Wettbewerb 19: Freie Erzählung

  • [tabmenu][tab=Informationen zum Vote]



    In diesem Thema habt ihr eine bestimmte Anzahl an Punkten zur Verfügung, die ihr den Texten im Tab "Abgaben" geben könnt. Dabei ist zu beachten, dass ihr nahezu frei wählen könnt, wie ihr die Punkte verteilt und welche Texte mehr Punkte als andere bekommen. Achtet jedoch darauf, dass ihr die Punkte, die euch zur Verfügung stehen, komplett ausschöpft. Votes, welche zu wenige oder zu viele Punkte enthalten, können leider nicht gezählt werden. Des Weiteren solltet ihr eure Punkte mindestens auf drei Texte verteilen, eure Wahl begründen und natürlich nicht für eure eigenen Texte voten.
    Es ist außerdem hilfreich, euch das "How to vote-Topic" anzusehen. Schreibt ihr in dieser Saison besonders viele Votes, habt ihr die Chance auf Medaillen. Weitere Informationen findet ihr hier: Informationen und Regeln zu den Wettbewerben.


    Wer neben den Votes noch weitere Kritik für sein Werk erhalten möchte, aber kein eigenes Thema erstellen möchte, der kann dies gerne in unserem Feedback-Thema für fertige Texte tun!

    Zitat von Aufgabenstellung

    Freie kurze Erzählung
    Inzwischen ist es definitiv eine Tradition und auch dieses Jahr sollt ihr wieder die Möglichkeit bekommen, eine Abgabe zu verfassen, bei der ihr euch weder an ein bestimmtes Thema noch an eine bestimmte Form halten müsst, solange es sich um eine kurze Erzählung handelt. Ihr könnt eurer Kreativität also ungezügelt freien Lauf lassen! Also, worauf wartet ihr noch? Ran an die Tasten und viel Spaß! Ein Pokémonbezug ist hierbei selbstverständlich nicht verpflichtend, aber ebenfalls erlaubt.


    Ihr könnt 10 Punkte verteilen, maximal 5 an eine Abgabe


    Wenn ihr nicht wissen solltet, wie ihr eure ID herausfindet, könnt ihr dies unter anderem hier nachlesen.


    Der Vote läuft bis Sonntag, den 25.10.2015, um 23:59 Uhr.
    [tab=Abgaben]

















    [/tabmenu]

  • Download-Post


    Wie gewohnt könnt ihr euch die Abgaben der Wettbewerbe hier im PDF- und ePub-Format herunterladen, um so auch unterwegs lesen zu können.
    Die PDF und das ePub wurden von @Deception erstellt . Sollten Fragen und/oder Anregungen bestehen, dann zögert bitte nicht die Urheberin deswegen anzusprechen; konstruktive Verbesserungsvorschläge sind immer willkommen.


    Für eine kurze Anleitung und noch einmal die Einführung zu den "Wettbewerben unterwegs" klicke hier.

  • [tabmenu][tab='Vorwort']Guten Abend, liebe Leser und Leserinnen. Wollte meinen Vote mal hinterlassen und entschuldige mich schon mal im voraus, falls ich bei Texten etwas falsch interpretiert/aufgefasst habe. Weiß nicht genau, was los ist, aber soll euch ja jetzt nicht stören, haha. x)
    Übrigens faszinierend, wie die meisten Werke ins düstere und negative übergehen, sobald die freie Erzählung gewährt wird - scheinbar zieht die "dunklere Seite" Autoren eher an.
    Macht es einen aber auch nicht leicht, wisst ihr hoffentlich! Schöne Texte und die Entscheidung viel mal wieder zu schwer aus. Danke an die Autoren, für diese schönen Werke, hatte eine Menge Spaß beim Lesen - genug jetzt, kommen wir zu den Kommentaren.[tab='Kommentare']

















    [tab='Vote']
    ID: 116512
    A01: 1
    A05: 2
    A06: 1
    A09: 1
    A10: 1
    A13: 1
    A14: 1
    A15: 1
    A16: 1


    Diese Formatierung mit Spoilern und Tabmenu macht mich fertig. Hier dürft ihr meinen Zwiespalt begutachten, denn ich konnte die Punkte nur so aufteilen irgendwie. Tat mich da wieder echt schwer und tut mir leid für die, die keine von mir bekommen haben, obwohl eure Abgaben ebenfalls toll waren - knappe Geschichte mal wieder...
    Trotzdem hat es spaß gemacht und nun wünsche ich noch einen schönen Tag/Abend. (:[/tabmenu]

  • [tabmenu]
    [tab=x]
    Ein Jammer, dass bis jetzt nur einer bei diesem tollen Wettbewerb gevotet hat... das sollte man schleunigst ändern! Meinen Respekt an Musicmelon – so schnell einen Vote zu schreiben ist schon eine Kunst für sich. x3 Dann will ich auch mal kommentieren... :)


    [tab=Kommentare I]
    [subtab=01 - Mein bleicher Bruder]
    Ich kenne die gleichnamige Kurzgeschichte von Wolfgang Borchert nicht, allerdings sollte das fehlende Wissen darüber aufgrund der Beschreibung nicht stören. Jedenfalls ist es eine tolle Idee, eine vorgeschichtliche Ergänzung zu einem bereits bestehendem Werk zu schreiben. Die triste und beinahe verzweifelte Atmosphäre zieht sich durch die gesamte Geschichte – verständlich bei diesem Thema. Ich habe sehr mit dem Jungen mitgelitten, was nicht zuletzt an den guten Beschreibungen liegt. Die Stimmung ist sehr beklemmend und ich konnte sofort in den Text eintauchen; auch jetzt hat mich die Szene noch nicht vollständig losgelassen. Mehr kann ich gar nicht dazu sagen – alles in allem ein gelungenes Werk.
    [subtab=02 - The Phoenix]
    Auf den ersten Blick ist der Text klar strukturiert, was sehr zur Übersichtlichkeit beiträgt. Es wird eindrucksvoll die Verwandlung eines bzw. zu einem Phönix beschrieben. Die Beschreibungen und Ausdrücke sind fesselnd und kraftvoll. Ich frage mich, ob es ein Mensch ist, der nun diese Veränderung durchlebt? Sofort wird die Kampflust des Wesens deutlich. Die Sprache ist allgemein sehr gewählt und es wirkt, als wäre jedes Wort sehr genau bedacht und durchdacht, was aber nicht negativ ist. Das Werk ist sehr angenehm und flüssig zu lesen und führt mir alles sehr bildhaft vor Augen. Einziger Kritikpunkt sind einige wenige (Ausdrucks-)Fehler und der Titel, der eventuell etwas vorweg nimmt. Die Wirkung der Beschreibungen wäre dadurch noch stärker geworden; so weiß der Leser von Anfang an, dass es sich um einen Phönix handelt. Auch die Rolle des Menschen am Ende wurde mir nicht ganz klar; liegt aber wahrscheinlich eher an mir. Ansonsten gefällt mir der letzte Satz super, der simpel und auch sehr endgültig ist, was wiederum gut zum Inhalt passt.
    [subtab=03 - A Twist in the Myth]
    Diese Abgabe beginnt mit einer mehr oder weniger sehr typischen Szene; ein tapferer Krieger hat die Aufgabe, die Welt von einem Ungeheuer zu befreien. Der Held träumt von Ruhm, Ehre und natürlich Erfolg. Auch weiterhin bleibt die Szene sehr klischeehaft. Jedoch ist die Kampfszene gut und nachvollziehbar beschrieben, allerdings überzeugt mich der Text an dieser Stelle noch nicht ganz. Erst der Einschnitt am Ende, als der Junge aus seinen Tagträumen gerissen wird, bringt eine Wendung in die Handlung. Dabei ist Wendepunkt gut gewählt, mitten im Satz werden Leser und auch die Hauptfigur aus der Handlung gerissen. Jetzt fällt mir auf, dass der Name Joey mich von Anfang an leicht verwirrt hat, da er so gar nicht in diese magische, mittelalterliche Welt passen wollte. x) Die Tatsache, dass Joey durch die Musik begonnen hat, diese Szene und sich als Held vor sich zu sehen, ist eine interessante Verknüpfung, da Musik mich selbst auch sehr inspiriert. Den Titel würde ich als „Eine Wendung in der Sage“ übersetzen, wodurch er durchaus zum Werk passt.
    [subtab=04 - Melancholie des Waldes]
    Dieser Text ist fast schon amüsant geschrieben, die Ungeduld und der Charakter der Hauptperson kommen deutlich zum Ausdruck. An einigen Stellen musste ich schmunzeln, besonders bei der, in der der Kescher erwähnt wurde. Der Schreibstil ist gut, auf das Wesentliche beschränkt, bis auf ein paar kleinere Fehler ist mir nichts Negatives aufgefallen. Die Geschichte ist berührend und sehr bildhaft beschrieben. Obwohl die erzählende Person sehr ungeduldig und auch ein wenig mürrisch wirkt, kann man sich gut in sie hineinversetzen. Allerdings ist das Ende offen und sehr abrupt gesetzt und die Geschichte bleibt mehr oder weniger unabgeschlossen.
    [subtab=05 – Totentag]
    Schonmal vorab ein Kompliment – der erste Satz ist wirklich super! Fesselt, klingt sehr schön und macht neugierig. Auch die folgenden Sätze sind angenehm und flüssig zu lesen, man findet sofort in das Geschehen hinein. Offenbar ist die Person auf der Suche nach Jemandem oder Etwas. Darauf bekommt man Hinweise darauf, dass das Mädchen aus einer anderen Kultur stammt, da das Alter in Sommern gezählt wird und sie als eine der wenigen ihres Alters noch nicht verheiratet ist. Das junge Mädchen findet sich unvermittelt auf einem Elfenhügel wieder; nachdem ich die Begriffe Síd und Samhain in die Suchmaschine getippt habe weiß ich, dass es sich um eine Art keltische Sage handelt. Gefällt mir gut, dies in eine Kurzgeschichte einzubauen. Auch der Rest des Textes ist toll; weiterhin bleibt der Schreibstil flüssig und veranschaulichend, die Handlung ist klar und auch interessant, wenn auch nicht allzu spannend. Das Ende kommt beinahe unvermittelt – ich hätte gerne das Gespräch des Mädchens mit der Toten mitgelesen, aber da kam dem/der Verfasser/in wohl die Wortgrenze in die Quere. Ein schönes Werk!
    [tab=Kommentare II]
    [subtab=06 – Lichtgestalten]
    Schon der Titel spricht mich sehr an, ebenso der Einstieg des Textes. Alltags- beziehungsweise fast schon Jugendsprache hat immer etwas Interessantes und Amüsantes. Gut ist hier jedoch, dass sich diese in Grenzen hält und nicht zu sehr überwiegt. Die Hauptperson scheint sehr gelassen mit ihrer misslichen Lage umzugehen; ich könnte es glaube nicht so einfach akzeptieren, wenn ich sozusagen zwischen Himmel und Hölle feststecken würde. Dies soll allerdings kein Kritikpunkt sein; das Mädchen hat ihren eigenen Charakter, der mich das ein oder andere Mal zum schmunzeln gebracht hat. Als sie auf den Jungen trifft, der offenbar ihr Schicksal teilt, wirken die Dialoge glaubwürdig und echt. Insgesamt gefällt mir die Geschichte, der Text könnte gut aus einer längeren Erzählung gegriffen sein und ich bin neugierig auf mehr geworden.
    [subtab=07 - Die Gesichter Roms]
    Bei dem Titel muss ich gleich an den Lateinunterricht denken, den ich mal mehr, mal weniger genossen habe. Außerdem denke ich sofort an Politik, die Geschichte der Antike, Machtspielereien und Intrigen. Kriege dürfen natürlich auch nicht fehlen, und auf dem Schlachtfeld beginnt diese Szene. Der römische Soldat wird sehr detailliert und ausführlich beschrieben, offenbar interessiert sich hier jemand sehr für das alte Rom. Die Abgabe ist sehr strukturiert aufgebaut, ich nehme an, dass es sich um verschiedene Szenen handelt, die gleichzeitig stattfinden. An dieser Stelle gibt es auf jeden Fall einen Pluspunkt für den Titel, der gut gewählt ist. Allgemein repräsentieren die vier Szenen wohl gut die damaligen Vorgänge. Ich kann nicht beurteilen, inwiefern und ob all das wirklich stattgefunden hat, dafür besitze ich zu wenig Kenntnis darüber. Die Idee an sich gefällt mir gut, allerdings bin ich beim Lesen oft über einige Tempus- und Grammatikfehler gestolpert, die ein wenig den Lesefluss gestört haben.
    [subtab=08 - Tragik aus der Dose]
    Schon der Titel klingt leicht ironisch, dies setzt sich auch im Text fort. Es wird sehr dramatisch beschrieben, wie eine Konservendose ihr Ende in einem Müllbeutel findet, da ihr Verfallsdatum offensichtlich schon lange erreicht ist. Dieser ungewöhnliche Ansatz ist ungemein interessant und bleibt auf jeden Fall im Gedächtnis. Der Schreibstil überzeugt mich sofort, der Text an sich ist kurz gehalten, aber dafür umso effektiver. Sicher gibt es hier viele Interpretationsansätze; auf mich wirkt es so, als wolle der/die Autor/in Kritik ausüben. Man kann diese Geschichte sehr gut als Beispiel für den heutzutage üblichen Massenkonsum nutzen, außerdem die Tatsache, dass ebenso viel zu viel unverbraucht und ungenutzt einfach weggeschmissen wird. Auf jeden Fall gehört diese Abgabe zu meinen Favoriten!
    [subtab=09 - Auf dass mein Friede uns endlich scheide]
    Die Erzählung beginnt in einem Zimmer, von dem ich annehme, dass es eine Gefängniszelle oder ein Zimmer in einer Anstalt ist, obwohl der Raum an sich eher freundlich wirkt beziehungsweise als angenehm empfunden wird. Die Hauptperson wird von einem Mann provoziert und beschimpft, ich denke, dass er nicht real ist, eher das Produkt von heftigen Schuldgefühlen. Im weiteren Verlauf erfährt man, dass es um eine Frau geht, die jahrelang von ihrem Mann misshandelt wurde, und den sie letztendlich wohl aus Verzweiflung und Wut umgebracht hat. Nun wird sie ihn in ihren Gedanken nicht los – eine Form von Paranoia? Sie ist so verzweifelt, dass sie den einzigen Ausweg im Tod sieht. Jedoch springt sie am Ende nicht aus dem Fenster, da die Stimme ihres Mannes, die sie die ganze Zeit gehört hat, verschwindet. Mir ist noch nicht ganz klar geworden, warum... Weil ihre Angst verschwunden ist beziehungsweise sie ihren Frieden gefunden hat, wie es im Titel schon angedeutet ist? Allerdings – kann man sich so schnell von dieser Angst, die sie vor ihrem Mann oder allgemein hat, lösen?
    [subtab=10 – Schattenspiele]
    Von dieser Fantheorie habe ich noch nichts gehört, jedoch bin ich auf diesem Gebiet auch nicht wirklich informiert. Der Ansatz ist durchaus interessant und klingt auch plausibel, ich bin gespannt, wie das in dieser Abgabe verwirklicht wurde. Der Einstig ist toll, sehr flüssig zu lesen und fesselt mich sofort. Ich nehme an, dass das Kind, das heimgesucht wird, kränklich ist. Heimgesucht klingt ziemlich gruselig, allerdings ist das auch die Szene, als ihr Peter Pan gegenübersteht – als Schatten und definitiv angsteinflößend. Umso mehr hat es mich überrascht, wie bereitwillig die Hauptperson sich am Ende überreden lässt, mit ihm mitzugehen. Allgemein ist das Ende ziemlich plötzlich, das wäre eventuell noch ausbaufähig. Leider haben mich kleinere Wort- und Kommafehler aus dem Lesefluss gebracht... Nichtsdestotrotz eine schöne Idee und Abgabe.
    [tab=Kommentare III]
    [subtab=11 - Von Vernunft, Wegen und Weltennebel]
    Weltennebel... ein ungewöhnlicher Ausdruck, der mich sofort neugierig macht. Allerdings erfährt man im Text nicht sehr viel darüber, außer, dass nur bestimmte Menschen oder Wesen sich in diesem Nebel zurechtfinden, der Welten miteinander verbindet. Außerdem verschafft er einem klare Gedanken. Die Aufgabe von Eriel und Tiberia ist es, den Wege durch den Nebel zu finden – oder Leute zu führen? Auch hier wird nichts genaues gesagt. Schade, dass die Erzählung so viel offen lässt, ich bin sehr neugierig geworden und hätte gerne weitergelesen!
    [subtab=12 - Graue Krusten]
    Die graue und trübe Stimmung, die hier im Laufe des Textes aufgebaut wird, nimmt mich durch den tollen Schreibstil sofort gefangen. Die Beschreibung des eintönigen Alltags sind sehr bildhaft und auch nachvollziehbar. Eigentlich gibt es nicht viel Handlung, allerdings ist der Text ein gut gewählter Ausschnitt aus dem Leben dieses Mannes. Ich kann nicht genau sagen, was mich an dieser Abgabe so anspricht, aber sie ist wirklich gelungen! Der Titel ist treffend, allerdings verwirrt mich das Wort Krusten, von dem ich nicht genau weiß, wie ich es im Zusammenhang mit der Geschichte interpretieren soll...
    [subtab=13 – Traumtrümmer]
    Dieser Titel ist sicherlich auf vielerlei Arten zu deuten, ebenso verhält es sich mit dem Text. Es wird eine Szene in einer Wüste beschrieben, die jemand auf seiner Reise oder Wanderung durchqueren muss. Allerdings scheint er schon dem Tod geweiht zu sein, da er nichts mehr hat, um sich zu versorgen. In Anbetracht der Hitze halluziniert er, dass seine offenbar verstorbene Frau zu ihm zurückkehrt. Auch bemerkt er am Boden seltsame Scherben. Ich nehme an, das diese ebenfalls nicht real sind, allerdings bleibt das offen – ebenso wie das Ende. Bringt der Mann sich am Ende in seiner Verzweiflung um oder verliert er einfach nur aufgrund seines Zustandes das Bewusstsein? Oder es handelt sich schlicht um einen Albtraum, der wiedergegeben wird. Falls es jedoch Selbstmord sein sollte, geschieht der Entschluss dazu sehr schnell; vielleicht hätte man diesen kurzen Text an dieser Stelle noch weiter ausbauen sollen. Auch wird alles vor allem gegen Ende hin eher vage formuliert und offen für Interpretationen gelassen, fast schon zu viel für meinen Geschmack.
    [subtab=14 - Des Abschieds Worte]
    Diese Abgabe hat einen sehr interessanten Aufbau. Ich denke, dass das kursiv geschriebene die allgemeine Handlung beschreibt, während die Einschübe die Gedanken des alten Mannes wiedergeben, der sich einen offenbar schon vor langer Zeit erhaltenen Brief erneut durchliest – womöglich stammt er von einer alten Liebe? Jedenfalls wird deutlich, wie viel sie ihm bedeutet hat, denn sie nimmt eine zentrale Stellung im Text ein. Die Gedanken haben mich sehr berührt, gerade, da durch den ersten Satz ja schon klar wurde, dass seine Geliebte gestorben ist. Ich nehme an, dass er sie immer noch liebt, auch wenn sie sich lange nicht mehr gesehen haben. Es wird eine bedrückende Atmosphäre geschaffen, vor allem gegen Ende, da deutlich wird, dass der Mann allein und auf sich gestellt ist – ein Schicksal, dass wohl viele Leute seines Alters teilen. Eine der schlimmsten Vorstellungen, am Ende ganz allein zu sein, und allein zu sterben, wie auch er es tut. Einzig das Wort verschwand verwirrt mich, denn inwiefern verschwindet man nach seinem Tod? Oder habe ich das falsch interpretiert?
    [subtab=15 – Schutzengel]
    Eine Kampfszene gleich zu Beginn – ein toller Einstieg - jedoch zieht sie sich hier und da etwas. Recht schnell wird mir klar, dass der Text aus der Sicht eines Pokémon geschrieben ist. Die Geschichte endet tragisch, da das Pokémon seinen Partner verliert, den ersten, zu dem es wirklich eine Verbindung hatte und eine Bindung aufgebaut hat. Jedoch fehlt mir ein wenig die Trauer des Verlustes, aber das soll nicht zu sehr ins Gewicht fallen. Neben wenigen Wiederholungen habe ich nichts auszusetzen. Die Szene, die mir am besten gefällt, ist die der Mega-Entwicklung (Ich nehme an, dass es eine ist), die sehr interessant beschrieben ist. Einzig den Titel kann ich nicht ganz einordnen, da das Pokémon seinen Trainer im Endeffekt ja nicht beschützen konnte... Vielleicht wird er mir im Nachhinein klarer.
    [subtab=16 - Stetiger Stillstand]
    Stetiger Stillstand – ein Titel, der sofort ins Auge fällt und im Gedächtnis bleibt. Er scheint zu Situation zu passen, in der sich die Hauptperson in dieser Geschichte, oder besser gesagt Szene, befindet. Allerdings ist er nicht stetig, da ich nicht davon ausgehe, dass sie ewig in diesem Zustand zwischen Leben und Tod gefangen sein wird. Vielleicht bezieht er sich daher auch eher auf die verhüllte Kapuzengestalt, die doch sehr dem Stereotyp des personifizierten Todes entspricht, und die die kürzlich verstorbene Person in dieser Zwischenwelt festhält. Anfangs wirkt alles sehr klischeehaft; ein plötzlicher Tod tritt ein und der Verstorbene findet sich außerhalb seines Körpers als eine Art Geist wieder. Jedoch bringt das Schachspiel mit dem Tod etwas Interessantes in die Szene. Mir ist noch nicht ganz klar, warum ausgerechnet dieses Spiel gewählt wurde. Ich denke allerdings, dass der „Gevatter Tod“ Ordnung schafft, wie er ja selbst behauptet, indem er die Gedanken der Seelen ordnet, jedenfalls war das meiner Meinung nach hier der Fall. Es wird klar, dass der Hauptperson noch etwas zu ihrem Glück fehlt, dass sie noch kein erfülltes Leben lebt beziehungsweise gelebt hat. Vielleicht ist das der Grund, warum er am Ende doch wieder erwacht? Eine Abgabe, aus der ich nicht ganz schlau werde, jedoch ist der Ansatz durchaus interessant.
    [tab=Punkte]
    ID: 57178


    A01: 1
    A02: 2
    A05: 1
    A06: 1
    A08: 2
    A09: 1
    A12: 1
    A14: 1
    ___________________
    10 Punkte


    Danke an alle für diese tollen und vielfältigen Abgaben! Viel Glück allen Teilnehmern. :)
    [/tabmenu]



    Gracidea

  • [tabmenu]
    [tab=Hat]
    Aber dafür kann ich nichts, ich war kurzfristig erkrankt und bin immer noch nicht ganz gesund. Und dann so viele schöne Geschichten, herrje. Es wäre zwar auch ein schönes Thema für ein Theaterstück gewesen, aber ich bin der letzte, der sich über eine freie Erzählung beschweren würde. :P  
    Naja, ich nehme also mal einen kräftigen Schluck von meiner Medizin, die mir leider nicht durch ein Löffelchen voll Zucker versüßt wird und fange an bzw. mache weiter, da ich den Vote auf zwei Tage verteilt habe.
    Ich mache auch mal einen Rechtschreibcheck, der aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Und ich werde es zusammenfassen, wenn sich nur ein sich immer wiederholender Fehler findet.
    Und da ich krankheitsbedingt ein bisschen schlecht drauf bin: Seht es mir bitte nach, sollte ich irgendwo zu spöttisch oder zynisch geworden sein, ich habe trotzdem versucht, fair zu bleiben.
    [tab=leider]
    [subtab=Mein bleicher Bruder]
    Das Fandom gehört zu den vielen Geschichten, von denen ich so ein- oder zweimal gehört, sie aber noch nie gelesen habe.
    Nun, den Titel scheinst du einfach zu übernehmen und an der Stelle finde ich das etwas schade, weil etwas selbst Ausgedachtes mir besser gefallen hätte, aber ich werde das nicht allzu negativ bewerten.
    Für die Verwendung des Fandoms sehe ich persönlich jetzt keinen wichtigen Grund, da die Geschichte auch problemlos funktionieren würde, wenn man die Personen einfach umbenennen und vielleicht diesen "Spitznamen" ändern würde. Aber das soll keine Kritik sein, denn daran ist im Grunde nichts Negatives, zumal man die Abgabe auch unter anderem deswegen ohne Hintergrundwissen verstehen kann.
    Jedenfalls ist der Text toll geschrieben, das Leid und die Angst des Protagonisten kommen gut rüber, sodass man doch recht gut mit ihm mitfühlen kann.
    Rein rechtschreibtechnisch solltest du den Umgang mit dem "ß" noch mal üben, denn es ist an einigen Stellen, wo es eigentlich hingehört, durch ein "ss" ersetzt worden. Es kann möglicherweise auch sein, dass diese Schreibweisen in der Region, in der du lebst, nicht so verbreitet ist. Bei dem Wort "Bläßling" würde ich aber im Gegensatz eher dazu tendieren, dass es mit Doppel-S geschrieben wird.


    Den Blick auf den Boden gerichtet, den Atem anhaltend.

    "Den Atem angehalten" halte ich für besser, von der Zeit her.


    Sind aber nur kleine Fehler, über die man auch mal hinweg sehen kann.
    [subtab=The Phoenix]
    Der Titel finde ich jetzt nicht so gelungen, er nimmt am Anfang direkt ein bisschen die Frage, was nun genau passiert. Da später im Text ja auch die Bezeichnung "Phönix" auftaucht, wäre er auch vom Verständnis her nicht nötig gewesen und so hätte ich insgesamt etwas Geheimnisvolleres bevorzugt, denn schließlich führt einen der Text ja auch erst langsam an das Konzept des Phönix in dieser Geschichte heran und damit widerspricht der Titel ein bisschen diesem Aufbau.
    DIe Geschichte selbst ist auf jeden Fall gelungen, sie verbindet einen interessanten Mythos mit einer spannenden und bildgewaltigen Erzählung. Wenn ich mich nicht irre, wird der Mythos vom Phönix hier auch ein bisschen nach eigenen Vorstellungen ergänzt, denn zu Beginn scheint es so, als habe der Phönix eine menschliche Gestalt, denn er hat Finger (und ist nebenbei bemerkt weiblich), die sich jedoch bereits zu Beginn in die Gestalt eines Phönix verwandelt. Und die Erinnerungen an vergangene Leben kehren offenbar bei dieser Verwandlung zurück. Irgendwie erinnert mich das ganze Konzept des neuen Lebens und Verwandlung ein bisschen an die Regeneration der Timelords aus Doctor Who.


    Es bleiben ansonsten ein paar Unklarheiten zurück, die aber nicht schlimm sind, da die Geschichte generell etwas geheimnisvoll anmutet. Zum Beispiel bin ich nicht restlos sicher, ob der Phönix seine Leben nun immer in einer menschlichen Gestalt verbringt, ob er dann so lange wie Menschen lebt, ob er auch dann jeweils verschiedene Geschlechter haben kann und so weiter.
    Desweiteren frage ich mich, ob der Vulkan bei dem ganzen eine besondere Rolle spielt oder nicht. Vielleicht zieht es sie zu dem Vulkan oder er ist ein notwendiges Kriterium für die Verwandlung, ich weiß nicht genau.
    Und ansonsten wird man ja in die Situation hineingeworfen, also frage ich mich, warum man den Phönix zu verfolgen scheint. Hat da schon ansatzweise die Verwandlung begonnen und die Menschen haben das gemerkt, Angst bekommen und wollen sie fangen bzw. töten? Andererseits sagt sie, dass verhindert werden soll, dass sie zu einem Monster wird. Vielleicht war sie in diesem Leben auch einfach irgendwie böse und wird deshalb verfolgt. Oder man will sie generell schon immer einfangen, weil sie das ist, was sie ist (steckt dann irgendeine Organisation dahinter?). Schließlich spricht der Mensch ja auch davon es "ein für alle mal zu beenden", also hat er wohl eine Ahnung davon wer bzw. was sie ist. Kann sein, dass ich hin und wieder auch was übersehe, naja. Wie gesagt, ist nichts Schlechtes.
    Was mich aber ein bisschen an der Logik zweifeln lässt, ist, dass der Mann am Ende zu verstehen scheint. Das kommt nun einmal recht plötzlich. Andererseits, okay, er steht einem Wesen gegenüber, dass ihn mit Leichtigkeit töten könnte und stattdessen redet es, das sollte ihn zumindest nachdenklich machen. Und vielleicht hat der Gesang ja auch eine besondere Wirkung auf ihn. Da bin ich mir jetzt nicht sicher, man kann es so interpretieren.
    Und nun ein Punkt von eigentlich untergeordneter Relevanz, bei dem ich wohl ein wenig irrational werden könnte. Seelenspiegel. Ich kann diesen Ausdruck einfach nicht leiden. Wirklich nicht. Auf den Tod kann ich ihn nicht ausstehen. Die Sache ist nun folgende: Es wäre mir aber in Hinblick auf eine gewisse zu wahrende Objektivität egal gewesen, dass du ihn verwendest, denn das ist Geschmackssache. Das Problem sehe ich aber in der Art, wie du ihn verwendet hast:


    spiegelte sich in seinen Seelenspiegeln

    "Sich in einem Spiegel spiegeln" klingt rein stilistisch für mich einfach nicht gut. An der Stelle hätte ich lieber "Augen" verwendet und an einer anderen Stelle dann die "Seelenspiegel", wenn es unbedingt sein muss.



    [subtab=A Twist in the Myth]
    Fand ich am Anfang ein bisschen gewöhnlich, ich meine, ein mittelalterlicher Held, der Drachen tötet ist ja jetzt nicht so die neueste Idee. Aber ich muss sagen, dass der Kampf einfach genial geschrieben ist und das ist eigentlich auch der eigentliche Grund, warum ich die Geschichte mag. Die Beschreibungen des Kampfablaufs sind gut, der Kampf selber spannend und vom Verlauf her gut ausgedacht.
    Nun ja, das Ende wurde ja schon durch den Titel angedeutet, aber nicht vorweg genommen. Jedoch... Ich weiß nicht, es ist halt eine durchaus interessante Wendung, nur gefällt sie mir persönlich nicht so gut. Etwas wie einen (Tag-)Traum enden zu lassen ist eben auch nicht ganz neu, hingegen ist der Bezug zur Musik dabei wiederum deutlich seltener und bringt einen neue Idee mit rein. Bin da insgesamt etwas zwiegespalten.
    Sonstige Fehler fallen mir insgesamt nicht so wirklich auf. Nur zwei Sachen:


    Daran klebte das Blut unzähliger Trolle,



    Joey betrachtete sein Abbild, das sich auf der Schwertklinge spiegelte.



    Seine schwarze Rüstung war ebenso blutverklebt wie sein Schwert.

    Insgesamt bezweifle ich, dass man sich in einem stark blutverklebten Schwert spiegeln kann. Andererseits, es ist ein Tagtraum, also kann ich jetzt nicht hundertprozentig sagen, ob das ein Fehler deinerseits ist oder sich eben durch den Traum erklären lässt. Ich werde mal den wohlwollenderen Fall annehmen.



    Er wusste, wenn er jetzt loslassen würde, würde das sein Ende bedeuten.

    Ich gebe zu, dass das jetzt die allerstärkste Korinthenkackerei ist und im Grunde ist es kein Fehler, sondern höchstens etwas holperig, so schnell hintereinander zweimal "würde" zu benutzen. Kann man anders machen (z.B. "wäre das sein Ende"), aber muss man nicht unbedingt.
    [subtab=Melancholie des Waldes]
    Das Wichtigste vorweg: Absätze. Ein Text braucht ab einer gewissen Länge Absätze, besonders bei wörtlicher Rede. Und die fehlen nun einmal durchgehend, was das Lesen ein wenig erschwert.
    Ansonsten ist die Geschichte durchaus kreativ und bietet auch eine interessante Perspektive auf das Problem mit der Freiheit der Pokémon in der Pokémonwelt. Und wo ich sogar schmunzeln musste: Wer will denn kein Evoli und wünscht sich stattdessen ein Raupy? :D  
    Jedenfalls sehe ich aber noch deutliches Verbesserungspotential, wenn ich ehrlich bin. Die Geschichte des Trainers und des Smettbos hätte zum Beispiel stärker ausformuliert sein können bzw. sogar müssen, wenn man dessen Versessenheit auf Raupys bedenkt.
    Ansonsten findet sich leider etwas, was mir persönlich immer sauer aufstößt: Nicht nachvollziehbarer Tempuswechsel. Es sollte insgesamt also demnächst sehr aufs Tempus geachtet werden, auch in Anbetracht der Tatsache, dass an einigen Stellen auch Plusquamperfekt angemessen gewesen wäre, zum Beispiel hier:



    Das Netz schon bereit, angewinkelt wie es im Handbuch stand, welches ich vor einigen Wochen durchblätterte.

    "welches ich vor einigen Wochen durchgeblättert hatte" wäre passender.


    Dann nur noch wenige kleinere Fehler, die aber nicht so schlimm sind.



    neuste

    neueste



    Jemand kaltherziges

    Jemand Kaltherziges
    [subtab=Totentag]
    Hier fällt mir irgendwie nichts zum Titel ein, er passt halt.
    Nun, die Geschichte beschreibt eine interessante Idee. Viele wünschen sich ja, noch einmal mit den Toten sprechen zu können und hier geschieht genau das, auch wenn das eigentliche Gespräch am Ende ausgespart wird. Aber ich hätte möglicherweise auch keine Lust gehabt, die ganze Lebensgeschichte von Cliodhna lesen zu müssen, auch wenn das jetzt etwas herzlos klingt. So ein Gespräch hätte wohl auch vom Umfang gar nicht rein gepasst.
    Das ganze scheint in einer mittelalterlich angehauchten Atmosphäre zu spielen, was wohl ganz gut zu den magisch anmutenden Umständen passt. Die Geschichte ist an sich auch fehlerfrei, ich könnte mich höchstens fragen, warum die Katze zunächst sich an diesen Ort verirrt und scheinbar gar nicht weg will und dann doch plötzlich Angst bekommt, ich meine, klar, die Frau taucht auf, bevor die Katze wegrennen will, aber hat sie sie denn nicht schon vorher gespürt? Naja, egal. Tiere sind wechselhaft. Dann mutet das Verhalten der Geisterfrau eigentlich sogar am Anfang ziemlich rücksichtslos an, sie zieht ja anscheinend bewusst das Mädchen in die Geisterwelt. Was, wenn sie sie nicht rechtzeitig wiedergefunden hätte? Dass sie sich unbedingt mit jemandem unterhalten will kann zwar ein Grund sein, aber darauf besteht sie nicht, es wird ihr ja angeboten. Nun ja, vielleicht war die erste Berührung auch irgendwie unabsichtlich, ich will nicht zu viel darüber nachdenken.
    Als Fazit bleibt für mich, dass ich die Geschichte durchaus mag, denn sie ist toll geschrieben.
    [tab=ein]
    [subtab=Lichtgestalten]
    Wenn eine Geschichte mit "Eigentlich ist es ganz einfach" anfängt, dann kann man sich darauf verlassen, dass es nun doch nicht ganz so einfach wird. Na gut, die Einteilung bleibt gleichermaßen simpel, nur dass zu Himmel und Hölle eine Art Zwischenleben für Sonderfälle dazu kommt, welches aber wohl irgendwie kompliziert ist.
    Also, das Mädchen rennt ausgerechnet in den Jungen rein, den ihre Gang getötet hat. Scheinbar zufällig. Oder ist es doch eine Andeutung darauf, dass ein höherer Plan dahinter steckt?
    Geschichten mit auf der Erde wandelnden Geistern, naja, bin von solchen Ideen nicht wirklich begeistert, finde sie aber auch nicht schlecht. Ich hoffe aber trotzdem, dass es nicht mehr allzu oft vorkommt, jetzt haben wir es prinzipiell schon zweimal, wenn auch eindeutig unterschiedlich umgesetzt.
    In diesem Text liegt der Fokus sehr stark auf der Protagonistin, auf ihren Gedanken und auch ihrer Ausdrucksweise. Obwohl das natürlich ihren Charakter sehr gut ausformuliert, bleibt in Relation dazu Jasons Charakter etwas auf der Strecke. Was aber nicht schlimm sein muss, zumal das ganze auch nicht aufgesetzt wirkt. Die Gespräche sind gut geschrieben und weitestgehend plausibel.
    Nun, ein wenig muss ich daran denken, dass das Konzept ehrlich gesagt auch nichts Neues ist. Das heißt, genau kann ich das noch nicht sagen, da die Geschichte ja sozusagen noch nicht abgeschlossen ist. Aber mal ehrlich: Wie viele Geschichten gibt es, in denen jemand irgendwie versucht, das ewige Heil zu erlangen? Am Ende läuft es dann immer darauf hinaus, dass man in den Himmel kommt, wenn man aufhört, es zu versuchen und einfach "gut" wird, ohne selbstbezogene Gedanken. Und das hier klingt irgendwie ein bisschen wie der Anfang einer dieser Geschichten. Hat auch nichts Neues, der starken Person einen eher schwächlichen bzw. weinerlichen Charakter an die Seite zu stellen. Soll aber auch nicht negativ gewertet werden, sind zum Teil halt bewährte Konzepte und das sicherlich auch aus gutem Grund. Derjenige, der durch und durch avantgardistisch ist, werfe den ersten Stein, aber ich bin es nicht.
    Auf jeden Fall gut geschrieben, Kompliment dafür.
    Ich denke, wenn ich jetzt wirklich total penibel nach Fehlern suchen will (kannst dafür ruhig sauer auf mich sein), dann finde ich allerhöchstens und mit größter Korinthenkackerei folgende Dinge:


    fange an, Alle meine Entchen vor mir hinzupfeifen und …


    "Alle meine Entchen" sollte als Titel eines Liedes vielleicht eher in Anführungszeichen oder kursiv stehen. Im Falle von Letzterem wäre es aber auch möglich, dass das beim Kopieren verloren gegangen ist oder so.


    Ob ihr wirklich richtig steht, seht ihr wenn das Leuchten angeht!


    Hört sich nun mal mit "Licht" statt "Leuchten" einfach besser an. Finde nicht, dass man unbedingt "Leuchten" da reinbringen musste, denn auch wenn im Text öfter von "Leuchten" die Rede ist, so steckt doch sogar im Titel das "Licht" drin.
    [subtab=Die Gesichter Roms]
    Der geschichtliche Kontext ist mir in Ansätzen vertraut und die Begriffe vom Militärwesen scheinen soweit auch korrekt zu sein. Das setzt natürlich ein gewisses Hintergrundwissen voraus. Insbesondere mag ich die Idee, die Ereignisse aus verschiedenen Perspektiven zu schildern und am Ende auch zusammen zu führen, das hat was. Irgendwie musste ich dabei ein bisschen an Tauben im Gras denken, wo sehr viele Personen auftreten, die sich eben zufällig begegnen, sodass sich dem Leser ein größerer Zusammenhang offenbart. Das Buch hat zwar trotzdem eher wenig mit diesem Text gemeinsam, aber dran denken musste ich schon.
    Jedenfalls, auch wenn ich die Idee der Geschichte mag, so hapert es ein bisschen an der rein formalen Umsetzung. Tatsächlich erkennt man in Bezug auf die Grammatik gravierende Fehler, die einem gewissen Muster folgen und so zahlreich sind, dass ich sie jetzt nicht alle einzeln auflisten werde. Die KNG-Kongruenz stimmt oft nicht und damit haben wir leider einen Fehler bei etwas sehr Grundlegendem. In Kombination mit Tempuswechseln stört das massiv den Lesefluss, was angesichts der eigentlich guten Idee hinter der Geschichte sehr schade ist.
    [subtab=Tragik aus der Dose]
    Oha, die Welt der unbelebten Dinge wird tatsächlich neu aufgelegt. Der Titel ist dabei besonders hervorzuheben, ich mag den.
    Die Geschichte dann selbst klingt ein bisschen wie ein Statement gegenüber den ganzen Leuten, die Lebensmittel einfach so wegwerfen, obwohl ich ehrlich gesagt beim Verfallsdatum da fast noch Verständnis habe. Beim Mindesthaltbarkeitsdatum wäre es etwas Anderes. Allerdings glaube ich fast, dass Letzteres hier auch gemeint ist.
    Es ist schön traurig angehaucht, aber was es mir deutlich erleichtert hätte, mit der Dose Mitleid zu haben, wäre eine stärkere Vermenschlichung gewesen. Sie denkt zwar wie ein Mensch und kann wohl auch sehen, aber Beziehungen zu anderen Dosen oder so hätten zu einer besseren Wahrnehmung als Mensch beigetragen. Natürlich schränkst du dich da ein, denn du schreibst ja, dass die Dose sich weder bewegen noch sprechen kann, da frage ich mich nur: Warum eigentlich? Sehen kann sie offenbar, dann lass sie doch ruhig auch mit anderen Gegenständen sprachlich interagieren, das gibt ihr ein bisschen mehr Charakter und bietet Spielraum für interessante und auch traurige Dialoge.
    Nun gut, du hast es jetzt so gehandhabt und es ist ja auch was geworden.
    [subtab=Auf dass mein Friede uns endlich scheide]
    Heißt es nicht "Frieden"? Puh, so ein endlos langer Titel, aber er hat etwas. Und erinnert auch ein bisschen an das "Bis dass der Tod uns scheidet", auf das es möglicherweise auch anspielt, denn offensichtlich hat der Tod die Frau und dem Mann nicht wirklich geschieden, die Frau wird ja trotzdem heimgesucht. Dabei stellt sich die Frage, ob er eine Einbildung ist oder auch eine Art Geist. Ich tendiere allerdings zum Ersten.
    Ich mag die Beschreibungen der Gefühle der Frau und wie sie tatsächlich ihren einzigen Ausweg im Selbstmord zu suchen scheint, muss aber gestehen, dass mir das Ende eigentlich alles kaputt macht. Das ist so sehr aus dem Nichts, dass ich es dir einfach nicht abkaufen kann, tut mir leid. Zudem ist der Arzt... einfach nur Arzt, mehr nicht. Er hat keinen Charakter und wird einfach nur eingeführt, weil es wohl so ist, dass eine Anstalt einen Arzt hat. Und man wendet einer Patientin nicht ohne Weiteres den Rücken zu, das ist ein entscheidender Logikfehler. Denn wenn man die Patientin offenbar in einer Art Gummizelle oder so lässt, geht man doch offenbar davon aus, dass sie nicht nur eine Gefahr für sich selbst, sondern auch für andere ist. Und sollte da nicht so eine Art Wachpersonal sein?
    Zuletzt hast du von der Rechtschreibung her lediglich den Fehler gemacht, sämtliche Anreden klein zu schreiben, was mir nun einmal stark auffällt, weil ich diesen Fehler selbst bis vor Kurzem noch gemacht habe.
    [subtab=Schattenspiele]
    Alles, was mit Peter Pan zu tun hat, ist irgendwie in dem Teil meiner Kindheit, an den ich mich kaum noch erinnern kann. Deswegen kenne ich mich damit gar nicht mal so gut aus, wie ich es vielleicht sollte. Habe aber tatsächlich auch schon von dieser Fantheorie gehört.
    Wir haben also schon wieder so ein morbides Thema und, wenn man bedenkt, dass der Protagonist ja gestorben ist, haben wir sogar wieder einen herumlaufenden Geist. Nun ja, aber auch hier ist das nun einmal wieder auf eine ganz neue Art und Weise umgesetzt werden.
    Mutet zunächst recht gruselig und düster an, zum Ende hin kommt dann der Wandel zu einer etwas helleren Atmosphäre und doch... Irgendwie redet der trotzdem am Ende noch ziemlich gruselig, zumindest kann ich es mir irgendwie nur so vorstellen, wenn er "Flieg mit mir" sagt. Erinnert mich irgendwie an so ein horrorfilmmäßiges "Spiel mit mir" .
    An sich mag ich die dunkle Atmosphäre, aber irgendwie reißt mich die Geschichte jetzt nicht so vom Hocker, vielleicht liegt es daran, dass es doch recht lange Beschreibungen der persönlichen Eindrücke und Gedanken des Protagonisten gibt.
    An Fehlern gibt es einige Dinge in der Zeichensetzung, die verbesserungswürdig sind, sowie noch ein paar andere Rechtschreibfehler.


    [tab=wenig]
    [subtab=Von Vernunft, Wegen und Weltennebel]
    Ich muss sagen, für die Geschichte finde ich den Titel irgendwie ein bisschen banal.
    Denn die Geschichte selbst hat etwas schön Mystisches an sich. Ein Mädchen, ein Junge, Weltenwanderung, eine ständige Begleitung in Form einer inneren Stimme und eine skrupellose Mutter - ich fühlte mich sogar ein bisschen an His Dark Materials erinnert.
    Wie auch die Protagonisten selbst ist man als Leser anfänglich auch ein bisschen im Nebel verloren, nach und nach erfährt man jedoch ein paar Hintergründe und findet sich besser zurecht. Dabei kann man die Geschichte gut verstehen und als eigenständiges Werk lesen, gleichzeitig bietet sich eventuell auch Stoff für Fortsetzungen oder eine Vorgeschichte an.
    Da ist diese eine Stelle, die mich aufmerken lässt.

    Ich stand noch immer nur da, umgeben von leichtem Nebel, sodass sie fast wie ein Gespenst aussah. Obwohl das vermutlich nicht einmal am Nebel lag.

    Ich frage mich, warum es nicht unbedingt am Nebel liegt. Sieht sie einfach generell gespenstisch aus? Oder ist sie in gewisser Weise eins? Letzteres würde noch einmal einen größeren Zusammenhang andeuten, aber das ist nur eine Vermutung, die möglicherweise falsch ist. :D  
    [subtab=Graue Krusten]
    Na, danke dafür. So werde ich wahrscheinlich eines Tages auch enden. Spaß, natürlich werde ich vorher meine Schriftstellerkarriere so weit vorangetrieben haben, dass ich davon leben kann, haha. Plan B ist ein eigener Youtube-Kanal. Narrensicher.
    Nun ja, was du da beschreibst, ist ein Szenario der Perspektivlosigkeit. Keine wirklich tollen Aussichten in Job oder Ausbildung, keine Abwechslung, wenig bis gar keine Gesellschaft sowie scheinbar einfach nur ein generelles "Vor-sich-hin-vegetieren". Jedoch besteht auch kaum ein Ehrgeiz, an der Situation noch etwas ändern zu wollen, zumal es für den Protagonisten noch halbwegs gut möglich ist, zu leben, es zwingt ihn also keine wirkliche Not, sein Leben zu verändern. Was bleibt, ist die Verbitterung darüber, dass man mal die "falsche Abzweigung" genommen hat, somit wird die Schuld zwar bei sich selbst gesucht, aber in der Vergangenheit, nicht in der Gegenwart.
    Diese Trostlosigkeit vermagst du äußerst eindrucksvoll zu schildern, es ist eine Form sozusagen alltäglicher Düsternis und eine pessimistische Sicht auf die Welt. Gefällt mir gut.
    Was noch bleibt, ist der Titel. Grau verstehe ich, Kruste jetzt nicht so ganz. Gibt zwar ein paar Möglichkeiten, wie das zur Geschichte passt, ich kann nur keine davon wirklich über eine andere favorisieren und habe jetzt gerade auch keine Lust, sie aufzuzählen, bin gerade nicht mehr so in Spekulationslaune.
    [subtab=Traumtrümmer]
    So langsam könnte ich mal etwas Humor vertragen, bei dem Wettbewerb wird man ja fast depressiv.
    Also, es ist eine Wanderung durch eine trostlose Ödnis bzw. Wüste und es sieht ziemlich hoffnungslos aus. Kein Wasser und keine Rettung in Sicht, stattdessen die Halluzination von einer Geliebten, die wohl tot ist. Und überall Scherben, scheinbar von Spiegeln. Und die lassen nun doch irgendwie vermuten, dass es irgendwie ein Traum (Titel lässt es zusätzlich vermuten) oder eine Halluzination ist. Dabei ist es mir noch ein wenig rätselhaft, was die Spiegel selbst bedeuten sollen. Um Spiegel gibt es ja haufenweise Geschichten und jede Menge Aberglaube, zerbrochene Spiegel bringen Unglück, Spiegel symbolisieren Selbsterkenntnis usw. In Anbetracht der Tatsache, dass alles eine Einbildung sein kann, wäre es am Ende ja auch kein wirklicher Selbstmord, wie es auf den ersten Blick scheint. Insgesamt ist die Geschichte also ein bisschen rätselhaft.


    rufe sie erneut, Strecke die Hand nach ihr aus,

    Ein kleiner Fehler in der Groß- bzw. Kleinschreibung. Nicht weiter schlimm.
    [subtab=Des Abschieds Worte]
    Die Geschichte hat mich zum Ende hin ordentlich stolpern lassen. Der Grund dafür sind die Perspektiven: In den kursiv gedruckten Stellen haben wir die Er-Perspektive, im Rest tatsächlich die Ich-Perspektive, was aber nur an einer Stelle ganz zum Ende deutlich wird, da es die einzige Stelle ist, an der der Protagonist mal über sich selbst spricht. Denn die ganze Geschichte spricht er über "sie".
    Der Aufbau scheint insgesamt so zu sein: Die kursiv gedruckten Stellen beschreiben die eigentliche Handlung, nämlich wie der Protagonist sich das Foto ansieht und den Brief liest und schlussendlich einschläft (stirbt?), der Rest hingegen beschreibt währenddessen die Gedanken des Protagonisten und seine Erinnerung an "sie". Dass er bevorzugt, eigentlich ausschließlich an "sie" denkt, lässt darauf schließen, dass er möglicherweise mehr für sie empfunden hat als für andere. Vielleicht ist sie auch noch nicht lange tot. Letzten Endes ist bzw. stirbt er allein und so haben wir eine recht traurige Geschichte. Ist ja ganz was Neues in diesem Wettbewerb. :D  
    Der Titel. Warum nicht "Abschiedsworte"? Vielleicht, weil der Titel so, wie er jetzt ist, irgendwie das Wort Abschied stärker betont und darum schient es ja zu gehen. So nimmt der Protagonist Abschied von "ihr" und am Ende vielleicht auch vom Leben.


    hätte wegwischen können;niemand, der ihm

    Da fehlt ein Leerzeichen.
    [subtab=Schutzengel]
    Es ist eine alte Geschichte, Gut gegen Böse, die dunkle Seite gegen das Licht. Oder zumindest so ähnlich. Da passen Guardevoir und Gengar ja ziemlich gut in das Schema. Bei Guardevoir dürfte es sich ja auch um eine Art "Schutzengel" handeln, da es laut Pokédex ja seinen Trainer mit seinem Leben beschützt, auch wenn es diese Rolle hier nun einmal leider nicht erfüllen kann.
    Obwohl der Kampf spannend ist, nehmen die Menschen da eine etwas passive Rolle ein, was nach den gängigen Pokémon-Standards ungewöhnlich ist. Schlecht muss das nicht unbedingt sein, da ich ehrlich gesagt manchmal auch nicht weiß, ob die Pokémon überhaupt noch einen Trainer brauchen, da sie ohne in der Regel auch selbstständig agieren können. Für die mega-Entwicklung scheint es jedoch wiederum einen Menschen zu brauchen. Womit wir auch bei dem Element wären, dass dem Kampf schließlich eine Wendung gibt. Ein klassisches Vorgehen: Sieht ein Kampf für eine Partei ziemlich schlecht aus, erlernt diese einfach eine neue Attacke oder entwickelt sich. Nun, auf jeden Fall eine schöne Geschichte, auch wenn ich langsam keine traurigen Enden mehr sehen kann.
    Fehler finde ich keine soweit, es bleiben lediglich ein zwei Auffälligkeiten.


    Er rückt seine Augengläser mit einer Hand zurecht.

    Das ist so ziemlich die klischeehafteste Bewegung aller Zeiten. :P


    Aber“, ein Lächeln mischt sich nun auf sein Gesicht, „auch ein schillerndes Guardevoir ist nicht mehr wert im Angesicht dieser Farce.“

    Mal ehrlich, muss das sein? :( Ich hatte schon vorher den Eindruck eines Guardevoir und die Stelle mit dem schwarzen Kleid später nach der Mega-Entwicklung macht es doch mehr als deutlich, da braucht man es dem Leser doch nicht auf die Art direkt ins Gesicht pfeffern, um welches Pokémon es sich handelt. Wirkt auf mich halt ein bisschen zu offensichtlich und nicht unbedingt sonderlich subtiler, als wenn du ganz offen geschrieben hättest: "Ich bin ein schillerndes Guardevoir!"
    Ist aber auch nicht schlimm, gefällt mir nur persönlich nicht ganz so.
    [subtab=Stetiger Stillstand]
    Ich schwöre, wenn das Thema noch einmal irgendwas Morbides ist... Oh.
    Aber nun einmal auch wieder was Neues, zumindest auf diesen Wettbewerb bezogen. Wie viel kann man aus dem Thema Tod denn noch machen?
    Okay, zunächst scheint es halt so, als ob der Protagonist tot wäre, dann ist er es doch nicht. Und es stellt sich die Frage: War das wirklich oder passierte es nur in seinem Kopf? Harry-Potter-Fans fällt jetzt sicher sofort eine passende Antwort ein.
    Der Tod wird hier auch mal wieder recht freundlich dargestellt (was zur Hölle ist aus dem unheimlichen Knochengerippe in gruseliger Kutte mit gefährlich aussehender Sense geworden?), er klärt alles bei einer freundschaftlichen Partie Dame, wirkt ruhig, höflich und aufmunternd. Und so hat der Protagonist möglicherweise am Ende auch aus dieser Begegnung eine Lehre gezogen. Irgendwas fehlt ihm und nun wird er das wohl suchen. Gleichzeitig bleibt offen, was das eventuell noch sein könnte. Damit ist das Ende zwar nicht unbedingt ein Happy End, aber zumindest noch relativ optimistisch und somit mal nach einem Haufen düsterer Geschichten zum Schluss noch einmal eine willkommene Abwechslung.
    Titel passt einerseits zu der Szene, weil alles still steht, andererseits aber auch zum Leben des Protagonisten, der ja irgendwie auf der Stelle tritt.
    Fehler: Naja, der einzige wirkliche Fehler ist, dass du sehr oft bei der wörtlichen Rede am Ende Satzzeichen weglässt, wo welche hingehören.


    „Wenn ich es mir recht überlege….“, murmelte ich. „Ich glaube, dass ich Angst davor habe, tot zu sein“

    Das mal als Beispiel.
    Ansonsten nur zwei Auffälligkeiten:
    Zunächst einmal hast du zwei verschiedene Sorten Anführungszeichen im Text, was nun einmal passiert, wenn man den Text im Editor nachträglich noch abändert.
    Dann, zu guter Letzt:


    Du scheinst einen abwechslungsreichen und profitablen Job zu haben, ganz im Gegensatz zu mir.

    Über profitabel ließe sich streiten, aber wenn der Tod sich vielen seiner (potentiellen) Klienten so widmet wie hier, würde ich seinen Job schon als abwechslungsreich bezeichnen. :whistling:
    [tab=gedauert]
    So, ich hoffe, ihr würdigt, dass ich mich dieser Herkulesaufgabe/Sisyphusarbeit gestellt habe, obwohl ich dank meiner Votes bei den Specials bereits Votevagabund dieser Saison bin, mit anderen Worte: Ich habe vollkommen uneigennützig gevotet. Und ich erwarte, dass noch ein ganzer Haufen an Votes geschrieben wird, es wäre peinlich, wenn bei diesem Wettbewerb die Deadline verlängert werden müsste. Bei 16 Autoren sollte sich der Wettbewerb doch von Votes her doch aus sich selbst heraus speisen können.



    ID: 101835
    A1: 1
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    http://abload.de/img/150nrsia.png
    [/tabmenu]

  • [tabmenu][tab=Vorwort]Ja, ich bin mal wieder etwas spät, aber egal, Hauptsache ich schreibe überhaupt noch einen Vote, oder? Ich fand die Geschichten in diesem Wettbewerb sehr toll und ich habe noch keine Ahnung, wie ich später die Punktevergabe vornehmen soll. Ich habe deshalb beschlossen, zu jedem Text kurz ein-zwei Sätze zu schreiben und das dann nur für die, denen ich dann Punkte gebe, zu erweitern. Auf geht's!
    [tab=Kommentare]

    • Mein bleicher Bruder
      Die Vorgeschichte zu einer bereits existierenden Kurzgeschichte zu schreiben, ist interessant, auch wenn dadurch der Titel ein wenig unspektakulär wird. Allerdings war die Geschichte sehr schön zu lesen. Man kann sich gut in den Ich-Erzähler hineinversetzen. Es ist zwar grausam, was mit ihm passiert, aber es ist toll geschrieben, wodurch es unglaublich realistisch wird. Ich weiß gar nicht, was ich noch groß dazu sagen soll. Es ist einfach ein toller Text geworden.
    • The Phoenix
      Leider verrät der Titel schon den Inhalt, der eigentlich ganz interessant ist. Es dauerte ein bisschen, bis ich wirklich alles nachvollziehen konnte, wobei alles auch übertrieben ist. Gerade die Rolle des Mannes verstehe ich nicht ganz, aber die Idee war toll.
    • A Twist in the Myth
      Nach zwei Zeilen habe ich gewusst, dass es nicht "real" ist, weil der Name Joey da einfach nicht reinpasste. Ich hatte allerdings an ein Videospiel gedacht. Google hat mir erzählt, dass der Titel eine Band benennt. Schöne Idee, aber leider reicht es gegen die anderen Geschichten nicht.
    • Melancholie des Waldes
      Mir gefiel der Anfang wirklich gut, nur gegen Ende wurde der Text deutlich schwächer. Wenn Lana auftaucht geht mir alles irgendwie ein bisschen zu schnell. Ich weiß nicht, ob da die Wörter ausgingen, aber manchmal ist es halt schwer, das richtige Erzähltempo zu finden.
    • Totentag
      Sehr interessante Geschichte. Irgendwie gefällt es mir. Die Frage ist nur, wenn man so "einfach" zwischen den Welten wechseln kann, warum machen dann alle einen so großen Bogen um die Hügel? Und wie kam es, dass Dian Seren überhaupt dahin geführt hat? Alles nur, weil sie die Toten spürte? Außerdem scheint Cliodhna ziemlich nett zu sein. Warum wirkt sie am Afang dann so gruselig? Fragen über Fragen, die ich mir bei dieser Geschichte stelle. Wenn dem nicht so wäre, wäre sie noch deutlich besser, denn auch so schon fasziniert sie mich irgendwo. Es ist vermutlich einfach genau die Richtung, die ich gerne lese. Solche alten Mythen haben immer etwas Faszinierendes an sich.
    • Lichtgestalten
      Ein wenig erinnert mich diese Geschichte an Cáiths "Cogito ergo sum" von vor zwei Jahren. Und am Ende an Bären Brüder. Und irgendwie ist diese Kombination (trotz all dem Schlimmen) unglaublich niedlich. Auch das mit dem Leuchten ist ein sehr schöner Effekt. Nur der Übergang von McDonalds zur Gasse ist ist ein wenig an mir vorbei gegangen. Aber das schadet der Geschichte eigentlich so gar nicht. Man findet sehr schön in Lyss' Charakter mit all seinen Ecken und Kanten. Ich glaube irgendwie, sie ist gar nicht so ... tough, wie sie sich immer gibt. Selbst im Tod. Und es ist schön, dass sie dann jemanden an ihre Seite bekommt und nicht mehr so alleine ist. Wie gesagt, daraus könnte sich ein bisschen was von Bären Brüder entwickeln. Es gefällt mir sehr.
    • Die Gesichter Roms
      Irgendwie dringt diese Geschichte nicht ganz zu mir durch. Vielleicht sind es mir zu viele Personen mit zu gleichen Namen, die ich mir nicht merken kann. Aber gerade am Ende ... Wer sagt da jetzt was? Tut mir leid, irgendwie werde ich nicht ganz warm mit diesem Text.
    • Tragik aus der Dose
      Die Geschichte lässt sich sehr schön lesen, hat aber leider keine so spannenden Plot. Beim elften Wettbewerb hätte es durchaus von mir Punkte geben können, aber hier sind die anderen Texte irgendwie stärker. Das ist auf keinen Fall ein schlechter Text, es reicht halt nur leider nicht.
    • Auf das mein Friede uns endlich scheide
      Also: Sie hat ihren Mann umgebracht, weil er sie immer leiden ließ, und sitzt jetzt in der Psychiatrie, weil sie von ihrem toten Mann heimgesucht wird. Oder so ähnlich. Sehr interessant ist, dass sie sich am Ende nicht umbringt, auch wenn man beim Titel daran denken könnte. Aber auch so passt das Ende zum Titel. Sehr interessant.
    • Schattenspiele
      Der erste Text, den ich hier gelesen habe. Und es zeigt gleich etwas, was ich noch nicht kenne, Peter Pan führt in den Tod. Irgendwie ist er mir aber auch am Ende noch unheimlich. (Und ich denke nicht, dass das an Once upon a time liegt.)
    • Von Vernunft, Wegen und Weltennebel
      Interessante Alliteration im Titel. Ansonsten bin ich von ihm nicht ganz überzeugt und auch dem Text an sich fehlt noch das gewisse Etwas. Mir gefällt die Wendung mit der Mutter und auch die Tatsache, dass Tiberia/Jolina fast durchgängig nichts sehen kann, aber etwas mehr zum Hintergrund hätte der Geschichte gut getan.
    • Graue Krusten
      Irgendwie verwirrt mich das Ende. Ist die Familienzusammenführung geplant, kriegt er dort seinen Job - oder war das für ihn eine Überraschung? Vorher ist zwar auch nicht viel passiert, aber man bekommt einen interessanten Einblick in das Leben des Mannes.
    • Traumtrümmer
      Irgendwie ist es poetisch und vor allem tragisch, dass dieser Mann sich mit den Scherben seiner Träume das Leben nimmt. Ich denke, er ist irgendwo in einer Ebene seines Kopfes, wo zuvor ein schönes Land der Träume war, die nun aber leider alle zerbrochen sind. Das Bild ist sehr schön gemalt worden. Es ist nur schade, dass man nichts über den Hintergrund des Ich-Erzählers erfährt. Das fehlt mir ein wenig an der Geschichte. Wer genau ist diese Frau? Ist sie gestorben? Wie? Wie kommt es, dass all die Träume nur noch in Trümmern liegen? Das sind so Fragen, deren Antwort man hätte anschneiden können. Ich denke, dass der Text auch ein wenig von der Unwissenheit lebt, aber ein bisschen mehr Wissen hätte nicht geschadet. Ansonsten schön. Poetisch und tragisch.
    • Des Abschieds Worte
      Scheinbar war es kein gewaltsamer Tod der Frau, wie ich zuerst vermutet hatte. Sie war einfach alt. Zumindest der Mann ist auf jeden Fall alt. Und stirbt wahrscheinlich daran. "Verschwand" kann man übrigens auch so interpretieren, dass er einfach vergessen war, jetzt da niemand seiner Lieben mehr da war. Sehr interessant ist übrigens die Erzählperspektive. Da hätte man eigentlich sogar noch mehr draus machen können.
    • Schutzengel
      Das Pokémonuniversum ist nicht so harmlos, wie uns der Anime immer vorgaukelt. Wenn ich richtig denke, sind hierbei gleich beide Trainer ums Leben gekommen. Wobei mich allerdings der letzte Satz etwas verwirrt. Ich dachte, Drake wäre schon vorher tot gewesen. Wieso haucht sie ihm dann das Augenlicht aus? Na ja, man sieht, dass die Inspiration von dem Lied zu kommen scheint. Zumindest passt der Ausschnitt ziemlich gut. Ich bin mir nur noch nicht ganz sicher, wie ich sowas in Wettbewerben gegenüber stehe. Ansonsten ist der Text auch sehr schön geschrieben, was mir allerdings auffiel: Ich hab ihn vor etwas mehr als einer Woche zum ersten Mal gelesen und wusste nicht mehr, worum es ging. Eigentlich ist der Text gut, aber scheinbar bleibt er nicht so gut im Gedächtnis. Das ist schade und ich weiß auch nicht, woran es liegt.
    • Stetiger Stillstand
      Mit dem Verwalter des Todes (?) Dame zu spielen ist irgendwie eine interessante Vorstellung. Ich hab jetzt die Liedtexte nur überflogen, aber die Idee scheint tatsächlich zu großen Teilen neu zu sein, weshalb ich ein großes Lob dazu aussprechen möchte. Wer weiß schon, was passiert, wenn der Tod kommt. Schön ist auch, die Aussage mit der Nanosekunde, die zeigt, wie viel Zeit eigentlich vergeht und erklärt, warum alles stillsteht. Allerdings wissen die Seelen ja gar nicht, dass sie warten. Wahrscheinlich wollen sie es aber trotzdem nicht. Insgesamt gefällt es mir, dass hier keine so düstere Stimmung beschrieben wird, sondern es sich einfach um ein nettes Spiel handelt. Auch wenn er nicht wirklich stirbt, aber trotzdem. Interessant wäre nur noch zu wissen, ob er tot oder nur bewusstlos war. Aber unabhängig davon eine sehr schöne Geschichte.

    [tab=Vote]ID: 57311
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    [/tabmenu]

  • [tabmenu][tab=Vorwort]Guten Abend,


    fast schon traditionsbedingt kommen im freien Geschichten-Wettbewerb immer viele Abgaben zusammen. Alle waren sehr unterschiedlich geschrieben, mit kreativen Ideen und tollen Ausführungen und ich fand es wirklich schwer, mich am Ende zu entscheiden. Aber erst einmal sollen die Kommentare sprechen.
    [tab=Kommentare]01 - Mein bleicher Bruder
    Eine gelungene Geschichte, dir vor allem auf die persönlichen Ängste und Eindrücke baut und dabei das Leid gut an den Leser vermitteln kann. Zwar empfinde ich persönlich die strikte Abgrenzung zwischen Schwarz und Weiß als stereotypisch, aber das kann womöglich auch in Zusammenhang mit der Buchvorlage entstanden sein. Du hast dir bei der Ausarbeitung sichtlich Mühe gegeben, die Situation zu erklären und hast dabei auch eine sehr bildhafte Sprache verwendet. Teils kamen mir einige Erklärungen etwas zu oft vor, aber das nur so nebenbei erwähnt.


    02 - The Phoenix
    Der Titel ist wohl Programm und du überzeugst vor allen Dingen mit starken Verben und Eindrücken, die die Szene umschreiben. Gerade das Bild eines Phönix ist ohnehin sehr ausdrucksstark und das machst du dir clever zu Nutze. Die Geschichte, dass der Phönix sich erst am Ende seines Lebens wieder an seine vorherigen erinnert, ist ganz nett und weckt Interesse; hier könntest du gegebenenfalls eine Fortsetzung entwickeln, was ich mir sogar wünschen würde. Insgesamt fehlten mir bei der Einleitung aber die Umstände, warum er sich verwandelt hat. Es schien nämlich einen Grund gehabt zu haben.


    03 - A Twist in the Myth
    Joey ist wohl so ziemlich der unpassendste Name für das Setting, aber angesichts der Pointe am Ende macht er - im Positiven - schon wieder Sinn und ist auch anders. Wobei mir gerade das wieder weniger gefallen hat, da es ein extremer Bruch war und die Beschreibung des Kampfes davor wirklich toll und lebhaft beschrieben war, zumal ein Ende in Sicht war. Du erklärst so immerhin, woher die Idee stammt und dass es sich bei dem Titel um ein Studioalbum einer Metal-Band handelt, was ich mir bei der Phrase „Musik leben“ auch als Erstes dachte. Insgesamt also eine ganz nette Idee.


    04 - Melancholie des Waldes
    Hört sich so an, als würde hier ein Käfersammler erzählen, da er von einem Netz als Fangmethode spricht. Und auch, wenn seine Art zu reden mit der Zeit etwas anstrengend wird und die Hektik herauszuhören ist, so kannst du doch mit einigen Fragen in Bezug zu den Pokémon aufhorchen lassen. Warum bleiben sie bei den Menschen? Was bedeutet Freiheit? Dass diese Fragen am Ende sehr kurz kamen, ist etwas schade, aber die Szene mit Evoli davor ist dir durchaus gelungen. Hier zeigst du Feingefühl und auch, welche Gedanken sich der Trainer macht.


    05 - Totentag
    Samhain, ein keltisches Fest ähnlich zu Halloween in derselben Nacht; man merkt, du hast recherchiert und den Geist des Festes auch wunderbar in der Geschichte eingefangen. Der langsame Spannungsaufbau von Beginn bis hin zum Auftauchen des Geistes ist gelungen, die nachfolgende Szene mit der Flucht und der Wiedervereinigung ebenfalls. Man bekommt nur das Gefühl, dass relativ wenig passiert und auch gegen Ende hin, als sich Seren und Cliodhna unterhalten, kommen gerade diese Gespräche wieder zu kurz und welchen Eindruck sie bei Seren hinterlassen haben. Angesichts der sonst toll geschriebenen Geschichte ist das ziemlich schade.


    06 - Lichtgestalten
    Lyssas Sarkasmus weiß zu überzeugen und bindet sich auch gut in die Erzählweise deiner Geschichte ein. Wobei die Gedanken- und Szenensprünge besonders am Anfang ziemlich krass waren und man kaum mit ihren Erlebnissen hinterher kam. Das hat sich geändert, als sie Jason begegnet ist und sie in Erinnerungen abgedriftet ist. Die Erklärungen machen Sinn, der weitere Verlauf für die beiden scheint aber ungewiss und auch, dass sie Geister in der realen Welt sind, scheint eher nebensächlich zu sein, obwohl damit viel Schabernack getrieben werden könnte. Nachdem sie aber beide auf den Himmel hoffen, kann man sich schon vorstellen, wie eine Fortsetzung aussehen würde - die ich mir im Übrigen wünschen würde.


    07 - Die Gesichter Roms
    Eine Geschichte in mehreren Akten und auch mit verschiedenen Protagonisten! Bei der Struktur der römischen Gesellschaft und den vielen Verraten innerhalb höherer Reihen bot sich das an und hast du auch ganz nett umgesetzt, sodass am Ende alle Geschehnisse noch einmal aufeinandertreffen. Im Krieg scheint wirklich alles zu gelten. Problematisch war daran nur, dass du Namen sehr selten erwähnt hast und man dadurch nicht sofort schließen konnte, um wen es geht. Gerade mit vier verschiedenen Szenen fällt es hier auch schwer, die genauen Zusammenhänge zu verstehen, was der etwas komplizierte Ausdruck nur verstärkt.


    08 - Tragik aus der Dose
    Deine Abgabe ist schräg, da man mit so etwas eher weniger rechnet, aber genau das macht sie auch wieder kreativ. Mir fehlt in dem Zusammenhang nur ein bestimmtes Highlight in der Geschichte, das sie besonders macht. Man wird nämlich von Anfang an mit der Situation konfrontiert und außer, dass die Spannung bis zum letzten Moment gehalten wird, passiert nicht viel. Die Dose blickt ihrem Schicksal entgegen und muss sich diesem fügen, was in Hinblick auf den Titel beinahe ersichtlich war. Du hast aber eine gute Sprache und das hat die Abgabe wiederum ganz unterhaltsam gemacht.


    09 - Auf dass mein Friede uns endlich scheide
    Ein langer Titel für eine lange Serie an Selbstzweifeln für die Protagonistin und die hast du in deiner Geschichte nicht nur allesamt noch einmal aufgelistet, sondern auch aufgelöst. Die vergangenen Erlebnisse waren sehr bildhaft und haben gezeigt, was sie für ihren Mann empfunden hat - sowohl positiv als auch negativ und besonders die Vermischung dieser Gefühle am Ende, als sich selbst das Leben nehmen möchte, war gelungen. Allerdings bleibt die Frage offen, wie es weitergehen wird. Der Wahnsinn mag zwar verschwunden sein, aber es fehlt die Konsequenz für sie selbst und auch, wie es weitergehen wird.


    10 - Schattenspiele
    Du hast vor allem die kreative Idee und Einbindung deiner Quelle als Positivpunkt auf deiner Seite, da man Peter Pan wohl nie als solche Person angesehen hätte. Mir gefällt auch die Spannung und der leicht angesetzte Horror angesichts des Schattens, den das Mädchen sieht und hier zeigt sich auch dein tolles Pacing in der Geschichte. Allerdings war der generell ausufernde Schreibstil und die Wortwahl etwas anstrengend zu lesen und ich musste mich schon ziemlich konzentrieren, um dem Geschehen zu folgen. Kann natürlich auch an mir liegen.


    11 - Von Vernunft, Wegen und Weltennebel
    Weltenwanderer also. Ist dafür vielleicht dieser Nebel gut, da sie gerade von einer Welt zur nächsten gewandert sind? Die Idee dahinter ist gut und auch, dass es dafür zwei Leute benötigt, da man die Macht nicht so einfach ausnutzen kann und Vertrauen nötig ist. Den Weg dahin hast du gut beschrieben, die Unsicherheit im Nebel kommt während des Lesens gut an und generell fühlt man sich gut unterhalten. Woher Tiberias Mutter kommt und was ihre Absichten sind, kommt zwar leider nicht hervor, aber das tut dem Gesamteindruck kaum einen Abbruch.


    12 - Graue Krusten
    Was passiert, wenn man keine Zukunft mehr sieht und an der Armut knabbert, hast du eindrucksvoll zur Schau gezeigt. Die vielen Ecken im Leben hast du beleuchtet, wie auch die träge Weise, die der Protagonist mit der Zeit entwickelt hat. Dein Text liest sich auch genau so, als würde jegliche Freude fehlen und das ist unheimlich authentisch. Dass dabei insgesamt viel Alltägliches und wenig Außergewöhnliches passiert, ist eher ein Nebeneffekt und man merkt doch, dass dieses gewisse Etwas fehlt. Man darf nur hoffen, dass er am Ende gut aufgenommen wird.


    13 - Traumtrümmer
    Eine Wüste für die Trostlosigkeit, Glassplitter für zerbrochene Träume und die schmerzenden Erinnerungen. Ja, auch wenn das Erlebnis wohl Einbildung ist, so trifft es den Charakter sehr stark und die vielen bewegten Bilder lassen die Trauer spüren. Auch wenn das Motiv insgesamt etwas klischeehaft ist und das Ergebnis am Ende ebenso, so schaffst du das durch eine angenehme Wortwahl und detailreiche Beschreibungen auszugleichen.


    14 - Des Abschieds Worte
    Ein Foto als Erinnerung an eine vergangene Person und auch hier driftet das Geschehen dem traurigen Ende entgegen, dass der Erzähler allein ist und sich selbst aufgibt. Wobei mir hier persönlich die Struktur des Textes etwas missfällt, da du zwischen den Personen und sowohl Gegenwart als auch Vergangenheit hin- und her springst. Man erkennt zwar, um wen es geht, aber muss sich als Leser trotzdem wieder auf die neue Situation einstellen. Und so kommen die Gefühle nicht ganz so stark rüber wie du vielleicht gewollt hättest.


    15 - Schutzengel
    Ein Schutzengel im eigentlichen Sinn ist Guardevoir schon, auch wenn es in dieser Geschichte wohl leider nicht dazu imstande war, seinen Trainer zu retten. Auch wenn der Kampf zu Beginn etwas chaotisch war und auch vieles nicht so wirklich erklärt wird, so gefällt mir deine Sprache und das Pacing, das du an den Tag legst. Das Highlight war in diesem Fall wohl die Mega-Entwicklung, die die Verbindung zwischen Trainer und Pokémon voraussetzt und etwas anders eingeleitet wurde. Das tut dem Ganzen aber keinen Abbruch. Gegen Ende kamst du etwas flott voran, aber die Gefühle sind zu spüren.


    16 - Stetiger Stillstand
    Die traditionsreiche Begegnung mit dem Wesen, das die Seelen führt, darf natürlich nicht fehlen. Wobei auch deine Geschichte in der Hinsicht keine Überraschung darstellt und das Ende nach dem einleitenden Gespräch abzusehen war. Dass sie gegeneinander spielen und über das Leben sinnieren, ist ganz interessant geworden und führt am Ende auch dazu, dass der Protagonist wieder zurückfindet. Wenngleich die Fragen nur teilweise beantwortet werden und auf die beiden Charaktere als solches wenig eingegangen wird, so konntest du doch gut unterhalten.
    [tab=Punkte]ID: 37843
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  • [font=verdana][align=justify][tabmenu][tab=Flügel]Ich hasse Voten am Handy, deswegen wird das wohl nicht lang. Dennoch! Auf geht's!


    Was haben hier eigentlich alle mit Tod tho? ._."
    [tab=der][subtab=Mein bleicher Bruder]Ich kenn das zugehörige "Fandom" nicht, aber den Text versteht man ja auch so und der hat mir auf eine irgendwie deprimierende Weise gut gefallen. Mobbing ist furchtbar, ugh. Kann seine Gedanken (vor allem das "bis dahin hab ich dann meine Ruhe" quasi) sehr gut nachvollziehen – besser, als mir lieb ist. Umso mehr sympathisiere ich auch mit dem Protagonisten, wobei ich das keinem an den Hals wünsche. D=
    Die Erzählstimme passt hier sehr gut und man hört wirklich diese Angst, aber auch gewisse ... Müdigkeit darin. Kann es nicht so recht beschreiben, aber du weißt hoffentlich, was ich meine, haha.
    Insgesamt ein echt guter Text, der mir auch ziemlich nahe geht, auch ohne Vorkenntnisse. Kudos!
    [subtab=The Phoenix]HEY YOUNG BLOOD DOESN'T IT FEEL LIKE OUR TIME IS RUNNING OUT
    I'M GONNA CHANGE YOU LIKE A REMIX THEN I'LL RAISE YOU LIKE A PHOENIX!
    Läuft momentan auf Dauerschleife bei mir. xD Ob das Lied deine (Titel-)Inspiration war, kann ich nicht sagen, aber wer weiß?
    Irgendetwas an dieser Abgabe macht mich wahnsinnig. Ich weiß nicht, ob es der Phoenix selbst ist, der mir irgendwie ziemlich unsympathisch war mit seiner herablassend wirkenden Art und dem ganzen Chaos, das er anruchret. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass ein Phoenix keine Lippen hat. Es sei denn, er ist metaphorisch gemeint und ich hab was Wichtiges übersehen. '-' Andererseits scheint er ja am Emde sich in seinem neuen Leben bessern zu wollen und den Stil fand ich echt nicht schlecht, der hat das Ganze schön unterstrichen und lies sich auch sehr gut. Aber ob das hier Punkte kriegt ... Hängt wohl von der Konkurrenz ab, denn es hat IRGENDWAS ... Argh. Sinnigste Begründung seit "ich mag das Fandom nicht".
    [subtab=A Twist in the Myth]Excuse you, das hier würde wohl mehr Punkte kriegen, wäre der Satz mit der Popmusik nicht, ich fühle mich persönlich angegriffen (und ich höre so gut wie alles) >=(
    Äh, oder so. Muss es aber bepunkten, weil ich es einfach zu gut kenne, das könnte von mir sein, haha. Das macht Musik halt mit einem – und ein Lied abzubrechen ist eh ein Vergehen, dafuq.
    Stilistisch hab ich nicht wirklich was zu sagen, da hat mich nichts positiv oder negativ beeindruckt, ließ sich aber gut lesen. Überzeugen tut hier vor allem die Idee und ich frage mich gerade, ob der Titel ein Liedtitel ist, weil der Twist tatsächlich gegeben ist, haha.
    Saubere Abgabe, die ich gern bepunkte. Einfach zu relatable. '-'
    [subtab=Melancholie des Waldes]Tempussprünge, ab und an ein paar stilistische Unreimheiten (nein, man kann eine wörtliche Rede nicht lächeln '-') und ein auf mich recht unsympathisch wirkender Protagonist haben's der Abgabe hier nicht leicht gemacht, da hilft auch das niedliche Ende nicht. =< Kauf dir zudem mal ein paar Zeilenumbrüche, solche WoT lassen sich immer nicht so schön lesen, zumindest verheddere ich mich meist irgendwo. Sieht nicht nur besser aus, hilft auch der Leserlichkeit!
    Luna ist aber tatsächlich ein schönerer Name, lol.
    [subtab=Totentag]Awwwwwww.
    Außerdem: oooooooooh!
    Ich liebe diese Abgabe, ohne Mist jetzt. Sie ist ein wenig schnell gepacet, was ich aber auf die Wortgrenze schiebe (I feel u), aber ansonsten? Schon der erste Satz klingt wunderschön und sowohl Seren als auch Cliodhna waren total lieb und adorable. Dian hebt die Katzenquote, das KANN gar nicht schlecht sein. Und schon alleine die Grundidee überzeugt, ich liebe ja so Mythologiekrams.
    Gratulation – tolle Abgabe!
    [subtab=Lichtgestalten]Lichtgestalten oder Leuchtgestalten? owo
    Lyssa mag ich. So hab ich Protagonisten gern – schön sarkastisch! xD Auch, wenn sie im Leben wohl viel Mist gebaut hat, lol. Stilistisch klingt es halt ... Zynisch und wie die Protagonistin die ja schon irgendwas von Tsun hat.
    Hier geht es aber wieder schnell und es wirkt eher, als hätte man etwas Längeres (oder Fortsetzbares?) kürzen müssen. Wie gesagt, Wortgrenzen sind böse, das hätte hier mit mehr Worten wohl besser werden können, schon allein vom Pacing.
    Trotzdem – ich mag Lyssa. Musste noch mal erwähnt werden. =,D
    [subtab=Die Gesichter Roms]ALTES ROM *^*
    Gibt hier leider ein paar R/G-Fehler, die mir ziemlich aufs Gemüt schlagen, weil ich liebe das alte Rom, da tut es mir irgendwie schon vom Setting her weh, keine Punkte zu geben. ;A; Aber am Anfang waren es mir zu viele Erklärungen, die man eher in die eigentliche Handlung stecken könnte (habs mal aus Spaß an der Freude in woerter-zaehlen.de gesteckt, weil's so lang aussah; 1499 Wörter, wenn ich mich recht erinnere. BÖSE WORTGRENZE). Das mit den "Überschriften", die besagen, wo man ist, hat was von Dramatik. Sie ist überall. B) Genug Intrigen für die durchschnittliche ARD-Telenovela gibt's wohl auch ... Wait, whut. Mit dem ständigen Switchen hat es aber tatsächlich was davon. xD Ich mag den letzten Satz btw, auch, wenn er recht klischeehaft ist.
    [subtab=Tragik aus der Dose]"Es ist nicht lustig (...)" – doch, ist es! owo
    Ich meine zu wissen, von wem das hier ist, aber ich kann mich irren ... Egal jedoch, wer das hier verfasste: ich mag ihn/sie. Und die arme, kleine Dose, die das doch gar nicht verdient hat. =<
    Unglaublich, jetzt habe ich das Verlangen, eine Dose zu umarmen. What is life. Aber ihr Schicksal geht wirklich ans Herz. ;w;
    Viel kann ich hierzu gar nicht sagen, aber es ist genau die Art KG, die ich mag, also hast du wohl was richtig gemacht, haha.
    [subtab=Auf dass mein Friede uns endlich scheide]An diesem Punkt des Wettbewerbs möchte ich noch einmal betonen, wie viel Tod hier herrscht. Like srsly. So viel Tod. ._."
    Hier haben wir es mit ziemlich psychologischem Kram zu tun, wie ich es gern hab (Verzweiflung! Leid!). Unsere Protagonistin hat mit ziemlichen Schuldgefühlen zu kämpfen und in Anbetracht aller Tatsachen ergibt auch der Titel sehr viel Sinn. Umso unsympathischer ist ihr Heimsucher / toter Mann, ugh, wenn er irl so schlimm war wie in ihrem Unterbewusstsein (I suppose), was ich denke, kann ich sie sogar nachvollziehen. Häusliche Gewalt ist schlimm =X
    Die Abgabe mag ich echt gern, schon allein, weil ich echt was empfunden hab. Wobei mir ihr schlussendliches Schicksal erstaunlich egal war, aber das liegt wohl eher an mir. .____."
    [subtab=Schattenspiele]Wir haben also nicht nur Lichtgestalten, sondern auch Schattenspiele. =,D Muss zugeben, die Theorie kannte ich noch nicht, mit Peter Pan hatte ich auch nie viel zu tun, ist aber interessant.
    Gab hier leider einige Tipp/R/G-Fehler, die die Qualität etwas runterziehen. =< Andererseits mochte ich den Stil wie auch die Handlung echt, hatte mich mit der Protagonistin sogar etwas gefürchtet, das muss man erst mal schaffen, kudos. Ich bin gerade in einem inneren Konflikt, ob ich als Grammarnazi das bepunkten soll, tendiere aber tatsächlich zu ja. owo
    [subtab='Von Vernunft, Wegen und Weltennebel']Was ein Titel. ._.
    Oh. Oooooh. Oooooooooh. Ich verstehe zwar immer noch nicht ganz, was überhaupt los ist, aber ooooooooh. Eigentlich schreit das hier nach einer Fortsetzung oder wohl noch eher einem Prequel, um Licht ins verwirrende Dunkel (oder den Nebel?) zu werfen, denn ich bin gerade echt etwas verwirrt, aber das liegt wohl an mir und ooooooh. Ooh. Ich bin heute so konstruktiv wieder, aber aus irgendeinem Grund hat diese Abgabe einfach das gewisse Etwas. Schon allein das Ende. Oooh. Beste Kritik seit "ist halt so". ;A;
    [subtab=Graue Krusten]Stilistisch imo etwas ZU eloquent, wenngleich es natürlich sehr hübsch klingt. Eher am Anfang, eigentlich, aber dennoch ... ("Per Aspirin ad Astra" tho, lol.)
    Du hast halt das große Pech und ein Thema gewählt, das mich absolut null anspricht. =X Der Prota ist mir eher unsympathisch als alles andere (muss diese Art stilles Selbstmitleid sein) und die ganze Atmosphäre ist so fürchterlich depressiv. Das Ende hat noch einen gewissen Zynismus, aber ... Sorry, das ist absolut subjektive Abneigung. Aber lebe in dem Wissen, dass das an mir liegt und nicht an dir!
    [subtab=Traumtrümmer]Diese Alliteration, hngggggggh. *^*
    Himmelhergottnocheins, gibt es denn gar keine positive Abgabe in diesem Wettbewerb? Totentag kam da noch am ehesten ran, aber selten so viel Tod und Verzweiflung in einem Wettbewerb gesehen. So langsam ermüdet es tbh. Aber dafür kannst du ja nix.
    Auch, wenn hier eigentlich recht wenig passiert, regt es doch zum Nachdenken an. Hat was Dystopisches – oder aber irgendwas von nem Soldaten, wenn ich so darüber nachdenke. Vielleicht ja beides. owo Trotzdem ist es eher ein Text, der zwar gut, aber irgendwie ... Da ist. Nach so viel Tod und Verzweiflung ist man wohl emotional abgestumpft, was traurige Schicksale angeht, was schon wieder der Konkurrenz zuzuschreiben ist und nicht dir ... Kriegst aber wahrscheinlich doch Punkte, denn eigentlich will ich auch mehr über die Welt / Ausgangssituation wissen und das muss doch was wert sein!
    [subtab=Des Abschieds Worte]ICH WILL DOCH NUR OPTIMISMUS GDI
    Äh. Jedenfalls.
    Irgendwie verwirrt mich diese Abgabe. Was genau ist eigentlich passiert bzw sie starb, ihr Vater auch, aber noch jemand? Wer ist der mysteriöse Ich-Erzähler am Ende? Was hat der Freund mit allem zu tun, der scheint ja wichtig zu sein? Vielleicht bin ich auch etwas dense oder die Uhrzeit liegt mir nicht. Aber stilistisch mag ich das hier, auch "sie" scheint mir recht sympathisch, "er" eher selbstbemitleidend, aber gut, er trauert ja auch. Hm. Find's eig gar nicht schlecht, eventuell könnte man das hier ja auch noch etwas ausführen ... Ich würd's lesen o/
    [subtab=Schutzengel]Pokémon! Und was noch viel besser ist: ein Shiny Guardevoir! *^* Das erinnert mich an meine Manoirée, MEIN Shiny Guardevoir, und ich liebe sie. ;w; Gute Ausgangslage!
    Noch bessere Ausgangslage: düstere Twists. Ich glaube, das hier gefällt mir. Wenn es auch etwas sehr edgy wirkt, kreide ich das mal nicht an, da es tatsächlich funktioniert. Diana/Nemo ist ein sympathisches Pokémon, aber auch der einzige wirkliche Charakter, der eine Persönlichkeit abgekriegt hat. Drake vielleicht noch etwas durch Dianas (ich bleibe bei Diana, mag den Namen) Monologe, aber hm. Ist aber imo gar nicht mal so schlimm, die Abgabe passt auch so, auch, wenn das Pacing etwas gehetzt wirkt (Wortgrenze?).
    Das klingt so uneuphorisch, aber srsly, ich mag die!
    [subtab=Stetiger Stillstand]Yay, kenne keins der beiden Lieder. x,D
    Hier fehlen ab und an die Satzzeichen, aber an sich find ich die Idee richtig cool und die Ausführung auch – der Tod (oder so) scheint sogar richtig sympathisch, wie auch der Protagonist, und das Ende sorgt zumindest dafür, dass dieser Wettbewerb auf einer positiven Note endet! (How high are the odds?) Ist auch ein ziemlicher Twist, wobei ich schon angenommen habe, dass er überleben würde, immerhin wirkte es nicht ... Endgültig. Kann es nicht ganz erklären, aber die Atmosphäre war so ruhig, abwartend.
    Ein toller Schluss für diesen Wettbewerb!
    [tab=Freiheit]Kompetentester Vote seit immer. Weiß gar nicht, ob der Anfang oder das Ende am schlimmsten war.


    ID: 27919
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    Ergibt in meiner Zählung 10. (/e: Wie's halt 9 waren ... Fixed.) War trotz frustrierend viel Pessimismus ein Wettbewerb, in dem nichts wirklich schlecht war. Nice. o/ Und ich hätte gern einigen mehr hiervon 2 gegeben, aber das war mit meinem Gewissen den anderen gegenüber nicht auszumachen.


    Ich vote nie wieder auf dem Handy ...

  • [tabmenu][tab='Komm, wie du bist']Und schon wieder schaffe ich es, mich in Zeitnot hineinzumanövrieren. Wird das jemals besser mit mir? http://abload.de/img/310cswc.png
    Jedenfalls freut es mich, dass mir die Abgaben dieses Jahr durchschnittlich deutlich besser gefallen als die vom letzten freien Erzählungswettbewerb, als ich kaum wusste, wie ich all die Punkte loskriegen sollte. (Mann, das waren noch Zeiten ...)
    Ohne weitere Umschweife kommen wir jetzt zu den einmal mehr viel zu knappen Kommentaren. Viel Spaß.
    [tab='Wie du warst'][subtab=Lichtgestalten]Diese Abgabe hat mich besonders mit ihrer Thematik begeistern können. Ein weiteres Verweilen auf der Erde als Bewährungsprobe für jene, die weder in den Himmel noch in die Hölle passen, halte ich für eine interessante Idee (obwohl ich mich da doch wirklich frage, ob 15-20 Jahre auf Erden nicht schon ausreichend für eine göttliche Macht sind, um zu beurteilen, ob ein Mensch gut oder schlecht ist, aber das sei mal dahingestellt) und die Umsetzung finde ich wirklich gelungen. Besonders gefallen hat mir dieses eine Detail, dass sie sich selbst nicht mehr im Spiegel sehen konnte, da das noch einmal deutlich zeigt, dass die beiden von der materiellen Welt einfach nicht mehr wahrnehmbar sind. Die Geschichte der Protagonistin finde ich sehr interessant und man sieht auch, warum die beiden Charaktere weder komplett gut noch komplett böse sind und in dieser Zwischenstufe verharren müssen. Das Ende hat es mir außerdem irgendwie angetan. Dieses "Aber nerv nicht", ich fand das irgendwie süß und es hat einfach so perfekt gepasst. xD
    [subtab=Auf dass mein Friede uns endlich scheide]Bei dieser Abgabe hatte ich wirklich Gänsehaut. Ich mag es, wie man anfangs nicht weiß, wer dieser Mann ist, und man nur weiß, dass er etwas Böses getan hat. Ich dachte anfangs, dass es der Vater sein könnte und die Protagonistin als Kind misshandelt wurde. Nach und nach wird dann ja aber klar, dass er ihr Mann war und sie ihn getötet hat. Ich mag es, wie er sie andauernd begleitet und mit ihren Schuldgefühlen spielt und ihr keine freie Sekunde mehr lässt, weil er sie komplett zerstören will. Das Ende fand ich richtig heftig. Ich war mir fast sicher, dass etwas Schlimmes passieren wird. Als der Mann sich in seine "liebe" Version verwandelt hat und die Protagonistin dazu bewegen wollte, sich nicht umzubringen, um noch länger sein Opfer zu bleiben, hatte ich schon befürchtet, dass sie auf seine Worte hereinfällt, war dann aber fast erleichtert, als sie sich doch umbringen wollte. Wie sich der Mann zusammen mit ihrer Angst auflöst, fand ich zwar an sich ein ganz schönes Ende, aber ich glaube, es hätte mir noch besser gefallen, hätte sie sich tatsächlich umgebracht. Es wäre mir irgendwie realistischer vorgekommen.
    [subtab=Schattenspiele]Ach, wie ich diese Fandom-Angabe doch verflucht habe ... Ich schätze, das Ende hätte mich getroffen wie ein Blitz, hätte ich nicht vorher in den Spoiler gekuckt und gewusst, dass es um Peter Pan gehen wird, die ganze Abgabe ließ das immerhin kein bisschen vermuten. Mir gefiel die Beschreibung der Angst des Mädchens vor der Erscheinung, die in ihrem Zimmer stand, die man richtig mitfühlen konnte. Die Flucht und das Verstecken ließen ein nicht ganz freundliches Ende erwarten, auch wenn ich die ganze Zeit noch gehofft habe, dass sie einfach in ihr Zimmer zurückkommt und alles so ist, als wäre nichts geschehen. Das Ende kam dann doch wieder unerwartet, er hat sich nicht irgendwo versteckt, um sie mit sich zu nehmen, nein, sie war die ganze Zeit über schon tot. Diese Erkenntnis muss schrecklich sein. Dass der Schatten Peter Pan ist, habe ich durch die Fandombeschreibung leider schon vermutet, ansonsten wäre das sicherlich noch ein spannender Punkt gewesen. Leider habe ich ein paar viele Fehlerchen in der Abgabe entdeckt, aber für einen Punkt reicht es mir dennoch.
    [subtab=Graue Krusten]Whoa, diese Abgabe war ein Volltreffer. Am Anfang dachte ich, das könnte fast eine extreme Version von mir sein, seit ich nicht mehr arbeite, das war echt heftig. ._.
    Die Abgabe wirkte anfangs extrem zäh, aber gleichzeitig hat sie mich auch gefesselt und in ihren Bann gezogen, ich musste einfach weiterlesen, ich konnte nicht aufhören. Diese düstere, frustrierende Stimmung hat sich durch die gesamte Abgabe gezogen und einfach perfekt gepasst, generell hab ich nichts gefunden, was ich an dieser Abgabe auszusetzen hätte. Vom Aufstehen bis zum Einkauf war alles in dieser irgendwie gleichgültigen Stimmung geschrieben, die so perfekt rüberkam, dass ich mich mehr als nur gut in diesen Mann einfühlen konnte. Was mir auch sehr gut gefällt und mich einen Moment zum Nachdenken gebracht hat, war, dass der Mann keinen Namen hatte. Er könnte eigentlich für jeden stehen, für den Klassenkameraden oder Kommilitonen, den man irgendwann aus den Augen verloren hat, gar für den eigenen Sohn oder Bruder. Das machte diese Abgabe für mich nochmal zusätzlich schwer zu verdauen und zu einem meiner Favoriten.
    [subtab=Schutzengel]Ein Pokémonkampf der düsteren Art, gefällt mir. Der Kampf ist sehr lebhaft beschrieben, man konnte ihn sich richtig bildlich vorstellen. Die Attackenbeschreibungen waren zwar an sich wenig überraschend, sie erinnerten daran, wie die Attacken in den Spielen oder im Anime dargestellt werden, aber das soll mal kein wirklicher Kritikpunkt sein, immerhin wusste man so auch ohne direkte Nennung sofort, von welcher Attacke die Rede war. Dass man anfangs nicht wusste, wer das Pokémon selbst ist, finde ich zwar einerseits gut, weil es irgendwie Spannung erzeugte, andererseits war es aber auch ein bisschen unnötig, das hätte ich passender gefunden, wenn es ein legendäres Pokémon gewesen wäre und kein gewöhnliches, wenn auch schillerndes. Was mir an der Abgabe gefallen hat, war die Mega-Entwicklung, die anscheinend ohne Stein, dafür durch Zuneigung und extreme Emotionen ausgelöst wird. Auch sehr schön fand ich, dass die Trainer attackiert werden, das sieht man viel zu selten, dabei ist es doch der naheliegendste Weg, um den Gegner zu beseitigen. Und was mir jetzt gerade noch auffiel, Mega-Gardy hat als Shiny ja ein schwarzes Kleid, was man als Trauerkleid ansehen könnte, wenn man bedenkt, dass Guardevoir gerade ihren Trainer verloren hat.
    Einen Negativpunkt hab ich dann aber doch noch, ich hatte leider keine Ahnung, wofür die beiden kämpfen, was es mit den Gegnern auf sich hat und was das Ziel dieses "Bösen" ist. Dafür hätte nichtmal viel Platz draufgehen müssen, einfach nur ein Satz darüber, was die beiden verhindern wollen, hätte mir volkommen gereicht.
    [tab='Wie wir wollen, dass du bist']ID: 44497
    A6: 2
    A9: 3
    A10: 1
    A12: 3
    A15: 1


    Ich musste ernsthaft drei Abgaben rauskürzen, um meine Favoriten hervorheben zu können. Tut mir leid an die Abgaben 5, 11 und 16.
    /Kiriki Ende~ http://abload.de/img/625g7ldu.png
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  • [tabmenu]


    [tab=Vorwort]


    Das Thema war toll. Man hat so schön viel Freiheit und kann sich richtig austoben. Das haben die Autoren hier auch getan, keine Abgabe ist wie die andere, und das macht diesen Wettbewerb so vielfältig. Und, Mann, dieser Vote hat eine verdammte Ewigkeit gebraucht, bis er endlich fertig war. Die Punkteverteilung war irre schwer, aber es gab zwei, denen ich auf jeden Fall mehr geben wollte, und so kam das zustande. Nun aber los, zuerst die Kommentare:


    [tab=Kommentare]


    [subtab=A1]
    Außer einem "Fuss" statt "Fuß" und "abliessen" statt "abließen" ist mir nichts aufgefallen, was Rechtschreibung angeht, das ist schon mal positiv. Zuerst einmal ist die Idee, eine andere, schon vorhandene Kurzgeschichte zu nehmen, und darauf aufzubauen, interessant, und nachdem ich mir das Original angesehen habe, ist A1 sogar vorstellbar, was die Interaktion zwischen Heller und dem Protagonisten angeht. Das Setting ist ein normaler Schulhof, der allerdings nicht beschrieben wird, Mir kommt es so vor, als wäre dem Plot zuliebe ein wenig auf Erklärungen verzichtet worden - wieso lassen die Lehrer zu, was mit dem Protagonisten passiert? Sie sind doch immerhin in Sichtweite, da sollten sie als Aufsichtspersonen zumindest mal eingreifen. Insgesamt ist die Abgabe trotzdem soweit gut und man bleibt mit einem extrem bitteren und schalen Gefühl zurück, was aber offensichtlich beabsichtigt war, schließlich liest man aus der Sicht eines Mobbingopfers.


    [subtab=A2]


    Ich finde die Beschreibungen gut gelungen, die einsetzen, sobald sich die Protagonistin verwandelt hat. Der Plot allerdings wirkt ein wenig chaotisch. Wieso wird der Phönix gejagt und wer genau sind seine Gegner? Ansonsten aber ist der Text fehlerfrei, wirkt an manchen Stellen meiner Meinung nach etwas anstrengend, weil du manchmal Sätze "abgehackt" formulierst.


    [subtab=A3]


    Er schwang sich in die Luft und setzte zu seinem ersten Angriff an. Mit seinen langen, scharfen Klauen griff er nach Joey. Dieser schwang sein Schwert herum und schlug den Drachen so zurück, doch wie dieser sich umdrehte, ließ er seinen langen, mit Stacheln besetzten Schwanz herumfahren, um Joey unerwartet an den Beinen zu treffen, sodass er auf die Knie fiel.

    Als dieser sich umdrehte.


    Mit einem gekonnten Hieb traf er das riesige Tier an der Brust, doch prallte er an der schuppigen Haut einfach ab.

    doch prallte sein Schwert ab, das klingt besser, weil sich das "er" hier offenbar auf Joey bezieht, was aber nicht sein kann.


    Ich mag A3 wegen der Kreativität, die hier mit eingeflossen ist. Man sieht zuerst einen Helden, der anders ist als die, welche in den Medien seit einigen Jahren propagiert werden - oftmals wird der Underdog zum Helden, der eigentlich gar nicht dafür gemacht ist, und sich durch äußere Einflüsse in dieser Position wiederfindet. Hier allerdings hat sich der Held sofort mit dieser Situation abgefunden und freut sich sogar darauf, zu kämpfen. Ich dachte zuerst, dass der "Twist" sein Tod ist, so wie die Underdogs meist Erfolg haben und hier das genaue Gegenteil zutrifft. Das Ende hat mich überrascht und war ein gelungener Abschluss.


    [subtab=A4]


    Eine schnelle Bewegung. Mit meinem Mal setzte es sich in Bewegung und trat die Flucht an – nicht mit mir.

    Mit einem Mal

    „Hau ab“, fügte ich mit frustrierter Laune hinzu

    fügte ich frustriert hinzu

    Mit beugender Bewegung untersuchte ich das fragwürde Verhalten

    Ich beugte mich herab und untersuchte das fragwürdige Verhalten

    Schließlich scheuchte ich es ein gutes Stück durch den Wald und plötzlich gibt es auf?

    Ist das eine Frage?

    Nach motorischem Feingefühl der Spitzenklasse - na gut, ich schob ein paar Sträucher beiseite, zufrieden? – entdeckte ich den Übeltäter. Jemand kaltherziges positionierte eine Schnappfalle, direkt unter einem Beerenstrauch, wie krank kann man nur sein?

    Ich glaube, das soll Selbstironie sein. Mache ich auch gern, klingt hier aber ein wenig unsauber. "Nach einer ewig langen Suche - okay, sie dauerte nur ein paar Minuten, zufrieden?", passt ein bisschen besser. Motorisches Feingefühl passt nicht zu einer Suche im Wald, man assoziiert damit eher Handwerk oder Kleinsarbeit. Außerdem muss "Kaltherziges" groß, weil du das hier als Nomen benutzt.

    Vorsichtig versuchte ich die Falle zu öffnen, doch sie kniff sich immer fester an das kleine Bein des Evolis.

    Sie schloss sich immer fester. Wobei...eigentlich geht "kniff" auch.

    kaum war die Gefahr gebannt, zerspringt das untere Ende meines Keschers und zieht die Falle in Mitleidenschaft.

    Das muss ja ein echter Hardcore-Kescher sein.

    „Na gut, du bist verletzt und ich will von hier verschwinden“, Verhandlungsgeschick meinerseits folgte zugleich; „Ich trag dich aus diesem Wald, direkt ins nächste Pokémon-Center und dann suchen wir deinen Trainer, ok? Der soll meinen Kescher bezahlen!“,

    Punkt nach "verschwinden", Komma weg, Apostroph unsicher, eventuell durch Doppelpunkt und leicht veränderte Formulierung ersetzen.

    ihre Atmung war sanftmütig und ihr Fell ganz weich.

    Ihr Atem war sanft - das Obere geht allerdings auch, je nach Geschmack.

    bestimmt schon für weitere Stunden

    endloswirkenden Wald

    das Leerzeichen fehlt

    zumindest hat es den Anschein. „Luna ist verletzt, deshalb trage ich sie. Du kannst sie nehmen und ins Pokémon-Center bringen, wenn sie bei dir sein will, und somit ihre Zugehörigkeit ausdrückt“, versuchte ich

    Da wechselst du vom Präsenz ins Präteritum

    „Ich bin übrigens Lana und das ist nicht Luna, sondern Miria“, lachte sie höhnisch

    Wieso lacht sie höhnisch? Der Typ hat ihr gerade ihr Pokémon zurückgebracht, da ist man dankbar oder erleichtert, aber man spielt sich nicht auf wie ein Bösewicht.

    das weiß doch jeder“, die erhofften Worte,

    "Das weiß doch jeder." Die erhofften Worte, ...
    Jetzt zum Punkt. Die Story ist ganz niedlich, erinnert mich an eine Pokémonfolge, wie sie auch im Anime hätte stattfinden können. Trainer findet Pokémon, freundet sich mit ihm an, muss es jedoch dann abgeben - so hatten wir das schon recht oft mit Ash und Konsorten. Rechtschreibfehler sind selten, was gut ist, nur wirken viele der Formulierungen recht unpassend, worunter der sonst interessante Humor des Protagonisten leidet. Der Charakter und die Ambition des Käfersammlers kommen sonst glaubhaft raus, das hast du gut gemacht.


    [subtab=A5]


    Die 5 ist ebenfalls erstaunlich fehlerfrei, wenn man von einem wiederholten "beneiden" absieht, welches sich kurz nach dem Treffen der Geisterfrau eingeschlichen hat. Ich mag das Setting sehr, für mich sieht das aus wie ein frühmittelalterlicher Wald, auf jeden Fall keltisch angehaucht, darum wohl auch die Messung des Alters in "Sommern". Allerdings sieht der Text an vielen Stellen so aus, als wäre die Wortobergrenze in den Weg geraten und es wäre gekürzt worden. Das Gespräch mit der Frau hat mir gefehlt, auch die schnelle Bereitschaft Serens zur Umkehr wirkte leicht fehl am Platz. Vielleicht ist sie auch einfach nur neugierig, das wird ja auch betont.


    [subtab=A6]


    Vielleicht haben wir noch eine Chance …
    Also, er. Ich hab im Leben zu viel Mist gebaut, um zu den anderen im Himmel zu passen. Aber er ist noch klein, niedlich und mitleiderregend. Wenn er genug bereut, wiegelt das sein Leben sicher auf. Oder?

    Das ist nicht falsch ,und ich weiß auch, wie das gemeint ist. "Also, er." Ist als Satz allerdings schwierig, wobei mir jetzt auf Anhieb auch keine bessere Lösung einfällt. Vielleicht haben wir noch eine Chance...zumindest hat er eine. So könnte es gehen. Im zweiten Teil muss es allerdings "aufwiegen" heißen.


    aber gleichzeitig ist da ein klick in mir

    Klick groß, da du es hier als Nomen benutzt.


    Wertsachen?

    Wertsachen, die eine ganze Gasse erleuchten?


    Das hier ist allerdings die Aufgabe, die mich beim ersten Durchlesen am meisten überzeugt hat. Ich mag die Idee, und mir war die Perspektive eines Geists, der nicht ins Paradies kam, neu. Der Humor erinnert mich sehr an Maximum Ride, die Protagonistin dort ist ähnlich tough. Ab der Begegnung mit dem kleinen Jungen aber ging es irgendwie ein wenig ins Klischee. Starke Person trifft schwache Person, die sie beschützen muss. Als harte Einzelgängerin hätte sich Lyssa womöglich besser gemacht. Ihre große Stärke ist ihre Abgebrühtheit im Angesicht des Todes, da war es zwar eine gute Idee, ihr Schuldgefühle mitzugeben, nur bin ich nicht vollkommen überzeugt von ihrer neuen Beschützerrolle. Wie wäre es, wenn der Junge aggressiver agieren würde? Es war Lyssas Gang, die ihn umgebracht hat, da muss doch eine Riesenwut in ihm stecken. Allerdings sind das alles Möglichkeiten, und im Rahmen deiner Abgabe hast du das Beste rausgeholt, was ging. Die Protagonistin ist sehr gut ausgebaut, sowas mag ich.


    [subtab=A7]


    Er sah jung aus, war von stattlicher Statur und hatte ein gepflegtes Gesicht, das allerdings von Ruß verschmutzt ist.

    Erst Präteritum, dann Plusquamperfekt, dann Präsenz.


    Er entschied sich für die Republik die seine Vorfahren mit ihrem Leben verteidigt hatten

    die Republik, die seine Vorfahren [...], ist ein Attributsatz.


    Es dauerte nicht lange bis er von zwei Legionären abgefangen und vor ihrem Vorgesetzten hin gezerrt wurde.

    Komma vor "bis". Vor "ihren" Vorgesetzten gezerrt wurde.


    Allein der Gedanke daran, erregte den Consul Marcus Licinius Crassus, dem nachgesagt wurde, dass er der reichste Mann der Welt war.

    Das erste Komma muss weg.


    Armer Pompeius, ich vergnüge mich hier noch ein letztes Mal herum, bevor ich dich räche, ja?

    "herum" ist unpassend.


    Er selbst kam, als sein Partner-Consul Gnaeus Pompeius Magnus, bei der Schlacht am Rubikon mit seinem Leben davon.

    Er selbst kam, anders als sein Partner-Consul [...]


    Jetzt wo sein alter Wegbestreiter weg ist, fiel es Crassus zu, die Republik zu verteidigen

    Präsenz, dann Präteritum


    Morgen wird er mit den anderen treuen Senatoren die Stadt verlassen und den Widerstand außerhalb Italiens organisieren.

    Hier bin ich unsicher. Morgen "würde" er, ist das besser?


    Mit seinen beiden Armen packte er die junge Frau Mitte 30 von hinten an den Hüften und begann ihr Hals zu küssen. Marcia begann zu kichern und schubste den alten Römer aufs Bett. Er war bereits halbnackt, als sie sich auf ihn hinsetzte.

    Mit seinen Armen packte er die junge Frau von hinten an den Hüften und begann ihren Hals zu küssen. Später: Als sie sich auf ihn setzte.


    silbern glänzender Gegenstand in seinem rechten Brustkorb gesteckt wurde.

    Gesteckt wirkt so harmlos. Nimm ein schönes Verb wie "versenkt", "gerammt" oder "gestoßen", das ist wunderbar brutal.


    Geschichte interessiert mich immer wahnsinnig. Rom, die ewige Stadt, ist wohl eine der geschichtsträchtigsten Orte Europas, und wie Rusalka schon ausführte, gab es dort Intrigen ohne Ende. Eine davon ist hier sehr gut dargestellt worden, auch wenn du dir sehr, sehr viel damit vorgenommen hast, erstens mehrere Schauplätze aufzumachen und dann auch noch all diese Namen zu verwenden. In einer Kurzgeschichte ist bereits ein Ortswechsel schwierig zu machen, und bei so vielen kommt leicht Chaos auf - wie du sicherlich jetzt gemerkt hast. Trotzdem ist es eine schöne Abgabe, auch der Stil ist größtenteils gut zu lesen.


    [subtab=A8]


    Fehler sind mir jetzt auf Anhieb keine aufgefallen. A8 war flüssig geschrieben, ich finde es zudem spannend, dass es auch im freien Wettbewerb einen "toten" Gegenstand gibt, aus dessen Perspektive berichtet wird. Ich hatte zwischendrin gehofft, dass die Dose ihrem Schicksal entgeht, aber nach solch einer langen Zeit hält wohl auch Dosenfutter nicht mehr. Die Story ist recht dünn, auch die Beschreibungen fehlen größtenteils, aber was soll man von einer Speisekammer schon erwarten. An einer Stelle hättest du vielleicht noch die Vergangenheit im Schleckerladen behandeln können, ein wenig ausbauen, ob die Dose Freunde oder so hatte, vielleicht sogar Familie. Außerdem hätte ein Dialog mit der benachbarten Dose nicht geschadet. "Oh, schau mal, sieht so aus, als ob du heute fällig wärst." - "Sag doch nicht so etwas, vielleicht übersieht er mich ja!" - "Release the cra-can."


    [subtab=A9]


    Okay, hier wurde mir recht schnell klar, dass die Frau wohl in einer Nervenheilanstalt sitzt, und die Gespräche mit dem verstorbenen - ermordeten - Ehemann verstärken den Eindruck, dass sie große mentale Schwierigkeiten hat. Die Beschreibungen ihrer Innenwelt sind schön zu lesen, auch die Erinnerungen passen gut ins Gesamtwerk, um den Leser sozusagen auf den Stand zu bringen, den er braucht. Die Idee gefällt mir gut, wenn auch das Ende mich irgendwie mit zwiespältigen Gefühlen zurückließ. Es ist schön, dass sie anscheinend doch nicht gesprungen ist, aber darauf wurde man so ausgiebig vorbereitet, dass ich damit fest gerechnet hatte. Wortwahl, Formulierungen und Stil sind sonst gut und auch Fehler findet man keine.


    [subtab=A10]


    Totsicher!

    Todsicher

    Ich wusste nicht einmal, wieso ich?

    Ich wusste nicht einmal, wieso er ausgerechnet mich auswählte.

    Ich war ein schwächliche Ding,, dem Tageslicht

    Ein schwächliches Ding, dem Tageslicht...

    Als ob ich mich wären könnte?

    wehren

    Nun das sollte ich nie heraus finden

    Nun, das sollte ich nie herausfinden.

    Das ist der Moment in dem ich weiß, dass er da ist.

    Das ist der Moment, in dem ich wusste, dass Peter Pan (alternativ: Mein Sensenmann oder sowas) hier war.

    Doch wenn ich mich umdrehe sehe ich nur die kahle Wand

    Wenn ich mich umdrehe, ...

    Tief schwarz, wie der Tot.

    Der Tod als Nomen mit D hinten.

    Wo seid ihr wenn ich euch brauche?

    Wo seid ihr, wenn ich euch brauche?

    Alles ist gut dummer Körper

    Alles ist gut, dummer Körper

    versuche mich auf zu richten. Wankend erst, und doch stätig.

    Versuche, mich aufzurichten. Wankend erst, und doch stetig.

    dass in dem Bett liegt, in dem ich liegen sollte.

    Das in dem Bett liegt, ...

    "Weine nicht meine Kleine. Komm, nimm meine Hand"

    Weine nicht, meine Kleine.

    "Flieg mit mir nach Nimmerland. Flieg mit Peter Pan"

    Flieg mit Peter Pan.


    Das ist eine sehr kreative Interpretation von Peter Pan. Das Ding ist, dass man erst die letzten Zeilen braucht, um das zu begreifen - davor hat er eher was von einem Boogeyman. Die hervorragende Idee und der ebenfalls schöne Plot leiden beide unter einem massiven Mangel, was Kommasetzung und Rechtschreibung angeht.


    [subtab=A11]


    Die Abgabe hier fand ich sehr spannend, allein schon von Tiberias Person her sehe ich da enorm viel Potenzial. Zusammengefasst ist sie eine Person, die eine Art Nebel verwendet, um gewaltige Distanzen zu überbrücken, womöglich über mehrere Dimensionen hinweg, ist das richtig? Denn falls ja, wie hat ihre Mutter dann den Begleiter erwischt, wo sie doch offensichtlich nicht über derartige Fähigkeiten verfügt? Oder ist der einfach falsch abgebogen? Wie auch immer, mir gefallen die Beschreibungen der Umgebung, zuerst war es ja leicht, immerhin gab es nur Nebel, später aber geriet Tiberia ja auch in eine recht reale Welt, egal wie trostlos diese aussah. Was soll ich noch sagen, Stil und Idee gefallen mir gut, weiter so.


    [subtab=A12]


    Also, wenn man sich schon fettig fühlt, wenn man sowas nur liest, dann hat der Autor auf jeden Fall gute Arbeit geliefert, was Beschreibungen und Innensicht des Charakters angeht. Gerade die Ansicht des Zimmers ist sehr physisch und man kann sich perfekt vorstellen, wie es da aussieht. Ein Buch würde ich über den Kerl jetzt allerdings nicht so unbedingt lesen wollen, es sei denn, da stellt sich sichtbar eine Verbesserung ein, was das Vorstellungsgespräch da angeht. Er scheint so dermaßen fertig mit dem Leben zu sein, wie man an seinen Handlungen und Gedanken deutlich sieht, dass da wohl recht wenig Hoffnung besteht. Grobe Fehler sind jetzt keine drin, das ist gut, nur machst du den Charakter nicht gerade sympathisch - ja, das ist gewollt, ich bin trotzdem mehr ein Fan von Charakteren, die Ambitionen und Wünsche haben. Trotzdem gute Arbeit soweit.


    [subtab=A13]


    Viele Erklärungen werden ausgelassen, zum Beispiel, wo der Mann genau herkommt, wieso er in der Wüste ist, und - warte, bringt der sich da am Ende um? Schade, denn ich hatte damit begonnen, die Wüste auf eine Art mentale Ebene zu heben und als Einöde seiner Depressionen zu interpretieren. Soll wohl nicht so sein. Wäre aber nett gewesen. Insgesamt ist die Story recht flüssig zu lesen, Rechtschreibfehler finde ich auch in A13 keine. Seltsam finde ich aber die Spiegel, die da am Boden liegen, und so sehr ich auch überlege, erkenne ich den Sinn dahinter nicht. Es können keine echten Spiegel sein, denn niemand zertrümmert aus Spaß Milliarden von Spiegeln und pflastert eine Gegend damit, Illusionen sind es auch nicht, da sich der Protagonist durchaus real in die Hand schneidet. Vielleicht hat er eine Art psychotischen Anfall in seinem Wohnhaus und bildet sich, nachdem er einen Spiegel zerschlagen hat, diese Einöde ein?


    [subtab=A14]


    Beim ersten Durchlesen fiel mir auf, dass es erstaunlich ist, wie gut das Mädchen charakterisiert wird, obwohl man keinen direkten Dialog, nur Erinnerungen vorliegen hat, welche aus der Sicht des Protagonisten entstanden sind. Das und den Brief. Allerdings wird mir nicht klar, wer genau der Protagonist genau ist. Der Besitz des Briefes zeigt an, dass er ihr wohl nahe gestanden haben muss, aber ihr Vater ist es nicht, der Freund auch nicht - wer dann? Der Großvater vielleicht? Und stirbt er da am Ende? Mir fällt allerdings auf, dass der Mann wohl doch noch das Mädchen hat, was ihm die Tränen wegwischen könnte, daher verstehe ich dieses so extrem vereinsamende Ende nicht. Immerhin scheinen sie sich sehr, sehr nahe zu stehen, wie aus den Erinnerungen und Informationen hervorgeht, die er von ihr hat. Naja, jetzt, wo er stirbt (?) ist es wohl eher das Mädchen, was nicht mehr viele Leute hat, die ihr helfen können. Eine schöne, aber auch bittere Geschichte.


    [subtab=A15]


    Das ist ein Zeichen der engen Vertrautheit mit seinem Partner, der sich hinter ihm aufbaut und ohne sichtbare Emotion dem Geschehen beiwohnt. Ein Status, den ich schon lange zu erreichen versuche.

    Das verstehe ich nicht so wirklich, denn später wird Gengar als "Werkzeug" bezeichnet, was nach dieser Bemerkung hier keinen Sinn ergibt.


    Erneut eröffnet dieses Gengar das Gefecht mit einem Ball aus geisterhafter Energie

    Da würde ich "Erneut greift es mit...an" schreiben, denn das Gefecht ist schon lange in vollem Gange und kann darum nicht mehr eröffnet werden.


    „auch ein schillerndes Guardevoir ist nicht mehr wert im Angesicht dieser Farce.“

    Ich weiß, was gemeint ist, aber die Formulierung wird seltsam. Welche Farce? "Auch wenn du schillerst, bist du nichts wert", das ist die Grundaussage, oder? Das kann umformuliert werden.


    Meine Konzentration fehlt durch die Umstände und ich falle auf den harten Boden.

    "Ich bringe die nötige Konzentration nicht auf" passt ebenfalls und klingt nicht so konstruiert. "Die Umstände" benutzt du, glaube ich, auch zwei Mal an solch einer Stelle.


    Ich glaube, das, was mir an der Abgabe gefehlt hat, waren Umgebungsbeschreibungen. Da die Kampfdarstellung sowie Guardevoirs Gefühle hervorragend rauskamen, ist dieser Kritikpunkt wohl eher nebensächlich, aber ich hätte schon noch gern gewusst, wo die da überhaupt kämpfen, und vor allem: Warum?
    Mir gefallen hier wohl die Gedanken am besten, die Guardevoir hat. Dieses Pokémon ist für die enge Bindung zum Trainer bekannt, weswegen es Sinn macht, dass es die Mega-Evolution hinkriegt, wenn er in der Klemme steckt. Auch die Wechselwirkung der Attacken und die Umschreibungen derselben sind gut gelungen. Die Beziehungen der Trainer und ihrer Pokémon scheinen in deiner Abgabe allerdings zu fluktuieren, da könnte ein wenig Konsistenz nicht schaden.


    [subtab=A16]


    Noch eine Geistergeschichte. Ein wenig erinnert mich die Idee an "Die Sims", wo man mit dem Sensenmann Janken spielen konnte, und im Falle eines Sieges der Sims als Zombie zurückkam. Wie auch immer, der Stil ist sehr flüssig, und ich mag die Idee sehr - könnte ich mir auch als Buch vorstellen. Der Protagonist kann im Falle eines Todesfalls den Tod selbst herausfordern, so beschützt er sein Umfeld. Das wär doch was. Nun, mir fielen keine Schnitzer auf, was ich gut finde. Außer den wechselnden Anführungszeichen vielleicht, aber das wurde schon genannt, glaube ich. Nur eins noch: Gibt es einen Grund dafür, wieso Dame gespielt wird? Ich kenne das Spiel im Gegensatz zu Schach nicht sehr gut, und hätte mir bei dessen Erwähnung vorgestellt, dass der Gevatter Tod symbolhaft mit einem geschlagenen König davon abgehalten wird, sich die Seele zu greifen.


    [tab=Punkte]


    ID: 46217
    A3: 1
    A6: 1
    A7: 2
    A11: 2
    A12: 1
    A13: 1
    A15: 1
    A16: 1


    [/tabmenu]

  • [tabmenu][tab='Vorwort']Hi!
    Tut mir Leid wegen meinem Fail letztens, das war ein Unfall und hatte nix mit meiner eigentlichen Meinung zu tun.
    Ansonsten finde ich es interessant, dass sich so viele Abgaben mit dem Tod auf die eine oder andere Art auseinandersetzen.
    Mich solls nicht stören, ich mag das Thema.
    Dann los.
    [tab='Kommentare 1'][subtab='01- Mein bleicher Bruder']Bevor ich die Abgabe gelesen habe, habe ich mir erstmal das "Fandom" mein bleicher Bruder vorgenommen. War zwar nicht unbedingt notwendig, weil die Zusammenfassung theoretisch genügt, ich war im Nachhinein aber trotzdem froh. Außerdem fand ich die Geschichte interessanter zu lesen, wenn man das Ende bereits kennt. Auf mich wirkte die Abgabe also ungefähr wie ein Flashback, ein ziemlich langer eben.
    Zur Handlung gibt es nicht so viel zu sagen. Der arme Junge wird von Heller und seinen anderen Kameraden erniedrigt, geschlagen, das Pausenbrot bekommt er auch abgenommen.
    Wie gesagt,die Handlung ist nicht wirklich der Rede wert, umso mehr aber die detaillierten Beschreibungen der Gefühle, Schmerzen und Gedanken des Jungen. Sie sind mir direkt aufgefallen und gefallen mir sehr gut. Gerade die Angst des Jungen amAnfang hat mich direkt gepackt. Du schreibst gut, was bei dieser Abgabe besonders wichtig ist, weil ja nicht so viel "passiert".
    Mir ist noch eine Kleinigkeit aufgefallen, von der ich mir nicht ganz sicher bin, ob sie beabsichtigt war. Als der Junge niedérgeschlagen wurde, schreibst du:

    Zitat

    Ein zusammengekauertes Bündel Lumpen[...]

    Und in "Mein bleicher Bruder steht":

    Zitat

    Ein Bündel Lumpen.

    Wie gesagt,ich weiß nicht, ob das beabsichtigt war. Wenn es aber Absicht war, dann gefälltes mir sehr gut, da eben erst der Junge das Bündel ist und später Heller.
    Zwei kleine Kritikpunkte habe ich aber noch. Relativ weit am Ende schreibst du:

    Zitat

    ...,denn durch den Trauerschleier konnte er auch so kaum mehr etwas erkennen.

    Ich finde das Wort Trauerschleier etwas umgangssprachlich. Tränenschleier hätte ich bessergefunden.

    Zitat

    Es waren immer dieselben Dinge. So wie es gestern gewesen war, und auch morgen wieder sein würde.

    Der zweite Satz wirkt nach dem ersten irgendwie seltsam. So hätte es mir zum Beispiel besser gefallen, vielleicht verstehst du ja, was ich meine:
    "Es waren immer dieselben Dinge. Jeden Tag. So wie es gestern gewesen war, und auch morgen wieder sein würde."
    Abgesehen davon habe ich in der Abgabe keine Fehler mehr gefunden und sie gefiel mir echt gut :sekt:
    [subtab='02 - The Phoenix']Bevor ich zur Story und so weiter komme, etwas zur Form. Mich nerven die ganzen Textblöcke. Wenn du sie als einzelnes betrachten willst ist das ok,es genügt mMn ein normaler Zeilenumbruch. Außerdem ist soweit ich weiß vor und nach jeder direkten Rede und Gedanken Zeilenumbrüche, die du manchmal weggelassen hast. Mir sind noch ein/zwei Leichtsinnsfehler aufgefallen, nix ernstes aber.
    In der Geschichte geht es also um einen Phönix, der am Ende von einer seiner Lebensspannen ist. Er (oder sie? Ich sage einfach er) wird bald in Flammen verbrennen und bald darauf wiedergeboren werden.
    Eine dieser Lebensspannen scheint 25 Jahre zu dauern, allerdings ist er schon mehrere tausend Jahre auf der Welt. Er befindet sich in einer Art Krieg mit den Menschen, möglicherweise versuchen sie, ihn wegen seiner Andersartigkeit zutöten, könnte ich mir jedenfalls vorstellen. Der Phönix ist aber auch nichtgerade ein Engel.
    Die Stimmung im Text passt sehr gut und ich mag die ganzen Beschreibungen von Feuer und der Macht des Phönix. Er kommt mir sehr unantastbar vor und die Beschreibungen vom Feuer sind schön und die Wortwahl mag ich sehr (ich wiederhole mich).
    Besonders gefällt mir auch dass Paradox mit der Zeit; der Phönix ist zwar quasi unsterblich, trotzdem hat er keine Zeit.

    Zitat

    Welch Ironie! Ich war der Ewigkeit mächtig und geriet in Zeitnot.

    Solche Sätze waren für mich dann das Highlight.
    Mir gefällt die Idee, dass sich der Phönix erst kurz vor seinem Tod an seine vorherigen Leben erinnern kann.
    Ich hatte während der Geschichte aber den Eindruck, dass er genau wusste, was er war und was mit ihm passieren würde. Wenn aber sein Kenntnisstand mit jeder Wiedergeburt resettet wird, stellt sich mir die Frage, woher er das weiß. Er scheint auchder einzige Pönix zu sein, das heißt dass es eigentlich niemand geben sollte,der ihm erklärt, was er ist. Selbst, wenn es andere Phönixe gibt, woher wissensie, was sie sind? Auch, wenn es einen Ort gibt, an dem das alles geschriebensteht: Es gehört eine Riesenmenge Glück dazu, dass der Phönix auf sie überhauptstößt, wenn er nicht weiss, was er suchen muss.
    Natürlich kann in einer Kurzgeschichte nicht alles erklärt werden und es hört sich vielleicht so an, als wäre das ein riesiger Denkfehler. Mich stört das eigentlich fast gar nicht. es ist mir nur aufgefallen und ich wollte es erwähnen.
    Da stört mich die Einstellung des Phönix deutlich mehr.
    Anfangs läuft er ja noch Amok und das ist alles stimmlich passend, aber dann denkt er sich, dass er eigentlich nicht so ist. Das ist natürlich erstmal legitim, weilman die Vorgeschichte dieser Lebensspanne nicht kennt, aber am Ende kriegt manja einen kurzen Einblick in seine vorherigen Leben und da heißt es:

    Zitat

    Ich erinnere mich. An meine vorherigen Leben und Taten.“ Das Feuer umfing meine Federn nun stärker und ich wusste, dass meine Zeit gleich abgelaufen sein würde. „Mein Leben neigt sich nun erneut dem Ende. Lehre mich. Unterrichte mich. Weise mir den richtigen Weg. Verhindere, dass ich zu einem Monster heranwachse.

    Daraus schließe ich, dass der Phönix schon oft zum Monster "wurde" und sein"Tod" seinem jetzigen Tod durchaus ähnlich sah - im Hinblick auf die Gewalt. Wieso glaubt er also, dass er gut sei? Wenn er in so vielen seiner Lebensspannen zu einem, wie er selbst sagt, Monster wurde? Das ist für mich ungefähr so, als würde jemand sagen: "Ich spritze mir einmal im Monat Heroin, aber eigentlich nehme ich keine Drogen" - Sinn macht das nicht gerade.
    Mir ist es auch nicht ersichtlich, ob das Absicht ist und ob der Phönix sich selbst als etwas besseres sieht, als er eigentlich ist, was ich schade finde.
    Das Ende finde ich irgendwie... naja es ist eine Mischung aus klischeehaft und übereilt.
    Wie der Soldat zum Beispiel dargestellt wurde fand ich irgendwie übertrieben. Mir ist natürlich enorme Angst hat, aber als er „Sei still! Sei einfach still!“geschrien hat, da musste ich mit den Augen rollen.
    Und die"Verständnis" des Soldaten ist auch irgendwie übereilt, zumindest ohne jeglicher Beschreibung seiner Gedanken. Wieso sollte er auch "dasLeben eines Phönix'" verstehen? Weil er kurz sang? Das ist mir so nicht genug Motivation.


    So.
    Das klang jetzt alles zugegeben ziemlich negativ, nichtsdestotrotz gefiel mir deine Abgabe eigentlich.
    Gerade das Unsterblichkeit/Zeitnot Paradoxon.
    [subtab='03- A twist in the myth']Habe erstmal an Joey aus Yugioh gedacht und musste erstmal grinsen, weil ich den von da an im Kopf hatte, natürlich im over-the-top Yugioh Stil ^^
    Naja zur Abgabe selbst habe ich nicht so viel zu sagen. Den Twist sah ich so nichtkommen, was das Ende durchaus interessant gemacht hat. Ich merkte auch diese enorme Liebe zur Musik, was mir auf jeden Fall gefällt, weil ich aus ähnlichen Gründen Musik höre. Allerdings fällt mir kein Lied ein, das eine ähnlicheHandlung wie das in der Abgabe hatte.
    Trotzdem fand ich diese Abgabe irgendwie langweilig. Die Rittergeschichte ist ja sowas von Standard und den "Es war alles nur ein Traum" - Twist (in diesem Fall Tagtraum) kennt man auch.
    Trotzdem war die Actionszene spannend geschrieben und die Thematik gefällt mir auch.
    [subtab='04- Melancholie des Waldes']Wie @‘Thrawn‘ schon gesagt hat: Absätze. Hier und da hast du ein paar Schreibfehler, aber nichts, was mich wirklich gestört hat.
    Ich fands interessant, dass du aus der Sicht eines Käfersammlers geschrieben hast.
    Man merkt auch die Determination des Sammlers. Seltsamerweise nahm ich erstmal an, dass er so zielstrebig ist, einfach weil sein Charakter so ist und die Käfersammler(-maniacs) werden ja oft als komische Käuze dargestellt. Langsam wurde aber klar, wieso der Sammler so zielstrebig ist, und zwar weil ihm ein Smettbo davongeflogen ist, sobald er die Leine gelöst hat. Seinen Schmerz darüber kann man denke ich sehr gut nachvollziehen. Man merkt auch, dass er eigentlich ein ganz netter Kerl und gar nicht so unsympathisch ist.
    Mich nervt aber das Ende enorm, weil die große Frage, nämlich wieso ein Pokeball besser als eine Leine ist, bleibt unbeantwortet. Ich kanns auch nicht nachvollziehen,zumal die Bälle ja Gegenstände sind, über die man nur wenig weiß. Wieso sollten sie besser als eine Leine sein? Immerhin können Pokemon, die an der Leine sindrumlaufen. Schade, das war für mich leider ein Ende bei dem ich nur den Kopf schütteln konnte.
    [tab='Kommentare 2']
    [subtab='05– Totentag']Gleich der erste Satz gefällt mir sehr gut, lol.

    Zitat

    „Wenn Freiheit einen Geschmack hätte, dann würde sie nach Honig, Tau und Blättern schmecken.“

    Schön,alleine wegen dem Honig. Ich mag Honig.
    Also, diese Geschichte gefällt mir gut. Sie handelt von Seren, einem äußerst neugierigen Mädchen, daseine Nacht in der Welt der Toten verbringt. Eine interessante Idee, schön mit„echten“ Mythen hinterlegt und spannend geschrieben. Ich habe eigentlich garnichts zu bemängeln, außer einer Kleinigkeit: Wieso hat Cliodhna Seren nichtvorgewarnt, dass sie ein Geist ist? Sie konnte mit ihr schon kommunizieren,bevor sie Seren zum Geist gemacht hat. Anscheinend wollen Geister geheimnisvollbleiben ;)  
    [subtab='06– Lichtgestalten']Die dritte Geschichte, die sich mit dem Thema Tod befasst. Aber diese gefällt mir bisher am besten, denke ich. Sie handelt von Lyssa, einemMädchen, das gestorben ist und weder in den Himmel, noch in die Hölle kommt,weil sie in ihrem Leben sowas wie eine Gangsterbraut war. Sie ist wunderschönsarkastisch, was sie für mich sehr sympathisch macht. Allein so Aussagen wie„Mir sagt ja keiner was“ haben mich echt zum Schmunzeln gebracht. Jedenfalls durfte sie nicht in den Himmel und läuft jetzt auf der Erde herum, wo sie aufeinen Jungen trifft, der von ihren Freunden totgeprügelt wurde.
    Das hat mich echt unerwartet erwischt, super. Jedenfalls beschließt sie, mit diesem Jungen erstmal zusammenzubleiben, weil sie sich für ihn verantwortlich fühlt. Im Großen und Ganzen ist die Geschichte ziemlich düster, der Humor stellt aber einen angenehmen Kontrast dar. Mir ist aber irgendwie nicht ganz klar, ob eseinen Grund / (übertragenen) Sinn hat, wieso die Toten leuchten. Klar, dassieht sicher ganz hübsch aus, aber hat das einen Grund? Da hätte man noch etwasmehr draus machen können, zumal die Geschichte schon „Lichtgestalten“ heißt.Ansonsten ist die Geschichte gut geschrieben, Fehler sind mir nichtaufgefallen. Das Ende ist dir eigentlich auch gut gelungen. Ich mag es auch,dass du offen lässt, ob dieser Jason eine Art Prüfung für Lyssa ist und ob sie je in den Himmel kommen. Was ich aber etwas schade finde, ist dass mir eigentlich wusste, dass Lyra Jason nicht verscheuchen wird, als er gefragt hat.Ich hätte es vielleicht sogar besser gefunden, wenn du Lyra unsympatischerdargestellt hättest. Wobei, vielleicht auch nicht.
    Schöne Geschichte.
    [subtab='07– Die Gesichter Roms']Hmm das ist jetzt schwer für mich.
    Der Text ist gut geschrieben und die Idee ist auch schön erfrischend und unverbraucht. Durch die vielen Passagen (für eine einzige Abgabe sind das schon viele) wird es auch nicht langweilig, alles ist auch schön atmosphärisch und gut geschrieben. Nurirgendwie zündet es bei mir nicht. Als ich mit Lesen fertig war, habe ich michirgendwie gefühlt, als hätte ich den Trailer zu einem Film statt den Film selbstgesehen; mehrere Szenen und das Ende des Trailers wäre dann die Aussage „Dasist nur der Anfang“. Vielleicht hätte es mir besser gefallen, wenn sich dieeinzelnen Geschehnisse wie ein Puzzle zu einem Ergebnis zusammensetzt hätten.Das wäre bei einem so kurzen Text aber nur sehr schwer möglich gewesen.
    Irgendwie hat das meinen Geschmack nicht getroffen.
    Du wirst sehen, ob du Punkte von mir bekommst.
    [subtab='08 –Tragik aus der Dose']Oh man, das war ja spannender als erwartet. Also mit sowas habe ich nicht gerechnet und diese Abgabe erinnert mich ein wenig an die Abgaben aus dem „Schnapp‘ sie dir alle“ – Wettbewerb, die aus der Sicht eines Pokeballs geschrieben waren.
    Ich finde es gut, dass der Text kurz ist. Er wurde nicht unnötig in die Läge gezogen unddamit kann die „Spannung“ auch gehalten werden.
    Ich fands auch sehr unterhaltsam, wie ernst ein so seltsames Thema rübergebracht wurde.Der Text ist sehr ernst gehalten und die Gedanken der Dose sind relativ realistisch (naja realistisch ist hier relativ). Das macht den ganzen Text nochzusätzlich absurder als die Idee es schon ist, was mir gefällt.
    Allerdings sind mir mehrere Fehler beim Lesen aufgefallen und das ist schonmal kein gutes Zeichen.
    [tab='Kommentare 3']
    [subtab='09 –Auf das mein Friede uns endlich scheide']Bis auf das Ende finde ich den Text hier ziemlich perfekt. Er ist gut aufgebaut und gut geschrieben. Ich fand es spannend zu lesen, wie es zu allem gekommen war und wieso Vicky ihren Mann ermordet hat. Man merkt, dass Vicky ihren Wahnvorstellungen ausgeliefert istund sich nicht wehren kann. Der Dialog war ziemlich interessant zu lesen. DieFlashbacks waren ziemlich unangenehm zu lesen, aber auf eine gute Art unangenehm.
    Allerdings war das Ende leider ziemlich übereilt. Man merkte die ganze Zeit über, dass Vicky von ihrer Vorstellung, also von ihrem Mann, kontrolliert wird. Und dann kommt am Ende einfach der Satz „Er klingt fast wie ein quengeliges Kind. Ichschließe die Augen. Ich habe keine Angst mehr.“ Das ist mir zu plötzlich. Ichhätte gerne eine detailliertere Beschreibung gelesen, wieso Vicky jetztplötzlich keine Angst mehr vor ihm hat. Allerdings ist der Text schon 1490Wörter oder so lang und ich hätte auch sonst nichts gestrichen. Von daher lasse ich das mal durchgehen :D  
    [subtab='10 –Schattenspiele']Ok also ich hab noch nie von dieser Theorie gehört, sie ist aber sehr interessant.
    Ansonsten gefällt mir diese Abgabe auch sehr gut. Die Beschreibungen sind schön, wodurchdie richtige Stimmung erzeugt wird. Die Panik, die das Mädchen bei der Flucht gespürt hat wurde gut rübergebracht, aber auch die Ruhe am Morgen und irgendwie haben mich diese gegensätzlichen Stimmungen überhaupt nicht gestört.
    Leider haben sich auch hier mehrere Fehler in den Text eingeschlichen, schade.
    [subtab='11 - Von Vernunft, Wegen und Weltennebel']Ach man jetzt will ich mehr über diese Welterfahren und wissen, wie es weitergeht -.-
    Die Idee mitdem Nebel ist gut und hat mich an eine Stelle aus Ronja Räubertochter erinnert….Kannst mir dann ja sagen, ob du sie kennst ^^
    Irgendwie fällt mir gar nicht viel ein, was ich schreiben soll. DieOrientierungslosigkeit ist gut beschrieben und es ist auch spannend. Mich machtauch neugierig, wer oder was Jolinas / Tiberias Mutter eigentlich ist und wiesosie und ihre Diener verbannt wurden.
    Ich frage mich aber, wieso sie den beiden nicht einfach heimlich gefolgt sind. Immerhin konnten sie Eriel entführen, wasbedeutet, dass sie die zwei finden konnten.
    Die Abgabe hat mir gut gefallen und ich könnte mir das echt gut als Buch vorstellen.
    [subtab='12 –Graue Krusten']Eine meiner Lieblingsabgaben. So schön dreckig und trostlos.
    Die Atmosphäre passt perfekt, es ist auch in einem fast schon desinteressierten Stil geschrieben, was einfach stimmig ist und die Lebenssituation des Protagonisten unterstreicht.
    Das Ende kam dann auch sehr überraschend um die Ecke gerollt und ich wusste anfangs nicht so recht, ob es mir gefiel, oder eben nicht. Nach erneutem Lesen habe ich beschlossen, dass es mir gefällt ^^
    Mir fällt auf, dass ich bisher überhaupt nicht über die Titel gesprochen habe, jedenfalls gefällt mir dieser wirklich gut.
    Allerdings finde ich auch hier die ganzen Leerzeilen (oder wie auch immer die Dinger heißen) eher störend. Normale Absätze hätten imo genügt.
    [tab='Kommentare 4']
    [subtab='13 -Traumtrümmer']Diese Abgabe verwirrt mich, weil ich ihr irgendwie nicht wirklich was abgewinnen kann. Das Gefühl bzw. der Prozess des Aufgebens ist zwar schön beschrieben, allerdings verstehe ich nicht, was das ganze soll. Ich habe auch keine Ahnung, was die Glassplitter am Boden sein sollen. Wir erfahren auch nichts über die Vorgeschichte, über die Welt, außer dass alles schlecht ist, was ich echt schade finde. Vielleicht sollte das aber auch nur unterstreichen, dass alles sinn- und hoffnungslos ist und ich checks nicht :/
    Ansonsten ist es ziemlich gut geschrieben, denke ich.
    [subtab='14 -Des Abschieds Worte']Eine interessante Abgabe, der ein paar Erklärungen mehr nicht geschadet hätten, finde ich.
    Jedenfalls erfährt man, dass die Frau, von der der Brief und das Foto ist, tot ist und dem„Protagonisten“ sehr viel bedeutet hat. Ich vermute, dass er ein ehemaliger Freund oder vielleicht ihr Großvater ist, aber das erfährt man nicht. Der Mann trauert ihr nach und gibt dann sein Leben auf, weil es nichts mehr gibt, für das er lebt.
    Das ganze ist ziemlich deprimierend, aber dennoch stimmig.
    [subtab='15 –Schutzengel']Mitten im Kampf in Erinnerungen zu schwelgen ist definitiv die beste Strategie, die es gibt haha. Mich erinnert die Idee, dass Nemo die Mega-Form erst erreichen konnte, als ihr Partner gestorben war an Dragonball, da isses ja ähnlich.
    Naja die Kämpfe (der physische Kampf und der innere Kampf Neos) sind spannend und gut zu lesen.
    Allerdings hatte ich irgendwie auch keine Ahnung, was eigentlich abging, also beziehungsweise wer die Bösen sind und zum Beispiel wieso das GEngar anhaut, obwohl es scheinbar auch böse ist.
    [subtab='16 –Stetiger Stillstand']Folgt doch nicht.
    [tab='Vote']
    ID: 95967
    A9: 3
    A12: 3
    A1: 2
    A6: 2


    A10 und A11 hätte ich liebend gerne noch Punkte gegeben, sry :/
    [/tabmenu]

  • Ein sehr knappes Rennen gab es dieses Mal unter den einzelnen Plätzen und die breite Streuung der Punkte vieler Voter spricht für die wundervollen Abgaben, die dieser Wettbewerb hatte. Vielen Dank an alle Voter und Teilnehmer für ihr Mitwirken und herzlichen Glückwunsch an die drei Treppchenplätze!
    Wer sich noch mehr so toller Abgaben durchlesen möchte kann gerne auch mal beim Vote des 20. Wettbewerbs vorbeigucken, bei dem sich zwölf schöne Gedichte finden lassen.


    Platzierung

    Titel

    Autor

    Punkte

    Vote

    Prozent

    Saisonpunkte

    1.

    Abgabe 6: Lichtgestalten




    21

    Ja

    15.67%

    15 + 3 MP

    2.

    Abgabe 5: Totentag

    16

    Ja

    11.85%

    14 + 3 MP

    3.

    Abgabe 9: Auf dass mein Friede uns endlich scheide

    16

    Ja

    11.68%

    13 + 3 MP

    4.

    Abgabe 12: Graue Krusten

    17

    Nein

    11.11%

    12 + 3 MP

    5.

    Abgabe 15: Schutzengel

    11

    Ja

    8.15%

    11 + 3 MP

    6.

    Abgabe 11: Von Vernunft, Wegen und Weltennebel

    11

    Ja

    8.03%

    10 + 3 MP

    7.

    Abgabe 16: Stetiger Stillstand

    10

    Ja

    7.19%

    9 + 3 MP

    8.

    Abgabe 1: Mein bleicher Bruder

    11

    Nein

    7.19%

    8 + 3 MP

    9.

    Abgabe 13: Traumtrümmer

    8

    Ja

    5.93%

    7 + 3 MP

    10.

    Abgabe 2: The Phoenix

    8

    Nein

    5.23%

    5 + 3 MP

    10.

    Abgabe 10: Schattenspiele

    8

    Nein

    5.23%

    5 + 3 MP

    12.

    Abgabe 8: Tragik aus der Dose

    5

    Nein

    3.27%

    4 + 3 MP

    13.

    Abgabe 3: A Twist in the Myth

    4

    Ja

    2.9%

    3 + 3 MP

    14.

    Abgabe 14: Des Abschieds Worte

    4

    Nein

    2.61%

    2 + 3 MP

    15.

    Abgabe 7: Die Gesichter Roms

    3

    Nein

    1.96%

    1 + 3 MP

    16.

    Abgabe 4: Melancholie des Waldes

    0

    Ja

    0%

    0 + 3 MP

  • [align=justify][font=verdana]ICH MUSSTE SO VIEL KÜRZEN
    Ich hab nen ganzen Absatz rausgestrichen, diverse Sätze, Nebensätze und kleinere Erklärungen, musste mir manche schöne Formulierungen verhauen und dann schlussendlich noch ein "Okay" vor dem letzten Satz streichen, dessen Stelle @Shiralya sogar richtig erraten hat. Ich bin ja normalerweise die Person, die der Wortgrenze am liebsten nicht zu nahe kommt, aber dieser Text hier ist auch in seiner gekürzten Version genau so lang, wie er sein darf - 1499 Wörter plus Titel. So viel Frustration, sowas ist mir noch nie passiert. ;____;


    Umso mehr feiere ich gerade, gewonnen zu haben, haha. Hab gegen Ende etwas gezittert, weil ich zu faul war, die Punkte zu zählen, und mir nicht sicher war, wo ich stehen würde, und tbh hab ich mit dem Sieg auch nicht gerechnet (Shoutout an @#shiprekt, Totentag ist und bleibt mein Favorit). Party! \o/
    "Lichtgestalten" wollte ich als Titel unbedingt verwenden, mehr wusste ich aber eine Weile lang nicht. Die Idee kam mir dann doch recht spontan und wie das so ist, schrieb ich es auch in einem runter. Da ging's aber nur um die Himmel/Hölle-Thematik - als ich angefangen habe, wusste ich noch nicht mal, wo genau ich meine Lyssa nun hinstecke und was zur Hölle Licht damit zu tun haben soll. Und wie man sich denken kann, kam der Rest der Handlung dann auch einfach so ohne Planung. Jason zum Beispiel. Der war einfach auf einmal da. Geh weg, Jason, du bist gruselig. ;A;
    Will es aber unbedingt noch weiter ausführen, vielleicht in einer weiteren KG oder gar was Längerem, hm. Mag das Konzept eigentlich. (Duh. Wieso sollte ich über ein Konzept schreiben, das ich nicht mag?) Auch, wenn es tatsächlich erst mal nichts Besonderes ist und auch nichts Tiefsinniges oder so, lol, einfach nur die Geschichte eines sarkastischen Mädchens, das vorm Himmelstor stehen gelassen wurde und jetzt damit klar kommen muss. Obwohl, man kann in alles etwas reininterpretieren. Vielleicht spiegelt es auch die ... Äh ... Innere Zerrissenheit der Gesellschaft wider, die einem das wahre Glück verwehrt und einen vor vollendeten Tatsachen stehen lässt. Oder so. ALLES IST GESELLSCHAFTSKRITIK



    Nija out! ♥

  • Glückwunsch an @Molnija, @#shiprekt und @Thrawn für das Treppchen! Gerade Totentag war für mich persönlich ein Favorit und ihr hattet wirklich starke Konkurrenz, gegen die ihr euch durchsetzen musstet.
    Im gleichen Zug will ich mich auch für die vielen Punkte bedanken. Ehrlich gesagt hätte ich zu Anfang nicht erwartet, noch so weit nach vorne zu kommen. Aber es freut mich umso mehr, dass die Szene gut ankam, obwohl ich im Text nicht einmal alles unterbringen konnte, was ich ursprünglich wollte. Es fehlt eigentlich so viel zum Verständnis in der Welt und dann wird doch alles nur auf den Kampf reduziert, dem auch der nötige Umfang fehlt. Aber wer weiß, vielleicht überarbeite ich den Text noch einmal.


    Um einmal die nötigsten Fragen zu klären: Ja, es ist eine Mega-Entwicklung. Zwar fehlt hier der Einfluss des Steins, da Trainer und Pokémon in dieser Welt mehr eine Seelenbeziehung aufbauen als eine durch Pokéball und Mega-Stein - was auch ein Grund dafür ist, dass jeder Trainer nur ein Pokémon bei sich hat -, allerdings passte es zu der Szene, Guardevoir in genau diesem Moment diese Entwicklung durchführen zu lassen. Schillernd ist es deswegen, da ich ursprünglich eine ganz andere Idee für die Geschichte hatte und sich der Schutzengel-Aspekt ins Negative verkehrt hätte. Der ist hier auch noch in gewisser Weise vorhanden, nur nicht mehr so stark und für mich stand der Titel aber von Anfang an fest. Ebenso das Ende. Nachdem Guardevoir wie erwähnt schon viele Enttäuschungen erlebt hatte, fand ich es angemessener, die Trauer nicht allzu stark darzustellen und man muss ja auch bedenken, dass es sowieso ständig mit Gefühlen konfrontiert wird. Irgendwann entwickelt man da vermutlich eine Resistenz. Und falls es euch beruhigt: Die genauen Umstände hinter dem Kampf wusste ich zum Zeitpunkt des Schreibens selbst noch nicht und hauptsächlich haben die Charaktere erzählt. Ich war also ähnlich verwirrt und wusste nicht, warum sie das tun, aber gut, das kann man eventuell noch ausarbeiten.


    Aber nun zu den Re-Kommentaren:


  • Glückwunsch an die Sieger zunächst - ich selbst stimme ja nie ab, weil ich eher communityextern aktiv (Pokécommunityzeit ist vier bis sechs Jahre her) und zeitlich ohnehin gut ausgelastet bin und hauptsächlich aufgrund dessen hier einreiche, dass Input jeglicher Art hier ein recht ausführliches Echo findet und sich die Leute damit auseinandersetzen (auch, wenn sie nicht immer ganz die Zielgruppe sind und manchmal alles etwas zu sehr nachm Baukastenprinzip aufgedröselt wird, wobei mein Kunst- und Literaturverständnis immer ein bisschen weint - aber das ist nicht die Regel).


    Meine Abgabe ist übrigens der gekürzte Auftakt zu einer längeren Kurzgeschichte über Facetten des Scheiterns (verbunden über das Weiterreichen einer Münze an einem Tag in einer beliebigen Großstadt, was hier kaum noch erkennbar ist), wirkt deswegen etwas arg detailliert und hat noch nicht ganz den Spannungsbogen, den man sich vorstellen würde.


    Dementsprechend hatte ich damit gerechnet, dass die Einreichung komplett übergangen würde und vielleicht fünf Punkte mitnehmen könnte. Um so erfreulicher war es dann, Kommentare zu lesen, die teils richtig schön auf die vermittelte Atmosphäre (und genau die war eigentlich der einzige Trumpf meiner Abgabe) reagiert und diese dreckige Zähigkeit, die dem geneigten Leser aber immerhin nahegeht, tatsächlich mit positiven Kommentaren gewürdigt haben. Insofern wollte ich mich an dieser Stelle einfach mal für das ungefilterte Feedback bedanken (auch, wenn mir selbst der Fleiß fehlte, eine Gegenleistung zu liefern) - war schön zu lesen!

  • Danke, für das Feedback zu meiner Abgabe.
    Und ganz wichtig: der Titel ist an das gleichnamige Lied von Fall Out Boy angelehnt (und das Werk generell an das Lied "The Phoenix", haha), weswegen man hier mal einen langweiligen Titel von mir bekommen hat! *lach* Nein, im Ernst. Ich danke euch sehr für euere Kritik. Ich sollte wohl mal wieder öfter an Wettbewerben teilnehmen, hu. Jedenfalls war ich bei der Abgabe selbst nicht immer 100% zufrieden, was hier an der Wortbegrenzung lag, heul. Ich wollte eigentlich noch sehr viel mehr erklären, aber das hat dann irgendwie vorne und hinten nicht mehr gepasst. Wie das halt mit Wettbwerben so ist... aber na ja, was solls. Ich werde dieses Werk wohl bearbeiten, länger machen und dann irgendwann vollständig in mein E&S-Topic klatschen. :'D
    Meinen Glückwunsch an die Gewinner und damit verabschiede ich mich auch [kein Rekommentar hier, das folgt später in meinem E&S-Topic]. ♥



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    - Mollymauk