[Alola] Das Paradies im Konflikt


Pokémon Karmesin und Purpur sind erschienen!


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  • Der Steinesammler in Not Vol.1


    Wuffels' erste Reaktion war eher zurückhaltend. Nach einem zögernden Blick zu seinem Trainer und einigen ermunternden Worten folgte es Cammy jedoch durch den schmalen Gang. Natürlich achtete er darauf, dass sich in ihrer unmittelbaren Umgebung keine Gefahren befanden, damit sie den nächsten Abschnitt ohne größere Probleme erreichen konnten. Im Stillen hielt er jedoch fest, dass er mit Wuffels zu forsch umgegangen war und das beim nächsten Mal ändern sollte. Manchmal ärgerte es Cammy, dass Menschen und Pokémon nicht so reagierten, wie er es gern hätte. Mit einem genervten Schnauben beließ er es allerdings dabei und konzentrierte sich wieder auf den vor ihnen liegenden Pfad.

    Auf der anderen Seite angekommen wartete ihr Auftraggeber vor dem großen Grasfeld. Wuffels' Trainer wechselte einige Worte mit ihm und richtete seine Frage nach interessanten Begebenheiten schließlich auch an Cammy. Falls er damit Edelsteine meinte, so konnte er ihm nicht weiter helfen. Zwar hatte Cammy ein geschultes Auge für vieles, was um ihn herum passierte, aber nicht für besondere Felsen. Aus einem ungewissen Grund fühlte er sich und die Gruppe beobachtet, als würde gleich jemand zuschlagen wollen. Ein aufmerksamer Rundumblick sorgte für keine große Offenbarung. Nachdem allerdings Wuffels mit seinem Gespür ebenfalls auf nichts ansprang, bildete er sich das vermutlich nur ein. Er hoffte lediglich, dass die anderen bald nachkommen würden.


    Rachel sah Cammy und Wuffels still hinterher, die direkt von Roxas begleitet wurden. Sie selbst konnte auf der gegenüberliegenden Seite nicht viel erkennen und war daher versucht, ihnen sofort zu folgen. Nachdem jedoch die Aktion ihres Partners Früchte getragen hatte, wollte sie ebenfalls versuchen, die übrigen Guardians zu mobilisieren.

    Mit einer etwas zu ausschweifenden Geste deutete Rachel in Richtung des Durchgangs. Gleichzeitig schluckte sie einen Kloß hinunter, als sie überlegte, wen die junge Frau ansprechen sollte. Sie beschloss, eher allgemein zu bleiben.

    „Kommt, sonst hängt uns Johann vielleicht noch ab.“

    Mit diesen Worten beschritt Rachel schließlich selbst den engen Pfad.

  • Der Steinesammler in Not Vol.1 Wasserstein


    Arcona grübelte eine Weile über Sandrines Worte. Ihr war nie in den Sinn gekommen, keine Flug-Pokémon zu trainieren, wenn sie den Himmel und das Fliegen doch so sehr liebte. Für Ari war es ganz natürlich, nur Pokémon dieses Typs zu trainieren, aber schließlich war sie auch in einer Familie von Flug-Trainer:innen aufgewachsen, während Sandrines Eltern wohl andere Interessen verfolgten als ihre Tochter. Ari fragte sich, wie es wohl wäre, wenn die eigene Familie ihre Leidenschaft nicht unterstützen würde, und entschied kurzerhand, dass sie das ganz sicher nicht davon abhalten würde, ihre Träume zu verfolgen. Dennoch stellte sie es sich ziemlich schwierig vor, sich erstmal vor ihren Eltern behaupten zu müssen. Ehrfürchtig beobachtete Ari, wie Sandrine mühelos über die Felsen kletterte, während ihre Pokémon voraushüpften. Ari selbst stolperte über jeden kleinen Kiesel, und das obwohl sie außnahmsweise sogar einmal feste Wanderschuhe trug, statt wie üblich barfuß zu gehen. Ihre Scheu vor steinigem Geröll unter ihren Fußsohlen war dann doch größer gewesen als die Abneigung gegen Schuhe. Trotz ihrer Ausrüstung bewegte Ari sich allerdings nicht annähernd so elegant wie ihre Begleiterin. Gern hätte sie Sandrine noch weiter ausgefragt, zum Beispiel wie man sich gegen einen wildgewordenen Stein zur Wehr setzen konnte, wenn gerade keine Gießkanne in Reichweite war. Aber das Mädchen erinnerte sie soeben daran, dass sie hier ja eigentlich eine andere Aufgabe hatten als über ihre Lieblingstypen zu quatschen und beende damit auch Aris geistigen Höhenflug.

    "Stimmt, schließlich lauern hier eine Menge extrem gefährlicher Gestein-Pokémon", pflichtete sie Sandrine bei und schaute sich hektisch um, ob sie nicht vielleicht sogar schon angefallen wurden. Aber die einzigen Pokémon in der Nähe waren die der anderen Guardians. Dabei fiel ihr auch Flamme wieder ein. Mit einem Blick in den Himmel konnte Ari ihr Pokémon nicht entdecken, also ließ sie einen langen, hohen Pfiff ertönen, um das Dartignis herbeizurufen.
    In dem Moment hörte sie das Mädchen, das vorhin noch mit Roxas in ein Gespräch vertieft gewesen war, aus der Ferne rufen. Sie stand vor einer schmalen Felsspalte und deutete ihnen, dass dort wohl der Weg entlangging. Roxas hingegen war schon verschwunden - offenbar hatten ihn die Felswände bereits verschlungen. Ari schluckte und kaute unruhig auf ihrer Unterlippe herum. Es gefiel ihr überhaupt nicht, sich nun auch noch in einen engen Felsspalt zwängen zu müssen. Wenn sie erstmal dort drinnen war, würde sie im Notfall nicht schnell genug wieder herauskommen.

    Nachdem Sandrine und Ari die letzten Felsen überwunden hatten, zweigte ein Pfad in Richtung Meer ab, dem Ari sehnsüchtig entgegenblickte. Doch das war leider nicht die Route, die Johann für sie ausgesucht hatte. An der Felsspalte angekommen blieb Ari stehen. Sie lächelte gezwungen und ließ Sandrine mit einer Geste den Vortritt. "Geh ruhig schon mal. Ich warte noch auf Flamme, damit sie weiß, wo wir hingegangen sind." Und um ein wenig moralische Unterstützung zu haben, aber das ließ Ari vorerst unerwähnt.

  • Der Steinesammler in Not Vol.1


    Gesteins- und Boden-Pokémon? Diese Aussage war sehr wage. Es gab sehr viele verschiedene Pokémon dieser beiden Typen. Dazu kam, dass je nach Gebiet und Region sich die Diversität massiv unterschied. Ob das der Grund war, warum Johann keine genauere Antwort gab? Kalypso sah von ihrer Grübelei auf, um dem Wanderer diese Frage zu stellen. Doch dieser und ihre Teamkameraden waren schon unterwegs. Sie liefen einen felsigen Pfad entlang und unterhielten sich fröhlich. Kalypso versicherte sich, dass Lazy in seinem Ball war und rief Surprise aus ihrem. „Hab bitte von oben ein Auge auf uns“, sprach sie in Eile zu ihrem Pokémon und hastete den Anderen hinterher.

    Warum nur mussten sie den anstrengenden Pfad nehmen? Buchstäblich neben ihnen verlief ein Pfad mit hohem Gras! Ok, Kalypso gab zu, dass im hohen Gras gefahren lauern können, denen sie ausweichen mussten, aber der Weg war gemütlicher und sie hätte etwas zum kochen finden können. Steine kann man nicht kochen…

    Endlich aufgeholt, bemerkte Kalypso, dass Johann nicht mehr bei der Gruppe war und Roxas sich in eine Felsspalte begab. Erinnerungen an die letzte Mission mit Roxas stiegen in Kalypso hoch. Unverzüglich wandte sie sich die Damen: „Wo ist Johann und warum geht Roxas in eine Felsspalte? Was hab ich verpasst?“ Weitere Fragen wurden unterbrochen, als Surprise auf ihrer Schulter landete. „Hast du etwas gesehen Surprise?“


    OT: so einmal fix mit Kalypso aufgeholt. Heute kein HS, dieser kommt nächste Woche ;)

    PS: und Marc27 hat surprise etwas gesehen, oder wollte sie nur einen peinlichen Kalypso auftritt verhindern? XD

  • Der Steinesammler in Not Vol.1


    Während Rachel gerade erst den engen Pfad betreten hatte, bemerkte sie hinter sich, dass Kalypso schnellen Schrittes aufgeschlossen hatte. Der verwirrte Ausdruck in ihrem Gesicht sowie ihre Fragen ließen darauf schließen, dass sie die genauen Umstände, warum sie den Weg einschlugen, nicht mitbekommen hatte.

    „Johann meinte, wir sollen hier entlang gehen“, sagte Rachel kurz angebunden und konzentrierte sich wieder darauf, den Durchgang hinter sich zu lassen. Immerhin wollte sie den Nachkommenden nicht im Weg stehen und weitere Fragen könnten gegebenenfalls von den übrigen Guardians beantwortet werden.

    Behutsam ging sie weiter und achtete darauf, die teils spitz hervorragenden Felsen zu umgehen. Ungeschickte Verletzungen wollte die junge Frau nach Möglichkeit vermeiden, besonders während ihres ersten offiziellen Auftrags. Durch die aufgewandte Vorsicht kam es jedoch glücklicherweise zu keinen großen Vorkommnissen und sie konnte den Weg erfolgreich bewältigen.

    Auf der anderen Seite bemerkte Rachel sofort das viele hohe Gras, das ihnen voraus lag. Wenn sie hier durchgehen wollten, könnte das eventuelle Kämpfe mit wilden Pokémon bedeuten. Johann wartete in der Zwischenzeit sehnsüchtig, bis seine Eskorte nachgekommen war, und auch Roxas sowie die Pokémon übten sich in Geduld. Ihren aufmerksamen Blicken nach zu urteilen begutachteten sie eingiebig ihr näheres Umfeld.

    „Na, Großer? Hast du etwas entdeckt?“, fragte sie Cammy, der zuerst seinen Kopf fragend ein bisschen schief legte. Schließlich schüttelte er sanft den Kopf und signalisierte so, dass nichts Interessantes zu sehen wäre.

    Rachel seufzte auf und machte den Weg vor dem Durchgang für die anderen frei. Sie spürte erst jetzt, wie sich ihr Herzschlag erhöht hatte. War das vielleicht die Aufregung vor dem Ungewissen, die sie nun eingeholt hatte? Was es auch war, so versuchte die junge Frau, nicht weiter daran zu denken. Während sie sich an einen freien Platz stellte, trat Cammy ebenfalls an ihre Seite.

  • Granitstein Steinesammler Vol. 1 Granitstein


    Ari stimmte Sandrine zu, dass sie auf Johann aufpassen mussten, weil, wie die andere sagte "hier eine Menge extrem gefährlicher Gestein-Pokémon" wären.

    Sandrine sah sich mit gerunzelter Stirn um. Bisher waren ihr noch keine Gesteinspokémon aufgefallen, weder friedliche, noch gefährliche. Zumal sie durch ihre Ausbildung auch bemerkt hatte, dass die wenigsten Pokémon von sich aus wirklich gefährlich waren. Sie wehrten sich, wenn man in ihr Revier eindrang oder sie, wie Johann offenbar, mit Erde bewarf. Manchmal war nicht ganz ersichtlich, warum die Pokémon aggressiv reagierten, aber meistens hatte es einen Grund. Selbst mit den Tauros hatten sie gestern doch noch verhandeln können. Aber als Sandrine bemerkte, wie viel Mühe es Ari machte, über die Felsen zu klettern, beschloss sie, ihre Überlegungen für sich zu behalten. Sowieso erregte das Geschehen vor ihr, viel mehr ihre Aufmerksamkeit.

    Durch ihr Gespräch mit Ari hatte Sandrine komplett verpasst, wie Johann sie überholt hatte. So viel zur aufmerksamen Eskorte ... Auf jeden Fall verschwand er gerade in einer Felsspalte, die hoffentlich einen Durchgang darstellte. Kurz nachdem auch Roxas durch die Felsspalte verschwunden war, rief eine andere Guardian, Rachel, ihnen zu, dass sie sich beeilen sollten, damit Johann sie nicht abhängte.

    Kurz vor Sandrine erreichte Kalypso die Felsspalte und fragte, was los sei. Rachel beantwortete dies kurz angebunden mit quasi ausschließlich der Richtungsangabe und verschwand dann selbst zwischen den Felsen.

    Verwundert sah Sandrine ihr nach. Dann wandte sie sich an Kalypso: "Tja, mehr weiß ich leider auch nicht."

    Trotz ihrer Schwierigkeiten mit den Felsen, kam Ari nur wenig später auch an. Tatsächlich sah sie aber wenig glücklich aus mit dem Gedanken, gleich zwischen den Felsen entlanggehen zu müssen, und ließ Sandrine somit den Vortritt, um noch auf ihr Pokémon zu warten.

    Sandrine warf einen kurzen Blick zu Kalypso, die gerade mit ihrem eigenen Dartignis beschäftigt war, und zuckte mit den Schultern.

    "Also gut, Rosie, wollen wir?", fragte sie schließlich ihr Sesokitz, das einen zustimmenden Laut ausstieß.

    "Wir sehen uns drüben", sagte sie zu den anderen beiden Guardians und folgte dann ihren Pokémon in den Durchgang. Tatsächlich hatte die zierliche Rosie deutlich weniger Probleme, durch die Felsen zu laufen als Sandrine, aber nur kurze Zeit später kam auch sie auf der anderen Seite wieder heraus. Vor ihr breitete sich hohes Gras aus (und ließen Sandrine an potenzielle Kämpfe denken ...) und endlich hatte sie auch wieder ihren Auftraggeber eingeholt. Geduldig wartete er auf seine Eskorte und ließ dabei den Blick durch die Gegend schweifen. Sandrine konnte es ihm nicht verdenken, und nachdem sie den Ausgang der Felsspalte freigemacht hatte, tat sie es ihm gleich.

  • Kräuter-Eskortevitalkraut


    Das hatte nicht so gut funktioniert. Zwei der fünf Wommel waren sie schon losgeworden und dann das. Eines der Wommel spuckte ein Klebenetz aus und dieses spannte sich nun zwischen ihnen und machte Bewegungen schwierig. Eleonora versuchte die Stiefel aus dem Netz zu ziehen und war relativ froh, lange Hosen angezogen zu haben. Auch wenn das nicht der gedachte Sinn war.

    Die Hotelierstochter machte große Augen und zuckte zusammen als eines der Wommel mit lautem Brummen an ihr vorbeiflog. Mensch, sind die schnell, dachte sie sich noch. Sie drehte den Kopf zum Ziel der Wommel, wollte mit dem Körper folgen und blieb stecken. Ein weiterer Blick nach unten und die Wommel hatten auch schon das Frubail erreicht.

    Die arme Chloe sah nach dem Zurückrufen ihres Pokémons so aus, als würde sie sich am liebsten irgendwo verkriechen. Die Wut, die sich bei diesem Anblick in Nora ansammelte, ließ sie mit einem Schrei heraus. "Tipsy!" Sie hielt kurz ein, als sie Zaveids Angriffe sah. Mit einer Handbewegung zu Chloe schrie sie weiter: "Blubber zwischen die Wommel und uns. Killer! Verhöhner auf die beiden Wommel." Noch mehr Klebenetze brauchen wir wirklich nicht.


    OT: Mir fehlen leider die Fernkampfattacken für einen Kampf im Klebenetz. Aber das ängstliche Rattfratz kann ja mit Verhöhner gleiche Voraussetzungen schaffen, indem es flugunfähige reinlockt oder so. (Beschwerden des Rattfratz muss dann Elmar übersetzen)

  • Der Steinesammler in Not Vol.1 Donnerstein


    Flamme war immer noch nicht zurückgekehrt, obwohl Arcona nach ihr gepfiffen hatte. Das sah ihr gar nicht ähnlich. So ungestüm das Dartignis gern mal war, auf die Befehle ihrer Trainerin hörte sie normalerweise ohne Probleme. Ari sah Kalypsos Dartignis herbeifliegen und auf der Schulter der Köchin landen. Es schien nicht beunruhigt zu sein, weshalb auch Ari sich noch keine Sorgen um Flamme machte. Flug-Pokémon waren normalerweise sehr loyal und kümmerten sich um ihre Artgenossen... Wenn Flamme etwas zugestoßen wäre, hätte Surprise das sicherlich mitbekommen.

    Während Sandrine in der Felsspalte verschwand, entdeckte Ari tatsächlich einen roten Fleck am Himmel und wenige Augenblicke später flatterte ihr Pokémon aufgeregt über ihrem Kopf herum. Flammes drängelndem Zwitschern zufolge hatte sie offenbar irgendetwas Interessantes entdeckt. So wie Ari ihr Pokémon kannte, tippte sie auf etwas Essbares.

    Ari warf einen Blick zurück zu Kalypso, welche noch mit ihrem eigenen Dartignis beschäftigt war und gar nicht auf sie achtete. Roxas, Rachel und Sandrine waren schon verschwunden, Kaliko war hingegen noch nicht in Sichtweite - vermutlich war sie ein wenig hinter ihnen zurückgefallen. Es sollte also gar nicht auffallen, wenn Ari ein klitzekleines bisschen später nachkam. Sie hatte nun die Wahl - entweder zwängte sie sich brav hinter den anderen Guardians durch die enge Felsspalte, oder sie schlug den Weg zum offenen Meer ein um nachzusehen, was ihr Dartignis entdeckt hatte... Und schon war Ari davongehuscht.

    Flamme flog voraus und wandte sich zielstrebig in Richtung Meer. Ein paar Flügelschläge von der Küste entfernt konnte Ari einen Schwarm Wingull über der Wasseroberfläche ausmachen. Hatte Flamme vielleicht einen neuen Freund gefunden? Zumindest hoffte Ari innerlich, dass die Wingull für Flamme nicht in die Kategorie "Essbares" fielen. An der niedrigen Felsenklippe blieb Ari stehen. Besser gesagt, sie blieb erst am äußersten Ende der Klippe stehen, wo ihre Fußspitzen bereits über die Felsen hinausragten, und beugte sich vorsichtig nach vorn. Flamme kreiste nun über dem Ozean vor ihren Füßen. Ein frischer Wind blies Ari vom Meer entgegen und brachte einen salzigen Geruch nach Meerwasser und Algen mit sich. Ari schloss die Augen, breitete die Arme aus und stellte sich vor, über das grenzenlose Meer zu fliegen. Fast schon fühlte es sich an, als würden ihre Füße den letzten Rest der Felsspalte verlassen... Ein wütendes Gezeter riss Ari aus ihrem Tagtraum. Flamme schwebte nun über einem aus dem Meer ragenden Felsen in der Luft und beschwerte sich darüber, nicht beachtet zu werden. "Was hast du denn, Flämmchen?", erkundigte Ari sich beschwichtigend bei ihrem Pokémon. Ihr Blick folgte dem von Flamme und endlich erspähte sie ein seltsames Glitzern auf dem Felsen im Wasser.


    OT: Ich schätze, Ari wird wohl mal wieder zu spät kommen x3

  • Kräuter-Eskorte


    „Beschuldigst du etwa mein süßes Frubberl diese hässlichen, fliegenden Dinger anzulocken?“, entgegnete Cloe auf die Aussage des Mentalisten.

    „Nein, natürlich nicht“, antwortete Elmar daraufhin, wobei er das letzte Wort betonte. Zumindest würde das Pflanzenpokemon die Wommel sicher nicht absichtlich herbeilocken. Aber er kam nicht dazu, diese zusätzliche Erklärung zu äußern oder genauer zu erklären, dass die Wommel sich nun einmal von dem Saft von Pflanzen ernährten, setzte das Hunduster eines Kameraden eine Brüller-Attacke ein. Eines der Insekten-Pokemon verzog sich daraufhin, ein anderes legte sich nun mit dem Hunduster an, und die verbleibenden zwei Wommel flogen geradewegs auf das Frubberl zu und begannen sich von diesem zu ernähren. Es überraschte den Mentalisten, dass dieses durch diese eigentlich natürlich auftretende Aktion schlagartig schwer angeschlagen aussah. Chloe bemerkte das auch. Sie rief ihr Pflanzenpokemon zurück in den Pokeball, fiel anschließend auf die Knie und murmelte dann: „Wenn ich das vorher geahnt hätte...“

    Die beiden Wommel wandten sich daraufhin der Kräuterfrau zu. Offensichtlich hatten sie mitbekommen, dass die Frau mit dem Verschwinden ihrer Nahrungsquelle etwas zu tun hatte.

    Zaveid ließ sein Vulpix daraufhin einen Eissturm auf die beiden Wommel einsetzen, und seinem Jungglut befahl er, das rechte Pokemon anzugreifen. Und auch Eleonora ließ ihre Pokemon die beiden Wommel angreifen.


    Tux hatte natürlich auch bemerkt, dass sich die Situation zuspitzte. Um die anderen Pokemon zu unterstützen, entschied er sich, seine Wasserattacke gegen das von dem Jungglut verschonte linke Wommel einzusetzen. Aber gerade als er diesen einsetzen wollte, merkte er, dass irgend etwas anders war. Anders als bisher bei der Blubber-Attacke fiel es ihm deutlich leichter, die Wassertropfen wie in einer Art Strahl geradewegs in die Richtung des Wommels zu schleudern, und auf diese Weise hatte der kleine Pokemon zum ersten Mal in seinem Leben einen Blubbstrahl eingesetzt.


    Off Topic:

    Ich lasse das Plinfa hier einfach einmal zum allerersten Mal den Blubbstrahl einsetzen, weil es ja durch das Level-Up bei der ersten Mission jetzt diese neue Attacke gelernt hat. Ich hoffe es ist OK so, wie ich das dargestellt habe.

    Die Karte habe ich übrigens jetzt noch nicht angepasst. Tux braucht sich nicht viel zu bewegen, weil er ja schon passend steht, und bevor ich mich entscheide, wo genau Elmar steht, hätte ich gerne zunächst einmal geklärt, aus welcher Richtung wir eigentlich genau gekommen sind.

  • Der Steinesammler in Not Vol.1


    Das eskalierte ja schnell. Kaum war ein Großteil der Gruppe angekommen, stellte Johann den Guardians seinen Partner Georock vor. Noch ehe sie reagieren konnten, verschwand das Gestein-Pokémon auch schon und der Steinesammler folgte ihm flink ihs hohe Gras. "Hey! Stehen bleiben! Wir sollen sie doch beschützen!", rief Roxas ihm hinterher, doch es war zu spät. Johann wurde von mehreren Pokémon umzingelt. Eins schaute bedrohlicher als das Andere. Vor allem das Wolwerock schien ziemlich verärgert darüber aufgeweckt worden zu sein. Roxas schüttelte den Kopf, konnte sich ein Lächeln aber nicht verkneifen. "Tja das wundert mich nicht wirklich. Er hat uns immerhin vorgewarnt dass er oft wilde Pokémon verärgert.", meinte er lachend. Natürlich wusste Roxas dass das eine heikle Situation war doch er musste daran denken wie oft er früher schon in so eine Situation gelandet war. "Na gut, dann wollen wir mal! Das Wolwerock ist wohl die größte Gefahr. Wir lenken das ab! Zeit aufzuwachen Mampfi! Genug gepennt!" Roxas weckte Mampfaxo indem er ihn leicht schüttelte und setzte es ab. Es war nicht gerade begeistert und gähnte erstmal lange. Als ihm klar wurde in welcher Situation sie waren riss es sich zusammen. Doch bevor es sich den Wilden widmete drehte es sich zu Roxas und starrte seine Tasche an. Es dauerte kurz bis Roxas verstand was es wollte, als ihm klar wurde das es heute noch nichts zu essen hatte. "Wirklich schlechter Zeitpunkt dafür..."Er holte etwas PokéFutter aus seiner Tasche und gab es Mampfaxo. Nachdem es gefressen hatte schien es nur so vor Kraft zu strotzen. Wuffels blickte dafür nervös zu dem gefährlich schauenden Wolwerock. Es war wohl etwas eingeschüchtert plötzlich sovielen Gegnern gegenüber zu stehen, dazu auch noch eine seiner Entwicklungen. "Hey wie wäre es wenn du dich um die Kleineren kümmerst und Mampfaxo und ich lenken den Großen ab?", meinte er und streichelte seinen Kopf. Wuffels schien kurz zu überlegen, schüttelte aber den Kopf und bellte laut. Anscheinend wollte es nicht weg von seinem Trainer und Mampfaxo. Es stellte sich an Mampfaxos Seite um zu zeigen dass er bleiben wollte. "Du willst uns helfen? Bist du sicher? Wenn dir das noch zuviel ist, ist das in Ordnung." Doch Wuffels bellte nur lauter. Roxas grinste daraufhin. "Na gut dann retten wir unserem Auftraggeber mal das Leben! Dafür will ich aber eine große Belohnung!" Mit diesen Worten widmete er sich dem Wolwerock. "Wuffels versuch mit Jauler seine Aufmerksamkeit zu erregen und Mampfi setz Horter ein!" Roxas suchte die Umgebung ab und fand einen kleinen Stein den er in Richtung des Wolwerocks warf.


    OT: Dann wollen wir mal hoffen wir können verhindern dass die wilden Pokémon Johann anknabbern. 😉

  • Der Steinesammler in Not Vol.1


    Nur wenige Augenblicke, nachdem Johann seinen Partner Georok befreit und es sich an der nahegelegenen Steinwand zu schaffen gemacht hatte, erhoben sich wilde Pokémon aus dem hohen Gras. Ihr Anführer, ein Nachtform-Wolwerock, jaulte unerschrocken in den Himmel und wandte sich sogleich dem ungewöhnlich vergnügten Johann zu. Auch Roxas schien die Sache eher mit Humor zu nehmen, was für Rachel absolut unverständlich war. Würden die Pokémon nicht zwischen ihnen und ihrem Klienten stehen, wäre die Situation vielleicht anders. So mussten sie aber zusehen, dass sie nicht nur die Pokémon schnellstmöglich vertrieben, sondern bald wieder zu Johann aufschließen und ihn vor weiteren Attacken schützen konnten.


    Aktuell sah Rachel nicht besonders viele Möglichkeiten, wie sie zu dritt gegen die fünf Pokémon ankommen würden. Georok war mit Essen beschäftigt, während sich Mampfaxo und Wuffels Wolwerock vornahmen. Sie hatte bereits davon gehört, dass die Nachtform besonders hinterlistig sein solle. Zwei Pokémon loszuschicken könnte also von Vorteil sein.

    Blieben also nur sie und … die Guardian mit dem Sesokitz. Jetzt gerade war vermutlich der schlechteste Zeitpunkt, nach Namen zu fragen. Beim Anblick der feindlichen Pokémon schloss die junge Frau aber, dass Sesokitz als Pflanzen-Pokémon wohl nur gegen Wolwerock und Voltenso Chancen hätte. Vielleicht noch gegen Hunduster. Die Hundemon waren allerdings ein ganz anderes Kaliber.


    „Cammy!“, rief Rachel, die sogleich ein mehr als wissendes und bereites „Uoh!“ an ihrer Seite hörte. Wer die Pokémon-Art Phlegleon nur in ihrer meist eigenbrötlerischen Phase sah, würde wohl nicht glauben, dass sie in angespannten Situationen eine sehr hohe Konzentration aufweisen konnten. Ihr Herzschlag war nach wie vor hoch, jedoch wusste sie, dass ihr Partner bereit für den Kampf war.

    „Aquawelle auf das Hundemon mit den großen Hörnern!“

    Noch während sich Cammy zwischen Rachel und die Pokémon stellte, formte er in Windeseile zwischen seinen beiden Handflächen eine größere Wasserkugel. Diese warf er gezielt auf das Gesicht des männlichen Hundemons, um es hoffentlich aus der Fassung zu bringen.


    Rachel konnte nicht darauf bauen, dass es von der Attacke bereits abgeschreckt sein würde. Vermutlich würde Hundemon auch nicht sofort aufgeben und selbst mit einer Attacke kontern. Zumindest war es aber einmal abgelenkt.

    Angesichts der Situation blieb der jungen Frau aber nichts anderes übrig, als auch ihr zweites Pokémon zu rufen. Sie hätte es bei diesen Gegnern am liebsten vermieden, allerdings hoffte sie, dass es Erfolg bringen würde.

    „Pandora!“, rief sie nun und entließ das Pokémon aus dem Pokéball. Beim Anblick der feindlichen Pokémon wich die Grolldra-Dame etwas zurück und blickte sich verwirrt nach Rachel um. Diese kniff die Lippen zusammen und bat mit einem Nicken still nach Hilfe. Auch wenn sich Pandora aktuell am liebsten auf dem Kopf ihrer Trainerin gesonnt hätte, so verstand sie das Anliegen und machte sich bereit für einen Angriff.

    „Danke. Erstauner auf Hunduster!“

    Grolldra waren selbst in ihrer Basisform für ihre hohe Geschwindigkeit bekannt und so setzte Rachel darauf, das vermutlich jüngste Mitglied der wilden Pokémon mit schnellen Angriffen zu erschrecken. Pandora flog in kürzester Zeit zu Hunduster hin und stieß einen spitzen, grollenden Schrei aus. Auch wenn der Angriff womöglich nicht der stärkste war, wurde zumindest ein weiteres Pokémon abgelenkt. Ein Gegenangriff wäre auf die kurze Distanz allerdings fatal, weswegen Rachel ihr Pokémon für den Moment in ihre Nähe zurück rief.


    OT: Falls das zu viel war, kann ich den Beitrag gern noch anpassen. Zumindest ist es mir ein Anliegen, dass niemand in der Gruppe angeknabbert wird.