Vote der Woche #397 (10.03.19 - 17.03.19) - Wie viel Zeit verbringt ihr täglich in etwa mit eurem Smartphone?

  • Soll auch Paare geben, deren Beziehnung wegen eines Smartphones bzw. dessen Konsum, in die Brüche gegangen ist. ; )

    Soll auch Paare geben, die händchenhaltend durch die Stadt laufen und dabei zusammen Pokémon Go spielen. Stichwort "zusammen".

    Meine Kollegin/Mitschülerin hat ein sehr ungesundes Konsumverhalten, was sich vor allem auch in ihrer Beziehung gezeigt hat. Wenn ihr Freund auf WhatsApp einen blauen Haken hatte, aber noch nicht zum Antworten kam, ist sie halb ausgetickt. Ja, es gibt solche Leute. Tatsächlich habe ich zum Teil dank ihr beschlossen, in sämtlichen Messengern die "Gesehen"-Marken verbergen zu lassen, weil ich auf keiner der beiden Seiten jemals stehen möchte. Auf der anderen Seite gibt es aber auch Paare wie mich und meine Freundin, die es ziemlich kalt lässt, wenn der Partner mal länger nicht antwortet, weil wir uns dessen im Klaren sind, dass wir beide ein Leben haben und nicht dauernd in irgendwelchen Messengern hängen können. Dass es erstgenannte Extreme gibt, bedeutet nicht, dass irgendwer das Recht hat, über ein Paar, das mit den Smartphones auf dem Tisch im Restaurant sitzt und auf sein Essen wartet, zu urteilen. Zumal zumindest bei mir das Handy vom Tisch kommt, sobald das Essen ankommt. Bis es da ist, spricht für mich aber nichts dagegen, noch was auch immer am Handy zu machen. Heck, wer sagt denn, dass ein Paar, bei dem beide ein Smartphone in der Hand halten, nicht gerade zusammen etwas tut? Manchmal lesen wir gleichzeitig z.B. die Abgaben bei Fanfiction-Wettbewerben hier im BB. Das geht mit zwei separaten Handys halt einfacher, weil zum einen die Bildschirme so klein sind und gern spiegeln und zum anderen unsere Lesegeschwindigkeiten recht unterschiedlich sind und es damit leicht nervig wird, wenn die eine schon scrollen will, während die andere noch an einer Zeile festhängt.


    Es wird wohl häufig vergessen, dass Menschen für Rumsitzen nicht gemacht sind und anstatt das Einkaufen vllt. mal mit einem Spaziergang zu verbinden, wird eben schnell mal was bestellt

    Wenn ich nach acht Stunden körperlicher Arbeit heimkomme, bestelle ich mir halt lieber eine Pizza, statt noch in ein Restaurant zu gehen z.B. An manchen Tagen bin ich einfach froh, meine Füße nicht mehr großartig benutzen und nicht mehr mit vielen Menschen interagieren zu müssen. Und sowas wie T-Shirts bestelle ich fast nur noch online, weil ich sie mir gern bedrucken lasse, weil mir die Motive in den gängigen Läden nicht gefallen. Ich halte das nicht für faul und es hat auch nichts mehr mit "Rumsitzen" zu tun, wenn ich das Stehen und Laufen schon den ganzen Tag lang hatte.


    Und ich finde schon, dass es einen Unterschied macht, ob ich mich 4 Stunden z.B. mit einem Buch oder etwas Kreativen, mit Rausgehen oder Unterhalten beschäftige, als fokussiert und wortlos auf ein Display zu starren, das mir auch noch körperliche Beschwerden beschert.

    Ich finde nicht, dass es einen großartigen Unterschied macht, ob ich je eine Stunde eine Fanfiction lese, an meiner eigenen schreibe, während einem Spaziergang PoGo spiele und mit meiner Freundin, die ein paar Autostunden entfernt zur Uni geht, telefoniere und dabei mein Smartphone benutze, oder ob ich ein Buch lese, in ein Notizbuch kritzle, ohne PoGo rausgehe und mit meiner Freundin am Telefon telefoniere. Ich weiß aber, dass ich bei Letzterem am Ende teurer wegkomme, weil ich das Buch kaufen muss, das Notizbuch kaufen muss und Gebühren fürs Telefon bezahlen muss. Da mach ich doch lieber Ersteres, da kann ich sogar beliebig zwischen mehreren Aktivitäten hin und her wechseln, wenn ich doch plötzlich Lust auf etwas anderes habe.


    Ich kann es nicht verstehen, warum man gegen Smartphones oder generell Technologie sein würde. Das Problem sind nicht die Geräte, das Problem ist am Ende immer der Konsument. Ich muss bei diesem Thema an einen Aufsatz denken, den ich letztes Jahr im Deutschunterricht zu dem Thema geschrieben habe. Wir sollten Stellung nehmen zu einem Interview mit ... einem Menschen, ich hab vergessen, was genau der war, lol. Der war jedenfalls sehr gegen Smartphones und alles, was damit zusammenhängt, und hat, wenn ich mich recht erinnere, so ähnliche Argumente vorgebracht wie ihr. Meine Stellungnahme sah am Ende so aus, dass ich ein bewusstes Konsumverhalten empfohlen habe. Ich kann es zum Beispiel nur empfehlen, das Smartphone komplett stumm zu schalten. Wenn ich auf eine Nachricht warte, schalte ich Vibration ein, wenn ich auf etwas sehr Wichtiges warte, auch mal den Ton -- aber im Normalfall habe ich es immer auf stumm. So kann ich -- und nur ich -- entscheiden, wann ich auf all die Benachrichtigungen reagieren will, bzw. wann ich mir überhaupt die Zeit nehme, mir anzusehen, wann ich heute wofür benachrichtigt wurde. Ich habe das mal testweise probiert, und ich hatte nie das Bedürfnis, den Ton wieder einzuschalten, weil man halt sehr schnell merkt: Eigentlich verpasst man da meistens ja gar nichts. Dafür hat man aber auch kein nerviges Vibrieren am Hosenbein, wenn irgendeine Gruppe gerade irgendwem Geburtstagswünsche rausschickt. Genauso so etwas wie die blauen Häkchen: Was nützt es mir, zu wissen, dass der andere die Nachricht gelesen hat? Eigentlich ja nichts. Wobei ich sie wohl meiner Mutter zuliebe wieder einschalten werde, wenn ich mal abends unterwegs bin oder so, sie meinte, das wär ihr in Zukunft lieber. Ich benutze auch kein Social Media mehr aktiv; hin und wieder scrolle ich über meine Twitter-Timeline, aber das wars dann auch schon. Ich habe festgestellt, dass mir das eine Menge Zeit wegnimmt, die ich lieber für andere Dinge nutze -- unter anderem auch für andere Dinge, die ich am Smartphone tun kann.

  • Wenn ich nach acht Stunden körperlicher Arbeit heimkomme, bestelle ich mir halt lieber eine Pizza, statt noch in ein Restaurant zu gehen

    Ich weiß nicht, ob das heute noch jemand kennt, aber früher konnte man mit den Leuten "telefonieren". ; ) Ja, jetzt wird sicher wieder das Argument kommen, dass es keinen Unterschied macht, ob ich dort nun anrufe oder über's Internet bestelle, aber genauer betrachtet, macht es ein paar kleine Unterschiede, z.B. den Augen auch mal eine Pause vom Display gönnen oder noch ein, zwei Worte mit anderen Leuten wechseln.

    Meine Stellungnahme sah am Ende so aus, dass ich ein bewusstes Konsumverhalten empfohlen habe. Ich kann es zum Beispiel nur empfehlen, das Smartphone komplett stumm zu schalten. Wenn ich auf eine Nachricht warte, schalte ich Vibration ein, wenn ich auf etwas sehr Wichtiges warte, auch mal den Ton -- aber im Normalfall habe ich es immer auf stumm. So kann ich -- und nur ich -- entscheiden, wann ich auf all die Benachrichtigungen reagieren will, bzw. wann ich mir überhaupt die Zeit nehme, mir anzusehen, wann ich heute wofür benachrichtigt wurde.

    Mit dieser Aussage unterstreichst du im Grunde meine Meinung, dass man sich quasi schon selber "kontrollieren" muss, dass es nicht ausufert, was aber auch bedeutet, man passt auf, nicht in eine Abhängigkeit zu rutschen. Aber ich begrüße deine Vorschläge, weil sie darauf hinauslaufen, Kontrolle über das Gerät zu haben und nicht andersherum.


    Im Großen und Ganzen zeigst du auch auf, wie VIEL mit dem Smartphone mittlerweile möglich ist, sowohl nützliche Dinge als auch weniger nützliche, die man meiner Meinung nach getrost auch anders regeln könnte, wobei ich auch da (leider) wieder auf das Wort "bequem/faul" zurückgreifen muss, da es IMMER auch eine andere Möglichkeit gibt, die nicht immer "anstrengender" sein muss. ; )

  • Bastet

    Dass ich meinen Laptop vielleicht nicht überall mit hinnehmen kann/will/muss und meinen Konsum auf zu Hause beschränke? :^) Wenn ich rausgehe, gehe ich raus, weil ich es möchte, aber selbst mit dem Hund Gassi oder dem Kinderwagen spazieren gehen, scheint für viele ohne Smartphone schon eine unmachbare Aufgabe zu sein.

    Naja, weder hab ich selbst einen Hund oder Kinderwagen. ^^"

    Ich mag es einfach nicht am Laptop zu sein. Auch wenn er klein ist, ist er trotzdem sperriger als mein kleines Handy und wie gesagt, kann ich darauf sogar besser lesen.


    Zitat von Nachtgestalt

    Und ich finde schon, dass es einen Unterschied macht, ob ich mich 4 Stunden z.B. mit einem Buch oder etwas Kreativen, mit Rausgehen oder Unterhalten beschäftige, als fokussiert und wortlos auf ein Display zu starren, das mir auch noch körperliche Beschwerden beschert.

    Ganz überlesen: Und ein Buch hältst du anders als ein Smartphone und da hast weniger Nackenschmerzen?


    Zitat von Nachtgestalt

    Ich weiß nicht, ob das heute noch jemand kennt, aber früher konnte man mit den Leuten "telefonieren". ; )

    Nein danke. Damit kannst du mich jagen. Weiß auch nicht, was mit den Leuten los ist, die einen anrufen wollen lol.

  • Ich weiß nicht, ob das heute noch jemand kennt, aber früher konnte man mit den Leuten "telefonieren". ; )

    Oh, ich kenne diese Technologie sogar noch. Und ich hasse sie. Löst bei mir je nach Tagesform ziemlich viel Stress aus, weswegen ich nach acht Stunden, in denen ich von Kollegen und Vorgesetzten umgeben war, auf diese zwei Worte, die ich mit irgendeinem Fremden wechseln könnte, dann doch gut verzichten kann.


    Mit dieser Aussage unterstreichst du im Grunde meine Meinung, dass man sich quasi schon selber "kontrollieren" muss, dass es nicht ausufert, was aber auch bedeutet, man passt auf, nicht in eine Abhängigkeit zu rutschen.

    Hab ich so nicht gesagt, im Grunde ist das nur die Art und Weise, wie die Smartphonenutzung für mich am angenehmsten ist. Ich empfinde es nicht als "Kontrollieren", wenn ich dafür sorge, dass mein Gerät mir nicht auf die Eier geht.

  • Hab ich so nicht gesagt, im Grunde ist das nur die Art und Weise, wie die Smartphonenutzung für mich am angenehmsten ist. Ich empfinde es nicht als "Kontrollieren", wenn ich dafür sorge, dass mein Gerät mir nicht auf die Eier geht.

    Ich schalte auch das Festnetz-Telefon ab und habe den Ton unseres Faxgeräts abgestellt, weil ich das nicht brauch. Und mein Nokia-Handy (damals, als es keine Smartphones gab lol) war genauso immer stumm, obwohl es lediglich zum Telefonieren war.


    Leute, ich räume sogar Bücher in den Schrank weg, wenn ich mich nicht ablenken lassen will, lol.

  • Naja, weder hab ich selbst einen Hund oder Kinderwagen. ^^"

    Wie gesagt, war nichts Persönliches. ^^ Trifft natürlich nicht auf jeden zu, aber ich begegne z.B. niemandem in meinem Alter, der mal ohne Smartphone unterwegs ist, wenn er seinen Hund oder eben Kinderwagen dabei hat (und schon gar nicht einfach mal nur rausgeht. Oo)

    Ganz überlesen: Und ein Buch hältst du anders als ein Smartphone und da hast weniger Nackenschmerzen?

    Zumindest schadet es den Augen nicht so sehr wie ein Handy. :^) Und ich bin durchaus der Meinung, dass man mit diesen Dingen unterschiedlich umgeht, was die Handhabung betrifft, ja. (Außerdem sehe ich ja niemanden, der, während er ein Buch liest, durch die Straßen geht, nicht so wie mit Smartphones. xD)

    Hab ich so nicht gesagt, im Grunde ist das nur die Art und Weise, wie die Smartphonenutzung für mich am angenehmsten ist. Ich empfinde es nicht als "Kontrollieren", wenn ich dafür sorge, dass mein Gerät mir nicht auf die Eier geht.

    Schade, hätte mir sehr gefallen. : ) Vor allem, weil ich diese Einstellung und den Umgang akzeptieren kann, nur leider ist es in der Praxis dann doch wieder anders.

  • Das Jugendwort wird eben von Sprachwissenschaftlern in ihren 50ern und 60ern gewählt, die nur zu wissen glauben, wie die Jugend spricht.

    Ich bin mal so frei, Wikipedia zu zitieren: "zumal an der Abstimmung zum jährlichen Jugendwort nicht nur Jugendliche, sondern Internetnutzer aller Altersgruppen teilnehmen können".



    Das Problem sind nicht die Smartphone(-Nutzer), sondern der persönliche Umgang damit.


    Das Problem sind nicht die Geräte, das Problem ist am Ende immer der Konsument.

    Stimmt, das ist das Problem. Und genau das Verhalten einer Vielzahl der Smartphonenutzer wird doch hier kritisiert. Und halt, dass viele ihre eigene Abhängigkeit von diesem Gerät nicht erkennen können/wollen bzw. versuchen sie sich und anderen schönzureden.



    Was kann ich machen? E-Mails durchgehen...

    Haha und dir glaube ich den wohldosierten und selbstkritischen Umgang mit dem Smartphone sogar. Aber wie so oft bestätigen die Ausnahmen die Regel leider nur.



    Wusstet ihr schon, dass seit ich letztes Jahr einen Mazda gekauft habe, fährt fast jeder plötzlich mit einem Mazda durch die Gegend. Woran das wohl liegt?

    Ich sehe aber auch jede Menge Twingos und Fabias... Hättest dir halt auch einen Ferrari kaufen sollen. Die hab ich früher kaum auf der Strasse gesehen und daran hat sich im letzten Jahr auch nichts geändert.



    Ich finde es schlimm genug, dass man schon im Staßenbau einplant irgendwelche Leuchtmittel in den Boden zu setzen nur damit auch die laufenden Smartphonenutzer mitbekommen

    Eben, das ist doch der Wahrheit! :haha: Und wer darin nicht erkennt, dass die Leute nix mehr mitbekommen, der will entweder die Augen davor verschliessen, oder er ist schlicht selbst einer von ihnen.



    "O tempora o mores" bemerkte Cicero schon 70 v. Chr.

    Auch in den Allgemeinen Diskussionen kommt bei Themen wie "Die Jugend von heute" usw. früher oder später immer irgendjemand mit diesen Beispielen aus der Mottenkiste. Das wird sich wohl leider auch nie ändern. :tired:

  • Ich bin mal so frei, Wikipedia zu zitieren: "zumal an der Abstimmung zum jährlichen Jugendwort nicht nur Jugendliche, sondern Internetnutzer aller Altersgruppen teilnehmen können".


    Das kann ich ehrlich gesagt nicht glauben, dazu wundern sich im netz vielzuviele jedes Jahr über das Jugendwort des Jahres, was sie vor deren Bekanntgabe nie gehört hatten. So zB. Babo, das man zuvor nie gehört hatte oder aktuell Ehrenfrau. Ehrenmann hörte ich öfter, aber auch NUR über Youtube aber Ehrenfrau ? Oder 2016 "fly sein" im ernst hatte das je einer hier verstärkt gehört gehabt ? ich habs selbst nach der Wahl nie wieder gehört gehabt. 0.o

    bei telekom.de gabs auch mal ne liste drüber wo so Wörter wie "arschfax" etc. kamen, die ich auch noch nie gehört hatte.


    Deswegen kann ich nur sagen "Das Jugendwort wird eben von Sprachwissenschaftlern in ihren 50ern und 60ern gewählt, die nur zu wissen glauben, wie die Jugend spricht." klingt für mich WESENTLICH plausibler wenn ich mir so die Tabelle auf Wikipedia der angeblichen Jugendwörter so durchlese. 0.o


    Ich finde es schlimm genug, dass man schon im Staßenbau einplant irgendwelche Leuchtmittel in den Boden zu setzen nur damit auch die laufenden Smartphonenutzer mitbekommen, dass die Ampel rot ist. Auch wurden schon extra Laufwege eingerichtet nur damit sie andere nicht behindern.


    Gibt es in China seit Jahren schon, aber da ist das mit dem Handys eh die Härte, gab schon berichte das welche wegen dem Handy versehentlich in ein Kanal gelaufen sind was lebensgefährlich ist.

    So schlimm ist es bei uns zum glück nicht. :verwirrt:

  • Zitat von Nachtgestalt

    Wie gesagt, war nichts Persönliches. ^^ Trifft natürlich nicht auf jeden zu, aber ich begegne z.B. niemandem in meinem Alter, der mal ohne Smartphone unterwegs ist, wenn er seinen Hund oder eben Kinderwagen dabei hat (und schon gar nicht einfach mal nur rausgeht. Oo)

    Das kann ich nicht so ganz glauben. ^^" Vielleicht nimmst du diejenigen ohne Smartphone in der Hand einfach nicht bewusst wahr? Deshalb hat Cassandra auch das Autobeispiel gebracht.


    Zitat von Kiriki-chan

    Meine Kollegin/Mitschülerin hat ein sehr ungesundes Konsumverhalten, was sich vor allem auch in ihrer Beziehung gezeigt hat. Wenn ihr Freund auf WhatsApp einen blauen Haken hatte, aber noch nicht zum Antworten kam, ist sie halb ausgetickt. Ja, es gibt solche Leute.

    Die Gute hat wohl Probleme in ganz anderen Bereichen. xD Ja blöd, wenn man den anderen heutzutage den ganzen Tag kontrollieren kann. Oder könnte.

    Mich ärgert es nur, wenn ich eine kurze Antwort bräuchte und partout nicht zurückgeschrieben wird. Nur ein ja, nein, geh doch sterben... irgendwas.

  • So zB. Babo, das man zuvor nie gehört hatte oder aktuell Ehrenfrau. Ehrenmann hörte ich öfter, aber auch NUR über Youtube aber Ehrenfrau ? Oder 2016 "fly sein" im ernst hatte das je einer hier verstärkt gehört gehabt ? ich habs selbst nach der Wahl nie wieder gehört gehabt. 0.o

    Das liegt aber vermutlich schlicht an der Bubble, in der du verkehrst, weil die Worte durchaus in den Kreisen Jugendlicher präsent sind. Soll aber hier natürlich nicht Thema sein, nur so am Rande.


    Eben, das ist doch der Wahrheit! :haha: Und wer darin nicht erkennt, dass die Leute nix mehr mitbekommen, der will entweder die Augen davor verschliessen, oder er ist schlicht selbst einer von ihnen.

    Wie gesagt: Wer sind "die Leute"? Es behauptet doch gar niemand, dass es Handysucht nicht gäbe, nur wird das Wort hier völlig aufgebauscht und zu etwas gemacht, was es nicht ist. Wenn man sich kurz die Mühe machen würde, würde man einiges dazu finden, dass der Handygebrauch an sich nichts Schlimmes ist und auch eine Handysucht eher Symptom bereits bestehender sozialer Störungen ist:


    Zitat

    «Wie lange jemand am Smartphone spielt oder wie oft er es am Tag checkt, sind gar nicht die Hauptkriterien für ein Suchtverhalten», sagt Franz Eidenbenz, Leiter des Zürcher Zentrums für Spielsucht, der sich auf neue Medien spezialisiert hat und seit Jahren auch Smartphone-Süchtige therapiert. Viel wichtiger sei, ob eine Person trotzdem reale Freundschaften pflege, wirkliche Konflikte bewältige und im regen Austausch mit ihrer Umwelt stehe – dann sei ein erhöhter Smartphone-Konsum nicht kritisch. [...]


    Besonders anfällig für Smartphone-Sucht sind Menschen mit einer Kommunikations- und Beziehungsstörung. Also gerade solche Menschen, denen es schon in der realen Welt schwer fällt, mit anderen zu sprechen oder Freundschaften zu pflegen. Auch soziale Phobien oder Depressionen treten gemäss Therapeut Eidenbenz häufig in Zusammenhang mit Smartphonesucht auf.

    Für ihn ist das logisch: «Es ist kein Zufall, welche Sucht eine Person entwickelt. Sucht ist in der Anfangsphase immer ein Selbstheilungsversuch. Man versucht, eine Schwäche zu kompensieren und zu schauen, dass es einem besser geht.»

    - Quelle


    Auch in den Allgemeinen Diskussionen kommt bei Themen wie "Die Jugend von heute" usw. früher oder später immer irgendjemand mit diesen Beispielen aus der Mottenkiste. Das wird sich wohl leider auch nie ändern. :tired:

    Keine Ahnung, was genau du mir sagen willst. Vermutlich werden die Beispiele ständig gebracht, eben weil sie gut illustrieren, dass der Argwohn älterer Generationen gegenüber neueren eben etwas normales ist, was in allen Generationen vorkommt.

  • Das liegt aber vermutlich schlicht an der Bubble, in der du verkehrst, weil die Worte durchaus in den Kreisen Jugendlicher präsent sind. Soll aber hier natürlich nicht Thema sein, nur so am Rande.


    Also das mein bekantenkreis solche Wörter eventuell nicht benutzt ist klar, aber unter jugendwort verstehe ich eher sowas das es die meisten nutzen und man es eben irgendwo von irgendwelchen Kiddys an denen man vorbei läuft o.ä. mal aufgeschnappt haben muss.

    Aber nicht mal wenn ich verwandte auswert besuche o.ä. hörte ich bisher noch keines der Judengwörter.


    Nicht mal im netz höre ich sowas und das Netz selbst wundert sich wie gesagt jährlich aus neue über das vermeintliche Jugendwort des Jahres.


    Schon alleine wegen letzterem kann ich nicht glauben das das die echte aktuelle Jugendsprache sein soll.

  • Das kann ich nicht so ganz glauben. ^^" Vielleicht nimmst du diejenigen ohne Smartphone in der Hand einfach nicht bewusst wahr?

    Oh nein, ganz im Gegenteil! :D Ich war mal mit 'ner Freundin in der Stadt und vor uns lief die ganze Zeit ein Mädchen (der Weg in die Stadt sind ca. 45 Minuten, den ich immer laufe) OHNE Smartphone in den Händen rum und sie hat es auch nicht einmal rausgeholt. Wir haben uns die ganze Zeit darüber unterhalten, dass es wirklich ein seltener Anblick ist, gerade in dem Alter. :D Und auch so fällt es mir sofort auf, wenn im Restaurant mal KEINE Handys auf dem Tisch liegen, weil es für mich SO eine Seltenheit geworden ist, das zu sehen, dass ich es einfach sofort bemerke. :D

    Deshalb hat Cassandraauch das Autobeispiel gebracht.

    Darauf hatte ich ja auch geantwortet, aber auch angemerkt, dass es für Leute OHNE Smartphone gar keinen Sinn macht.

  • Habe und will kein Smartphone, ein Noname-Handy ist vor langer Zeit kaputt gegangen und Ersatz benötige ich nicht. Vorteile: Keine Sucht, keine Kosten, keine Angst vor Diebstahl.


    Ohnehin halte ichs für sinnvoller, zur Appsnutzung zwei Geräte zu kombinieren: iPod touch / iPad (habe ich beides) sowie ein Handy, mit dem man nur telefonieren kann. Hatte eine solche Kombination bereits. Gut hieran ist, dass die getrennten Geräte Kosten zu vermeiden helfen: iPod/iPad machen keine ungewollten Kosten, das Handy ist dumm und hier besteht mangels Appsunterstützung/Internet keine Gefahr.


    Habe absolut keinen (!) Verwendungszweck für so Smartphone-/Handymist. Dafür spricht schon, dass ich kein Billighandy nach dem Defekt nachkaufte; nutze das Ding einst mit Prepaidkarte. Wo andere Leute aufs Handy starren (Bahn, beim Spazierengehen), gucke ich in ein Heft. Bekloppt bin ich hier ebenfalls.

  • Um mal einfach so mehr reinzugrätschen: ich habe angekreuzt, dass ich es täglich vier Stunden oder mehr benutze.


    Allerdings habe ich das Gefühl, dass die Meisten jetzt schon wieder davon ausgehen, dass ich wirklich den ganzen Tag daran hänge oder vier Stunden am Stück ununterbrochen auf mein Handy starre und irgendwas Daddeliges und Sinnloses damit anstelle, nur, um mir die Zeit damit zu vertreiben, was ja so erstmal nicht stimmt, aber man hat bei bestimmten Aussagen eben meistens ein gewisses Bild im Kopf x=


    In erster Linie nutze ich das Handy zum Schreiben und Musik hören. Schreiben deshalb, weil mein Freundeskreis sich größtenteils aus Leuten von hier zusammensetzt, die mal eben nicht um die Ecke wohnen und man will sich doch schon mitteilen, was man den lieben langen Tag so erlebt oder wie eben nur die heutige Arbeit war und manchmal kommt dann eben ein längeres, aber auch tiefsinniges Gespräch zustande. Daran finde ich nichts schlimm oder würde das als Zeitverschwendung betrachten, obwohl ich früher ähnlich gedacht habe; ein guter Tag ist ein solcher, an dem ich produktiv bin und jeder schulfreie, unifreie oder arbeitsfreie Tag sollte dafür genutzt werden, auf etwas hinzuarbeiten - Blödsinn. Solange ich eine gute Zeit habe, egal, womit ich mich beschäftige, ist doch alles gut.

    Musik hören impliziert außerdem schon einmal nicht, dass ich die ganze Zeit auf das Display schaue. Wenn ich schreibe oder zeichne, höre ich gerne nebenbei Musik, wenn ich meine Wohnung sauber mache, wenn ich was zocke, dann habe ich halt die Stöpsel im Ohr. Ob ich jetzt meine Stereoanlage mit einer CD oder Kassette laufen habe oder übers Handy Musik höre, läuft denke ich auf dasselbe hinaus :unsure:

    Ansonsten benutze ich mein Handy größtenteils noch fürs Zeichnen. Meistens habe ich keine Lust, dafür auf den großen Bildschirm vom Laptop oder Tablet zu schauen, deshalb such ich mir am Handy über Pinterest oder Ähnliches ein paar schöne Vorlagen heraus und zeichne davon/dazu etwas :grin:



    Allerdings habe ich auch Zeiten, in denen ich auf das alles überhaupt keine Lust habe und mein Handy einfach den ganzen Tag über so gut wie gar nicht anfasse. Das sind so Phasen, in denen ich beziehungs- und arbeitstechnisch sehr stark eingebunden bin und dann keine Lust mehr habe, noch bei WhatsApp oder Twitter auf hunderte Nachrichten zu reagieren oder sie mir überhaupt zu Gemüte zu führen. Meine Benachrichtigungen - außer für Line, da ich da nur mit einer Person schreibe - sind auch komplett aus, sprich Stummschaltung und neue WhatsApp Nachrichten werden mir auch nicht angezeigt, was ebenfalls schon eine enorme Erleichterung ist x3


    Ich bin auch der Meinung, dass man nicht immer etwas tun muss. Ich sitze manchmal auch einfach in meiner Wohnung und schaue mich gedankenverloren um oder denke einfach ein bisschen über dieses und jenes nach, dafür gehe ich auch gerne spazieren. Aber gleich darauf zu schließen, dass die Leute das nicht mehr können, wenn sie beim Arzt auf ihr Handy schauen oder eben wenn man sie durch die Stadt laufen sieht, ist Blödsinn. Jeder hat doch seine eigenen Angelegenheiten zu regeln und vielleicht ist es ja auch etwas Berufliches, wegen dem man sich austauschen muss, man bucht seine nächste Reise oder verabredet sich gerade zu einem Treffen, das weiß man doch alles nicht x=

  • Deshalb hat Cassandraauch das Autobeispiel gebracht.

    Darauf hatte ich ja auch geantwortet, aber auch angemerkt, dass es für Leute OHNE Smartphone gar keinen Sinn macht.

    Ob du eins besitzt ist nun egal, solange du nunmal so dermaßen fixiert davon bist. ;)

  • Ich habe auch ein Smartphone, seit ca. 3 oder 4 Jahren. Klar hat man da am Anfang mal mehr draufgeschaut (man muss ja irgendwie Lernen, dieses Teil zu bedienen xD) aber ich tippe bei mir von einer derzeitigen Nutzugszeit von max. 2 Stunden. Zur Hand genommen wird es nur, um nach WhatsApp-Nachrichten, SMS oder Telefonanrufen zu schauen und das Antworten nimmt dann mal mehr, mal weniger Zeit in Anspruch. Stumm und meistens Ausgeschaltet, verbringt es die meiste Zeit in meinem Rucksack und ich habe dabei nicht mal ein schlechtes Gewissen :D


    Bei mir gibt es das nicht, dass ich ellenlange Dialoge über das kleine Fensterchen am Display führe, zumal sich das Schreiben als echt Fummelig herausstellt. Immer verhaut es mir die Wörter und ich muss ständig nachkorrigieren. Allein dafür gehen schon so einige Minuten drauf. Nein, da nutze ich lieber den Laptop daheim. Daher finden über dieses Handy nur kurze Alltagsgespräche statt oder Absprachen zu Treffen etc. Anrufe laufen darüber recht wenig aber das hat den Grund, da ich neben dem Smartphone noch mein altes Tastentelefon besitze mit einem super günstigen PrePaid-Tarif, weshalb ich dieses Handy noch weiter am Leben erhalten werde! <3


    Ich lade über das Smartphone keine Spiele oder Musik. Als nützlich finde ich noch den Bahnnavigator, da ich in Berlin manchmal die Übersicht verliere, welcher Bus/Bahn/Tram von wo abfährt und zu welcher Zeit.


    Als das mit den Smartphones anfing, ging mir dieser Pfeiffton von WhatsApp tierisch auf die Ketten und ich fragte mich immer, ob die Leute den Stummknopf nicht finden konnten. Das hat sich mittlerweile gebessert aber mir fällt eben auch auf, dass sich viele Leute mit dem Handy beschäftigen, statt mit ihrem Gegenüber. Ich persönlich lasse das Handy gerne aus, wenn ich mit Jemanden Zeit verbringe und auch wenn ich das nicht vom Gegenüber erwarten kann, so schätze ich es, wenn Freunde bewusst die Zeit mit einem verbringen und das Handy dann mal an 2. Stelle rückt.


    Es tut im Übrigen auch mal ganz gut, wenn man sich solche Ruhepausen einräumt, wie z.B. im Urlaub (wer jetzt nicht ständig seine Urlaubsbilder irgendwo posten muss, etc. ) Ich kann auch gut und gerne 1 Woche ohne Handy sein aber ich wüsste, dass sich mindestens eine Person Sorgen machen würde, wenn ich mich so lange nicht melden würde ^_^

  • Ich verwende seit knapp 4 Jahren ein Smartphone. Einen Internetvertrag habe ich nicht weil ich mit den Konditionen der Anbieter nicht zu frieden bin. Nutzen tue das Smartphone um Musik zu hören während ich mit dem Bus zur Arbeit fahre oder auf etwas warte, manchmal schaue ich mir Serien an, da vergeht die Zeit wie im Flug. Hin und wieder nutzte ich es um zu fotografieren und um mir Notizen zu machen. Wenn ich darüber so nachdenke habe ich das immer auch bei meinem alten Handy gemacht.


    Das solche Geräte einen Reiz haben kann ich schon verstehen, man sollte aber darauf achten das man selber das Gerät kontrolliert und nicht das Gerät einen selber. Ansonsten verstehe ich den Hate gegen Smartphones nicht. Wenn im Bus die Leute Zeitung lesen, zocken, schüler mit Smartphone Vokabeln lernen, Musik hören oder mit freunden schreiben kann doch nichts schlimmes dabei sein.


    Klar süchtige Idion gibt es, aber die gab es auch bei den normalen Handys, PCs etc. Wichtig ist es halt die Leute auf ihr Fehlverhalten hinzuweisen, wenn z.b. der Partner das Handy bei einem wichtigen Gespräch nicht abschaltet oder wenn das Kind die Uhrzeit vergisst wann es bett muss.


    Ansonsten ist es in meinem Umfeld so das das Smartphone benutzt wird aber man darauf achtet die anderen nicht zu vernachlässigen.

  • Ich habe kein Smartphone und werde mir vorerst noch keines kaufen. Bin nicht so die große Liebhaberin in diesem Sinne und brauche die meisten Gimmiks, die solch ein hochkomplexes Taschentelefon mit sich bringt einfach nicht. Nachdem mein Nokia 1650 leider aufgrund einer technischen Macke in den Ruhestand gehen musste, habe ich mir ein Nokia 105 Dual Sim gekauft. Nichts hochwertiges und teures, aber für meine Notfall-Telefonate reicht es vollkommen und das, denke ich, reicht auch. Wer jetzt unbedingt ein Smartphone möchte, kann es haben, ich selbst gebe mich mit weit weniger zufrieden.

    "Wie beim Kartenspiel kommt es auch im wirklichen Leben darauf an,
    das Beste aus dem zu machen, was einem gegeben wurde,
    anstatt sich über ein ungünstiges Blatt zu beschweren und mit dem Schicksal zu hadern."


    [Astor, Pokémon - Schwarze Edition]

    Nur noch sporadisch im BisaBoard.

  • Ich persönlich nutze mein Smartphone eigentlich kaum, wenn überhaupt würde ich sagen insgesamt max. 15 Minuten am Tag. Bin nicht so der Telefonierer und Nachrichten schreibe ich selten. Spielen tue ich auch nicht auf dem Handy, wenn dann schon Playstation oder Nintendo Switch.