Glaubt ihr an Gott?

  • Die Ansichten die Ich vertrete, sind nicht legit weil Ich so denke, sondern weil es einfach logisch ist, das Gott nicht über sich selbst geteilter Meinung ist.
    Und das Gott durch mich spricht, würde Ich mir niemals zumaßen zu sagen.
    Ich sage nur, was Gott selber sagt, in seinem Wort.


    Das Kommentare, wie "Ich bin Gott" geliket werden, finde Ich wirklich hart. Überlegt mal was ihr da macht. Wirklich traurig.

  • Wait, sollte Gott sich seinen Stellvertreter auf Erden nicht besser aussuchen können? Oo Da ist wohl jemand die Bewerbungsunterlagen nicht genau durchgegangen!


    Wie gesagt, wenn du so wissenschaftlichfeindlich bist, hoffe ich für dich, dass du nicht dringend mal ihrer gotteslästerliche Hilfe benötigst und du solltest deinen PC zum Fenster rauswerfen. Und alles andere, elektronische Wissenschaftsteufelszeug. Und in einem Blockhäuschen im Wald von selbstangebauten Erdäpfeln ohne Zahnbürste und Handy leben. :|

  • Wer sagt denn das Ich Wissenschaftfeindlich bin? Wir leben ja nicht in der Steinzeit!
    Aber genau so wie viele Menschen sagen, man erfindet sich etwas um daran zu glauben, damit es einem besser geht, versucht sich die andere Hälfte immer alles zu erklären und eine Theorie dazu aufzustellen. Das ist der Unterschied. Aber deswegen bin Ich ja nicht Wissenschaftfeindlich, denn so muss es sein. Damit man den schmalen Weg zu Gott, in dieser Welt findet unzwar aus freien Stücken, denn Gott hat uns den freien Willen und somit Entscheidungsfreiheit gegeben. Dadurch kann jeder selber entscheiden, möchte Ich Gott in meinem Leben suchen, oder lebe Ich einfach so, wie Ich das meine?!


    Also warum sollte Ich mich von der Menschheit abschirmen?
    Im Gegenteil, Ich versuche alles zu nutzen um Gott zu dienen und sein Wort weiter zu geben, wie hier von meinem SMARTPHONE in diesem Forum. Als Jünger Jesu, ist das meine Pflicht, der Ich jederzeit und überall Folge leisten werde.

  • Die Ansichten die Ich vertrete, sind nicht legit weil Ich so denke, sondern weil es einfach logisch ist, das Gott nicht über sich selbst geteilter Meinung ist.
    Und das Gott durch mich spricht, würde Ich mir niemals zumaßen zu sagen.
    Ich sage nur, was Gott selber sagt, in seinem Wort.

    Gott ist auch 3 Personen gleichzeitig und dennoch Eins, fang also nicht mit Logik an.
    In seinem Wort? Woher willst du wissen, dass es sein Wort war und nicht das Wort von Leuten, die sich irgendwelche Geschichten ausgedacht haben? Hat Gott zu dir selber gesprochen oder wieso bist du davon so überzeugt? Du sagst, dass alle Religionen schwachsinnig sind und nur die Bibel recht hat. Aber wieso gerade die Bibel? Wieso nicht der Koran? Ich habe nichts dagegen, wenn Menschen an etwas glauben. Ich finde es nur ziemlich anmaßend, wenn man der festen Überzeugung ist, alle anderen Glaubensrichtungen seien falsch und nur der eigene Weg sei der richtige. Außerdem brauchst du halt Argumente, Beweise, irgendetwas, das für andere greifbar ist, um sie von deinem Standpunkt zu überzeugen und diese Dinge hast du leider nicht. Du kannst also für dich an diesen Gott glauben, solltest aber nicht den Fehler machen, andere als unwissend zu bezeichnen, wenn sie nicht an ihn glauben. Denn im Endeffekt kannst du die Existenz nicht beweisen, deswegen ist es ja auch eine Sache des Glaubens. Allerdings sollte man mit Glauben keine Diskussionen führen.


    denn Gott hat uns den freien Willen und somit Entscheidungsfreiheit gegeben. Dadurch kann jeder selber entscheiden, möchte Ich Gott in meinem Leben suchen, oder lebe Ich einfach so, wie Ich das meine?!


    Also warum sollte Ich mich von der Menschheit abschirmen?
    Im Gegenteil, Ich versuche alles zu nutzen um Gott zu dienen und sein Wort weiter zu geben, wie hier von meinem SMARTPHONE in diesem Forum. Als Jünger Jesu, ist das meine Pflicht, der Ich jederzeit und überall Folge leisten werde.

    Warum missionierst du denn, wenn du so ein Fan von freien Entscheidungen bist? Wenn ich sage, dass ich Gott nicht in meinem Leben haben möchte, solltest du doch zufrieden sein. Und ich weiß auch nicht, ob man von freier Entscheidung sprechen kann, wenn bei Ungehorsam die Hölle droht.

  • Man soll keine Diskussion über das Gesetz führen. Aber hier geht es nicht um, wer versteht was besser in Gottes Gesetz, sondern um nichtglaube.
    Es ist ein Viel zu langwiriges Thema, um da über ein Forum Tatsachen auf den Tisch zu legen, die Gottes Existenz beweisen.
    Aber Ich erkläre mich gerne bereit, mich mit jeden einem von euch zu treffen und mich mit euch ausgiebig über Gott und die Welt zu unterhalten. Wenn das jemand will, sagt nur Bescheid.
    Ich bin aus Hamburg, habe auch ein Auto und einen Führerschein, also bin Ich mobil.

  • Man soll keine Diskussion über das Gesetz führen. Aber hier geht es nicht um, wer versteht was besser in Gottes Gesetz, sondern um nichtglaube.
    Es ist ein Viel zu langwiriges Thema, um da über ein Forum Tatsachen auf den Tisch zu legen, die Gottes Existenz beweisen.
    Aber Ich erkläre mich gerne bereit, mich mit jeden einem von euch zu treffen und mich mit euch ausgiebig über Gott und die Welt zu unterhalten. Wenn das jemand will, sagt nur Bescheid.
    Ich bin aus Hamburg, habe auch ein Auto und einen Führerschein, also bin Ich mobil.

    Ich finde es echt traurig, dass es so viele gläubige Menschen gibt, mit denen man einfach nicht richtig diskutieren kann, weil gar nicht auf Argumente eingegangen wird und immer nur dieselben Phrasen wiederholt werden. Wieso soll man nicht über das "Gesetz" diskutieren? Weil es schwer ist, wenn man in der Diskussion dann nichts richtiges erwidern kann? Du müsstest selbst als Christ sehen, dass es keine Beweise für die Existenz irgendeines Gottes gibt. Alles was du hast, ist ein Gefühl. Ich kenne dieses Gefühl sogar, denn als ich ungefähr 9 Jahre alt war, wurden meine Eltern von Bekannten "bekehrt" und wie das dann eben so mit dem Einfluss der eigenen Eltern ist, gab es eine Phase in meinem Leben, in der ich sehr gläubig war. Aus heutiger Sicht war es das gleiche Gefühl, das ich auch zu dem Zeitpunkt hatte, als ich noch dachte es gibt einen netten Weihnachtsmann, dem jedes Kind so wichtig ist, dass er einmal im Jahr Geschenke vorbei bringt. Aus meiner Sicht kann tatsächlich jeder so ein Gefühl entwickelt - das kommt aber von keiner äußeren Macht, sondern von dir selbst.


    Versteh mich nicht falsch, ich will dir deinen Glauben nicht schlecht reden, aber wenn du wirklich vorhast andere hier zu erreichen, solltest du vielleicht mal wenigstens versuchen(!) auf Argumente einzugehen und aufhören, alle zu beleidigen, die nicht ohne zu hinterfragen, aufgrund eines Gefühls irgendwas blind folgen.

  • Ich weiß ja nicht, Evolution und Urknall abstreiten ist heutzutage so, als würdest du behaupten, die Erde sei eine Scheibe. '-' Wissenschaftsfeindlichkeit ist davon wirklich nicht weit entfernt.


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    Ich bilde gerne!


    Und das glaubst du mir jetzt gefälligst, denn... deshalb
    Es ist spät, ich hab keine Lust eine wahre Bachelorarbeit über die Evolution jetzt zu verfassen und es in einem Forum zu tun ... und dann für solche, die eh unbelehrbar sind. x.x
    Mach dich zumindest mal mit Darwin vertraut. Der war übrigens gläubiger Christ und hat seine Erkenntnisse "dennoch" veröffentlicht, weil er gewusst hat, dass er fucking right is! Argh, das macht mich traurig. :(

  • Hi,


    Zunächst einmal habe ich meinen christlich-katholischen Glauben meinen Eltern, Großeltern, meiner Lehrerin und dem Pfarrer zu verdanken, der uns Kinder damals im Glauben unterwiesen hat. Hier wurde schon mal die Grundlage gelegt. Später kamen mir jedoch Zweifel, wie das eben so ist, wenn Kinder zu Jugendlichen werden und alles in Frage stellen, was sie bisher einfach so geglaubt haben. Ich habe mir viele Gedanken über Gott und die Welt gemacht. Ich habe mich über andere Konfessionen innerhalb des Christentums und über andere Religionen informiert und habe mich auch gefragt, ob es Gott überhaupt gibt. Wieso sollte ausgerechnet die katholische Kirche die Wahrheit gepachtet haben? Nur weil ich in diesem Glauben erzogen worden war, wollte ich nicht einfach blind daran festhalten. Es folgten also Jahre der Suche, des Nachdenkens und Fragens nach Gott und der Wahrheit. Dabei bin ich erst mal in der Kirche geblieben, denn ich wollte nicht ohne einen guten Grund einfach alles aufgeben, was ich bis jetzt geglaubt und erfahren hatte. Ich habe viele Bücher gelesen – sowohl religiöse als auch wissenschaftliche – und habe mit vielen Menschen gesprochen. Vor allem aber habe ich auch mit Gott gesprochen, d. h. ich habe gebetet, auch wenn ich mir nicht immer sicher war, ob es Gott wirklich gibt und wenn ja, ob er mich hört und sich überhaupt für mich interessiert. Ich habe aber nicht locker gelassen. Ich wollte es wissen. Es gab eine Zeit, in der es mir sehr schlecht ging. Mein Leben, ja die ganze Welt mit all ihrem Elend, ihren Mühen und Plagen, kamen mir total sinnlos vor. Die Starken setzen sich durch und die Schwachen bleiben auf der Strecke. So sagte es ja auch die Evolutionstheorie, die mir in der Schule beigebracht wurde. Das erschien mir alles so gnadenlos zu sein, so unbarmherzig und kalt. Nein, eine Welt ohne Gott konnte und wollte ich mir nicht vorstellen, wissenschaftliche Beweise hin oder her. Die konnte mir niemand liefern und ich wollte nicht warten, bis es irgendwann vielleicht einmal einen stichhaltigen, wissenschaftlichen Beweis für oder gegen Gott geben würde. Ich lebte jetzt, das Leben war kurz und ich wollte jetzt eine Antwort und nicht erst in tausend Jahren, wenn ich längst tot war. Das nützte mir gar nichts. Also entschied ich mir dafür, zu glauben, dass es Gott gab. Dabei verglich ich immer wieder die Aussagen und Lehren der katholischen Kirche mit denen anderer christlicher Kirchen und anderer Glaubensrichtungen. Okay, es gab Gott, aber wer und wie war er denn nun? An welchen Gott wollte ich glauben? Viele Fragen gingen mir weiterhin durch den Kopf, und nicht auf alle habe ich bis heute eine Antwort gefunden. Ich kann auch nicht auf alles hier eingehen, denn das würde ein ganzes Buch füllen und würde jetzt einfach zu weit führen. Ich habe auf jeden Fall für mich erkannt, dass ich in der katholischen Kirche die besten Antworten finde und die sicherste Grundlage habe, auf der ich mein Leben aufbauen kann und will. Und nun gehe ich diesen Weg mit Jesus in seiner Kirche und erlebe täglich „Wunder“ mit ihm. Kleine Wunder im Verborgenen, die mein Leben reich und schön machen und mir Hoffnung für die Zukunft geben – für dieses Leben und über dieses Leben hinaus. Wer mehr wissen will, kann mich gerne fragen. Ich möchte niemandem meinen Glauben aufdrängen, ganz bestimmt nicht. Aber ich habe in ihm etwas so Wunderbares entdeckt, dass es mich einfach drängt, davon zu erzählen und andere daran teilhaben zu lassen, wenn sie das denn wollen. Jeder ist eingeladen, aber niemand ist gezwungen.


    Ich muss jetzt aber noch etwas beichten, ode auch nicht wie man es nehem möchte^^
    Ich bin seit nunmehr 12 Jahren Atheist, heisst ich glaube nicht mehr an Gott odre sonstigen, gibt da ja noch ein Paar^^
    Erstmal muss ich aber sagen das ich kein Problem damit habe wenn jemand noch an Gott glaubt, warum auch,
    sie sind ja immer noch normale Menschen, ich selber habe auch Freunde die an Gott glauben und Sonntags in die
    Kirche gehen, nur wenn es aber dazu kommt das jemand mir seinen Glauben aufzwingen möchte und das ist leider
    schon voegekommen, ist bei mir zumindest eine Regel gebrochen und würde und hab ich auch nicht akzeptiert.
    Ich selber bin vom Glauben abgekommen nicht nur weil viele Dinge geschehen, zB Krieg, mit denen Gott eigentlich
    nicht einverstanden sein kann, hauptsätzlich aber weil ich mich nicht binden wollte und an etwas glauben wollte
    wo hinter ich nicht zu 100 Prozent stehe, klingt jetzt vllt nicht ganz logisch, weiss aber nicht wie ich es besser erklären soll^^
    Es macht keinen Sinn darüber nachzudenken was sein wird oder was war


    Ich glaube NICHT an Gott im sinne des Christentums oder einer anderen Weltreligion.... Meiner Meinung nach ist der gesamte Aufbau seit Beginn der Kirche als solche zu sehr auf die Liebe Gottes zu seinem Ebenbild gerichtet.
    Ich verstehe Gott an sich nicht als ein Menschenähnliches Wesen, das seine Nachbilder zum Hüte der Erde oder so einen Schwachsinn einsetzt. Für mich ist er vielmehr eine Verkörperung des Lebens an sich.


    so und jetzt kann ich nur noch schreiben u.n.v.e.u. :love: :love:

    Bei dem obigen Post handelt es sich um MEINE persönliche Meinung!
    Ich erwarte NICHT, dass sie sich vollends mit der Meinung anderer User deckt!
    Zudem behaupte ich ausdrücklich NICHT, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben!
    Sollten andere User meine Meinung NICHT teilen, so ist das ihr gutes Recht!
    Etwaige "Belehrungsversuche", sowie Versuche, mich in jeglicher Art "bekehren zu wollen", bitte ich zu unterlassen!

  • Ich bin Agnostiker, was mich jedoch nicht davon abhält, weiterhin zum CVJM zu gehen und den örtlichen KiGo zu organisieren. Als ich meine Eltern damit konfrontierte, dass ich nicht bedingungslos an einen Gott glauben will, der der Wissenschaft widerspricht, die für mich wenigstens logisch greifbar ist, wollten sie mir erstmal Weihnachten streichen. Als ich dann erklärte, dass ich die Existenz eines Gottes nicht ablehne, sondern nur für uns nicht erfassbar halte,lenkten sie ein (wobei Weihnachten eh nur Kapitalismus pur ist aber wayne). Vor kurzem ist mir dann das Allmachtsparadoxon über den Weg gelaufen, und ich konfrontierte direkt mal einen angehenden Pfarrer. Dieser antwortete mir dann:" Du versuchst, Gott mit Logik zu erfassen. Das Problem ist, dass Gott sich aller Logik entzieht. Das heißt, die Antwort lautet Ja und Nein." Ich weiß jetzt nicht, ob ich damit zufrieden seien soll oder nicht :(


    Auf anderen Plattformen aka PS/HS heiße ich auch Resolut, wenn ihr mich adden wollt oder so ^^

  • Vor kurzem ist mir dann das Allmachtsparadoxon über den Weg gelaufen, und ich konfrontierte direkt mal einen angehenden Pfarrer. Dieser antwortete mir dann:" Du versuchst, Gott mit Logik zu erfassen. Das Problem ist, dass Gott sich aller Logik entzieht. Das heißt, die Antwort lautet Ja und Nein." Ich weiß jetzt nicht, ob ich damit zufrieden seien soll oder nicht :(

    Das Allmachtsparadoxon ist schon ein guter Anfang, aber wirklich in die Zwickmühle kann man viele mit dem Epikureischen Problem der Theodizee bringen:
    "Entweder ist Gott gut – dann ist er nicht allmächtig. Oder er ist allmächtig – dann ist er nicht gut."
    Basiert darauf, dass teilweise schreckliche Dinge passieren und Gott nichts dagegen macht. Gott kann nicht allmächtig, allwissend und gut zugleich sein. Wenn etwas Schreckliches passiert kann es nur sein, dass Gott:
    1) es beenden kann weil er allmächtig ist, es beenden würde weil er gut ist, aber es nicht beendet weil er nichts weiß => nicht allwissend
    2) es beenden kann weil er allmächtig ist, davon weiß weil er allwissend ist, aber dennoch nichts tut => nicht gut.
    3) er es weiß weil er allwissend ist, er es beenden will weil er gut ist, aber es nicht kann => nicht allmächtig.


    Das kann man dann mit beliebten Argumenten weiterspinnen "er kann sich nicht um alle kümmern". Könnte er, wenn er allmächtig wäre. Abgesehen davon: er hat ja uns in seinem Abbild als Krone der Schöpfung erschaffen. Von uns gibt es nur wenige Milliarden. Sollte kein Problem sein. "Aber Gott liebt alle seine Schöpfungen und es gibt Schätzungsweise eine Trillion von Tieren auf der Erde, nicht von weiteren Lebewesen gesprochen. Abgesehen davon, dass es für ein allmächtiges Wesen kein Problem sein sollte, wenn er alle seine Schöpfungen gleich liebt, sollten dann die 10 Gebote nicht auch auf Tiere Anwendung finden? Du sollst nicht töten. Beim Erschlagen einer Mücke bricht man schonmal eins. "Nur Menschen sind von den Geboten eingeschlossen. Tiere nicht" Abgesehen davon, dass der Mensch auch ein Tier ist und Gott ja alle Lebewesen gleich liebt, wieso hält er dann nicht Menschen auf die Menschen in seinem Namen abschlachten. Beispielsweise den IS. Es passiert im Namen Gottes. Gläubige und Unschuldige werden getötet und Gott macht nichts dagegen. Gegen eine Gruppe von Menschen die täglich seine Gebote brechen. Entweder er kann nicht, oder er will nicht. "Er ist allmächtig und allwissend. Wieso sollte er sich darum kümmern?" Entweder er kümmert sich nicht um uns, wodurch in Frage gestellt wird ob er die viele Zuwendung verdient; er kann uns nicht helfen weil er nicht allmächtig ist; er will uns nicht helfen weil er nicht gut ist; oder er existiert nicht:
    "Für Gott gibt es kein Gut und Böse" wie wird entschieden wer in den Himmel kommt und wer nicht? Es muss gut und böse geben. Wenn er selbst nicht an gut und böse gebunden ist, kann er nicht darüber richten wer gut und wer böse ist.
    (Etc.)

  • @Hoktar: Stimme dir grundsätzlich zu, aber man könnte das Epikureische Problem der Theodizee tatsächlich umgehen, indem man sagt, dass das Leben eine Prüfung sei und jeder bestmöglich mit seiner "Rolle" umgehen solle. Sprich, man soll sowohl als armer Mensch als auch als reicher Mensch Gutes tun, um ins Paradies zu kommen.. Einen derartigen Gedankengang gibt es meines Wissens beim Islam, ich bin mir allerdings nicht hundertprozentig sicher.


    Auch das kann man wieder in Frage stellen: Wenn einer im Diesseits ein schönes Leben hatte und im Jenseits weiterhin ein wunderbares Leben führt, dann hat der doch insgesamt ein besseres Leben vorzuweisen als jemand, der im Diesseits die ganze Zeit litt und es dann letztendlich "nur" im Jenseits gut hat. Aber das stellt dann kein "großartiges Verbrechen" von Gott dar, also es ist zumindest nichts im Vergleich zu "er ist allmächtig, er könnte uns die ganze Zeit helfen, er tut es aber nicht"...

  • @Dars:
    Stimmt schon. Man könnte sich darauf ausreden, dass alles eine Prüfung ist, aber dann muss man die Parameter der Prüfung auch Genau unter die Lupe nehmen. Man kann nicht jedes Leben vergleichen. Es scheitert hier sogar schon an einer Definition von Leben.
    lebt ein Mensch ab dem Moment wo eine Eizelle durch eine Samenzelle befruchtet wird? Oder doch erst die Geburt? Ein Zeitpukt dazwischen? Die Taufe bei dem die Erbsünden "bereinigt" werden?
    Kann ein totes Baby, dass im Leben keine Sünde begehen konnte mit einem religiösen Greisen verglichen werden, der Zeit seines Lebens strenggläubig und gut war, aber vielleicht doch ein zwei mal gesündigt hat?
    Mit Milliarden von Individuen kann es keine faire Prüfung für alle sein. Außerdem wozu prüfen? Allwissenheit steht stets über dem freien Willen. Wenn Gott allwissend ist, weiß er wie sich mein freier Wille entscheiden wird. Was sollte er prüfen, außer seine eigenen Fähigkeiten?

  • 1) es beenden kann weil er allmächtig ist, es beenden würde weil er gut ist, aber es nicht beendet weil er nichts weiß => nicht allwissend
    2) es beenden kann weil er allmächtig ist, davon weiß weil er allwissend ist, aber dennoch nichts tut => nicht gut.
    3) er es weiß weil er allwissend ist, er es beenden will weil er gut ist, aber es nicht kann => nicht allmächtig.

    Er beendet es nicht, weil er die Konsequenzen absehen kann, die noch schlimmer wären. -> allwissend, allmächtig, gut.


    Es ist halt das Problem, dass man sich darüber im Klaren sein muss, worüber man letztendlich diskutieren will, wenn man über Gott redet. Über den kirchlichen Gott und somit Religionen, was dann immer viel mit Interpretation, eine Menge mit Glauben und ein Bisschen mit Quark zu tun hat. Oder ob man einen Schöpfer, der für das Universum, Materie, Zeit, Naturgesetze usw. verantwortlich ist, annimmt. Für letzteren ist z.B. die Sache mit dem einfachen gut/böse-Denken wohl relativ irrelevant bzw. wissen ja selbst wir, dass es das eine ohne das andere kaum geben kann.

  • Er beendet es nicht, weil er die Konsequenzen absehen kann, die noch schlimmer wären. -> allwissend, allmächtig, gut.

    Wenn er allmächtig ist sollte er in der Lage sein, diese Konsequenzen ebenfalls zu verhindern. Zumindest sollte das für ein allmächtiges Wesen kein Problem darstellen, ein allwissendes Wesen sollte sich über diese Möglichkeit im Klaren sein und ein "gutes" und gütiges Wesen, das alle seine Schöpfungen liebt, würde zu Gunsten eben dieser handeln. Der Gott aus kirchlicher Sicht sollte damit bereits widerlegt sein, weil angesichts der Geschehnisse auf der Welt nicht alle Kriterien eines solchen Gottes auf ihn zutreffen können.
    Ein Schöpfer des Universums ist weitaus wahrscheinlicher.


    ein Bisschen mit Quark

    Eindeutig mehr als "ein Bisschen".

  • Wenn er allmächtig ist sollte er in der Lage sein, diese Konsequenzen ebenfalls zu verhindern.

    War abzusehen, dass dieses Argument kommen würde. :D Bleibt halt die Frage, wie das enden soll, wenn er die komplette Zukunft für uns regelt. Er könnte uns auch einfach den freien Willen nehmen und uns wie willenlose Zombies dahinvegetieren lassen, das wäre wohl bedeutend einfacher.
    Einen kirchlichen Gott zu widerlegen dürfte ein ähnlich aussichtsloses Unterfangen sein, wie ihn zu beweisen.

  • Aufgrund der Tatsache, dass Menschen Instinkte haben auf die sie bewusst und meist unbewusst hören, sind wir das schon.
    Jede Entscheidung jeder Person ließe sich theoretisch berechnen und jeder ist Sklave seiner Natur.
    Die Frag ist eher, wo der Sinn hinter einer Rasse liegt, die perfekt geboren wird. Unperfekt hingegen verletzen sie sich gegenseitig.
    Was passiert aber, wenn man Intoleranz, Armut und co. beseitigt? Die Ansprüche werden höher und man wird leichte Sünden, wie Beleidigungen noch sensibler auffassen und immer perfektionistischer werden. Menschen brauchen wohl Abgründe und Feindbilder.

  • Aufgrund der Tatsache, dass Menschen Instinkte haben auf die sie bewusst und meist unbewusst hören, sind wir das schon.
    Jede Entscheidung jeder Person ließe sich theoretisch berechnen und jeder ist Sklave seiner Natur.
    Die Frag ist eher, wo der Sinn hinter einer Rasse liegt, die perfekt geboren wird. Unperfekt hingegen verletzen sie sich gegenseitig.
    Was passiert aber, wenn man Intoleranz, Armut und co. beseitigt? Die Ansprüche werden höher und man wird leichte Sünden, wie Beleidigungen noch sensibler auffassen und immer perfektionistischer werden. Menschen brauchen wohl Abgründe und Feindbilder.


    Ich denke da genauso.



    Das ist die wahre Natur der Menschen. Aus diesem Grund wird er es niemals so etwas wie Weltfrieden geben.
    Wer reden alle von Menschlichkeit, Toleranz und Freiheit, diese Werte sind ein Pfifferling in diese Zeit, wo religiöse und rechte Extremisten an Macht gewinnen, Geheimdienste das eigene Volk ausspionieren und mithilfe von Hass andere manipulieren. Krieg ist ein Ausdruck von Hass.



    Der einzig und wahre “ Gott“ ist das Verlangen nach mehr und mehr Reichtum und Macht. Nur so kann man eine Art Allmacht erschaffen.
    Das ist das Übel der Welt

  • Wenn er allmächtig ist sollte er in der Lage sein, diese Konsequenzen ebenfalls zu verhindern.

    Die Frage ist nur warum er das tun sollte, laut der Bibel steht alles was auf der Erde geschieht,
    geschehen ist und jemals geschehen wird zu 100% im Einklang mit seinem Willen:


    Ich habe von Anfang an die Zukunft verkündet / und lange vorher gesagt, was erst geschehen sollte.Ich sage: Mein Plan steht fest, / und alles, was ich will, führe ich aus.


    De facto ist es also unmöglich dass etwas gegen den Willen Gottes geschehen kann.