Ich lese ...

  • Auf dem Sprung (Harry Aßmann)
    Wieder einmal einen Shadowrun Roman. Immerhin jetzt einer der Hamburg-Romane :)  
    Wie bei vielen der Shadowrun Romane üblich, ist es ein wenig chaotisch, da es viele Charaktere und viele parallel laufende Handlungen gibt. Allerdings ist das Buch durchaus angenehm geschrieben und soweit ganz interessant zu lesen, gerade weil ich einige Parallelen zu unserer Kampagne wiederfinde.
    Nur zwei Sachen irritieren mich im Moment an diesem Buch: Erstens haben wir wieder einmal einen Autor, der meint die Rundungen der weiblichen Charaktere (die übrigens alle Frauen in dem Buch auf angeblich sehr ansehnliche Weise haben, egal wie alt oder krank sie denn sind) detailliert beschreiben zu müssen. Zweitens ist der Autor sehr versessen darauf, das alles sehr futuristisch schreiben zu wollen, vergisst dabei aber über die Existenz von Hover Taxis normale Taxis vergisst und der Meinung ist, dass sich für die Strecke London-Hamburg ein Orbitalflug lohnt. Wenn man im Lore ist, ist es teilweise schon etwas seltsam. xD"


    Helden des Olymp (Rick Riordan)
    Aktuelles Hörbuch. Muss sagen, dass mir die Bücher soweit weit besser gefallen, als die Percy Jackson Reihe. Die Charaktere sind sympathischer, der Schreibstil auch erträglicher.

  • The Foundation-Zyklus von Isaac Asimov


    Ich habe gestern Abend das zweite Buch der Reihe ausgelesen und bin immer noch total begeistert. Mir gehen die Figuren nicht mehr aus dem Kopf - und ich werde heute Abend definitiv das dritte starten.


    Asimov wird vielen ein Begriff sein - er hat die Robotergeschichten geschrieben und ist auch für die vielzitierten Laws of Robotic verantwortlich.


    Im Foundation-Zyklus geht es allerdings nicht um Roboter, sondern es ist ganz klassische Science-Fiction, mit Raumschiffen etc. (Nicht umsonst wird Asimov auch der Vater des SF genannt.) Der zweite Teil wurde 1952 veröffentlicht, und enthält dementsprechend auch einige Anachronismen. Das witzigste ist meiner Meinung nach, dass die fortschrittlichste Technologie auf Nuklearbasis funktioniert... Nun ja. ^^


    Zur Geschichte: Es wird jahrhunderteübergreifend die Geschichte des Universums erzählt. Am Anfang steht ein allumfassendes Imperium, das einigermaßen für Stabilität und Frieden gesorgt hat. Ein Wissenschaftler der Psychohistorik (noch so ein lustiger Sci-Fi-Anachronismus), Hari Seldon, kann allerdings berechnen, wie die Geschichte sich weiterspinnen wird - unter der Annahme, dass man zwar das Verhalten eines Menschen nicht vorhersagen kann, aber die Statistiken immer sicherer werden, je größer die Grundmenge an Menschen wird, die man einbezieht. Weil er das ganze Universum einbezieht, sind seine Vorhersagen sehr akkurat... Er berechnet nun also das Schicksal des Imperiums und sieht voraus, dass es in sehr kurzer Zeit zerfallen wird - und danach 30.000 Jahre Barbarei, Not und Elend herrschen werden, bevor die Menschheit wieder stabile Zeiten erreichen kann. Deswegen schmiedet er einen Plan, um diese Zeit auf einige tausend Jahre zu verkürzen und gründet zwei Foundations an den Rändern des Universums. Im ersten und zweiten Band wird die Geschichte der ersten Foundation erzählt, die verschiedene Krisen durchlaufen muss - die jeweils von Seldon vorhergesehen wurden. Das sind Krisen technologischer, wirtschaftlicher oder gesellschaftlicher Natur.


    Der erste Band liest sich noch eher wie ein Geschichtsbuch mit vielen Dialogen, die die Story-Entwicklung tragen. Dabei ist der Ton witzig, intelligent und immer auf den Punkt. Im zweiten Band wird die Geschichte näher an einigen, wenigen Personen erzählt und der Stil verändert sich leicht. Was mich am Ende des zweiten Bandes unheimlich gefreut hat, ist dass dieser Stilwechsel mit der Geschichte verknüpft ist und Sinn ergibt. Mehr verrate ich nicht... ;) Die Sprache an sich ist eine wahre Freude (ich lese es auf englisch, zur Übersetzung kann ich nichts sagen...).


    Also, ich kann nur empfehlen, sich auch an die älteren Sachen ranzutrauen. Meiner Meinung nach ist das sehr viel besser als vieles, was aktuell veröffentlicht wird.

  • Confessiones
    von Augustin von Hippo


    Eine Autobiografie vom großen Kirchenvater Augustin (+eine Auslegung der Genesis). Augustin erzählt von seinem Leben, von seiner zügellosen, wertlosen Jugend ohne Gott, seiner Bekehrung und seinem erfüllten, ruhigen Leben mit und durch Gott. Dabei entfaltet er seine Gnaden- und Prädestinationslehre.
    Beim Lesen wird mir immer mehr klar, dass mich Augustins Theologie nicht anspricht. Seine Gnadenlehre (die vor allem darin besteht, dass der Mensch unfähig zu eigenen Entscheidungen sei, eine These, der ich vehement widerspreche) wirkt ein wenig trostlos, die Prädestinationslehre (vor der Zeit wurde vorherbestimmt wer in den Himmel und wer in die Hölle kommt) düster und demotivierend. Allerdings ist es recht erhellend, das Ganze mal zu lesen - und als Theologiestudent ist es sowieso nicht verkehrt, das mal gelesen zu haben. Außerdem ist der Schreibstil des Mannes fantastisch. Selbst in der deutschen Übersetzung (als ob ich noch genug Latein kann, um das im Original zu lesen xD) merkt man noch, dass der Mann vor seinem Bischofsamt Rhetor war, ein guter noch dazu. Und der ein oder andere nette erbauliche Spruch, der sich lohnt, vom Christenmenschen gemerkt zu werden, findet sich auch. "Doch wenn dir unser Weinen nicht zu Ohren käme, bliebe uns nichts zu hoffen übrig." (Conf. 4,10) Oder Conf 5,7 (zu lang, keinen Bock das alles einzutippen xD).
    Bin jetzt im fünften von 13 Büchern und lese langsam weiter. Zuviel Augustin ist meiner Laune abträglich ^^

  • Ich lese gerade Die Chimäre - Silben der Macht
    von Martin Alexander Worum geht es? Wie es üblich in einem Roman ist geht es hauptsächlich um die Protagonistin Ezra. Sie ist kein normaler Mensch sondern ein Biestweib sie möchte wie jedes andere Mädchen sein, Odo ein Maler und Zauberer hilft sie bei ihren Entdeckungen um den Schöpfer den sie erschaffen hat zu finden damit der Fluch auf ihr verschwinden soll. Doch bevor sie anfängt die Dokumente zu suchen wer sie vielleicht erschaffen hat werden ihr viele Hindernisse erwarten die sie überwältigen muss, damit sie ihr eigentliches vorhaben abschließen kann. Meinung bisher Hab um die 200 Seiten gelesen und es verspricht immernoch Spannung zu generieren den mit einmal wird sie aus ihrem friedlichen Leben gerissen und wird von aller Welt verfolgt auch die Fantasy Wesen haben eine unglaubliche Kraft und eine besondere Darstellung ich bin gespannt wie es endet.

  • Stephen King - Basar der bösen Träume


    Tja, kein Geburtstag ohne ein neues King-Buch. :D Normalerweise packe ich sie aus und stelle sie beiseite, weil ich gerade etwas anderes lese und Neuankömmlinge sich gefälligst hinten anzustellen haben. Aber diesmal kann ich mit gutem Gewissen eine Ausnahme machen, weil es mal wieder eine Kurzgeschichtensammlung ist. Und was soll ich sagen, nach dem Vorwort (ich liebe Vorworte und ich liebe Nachworte) konnte ich nicht anders, als eine der Geschichten gleich durchzulesen (hab mir im Inhaltsverzeichnis etwas eher kurzes herausgesucht). Ich musste feststellen, dass sich über die Jahre nichts geändert hat: so gerne ich seine langen Romane lese, soviel Spass macht es aber auch, wenns mal kurz und knackig ist. :grin:

  • Nachdem mich ein andere Buch in letzter Zeit eher aufgehalten hat, habe ich letzte Woche mal wieder ein neues angefangen zu lesen;
    Die Falle - von Melanie Raabe
    Es geht darum, dass eine Autorin vor vielen Jahren ihre ermordete Schwester in einer Wohnung gefunden hat, doch der Täter leider ungefasst blieb. Mittlerweile lebt sie sehr zurückgezogen, schreibt ein Mal im Jahr ein Buch und kann sich so ihr Leben finanzieren. Eines Tages, sieht sie allerdings den Mörder ihrer Schwester. Es ist ein Mann, bei dem man es niemals vermuten würde und sie heckt einen Plan aus, wie sie ihn fassen und zur Rede stellen kann.



    Uff. Ich bin noch nicht so weit mit dem Buch und meine Meinung ist momentan noch minimal zwiegespalten. Bisher ist alles noch Recht oberflächlich, man möchte es eigentlich in Frage stellen, dass sie jetzt einfach so den Mörder kennt und es ihr ein leichtes ist, ihn zu treffen. Das wird alles im Buch mehr oder weniger einfach geregelt, zumindest bisher, und das stört mich momentan fast etwas.
    Davon abgesehen, der Schreibstil ist ganz gut, hin und wieder wird Etwas ausführlicher als nötig beschrieben (Milch in den Kaffe schütten scheint hier etwas unglaubliches zu sein), an zwei Stellen wurden bisher Situationen spannender formuliert, als eigentlich nötig, aber davon abgesehen gibt es die ein oder andere inspirierende Beschreibung und Stelle.
    Ich bin natürlich trotz allem, noch sehr gespannt auf den Inhalt des Buches und freue mich auf's Weiterlesen.


  • "Alpharüden liebt man nicht"
    - Akira Arenth -

    Kurze Beschreibung:
    An einem Eliteinternat für Jungen trifft der neu angekommene und ziemlich raue Jack auf den jüngeren Mordred, der sogleich eine unbestimmte Faszination auf ihn ausübt. Da Mordred allerdings nur wenig Interesse zeigt und anfangs direkt genervt ist von Jacks ziemlich aufdringlicher Art, endet das erste Zusammentreffen auf eine eher sehr unglückliche Art. Jack macht seine Besitzansprüche gegenüber den Jüngeren direkt klar, indem er ihn in seinem Zimmer praktisch überfällt und vergewaltigt.
    Während Mordred noch voller Angst vor dem Größeren ist und kuscht, wie es diesem beliebt, spürt er allmählich eine Art Anziehung zu dessen rauer Art. Und obwohl Jack Mordred zu Gangbangs zwingt, ihn schlägt und vor den anderen Schülern demütigt, kann dieser ab einen bestimmten Zeitpunkt nicht mehr ohne seine brutale Seite leben. Irgendwann aber eskaliert die Situation...


    Meinung:
    Normalerweise kaufe ich keine Bücher mit solchen Titeln, einfach aus dem Grund, dass es sich eben um Schmonzetten handelt und ich diese nicht so gerne lese. Allerdings ist es das erste Buch, das ich irgendwo finde und in welchem es um Homosexualität geht. Mensch, das konnte ich mir dann doch nicht nehmen lassen, auch wenn es sich eher an junge Männer richtet. Genug mit den ganzen Hetero-Pärchen :grin:
    Die Geschichte an sich fand ich recht spannend, teilweise schon hart, und auch irgendwo mal ein wenig unlogisch, und die beiden Charaktere Mordred und Jack sind ein interessantes Gespann, wobei sich da später noch ein dritter Bursche hinzugesellt, der Mordred den Kopf verdreht. An sich kann ich sagen, dass die Erzählweise ganz angenehm ist und die Beschreibungen ausführlich ausgefallen sind. Habe die Story innerhalb von drei Tagen durchgelesen und bin an sich zufrieden, kann da nicht klagen.


    Allerdings bin ich über die diversen Zeichensetzungsfehler mehr als irritiert, sowas erwartet man bei einem Verlag eigentlich nicht, auch bei einem nicht, der sich eher in die Nische drängt, und ich fragte mich beim lesen öfters, ob das ein Praktikant abgetippt hat... Nun ja, am Anfang hat mich das noch gestört, später wurde es aber weniger und da habe ich dann bewusst nicht mehr drauf geachtet.
    Aber sei's drum, mir hat das Gesamtpaket gefallen und mehr muss es nicht sein.


    "Wie beim Kartenspiel kommt es auch im wirklichen Leben darauf an,
    das Beste aus dem zu machen, was einem gegeben wurde,
    anstatt sich über ein ungünstiges Blatt zu beschweren und mit dem Schicksal zu hadern."


    [Astor, Pokémon - Schwarze Edition]

    Nur noch sporadisch im BisaBoard.

  • Hanns Heinz Ewers - Lustmord einer Schildkröte (Sammelband aus Erzählungen)


    Tja - was schreibt man zu einem Autor wie Hanns Heinz Ewers? Der Herr lebte von 1871 bis 1943 und schuf, vor allem in der Zeit um die Jahrhundertwende, viele Geschichten in bester phantastischer, blutrünstiger und/oder erotischer Tradition. Was man heutzutage unter Gore oder Dark Phantasy verkauft, schrieb Ewers schon vor mehr als 100 Jahren. Er war Lebemann, Globetrotter und Filmemacher, sollte aber einen Teufelspakt bitter bereuen: Obwohl er sich für Gleichberechtigung für Juden einsetzte, kooperierte er doch mit der NSDAP, bis seine Schriften verboten wurden und er bis zu seinem Tod 1943 untertauchen musste.


    Der Band (aus "Die Andere Bibliothek", ein Verlag für Sonderauflagen) vereint ausgewählte Kurzgeschichten, die einen guten Querschnitt durch seine Werke bis zum ersten Weltkrieg geben. Die Titelgebende Geschichte "Der Lustmord [an] einer Schildkröte" zählt dabei noch zu den harmlosen, denn es gibt überhaupt gar nicht einen solchen Mord. ;-) Freilich sind gerade seine Schriften, in denen indigene Völker auftauchen, rassistisch und von der Einstellung unter aller Kanone - allerdings kann man von einem Menschen aus dem Zeitalter auch ncht sonderlich viel erwarten. Dennoch schreibt Ewers mit soviel Witz, Erfahrung und einem guten Auge für das Abgründige; hätte er dieses Niveau auch nach dem ersten Weltkrieg aufrechterhalten, man hätte ihn vielleicht als deutschen H. P. Lovecraft oder Marquis de Sade in Erinnerung behalten.


    So ist Ewers in der heutigen Zeit fast vergessen. Schade, eigentlich.

    Sie finden mich für gewöhnlich zwischen zwei Buchdeckeln, so ca. Seite 213 bis 345. Es ist der gemütlichste Platz für einen Bücherwurm, wo die Geschichte noch nicht vorbei ist und sich die Hauptpersonen schon anfühlen wie alte Bekannte.

  • Ally Condie - Atlantia
    Es geht darum, dass die Menschen es endlich geschafft haben, die Welt zu zerstören und sich nun in eine Unterwasserstadt (Atlantia) geflüchtet haben. Einige müssen allerdings oben bleiben um die Versorgung der Stadt zu gewährleisten. Die Geschichte beginnt mehr oder weniger damit, dass die Zwillinge Rio und Bay vor der Entscheidung stehen wo sie leben wollen. Während Rio unbedingt an die Oberfläche will um die Erde, den Himmel und alles andere zu sehen, scheint Bay die Unterwasserstadt zu lieben. Bay bittet ihre Schwester bei ihr in Atlantia zu bleiben, da vor kurzen deren Mutter gestorben ist und sie nicht allein bleiben möchte. Rio verzichtet ihr zuliebe auf die Chance sich für die Oberfläche zu entscheiden nur um direkt danach zu sehen, wie sich Bay dafür entscheidet Atlantia zu verlassen.


    So ich denke das gibt einen guten Einblick ohne zu spoilern. In weniger Ausführlich kann man das auch auf der Seite vom Verlag nachlesen. Bisher finde ich das Buch recht interessant, ich mag so post-apokalyptische Bücher irgendwie (falls jemand Empfehlungen hat immer her damit). Jedenfalls ist auf den ersten 90 Seiten jetzt noch nicht wahnsinnig viel passiert und ich frage mich wie die Handlung in einem Buch abgeschlossen werden soll, da es nicht danach aussieht als gäbe es eine Fortsetzung. Da ich aber schon die Triologie Cassia & Ky von der Autorin gelesen habe, hoffe ich doch, dass das Buch genauso rund ausgeht.

  • Die Insel der besonderen Kinder - Ransom Riggs
    Habe von dem Buch kurz nach seiner Erscheinung damals schon gehört, aber irgendwie nie gekauft. Letztens sehe ich das wieder in einem Buchladen, wundere mich erst einmal wieso das jetzt wieder da hingestellt wird und habe dann wenig später bemerkt, dass es jetzt schon einen zweiten Teil gibt.
    Jedenfalls hat mich das Interesse an diesem Buch wieder gepackt, allein schon wegen der Bilder, die mich einfach so ansprechen und meine Neugier noch mehr steigern, und so lese ich das Buch endlich.
    In dem Buch geht es grob darum, dass ein Junge früher eine besondere Art von Geschichten von seinem Opa erzählt bekommen hat. Es ging um eine Insel, auf welcher besagter Großvater gelebt hat und auf der besondere Kinder gewohnt haben, zum Beispiel ein Junge, der komplett unsichtbar ist. Irgendwann ist dieser Junge dann aber zu alt für diese Geschichten und hält sie für erfunden.
    Bis zu dem Moment, in welchem sein Großvater stirbt und diese Geschichten wieder in sein Leben platzen, ihn so sehr beschäftigen, dass er nicht mehr von ihnen loskommt. Er beschließt auf diese besagte Insel zu fahren, um Geheimnisse zu lüften und sich über Einiges klar zu werden.
    Ja, so in etwa sollte das passen.



    Habe mittlerweile über die Hälfte gelesen und bin erstaunt, welchen Weg dieses Buch geht. Es ist interessant und faszinieren, man möchte immer weiter lesen, um zu erfahren, was noch auf den Jungen zukommt und wie er das alles verarbeitet, meistert.
    Ich finde es klasse und bin mir sicher, dass ich auch den zweiten Teil lesen werde.

  • Stephen King - Glas (Der Dunkle Turm 4)


    Das Buch hat ein Problem. Das Problem ist nicht, dass es knapp 1000 Seiten umfasst. Das Problem ist, dass man locker 300 davon hätte streichen können (ich höre schon die ersten Steine der King-Fans fliegen). Ich bin ziemlich exakt bei der Hälfte und will Roland und Susan nur noch entgegenschreien "Jetzt reißt euch halt endlich mal die blöden Kleider vom Leib, damit die ganze Chose hier endlich mal vorankommt!!!" :cursing: Himmel, wie kann man nur so rumsülzen. Wenn man wenigstens mehr Passagen mit Cuthbert hätte, das wär wenigstens lustig, aber nein ... Und Wolfmond ist auch schon wieder ein so dicker Schinken, ich ahne Schlimmes.



    Anne Wizorek - Weil ein #Aufschrei nicht reicht


    Weiter geht's durch die weite Welt der feministischen Literatur. Hier habe ich mal auf einen Band zurückgegriffen, mit dem ich mich am meisten identifiziere, weil ich wie Wizorek selbst aus der netzfeministischen Ecke komme und mich auch online "radikalisiert" habe. Sie hätte das Buch vielleicht noch in einem etwas ruhigeren Ton schreiben können, dann hätte ich es uneingeschränkt als Einstieg in die Materie empfohlen. Es deckt viel ab (nicht alles), kann manche Aspekte leider nur streifen (nicht-heterosexuelle Bewegungen in all ihrer Vielfalt), aber ist im Grunde genommen eine gute Grundlage. Also, wer mal reinschnuppern möchte: Hier seid ihr recht gut bedient. Wenn es mal anstrengend vom Ton her wird - haltet durch, man gewöhnt sich dran und es sind auch immer nur Spitzen, die Wizorek austeilt.

    Sie finden mich für gewöhnlich zwischen zwei Buchdeckeln, so ca. Seite 213 bis 345. Es ist der gemütlichste Platz für einen Bücherwurm, wo die Geschichte noch nicht vorbei ist und sich die Hauptpersonen schon anfühlen wie alte Bekannte.

  • Ich habe von Teri Terry -Zersplittert- gelesen.


    Es ist die Fortsetzung von -Gelöscht- und es steht diesem in nichts nach. Die Geschichte von Kayla geht weiter und es werden immer mehr und wichtige teile ihrer Erinnerung wach. Das Buch wird sogar noch spannender als der erste Teil, da sie mit ihrer Vergangenheit konfrontiert wird und hinter allem die Wahrheit und die wichtige Entscheidungen treffen muss.
    Alles in allem sehr weiter finde ich das Buch sehr gut, nur leider kann ich nicht so viel darüber schreiben, da ich keinen spoilern will, der nicht den ersten band gelesen hat. :S :)

  • Ich quäle mich gerade durch Bis(s) in alle Ewigkeit von Stephenie Meyer :D Naja... Quälen ist nicht das richtige Wort, immerhin ist das Teil besser als das Original ^^


    Ein Sonderband von Twilight zum 10-jähigen Jubiläum und nur zusammen mit dem Original zu erhalten. Englischer Titel lautet "Life and Death: Twilight Reimagined" und wie der Titel schon verrät, wird Twilight neu interpretiert. Da bei Kritikern Bella wohl ein Dorn im Auge war, wurden sie und Edward kurzerhand durch Beau und Edythe ersetzt, genauso wie alle anderen Charaktere ein andersgeschlechtliches Pendant bekommen haben. Ansonsten ist der rote Fanden wie in Twilight, nur die Details wurden überarbeitet.

  • Passagier 23 - Sebastian Fitzek
    Hab momentan ne kleine Lesephase, was mich ziemlich freut, haha. Das Buch hab ich jedenfalls schon viele Monate zu Hause, hatte einmal bereits mit dem Prolog angefangen, aber aus irgendeinem Grund hat es dieser damals nicht geschafft, mich richtig zu packen. Diesmal ist es anders und nachdem ich das Buch seit gestern lese, habe ich bereits 150 Seiten geschafft, von circa 400, wenn mich nicht alles täuscht.
    Aber worum geht es?
    Auf Kreuzfahrtschiffen verschwinden immer wieder Personen, meist wird es als Selbstmord deklariert.

    Es verschwinden eine Mutter und ihr Kind, es wird erneut so dargestellt, als habe die Mutter einen erweiterten Selbstmord durchgeführt - bis das verschwundene Kind wieder auftaucht. Wie das möglich ist, soll nun Martin herausfinden, ein Polizist, dessen Frau und Kind ebenfalls von einem Schiff verschwunden sind.


    Gibt noch mehrere Charaktere in dem Buch, die nach und nach vorgestellt werden und ich bin gespannt, wie sich das alles noch ineinander verschlingt. Kann man gut lesen, mag seinen Schreibstil und die länge mit 400 Seiten finde ich ziemlich passend.

  • Ich habe am Wochenende meine Kindheit verstört und heulend im Keller vorgefunden, als ich mit Harry Potter und das verwunschene Kind von JKR, Jack Thorne und John Tiffany durch war...


    Man darf es nicht als einen Roman betrachten, sondern als das was es ist: ein Theater-Stück (was wahrscheinlich auf der Bühne ganz anders rüber kommt als in meinem Kopf)

  • Man darf es nicht als einen Roman betrachten, sondern als das was es ist: ein Theater-Stück (was wahrscheinlich auf der Bühne ganz anders rüber kommt als in meinem Kopf)

    Daher habe ich mich auch noch nicht an dieses "Buch" ran getraut. :( Ich hätte alles für einen weiteren band gegeben.


    Aktuell lese ich wieder die Harry Potter reihe und bin nun wieder im beim letzten Band angekommen.
    Ich finde es immer wieder interessant, dass ich es jedes mal schaffe, etwas neuen in den Büchern zu finden. Beispiel im Spoiler ^^


    Meine Lieblinge aus 20 Jahren Pokemon!


    Gen 1: GlutexoArkaniGen 2: GranbullScheroxGen 3: StollossTropius
    Gen 4: LuxtraGalagladiGen 5: ZoroarkTrikephaloGen 6: PyroleoMonargoras

    Einmal editiert, zuletzt von Cloudakera ()

  • @Cloudakera
    Ja... ich bin grad dabei, wieder alles mit dem Stein der Weisen zu richten, was am WE kaputt gegangen ist :D


    Also, nachdem ich zwei Nächte über die Handlung von Cursed Child geschlafen habe, muss ich sagen, dass vieles zwar nicht wirklich Sinn ergibt, aber trotzdem jeder Charakter seine Daseinsberechtigung hat, wenn man einmal gründlich drüber nachgedacht hat. Also, trau dich ruhig und urteile selbst. Ich hab bereits viele Meinungen zu dem Script gehört und gelesen und auch sehr viele Meinungen zu den Darstellern. Ich persönlich bin zufrieden mit der Besetzung (auch wenn ich sie nur von den Bildern kenne).

  • Lotte in Weimar - Thomas Mann
    Ich habe den Werther für meine Matur gelesen, und da mir das Buch sehr gut gefallen hat, dachte ich, ich könnte doch gerade ein wenig dabei bleiben und habe mich daher entschieden, Lotte in Weimar zu lesen. Es ist ein eher langsames Buch, gibt jedoch interessanten Einblick in die Welt der "genialen" Schriftstellerei (mehr über Mann jedoch als über Goethe), die sich manchmal missverstanden sieht, bewundert fürs Falsche etc etc.
    Ganz ehrlich ist es nicht mein Lieblingsbuch, und wird es wohl auch nie werden, dafür ist es zu eintönig. Ich mag die Sprache zwar, die Gestelztheit, die eine gewisse Ironie in sich hat, aber es ist zäh. Leuten, die zähe Bücher nicht mögen, würde ich deshalb unter allen Umständen davon abraten, dieses Buch zu lesen, es wäre keine schöne Erfahrung.

  • Girl on the Train - Paula Hawkins
    Das Buch hat mich schon längere Zeit interessiert und jetzt hab ich endlich angefangen es zu lesen. Prinzipiell geht es darum, dass Rachel Tag für Tag von einen Ort zum Anderen fährt und dabei gerne ein verliebtes Ehepaar durch's Fenster beobachtet. Bis zum dem Tag, an dem die Frau plötzlich verschwindet und sie vielleicht etwas beobachtet hat, das bei dem Ermittlungen helfen könnte. Und sowas.
    War jedenfalls ziemlich überrascht, dass die Kapitel quasi die Tage sind und meist in Morgens und Abends gegliedert ist, was die Kapitel mehr oder weniger kurz macht und mich umso mehr an das Buch bindet. Hinzu kommt, dass Rachel eine Alkoholikerin ist, was mich auch ziemlich verwundert und was dann einiges, sagen wir mal, kompliziert macht.
    Bin jedenfalls sehr auf das Buch gespannt, bin mir sicher, dass ich das schneller durchhaben werde, als mir eigentlich lieb ist, haha. Freue mich auf eventuelle Plottwists und alles andere. Ich bin dann mal weiterlesen! :smalleyes: