Das Wut- und Trauertopic

Die Insel der Rüstung erwartet euch!


Alle Informationen zum ersten Teil des Erweiterungspasses "Die Insel der Rüstung" findet ihr bei uns auf Bisafans:

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  • Man soll seinen Urlaub nicht nur mit Zocken verbringen? Mein Leben war eine Lüge! :huh:

    Okay, Spaß beiseite. Ganz ehrlich, mach dir darüber keinen Kopf. Natürlich hat man dann oft das Gefühl, dass man am Ende des Tages nichts erreicht hat, wenn man die Konsole ausschaltet, aber du kannst es auch mal so sehen: Du hast das getan, was du in dem Moment tun wolltest, und hattest Spaß dabei (wenn nicht, wäre das eher die Tragödie ;) ). Urlaub ist eine Zeit zum Erholen und das sieht meines Erachtens für jeden anders aus.

    Ich hab damals zum Release von Story of Seasons oder als ich letztens bei der PS4 schwach wurde, auch jede Minute über die Weihnachtsfeiertage gezockt, die ich nicht mit Freunden oder Familie verbracht habe. Wenn du dabei eine tolle Zeit hattest, dann denk auch so daran, und versuch nicht, dich an anderen Leuten zu messen, die dir erzählen, was sie alles in ihrem Urlaub gemacht haben. Gestalte ihn so, wie du willst, und mach das, wofür du sonst keine Zeit hast.

    Und wenn ihr gerne mal so kleine Dinge wie ein Picknick und / oder eine Radtour machen wollt, habt ihr noch jede Menge Wochenenden. Es muss ja nicht der ganze Tag sein. Nehmt euch ein paar Stunden und macht die Dinge einfach. Ansonsten werden Ferien schnell zu einem großen Wochenende, auf das man krankhaft all die Sachen schiebt, die man unter der Woche nicht geschafft hat. Das schürt nur unerfüllte Erwartungen und damit Frust. Man kann jede Stunde nur einmal verplanen. Ebenso, wie man jeden Euro nur einmal ausgeben kann. Man stellt sich vor, was man alles von dem Geld kaufen könnte, aber egal, was es ist, man bereut es trotzdem, weil einem immer noch mehr / besseres einfällt.

    Meinen letzten Urlaub hab ich erst ein paar Tage bei meinem Freund verbracht und dann waren wir das Wochenende auf einer Con. Tatsächlich bin ich ganz froh, dass wir die Zeit bei ihm nichts geplant hatten (gut, er musste auch zur Uni, aber nur vormittags). Auf der Con hatte ich dann tatsächlich ab und zu dieses Gefühl von "Oh mein Gott, das muss jetzt gut werden, sonst hat sich das ja gar nicht gelohnt!" Ein paar Mal hab ich mich tatsächlich gefragt, wieso ich dafür einmal quer durch Deutschland gefahren bin, aber dann gab es so viele tolle Dinge, die mich einfach glücklich gemacht habe (woraufhin ich mich dann im Zug müde am Sonntag Morgen echt zusammenreißen musste, weil ich noch nicht wegwollte XD). Ich glaube, keiner hat einen perfekten Urlaub, egal wie sie davon berichten. Es kommt vermutlich darauf an, wie man sich daran erinnert. Also ob du die "vergeudeten" Stunden sehen möchtest, oder die vielen angenehmen Momente, die du mit deinem Freund und Dingen, die euch Spaß machen, verbracht hast.

    It is not the critic who counts, not the man who points out how the strong man stumbles, or where the doer of deeds could have done them better. The credit belongs to the one who is actually in the arena - Theodore Roosevelt


    "Life is simply unfair," thought the snail and continued down the path to cause the death of 6 billion people (ZE: ZTD)


    "Most people don't try to become adults, they just reach a point where they can't stay children any longer." - Miss Kobayashi

  • Ich bin sehr traurig darüber, dass niemand ins (Wut und )Trauertopic schreibt.

    Ich wurde von fremden Leuten angeschrien, weil ich auf ihr Zelt SEHR TEURES "getreten" bin.

    Cassandra bitte lösch das nicht, ich meine das sehr ernst.

    TimWolla hat mich angestiftet.

  • Ich bin momentan in einer Lebensphase...eh..der Panik? Die, die mit mir schreiben, werden wohl mehr oder weniger mitbekommen haben, dass ich mein Abitur schreibe & mich deswegen momentan stresse, auch wenn ichs nicht zugeben will.


    Obwohl ich eine gute Schülerin bin und überzeugt bin, dass ich sehr gut für meine schriftlichen Fächer gelernt habe, bin ich mir ziemlich sicher, dass die Klausuren "schlecht" ausfallen. Ich kenne meine Lehrer, ich kenne meine Stärken & mein Glück. Ich mache mir deswegen keine Vorwürfe. Ich habe mein bestes gegeben & ich bin stolz auf mich. Außerdem hab ich Rückenprobleme bekommen, weil ich angeblich zu viel gelernt habe *hust*


    Ich selbst habe Ziele & weiß genau, was ich machen will. Ich bin mir absolut sicher, dass ich in den biochemisch-medizinischen Bereich gehen möchte. Meine Sorge ist kein "Ich glaube, ich schaffe das nicht", sondern eher viel weiter. Ja, ich möchte Medizin studieren und wehe jemand kommt jetzt an mit: "Hast halt Pech gehabt, wenn du zu schlecht bist. Du hättest dich die letzten Jahre mehr anstrengen können". Das brauche ich nicht. Das kriege ich von meinen Eltern sowieso genug zu hören, ohne dass man meine Probleme und meine Situation kennt.


    Auf jeden Fall... Meine Eltern wollen mich - mehr oder weniger - zwingen, Lehramt zu studieren & Lehrerin zu werden. Ich wäre vielleicht nicht die schlechteste Lehrerin, aber ich kann mir das grad absolut nicht vorstellen. Ich möchte es auf gar keinen Fall und sie drängen mich total dazu.


    Was soll ich später den Kindern sagen? "Ja, eigentlich sollt ihr an eure Träume glauben und ein Ziel vor Aufgaben haben. Aber das kann ich nicht sagen, weil ich selbst nicht meine Ziele verfolgt habe?". Ich habe paar doofe Dinge in der Schule erlebt & bin noch ein wenig abgeschreckt. Ich mag das nicht studieren. Ich wäre nicht glücklich.


    Ich kriege bald die Noten vom Abi wieder und habe totale Angst. Angst davor, weil ich nicht weiß, was aus meinem Leben wird. Ich möchte einfach, dass mich meine Eltern unterstützen und ich aus dem Alptraum raus bin. Ich hätte ja niemals gedacht, dass das beste der Abizeit das Lernen für die Klausuren selbst ist. -_-


  • Aylis Du musst entscheiden, was du machen willst, nicht deine Eltern. Wenn sie dich ins Lehramt zwängen möchten, sag ihnen klipp und klar, was du machen willst. Wenn Medizin nicht auf Anhieb klappen sollte, kannst du dich sicherlich bei einem FSJ/FÖJ in den Beruf mal einschnuppern, das bieten ja viele an (und wir hatten auch einige, die dadurch zu uns ins Studium gekommen sind). Du bist noch relativ jung, deshalb lass den Kopf nicht hängen, wenn es nicht sofort was wird.

    Schau erstmal an Universitäten, wie der allgemeine Schnitt überall liegt, was die verlangen etc, wo du dich überall dann bewerben möchtest und setz dich dann mit deinen Eltern auseinander. Wenn du etwas in der Hand hast, wirkt es meistens besser als nur einfache Vorstellungen wie: Ich möchte Medizin studieren.

  • Ich habe übrigens sehr gut recherchiert. Mit der Frage habe ich mich lange auseinander gesetzt. Ich weiß ganz genau, was ich manchen kann & was nicht. Aber: Ausbildung finden die doof, FSJ finden die doof, Ausland finden die doof, warten finden die doof, TMS geht ja nicht....


    Ich kann & werde versuchen, ein FSJ noch durch zu setzen. Mehr bleibt mir nicht übrig. (Ein FSJ wird übrigens auch im ADH gut bewertet).


    Das Ding ist: Sie glauben mir auch nicht xD

    Als wüssten sie alles besser. Zitat: "Wie TMS? Dafür brauchst du doch auch nen Schnitt. Ist alles Betrug."

  • Aber was stört es denn, was DIE doof finden? Es ist doch dein Leben.

    Finanziell gibt es im Übrigen auch genügend Möglichkeiten, eben zur Not unabhängig von den Eltern zu studieren, eine Ausbildung zu machen oder Wofür du dich eben letztendlich entscheidest. Du musst nur den ersten Schritt wagen :)

  • Ich selbst habe Ziele & weiß genau, was ich machen will. Ich bin mir absolut sicher, dass ich in den biochemisch-medizinischen Bereich gehen möchte. Meine Sorge ist kein "Ich glaube, ich schaffe das nicht", sondern eher viel weiter. Ja, ich möchte Medizin studieren und wehe jemand kommt jetzt an mit: "Hast halt Pech gehabt, wenn du zu schlecht bist. Du hättest dich die letzten Jahre mehr anstrengen können".

    Ich kann dir alternativ auch Biotechnologie oder Biologie empfehlen. Ich kenne sogar Leute, die zuerst ein Biologie/Biochemie Studium abgeschlossen haben und dann noch Medizin studiert haben und umgekehrt.

    Wenn du unbedingt Medizin studieren möchtest und über die normalen Wege nicht direkt an einen Studienplatz kommst, gibt es noch eine zugegebenermaßen nicht so populäre Möglichkeit: Medizinische Offizierslaufbahn bei der Bundeswehr. Vielleicht ist das eine Option für dich?

    Auf jeden Fall... Meine Eltern wollen mich - mehr oder weniger - zwingen, Lehramt zu studieren & Lehrerin zu werden.

    Deine Eltern sollten sich glücklich schätzen, wenn die eigene Tochter Ärztin wird. Gratisrezepte und Behandlungen ohne die lästige Wartezeit, was will man mehr?

  • Das tut mir leid, dass deine Eltern da so rein funken. Kenne das selber leider zu Genüge. Wenn es nach der Meinung meiner Eltern ginge würde ich wohl den Job als Haus- und Hofarbeiterin (Pferdepflegerin) immer noch nicht machen. Ich finde es schön, dass du so eifrig deine Ziele verfolgst. Finde es generell Blödsinn, dass Eltern einen vorschreiben wollen was man machen will. Man sollte sich als Elternteil doch irgendwann bewusst werden, dass man quasi ein Individuum groß zieht und spätestens im Teenageralter entwickelt doch sich sowieso jeder in eine beliebige Richtung.


    Gehe deinen Weg und lass dich durch nichts abbringen. Ich weiß wie schwer das sein kann. Hatte es selber zu Genüge durch gemacht, aber ich denke, dass du das schaffen wirst. Wenn du mit Herz und Seele diesen Job machen willst und dabei vollen Einsatz zeigst sehe ich keinen Grund das nicht zu machen.


    Ich weiß, dass dieser Rat sehr 0815 ist (leider bin ich was den Fachmännischen Bereich angeht nicht in der Lage dich zu beraten, tut mir leid), aber ich denke jeder braucht mal aufbauende Worte im Leben. Ich kann da nur aus meinen Erfahrungen heraus sprechen, dass es am Ende nur darauf ankommt was dich glücklich macht. Denn diesen Job wirst du sicher viele Jahre ausüben (ein Leben lang ist immer so krass gesagt. Gibt genug die laufend ihre Jobs im Leben wechseln) und da solltest du am Besten wissen was du willst. (:


    Eigentlich sollten sich Eltern freuen wenn Kinder wissen was sie wollen. In deinem Alter war ich noch sehr ratlos und hab eher das genommen wo ich dachte es wäre gut (hat sich leider als falsch herausgestellt, ich bin eine furchtbare Kinderpflegerin xD). Doch das muss bei dir nicht so sein. Kenne genug Menschen die auf Anhieb das Richtige gefunden haben. Worauf ich hinaus will -> Hör auf dein Herz und zeige deinen Eltern wie wichtig dir dieser Job ist. Wenn sie dich wirklich gern haben nehmen sie deine Worte auch ernst. :thumbup:

  • Hallo Aylis ich fange gleich ganz direkt an: Höre nicht auf deine Eltern bei so einer wichtigen Entscheidung. Eltern bzw. andere Menschen, haben die Aufgabe, dich zu erziehen und zu unterstützen BIS du deinen eigenen Weg gehen wirst. Jede Entscheidung im Leben ist wie ein Wegweiser mit unterschiedlichen Richtungen und je nach Entschluss schlägt man einen anderen Weg ein. Das ist auch in Ordnung, SOLANGE du deinen EIGENEN Weg gehst. Es ist gut, wenn du bei Unsicherheiten dir eine unterstützende Meinung holst, manchmal helfen andere Meinungen und Sichtweisen, jedoch handelt es sich bei deinem Fall nicht um eine Unsicherheit, im Gegenteil. Ich glaube, so wie du geschrieben hast, dass es dir wirklich ernst wäre, diesen Weg einzuschlagen, dann bitte bleib dabei denn das einzige, was dich verunsichern kann im Moment wäre den von deinen Eltern für dich gewünschte Weg und ich glaube so wie du die Situation geschildert hast, dass dies nicht dein Weg ist. Ich verstehe deinen Kummer, es ist nicht einfach sich gegen den Wunsch seiner Eltern sich zu entscheiden.


    Ich musste mich mit 17 auch entscheiden, ob ich nach dem Tod meines Grossvaters zu meiner Mutter ziehen MUSS, da meine Grossmutter und ich nur noch stritten da mir beide den Tod noch verarbeiten mussten (bin bei meinen Grosseltern 5 von 7 Tagen wohnhaft gewesen, lediglich am Wochenende bin ich zu meiner Mutter gegangen) und mein ganzes Umfeld (Vereine, Gymnasium, Freunde und trotz den Streitigkeiten auch meine Grossmutter) oder sich mit 17 und ohne Einkommen (da Gymnasium) selbstständig eine kleine Wohnung zu suchen und mit 800.- im Monat auszukommen (Miete war 470.-) Das gute war, dass mir die Schule und somit auch das Mittagessen bezahlt wurde, dennoch war es mit den restlichen 330.- nicht immer leicht einen Monat durchzuhalten. Jedoch bin ich froh, habe ich mich gegen den Wunsch meiner Mutter entschieden, da ich wusste, ich gehörte nicht dorthin. Zuhause konnte ich meinen Ausbildungsweg weiterverfolgen, Freundschaften pflegen, meine Grossmutter besuchen und die Streitigkeiten beheben (als wir noch zusammengelebt haben, waren wir einfach zu nahe, durch den Umzug in ein kleines Zimmer hatten wir die nötige Distanz um den Tod zu verarbeiten). Meine Mutter gefiel diese Entscheidung natürlich nicht, jedoch wäre es nach 17 Jahren nicht der richtige Ort für mein Leben gewesen, genauso wie der Wunsch deiner Eltern dich nicht an den richtigen Arbeitsplatz für dein zukünftiges Leben bringen würde.


    Auch wenn es schwer ist, wage den ersten Schritt, der dich in eine andere Richtung als die Vorstellung deiner Eltern bringt, wenn sie sehen, wie du dich entwickelst, werden sie stolz auf dich sein. Meine Mutter war auch immer stolz auf mein Werdegang, auch wenn sie dazu nichts beigetragen hat, da sie eine andere Vorstellung bezüglich meines Werdegang hatte. Du schaffst das! Ich wünsche dir viel Glück für deinen weiteren Weg und viel Erfolg für deine Prüfung, trotz den Einschränkungen wirst du bestimmt deine Prüfungen gut absolvieren, glaube nur an dein Können.


    Toi toi toi

  • Ich selbst habe Ziele & weiß genau, was ich machen will. Ich bin mir absolut sicher, dass ich in den biochemisch-medizinischen Bereich gehen möchte. Meine Sorge ist kein "Ich glaube, ich schaffe das nicht", sondern eher viel weiter. Ja, ich möchte Medizin studieren und wehe jemand kommt jetzt an mit: "Hast halt Pech gehabt, wenn du zu schlecht bist. Du hättest dich die letzten Jahre mehr anstrengen können".

    Ich kann dir alternativ auch Biotechnologie oder Biologie empfehlen. Ich kenne sogar Leute, die zuerst ein Biologie/Biochemie Studium abgeschlossen haben und dann noch Medizin studiert haben und umgekehrt.

    Wenn du unbedingt Medizin studieren möchtest und über die normalen Wege nicht direkt an einen Studienplatz kommst, gibt es noch eine zugegebenermaßen nicht so populäre Möglichkeit: Medizinische Offizierslaufbahn bei der Bundeswehr. Vielleicht ist das eine Option für dich?

    Auf jeden Fall... Meine Eltern wollen mich - mehr oder weniger - zwingen, Lehramt zu studieren & Lehrerin zu werden.

    Deine Eltern sollten sich glücklich schätzen, wenn die eigene Tochter Ärztin wird. Gratisrezepte und Behandlungen ohne die lästige Wartezeit, was will man mehr?

    Nicht nur das. Hier beginnen einige Pharmazie oder Chemie, wenn sie den Einstiegstest nicht geschafft haben. Die dort bereits abgelegten Prüfungen kannst du dir dann in der Medizin anrechnen lassen.

  • Alter Schwede, was geht hier ab?

    Jede zehnte glaubt, dass man zwischen lebenswerten und weniger lebenswerten Leben unterscheiden darf.

    Wer und welche Faktoren bestimmen, wessen Leben lebenswert ist?

    Die Religion, das Geld, der Ruf oder wie gesund einer ist?

    Jedes Leben ist lebenswert. Das verstehen einige Hohlköpfe nicht.


    sorry fürn Ausraster.

  • Jedes Leben ist lebenswert.

    Und genau das ist der Puinkt. Woher glaubst du das zu wissen? Solange man seine Umwelt wahrnehmen und auf sie reagieren kann, denke ich das auch, aber wenn man nur noch im Bett liegt und vom Tropf ernährt werden kann, dneke ich, dass die Lage anders ist. Was denkst du, warum es einige Menschen gibt, die sterben möchten. Es läuft ja gerade ein Gerichtsprozess, wo es darum geht, ob diesen Menschen ein Zugang zu Mitteln zusteht, mit denen sie selbstbestimmt ihrem Leben ein Ende setzen können.

  • Und genau das ist der Puinkt. Woher glaubst du das zu wissen?

    Das Konzept von lebenswerten und weniger lebenswerten Leben ist, dass die weniger Wert waren getötet würden. Parameter hierfür waren Dimge wie Behinderung, Religion oder Haarfarbe.


    Der Punkt ist der, dass du als Einzelindividum oder als Teil einer Gruppe nicht entscheiden darfst wessen Leben wertvoll ist und wessen nicht.

    Im historischen Kontext war es Adolf Hitler, der entschied, dass das Leben von behinderten Menschen nicht lebenswert sei. Genauso bestimmte er auch, dass die Juden ausgerottet werden müssen. Auch wenn deren Begründung nach ihre Ideologie absolut logisch war ist diese nach heutigen Maßstab purer Blödsinn.

    Auch möchte ich anmerken, dass das Bestimmen über nicht lebenswerten Leben wesentlich früher ansetzte als Hitler, damit meine ich die Indianer oder die Hugenotten.

    Der Punkt ist der, dass sowas immer geschah.


    Ich kann deinen Punkt durchaus verstehen. Unsere moralischen und menschenwürdige Denkweise/Ideologie verbietet uns, dass wir über die Wertigkeiten von Leben anderer zu urteilen.

    Ich könnte ja sagen, "Wir bringen ja alle Koreaner um, weil dessen Leben wertlos ist."

    Vielleicht habe ich das zu genau erklärt.

    Solange man seine Umwelt wahrnehmen und auf sie reagieren kann, denke ich das auch, aber wenn man nur noch im Bett liegt und vom Tropf ernährt werden kann, dneke ich, dass die Lage anders ist. Was denkst du, warum es einige Menschen gibt, die sterben möchten. Es läuft ja gerade ein Gerichtsprozess, wo es darum geht, ob diesen Menschen ein Zugang zu Mitteln zusteht, mit denen sie selbstbestimmt ihrem Leben ein Ende setzen können.

    Solang man aus eigener Kraft die Entscheidung treffen kann, dass man sterben will, so sollte einen dieser Wunsch erfüllt werden.

  • Ich wünsche mir, dass alles irgendwann besser wird & ich weniger Sorgen habe. Ich wünsche mir, dass sich die Arbeit, die man macht, lohnt. Ich wünsche mir, dass die Menschen insgesamt freundlicher, toleranter und mit offenen Augen durchs Leben gehen. Ich wünsche mir, dass mehr Menschen in Frieden leben können und die die das tun, auch das wertschätzen. Ich wünsche mir, dass die Welt uns lange erhalte mag. Ich wünsche mir, dass mehr Menschen vielleicht auch einmal mal "Danke" sagen. Ich wünsche mir, dass - selbst wenn ich nicht das Leben habe, welches ich mir wünsche - ich anderen helfen und Mut schenken kann.


    ^^

  • Okay, ich bin verwirrt.


    Ich hatte vor 1-2 Wochen Hollow Knight bestellt. Und dieses wurde am 29.05 versandt. Um 16 Uhr rum.

    Allerdings hab ich 2h später eine E-Mail bekommen, dass ich eine Erstattung bekomme.


    Jetzt kommt's: Auf Amazon wird mir immer noch gesagt, dass nichts erstattet wurde und ich hatte NIE auf stornieren gedrückt.

    Da wird sogar gesagt, dass die das schon bestätigt haben, dass es bald versandt wird.


    Könnt ihr mir weiter helfen? O_o


    Das ist einfach nur noch verwirrend. Ich will einfach wissen was ich jetzt tun soll.


    Unter stornierte Artikel bei Amazon finde ich Hollow Knight auch nicht. Das heißt diese E-Mail widerspricht sich komplett mit dem was bei Amazon steht. Und es soll sogar schon am 15. Juni ankommen.


    Hab nur noch Fragezeichen überm Kopf und versteh grad gar nichts mehr. :huh:

  • Ich würde mals agen es macht mich wütend und traurig zu gleich.


    Vorab, je man sollte nicht als zu viel den Leuten auf diversen Plattformen glauben schenken, das Problem ist, es sind halt nicht alles Fakes und Trolls, ganz im Gegenteil leider sind auch oft genug ganz normale Profile dabei.

    Aber auch so wenn man sich umschaut kriegt man was das angeht das kotzen...


    Der Umgang unter den Menschen allgemein finde ich einfach grausig, natürlich sind hierbei nicht alle gemeint, aber gerade wenn ich mein Umfeld betrachte und die Leute auf Plattformen, die halt kein Fake darstellen, kann ich nur den Kopf schütteln.

    Hass, Mord, Beleidigungen, Vorurteile, schlecht reden uvm., es ist einfach grauenhaft so eine scheiße zu hören zu lesen. (man kann es nicht immer umgehen)


    Jeder hat seine Meinung, solange die nicht vollkommen abseits jeder sinnlichen Realität liegt hat man diese Meinung, man kann versuchen Leute umzustimmen, das mag gelingen oder auch nicht.

    Das Problem hierbei ist oftmals, dass diese Punkte dann extrem ausarten, es wird begonnen mit Vorurteilen um sich zu werfen, es wird beleidigt, richtiger Hass kommt auf, unterschwllige Morddrohungen werden ausgesprochen und man wird schlecht geredet.

    Ich meine klar kann man sagen, dass man nicht alles glauben sollte, was auf Plattformen geschrieben wird, aber allein den Ansatz zu haben überhaupt solche Sachen auf Plattformen zu schreiben, lässt in mir immer mehr den Keim aufgehen, dass Leute echt einen Dachschaden abseits des Internets haben, wir alle wissen ja Internet ist kein rechtsfreier Raum, auch wenn viele das noch meinen.


    Hier mal ein paar Dinge die mir aufgefallen sind und bei weitem keine Seltenheit sind:


    Leute die zu viel haben und alles raushauen, als gäbe es kein Ende, einige Ihre sachlichen Aussagend azu tätigen und das gleich mit Neid abgetan wird, Leute die Glück haben und keiner es denen gönnt (dabei unterscheide ich diese beiden Beispiele).

    Unsympatische Leute, die einfach Ihr Maul nicht halten können, jemand stirbt, jemand verliert was wertvolles und es wird sich drüber lustig gemacht.

    Menschen die einfach auf Anhieb darauf aus sind sobald Sie das Haus verlassen, Krawall zu verursachen.

    Leute die nichts wertschätzen und einfach arrogante Arschlöcher sind.

    Ach so "intelligente" Leute, die Abi haben, studiert haben oder was auch immer, sich aber wie der letzte Dreck benehmen, also Leute von oben betrachten.

    Leute die meinen einem alles aufdrängen zu müssen nicht, um ein Teil einer sachlichen Diskussion zu sein, sondern um einen einfach seine dreckige Meinung unter die Nase reiben zu können aka "hier bin ich und das was ich sage ist richtig".

    Menschen die einfach nur schwarz und weiß kennen und keine gesunde Mitte sehen, sprich man sagt was negatives wird man gleich auf die "scheiß" Seite gesetzt, genauso wie wenn man was gutes sagt, wird man direkt auf die "gute" Seite gesetzt.

    Richtig geil wird es dann, wenn man aus einer Fliege einen Elefanten macht, eigentliche Themen vollkommen außer acht lässt und sich wegen der Rechtschreibung an die Gurgel geht, beleidigt, droht uvm.


    Es gibt noch so viel mehr was man nennen könnte, aber das was liest, liest sich einfach, als viele einfach arrogante Arschlöcher sind die NULL Menschlichkeit besitzen und nur auf Ihr eigenes Recht pochen, sich gerne über andere stellen aka "hier bin ich", oftmals Frage ich mich kann man den Spruch "Leben und leben lassen" noch verwenden.

    Wenn ich sehe weswegen man sich in der heutigen Gesellschaft alles an die Gurgel geht.


    Ich habe ne andere Meinung, kann aber nicht einsehen, dass andere diese nicht einsehen (Sie wird akzeptiert, aber man übernimmt sie halt nicht) und dann haut man sich alles mögliche um die Ohren, von Morddrohungen, zu Beleidigungen, über schlecht reden, auf Rechtschreibfehler hinweisen und was weiß ich alles noch.

    Hauptsache es gibt Krawall, die Leute wollen ach so clever sein, können es aber nicht lassen. (Ist wirklich ein Punkt der mich stört, schön und gut dass einige Leute so viel wissen, scheiße nur wenn die soziale Komponente so vollkommen fehlt)


    Was kriegt man dann immer wieder gesagt "du willst nur als Gutmensch" dastehen.


    Auch wieder so ne Aussage die getroffen wird ohne viel drüber nachzudenken, auch meine Ansätze mögen ganz gewiss nicht immer die richtigen sein, nur wie mit diversen Aussagen heutzutage umgegangen wird (siehe oben), grauenhaft.


    UND NEIN, es sind natürlich nicht alle Menschen so, aber man sollte auch nicht permanent durch seine rosarote Brille gucken.


    Etwas mehr Menschlichkeit wäre schön.

  • Dazu muss ich das mal etwas differenzieren: Zu manchen Themen kann man keine Meinung haben, wenn man kein Grundwissen besitzt und das ist, was manche so ärgert. Dann findet man etwas scheiße, weil man es nicht kennt und beruft sich höchstens auf irgendein Geschwurbel.

    Was man viel zu selten hört, sind Dinge wie: "Ich hab dazu keine Meinung, weil ich nicht genügend weiß und würde um (ordentliche) Quellen bitten." Stattdessen verbreiten Menschen Unsinn, der einfach nur faktisch falsch ist und wollen das nicht korrigieren, wenn man ihnen seriös aufzeigt, weshalb es falsch ist, oder die Leute verstehen teilweise das, was sie lesen, einfach nicht (nein, nicht weil sie dumm sind, sondern, weil man sowas erst richtig zu verstehen lernen muss), oder Vorurteile und Hass gegenüber anderen Menschengruppen.


    Und manche Leute sind einfach Ärsche, die denken, Meinungsfreiheit würde bedeuten, dass sie alles sagen dürfen, ohne dass man sie dafür kritisieren kann.

    Da hab ich schon literally gelesen "man muss auch der Intoleranz gegenüber tolerant sein!" Zu einem gewissen Grad bleibt einem nichts anderes übrig, man kann trotzdem seine Meinung dazu sagen und das Problem ist, dass diese Leute nur Zuspruch erwarten.


    Das Ding ist, dass Leute ihre eigene Wut auf andere projizieren. Es gibt in der Psychologie das Phänomen, dass man alle andere in den Abgrund mitreißen möchte, damit man dort unten nicht alleine ist, jedoch auch nicht herauskommen möchte, weshalb man über andere Menschen Hass und Vorurteile verbreiten muss, damit man sich besser fühlt als diese und auch andere in den Hass miteinsteigen können.

    Das ist quasi... das halbe Internet lol. Leute steigern sich in einer Gruppe nunmal oft viel mehr in etwas hinein, als sie es alleine tun würden.


    Aber gerade Hasskommentare, Vorurteile, falsche Fakten uä. finde ich wichtig zu kommentieren, damit nicht der Eindruck entsteht, es wäre normal und das Ganze hätte keine Gegenstimmen.

    Und extreme Meinungen haben es so an sich, dass die Gegenseite irgendwann auch nicht mehr höflich drum bittet "bitte, mach das nicht."


    Natürlich sollte man das Ganze so weit wie möglich im normalen Ton halten, manche Leute klingen auch einfach proletarisch.

    Aber tbh hab ich auch iR kein Problem jemanden zu sagen, was mich stört und weshalb ich unter Umständen nichts mit demjenigen zu tun haben möchte. Früher dacht ich auch, man müsse vieles tolerieren, weil Baum, aber am Ende schluckt man immer wieder nur selbst Gift, wenn man nicht das draufsagen kann, was man gerne sagen möchte und stattdessen dulden muss, was jemand anderes für Zeugs von sich gibt.

    Tolerieren und verstehen muss man verschiedene Meinungen natürlich bis zu einem gewissen Grad, vor allem solange sie nicht extrem und vernünftig sind, aber man muss halt nicht bei jedem den Mund halten und sich sagen "joa, Meinungsfreiheit halt", "joa, Leben und leben lassen", oder "joa, drängt sich die Person schon wieder mit ihrem Thema auf." Das ärgert mich, wenn man gar nichts mehr draufsagen darf (und irgendwann unter Umständen, (für) was man von der Person hält) oder es ärgert mich, wenn man sogar schon von seinen eigenen Unterlagen und andere Quellen durchstöbert, aber Leute bloß so "... glaub ich nicht." :mellow:

  • Maneki-Neko gerade darum geht es in meiner Aussage nicht.

    Klar sollte man auch den Mund aufmachen und nicht bei allem still sein, das ist aber nicht das Problem hinter meiner Aussage.

    Es geht mir um die Menschen, die aus einer Mücke nen Elefanten machen, wo der Gegenpart den Sinn der Aussage natürlich versteht, aber trotzdem eine eigene Meinung hat, das haben wir hier in den Forum auch schon gesehen, aber im Gegensatz zu den anderen Plattformen ist das hier nichts.


    Hier mal ein kleines Beispiel:

    Da das Thema ja auch in unserem Forum besteht, Fleischesser, Vegetarier und Veganer, man versteht was die Gegenseite einem sagen will, sieht es auch so ein, aber dann gibt es immer diese Personen, die es nicht sein lassen können, das ist ja dann nur der Anfang, deshalb sage ich ja, das Forum hier ist noch harmlos.

    Irgendwo hast du dann diese Spinner, die einfach nicht Ihre Fresse halten können und es nicht einsehen wollen, dass andere Menschen eine andere Meinung haben, das geht soweit (und das ist leider ungelogen), dass man wegen einer kleinen Sache aufeinmal ein Fass aufgemacht hat, in dem sich Leute gegenseitig runterziehen, nur damit Sie einem Ihren dreckigen Mittelfinger ins Gesicht drücken können und den dann schön durch Gesicht ziehen.

    Also fernab, von ich habe hier gute Argumente, muss aber auch einsehen, wenn die andere Partei es anders sieht, dass es so ist (NATÜRLICH, wenn es um extreme Bilder geht, dann sehe ich das auch etwas anders), selbst wenn die andere Meinung neutral gesehen sogar vertretbar ist, aber nicht genau mit dem anderen übereinstimmt.


    Was kommt dann und genau das ist es was mich aufregt, dieses Fresse aufreißen BEI ALLEM SCHEIß, Hauptsache man hat das letzte Wort und "guck ma und ne 98% meiner Aussage gefallen dir, die anderen 2% nicht, wir machen ein neues Fass auf und hauen uns da verbal richtig aufs Maul".

    Es fängt mit harmlosen Themen an und endet so, dass sich Leute gegenseitig ins Knie ficken (entschuldigt den Ausdruck), weil was nicht ganz passt, dann spricht man aufeinmal die Rechtschreibung an, hast bei zwei Worten den Buchstaben verdreht, HOLY SHIT, Weltuntergang, von dem Punkt kommen wir dann auf Rassimus und Schulbildung, was dann letzendlich in Drohungen endet. (und nein das ist keine Seltenheit, auch nicht im RL, dort ist es vllt. nicht ganz so extrem, aber das liegt wahrscheinlich daran, dass Leute wie gesagt immer noch denken das Internet ist ein rechtsfreier Raum)

    Leute die dann mit Ihrem langen Internetpenis kommen, von wegen "hey seht mich an, ich habe die Schulbildung, ich bin intelligent", verkackt dann aber mit allen sozialen Komponenten, meint aber trotzdem dass er so schlau ist, weil er ja so gebildet ist, ist son Punkt wo ich Leuten gerne mit der Hand durchs Gesicht gehen würde, nur weil jemand studiert hat ist er für mich nicht wesentlich schlauer als jemand, der nen niedrigen Bildungsstand hat, klar er hat mehr fachliches wissen, dass war es dann aber leider auch schon, auf mehr können die sich die leider nicht berufen und die Erfahrung drufte ich beim Abi auch machen, gerade da haben die größten Spacken gehockt (auch wenn ich mir wünsche, dass es nur meine Klasse war), fachlich hatten Sie was im Kopf, kann man nicht abstreiten, sozial gesehen, zwischenmenschlich und was die Empathie angeht hätteste die in die Tonne kloppen können, "hey ich benehme mich wie ein Arschloch, habe aber Recht und habe wesentlich mehr im Kopf, weil ich die höhere Schulbildung habe".


    Hauptsache jeder kann jedem unter die Nase reiben wie gut er doch ist und was man für ein dummes Arschloch man doch sei, um es mal kurz zu fassen, natürlich sagen die meisten einem das nicht, aber hey "intelligente" Menschen glauben wirklich dass man unterschwellige Botschaften nicht bemerkt, ist die neue Art cool zu sein.


    Natürlich gibt es genug Punkte wo man den Mund aufmachen kann, ich würde sogar sagen sollte, das Problem was ich wie oft mitbekomme ist aber, dass das vollommen falsch gemacht wird, der soziale Abfall wird sogar noch unterstützt, was habe ich letztens mitbekommen, jemand äußert sich neutral zu einem Thema und hat wie schon angeschrieben Rechtschreibfehelr reingehauen, waren wirklich zwei Buchstabendreher, dannach wurde sich über sein gesitigen Zustand unterhalten, der bis zu Rassmus und Drohung und was weiß ich ging, VOLLKOMMEN VORBEI AM THEMA.


    Ich habe mal eine etwas härtere Aussage gebracht: "Wir brauchen keine Terroristen wie die IS, dafür reichen unsere eigenen unsinnigen Probleme schon aus, die man sich dummerweise macht, wenn ich sehe, wie Menschen aneinder gehen, bei Themen, die von "der Mann hat seinen letzten Wunsch bevor er stirbt erfüllt bekommen" zu "alter du bist so dumm und ein Rassist", also nicht so ein Bogen vom Thema weg, sondern so ne gefährliche Rechtskurve aka warum sollte man sich langsam vom Thema abkommen und über einen sinnlosen scheiß diskutieren, der bei dem Beitrag nichts zu suchen hat, wir hauen gleich voll auf den Putz.


    Und wie gesagt, wenn es ums Internet geht, sind es sogar seltener Fakeprofile, die so einen scheiß schreiben, das sind wirklich Menschen, die ein ganz normales Profil haben (leider auch so blöd sind und alles in die Öffentlichkeit raustragen (einfach mal auf privat stellen) und sachen von sich geben, wo ich mir denke (was wahrscheinlich an meiner Naivität liegt) "dich habe ich für reifer gehalten".



    Wie gesagt nicht alle Menschen sind so, aber es ist bitter wie viele sich einfach die Köpfe einschlagen und wo Themen enstehen, wo ich mir denke "WHY????????????!?!?!?!?!?!?!?!!", will man einfach nur auf Krawall in der heutigen Zeit aus sein?

    Gibt es nicht andere Probleme, derer man sich annehmen sollte, anstatt sich wegen nichts und wieder nichts (und das ist nicht selten der Fall) so dermaßen an die Gurgel geht?

  • Pascal

    Ich denke, ich weiß, was du meinst und im Grunde hast du damit leider auch Recht. Über die letzten Jahre ist es mit diesem toxischen Verhalten immer schlimmer geworden, woran das liegen mag, darüber kann man nur spekulieren. Aber lass dir gesagt sein, dass der Großteil der Leute, die im Internet unterwegs sind, NICHT zu dieser Gruppe gehören und es sich lediglich um ein paar arme Seelen handelt, die scheinbar wirklich glauben, ihr asoziales Verhalten wäre "cool" und um hinterher sagen zu können: "Hey, guckt mal, wie ich den gefaltet hab!" Zuspruch ihrer eigenen Gruppierung ist ihnen damit sicher, was wahrscheinlich daran liegt, dass solche Leute in anderen Bereichen, in denen sie gerne Lob und Bestätigung erhalten würden, schlicht und einfach nix zu bieten haben oder einfach nicht das gesagt bekommen, was sie gerne hören würden. Das hat mit Bildungsstand im Grunde überhaupt nichts zu tun, ist für sie aber wohl das Einzige, was sie vorweisen können, um anderen unter die Nase zu reiben: "ICH habe aber Abitur, ICH bin viel wichtiger und schlauer als du!" Leider ist es heute so, dass Klugheit immer öfter mit Intelligenz verwechselt wird, ein intelligenter Mensch ist noch lange nicht klug, andersherum kommt es wohl deutlich öfter vor. Deswegen glauben eben jene Leute, nur weil sie einen höheren Bildungsstand haben, wären alle anderen dümmer bzw. schlechter als sie. (Ich persönlich kann das so nicht unterschreiben, für mich wirken solche Leute manchmal wie Schnösel. Ist natürlich auch nur ein Bruchteil. :yeah: Aber ich weiß aus Erfahrung, dass ich mit Menschen, die sich nicht auf ihren "ach so tollen" Bildungsstand beschränken, viel besser auskomme. ^^)

    Oftmals ist es aber auch so, dass sich diese Leute diesen Seiten nur anschließen - sprich, sie existierten schon - und sich dadurch nur so stark fühlen, weil sie wissen, dass ohnehin schon viele ihre Meinung teilen. Von selbst kriegen sie den Mund gar nicht auf, und wenn sie es tun, dann sei dir mal sicher, dass sie im echten Leben nicht exakt so handeln würden, da das Internet ja ein "anonymer Ort" ist (ein großer Irrtum, haha). Und dann tun sie es, weil sie es bei anderen vorher schon gesehen haben und meinen: "Wenn ich das mache, ist das nicht schlimmer, andere machen es schließlich auch und es ist ja heute normal!" Und das ist das, was mich so stört: Dass es heute scheinbar "normal" ist, jede Meinung, die man hat, in's Internet zu stellen, nur um Zuspruch zu erhalten. Sei es jetzt im positiven oder im negativen Sinne (wobei dieser natürlich deutlicher hervorsticht).

    Es war schon immer so, dass man sich in der Gruppe einfach überlegener und sicherer fühlte. Dagegen ist im Grunde auch nichts einzuwenden. Wenn es nun aber darum geht, einfach nur seinen Mist loszulassen, weil man scheinbar nichts anderes mehr zu tun hat, als der ganzen Welt mitzuteilen, wie "scheiße" oder "behindert" man etwas/jemanden findet, wirkt es am Ende einfach nur extrem aufmerksamkeitsgeil und nervig.

    Davon lass dir deine Stimmung aber nicht verderben, es war schon immer einfacher, sich über etwas auszulassen als sich (mit jemand anderem) über etwas zu freuen. Genau so wie meckern deutlich einfacher ist als jemandem mal sein Lob auszusprechen (wie ich hier irgendwo im Forum schon mal geschrieben habe: Du kannst 98 Mal eine Sache richtig machen und es wird dir niemand sagen, wie gut du das gemacht hast. Du machst dieselbe Sache 2 Mal falsch und schon bekommst du einen Einlauf...). Und solche Menschen profilieren sich nun mal dadurch, dass sie meinen, sie wären durch bestimmte Ansichten und ihrer tollen Einstellung zum Leben etc. etwas Besseres, interessieren sich aber gleichzeitig nicht dafür, was andere dazu denken, bzw. können es nicht ab, wenn andere Menschen andere Meinungen haben.


    Ich weiß, dass es wichtig ist, seine Meinung zu sagen, aber ich denke auch, man muss wissen, wo Schluss ist und es einfach keinen Sinn mehr macht. Es bringt am Ende eben nichts, wenn man schon 10 Mal dasselbe gesagt hat und hinterher nur noch mit Beleidigungen um sich geworfen wird. Man muss halt einfach mal der Klügere sein und die Idioten Idioten sein lassen. Ja, das kann sehr schwer sein, würde man demjenigen am liebsten auch noch sagen, wie "scheiße" er ist und dass er sich wie ein "absolutes Arschloch" verhält; damit dreht man sich aber nur im Kreis und hat sich längst schon auf dasselbe Niveau begeben. So geschwollen das jetzt auch klingt, aber man wird in einer solchen Diskussion, die bereits ihren Tiefpunkt erreicht hat, auch niemandem mehr überzeugen können. Und wo einem die Argumente fehlen, wird's halt persönlich.