[Alola] Basis der Guardians


Pokémon Karmesin und Purpur sind erschienen!


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  • Es brannte nirgends: David war so fleißig gewesen und war es immer noch, dass er Belaine wortwörtlich die Arbeit vor der Nase weggenommen hatte. Sie warf Dan ein entschuldigendes Lächeln zu, war sich aber nicht sicher, ob dieser das mitbekommen hatte. Währenddem sie sich noch fragte, wie sie denn jetzt die Zeit totschlagen konnte, fiel ihr die Erlösung auch schon in den Schoß – eine Lautsprecherdurchsage kündigte von der Ankunft der Guardians, die auf Mission ausgezogen waren. Belaine stutzte. Eben war es doch noch Morgen gewesen? Beeindruckend, aber auch ein wenig beängstigend, wie sie so viel vom Tag mit Nichtstun und dem Herumstehen neben David hatte verbringen können. Mit der Zeit war es eine eigenartige Sache. Mit einem großen anyway im Kopf eilte sie anschließend zum Parkeingang hinaus, sie wäre eine Närrin gewesen, wenn sie diese Gelegenheit, sich vor weiteren Anweisungen zu drücken, nicht wahrgenommen hätte.

    -

    Nudeln mit Hackfleisch. Nudeln mit Hackfleisch?! „Excuse me“, der Kantinenkraft ihren kritischsten Augenaufschlag zuwerfend brachte sie die Schlange vor der Essensausgabe ins Stocken, „und die vegetarische Option?“

    Ratlos drehte sich der Küchengehilfe zu einer seiner Kolleginnen um. „Haben wir… vegi, äh-“ Geistesgegenwärtig wuchtete die Kantinenköchin einen klobigen Container voller Gemüse auf die Ausgabefläche. „Natürlich, Liebchen, einmal Nudeln mit frischem Gemüse.“

    Belaine schaute höflich lächelnd zu, wie sie Gemüse auf ihre Nudeln schaufelte, und schaute dann die Köchin an, wartend. Diese erwiderte unschlüssig ihren Blick. Belaine blinzelte.

    „Und?“

    Die Köchin schob ihr den Teller zu. „Bitteschön.“

    „Ich meine“, Belaine lächelte immer noch, mittlerweile aber etwas steif, „und der Rest?“

    „Brauchst du mehr?“

    „Das ist doch bestimmt nicht das ganze Menu, das wäre ja…“ Sie lachte, als ob ihr gerade etwas sehr Absurdes in den Sinn gekommen wäre.

    „Nudeln mit Gemüse. Morgen kochen wir wieder was anderes.“

    Entgeistert starrte Belaine auf die bedrückend banale Speise vor ihr, bevor sie bemerkte, dass die Schlange schon unruhig geworden war. Das war alles? Nachdem sie sich so lange so sehr abgemüht hatte mit den Pokémon im Park? Sie leistete es sich, tief Luft zu holen und den Zeigefinger zu heben.

    „Ich… wir haben heute den ganzen Tag geschuftet. Ich hatte mir bloß etwas… Angebrachteres erhofft nach diesen Anstrengungen. Vielleicht wollt ihr in Zukunft eure Menüpläne auf unser Activity Budget anpassen?“

    Von der Köchin erntete sie nur einen zweifelnden Blick. „Sag‘ doch einfach, wenn du mehr willst.“

    Und ehe sie protestieren konnte hatte sich die Größe von Belaines Portion verdoppelt. Die Guardian seufzte leise und gab auf, murmelte ein Danke und schritt mit starrem Blick zu ihrem Platz.

    -

    Belaine hatte (kulinarisch dürftig) gegessen und nichts zu tun. Ziellos schlenderte sie durch die Gänge der Foundation auf der Suche nach interessanten Leuten, bis sie sich vor den Aufzügen wiederfand. Eine Idee kam ihr. Die Kantine war nicht wirklich voll gewesen, einige bekannte Gesichter hatte sie vermisst; also nahm sie an, dass noch nicht alle Guardians zurückgekommen waren… Vielleicht würde sie bei der Anlegestelle den letzten Rückkehrern abpassen können, um alle heißen Details ihrer Missionen brühwarm zu erfahren. Sie betrat die Aufzugskabine, wählte das Stockwerk und sauste nach unten.

    Lange hatte sie nicht suchen müssen, kaum hatten sich die Türen geöffnet, erblickte sie auch schon Eleonora. Aber – wie sie aussah, oh my, Belaine spürte die leeren Vibes schon von weitem. Sie musste eingreifen, sie konnte ihre Kollegin nicht in diesem verwundbaren Zustand stehenlassen.

    „Nooora!!“ Sie winkte und hastete so schnell sie ihre Stiefel trugen zu ihr hinüber. „Girl du siehst furchtbar aus, ich…“

    Sie holte aus zu einer Umarmung, besann sich dann doch etwas Besseren und nahm stattdessen Noras Hand. „Was ist passiert du musst mir alles erzählen komm wir bringen dich nach oben und holen uns einen Tee hattet ihr Erfolg was habt ihr gemacht die erzählen uns ja nichts aber jetzt ist alles gut also“-



    OT: @Olynien es tut mir ja fast ein wenig leid :3

    Die Timeline gerade bereitet mir Kopfzerbrechen aber ich denke nicht zu sehr darüber nach

  • Zaveid überlegte die ganze Fahrt wie er nun seine Zeit am Besten in ein effizientes Training stecken konnte. Das Aufstehen der anderen ließ ihn erst die Ankunft in der Foundation Basis bemerken.

    Der Silberhaarige musste nichts im Lager auffüllen und vorerst auch keine neuen Items im Poké-Markt kaufen. Daher wanderte er mit Jungglut zuerst auf die Dachterrasse um die erfolgreiche Mission mit einer kleinen Entspannungspause und guter Aussicht zu verbringen.


    Nach einer Weile bemerkte Zaveid einige Pokémon, die auf die Insel zuschwommen. Waren es etwa Lapras? Es war schwer zu erkennen, aber bei der Anzahl an Leuten die auf den Wasser-Pokémon ritten sollte es wohl die andere Gruppe sein. „Wenn sie auch wieder da sind wäre es wohl nicht schlecht in die Cafeteria zu gehen. Sonst ist nichts gutes mehr übrig und villeicht ist ja einer von ihnen da. Wenn sie einen starken Gegner hatten müssen wir es herausfinden!“, sagte der Orangeäugige zu seinem Partner. Nach einer motivierten Zustimmung begaben sich Beide in die Cafteria und waren vorerst alleine.


    Eine kühle Meeresbrise fuhr Kalypso durch die roten Haare. Auf einem Lapras ließ es sich deutlich angenehmer reisen, als auf dem Boot. Das Wasser-Pokémon wackelte deutlich weniger und der Gesang hatte eine beruhigende Wirkung. Diese entspannte Atmosphäre war genau das Richtige nach einer solch anstrengenden Mission. Kalypso lehnte sich an den Hals des Pokémon und wandte ihren Blick auf die Aprikoko in ihren Händen. Ein Zeichen der Zustimmung von Kapu-Kime. Ob jemand in der Foundation etwas damit anfangen kann? Sie hat gehört, dass man früher aus Aprikokos Pokébälle gemacht hatte, aber noch niemanden in Alola getroffen. Sie würde sich etwas umhören, sobald sie die Energie dafür wiedererlangt hat.

    Langsam kam die künstliche Insel, die Kalypso aktuell ihr Zuhause nennt, in Sichtweite. Als die Lapras in den Hafen einfuhren, fiel Kalypso auf, dass bereits das Boot der anderen Guardians zurück gekehrt war und Karl am Steg wartete. Jean band das Boot fest und richtete sich an die Guardians: "Die Mission ist hiermit für euch abgeschlossen. Ich werde für euch den Papierkram erledigen. Ihr könnt euch nun ausruhen. Morgen werden wieder neue Missionen auf euch warten." Danach ging er zu Karl und die beiden unterhielten sich über die Missionen.

    Kalypso stieg vom Lapras und streichelte es zum dank einmal am Rücken. "Vielen Dank für die Fahrt! Ihr habt uns sehr geholfen. Ich hoffe, wir sehen uns bald wieder." Das Pokémon antwortete mit einem lauten Ruf. Dann wandte sich Kalypso zum Aufzug und fuhr in die erste Etage. Aufgrund der vielen Strapazen hatte die Köchin einen riesen Appetit, sodass sie sich auf den Weg in die Cafeteria machte. Dort angekommen, fiel ihr Zaveid ins Auge. Sie begrüßte ihn fröhlich: "Hi Zaveid! Schau mal, was wir als Belohnung für unsere Mission erhalten haben!" Dabei hielt sie ihrem Mitguardian die Aprikoko unter die Nase.


    Es dauerte nicht lange bis der Silberhaarige etwas geruchloses unter die Nase gehalten bekam mit einer Begrüßung des energiegeladenen Rotschopfs. „Hey, dann wart ihr also ebenfalls erfolgreich?“, entgegnete Zaveid während er genug Abstand nahm um die Aprikoko von Kalypso anzusehen. „Eine Aprikoko? Wir haben ebenfalls eine erhalten, dieser bösartige Kapu hat sie auf meinen Kopf fallen gelassen und hatte nichtmal den Anstand gegen uns anzutreten!“, fügte er noch hinzu. Jungglut nickte währenddessen neben seinem Trainer zustimmend und der Gesichtsausdruck des Feuer-Vogels spiegelte die Unzufriedenheit über den nicht stattgefundenen Kampf.

    Mit einem Blick in Richtung Tresen der Cafeteria wechselte Zaveid das Thema: „Wenn wir in keiner Warteschlange landen wollen sollten wir uns allmähig was abholen. Was gibts heute wohl?“


    Kalypso kicherte. Zaveid war wohl etwas zu aufbrausend für den Kapu. Ansonsten hätte er ihn wohl nicht getroffen. Dann wanderte ihr Blick über die Theke. "Ich hab heute Lust selber zu kochen. Willst du mitkommen und wir reden über unsere Missionen? Ich such uns ein schönes Stück Fleisch raus und schau was ich zaubern kann." Mit den Worten ging Kalypso in die Küche.

    Die Angestellten in der Küche begrüßten die Rothaarige freundlich. Sie waren den Anblick der kleinen Frau schon gewöhnt. Kalypso winkte ihnen mit einem Lächeln zu und öffnete dann einen der vielen Kühlschränke. Sie zog ein Packet mit einem Karpador-Aufkleber heraus und ging zu einer freie Theke. "Dann erzähl mal, was bei euch so passiert ist", sprach sie ihren Mitguardian an, während sie das Fischfilet mit einem großen Messer kleinhackte.


    Aufgrund seines Hungers nach der Mission blieb dem Silberhaarigen keine Wahl als der Köchin zu folgen. Zumindest wusste er bereits, dass sie talentiert in dem Bereich war. Er nickte den Angestellten nur entgegen. Jungglut musste leider im Essensbereich warten.

    „Zuerst haben wir die entflohenen Tauros gesucht und danach haben Elmar und Plinfa Dolmetscher gespielt. Leider kam es nicht zu einem Kampf mit ihnen... Malik selbst stellte sich als Verantwortlicher heraus und sein Sohn Ikai rief die Tauros selbst zurück. Malik stimmt der Arbeit von uns Guardians nicht zu und glaubt wir stören die Kapus. Pff.“

    Nach einigen Details um die Tauros fügte der Orangeäugige noch hinzu: „Kaliko war zum Kundschaften auf einen Baum geklettert und lass mich dir sagen, bei der Technik und dem Tempo kann ich nichtmal mithalten. Sandrine schien beim Gespräch mit Ikai auch etwas aus ihrer Schale zu kommen. Das wären meine Eindrücke unserer Mission, nur hab ich trotzdem kein Kampftraining dabei erhalten...“


    Kalypso würzte den Fisch und gab ein Ei hinzu. Dann formte sie zwei Pattys aus dem Teig und legte sie in eine heiße Pfanne. Dabei erzählte sie von ihrer Mission, Nele und Emma und den Lapras. Aus einem Ofen, nahm die Köchin zwei dampfende Folienkartoffeln heraus und drapierte sie auf einem Teller. "Hättet ihr die Tauros nicht irgendwie anlocken können? Mit Essen zum Beispiel, nach deiner Erzählung wirkten sie ganz schön verfressen." Sie schnitt zwei Brötchen auf und bestrich sie mit Kräuter-Mayo und legte die Pattys oben drauf. "Bitteschön Karpador Burger!"


    Zaveid bedankte sich für den Burger und war nicht überzeugt von Kalypsos Idee: „Ich glaube nicht, dass man sie anlocken könnte und rechtzeitig aus ihrem Visier kann. Der Burger sieht wie erwartet gut aus. Sobald du deinen noch gemacht hasst sollten wir wohl wieder zu dem Essbereich, Jungglut braucht ebenfalls Futter.“


    Kalypso kratzte sich am Kopf. Dann schnippte sie und griff eine Dose mit Mais aus einem Regal. "Jungglut ist nah verwandt mit Vögeln oder? Dann sollte ihm das schmecken!" Dann nahm sie ihr Essen und ging in die Cafeteria.


    "Dein Jungglut ist doch schnell. Er hätte es mit einer Attacke bestimmt geschafft, den Angriffen der Tauros auszuweichen", sagte sie, bevor sie einen großen Bissen nahm. Der Geschmack des weißen Fisches harmonierte hervorragend mit der Süße und Salzigkeit der gezuckerten Soya-Sauce. Die Ofenkartoffel war dazu eine einfache Beilage, die schneller als Pommes zubereitet war. "Wenn du so sehr dein Kampftraining willst, können wir ja nachher zum Kampffeld gehen. Ich glaube, Surprise hat noch jede Menge Energie über."


    Jungglut nahm den Mais von Kalypso an und begab sich neben den zwei Guardians ebenfalls ans Essen. „Das stimmt, mit Scanner und Ruckzuckhieb haben wir dort etwas Spielraum. Leider beherrschen wir aktuell noch keine Kampf-Attacke weswegen ich mir nicht sicher bin ob es auf Dauer gut gegangne wäre. Schlussendlich waren es ja vier Tauros und bis auf uns war keiner scharf auf einen Kampf... Leider.“

    Zaveid schmeckte der Burger wobei er Fleisch favorisierte. Als er fertig war schlug Kalypso Teilnahme an einem Kampftraining vor. Da neigte sich der Silberhaarige nach vorne zu der Köchin und Jungglut platzierte ebenfalls seine Hände auf dem Tisch mit dem Blick zu ihr. „Da sagen wir sicher nicht Nein!!“, schrie er schon beinahe.


    Kleiner PP mit Kuraudo

  • Nach ihrem kleinem Umweg dauerte es nicht mehr lange bis Nora und Roxas die Insel erreichten. Während seine Begleiterin sofort die Basis betrat wartete er noch etwas. Roxas wusste dass es manchmal ewig dauern konnte sein Mampfaxo zu wecken. Nach ein paar Minuten gab er auf und schickte das schnarchende Pokémon zurück in seinen Ball. Danach streichelte er Lapras zum Dank den Kopf und stieg ab. Er hatte kurz bevor sie die Basis erreichten Hunger bekommen. daher lief Rixas direkt auf den Aufzug zu und nahm ihn der ihn direkt in den Vorbereitungsraum brachte. Von dort war es zum Glück nicht mehr weit zur Cafeteria. Als er den Raum verließ entdeckte er Nora die gerade von einem anderen Guardian angesprochen wurde. Auf den ersten Blick konnte er nicht erkennen wer es war aber das war ihm auch egal. Er brauchte was zwischen die Zähne und keiner von ihnen sah aus als hätten sie etwa zu essen dabei. Als er die Cafeteria betrat schlug ihm ein köstlicher Geruch entgegen. Fast schon wie in Trance lief er auf die Essenausgabe zu und ignorierte dabei alles andere. Eine der Köchin sah ihn schon von weitem. Als Roxas die Essensausgabe erreichte hielt sie schon einen Teller bereit auf dem ein großer Berg Nudeln mit Hackfleisch lagen. "Tja wenn das nicht Roxas ist. Ich habe schon gehört du hattest heute deine erste Mission. Ich hoffe doch du hast keinen Unsinn angestellt.",begrüßte sie ihn und reichte ihm den Teller. "Ärger? Sowas würde ich doch nie machen.", antwortet er vielleicht etwas zu schnell. Schnell bedankte er sich für das Essen und setzte sich an einen der Tische. Während dem Essen kam sein Wuffels aus seinem Ball heraus und schaute sich etwas neugierig um. "Wenn du nach Mampfi suchst der macht gerade ein Nickerchen." Etwas enttäuscht senkte es seinen Kopf. "Keine Sorge, wenn ich mit dem Essen fertig bin machen wir einen kleinen Spaziergang. Was hältst du davon?" Aufgeregt lief Wuffels hin und her und stupste mehrmals leicht mit seinem Kopf an Roxas' Bein. "Jaja, ganz ruhig ich beeile mich ja schon." Schnell schlang Roxas die Reste seines Essens runter ,gab seinen leeren Teller ab, verließ die Cafeteria und überlegte wohin sie wohl gehen sollten. "Was hältst du von der Dachterrasse? Dort oben ist genug Platz für einen Spaziergang?" Roxas wusste wie gern sein Wuffels dort oben war. Daher war er auch nicht überrascht als es erfreut auf und ab sprang. Er lächelte dem Pokémon zu und ging voraus.


    OT Roxas ist jetzt auch offiziell zur Basis zurückgekehrt und das ohne große Probleme.

  • 500 Pokédollar hat der Tag tatsächlich schon eingebracht, bemerkte Eleonora denkend vor sich hin. Fast schade, dass es hier so viel umsonst gibt, heh. Was uns wohl morgen erwarten wird? Eine Verschwörung haben wir ja schon hinter uns. Moment, rede ich echt von uns? Ohje. Wer sagt denn, dass sie beim nächsten Mal dieselbe Mission annehmen wie ich?!

    "Pling", machte der Fahrstuhl, der sicherlich doppelt so lange gebraucht hatte, wie es sonst der Fall sein sollte. Eleonora drehte sich nach links, um den Fahrstuhl zu betreten und war überrascht, dort eine andere Guardian stehen zu sehen. Wer, fragte sich Nora, ach ja, das ist...

    "Nooora", rief Belaine und rannte fast aus dem Gefährt auf sie zu. "Girl, du siehst furchtbar aus" Oh ja, danke, genau das was ich..hey, fügte sie den Gedanken noch einen ungläubigen Blick hinzu, als es so aussah, als ob die Retorin sie umarmen wollte. Das Nehmen ihrer Hand war die Folge, was um einiges besser war, wenn auch nicht zu den liebsten Dingen zählte, die Nora jetzt über sich ergehen lassen könnte.

    Einen Redeschwall später waren sie beide dann auch schon im Aufzug und der Knopf zur ersten Etage gedrückt.

    "Äh ja, ja wir hatten Erfolg, aber bevor ich noch weitere Komplimente über mein Aussehen im Speisesaal bekomme, würde ich es lieber in meinem Zimmer wechseln, wenn du verstehst?", versuchte es die Meeresökologin mit einem, wie sie dachte, verschwörerischem Blick.



    OT: Ich schätze Belaine wird nicht so schnell von ihrem Opfer ablassen, hm Ulti ?

  • „Ugh“, machte Belaine, als Nora auf den Speisesaal zu sprechen kam, „apropos Speisesaal, weißt du, was die uns heute aufgetischt hatten?“ Sie machte eine Pause, nicht etwa, um Nora nachfragen zu lassen, sondern einzig der Dramatik wegen. „Nudeln. Nudeln mit Gemüse oder Hackfleisch? Like, ich finde das verantwortungslos. How are we supposed to stay motivated like this? Ich kann doch morgens nicht die Basis mit gutem Gewissen verlassen, wenn ich weiß, dass ich am Abend mit Teigwaren abgespeist werde.“ Sie wischte sich eine Strähne nach hinten. „Aber“, fuhr sie weiter, „ich habe bereits den Vorschlag für einen an unseren Aktivitäten angepassten Menüplan gebracht. Ich finde ja, man sollte sich auch auf das Abendessen freuen dürfen, hm…“ Sie brach ab, denn sie hatte realisiert, dass sie höchstens oberflächlich auf Noras Aussage von eben eigegangen war. „Aber ich will dir dein Dinner nicht verderben, ahaha. Und ja of course ist Umziehen jetzt der right call, ich sollte mir dringend auch etwas anderes anziehen.“ Zwar hatte Belaines Outfit während ihrer Arbeit im Park mitnichten gelitten, doch sie trug immer noch ihre Arbeitskleidung, und dafür hatte sie nun wirklich keinen Grund mehr.

    Der Lift hatte das dritte Geschoss erreicht und die Türen öffneten sich. Belaine hatte bisher noch nichts aus Nora herausbekommen, doch sie beschloss, ihrer vorerst nicht weiter auf die Pelle zu rücken und sie in ihr Zimmer zu entlassen, nicht aber ohne sie vorher noch über ihre weiteren Vorhaben zu informieren. „Ich habe schon gegessen, alsooo… Dachterrasse?“ Solange die Sonne noch nicht ganz untergegangen war, sah sie noch keinen Grund, das Gym aufzusuchen. „Ich hole uns Tee und dann erzählst du alles über euren Erfolg, ja?“

    Nora winkend stieß sie die Tür zu ihrem Zimmer auf und betrat ihr Reich. Seitdem sie ihr von der Foundation bereitgestelltes Bett durch ein Doppelbett ersetzt hatte, hatte der Raum zwar an freiem Platz eingebüßt, doch das war ein Trade-off, den sie gerne in Kauf zu nehmen bereit gewesen war. Sie schmiss sich auf das Bett und begann, ihre Stiefel auszuziehen. Anschließend suchte sie sich etwas zum Anziehen für den Abend – ein Paar weite graue Jogginghosen und ein fliederfarbener cropped Poncho sollten genügen. Im Bad wurde der Lidstrich nachgezogen und die Frisur in Schwung gebracht, Zähneputzen lag auch noch drin. Andere hätten es wohl neurotisch genannt, aber Belaine brauchte diesen Prozess, um sich nach der überaus rudimentären Mahlzeit wieder rein fühlen zu können. Zuletzt stieg sie in ihre Sneakers und machte sich auf den Weg. Draußen war Nora nirgends zu sehen, entweder hatte sie bei der Klamottenwahl noch länger gebraucht als Belaine oder sie war bereits am Essen. So oder so schlug die Millionenerbin den Weg ein zum Fahrstuhl, jedoch nicht umgehend zur Terrasse, sondern erst in Richtung der Mall, um sich den versprochenen Tee zu holen.


    Das Café war geschlossen gewesen, natürlich. Die Renovationsarbeiten dauerten noch immer an. Belaine würde sich mit Tee aus dem Automaten - aus dem Pappbecher! - begnügen müssen. Entnervt hing sie vor der Maschine herum und wartete. Die Entbehrungen, die mit denen sie heute hatte fertigwerden müssen, hätten einen schwächeren Geist bestimmt schon lange gebrochen; aber sie war jetzt eine Guardian und wurde mit allem fertig (auch wenn dies das Beschweren über die Umstände nicht ausschloss), seien es nun verletzte Pokémon oder ein niederschmetternder Mangel an geöffneten Cafés. Mit zwei Bechern in der Hand ging sie dann zum Fahrstuhl zurück.


    OT: Tatsächlich ist Belaine taktvoll genug, um Nora eine Galgenfrist zu bieten :D Wir danken Miss Bates für ihre endlose Geduld und nehmen Anteil an den Strapazen des heutigen Tages 🙏

    S O M E B O D Y S S E W E R

    Einmal editiert, zuletzt von Ulti () aus folgendem Grund: Formatierung

  • Kalypso lächelte. Sie wusste, dass Zaveid einem Kampf nie ablehnen könnte. Nachdem sie also aufgegessen hatte, machten sie sich schnell auf den Weg zu den äußeren Kampffeldern.

    Als sie angekommen waren, rief Kalypso Surprise aus ihrem Ball. Das Dartignis setzte sich auf Kalypsos Unterarm, den sie ihr hinhielt. "Hallo Surprise. Hast du dich gut ausgeruht? Ich würde gerne Zaveid bei seinem Training helfen. Unterstützt du mich dabei?" Der kleine Vogel ließ einen erfreuten Ruf ertönen und schlug aufgeregt mit seinen Flügeln. "Ich fasse das als Ja auf." Kalypso lächelte und hob den Arm, damit Dartignis abheben konnte. Plötzlich sprang ihr zweiter Pokéball auf und Lazy erschien vor ihr. Es gähnte und sah auf das Kampffeld. "Oh Lazy, das kenn ich ja gar nicht von dir. Willst du auch kämpfen?" fragte Kalypso. Es verging ein Moment bis das Flegmon nickte. "Hast du was dagegen, wenn wir einen Doppelkampf austragen, Zaveid?" wandte sich Kalypso dann an ihren Trainingspartner.



    Dartignis und Galar-Flegmon, die Chancen standen eher gegen das feurige Duo mit dem eisigen Wind. Dazu war Zaveid beim Anblick des Flegmons stets dran erinnert, dass es ein "Zutatenlieferer" der Köchin war, was ihm immer noch nicht in den Schädel wollte.

    „Natürlich nicht!“, entgegnete der Silberhaarige auf die Doppelkampf-Frage und jonglierte dabei den Superball in seiner Hand. Schließlich erschien das Alola-Vulpix aus dem Ball und streckte seine Pfoten zuerst grazil und süß wie immer. Mittlerweilen kannte es seinen Trainer und Jungglut gut genug um aus die aktuelle Lage binnen Augenblicken zu verstehen und nickte ihren Team-Kameraden zu. Strategisch gesehen war Dartignis eine Gefahr für Vulpix und Flegmon für Jungglut. Für den Tutor schien es am Sinnvollsten den Feuer-Vogel zu priorisieren und darauf zu pokern, dass Jungglut Wasser Attacken ausweichen würde. Hoffentlich würde Lazy seinem Namen treu sein.

    Zaveid stand auf der Seite weiter vom Hauptgebäude entfernt mit Jungglut rechts vor ihm und Vulpix links. Voller Euphorie und Tatendrang erkundigte er sich nach der Bereitschaft des Rotschopfs und ihrem Team: „Seid ihr bereit?!“



    Kalypso hatte das Gebäude im Rücken und die Sonne links von ihr. Diese näherte sich dem Horizont und tauchte den Himmel in ein rötliches Licht. Surprise stand rechts von ihr und Lazy links.

    "Ok Zaveid, auf ein faires Match! Bereit oder nicht ich fange an! Surpise Nitroladung auf Vulpix. Lazy einen Gähner hinterher!"

    Das Dartignis hüllte sich in Flammen und stürzte in gerader Linie auf das Pokémon vor ihr zu. Das Galar-Flegmon hob den Kopf und formte eine rosane Blase darin, welche es auf das Vulpix schräg vor sich stieß.



    Der Silberhaarige konnte nicht anders als Feuer mit Feuer zu bekämpfen und folgte seinem Gegenüber direkt mit eigenen Befehlen: „Jungglut, zeig dem Vogel deine Leidenschaft mit einer eigenen Nitroladung bevor es Vulpix erreichen kann! Vulpix weich mit einem Rückwärtssprung dem Gähner aus um Distanz zu den Zweien aufzubauen und setz Aussetzer auf den Gähner ein!“

    Das Feuer-Pokémon hüllte sich ebenfalls in Flammen und stoß sich mit seinen kräfitgen Beinen in die Flugbahn des Dartignis ab um den Aufprall mit Vulpix zu verhindern während die Eis-Füchsin wie befohlen die Distanz aufbaute und die Einschläferung vermied sowie die Kontermaßnahme Aussetzer began.



    Mit erhöhten Geschwindkeiten prallten das Dartignis und das Jungglut aufeinander. Funken stoben umher, aber viel Schaden schien der Aufprall nicht verursacht zu haben. Immerhin war Surprise ebenfalls vom Feuertyp und konnte Hitze gut ab. Die Gähner-Blase ihres trägen Partners zerplatzte ohne Wirkung am Boden, da das Vulpix ihr ausgewichen war und der Konter mit Aussetzer traf den schwerfälligen Lazy auch prompt.

    "Netter Zug, Zaveid!" rief Kalypso. "Mal schauen ob du das nochmal kannst. Surprise nochmal Nitroladung auf Vulpix. Lazy jetzt Konfusion auf Jungglut. Diesmal lassen wir uns nicht aufhalten!"

    Erneut schlugen Flammen um Surprise und mit noch höherer Geschwindigkeit als vorher stieß es vom Himmel herab. Währenddessen fingen die Augen von Lazy an, bläulich zu leuchten. Sein Blick war auf das Kampf-Hühnchen fokussiert.



    „Kämpfe sollen ja langwierig sein und unser Feuer erlischt nicht so schnell!“, rief der Tutor zurück. Die gleiche Taktik konnten sie jetzt aber nicht mehr einsetzen. „Jungglut weich mit Scanner aus und zeig Surprise dann deine Beinkraft mit Aero-Ass! Vulpix Pulverschnee auf den Boden damit es deine genaue Position nicht mehr sehen kann!“

    Unter einem konzentrien Blick auf Lazy hatte Jungglut die Attacke des Gegners genaustens erfasst und konnte sie erfolgreich vermeiden. Direkt darauf stieß es sich wieder in Richtung des anderen Feuervogels ab um ihm eine Ladung Beinkraft zu verpassen. Vulpix versprühte währenddesen in einem kleinen Radius dünnen weißen Schnee welcher farblich mit seinem Pelz synergierte.



    Dartignis rasste auf das Vulpix zu. Dieses hüllte sich in feinen Schneenebel. Da es sich allerdings nicht von der Stelle entfernte und Surprise ihren Kurs beibehielt, wurde das Vulpix von der Nitroladung direkt getroffen. Bevor sich Surprise über den Treffer freuen konnte, tauchte das Jungglut hinter ihr auf und schlug mit einem Aero-Ass zu. Der Angriff saß und schleuderte das Dartignis ein gutes Stück zurück. Kalypso biss sich auf die Unterlippe. "Dein Kampfstil ist echt nicht zu unterschätzen."



    „Danke, aber versteck dein eigenes Licht jetzt nicht hinter'm Mond“, reagierte der Silberhaarige auf das Kompliment. In der Hitze des Gefechts leitete er meistens seinen Fokus dermaßen auf den Kampf um, dass seine Gesprächsfähigkeiten reduziert werden als Konsequenz.

    Jetzt war die Chance das Blatt zu ihren Gunsten zu wenden und den vorherigen Doppelfokus auf Vulpix zurückzuzahlen. „Vulpix frier ihren Atem mit Eissturm ein! Jungglut spring um Höhe zu gewinnen und gib Dartignis mit einem Aero-Ass von oben den Rest!“ Die Nitroladung erfreute die Eis-Füchsin keineswegs und wie sehr sie durch den einen Feuer-Angriff direkt mitgenommen war erzürnte sie selbst. Dementsprechend gerne stoß sie den eisernen Sturm auf die zwei gegnerischen Pokémon aus.

    Jungglut sprang bevor es von der verbündeten Attacke getroffen werden konnte diagonal in die Höhe und visierte Surprise erneut mit der Flug-Attacke an. Es hatte den Plan seines Trainer direkt verstanden. Wenn es durch den Eissturm abgelenkt war erhöhte dies seine Trefferchancen und der direkte Aufprall mit dem Boden nach Junggluts Attacke wäre ein guter Bonus.



    Mit Entsetzen sah Kalypso, wie sich der Eissturm auf sie zu bewegte. Ausweichen war unmöglich und mit dem Aero-Ass in der Hinterhand sah es nicht gut aus. "Surprise, Ruckzuckhieb! Wir kommen Ihnen zuvor! Lazy bereite eine Aquawelle vor, sobald Jungglut gelandet ist, wird es nass!"

    Rücksichtslos rasste das Dartignis durch den Eissturm auf das Vulpix zu. Lazy ließ sich die Treffer nicht anmerken (oder bemerkte es die Eissplitter noch nicht?) während es eine Kugel aus Wasser vor seinem Mund formte.



    Die schnelle Reaktion sowie die Kamikaze-Handlung der Köchin überraschte Zaveid etwas. Gegen den prioriäten Angriff auf Vulpix konnte er nichts mehr unternehmen, bis schließlich Vulpix bewusstlos wurde gefolgt von Junggluts Aero-Ass auf Surprise und dessen K.O.

    „Scanner!“, befahl der Orangeäugige noch reflexartig vor der Aquawelle.



    Entsetzt musste Kalypso zusehen, wie ihre Surprise kampfunfähig zu Boden ging. Allerdings hatte sie es vorher geschafft, das Vulpix ebenfalls zu besiegen. Kalypso rief: "Stop!" allerdings reagierte Lazy darauf zu spät und feuerte noch die Aquawelle ab. Zaveid hatte zum Glück noch seinem Jungglut rechtzeitig Scanner befohlen, sodass es im letzten Moment ausweichen konnte.

    "Auszeit!" rief Kalypso erneut. "Lass uns den Kampf als Unentschieden gelten! Ich habe nicht erwartet, dass es bis zum K.O. geht. Ich würde gerne Surprise ins Center bringen." Mit den Worten rief sie das Dartignis in ihren Ball zurück.



    Überrascht von Kalypsos Ausbruch reagiert Zaveid knapp: „Na gut.“ Er rief Vulpix in den Superball zurück und wandte sich danach an seinen feurigen Partner: „Willst du auch zur Kontrolle ins Center oder bist du noch fit genug?“

    Jungglut hatte neben der "Nitro-Kollision" nicht wirklich viel abbekommen dank Scanner. Daher klopfte das Feuer-Pokémon stolz auf seine Brust und der Silberhaarige verstand, dass es noch mehr als genug Kraft hatte ohne von Courtney kontrolliert zu werden.

    Der Tutor begab sich samt Pokémon zuerst zu Kalypso und stubste sie leicht mit dem Ellenbogen an: „Da ist die feurige Leidenschaft des Kampfes wohl in dir entfacht worden?“ Den Spruch konnte Zaveid sich nicht verkneife, schließlich waren die meisten selten annähernd so kampfbegeistert wie er.

    „Aber gut, wir sollten dann zuerst zu Courtney ins Center, die zwei haben sich eine gute Erholung verdient.“, fügte der Silberhaarige noch hinzu in ging in Richtung Hauptgebäude.


    Kalypso lächelte. Anscheinend war das Kampfesfeuer tatsächlich in ihr entfacht worden. Sie nahm Lazy auf den Arm, der ein paar Kratzer abbekommen hatte und ging mit Zaveid zurück ins Hauptgebäude.


    OT: Part 2 des PP mit Marc27 es hat sehr viel Spaß gemacht :D

  • Bevor Eleonora im Fahrstuhl ihre Antwort bekam, wollte ihr Gegenüber wohl noch etwas über das Menü reden. Ach Belaine.

    Hätte selbige nicht einfach weiter geredet, hätte Eleonora sie wohl mit den Worten zurecht gewiesen, dass sie Nudeln, Gemüse und Hackfleisch einiges abgewinnen konnte. Vitamine, Eiweiß, Kohlenhydrate und noch eine Menge anderes nützlich und zu Hause wäre es kein Thema gewesen, auch Abends eine warme gehaltreiche Mahlzeit zu sich zu nehmen. Um die Mittagszeit sollte es schließlich in Fuchsania und Umgebung viel zu entdecken geben. Nun hatte Belain dies aber getan, also schluckte sie die Bemerkung runter für einen anderen Tag.

    Ob Miss Bates nun Einsicht hatte oder einfach nur ein Blick auf die Meeresökologin genügte; das Umkleiden war dann wohl wieder ein Thema. Es war allerdings auch hier so, dass Erstere ihren Hang zur Dramatik offenbarte. Ihre Kleidung war jedenfalls sauber, soviel sah Eleonora. Vielleicht an den Schuhen? Ja, das könnte tatsächlich ein Dreckfleck sein, dachte sie sich noch, bevor das typschie "Pling" ertönte und die Fahrstuhltüren auseinander glitten.

    Ein schnelles "Ja" in etwas höherer Tonlage auf Belains Frage nach dem Ort des Treffens gemurmelt, befand sich Nora auch schon in ihren eigenen vier Wänden. Damals in dem Hotel ihrer Eltern musste sie jenen zuhören, deren Probleme sie nicht ganz verstand, und brav nicken. Und eigentlich dachte sich Nora, dass es hier anders wäre und ja, es könnte auch anders sein. Belaine hatte sie nur auf dem falschen Fuß erwischt. Das nächste Mal jaha, da würde sie ihr aber die Meinung geigen...oder so.

    Als erstes mussten die Schuhe weg. Auf dem Weg zwischen Fahrstuhl und Zimmer hatten sie zwar keinen Ton mehr von sich gegeben, aber wirklich trauen tat Nora dem Frieden nicht. Die neue Ausrüstung in Form von Schnorchel und Taucherbrille war längst in der Sonne Alolas getrocknet und hatte damit Platz auf dem Schreibtisch. Notiz an mich selbst: nicht vergessen.

    Danach holte sie Killer, das Rattfratz heraus, welches nach der Überfahrt keine Bewegung bekam und befreite Tipsy in dem gefüllten Waschbecken des Badezimmers, damit diese auch ihren Spaß hatte. Anschließend galt es, ein anderes Kleidungsstück, welches noch nicht mit Salzwasser in Berührung kam, herauszusuchen und die Meeresökologin hatte auch eine Idee, welches das sein sollte: Ein Geschenk ihrer Eltern, ein Souvenir aus Fuchsania, damit sie auch ja nie vergisst, woher sie kommt. Ist gut, ich tue euch den Gefallen. Aber nur heute!, dachte sich Nora, auch wenn sie wusste, dass ihre Eltern das wohl nie mitbekommen würden.

    Ein Blick in den Spiegel offenbarte schließlich, dass es nicht mit einer Katzenwäsche getan war, also war Duschen angesagt. Das würde zwar länger dauern, aber Belaine musste eh warten, bis sie mit dem Essen fertig wäre. da würde diese Zeitspanne auch nicht mehr viel ausmachen.


    Frisch belebt und mit fidelen Pokémon an ihrer Seite betrat Nora den Gang vorm Zimmer, den Fahrstuhl und endlich den Speisesaal.

    Der erste Blick ging zu den Schwingtüren. Die Welt dahinter zeigte meist recht deutlich, ob die Köche und Köchinnen überfordert waren oder nicht und dementsprechend auch wie gut die Speisen zubereitet waren.

    Schien alles in Ordnung zu sein. Und nur um Belaine ein wenig zu ärgern, nahm Nora sich Nudeln mit Hackfleisch und Gemüse. Die Salatecke lies sie für diesen Tag außen vor. Der Teller war schon gefüllt genug und ehrlich gesagt, hatte sie auch keine große Lust darauf.

    Freie Plätze gab es auch noch und das war wichtig. Wenn sie später noch die Geduld aufbringen sollte, mit ihrer Kameradin zu sprechen, wollte sie sich dabei wenigstens nicht wiederholen...auch wenn es sicherlich interessant gewesen wäre, wenn ich etwas über die andere Mission erfahren würde, dachte sie sich beim Hinsetzen. Fein, Belaine. Du bekommst deine Story. Aber diese Nudeln sehen im Moment zu gut aus, heheh.


    OT: Die Galgenfrist nehme ich gerne an. Aber ich fürchte, weiter als hier sollte ich noch nicht schreiben. Also wird das Treffen auf vorerst unbestimmte Zeit verlegt. Würde mich aber schon interessieren, woher das Hackfleisch kommen könnte. Etwa von Tauros?

  • Nachdem sie mit dem Boot wieder bei der Basis angekommen waren, ging Elmar gleich als erstes zu seinem Zimmer, um die Aprikoko und das Buch, welches er auf der Hinfahrt als Geschenk bekommen hatte, dort hin zu bekommen. Aber statt dann gleich weiter in die Kantine zu laufen, setzte er sich erst einmal an seinen Schreibtisch, und begann noch einmal, etwas in dem Buch zu blättern, und an ein paar Stellen begann er auch, eine halbe Seite oder so zu lesen.


    „Plinfa pli, fa pli plinfa pli?“, meldete sich Tux, als er bemerkte, dass der Mentalist sich irgendwie zu sehr mit dem Buch zu beschäftigen und darüber das Abendessen schien.

    Der Brillenträger klappte daraufhin das Buch zu und legte es den Schreibtisch. „Ich glaube, du hast recht“, meinte er dann, hob das kleine Wasserpokemon hoch und setzte es auf seine Schulter. Anschließend machte er sich auf den Weg zur Cafeteria.


    Nachdem er sich einen Teller mit Nudeln, Hackfleisch und einer extragroßen Portion Gemüse geben lassen hatte, begann er, sich nach einem Tisch umzusehen. Tatsächlich waren noch etliche Plätze frei, aber bei dem Umsehen hatte er bemerkt, dass Eleonora alleine an einem Tisch saß. Kurzerhand ging er zu ihr, deutete auf den Platz ihr gegenüber und fragte: „Entschuldige bitte, ist dieser Platz noch frei?“


    Off Topic:

    @Olynien  Ulti ich hoffe, es ist in Ordnung, wenn ich euer Treffen auf der Dachterrasse noch etwas durch eine Interaktion in der Caffeteria hinaus zögere.

  • Roxas wollte noch kurz seinem Zimmer einen Besuch abstatten. Als Wuffels merkte dass Roxas schon ein paar Stockwerke vorher aussteigen wollte, jaulte er leise und schaute enttäuscht auf dem Fahrstuhlboden. Ein paar der Anwesenden schauten es mitfühlend an. "Keine Sorge, wir machen schon noch unseren Spaziergang aber vorher würde ich gern noch meine Tasche in mein Zimmer legen", lachte Roxas und streichelte den Kopf seines Pokémon.

    In seinem Zimmer angekommen schaute er sich kurz um, bevor er die Tasche auf sein Bett warf. Wie üblich herrschte hier Chaos. Klamotten lagen unordentlich verteilt herum, auf seinem Schreibtisch lag ein Haufen geöffneter Bücher. Jedes über Legenden oder Mythen einer anderen Region. An der Wand darüber hingen Karten verschiedener Regionen. Darauf waren Zettel und anderes befestigt. Jeder Zettel mit einer Notiz darauf. Er hatte diese Karten früher stundenlang studiert um herauszufinden wo er die nächste Spur zu einer Legende finden würde oder den Beweis dass es mythische Pokémon tatsächlich gibt. Aber seit er die Ausbildung zum Guardian machte waren diese Karten nur noch Deko die er ab und zu noch ansah. Ungeduldig kläffte Wuffels ihn an und stieß leicht mit seinem Kopf an die Tür. "Da ist aber jmd. ungeduldig. Gut, gut wir gehen ja schon." Es dauerte nicht lange bis die zwei den Aufzug nach oben nahmen und die Dachterrasse erreichten. Die Terrasse war einer der Orte an dem sein Wuffels unbekümmert herum tollte ohne nervös zu sein eine fremde Person oder Pokémon zu treffen. Es spielte sogar mittlerweile ab und zu mit den Flug-Pokémon die hier landeten. Während Wuffels seinen Spaß hatte, genoss Roxas die Aussicht über die Gehege und das Kampffeld. Wie es schien lieferten sich sogar gerade zwei Guardian einen Kampf, allerdings konnte er nicht genau erkennen wer. Er schaute kurz zu bevor er sich eine Coladose aus dem Automaten holte und sich auf eine der Bänke setzte und seinem Wuffels beobachtete. Es dauerte nicht lange bis sein Mampfaxo aus dem Ball auftauchte und sich streckte bevor es sich umsah. Noch bevor Roxas etwas sagen konnte, entdeckte es Wuffels und fing an mit ihm zu spielen.

  • Mit Chabi auf dem Arm und einem schnüffelnden Nott im Schlepptau betrat Belaine die Dachterrasse und steuerte eine etwas abseits gelegene Bank mit Meerblick an. Sie nahm Platz, setzte ihr Plinfa neben sich und streichelte ihrem Hunduster mit dem Fuß über den Rücken, während sie ihr Handy aus der Hosentasche holte. Eigentlich hatte sie nur kurz die Zeit überprüfen wollen, doch eine Pop-Up-Benachrichtigung der Streaming-App ihres Vertrauens ließ ihr Herz augenblicklich schneller schlagen – Goodness, wie hatte sie das bloß vergessen können?!


    Galar-Star-Turnier Tag 3: Kabu – Betys (23:15 GAL)


    Hibbelig vor Vorfreude entsperrte sie und auf einmal war das Warten auf Nora sehr sekundär – Belaine hätte es nie zugegeben, aber bei einem Live-Kampf ihres ausländischen Favoriten musste sie einfach dabei sein, ihre Kollegin konnte sie auch danach noch ausfragen. Im Idealfall würde Kabu mit Betys den Boden aufgewischt haben, noch bevor Nora mit dem Essen fertig war. Hach, Betys. Während Gleichaltrige den verbissenen Feen-Trainer auf Händen getragen hätten, stand Belaine nach wie vor dazu, dass der Junge auf dieser einen Kurzvideoplattform (ihr wisst, welche) besser aufgehoben wäre. Und außerdem sagte ihr eine Stimme im Hinterkopf, dass ihm Erniedrigung gut stehen würde. Kabukabukabu. Sie steckte sich ihre Kopfhörer in die Ohren, zog die etwas ratlos dasitzende Chabi näher zu sich heran und sprang in den Stream. Der Kampf hatte noch nicht angefangen und Alt-Champion Delio schwang wie vor jedem offiziellen Kräftemessen seine Rede über das Sprengen von Grenzen und der Qualität der Trainer aus Galar. Während es der Held der Region zwar verstand, die Menge anzuheizen, war sein Sinn für Mode noch immer zum Davonrennen – der Typ brauchte definitiv jemanden, der ihm beim Anziehen half, und am besten gleich noch einen Friseur. Ungeduldig wartete Belaine darauf, dass es endlich losging. Kabukabukabu. Finally, Delio hatte einen Punkt gemacht, seine Pose geschlagen und räumte nun das Feld für die Stars des heutigen Abends. Der Chat brannte und die Kommentatoren liefen zu Höchstform auf. Die Kamera hatte zuerst Betys angepeilt, der nicht nur aufgrund des Typennachteils als Underdog galt, sondern auch wegen seinem weitaus geringeren Erfahrungsschatz, verglichen mit seinem Gegner. Die Zuschauer im Stream sahen das ähnlich.


    a wanna touch his hair nd give him a hug 😭😭😭

    bruv this bloke lookin like me gran 💀

    no one: bede: 😠😠😠

    WHY HE STILL IN THIS LOUD A$# FAIRY FIT I CAAANT

    kabu gon scorch this twink 💯💯

    NAH kabu be having a heart attack or smth mid fight 🤣
    💞💞💞 OUR SALTY KING 💞💞💞


    Die Kommentatoren wussten über Betys nichts zu erzählen, was Belaine als langjähriger Fan der Galar-Liga nicht auch schon wusste. Endlich kam Kabu ins Bild. Das enge Trikot, die weißen Schläfen, die Jawline EXTRA SHARP – in erster Linie war es nicht Kabus Kampfstil, von dem Belaine so eingenommen war, so viel stand fest.


    kabu no diff ez

    ZADDY 🥵🥵🥵

    mfs sleeping on bede fr fr 🔥🔥🔥

    WE WANT BIG CENTISKORCH 🔥

    them calves tho

    yall really simping for his dusty a*$ 🤣🤣🤣

    FIRE AND FURY AND ABS 😳


    Nott hätte sich keinen schlechteren Zeitpunkt aussuchen können um urplötzlich bellend aufzuspringen und davonzuschießen. Erst hatte es Belaine durch das Geschrei der Caster und Zuschauer im Stadion gar nicht wahrgenommen, erst als ihr Fuß ins Leere fuhr schaute sie auf. Nott war weg. Missmutig entfernte sie einen Kopfhörer und suchte die Terrasse ab, konnte ihn aber nirgendwo entdecken, nur sein aufdringliches Gekläffe hallte durch die Abendluft. Musste sie wirklich…? Sie musste wohl. Sie hasste es, aber sie musste den Stream pausieren. Wenn sie wegen diesem Unsinn nachher gespoilert würde, sie- Sie sollte ihr Hunduster besser im Griff haben. Seinen Namen rufend suchte sie die Umgebung ab, hörte es erst nur unaufhörlich bellen und entdeckte den Ausreißer schließlich, wie er zwei unbedarfte Pokémon und ihren Trainer belästigte – Roxas, sein Wuffels und sein Mampfaxo. Ohgott, war das peinlich. Mit farblosem Gesicht hastete Belaine zu ihrem übereifrigen Freund, hob ihn hoch und gab sich dabei die größte Mühe, keinen Staub von seinen strampelnden Pfoten auf ihr Oberteil zu kriegen. Chabi kam allmählich auch hinterhergewatschelt.

    „Ohje“, verlegen lächelnd hielt sie Nott von sich weg, „ich hätte besser auf den kleinen Troublemaker aufpassen sollen, er – er hat euch doch wohl nichts getan?“

    Roxas‘ Antwort hätte sie tatsächlich nicht weniger interessieren können, bestimmt flogen in Wyndon bereits die Fetzen. Aber das musste er ja nicht wissen.


    OT: Ich habe nichts von Substanz zu berichten also schreibe ich Fangirlfluff (fett ist natürlich der livechat). Hoffentlich zerstört mein unbedachter Umgang mit den Zeitzonen nicht gleich das Raum-Zeit-Gefüge.


    Und selbstverständlich ist dein Post von meiner Seite in Ordnung, Feuerdrache. Belaine hat im Moment ohnehin anderes zu tun c:

    S O M E B O D Y S S E W E R

    3 Mal editiert, zuletzt von Ulti () aus folgendem Grund: Schimpfwortfilter & Wortwiederholungen ausbessern

  • Roxas hatte sich gerade hingesetzt, seine Cola getrunken und über die heutige Mission nachgedacht, als er plötzlich ein ihm unbekanntes Bellen hörte. Das war definitiv nicht sein Wuffels. Neugierig schaute er sich um, als er sah wie ein Hunduster auf sein Wuffels und Mampfaxo zurannte. Vermutlich war er nicht der Einzige Trainer der seine Pokémon hier zum spielen herbrachte. Nun seine Pokémon schienen nichts gegen den Neuankömmling zu haben. Solang das fremde Pokémon keine Probleme machte könnte er es wohl erstmal ignorieren. Gerade als er darüber nachdachte wie wohl ihre nächste Mission aussehen würde, wurde er wieder unterbrochen. Eine junge Frau stand plötzlich vor ihm. Wie es aussah war sie die Trainerin des Hunduster. Als Roxas sie ansah erkannte er sie sofort. Oh-oh Warum ausgerechnet sie?, schoß es ihm durch den Kopf. Er hatte ja so manche Schwierigkeiten sich die Namen seiner Mit-Guardians zu merken doch Belaine machte es einem schwer sie zu vergessen. In Roxas Augen schrie alles an ihr 'Bemerkt mich!!!'. "Keine Sorge, die drei schienen ihren Spaß zu haben. Hey du bist Belaine, oder? Du bist auch eine der neuen Guardians? Warst du mit den anderen dabei die Tauros zu finden oder zu vertreiben? Sry ich hab keine Ahnung mehr was deren Mission war.", bemerkte er lachend. Währenddessen schaute Mampfaxo neugierig zu dem Hunduster in ihren Armen, während Wuffels etwas Abstand zu Belaine nahm. Jedoch ohne sie aus den Augen zu lassen, als würde es nicht ganz wissen wie mit der neuen Trainerin umzugehen. Es schien etwas verunsichert.

  • Nach der Abgabe ihrer Pokémon im Center bemerkte der Silberhaarige die Anzeige einer digitalen Uhr am Tresen. „Ach Mist, wir sind spät dran“, schoss es Zaveid durch den Kopf. Jungglut, welches dem Blick seines Trainers gefolgt war, schlussfolgerte die Bedeutung seines Blicks. Der Tutor richtete sich an Courtney hinter dem Tresen sowie die Köchin neben ihm während er bereits umdrehte: „Danke Courtney, wir holen Vulpix später ab.“ Dann begangen er und Jungglut bereits leicht Richtung Ausgang zu Joggen und er fügte noch hinzu: „Das war ein tolles Training Kalypso, gerne wieder mal!“ Der Silberhaarige sowie Jungglut winkten zum Abschied mit der linken Hand während sie an Tempo zulegten.

    Im leeren Aufzug angekommen drückte Zaveid mehrmals auf die Taste mit der "3. OG" Aufschrift während Jungglut versuchte den Aufzug zu motivieren: „Jung! JUNGLUT!“

    Oben angekommen ging es schnurstracks nach einer sauberen Kurve in das, glücklicherweise nahegelegene, Zimmer Nr° vier und der Tutor wechselte in schwarze Traingingskleidung welche durch grüne Verzierungen geprägt waren. „Auf zum Trainingsbereich!“ „Glut!“

    Beim Erreichen des Ziels blickten sich Trainer und Pokémon an und Zaveid sagte nur: „Da wir bei der Mission nicht so viel Übung hatten müssen wir uns jetzt umso mehr reinhängen. Ich werde mit den 10KG Langhanteln beginnen und danach zur Kraftstation übergehen. Du übst deine Schläge und Tritte, danach üben wir gemeinsam deine Attacken!“ So begann das feurige Duo ihre Trainingssession.


    OT: Zaveid und Jungglut sind damit erstmal im Trainingsbereich, vielleicht findet sich ja noch jemand dort ein?

  • „Entschuldige bitte, ist dieser Platz noch frei?“

    Es wäre auch zu schön gewesen. Eleonora sah erst die leeren Plätze und dann Elmar an. "Sicher", sagte sie zu dem Mentalisten mit geschlossenen Augen und leichtem Nicken. "mach's dir bequem."

    Er setzte sich und nach einer kurzen Runde schweigen, in der die beiden einfach ihr Abendessen aßen, fragte Nora dann doch, wie der Tag bei den anderen Guardians verlaufen war. Ander als Belaine war Elmar ja am Morgen da gewesen und sollte sich auf der anderen Mission befunden haben.


    OT: Ich glaube zumindest, dass sich Elmar vorerst in Schweigen hüllt. Sollte das anders sein, sprich es ruhig an Feuerdrache . Und ja, das hat etwas lange gedauert. Ich weiß auch nicht, wieso.

  • „Sicher“, meinte Eleonora, nachdem Elmar gefragt hatte, ob an ihrem Tisch noch ein Platz für ihn frei wäre, „mach's dir bequem.“


    Elmar setzte sich daraufhin und begann, sein Abendessen zu genießen. Natürlich war ein gemeinsames Essen eine gute Gelegenheit, um sich zu erkundigen, wie die andere Mission gelaufen war, aber er wollte auch nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen, und außerdem hatte er auch Hunger.

    Tux sprang unterdessen von Elmars Schulter auf den Tisch und begann, ein Bisschen von Elmars Gemüse zu stibitzen - wogegen der Mentalist überhaupt nichts einzuwenden hatte. Tatsächlich hatte er sich eine extragroße Portion Gemüse geben lassen, weil er schon damit gerechnet hatte, dass das Plinfa sich davon etwas nehmen würde.


    Etwas später erkundigte sich Eleonora, wie der Tag bei Elmar und den anderen Guardians seiner Mission verlaufen war.


    „Der Tag war“, begann der dunkelblonde Brillenträger und zögerte dann etwas, „interessant. Ich würde mal sagen, wir haben die Mission erfolgreich abgeschlossen und dabei auch heraus gefunden, warum die Tauros nicht zum ersten Mal ausgebrochen sind - und Officer Rocky hat Malik deshalb auch festgenommen. Aber ich denke, es macht mehr Sinn, wenn wir uns nach dem Essen genauer mit einander unterhalten - dann können wir uns da denke ich auch mehr Zeit lassen.“ Er zögerte noch einmal kurz und fügte dann noch hinzu: „Wart ihr auch erfolgreich?“

  • Als Elmar Eleonora erzählte, dass es auch bei deren Mission zu einer Verhaftung kam, konnte die Meeresökologin nur ein Ach! denken und kurz die Augenbrauen hoch ziehen, denn der Mentalist hatte es wohl lieber, wenn das Essen nicht kalt wurde, ergo die Missionserfolge auf einen späteren Zeitpunkt gelegt werden würden. Fein, Verschwörungstheorien können auch bis später warten.

    Auf die Frage nach dem Erfolg der Baby Blues- Mission konnte Nora nicht anders als 1 Sekunde lang diebisch* zu lächeln. Sie beugte sich zu Elmar hinüber und sagte: "Oooh ja, erfolgreich waren wir. Wir haben nicht nur das Pokémon beruhigt, weswegen ein Dorf so in Aufruhr war. Nein, wir haben auch eine Wilderei-Bande hochgenommen."

    Während sich Eleonora wieder in ihren Stuhl zurücklehnte, sagte sie noch: "Aber ja, lass uns später darüber reden. Belaine wollte auch noch erfahren, wie die Mission ablief." und nahm sich ihre Gabel. "Dann kannst du ja zur Dachterasse mitkommen und ihr erzählen, was so bei euch passiert ist."

    Und nun fiel ihr auch auf, dass ein Plinfa auf dem Tisch platzgenommen hatte und etwas Gemüse aß. Vielleicht sollte ich etwas aufheben...



    OT:

    *etwas geschlossene Augen, breites Lächeln, falls das nicht klar war.

  • Kaliko gähnte nachdem sie aus der Dusche gekommen war. Natürlich bereits fertig umgezogen. Der Tag war doch härter gewesen als gedacht. Sie stand nun vor dem Spiegel und betrachtete sich. Die Kundschafterin hatte ihre Stirnband weggelassen so dass ihre leicht feuchten blonden Haare in ihr Gesicht fielen. Da war das gute dass ihre Haarlänge so kurz waren so dass es sie nicht mehr störte. Kaliko trug nun da es ihre Freizeit war, eine lockere schwarze Hose, ein dunkelgrünes figurbetontes T-Shirt und Socken mit schwarzen Sneakers.


    Nun da sie sich geduscht hatte fühlte sie sich besser. Sie hatte auch den Tag Revue passieren lassen. Es war doch immer wieder erstaunlich wie feinselig Menschen sein konnten. Da hielt sie sich lieber an Pokémon die waren ehrlich mit ihren Reaktionen. Natürlich hätte sie auch in manchen Dingen anderes reagieren können, aber wie hieß es so schön dass es gab immer was zu neues zu lernen. Kaliko freute sich schon auf den nächsten Auftrag, aber erst hieß es die Freizeit zu genießen. Während sie sich überlegte was sie sie tun sollte, sah sie sich in ihrem Zimmer um und betrachtete all die Pflanzen die ihren Raum begrünten. An den Wänden hingen verschiedenen Naturmotive, die sie auch in regelmäßigen Abständen auswechselte. In den Regalen stehen Fotobände, Lexikas, ihre Notizbücher und andere naturwissenschaftliche Bände. Hoku machte sie mit einem Winseln auf sich aufmerksam. Der kleine hatte geduldig auf sie gewartet. Sie lächelte: " Na hast du mich vermisst?" "York Yorkleff." Es nickte. "Ich dich auch. Was hälst du davon wenn ich erste was esse und dann gehen wir zur Dachterrasse?" Das Hündchen nickte.


    Kaliko schnappte sich eine kleine Handtasche, verstaute darin ihre zwei Pokébälle, Notizbuch, Stift, Fernglas und weiteren Dingen. Dann machte sie sich auf den Weg in die Cafeteria. Die war wie immer gut gefüllt. Wie immer erschreckte sie wenn sie all die Menschenmassen sah. Rasch gewöhnte sie sich daran. Dann holte sie das Nudelgericht mit Fleisch ab. Rasch verzehrte sie es und spürte ihre neue Kraft. Hoku selber hatte sich unter ihrem Tisch zusammen gerollt und passte auf. Nur selten mischte sie sich ein wenn andere von ihren Tagen erzählte. Aber sie hörte zu. Nach dem Essen räumte sie alles weg und machte sich auf dem Weg zur Dachterrasse. Dort war es wunderschön. Er gehörte zu ihren Lieblingsorten.


    Oben angekommen. Sie sog die frische Luft hinein und rief ihr Pflanzenpokémon aus dem Ball. Mit wiegenden Hüften tänzelte es umher und betrachtete die Terrasse herablassend. Kaliko wusste dass sie gerne kämpfen wollte doch das würde später noch kommen. Zuerst kletterte sie wie aus Gewohnheit auf einen Baum und setzte sich auf einen Ast. Dann holte sie einen Ball hervor und schleuderte ihn Malia. Diesen fing sie mit ihren Kelchblättern auf und schleuderte ihn zurück. Kaliko fing ihn auch und warf ihn mit einem weiteren Ball zu Malia. Sie konzentrierte sich sie. Das Yorkleff hatte sich neben ihr platziert und half auch Bälle einzufangen. Dann entwischte ein roter Ball und rollte davon. Kaliko nahm es aber nicht so sehr wahr. Sie war damit beschäftigt Malia bei Laune zu halten.


    OT: Lieber spät als nie. Wer einen roten Ball findet, der kann ihn gerne zurückbringen ^^

  • Sandrine konnte sich nicht konzentrieren. Sie starrte jetzt schon seit bestimmt zehn Minuten auf diesen Stein und konnte noch nicht einmal sagen, ob es Sandstein oder Granit war, was eigentlich sogar Laien mit einem Blick erkennen sollten, oder? Sandrines Gedanken aber schweiften immer wieder zurück zu der Mission, die sich vor nicht einmal zwei Stunden beendet hatte.

    Ein Teil von ihr war stolz, es geschafft, ja sogar von Anfang an den richtigen Riecher gehabt zu haben, aber mit jeder Interaktion mit den Tauros war sie sich kleiner vorgekommen. Rosie und sie hatten keinerlei Kampferfahrung, aber es war doch eigentlich abzusehen gewesen, dass sie in ihrem Job nicht immer ums Kämpfen herumkam. Warum also hatte sie nie ein Kampftraining besucht?

    "Ses?", machte Rosie neben ihr und stupste sie mit der Schnauze an. Auch ihr Sesokitz bemerkte, dass Sandrines Gedanken nicht wie sonst auf der Erde waren.

    "Sorry, Rosie." Sandrine kraulte ihr Pokémon im Nacken. "Ich weiß, du machst dir Sorgen um mich, aber mir geht es gut."

    Rosie sah nicht überzeugt aus und seufzend gestand Sandrine sich ein, dass sie sich selbst nicht glaubte. Nachdenklich zog sie die gelbe Aprikoko aus der Tasche, die ihr auf dem Weg zum Boot vor die Füße gefallen war. War sie ein Zeichen der Schutzpatronen? Hießen sie ihre Arbeit gut? Immerhin hatten sie eine Einigung mit den Tauros erzielt. Somit hatte Maliks verdrehter Plan ja tatsächlich positive Auswirkungen gehabt. Zumindest für die Tauros. Die Logik dieses Mannes hingegen verstand sie immer noch nicht. Oder die Logik seines Sohnes, die Tauros nicht zu rufen, wenn er es doch konnte. Oder die Logik der Silvally Foundation, dass es niemandem komisch vorkam, dass man diese bestimmte Gruppe Tauros mehr als einmal auf ihre Weide zurückbringen musste. Dachte hier überhaupt irgendjemand logisch?


    Mit einem weiteren Seufzen erhob sich Sandrine und lehnte sich gegen einen nahen Baum. Sie hatte doch so viel Zeit gehabt, um nachzudenken, warum also war sie immer noch nicht fertig? Seit ihrer Unterhaltung mit Ikai hatte Sandrine mit niemandem mehr gesprochen. Sie hatte die Bootsfahrt zur Insel über geschwiegen und war zurück in der Basis nicht erst auf ihr Zimmer gegangen, sondern hatte sich direkt in die Cafeteria begeben. Schon am Steg war ihr aufgefallen, dass die anderen von ihrer Mission noch nicht zurückgekommen waren und so war ihr aus ihrem Jahrgang kaum jemand begegnet. Nur Belaine hatte sie entdeckt, nachdem Sandrine dankbar lächelnd ihr Tablett entgegengenommen hatte. Glücklicherweise war die junge Frau gerade auf dem Weg irgendwo anders hin und hatte Sandrine nicht gesehen. Manchmal fragte sich Sandrine, ob Belaine sich daran erinnerte, dass sie sich schon einmal vor ihrer Ausbildung auf einem dieser schrecklich steifen Events der Elite Einalls begegnet waren. Aber Sandrine bezweifelte es, da sie so gut wie nirgends einen großen Eindruck hinterlassen hatte - ganz anders als Belaine.

    Als die anderen nach und nach die Cafeteria bevölkterten, war Sandrine schon längst durch die Tür geschlüpft und hatten angefangen, ziellos umherzuwandern. Rosie hatte sie zu diesem Anlass wieder aus ihrem Pokéball gelassen und es hatte Sandrine wenig überrascht, als sie sich kurze Zeit später in einem der Gehege im ersten Stock wiederfanden. Unwillkürlich hatte Sandrine sich dem Waldstück, dass die große Wiese in der Mitte umgab, zugewandt, bevor sie versucht hatte, sich auf den hübschen Stein zu konzentrieren, der ihr ins Auge gesprungen war.


    Jetzt aber sah sie ein, dass das alles nichts nützte. Und wenn sie ehrlich mit sich war, lag es gar nicht daran, dass sie mit den Tauros nicht hatte helfen können. Ja, das war ein Problem und sie musste lernen, mit solchen Situationen besser umzugehen, aber viel schlimmer war der Part gewesen, als sie hatte helfen können. Ein Teil von ihr hasste sich dafür, was sie getan hatte, um an mehr Informationen zu kommen. Und noch mehr hasste sie den Teil, dem es so leicht gefallen war, diese Haltung einzunehmen.

    "Oh, Rosie", flüsterte sie. "Ich glaub, ich werd verrückt."

    Tröstend drängte sich das Sesokitz gegen seine Trainerin und obwohl es die Tränen nicht aufhielt, fühlte sich Sandrine doch besser, weil sie wusste, dass ihre Freundin bei ihr war.

    Als hätte Rosie diesen Gedanken gehört, drehte sie im nächsten Moment den Kopf und drückte auf den Knopf von Nincadas Pokéball, woraufhin das Käferpokémon vor ihr auf dem Boden erschien.

    Sandrine hatte irgendwo mal gelesen, dass Nincada nahezu blind waren, aber dennoch fand ihr Pokémon sofort seinen Weg zu ihr, als sie sich schniefend vor ihm hinkniete. Na gut, besonders leise war sie dabei auch nicht gewesen. Glücklicherweise schienen die Pokémon, die hier aufgepäppelt wurden, sich an ihrer Gegenwart nicht zu stören.

    Vorsichtig nahm Sandrine ihr Nincada auf und stutzte. "Bist du größer geworden, mein Kleiner?", fragte sie verwundert.

    "Cada", machte das Pokémon - was nicht im Geringsten wie eine Antwort klang - und kuschelte sich an Sandrine. Dann sprang es urplötzlich wieder auf den Boden und sah sie erwartungsvoll an.

    "Und was soll das jetzt bedeuten?", fragte Sandrine.

    Doch da stellte sich Rosie neben ihren Pokémonfreund und sah Sandrine mit demselben Blick an.

    "Ihr meint also", riet Sandrine, "ich solle aufhören in Selbstmitleid zu ertrinken und - keine Ahnung ...?"

    "Seso!", sagte Rosie im gleichen Moment, indem ein "Nincada" von dem Käfer zu hören war.

    Lachend sah Sandrine ihre Pokémon an: "Okay, was auch immer" - ein tiefer Seufzer - "wir schaffen das, nicht wahr?"

    Rosie kam zu ihr und schmiegte sich wieder an Sandrine, die sie lächelnd kraulte, Nincada aber begann zu leuchten. "Was -?", begann Sandrine, doch da hatte das Leuchten schon wieder aufgehört und zurück blieb eine glänzende Schicht um seine Haut.

    "Du hast Härtner gelernt!?", fragte Sandrine halb glücklich, halb ungläubig. "Das ist ein guter Schritt dahin, dich bald wieder auszuwildern."

    "Nincada!" Ein erstaunlich herablassender Blick schaute Sandrine aus den blinden Augen entgegen, als wollte er fragen, ob das ihr ernst sei. Als käme sie ohne ihn niemals zurecht.

    Ein Lachen entfuhr Sandrine, bevor sie sich bemühte, wieder ernst zu gucken. "Du hast nicht vor, dich von mir auswildern zu lassen, oder?"

    "Nin!", machte das Käferpokémon trotzig.

    "Hm", überlegte Sandrine, "dann ist es wohl langsam an der Zeit, dass du auch einen Namen bekommst, oder?"

    "Kitz!", stimmte Rosie ihr zu, nur Nincada schien nicht ganz überzeugt.

    "Keine Sorge, Kleiner, ich lass mir schon etwas Gutes einfallen. Aber vielleicht ... vielleicht sollten wir uns erstmal auf den Weg irgendwo anders hin machen. Meine Unfähigkeit gerade frustriert mich nur."

    Sandrine kannte Rosie inzwischen lange genug, um an ihrem Gesichtsausdruck ablesen zu können, dass sie der allgemeinen Idee zwar zustimmte, Sandrines letzter Aussage dafür widersprechen wollte. Sandrine schenkte ihrer Freundin ein Lächeln, ehe sie Nincada hochnahm, um ihn wie gewohnt auf Rosies Kopf zu setzen. Dann verließen die drei das Gehege, allerdings immer noch ohne Plan, wohin es als nächstes gehen sollte.


    OT: Ich werde mich jetzt nicht wiederholen, ihr kennt mein Problem inzwischen. Sandrine hatte jetzt also erstmal einen emotionalen Moment mit ihren Pokémon, während dem Nincada Härtner gelernt hat, wodurch sie zeitlich schätzungsweise nicht mehr hinter den anderen hinterherhängen dürfte. Yeay. Ich hab sie aber noch nicht weitergehen lassen, weil der Post auch so schon lang genug ist. Und ich mir noch nicht sicher bin, wo sie landen wird. Wenn also jemand sie außerhalb der Gehege abfangen möchte, here she is.

    Ansonsten Ulti ging ich jetzt einfach mal davon aus, dass sich Sandrine und Belaine irgendwann in Einall schon einmal über den Weg gelaufen sind, was aber ja schon einige Jahre her sein muss. Und die gemeinsame Ausbildung liegt ja auch dazwischen. Wenn das aber nicht passt (weil Belaine nie zu irgendwelchen Events "gezwungen" wurde oder so), kann ich den Teil auch einfach rausnehmen. Wenn Belaine sich erinnern würde, wäre es wahrscheinlich eh schon während der Ausbildung aufgekommen, nehme ich an ... vermutlich denke ich zu viel. Sag einfach, sollte es nicht passen.

  • Mit schnellem Schritt bewegten sich die beiden Guardians zum Pokémon-Center. Zaveid überreichte Schwester Courtney nur sein Vulpix, da sein jungglut wohl noch fit genug wirkte und verabschiedete sich dann doch recht rapide um sein Training fort zu setzen. Kalypso winkte ihm und rief hinterher: "Wann immer du Zeit für ein Training hast!" Anschließend wandte sie sich an die Schwester und überreichte ihr ihre beiden Pokémon. "Ein kleinen Augenblick, deine Pokémon sind in wenigen Minuten wieder abholbereit." informierte sie Courtney. Kalypso bedankte sich und ging dann zu Trixie, welche praktischer Weise direkt nebenan ihren kleinen, sporadischen Stand hatte. Kalypso ließ ihren Blick über die spärliche Auswahl schweifen und entschied sich dann, drei Pokébälle zu kaufen. Man weiß ja nie, wann einem eine potenzielle Zutat... ähm Partner über den Weg läuft. Trixie bedankte sich und zog die Betrag über Kalypsos Mitarbeiter-Ausweis ein. Anschließend lief Kalypso einige Male gelangweilt vor dem Thresen auf und ab, bis sie von Courtney gerufen wurde. "Deine Pokémon sind wieder top-fit. Viel Erfolg auch bei deiner nächsten Mission!" Erneut bedankte sich Kalypso und fragte sich, was sie nun als nächstes tun sollte...


    Währenddessen:

    Dan hielt sich die Hand vor die Augen. Er wusste, dass die ersten Missionen immer etwas besonderes sind und die zurückgebliebenen Guardians gerne die Geschichten der Missionen hören möchten. Aber dass sie sich ohne bei ihm abzumelden abhauen, fand er schon sehr dreist. Er würde bei Gelegenheit ein ernstes Wörtchen mit ihnen reden müssen.

    Er sah noch ein letztes Mal auf seine To-Do-Liste, hakte den letzten Punkt ab und ließ dann einen hellen Pfiff ertönen. "Alle Pokémon sind versorgt, ihr dürft Feierabend machen!" rief er zu den Guardians, die noch ihre Arbeiten hier zu Ende erledigt hatten, und begann dann die Utensilien zusammenzupacken.

    Als Dan das Gehege verließ, stand Karl auf der Aufsichtsplattform. "Fleißig fleißig heute?" grinste Karl. Dan lachte und warf einen Beutel mit Utensilien Karl rüber.

    "Selbstverständlich. Wie kann ich dir helfen?" antwortete Dan.

    "Ich hab da einen Frischling, der etwas Pokémon-Unterstützung bräuchte. Wie sieht es aktuell aus? Gibt es einen Kandidaten der nicht ausgewildert werden möchte?"

    Dan kratzte sich kurz am Kinn. "Also, die Pokémon, die wir heute hier getroffen haben, sind soweit wieder fit. Ich denke wir können da was arrangieren."

    Karl klatschte in die Hände und griff nach seinem Rotomphone. Eine kurze Nachricht und einen Augenblick später erklang eine Durchsage: "Elmar Störtebeker bitte ins Wald und Wiesen Gehege. Ich wiederhole..."


    OT: Jaaa... Kalypso hat nun alles erledigt, was sie erledigen wollte und keinen Plan was sie mit sich anfängt ^^

    Und der zweite Teil ist die Einleitung für Feuerdrache :) du kannst sie bespielen, wann es für dich passt.

  • Eleonora antwortete auf Elmars Frage, dass sie auch erfolgreich gewesen waren - und dabei auch eine Wilderei-Bande hochgenommen hatten. Sie erwähnte anschließend, dass sie nach dem Essen mit Belaine verabredet war, um über ihre Mission zu reden. „Dann kannst du ja zur Dachterrasse mitkommen und ihr erzählen, was so bei euch passiert ist“, fügte sie noch hinzu.


    „Ja, das klingt nach einem Plan“, meinte der dunkelblonde Brillenträger dazu. „Und nach dem, was du angedeutet hast, habt ihr auch einiges erlebt.“

    Anschließend wendete er sich wieder seinem Abendessen zu.


    Nachdem er schon den Großteil der Mahlzeit zu sich genommen hatte, hörte er auf einmal eine Lautsprecherdurchsage: „Elmar Störtebeker bitte ins Wald- und Wiesen-Gehege. Ich wiederhole...“

    „Plinfa pli, fa plin plinfa?“, reagierte Tux auf diese Durchsage. Demnach wollte der kleine Pinguin wohl alles stehen und liegen lassen und sofort los.

    „Sei mal nicht so hastig, Tux“, begann der Mentalist das Wasserpokemon etwas zu beruhigen. „Ich denke, wir haben genügend Zeit, um erst einmal aufzuessen und danach los zu laufen. Bis zum Gehege ist es von hier aus ja nicht weit.“ Anschließend wandte er sich noch einmal an Eleonora: „Ich vermute, dass die mir dort ein zweites Pokemon geben wollen. Ich hatte Karl auf der Rückfahrt angesprochen, weil ich mir nach dem, was wir mit den Tauros erlebt haben, nicht sicher bin, ob Tux alleine ausreicht, falls es in einer der nächsten Missionen wirklich zu einem Kampf kommen sollte.“


    Off Topic:

    Ich mache erst einmal nur so weit, weil ich @Olynien noch die Möglichkeit geben möchte, auf die Durchsage zu reagieren, bevor mein Chara sich auf den Weg macht.

  • Noras Mahlzeit war gerade zu Ende gespeist, als die Durchsage für Elmar kam. Oho, wir werden also ausgerufen, hm? Wird bestimmt peinlich wenn wir mal eine Mission in den Sand setzen.

    Um Elmar etwas zu beruhigen, auch wenn er das mit einem weiteren Pokémon gar nicht nötig hatte, sagte die Meeresökologin zu ihm: "Eigentlich weiß ich auch nicht, inwieweit sich mein Gehweiher und mein Rattfratz in einem Kampf halten können. Aber wir werden nie allein sein müssen. Vielleicht kommt es mal dazu, dass wir Guardians uns aufteilen und ja, dann sind wir allein, aber der Kampfeslärm sollte die anderen doch bestimmt anlocken. Aber Glückwunsch, wenn es so sein sollte. Zeig mir dann dein neues Teammitglied, wenn es soweit ist, ja?

    Ich mache mich dann schon einmal zur Dachterasse auf. Du hast mit der Durchsage erst einmal noch etwas zu tun! Und die Geschichte der ausreißenden Taurosbande bleibst du dann eben noch schuldig."

    Mit einem Lächeln auf den Lippen stand Eleonora auf, nahm ihr Geschirr und brachte es zum Geschirrwagen. Sie winkte Elmar noch einmal zu, trat durch die Tür und entspannte ihre Mundwinkel wieder. Ach ja! Das Essen für Killer und Tipsy...nein da gehe ich jetzt nicht noch einmal rein. Dann gibt es für die beiden eben wieder das Futter aus der Tüte.


    OT: Feuerdrache auf auf!