Die große Halle

  • Ich glaube, ein Grund für mehr Energie ist, dass jeder mitmachen kann. Dadurch motiviert man sich auch gegenseitig. Bei der BBO warst du halt oft passives Teammitglied, sobald klar war, wer fürs Team antritt. Maximal dass man mit Feedback noch unterstützen konnte und Votes, aber sonst war es halt langweilig.

  • andre wenn man bedenkt, dass am Anfang noch 40 Abgaben zusammen kamen, haben gerade Mapping und Spriting (okay deutlich weniger einsteigerfreundlich aber dennoch), sehr abgenommen.

    Ich sehe da schon durchaus einen Abstieg, wo ich eben intern auch häufiger gehört habe, dass viele gerne was gemacht hätten, aber sie eben noch so viele andere Dinge für den Häuserkampf zu tun hatten. Daher ein paar Wochen mehr um alles aufzulockern, wären wirklich kein Problem finde ich.

    Natürlich muss damit auch nicht übertrieben werden. Die goldene Mitte zu finden, ist bei sowas wohl wirklich nicht so einfach.

  • Ich glaube, ein Grund für mehr Energie ist, dass jeder mitmachen kann. Dadurch motiviert man sich auch gegenseitig. Bei der BBO warst du halt oft passives Teammitglied, sobald klar war, wer fürs Team antritt. Maximal dass man mit Feedback noch unterstützen konnte und Votes, aber sonst war es halt langweilig.

    Denke ich auch, ja. Auf der anderen Seite raubt das allerdings auch wieder Energie, weil man früher halt ein bis zwei Sachen gemacht hat (oder wie blueberry einfach jede Fanwork-Kategorie), aber damit auch fertig war. Jetzt macht man - sofern die Zeit es zulässt, alles, worin man irgendwie fähig ist, probiert noch neue Sachen aus und wenn man auf einem Gebiet auch noch eine gewisse Expertise hat, dann hilft man da auch noch anderen Teammitgliedern. Dieser Energiegewinn, den man dadurch erhält, überall teilnehmen zu können, kostet halt auch wieder Energie, weil man so viel mehr macht und meistens noch den Teammitglieder hilft.


    andre wenn man bedenkt, dass am Anfang noch 40 Abgaben zusammen kamen, haben gerade Mapping und Spriting (okay deutlich weniger einsteigerfreundlich aber dennoch), sehr abgenommen.

    Ja, du hast natürlich Recht, wahrscheinlich würde es auch bei Mapping, Spriting, GFX mehr Abgaben geben, wären diese Aktionen eher am Anfang, weil sicherlich noch mehr Energie da war. Ich zweifele auch nicht an, dass der Workload zu hoch war. Ich denke aber, ein gewisses Gefälle bei den Abgaben lässt sich auch einfach mit der Einstiegsfreundlichkeit erklären. Ich habe ja noch nie irgendwie eine Fanwork-Abgabe gemacht und zumindest bei mir wäre es wohl so, dass meine Motivation, eine Abgabe zu erstellen, wohl von Grund auf höher auch in den Bereichen gewesen wäre, die tatsächlich die meisten Abgaben bekommen haben und das unabhängig davon, dass diese Bereiche so viele Abgaben bekommen haben. Das läge wohl eher daran, dass ich die Einstiegshürde zu Foto oder Fanfiction wohl als niedriger wahrnehme als für die anderen Fanwork-Kategorien. Es wäre aber tatsächlich interessant zu sehen, wie sich die Abgabenverteilung geändert hätte, wenn man die Fanwork-Kategorien einmal umgedreht hätte lol.



    Mal darauf aufbauend eine kleine Interessensfrage gerade an die Leute, die an vielen Fanwork-Wettbewerben mitgemacht haben: Wäre es für euch besser gewesen, wenn es anstatt im Zwei-Wochen Rhythmus zwei Aufgaben, eher eine Aufgabe in einem einwöchentlichen Rhythmus (aber trotzdem mit zwei Wochen Bearbeitungszeit) gegeben hätte? Also dass anstatt zum Beispiel in Woche 1 Foto und Fanfiction starten und man jeweils bis Woche 3 Zeit für eine Abgabe hat, in Woche 1 Foto startet und man hat bis Woche 3 Zeit dafür, in Woche 2 startet Fanfiction und man hat bis Woche 4 Zeit dafür, in Woche 3 startet KuH, etc.

    Das würde ja zeitlich auf genau die gleiche Dauer hinauslaufen, aber würde mich mal interessieren, ob das irgendwie besser oder schlechter angekommen wäre, weil man sich theoretisch immer genau eine Woche für eine Abgabe einplanen könnte.

  • Auf der anderen Seite raubt das allerdings auch wieder Energie, weil man früher halt ein bis zwei Sachen gemacht hat (oder wie blueberry einfach jede Fanwork-Kategorie), aber damit auch fertig war.

    Das war schon jedes mal ziemlich heftig. Dieses mal nehme ich das viel entspannter wahr. Ich möchte immer noch an so vielen Kategorien wie möglich teilnehmen, aber der Druck das alles alleine machen zu müssen und gleichzeitig immer was fürs Team reißen zu müssen, ist dieses mal einfach nicht da. Das macht die Teilnahme für mich viel angenehmer.

  • Ich würde das von User*innen selbst entscheiden lassen, definitiv nicht von den Mods.

    Dann werden aber vermutlich die meisten Leute in die Basisgruppe gehen, weil dort die Gewinnwahrscheinlichkeit höher ist als in der Profikategorie. Man könnte sowas natürlich noch mit einer höheren Punkteausbeute für den Profibereich verknüpfen, um auch das höhere Risiko damit "schmackhaft" zu machen, aber ich glaube, es würde dann sehr schwer werden, eine Punktekurve zu ermitteln, die auch den nicht so guten Ergebnissen im Profibereich noch genug Punkte gibt (im Vergleich zu guten Ergebnissen in der anderen Stufe), ohne dass diese so gut wird, dass dann die Basisstufe vernachlässigt wird.


    Zudem gibt es in den Wettbewerben ja meist nur eine geringe Anzahl an Abgaben, die qualitativ merklich herausstechen. Aber da ja auch traditionell viel mehr Subjektivität wie Vorliebe fürs jeweilige Motiv oder die Farbwahl in die Großevent-Votes einfließt, ist Profi-Qualität alleine auch wirklich gar kein Garant dafür, weit vorne zu landen. Besonders in Foto konnte man imo sehr gut sehen, dass gar nicht mal unbedingt die Fotos mit dem professionellsten Look in Bezug auf die Qualität der Aufnahme auch ganz vorne landen, sondern sich das schon ein bisschen verteilt hat. Würde daher auch allgemein in Frage stellen, ob es unbedingt nötig ist, diese kleine Menge an Abgaben abzuspalten.

    Bei Pixelart begünstigt es jetzt denke ich wirklich eher, dass mit typischen kleinen Sprites und großen Pixelwerken sich zwei sehr unterschiedliche Ansätze gegenüberstehen, die schwerer gegeneinander zu bewerten sind, weil der Unterschied einfach so groß ist. Andererseits funktioniert das sogar in KuH ganz gut und diverser als dort könnten Abgaben ja kaum sein. Da würde ich, wenn es denn sein muss, statt einer Profi-Abspaltung schon fast eher drüber nachdenken, einen Wettbewerb nur mit typischen Spriting-Arten auf einem kleineren Canvas zu veranstalten (also Hybride, Pattern, Self-Stuff usw.) und eine weitere Pixelart-Kategorie anzubieten. Ist halt dann ggf. etwas "doof", dass das gefühlt zu einem zweiten Fanart werden könnte. Also die Überschneidung ist da einfach schon sehr groß unter Umständen, weil es praktisch die gleiche Arbeit mit anderen Tools und anderem Workflow sein kann.


    Ich glaube, ein Grund für mehr Energie ist, dass jeder mitmachen kann. Dadurch motiviert man sich auch gegenseitig. Bei der BBO warst du halt oft passives Teammitglied, sobald klar war, wer fürs Team antritt. Maximal dass man mit Feedback noch unterstützen konnte und Votes, aber sonst war es halt langweilig.

    Ja, definitiv. Ich denke, dass das aber nicht nur für sonst etwas passivere Mitglieder zutrifft. Ich finds auch einfach angenehm, dass man nicht so sehr wie in den vorherigen BBOs als Einzelperson unter Druck steht die entscheidende (weil einzige) Teamleistung einer Kategorie abzuliefern, sondern wirklich die Leistung des restlichen Teams auch ganz wichtig ist. Etwas schade ist, dass sich in dem Format Collabs nicht so anbieten, weil es einfach eine hohe Punkteinbüße sein kann, wenn sich zwei Artists zusammentun (vor allem weil das tendenziell eher die erfahreneren Leute machen), aber da man trotzdem mehr miteinander arbeitet und jeder mitmachen kann, finde ich das ein zu verschmerzendes Opfer.


    Ich persönlich kann von mir jedenfalls sagen, dass ich ohne diese Verteilung der Verantwortung wahrscheinlich nur bei einem einzigen Wettbewerb mitgemacht hätte, nämlich Fanart. Ich hab einfach nicht so viel Freizeit und hätte dann als Teamrepräsentation nichts abgeben wollen, was nicht meine bestmögliche Leistung ist. Jetzt kann ich halt auch so mitmachen und meine Sachen müssen nicht 100 Prozent sein, weil meine Zeit und Motivation dafür einfach nicht ausreicht - und trotzdem kann ich damit vielleicht noch ein paar gute Punkte fürs Team holen, ohne einem anderen (motivierteren) Mitglied den Spot zu "stehlen".


    Mal darauf aufbauend eine kleine Interessensfrage gerade an die Leute, die an vielen Fanwork-Wettbewerben mitgemacht haben: Wäre es für euch besser gewesen, wenn es anstatt im Zwei-Wochen Rhythmus zwei Aufgaben, eher eine Aufgabe in einem einwöchentlichen Rhythmus (aber trotzdem mit zwei Wochen Bearbeitungszeit) gegeben hätte?

    Denke eher nein. Je mehr Themen man kennt, desto besser kann man sagen, was davon einem eher liegt und was nicht und dann den eigenen Zeitinvest entsprechend einplanen. Wenn ich nicht weiß, was als nächstes kommt und ein Thema passt mir so mittel, muss ich pokern. Entweder das nächste Thema wird besser oder schlechter - im blödesten Falle: entweder ich investiere bereits Zeit in etwas, das ich dann doch nicht so gut finde wie das neue Thema und dann verwerfe, oder ich hab hinterher eine Woche verloren, in der ich genauso gut schon hätte beginnen können.


    Bin daher eher ein Fan davon schon möglichst viel zu wissen und dafür insgesamt etwas längere Bearbeitungszeiten zu haben. Für die Spannungskurve ist natürlich regelmäßiger neuer Input besser, weil dann auch einfach immer neues zu diskutieren ist im Team, neue Ideen und Inspirationen entstehen. Aber für die Bearbeitung und die Abschätzung wo man am besten die eigene Zeit reinsteckt ist das nicht gut geeignet, was besonders bei den doch mittlerweile etwas höher liegenden Altersgruppen im Board im Vergleich zu vor einigen Jahren immer wichtiger wird, weil ja viele in wichtigen Phasen von Ausbildung und Studium stecken und/oder bereits im Berufsleben stehen. Dann sieht die Freizeit einfach etwas anders aus. In der BBO 2015 hab ich noch gerne ganze Tage in meine Abgaben investiert, heute... Hab ich bei sowas doch eher das Pareto-Prinzip im Kopf, lol.


    Fand das gewählte Modell bei den Kategorien deswegen auch insgesamt einen gelungenen Mittelweg. Es waren genug Aufgaben gleichzeitig bekannt und in Bearbeitung, aber mit dem leichten Versatz gab es doch noch regelmäßig etwas Neues.

  • Jetzt kann ich halt auch so mitmachen und meine Sachen müssen nicht 100 Prozent sein, weil meine Zeit und Motivation dafür einfach nicht ausreicht - und trotzdem kann ich damit vielleicht noch ein paar gute Punkte fürs Team holen, ohne einem anderen (motivierteren) Mitglied den Spot zu "stehlen".

    Das unterschreibe ich komplett. Gerade als jemand, der gerne mitmacht und Dinge ausprobiert, aber eigentlich nichts wirklich kann, bin ich sehr angetan vom Konzept des Häuserkampfes, auch wenn ich den Vergleich zur BBO natürlich nicht ziehen kann. Ich konnte mich einfach an die Aufgaben setzen und schauen, wie weit ich komme, gleichzeitig aber anderen aus dem Team Tipps und Feedback geben und wissen, dass es am Ende nicht an mir hängen muss.

    Mal darauf aufbauend eine kleine Interessensfrage gerade an die Leute, die an vielen Fanwork-Wettbewerben mitgemacht haben: Wäre es für euch besser gewesen, wenn es anstatt im Zwei-Wochen Rhythmus zwei Aufgaben, eher eine Aufgabe in einem einwöchentlichen Rhythmus (aber trotzdem mit zwei Wochen Bearbeitungszeit) gegeben hätte? Also dass anstatt zum Beispiel in Woche 1 Foto und Fanfiction starten und man jeweils bis Woche 3 Zeit für eine Abgabe hat, in Woche 1 Foto startet und man hat bis Woche 3 Zeit dafür, in Woche 2 startet Fanfiction und man hat bis Woche 4 Zeit dafür, in Woche 3 startet KuH, etc.

    Das würde ja zeitlich auf genau die gleiche Dauer hinauslaufen, aber würde mich mal interessieren, ob das irgendwie besser oder schlechter angekommen wäre, weil man sich theoretisch immer genau eine Woche für eine Abgabe einplanen könnte.

    Ich weiß nicht, ob das einen so großen Unterschied gemacht hätte, und bin da eher bei Effi, dass man aktuell die Möglichkeit hat, zu priorisieren. Nervig finde ich eher die parallelen Votingdeadlines, vor allem natürlich der eine Sonntag mit Fanfiction, Fotografie und KuH. Von der Organisation her war das natürlich nicht planbar und ich bin dankbar, dass bei Fanfiction und Fotografie auf drei Wochen ausgeweitet wurde, aber selbst zwei parallele Votings finde ich bei so vielen Abgaben anstrengend, weil man bei beiden frühzeitig anfangen muss, wenn man vernünftig begründen möchte.


    Und ich werde das noch mal im Feedbackthema nach dem Abschluss schreiben, aber bitte kein längerer Austragungszeitraum. Es macht mir wirklich Spaß, aber es ist auch gut, dass die Zeit bis zum Ende abzusehen ist.

    Und plötzlich schien ein neuer Kontinent

    am Horizont, wir sind noch lange nicht am End’!
    _________________________________________________- Flocon

    Pichu-Bruder von Neo7 und maaax.

    Ganz viele Gedichte zum Thema Liebe sind entstanden – schaut vorbei!

  • Mir ist im Spriting-Votetopic etwas aufgefallen, dass ich auch vorher schon ein, zwei Mal bemerkt habe: Und zwar werden die Bilder so furchtbar verschwommen angezeigt. Wenn ich sie mir aber in Paint kopiere, sind sie scharf, also sind die Dateien an sich okay.

    Geht das auch anderen so, oder stimmt mit meinem Computer/Browser irgendetwas nicht?

  • Mir ist im Spriting-Votetopic etwas aufgefallen, dass ich auch vorher schon ein, zwei Mal bemerkt habe: Und zwar werden die Bilder so furchtbar verschwommen angezeigt. Wenn ich sie mir aber in Paint kopiere, sind sie scharf, also sind die Dateien an sich okay.

    Geht das auch anderen so, oder stimmt mit meinem Computer/Browser irgendetwas nicht?

    Ja das ist bei mir auch. Der Browser vergrößert die wohl automatisch. Was gerade bei Pixelart bescheiden ist.

    Daher rate ich allen das Gesamtbild nicht zu vergrößern, außer natürlich man sucht nach Fehlern xD

  • Mir ist im Spriting-Votetopic etwas aufgefallen, dass ich auch vorher schon ein, zwei Mal bemerkt habe: Und zwar werden die Bilder so furchtbar verschwommen angezeigt. Wenn ich sie mir aber in Paint kopiere, sind sie scharf, also sind die Dateien an sich okay.

    Geht das auch anderen so, oder stimmt mit meinem Computer/Browser irgendetwas nicht?

    Ist das auch, wenn du dann die Originalversion öffnest?

  • Mir ist im Spriting-Votetopic etwas aufgefallen, dass ich auch vorher schon ein, zwei Mal bemerkt habe: Und zwar werden die Bilder so furchtbar verschwommen angezeigt. Wenn ich sie mir aber in Paint kopiere, sind sie scharf, also sind die Dateien an sich okay.

    Geht das auch anderen so, oder stimmt mit meinem Computer/Browser irgendetwas nicht?

    Ist das auch, wenn du dann die Originalversion öffnest?

    Bei mir ist es so.