist etwa drei Meter lang und hat am Ende einen massiven Dorn, der einen beachtlichen Teil der Gesamtlänge ausmacht. Neben seinen Armen kann Zzarvo somit auch seinen Schweif als Schlagwaffe benutzen. Dieser ist wie der Großteil des Körpers gerüstet, jedoch ohne Dornen und glatt, um den Luftwiderstand zu verringern beim Schlagen.
    Die Beine des Biestes haben ähnlich wie die Arme Schutz und Rüstung gegen Flexibilität und Beweglichkeit eingetauscht, gebaut für Sprünge und Hetzjagden. Zzarvo ist ein Zehengänger, das heißt, dass beim gehen nur die "Zehen" den Boden berühren, ähnlich wie die Hunde oder Katzen aus der Realität. Am Ende der Zehen befinden sich vier Krallen, drei nach vorne gerichtet und eine abgespreizt und beweglich, wie bei einem Velociraptor. Aufgrund mangelnder Reichweite lassen sich die Füsse nur schlecht als Waffe gebrauchen.
    Für die beste Tarnung im Zwielicht zwischen den Baumriesen ist Zzarvos gesamter Körper mit lila Tigerstreifen überzogen, die sich sanft vom dunklen Grau des Panzers abheben. Die Haut die darunter liegt ist in einem sehr hellen Grauton gehalten und sehr trocken. Müsste man sein ganzes Erscheinungsbild beschreiben, käme der Vergleich mit einem Dinosaurier wohl am nächsten.
    Es braucht nicht viel Fantasie, um in Zzarvo ein Raubtier zu erkennen, denn genau das ist er. Um seiner Beute noch besser nachstellen zu können und wahrlich der Herr des Dschungels zu werden, entwickelt sich der Lumarier ständig weiter.



    Das Bild ist etwas älter, bevor Zzarvo seine Sinnesorgane am Rücken ausbildete. Sein Stachel am Schweif ist mittlerweile auch um einiges grösser und sollte er ein Körperteil verlieren, wie seinen rechten Arm auf dem Bild, lässt sich dieses wieder regenerieren.


    Eigenschaften: Zzarvos einzigartige Fähigkeit, seine eigene Entwicklung zu bestimmen, haben auch seinen Charakter geprägt. So strebt er seit seiner Geburt nach Perfektion, wohl wissend, dass Perfektion ein sich ständig wandelndes Ideal ist. Dadurch wird er neben seinem ursprünglichen Überlebensinstinkt von einem weiteren Faktor angetrieben, nämlich dem Verlangen zur perfekten Adaption an seinen Lebensraum. Sollte dieser sich drastisch ändern, so wird auch Zzarvo sich stark wandeln. Sein Sprachmuster lässt sich im besten Fall als primitiv zu bezeichnen - Er sah sich nie in einer Situation, wo die Gabe zu Sprechen unverzichtbar gewesen wäre, weshalb diese auch stark verkümmert ist. Seine Art zu Sprechen ist auf das allernötigste reduziert, um einerseits effizient zu sein, andererseits weil es viel besser einfach nicht möglich ist. Trotz diesem Mangel darf man das Raubtier auf keinen Fall als "bloß" solches abstempeln. Jahrhunderte der Jagd haben aus Zzarvo einen listigen und geduldigen Zeitgenossen gemacht, der schnell Schwächen anderer erkennt und diese auch auszunutzen mag. Umgekehrt achtet er penibel auf seine eigenen Nachteile, sollte diese zu gravierend werden, und ist verbissen, diese auszubügeln in Form von bewusster Entwicklung.
    Leider passt sich sein Denken nicht so schnell an wie sein Körper. Viele soziale Eigenarten versteht er schlichtweg nicht, da diese für ihn offensichtlich keinen Nutzen haben und überflüssig erscheinen. Wenn also irgendwann politisches Feingefühl oder Kenntnisse in zwischenmenschlichen Angelegenheiten gefragt sind, sollte man Zzarvo am besten wegsperren (oder zumindest ignorieren).
    Außerdem verabscheut er Werkzeuge oder Maschinen aller Art. Für ihn gibt es nichts schlimmeres als der Stillstand, und diese Geräte verkörpern genau das, das exakte Gegenteil eines anpassungsfähigen Wesens.


    Geschichte:
    Zzarvos Leitmotiv ist so simpel wie seine Weltansicht: Veränderung. Anpassung. Entwicklung. Evolution, der allgegenwärtige Prozess, dem sich die Natur selbst unterworfen sieht, leitet jedes lebende Wesen, und Zzarvo ganz besonders. Es ist ein schleichender Vorgang, der über Millionen von Jahren voranschreitet und das Abbild jedes Tieres und jede Pflanze verändern kann, indem die Einwohner von Lebensräumen aller Art sich an die ständig wandelnde Umwelt anpassen. Doch vielen ist Evolution nicht gut genug - sie wünschen sich oftmals einen sofortigen Wandel. Viele Träumer träumen vor allem von physischer Veränderung, doch nur aus einem Traum wurde ein Lumarier geboren: Als vor sehr langer Zeit ein besonders experimentierfreudiger junger Künstler seinen Drogenrausch ausschlief, erschien ihm im Traum eine fremdartige kleine Made, die in ihrem Gezeitentümpel herumkroch und wie besessen Jagd auf alle schwächeren Kreaturen machte. Irgendwann wuchsen ihr Flossen, dann Beine, und schließlich hatte sich die schwächliche Larve soweit entwickelt, dass sie aus eigener Kraft ihre schlammige Pfütze verlassen konnte. Dem Träumer war nicht bewusst, dass er soeben einen Lumarier erschaffen hatte, und er hätte es vermutlich auch nicht verstanden.
    Was in einer Nacht erträumt wurde dauerte in der Traumwelt tatsächlich mehrere Jahrzehnte, und als Zzarvo das erste Mal eine Empfindung verspürte, war es gerade dabei, sich aus dem Matsch des Teiches zu ziehen. Bis heute folgt die Kreatur ihrer Bestimmung, sich durch Entwicklung des eigenen Körpers als perfekte Lebensform zu etablieren. In den schattigen, feuchtheißen Tropen von Fengrad, wo sich die Natur von ihrer gnadenlosesten Seite zeigt und Adaption ein bitter nötiges Werkzeug zum Überleben ist, frisst sich der fleischgewordene Traum von natürlicher Verbesserung an die Spitze der Nahrungskette, sein einziger und mächtigster Verbündeter die Evolution.


    Viel mehr gibt es nicht zu erzählen über Zzarvos Vergangenheit. Entstanden aus einem Traum, in dem es durch seine immerwährende Evolution der unangefochtene Alpha-Jäger war, folgt es seinem natürlichen Jagdtrieb. Es begann seine Existenz als Lumarier als kleine Larve in einem urzeitlichen Tümpel und kämpfte und fraß sich seiner Bestimmung folgend zu seiner jetzigen Form. Schon seit 300 Jahren terrorisiert es den tiefsten Dschungel Fengrads und stellt mittlerweile die "Spitze der Nahrungskette" dar, aber es weiß genau, dass sein Urwald nicht die ganze Welt ist. Deshalb sucht es immer neue Herausforderungen, um wahrlich der Apex-Predator zu werden. Irgendwann, nachdem das Traumwesen ichbewusst genug geworden war um sich eine Identität anzueignen, entschied es sich für den Namen Zzarvo. Der Einfachheit halber lässt es sich als männlich identifizieren, auch wenn dies biologisch gesehen nicht der Wahrheit entspricht.


    Jagdtrieb: Die einzige Energiequelle der Lumarier ist bekanntlich Myos. Trotzdem kann Zzarvo es nicht lassen, seine Beute zu jagen und zu verschlingen. Diese Angewohnheit stammt aus dem Traum, dem er entsprungen ist: Der Träumer kannte kein Myos, weshalb Zzarvo Fleisch fraß. In den Traumlanden ist das problematischer. Die Myoswesen, welche in sein Beuteschema passen, liefern nicht genug Energie, um komplett davon zu leben, weshalb er immer wieder auf Myoskristalle ausweichen muss. Das bisschen Energie, das Zzarvo aus ihrem Verzehr bezieht, verlängert aber den Abstand, in dem er Kristalle zu sich nehmen muss. Schlussendlich ist der Drang zu Jagen einzig ein Instinkt, den er aus seinem ursprünglichen Traum behalten hat.


    Primärfähigkeit: Extreme Evolution
    Zzarvos Fähigkeit ist das rapide entwickeln von körperlichen Merkmalen. Dabei kann man nicht von einem Formwandel sprechen, denn anstatt sein grundlegendes Erscheinungsbild zu verändern, baut er auf seinem bestehenden Körper auf und optimiert diesen so. Hat Zzarvo das Gefühl, dass sein jetziger Körper nicht mehr den Anforderungen gewachsen ist, wir er diesen anpassen, um für maximale Effizienz in jedem Umfeld und unter jeden Umständen zu garantieren. Dadurch hat er vollkommene Kontrolle über alle Vorgänge, die in seinem Körper ablaufen, und kann diese gezielt steuern. Diese Fähigkeit muss vom Besitzer selbst aktiviert werden, weshalb Zzarvo über die Jahrhunderte ein umfassendes Wissen an effektiven Evolutionen angeeignet hat. Jedoch ist es noch so, dass er aufgrund mangelnder Denkkapazität in unvertrauten Situationen oft daran scheitert, die ideale Evolution zu finden und muss sich daher auf Versuche und deren Ergebnisse verlassen. Diese Fähigkeit erfordert ein gewaltige Menge an Energie, weshalb Zzarvo konstant Myoswesen fressen muss. Da diese aber nur sehr wenig Energie liefern, verlängern sie bloß die Zeit, die er ohne Kristalle auskommt, ein kleiner Snack sozusagen. Die Energie, die er aus seiner myoshaltigen Beute bezieht, wird für weitere Entwicklungen genutzt, bevor ein Myoskristall benutzt wird. Zzarvos Evolution ist wie ihr reales Vorbild ein Vorgang, der Zeit benötigt, jedoch braucht seine nur einen Bruchteil davon - Einige Minuten sind genug, um z.B. ein paar extra-Zähne wachsen zu lassen oder den Panzer zu verstärken, für komplette Gliedmassen müssen ein paar Stunden und der entsprechende Energieverbrauch einberechnet werden.


    Sekundärfähigkeit: Selbstregeneration


    Waffe: Sein Körper. Da seine Art "Magie" sein sich ständig verändernder Körper ist, verlässt er sich ausschließlich auf seine natürlichen Waffen wie Zähne, Klauen und Muskelkraft. Da seiner Anpassungsfähigkeit theoretisch keine Grenzen gesetzt sind, könnten mit genügend Energiereserven weitere Entwicklungen zur Verteidigung oder zum Angriff ausgebildet werden.


    Schwäche: Achtung: Zzarvos Körper ist bei weitem nicht perfekt, auch wenn er das gerne hätte: So können starke Geschosse oder Hiebe seinen Panzer durchdringen und ihm Schaden zufügen. Mangelndes Vorstellungsvermögen kann seine Kampfeffizienz ebenfalls einschränken, falls er sich einem besonders gewieften Gegner gegenübersieht. Zzarvo hat Mühe damit, logische Zusammenhänge zu erkennen und fasst viele Dinge falsch auf, da er ausschließlich sein Leben im Wald als Referenz hat.


    Grösste Angst: Zzarvos grösste Angst ist animalisch und primitiv: Die Angst vor dem Tod. Genau diese Angst treibt ihn an, immer stärker zu werden um nie unterlegen zu sein in seiner Welt, in der das einzige Gesetz lautet: Fressen oder gefressen werden.



  • Danke an @Sheewa für die Idee mit den rieselnden Blättern aus den Haaren^^