Ich lese ...

  • In diesem Thema geht es darum, kurz etwas über sein aktuelles Buch zu erzählen, ähnlich wie in dem Thema was zockt ihr gerade. Ihr könnt schreiben, um was es bisher geht, ob es eine Buchreihe ist. Vielleicht auch, wie ihr darauf gekommen seit, ob es euch gefällt usw.
    Macht den Leuten Lust aufs Lesen.
    Autor nicht vergessen ;)


    Eine Woche voller Samstage - Paul Maar
    Ich habe von Papa sein Buch Das Sams Band 1 bekommen. Es ist eine ganze Reihe von Kinderbüchern, die auch schon verfilmt wurde und als Hörspiel oder auch im Theater gibt. Er hat sich den2. Band im Kindergartenalter ausgliehen und um es behalten zu können, darauf herumgebissen. Was war das Erbignis, Papa dürfte es behalten?
    Es gibt davon Kassetten und da singt das Sams ein Lied. Papa hatte als Kind einen Kassettenrekorder zum aufnehmen und so gibt es eine Kassette, auf dem er das Lied auch singt.


    Darum gehts bisher
    Herr Taschenbier wohnt bei seiner Vermietern Frau Rotkohl, die meistens nicht sehr nett ist. Leider traut sich Herr Taschenbier nicht ihr zu widersprechen. Es ist Samstag und bisher verlief die Woche so. Am Sonntag schien die Sonne, am Montag kam Herr Mohn, am Dienstag hatte Herr Taschenbier Dienst, am Mittwoch war Mitte der Woche, am Donnerstag Donner und am Freitag hatte Herr Taschenbier frei. Nun war Samstag und er saß in seinem Zimmer herum und wusste nicht was er anstellen sollte, bis seine Vermieterin kam und ihn hinaus scheuchte, um sein Zimmer zu putzen.


    Also ging er hinaus. Kaum auf der Straße, traf er auf eine Menschenmenge. In der Mitte saß, was Herr Taschenbier zu dem Zeitpunkt noch nicht wusste, das Sams und sang freche Lieder über andere Leute. Herr Taschenbier erriet den Namen des Samses und dies bezeichnete ihn sofort als Papa und folgte ihm nach hause.
    Auch dort war es frech und begann alles aufzuessen. Jedoch hörte es sofort auf, wenn man sagte: Ich wünsche.


    Meine Meinung bis her:
    Das Sams ist cool und lustig. Bisher gefällt mir das Buch und ich bin schon gespannt, wie es weiter gehen wird.

  • Gute Idee. :)
    Ich lese gerade die Mythos Academy-Reihe und bin im Moment bei Band 5 von 6, Frostnacht.
    Bis jetzt gefällt mir die Reihe ganz gut, vor allem da ich gemerkt habe, wie sehr mir gute Teenie-Bücher gefehlt haben. In der Schule dient Literatur ja eher weniger zur Unterhaltung, weswegen ich dieses Hobby einige Jahre eher weniger betrieben habe, doch nun hat mich die Leselust wieder richtig gepackt.
    Ausserdem muss ich jedes Mal, wenn es in den Büchern um Loki geht an Tom Hiddleston denken und das ist doch ein ziemlich angenehmer Gedanke. :D
    Eine Beschreibung von Amazon zum ersten Band der Reihe (ich kann die Reihe wirklich ans Herz legen):

  • Bertolt Brecht "Der kaukasische Kreidekreis"
    Ein Stück im Stück. Bei der Überlegung, wem ein Stück Land zu vergeben sei, tritt ein Sänger auf, der das eigentliche Stück erzählt.
    Im eigentlichen Stück kommt es zu einem Bürgerkrieg, der Großfürst von Grusinien und seine Gouverneure werden hingerichtet. Die Frau eines Gouverneurs, Natalia Abaschwilli, kann fliehen, rettet jedoch lieber ihre Kleider als ihren Sohn im Babyalter, Michel. Grusche, ein Dienstmädchen am Hof, rettet den Jungen und flieht vor den neuen Machthabern zu ihrem Bruder. Um auf dem Papier einen Vater für das Kind zu haben, heiratet sie einen scheinbar totkranken Mann aus dem Dorf ihres Bruders, obwohl sie mit dem Soldaten Simon verlobt ist. Als der Bürgerkrieg vorüber ist, stellt sich jedoch heraus, dass der totkranke Mann gar nicht so krank war und sich plötzlich wieder bester Gesundheit erfreut.
    Im nächsten Teil wurde jetzt der Richter Azdak behandelt, ein Trinker, der sich nicht groß um das Recht schert, stattdessen stark zugunsten der Armen und gegen Reiche richtet. Nun, da der Krieg vorbei ist, ist die Gouverneursfrau Natalia Abaschwilli wieder aufgetaucht und möchte ihr Kind wiederhaben. Das soll nun der Richter Azdak verhandeln.
    Ich weiß natürlich bereits, dass das Kind Grusche zugesprochen wird, die Parabel an sich finde ich recht spannend. Zudem mag ich Brechts Stil.

  • Eine Handvoll Worte von Jojo Moyes


    Leider auf Deutsch. '-'
    Da wollt ich auch mal wieder eine Liebesgeschichte lesen. ^^
    Bisher mag ich Ellie nicht so sehr, bin aber erst auf Seite 50 oder so, hab gerade erst begonnen. Mein eBook weiß es. XD


    und…


    Boneshaker, Clockwork Century #1 von Cherie Priest
    Bin auch hier noch nicht weit und kann hier noch nicht viel zu sagen, aber ich wollte Steampunk lesen und here we go =)



    ---



    Hab ich vor kurzem gelesen…
    Man bekommt Klassiker als eBooks um ein, zwei Euro, die man in der Schule nie gelesen, nur begonnen und sich eher dem kranken Mist gewidmet hat. *hust*


    Oliver Twist von Charles Dickens
    Im Original und halb die Übersetzung, aber sein (übersetzter) Schreibstil … ticks me off, sorry. ^^"
    Inhalt sollte bekannt sein. =)

  • Der Weltensammler von Ilija Trojanow
    Ilija Trojanow ist insofern ein spannender Autor, als dass er nicht nur eine unglaublich große Sammlung an Erfahrungen von verschiedenen Reisen oder Lebensabschnitten in unterschiedlichen Ländern und Sprachen aufweisen kann, sondern sein Roman "Der Weltensammler" meiner Meinung nach ein aktuelles Thema aufwirft: Den Umgang mit und zwischen Kulturen bzw. einer Person, der man zuschreiben kann, dass sie transkulturell lebt. Im Buch geht es um die Reisen des Richard Francis Burton; man kann es vermutlich mehr als Metabiographie dieser real existierten Person bezeichnen. Richard Francis Burton ist zwar britischer Offizier, schlüpft jedoch in unterschiedliche Rollen, um sich in die Gefühle und in die Lage der Einheimischen zu versetzen. Dabei kommt es dementsprechend zu einem oder mehreren Konflikten zwischen seinem Rang und dieser Neugierde. Der Roman spielt ungefähr im 19. Jahrhundert.


    Ich habe bisher den ersten Abschnitt (ca. 200 Seiten) gelesen und finde den Roman ziemlich interessant, auch wenn er an manchen Stellen Schwierigkeiten bereiten kann, da manche Begriffe aus anderen Sprachen nicht übersetzt wurden und nicht alle hinten im Glossar angegeben zu sein scheinen. Schwierig ist sicherlich auch die "Religionskritik", welche stellenweise von den Figuren geäußert wird, sofern man damit nicht umgehen kann oder möchte. Wer jedoch die Herausforderung annehmen und etwas aus dem Bereich der Weltliteratur lesen möchte, der liegt mit dem Roman meiner Meinung nach richtig. Wir lesen den Roman zurzeit in einem Seminar, dass sich ebenfalls mit Weltliteratur beschäftigt.

  • Die Tribute von Panem - Tödliche Spiele


    Bin ein großer Fan der Filme, nur leider fehlt in den Filmen immer ein ganzes Stück an Nebeninformationen, so interessiert mich z.B. sehr die Hintergrundgeschichte von Katniss und Familie, welche in den Filmen leider nicht wirklich zur Geltung kommt.
    Bin jetzt mit dem ersten Band zur Hälfte durch und habe genau das gefunden was ich erwartet habe, jede Menge interessante Details, welche im Film nicht genannt werden, wie zum Beispiel der Vater von Katniss, genaueres zum Krieg der das Land gespalten hat oder den Klassenunterschied innerhalb der Distrikte.


    Was mir dann aber tatsächlich aus dem Film fehlt ist die Sicht des Kapitols, bzw. Präsident Snow, da das Buch (also die erste Hälfte des ersten Bandes die ich bisher gelesen habe) komplett aus der Sicht von Katniss geschrieben ist und man entsprechend auch nur das weiß, was sie weiß.


    Bin mir nicht sicher ob eine Zusammenfassung wirklich benötigt ist, da allein schon die Filme in den letzten Jahren sehr polarisiert haben, also bin ich mal so frech und lasse diese aus :evil:

  • Ich leg mir immer mal wieder Bücher zu also werd ich spätestens an meinem Geburtstag was neues Posten können.
    Da ich dann aber wieder alles vergessen hätte, hier mal eine Post über mein letztes Buch, damit ich ihn wiederfinde und es nicht all zu off Topic wird.


    Werk: Und dann gabs keines mehr
    Von: Agatha Chistie
    Darum gehts: Ein Mann, oder ein Frau namens U.N.Owen lädt 10 Personen auf dessen Insel ein. Die Insel hat keinen Fährenverkehr, sondern nur eine einzelne Person die jeden Tag frisches Essen und ähnliches liefert. Doch angekommen beschuldigt der Gastgeber ohne persönlich da zu sein, die 10 Personen jeweils einen Tod verschuldet zu haben. Kurz daraufhin stirbt der erste...
    Eindruck: Ich kannte das Buch ja schon und hatte sogar aus dem Internet, wer der Mörder ist. Aber trotzdem wars schön zu lesen.
    Die Gedankengänge lassen einige klare Schlüsse zu, die durch die Finte aber unfairerweise stark anzuzweifeln sind. Wer die Autorin kennt, lässt sich aber nicht ablenken.



  • Bertolt Brecht "Der kaukasische Kreidekreis"

    Das lese ich auch gerade, gefällt mir gut. Wir lesen es als Klassenlektüre in der Schule und ich darf immer Grusche sprechen, find ich toll. Bis jetzt gefällt es mir einfach unfassbar gut. Ich möchte es jetzt nicht noch einmal zusammenfassen, da QueFueMejor dies schon so toll gemacht hat!


    Der kleine Hobbit
    Kennt jeder. Habe mich endlich dazu gezwungen es zu lesen, bin aber leider noch nicht weit. Die detaillierte Beschreibung jeder einzelnen Handlung ist gleichermaßen anstrengend, als auch interessant. Wenn ich einmal angefangen habe zu lesen, kann ich mich selten davon losreißen und sitze einfach wie versteinert da, gefesselt von diesem Buch. Natürlich werde ich danach auch wieder die Herr der Ringe Bücher lesen.
    Bisher brach der kleine Hobbit, Bilbo Beutlin, auf, stürzt sich von einem Abenteuer ins andere - zusammengefasst in einem großen Abenteuer. Mit vielen Zwergen und dem bekannen Zauberer Gandalf bezwangen sie schon Trolle und trafen auf Orks. Jetzt jedoch steht Bilbo - alleine - Gollum gegenüber.
    Wie gesagt, bin ich leider noch nicht weiter.


    Ich habe mir noch viel vorgenommen: Nach TLOTR möchte ich die Percy Jackson Reihe lesen, danach eventuell noch die Tribute von Panem. Ich lese wirklich sehr gerne, muss mich aber trotzdem immer irgendwie dazu zwingen etwas anzufangen. Bin ich jedoch erst mal im Lesefluss, kann mich kaum etwas davon abhalten.

  • Der Menschenmacher - Cody McFadyen
    Geez, ich liebe Cody, seine Smoky Barrett Reihe ist wundervoll und muss definitiv bald mal in der richtigen Reihenfolge von mir gelesen werden. Aber nun zu diesem Buch. Abgesehen davon, dass mir allein schon der Autor reicht um dieses Buch zu lesen, war der Buchrücken echt so mega nice und interessant, da konnte ich noch viel weniger anders. Werde davon jetzt mal nichts zitieren, es ging laut diesem nur in etwa darum, dass drei Geschwister ihren Vater - der nicht ihr richtiger Vater ist - umbringen wollen. Das klingt für mich schon ziemlich gut, als ich angefangen habe, wurde mir aber nach einigen Seiten klar, dass es nicht, zumindest bisher nicht, vorrangig um den Mord an dem Vater geht, sondern dieser bereits in der Vergangenheit liegt, die Geschwister sind erwachsen und haben sich, traurigerweise auseinander gelebt. Eines Tages erhalten sie alle einen Brief oder ein Päckchen, mit einem Inhalt, der definitiv auf ihren getöteten "Vater" schließen lässt. Was hat es nun damit auf sich? Ich denke das werde ich in den kommenden Kapiteln herausfinden. Es liegen noch 23 (habe jetzt ein Drittel gelesen) vor mir und eigentlich wollte ich mir vornehmen, jeden Tag mindestens eines zu lesen, aber seit dem Vorsatz hatte ich das Buch leider nicht mehr in der Hand, da ich mich immer soo dazu aufraffen muss zu lesen.
    Ich bin jedenfalls so mega gespannt, habe momentan zwar noch das Gefühl, dass der Autor mir zu viel um den heißen Apfelkuchen schreibt, aber das ist sicher nur die Ruhe vor dem bösen Sturm. <:

  • Warrior Cats - Donnerschlag [aka Staffel 5, Band 2], von Erin Hunter
    Die Katzen haben sich mittlerweile im Moor und im Wald eingelebt, Grauer Flug und Wolkenhimmel haben immer noch einen an The Prince of Egypt erinnernden Bruderkonflikt und Donner weiß nicht so ganz, auf welcher Seite er steht. Zwischendurch brennt's mal, es wird gekämpft, es sterben welche... das Übliche eben.
    Und trotzdem wird's nicht langweilig, weil es einfach verdammt interessant ist, mitzuverfolgen, wie Wolkenhimmel immer bescheuerter wird und sich die fünf Clans so langsam aber sicher bilden - wir sind jetzt immerhin schon so weit, dass alle fünf Clan-Namensgeber schon ihren Auftritt hatten. Strömender Fluss und Großer Schatten sind mir von den Fünf definitiv am sympathischsten, aber auch Donner hat mich mittlerweile von sich überzeugen können, den konnte ich ja in Band 1 gar nicht leiden. Ein gewisser Tod wurde unnötig hinausgezögert, Donners ganze Entwicklung war verdammt klischeemäßig, aber glaubwürdig, und allgemein hab ich eigentlich nichts am Buch auszusetzen. Konnte diesmal auch nur 2 Rechtschreibfehler finden, was bei der Reihe doch eine Überraschung ist :D [und Eulenauge und Kieselherz sind knuffige kleine Kätzchen]
    Jetzt heißt es jedenfalls warten bis Februar, da gibt's dann auch endlich mal eine richtige Schlacht!^^

    I'm not sitting here watching the world turn
    You know, I'd rather spin it

    Einmal editiert, zuletzt von Sheyffer ()

  • ... momentan kein Buch.
    Stattdessen bin ich dabei den vergangenen Zyklus der Perry Rhodan Hefte zu beenden (die Hefte 2700-2799). In der Milchstrasse hat sich das sogenannte Atopische Tribunal breit gemacht und dessen Richter meinen hier ihr Recht durchsetzen zu können. Perry Rhodan und weitere seiner Mitstreiter werden beschuldigt in der Zukunft den sogenannten Weltenbrand auszulösen und kurzerhand zu 500 Jahren Gefängnis verurteilt. Um Gucky (ups, der heisst ja wie ich) steht es auch nicht besonders gut, nachdem er nach langer Zeit aus dem Koma erwacht ist muss er feststellen, dass er sämtliche Parafähigkeiten verloren hat... Naja, die Geschichte ja mich nun zwei Jahre lang begleitet und begeistert. Gegner, die sich nicht einfach in ein Gut und Böse Schema einordnen lassen, viele tiefgreifende Veränderungen und nicht zuletzt der Tod einer wichtigen Person... es überrascht immer wieder, dass den Autoren die Ideen nicht ausgehen. Nun, gegen Ende der Handlung wendet sich (natürlich) vieles zum Guten, Perry und co. sind dabei ein Richterschiff zu erobern, mit dessen Hilfe sie an den Herkunftsort der Atopen gelangen wollen, denn nur dort können sie Antworten finden. Da ich etwas hinterherhinke, weiss ich schon, dass das klappen wird und Heft 2800 mit dem Titel "Zeitriss" hört sich verheissungsvoll an. :smalleyes: Wobei ich nicht weiss, ob ich dann erstmal ein paar Bücher nachholen werde, die sich mittlerweile angesammelt haben.
    Wer mehr wissen will: http://www.perrypedia.proc.org…topische_Tribunal_(Zyklus)

    Wenn in der Hölle kein Platz mehr ist, kehren die Toten auf die Erde zurück! (DotD)


    Per aspera ad astra!
    Momentan kein Partneravatar mit Missy!

  • Ich lese momentan "Die Verwandlung" von Franz Kafka. Ich bin noch nicht so weit, und bisher ist auch nicht so viel passiert, aber dennoch ist es ganz nett. Dafür, dass es eine solch abartige Geschichte ist, und so wenig passiert, ist es noch recht spannend (gut, ich bin auch erst auf Seite 20).


    Es geht darum, dass ein Mann eines Tages als gigantischer Käfer aufwacht. Das bringt natürlich einige Probleme mit sich, welche ganz unkomödiantisch und mit vollem Ernst von diesem Gregor, der Hauptfigur, erzählt werden. Er schiebt Panik, dass er den Zug zur Arbeit verpasst hat, seine Verwandten können ihn nicht mehr verstehen, und auch nicht mehr erkennen. Eben, viel zu sagen gibt es noch nicht, vielleicht gibt es ja ein kleines Update, wenn ich weiter bin.

  • Ich lese gerade Wiener Blei von Leo Lukas, Band 41 der deutschen Shadowrun-Veröffentlichungen.


    Oder einfacher gesagt: Ich bin aktuell damit beschäftigt, mich einmal quer durch die Shadowrun-Romansammlung des Schwiegervaters in Spé zu lesen :P Nicht in chronologischer Reihenfolge (da ohnehin nur wenige Bücher zusammenhängen) und habe mich daher jetzt einmal für das Buch entschieden, weil ich Seattle als Handlungsort so unglaublich leid war.


    In dem Buch geht es um den Orkjungen Pepi, der vielleicht nicht der hellste ist, dafür aber eine besondere Gabe hat. Zusammen mit dem alten Shadowrunner "Donner" schlägt er sich auf den Straßen Wiens durch, bis die beiden mit dem Gift "Wiener Blei" in Berührung kommen, und auf der Suche nach einem Gegenmittel - und dem Grund für die Verbreitung - auf einen Quest durch die Alpen gehen.


    Ich gebe offen zu, ich weiß noch nicht ganz genau, was ich von dem Buch halte. Wie es offenbar für die ganzen Bücher etwas zu üblich ist, wird das Aussehen einiger weiblicher Charaktere etwas geschmackslos beschrieben - für meinen Bedarf - aber ist dahingehend immer noch zurückhaltender als 2XS, das letzte Buch, das ich gelesen habe (und bei dem der Autor die Oberweite einer Frau definitiv für das wichtigste am ganzen Körper hielt... Was recht ironisch wirkte, da das Buch aus der ersten Person geschrieben war und es so wirkte, als hätte der Hauptcharakter selbst wenn eine Dame ihn hinterrückts angreift, seine Prioritäten dadrauf erst einmal zu schauen, wie denn deren Brüste aussehen...) Insofern wohl eine verbesserung. Soweit fehlt mir allerdings ein wenig der Cyberpunk - was vielleicht auch daran liegt, dass es zwar vercyberte Charaktere gibt, ich diese aber nicht ernst nehmen kann.


    Ansonsten: Nett mal Locations zu haben, die ich auch kenne. lol Auch wenn es arg anstregend ist, dass das Buch in Streckenweise in Mundart geschrieben ist.

  • Ich lese grad Weiberregiment von Terry Pratchett
    Und mit "grad" meine ich seit etwa 2 Monaten immer mal wieder, weil ich dieses Semester nicht so wirklich zum lesen komme...
    Was eigentlich ziemlich schade ist, weil ich das Buch echt gut finde, wie (fast) alle Bücher von Pratchett.
    Es geht um die junge Polly, die sich, als Mann verkleidet, in die Armee einschreibt, um ihren Bruder nach Hause zu holen. Allerdings ist sie nicht die einzige Frau in ihrem Regiment, die aus so einem Grund der Armee beigetreten ist (wer hätte das bei dem Titel gedacht). Und das ihre Seite dabei ist, den Krieg zu verlieren, macht die Sache auch nicht grade einfache. Das ganze klingt erstmal sehr ernst und ist es teilweise auch, aber die gewohnt skurillen Charaktere und Ereignisse lockern das ganze ein wenig auf.

  • Aktuell wieder Lesefutter von meinem liebsten deutschen Autoren Sebastian Fitzek:


    "Passagier 23"
    Wieder einmal verspüre ich ein unglaubliches Spannungsgefühl beim Lesen, wobei sich die Thematik diesmal vom Land aufs Wasser verlegt hat. Es geht um Kreuzfahrten und einer bestimmten Zahl an Menschen, die jedes Jahr mitten auf dem Meer verschwindet. Oftmals heißt es Suizid, doch wer weiß, wie viele von den Verunglückten sich wirklich freiwillig für den Tod entschieden und über die Reling gesprungen sind.


    Ich mag Fitzeks Art zu Schreiben und empfinde bei allen seinen Thrillern eine tiefe Spannung, die mich aber nicht hibbelig macht, sondern fesselt und mir eine seltsame Form von Ruhe beschert. Egal wie schrecklich oder nervenzerfetzend Schlüsselsequenzen sind, ich werde davon so stark gefangen genommen, dass alles andere um mich herum völlig vergessen wird. Ich entspanne mich dabei unheimlich gut und daher freue ich mich immer wieder, wenn ich ein neues Werk von ihm ergattern darf.


    Und gerade dieses Werk ist wieder super spannend und die ersten Fäden ziehen sich bereits im ersten Viertel zusammen, bleiben aber trotzdem noch undurchschaubar. Was mir vor allem wieder gefällt, ist der Perspektivenwechsel zwischen dem Ermittler Schwartz, einer Mutter mit ihrer pubertierenden Tochter und einem Latino. So erhält man verschiedene Sichtweisen und erlebt die Atmosphäre auf dem Kreuzfahrtschiff immer wieder anders. Bin also gespannt, wie sich die Charaktere einfinden und wie ihre an sich unterschiedlichen Leben letztlich zusammen geschnürt werden.

    "Wie beim Kartenspiel kommt es auch im wirklichen Leben darauf an,
    das Beste aus dem zu machen, was einem gegeben wurde,
    anstatt sich über ein ungünstiges Blatt zu beschweren und mit dem Schicksal zu hadern."


    [Astor, Pokémon - Schwarze Edition]

    Nur noch sporadisch im BisaBoard.

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  • Die vergessene Welt von Sir Arthur Conan Doyle




    Darum gehts bisher
    Dieses Buch ist je allseits bekannt. Ich lese prinzipiell nur das Beste und Bekannteste und na ja, das war auch ein top Titel.
    Bisher geht es um einen Reporter der versucht Ruhm zu erlangen, indem er etwas waghalsiges Macht, dass ihm Ruhm einbringt. Dadurch erhofft er sich Zuneigung von seiner Leibe, die ihm klar machte, sie wolle ausschließlich einen erfolgreichen Mann. So gerät er zufällig in eine Expedition die Professor Challengers Behauptung er hätte lebende Urzeittiere entdeckt überprüfen soll.
    Derzeit bin ich auf Seite 116, von 253 und Kapitel 9 von 16.



    Meine Meinung bis her:
    Der Einstieg war richtig ungünstig, verbesserte sich aber schnell. Die Bezeichnung Mischling bezüglich einiger Ureinwohner fand ich unangenehm. Ansonsten ist der Stil noch nicht perfekt, aber ich mag Krimis eh lieber als Abenteuer, also könnte es daran liegen. Das Werk erinnert mich an Reise zum Mittelpunkt der Erde. Der Junge Held, der ein Mädchen zuhause hat, der reizbare Professor der wie ein Wilder nach etwas sucht und Urzeittiere. Nur dass man bei der Reise zum Mittelpunkt ohne weiteres ganze 100 Kapitel auslassen könnte, ohne was zu verpassen, außer man steht tierisch auf Geologie. Und die Stelle mit den Urzeittieren war da auch eher unspektakulär und etwas zu kurz. Hoffe das wird diesmal besser umgesetzt.

  • "ZOO - Sie werden dich finden"
    - James Patterson -
    http://abload.de/img/61lfgdgftrl._sx313_bo5qrz6.jpg

    Worum geht es:
    Was in einem verwahrlosten Tierpark in der Nähe von Los Angeles in Kalifornien beginnt, breitet sich bald im gesamten Bundestaat aus und sogar in allen weiten Teilen der Welt. Tiere jeglicher Art fallen in einer noch nie dagewesenen Brutalität und Aggression über die Menschheit her und töten jeden, den sie erwischen können. Nicht um zu fressen, sondern um die Menschen einfach zu dezimieren.
    Der New Yorker Evolutionsbiologe Jackson Oz erkennt die Verhaltensveränderung der Tiere als Erstes und sieht darin ein globales Problem, welches für die Menschheit zur ernsten Gefahr werden dürfte, sollte man sich dem nicht annehmen. Doch zu Anfang glaubt ihm niemand ein Wort. Als sich die Vorfälle aber immer weiter häufen, erhält er aber Unterstützung durch die Umweltforscherin Chloe, die ebenfalls spürt, dass mit den Tieren etwas nicht stimmt.


    Meine Meinung:
    Ich wollte ja schon immer ein Werk lesen, dass mir dieses Szenario präsentiert. In welchem die Tiere, die wir domestizieren, die wir quälen, einsperren und unterdrücken, endlich ihre Macht spielen lassen und auf uns losgehen. Egal ob Zootiere, wildlebende oder eben domestizierte, sie alle wenden sich gegen die Menschheit.


    Ich bin zwar erst in Kapitel vier angelangt, aber die ersten drei waren schon recht interessant gestaltet. Zu Anfang driftet die Perspektive zu einem alten Löwenpaar, welches ihr tristes Dasein in einem verwahrlosten Tierpark hinter sich lässt und dabei schon zeigt, dass sie eben echte Raubtiere sind. Zwei Menschen sterben auf ihrem Weg und als sie einen Hügel hinauflaufen, erkennen sie Los Angeles vor sich. Und sie haben Blut geleckt.
    Ab dann geht es in Ich-Perspektive in der Haut von Oz weiter und er scheint im Leben kein Glück mehr zu haben. Zumindest scheint er ziemlich abgestürzt und vom erfolgreichen Biologen ist wohl nicht mehr viel übrig geblieben. Bisher scheint er mir aber sympathisch und macht bisher eher den Eindruck eines völlig normalen Menschen ohne überhebliche Nuancen.


    Ich lasse mich mal überraschen, wie gut sich die Story einfinden wird und wie die Tiere sich gegen die Menschen wappnen. Hierbei muss ich aber sagen, dass gerade Letztere an sich nicht wissen, wie viel Macht sie haben und dass wir eigentlich keine Chance gegen sie hätten, wenn sie sich gegen uns erheben würden. Letztlich erwarte ich so ein Ereignis irgendwann einmal, wenn die Erde ihnen den Impuls dazu gibt, weil wir diese immer mehr zerstören.

    "Wie beim Kartenspiel kommt es auch im wirklichen Leben darauf an,
    das Beste aus dem zu machen, was einem gegeben wurde,
    anstatt sich über ein ungünstiges Blatt zu beschweren und mit dem Schicksal zu hadern."


    [Astor, Pokémon - Schwarze Edition]

    Nur noch sporadisch im BisaBoard.

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  • Dantes göttliche Komödie
    Gestern hatte ich Geburtstag und bekam ich unter anderem auch dieses kleine Büchli.
    Und damit verwandle ich mich wohl in den ultimativen Literatursnob^^


    Darum geht es
    Der Autor selbst erzählt in Fersen, wie er in einer erfundene Reise durch die verschiedenen Abschnitte der Hölle, das Fegefeuer und schließlich das Paradies durchwandert. Zur Seite steht ihm der Dichter Vergil, der selbst nicht mehr am Leben ist und ihn als Treuer erfahrener Führer durch die Hölle führt.


    Meinung bisher
    Bisher bin ich bei Seite 41. Das Buch hat mit Erläuterungen etwa 500 Seiten, ohne um die 400. Zu Anfang war es erst mal sehr schwer der Handlung zu folgen, weil es kein echter Roman ist. Die Sprachweise und die Referenzen von denen ich selbst natürlich kaum eine kenne sind erst mal eine große Hürde. Aber nach den ersten Seiten wurde es viel besser. Zwar verstehe ich gelegentlich einen Satz nicht, die Handlung ist aber gut zu verstehen. (yay, bin intellektuell genug dafür^^) Die Dichtung ist wunderbar und ließt sich wirklich schön. Wenn es so bleibt bin ich wirklich begeistert! Nur frage ich mich, was noch alles Kommt, denn bisher bin ich schon vor dem 5. Kreis der Hölle und soweit ich weiß gibt es 9. Also geht es mir etwas zu schnell. Es hieß auch, ab dem Himmel hatten viele Leser keine Lust mehr, also denke ich dass es später etwas langatmig werden könnte.

  • "Die Physik der Zukunft - Unser Leben in 100 Jahren" von Michio Kaku



    Michio Kaku ist Quantenphysiker und ein bisschen der japanisch-englische Harald Lesch. So hat er für die BBC mehrere Fernsehspecials moderiert und auch diverse Bücher über Quantenphysik und andere wissenschaftliche Themen geschrieben, die sich explizit an Laien wenden. Mit dem "aktuellen" Buch wagt sich Kaku an eine Zukunftsprognose, dazu sammelt er seine Erkenntnisse und Interviews aus den vorangegangenen Jahren, kürzlichen wissenschaftlichen Errungenschaften und aktuellen Forschungen. Welche Themen werden uns bis 2100 beschäftigen? Welcher technische Fortschritt ist zu erwarten und was bleibt Zukunftsmusik?


    Das "aktuell" im oberen Text habe ich absichtlich in Anführungszeichen gesetzt. Gerade in der Physik sind vier bis fünf Jahre manchmal eine Ewigkeit, und so merkt man dem Buch doch häufiger an, dass es von 2011 ist und 2010 entstand. Einige angesprochene Technologien, die Kaku noch als unreif oder nur auf dem Papier existierend beschreibt, sind mittlerweile zumindest im Labor erreicht worden; vor allem in der Medizin sind hier bereits Fortschritte zu sehen. Allerdings verliert das Buch durch seine weite Betrachtungsspanne keineswegs seine Aktualität und spricht auch wichtige Aspekte an, über die wir frühzeitig nachdenken sollten. Vor allem medizinisch-technischer Fortschritt wird unser Verständnis von Ethik und Moral auf eine harte Probe stellen.


    Ich finde das Thema Zukunft ungeheuer faszinierend und lese das Buch sehr gerne. Es ist gut geschrieben (und auch flüssig übersetzt), und wer genau liest, merkt auch Kakus Einstellung zu gewissen Dingen, auch wenn er sich um Neutralität bemüht (für Ray Kurzweil scheint er beispielsweise nicht viel übrig zu haben). Da seine Theorien und Vorstellungen durchaus Hand und Fuß haben, möchte ich das interessierten, potenziellen Lesern durchaus ans Herz legen.

    Sie finden mich für gewöhnlich zwischen zwei Buchdeckeln, so ca. Seite 213 bis 345. Es ist der gemütlichste Platz für einen Bücherwurm, wo die Geschichte noch nicht vorbei ist und sich die Hauptpersonen schon anfühlen wie alte Bekannte.

  • Ich lese...gar keine Bücher, mochte die noch nie. Gründe: Schnell veraltet, also wenig aktuell, war schon immer von Zeitschriften angetaner. Lediglich in der Schule habe ich Bücher so wirklich gelesen. Hier wurde ich dazu gezwungen. Die Nachfolgerbücher zu "Als Hitler das rosa Kaninchen stahl" hat meine Familie für mich aber freiwillig noch gekauft; das Lesen ist aber Jahre her und würde die Bücher nicht erneut konsumieren.


    Momentan lese ich IT-Zeitschriften, und zwar so ziemlich alle, die im Handel verfügbar sind. Das Freizeitinteresse lässt sich so gut mit beruflicher fortlaufender Fortbildung verbinden. Ausnahmen: "Computer - Das Magazin für die Praxis" hole ich mir nicht mehr. Wozu auch? Die haben nicht den Anspruch, zu beraten, damit es mir gut geht. Das Zwei-Monats-Magazin will nur Seiten füllen, beschäftigt freie Mitarbeiter, die ausgebeutet werden in puncto Gehalt/faire Bezahlung, testet nicht sauber. Deren Tests sind als Entscheidungshilfe besser als nichts, wirken aber doch arg bezahlt. Die iX lese ich höchst sporadisch beziehungsweise wenn ich mal nichts Besseres habe. Ansonsten wegen der Zielgruppe zu langweilig.


    Die meisten Tage im Monat lese ich PC-Welt, Chip, PCgo, PC Magazin, c't, Computerbild sowie die Ableger AVF Bild und Spiele von letztgenanntem Magazin. Außerdem die com! professional, welche allerdings eher Unterhaltungs- als Informationszwecken dient. Generell sollen alle Hefte mich eher unterhalten und so wirklich fachlich weiterbringen tun sie mich nicht mehr. Früher war der Informationsgehalt besser, aber aufgrund Neuentwicklungen wie Smartwatches und Teuerhandys weichen die Hefte nun mal logischerweise von ihren Kernthemen ab.


    Kaufen würde ich so viele Hefte nicht mehr, bekomme vom Arbeitgeber zum Glück alle gratis im Abo. (Bis aufs "Praxis-Magazin", das aber nicht für den Leser geschrieben wird, sondern zum Ankurbeln des Gewinns) Habe diesen Monat schon die Hefte Chip und PC Magazin vorliegen, die eigentlich erst im Januar regulär erscheinen. Lese parallel gerade häppchenweise an der c't 1/2016. Den Nicht-IT-Geschichten hinten in der c't finde ich neuerdings ganz reizvoll: Mal was anderes, Themen, die zum Nachdenken jenseits abstrakter Informationstechnik anregen. Beispiel: Roboter, die eine hohe KI haben und heimlich Drogen in einem Gefängnis verabreichen, aus dem ehemals Kriminelle fliehen wollen. War ein netter Zweiteiler aufgeteilt auf zwei Ausgaben.