Wettbewerb 05: Videospiele


  • In diesem Thema habt ihr eine bestimmte Anzahl an Punkten zur Verfügung, die ihr den Texten im nächsten Beitrag geben könnt. Achtet jedoch darauf, dass ihr die Punkte, die euch zur Verfügung stehen, komplett ausschöpft. Votes, welche zu wenige oder zu viele Punkte enthalten, können leider nicht gezählt werden. Des Weiteren solltet ihr eure Punkte mindestens auf drei Texte verteilen, eure Wahl ausreichend begründen und natürlich nicht für eure eigenen Texte voten.
    Es ist außerdem hilfreich, euch das "How to vote-Topic" anzusehen. Schreibt ihr in dieser Saison besonders viele Votes, habt ihr die Chance auf Medaillen. Weitere Informationen findet ihr hier: Informationen und Regeln zu den Wettbewerben.


    Zitat von Aufgabenstellung

    Das Thema dieses Wettbewerbs lautet:
    Videospiele
    Die Switch, Nintendos neue Konsole, ist endlich erhältlich und jeder freut sich schon auf neue Titel mit seinen Lieblingshelden. Passend dazu habt ihr in diesem Wettbewerb die Aufgabe, ein Gedicht über Videospiele zu schreiben. Ob ihr dabei über einen bestimmten Charakter, eine ganze Serie oder gar über Videospiele generell schreibt, ist völlig euch überlassen. Ein Pokémonbezug ist nicht verpflichtend. Achtet bei Werken über bestimmte Fandoms darauf, dass ihr diese wie oben bereits erwähnt mit angeben sollt.


    Ihr könnt 5 Punkte verteilen, maximal 3 an eine Abgabe.



    Achtet dabei darauf, bei der Schablone zwischen Doppelpunkt und ID/Punktzahl ein Leerzeichen zu machen, damit die Auswertung über den Voterechner ohne Probleme erfolgen kann. Wenn ihr nicht wissen solltet, wie ihr eure ID herausfindet, könnt ihr dies unter anderem hier nachlesen.


    Der Vote läuft bis Sonntag, den 02.04.2017, um 23:59 Uhr.









  • Download-Post


    Wie gewohnt könnt ihr euch die Abgaben der Wettbewerbe hier im PDF- und ePub-Format herunterladen, um so auch unterwegs lesen zu können.
    Die PDF und das ePub wurden von @Jumin erstellt. Sollten Fragen und/oder Anregungen bestehen, dann zögert bitte nicht die Urheberin deswegen anzusprechen; konstruktive Verbesserungsvorschläge sind immer willkommen.


    Für eine kurze Einführung könnt ihr euch den Guide "Wie bringe ich meine Geschichte auf einen eBook-Reader?" ansehen.

  • Da habe ich es doch tatsächlich mal geschafft, nicht erst bis zur aller letzten Minute mit meinem Vote anzukommen. Weiß auch nicht was da in mich gefahren ist.
    Ich mache dann den Anfang, wenn es genehm ist.


    Punkte:



    ID: 44089
    A2: 1
    A3: 2
    A4: 1
    A6: 1

  • "Link, wake up!"
    — Zelda (Breath of the Wild)
    (Danke an @Obscuritas, dass er den Thread nach oben gebracht hat — ich hatte den Vote hier komplett verplant!)


    Bevor ich’s vergesse: ich bewerte Gedichte nach Gefallen, nicht nach Technik. Dafür kenn ich mich in der Materie zu wenig aus, kapier ums Verrecken den Unterschied zwischen Jambus und Trochäus nicht und finde sowieso, dass ein gutes Gedicht doch eigentlich ausmacht, dass man über so was nicht nachdenken muss. ;)


    02 — Seelenlos
    Undertale hab ich selbst nicht gespielt — obwohl ich mehr und mehr in Versuchung komme, es doch mal anzufangen, jetzt nachdem der große Hype darum abgeschwächt ist. Oder schwelt der nur in anderen Teilen des Inets? Jedenfalls, kenn ich das Game genug — und hab ein paar Folgen LP davon gesehen — um zu wissen worum das Gedicht handelt.
    Ich versteh nicht alles vollständig an der Stelle, aber mir gefällt sehr gut, wie die Moral des Spieles auch in diesem Gedicht rüberkommt. Die Wahl, ob man ein klassisches RPG spielt und die Monster alle umbringt oder eben nicht. Wie hieß das noch gleich? Genocide-Route oder Pacifics-Route?
    Ich find’s interessant, wie die Zeilen, die die Genocide-Route andeuten durchgestrichen sind und durch die Pacifics-Route praktisch verbessert werden. Aber sie sind eben nur durchgestrichen und somit trotzdem möglich. Am Ende aber in den letzten zwei Zeilen fehlt das durchgestrichene und das fand ich geschickt gemacht. Denn gerade die letzte Zeile „Die Barriere ist offen“ spielt vermutlich darauf an, dass die Welt der Menschen und der Monster nicht mehr länger getrennt ist. Möglicherweise aber auch eine weitere Referenz auf die Wahl des Spielers? Und gerade deshalb kann man „Tod den Monstern, Tod den Menschen“ nicht ausschließen. Denn das liegt in der Hand des Spielers selbst.
    Mehr kann ich dazu leider nicht sagen, weil ich mit dem Franchise sonst nicht weiter vertraut bin. Der Aufbau des Gedichts gefällt mir aber gut, da wird im Grunde erzählt und am Ende kommt dann der Höhepunkt. Fand ich gut gemacht!


    03 — A Link Between Worlds
    Dieses Gedicht ist eigentlich das pure Chaos. Es ist so wirr und im Grunde eigentlich auch total unverständlich. Nun, eigentlich! Denn ich muss sagen, ich find gerade dieses Chaos, dieses Zusammengewürfelte hier sehr reizvoll.
    Ich bin ja ein kleiner TLoZ-Noob, denn so viele Games hab ich gar nicht gespielt. Trotzdem erkenne ich ein paar Sätze hier wieder. Die verbleibenden Stunden deuten auf Majora’s Mask hin, natürlich ist Navi aus Ocarina of Time dabei und ein paar Worte von Tingle les ich auch. Und natürlich die bekannten Worte „It’s dangerous to go alone. Take this.“ aus dem allerersten Zelda-Game. Andere sind mir total unbekannt. „They see me rollin’ they hatin’.“ ist eines davon, zusammen mit „CHOO CHOO MOTHERFUCKERS“ Aber wie schon gesagt: dieses Gedicht ist ein CHAOS und deshalb verschwimmen die Grenzen zwischen Spiel und Realität scheinbar etwas. Vielleicht deutet auch darauf die Namenseingabe von „Zelda“ hin, wo man später liest, dass Zelda ja eigentlich ein Mädchenname ist. Möglicherweise ein Anfängerfehler, beim ersten Zelda gedacht zu haben, dass es sich bei Zelda um den Prota handelt, anstatt die holde Prinzessin? Ich weiß es nicht, ich kann bei dem gesamten Gedicht nur spekulieren.
    Pluspunkte meinerseits gibt’s für „Gib mir deinen Saft, ich geb dir meinen.“, denn der Satz war mir unbekannt und ich hör ihn dank Rusalka jetzt öfters.
    Unter all dem Randomzeugs — das ist hier beschreibend gemeint, nicht abwertend! — sieht man allerdings doch die Geschichte. Die ersten drei Strophen sind für mich noch ohne roten Faden, dann aber scheint Link — oder gar der Spieler? Man weiß es nicht. — selbst zu Wort zu kommen und beschreibt, was er so tut. Lustigerweise musste ich gerade bei „Ich sammle“ an Breath of the Wild denken. (Wo man ja alles mögliche einsammeln kann, also mehr als jemals zuvor. Ich muss mich da ja immer beherrschen nicht jeden Pilz am Wegesrand einzusammeln, aber … Pilze! Hyrulegras! Das braucht man doch alles.)
    Der Protagonist — oder Spieler oder beide? — rettet, seine Schwester (Wind Waker, I guess.), die Prinzessin (every Zelda ever.), die Welt (sowieso, weil sonst gäb’s Hyrule in gar keiner Zeitlinie mehr.). Und ja, er verbindet diese Welten auch miteinander, wo wir bei dem Titel des Gedichtes sind, was auch der Titel eines Games ist. (Welches ich zufällig gespielt hab! Und sehr genossen hab, tolles Game.) Und ich komm nicht umhin am Ende auch irgendwie eine subtile Liebesgeschichte hier zu lesen. Immerhin „Du hast das Herz der Prinzessin erhalten“ und „Ein Gentleman schweigt und genießt.“
    Ob Echte Männer wirklich nicht leveln, kann ich nicht sagen, denn … well, I am a woman. Verstanden hab ich das Gedicht wohl nur oberflächlich, aber ich komm nicht drumhin das Chaos zu mögen. Wie war das noch gleich? Nur ein Genie beherrscht das Chaos oder so. (Und ja, das war ein Kompliment an den Dichter. ;) )


    04 — Tetris
    Okay, meine erste Reaktion war: what is that? Meine zweite Reaktion war dann: ah! Interessante Sache. Und im Grunde find ich's kreativ, wenn auch ungewohnt. Tetris bietet sich für ein "visuelles Gedicht" natürlich an -- wenn auch vermutlich die Formatierung des Boardes die ganze Sache eventuell weniger schön aussehen lässt. Und im Grunde muss man sagen, ist das Gedicht auch so ... offensichtlich Tetris. Also, nicht nur, dass der Name bereits Tetris lautet, man sieht die Formatierung und merkt: aha Tetris. Da geht der Inhalt des Ganzen dann doch irgendwie verloren -- was bei visuellen Gedichten immer so eine Sache ist. Der Mensch ist eben visuell veranlagt und Bilder werden auch schneller erfasst als Text. Deshalb ... muss ich sagen, musste ich mich beim Lesen schon konzentrieren, damit meine Augen überhaupt bei den Worten bleiben und nicht die ganze Zeit die "Tetris-Strophen-Blöcke" anstarren. Zweischneidige Sache, aber ich lobe den kreativen Gedanken! Inhaltlich erzählt das Gedicht simpel von Tetris — über sein Alter, dass es viele mögen, andere nicht leiden können und, dass es im Grunde simpel ist. Und doch einiges an Frust verbreiten kann. Ja und mehr kann man dazu eigentlich auch nicht sagen. Außer natürlich, dass Tetris dieses Jahr im Juni 33 Jahre alt wird. Und zum Dreißigjährigen gab's ein Vid von Coldmirror.


    05 — Die Leiden des jungen Gamers
    Goethe-Referenz bietet sich natürlich an, nur hoffentlich mit einem besseren Ende, als beim Werther. Ich bin ja nicht wirklich „Gamer“, weil a) keinerlei Skill und b) … Noob in sämtlichen Belangen. Mein persönlicher Erfolg ist weiterhin, dass ich es als einzige in der Familie geschafft hab „Fire Emblem: Blazing Sword“ durchzuspielen — das kriegte nicht mal mein Bro hin und er ist der Gamer in der Familie. Anyway.
    Trotzdem kann ich die Probleme, die das Gedicht anspricht nachvollziehen und auch teilweise nachempfinden. (Unter anderem, weil mein Bro beim Gaming durchaus sehr laut werden kann, man kriegt also deutlich mit, ob’s gut oder schlecht bei ihm läuft.) Das fängt schon in der ersten Strophe an, der gut ausgestattete Gamer hat natürlich eine ganze Reihe an Games, die er spielen könnte, aber trotzdem ist die Wahl schwer und so richtig Lust auf etwas hat man dann auch nicht. (Kennt man selbst und sieht man auch bei anderen.) Aber in der zweiten Strophe ist die Sache dann doch gerettet, denn die Wahl ist getroffen und der Spaß kann beginnen. Jedenfalls, wenn das Tutorial endlich mal weg ist — „Sehen Sie sich um, um sich umzusehen.“ (Nein, ich hab Blood Dragon nicht gespielt, wurde aber freundlicherweise von Rusalka damit bekannt gemacht. Armbandlaser! Freaking, was hab ich mich weggeschmissen. xD) —, doch das Ende eines Tutorials und die geballte Freiheit einer Gamewelt heißt leider nicht unbedingt, dass es keine Probleme mehr gibt. Davon berichtet auch der Gamer hier. Die Steuerung ist weird und Spieler und Protagonist sind somit bei Weitem nicht synchron. Logischerweise liegt das Problem nicht beim Gamer, es muss der Lag sein, der ihm zum Verhängnis wird! (Sterben, schönes Stichwort … hatte heut wieder öfter den Game Over Bildschirm in BotW als mir lieb war. Oh well …)
    Der Grind soll’s also retten und es werden erstmal Monster verhauen und EXP gefarmt — btw. das Einbauen der typischen Gamersprache macht das hier schön authentisch — um sich der Gefahr gewachsen oder besser gesagt überlegen zu fühlen. Find ich auch eine subtile Anmerkung zu dem gespielten Game: klingt nach RPG. Und nachdem man zurück in der Story ist und voller Elan dem Bösen nun endlich den Hintern zu versohlen geht’s zur ersten Quest, die … ja, die ein wenig enttäuscht. Federn? Srsly? Aber nun, jeder Held hat klein angefangen — manch einer eben als Laufbursche. Schöner Seitenhieb an so manche Spiel-KI, wenn sich die computergesteuerten Mitstreiter eher gegenseitig verkloppen, als den Gegner. Mit so was ist man echt gestraft! Und da wundert auch das Fazit nicht, dass der Gamer zieht, dass er es eigentlich nicht leicht hat. Aber trotzdem von den Games nicht loskommt. (Solang das in einem gesunden Rahmen bleibt, ist das ja auch nichts schlechtes!) Letztendlich hat der Gamer dieses Gedichtes weiterhin den Spaß im Blick und so soll das auch sein. Darum geht’s doch und deshalb hatte ich mit diesem Gedicht auch eine Menge Spaß. (:



    So, ich hab dazugelernt — nachdem @#shiprekt da beim letzten Mal drauf aufmerksam gemacht hat — und werd jetzt nicht mehr „Punkt“ oder „Punkte“ schreiben. Hätte man aber vielleicht auch schon bissl früher dazu sagen können bzw. als Beispiel anbringen. (Natürlich besteht die Möglichkeit, dass alle das verstanden haben, nur i hoid ned.) Immerhin soll der Rechner ja auch gescheit arbeiten, wenn man so was schon hat.


    ID: 37201
    A2: 1
    A3: 2
    A4: 1
    A5: 1


    "... dort, wo uns der Wind hinführt!"
    — Zelda/Tetra (Wind Waker)

  • Ah, ist das Voting schon eröffnet? Dann will ich auch mal, bevor es nächstes Wochenende wieder knapp wird :D


    Zunächst mal ein kurzer Gesamteindruck:
    Ich muss zugeben, ich bin ein klein wenig enttäuscht. Nichtmal weil die Abgaben so schlecht wären, sondern weil ich mir anderes von diesem Wettbewerb versprochen hatte. Irgendwie mehr bunt, mehr upbeat... Wo sind Klassiker wie "Ich bin Klempner von Beruf" (Reinhard Mey) oder "Just Eat it" (Weird Al Yankovich)? Wo ist das obligatorische Pokémon-Gedicht unter dem Titel "Gott catch'em all"? Irgendwie hatte ich auf mehr und mehr lustiges gehofft - vielleicht sollten wir diesen Wettbewerb einfach nochmal abhalten. Für den Rest des Jahres!
    Ansonsten: Dieser Wettbewerb hat natürlich ein großes Challenge - man muss die Fandoms kennen. Das haben gleich mehrere Gedichte, dass sie natürlich Gefahr laufen, total am Leser vorbeizugehen, wenn dieser sich nicht darin wiederfinden kann. Dem kann man umgekehrt aber natürlich auch durch eine geschickte Themenwahl entgegenkommen. Schauen wir also, wie sich unsere Autoren geschlagen haben:



    Punkte (das wird man ja wohl noch sagen dürfen!!):
    ID: 79060
    A1: 2
    A4: 1
    A5: 2

  • Die Woche kann kaum noch stressiger werden, deshalb mein Vote lieber gleich jetzt. Ich kommentiere dieses Mal nur die bepunkteten Abgaben, mir hat aber wirklich vieles gut gefallen. Das Thema an sich finde ich zwar sehr unkreativ, aber einige Umsetzungen sind wirklich sehr interessant und gelungen!


    02 - Seelenlos
    Super Umsetzung und tolle Verwendung von ein bisschen ungewöhnlicheren stilistischen Mitteln. Die wiederkehrenden, durchgestrichenen Sätze gefallen mir sehr gut, das ständige "erst falsch und dann richtig"-Lesen macht das alles irgendwie sehr lebhaft und zeigt auch gleich die negativen Seiten in diesem Universum. Ich kenne das Spiel nicht und bin auch allgemein kein Zocker, deshalb kann ich nicht zu viel sagen, was jetzt den Bezug zum Spiel und das damit verbundene inhaltliche angeht, aber selbst als Außenstehender klingt der Wille Frieden zu schaffen hier relativ poetisch und macht sich daher gut für ein Gedicht. Auch technisch ist das Gedicht gut gelungen, das Reimschema wirkt und offen und interessant und das ganze Gedicht lässt sich flüssig lesen!


    04 - Tetris
    Noch eine so kreative Abgabe was den Aufbau und die Strukturierung des Gedichtes angeht. Tolle Idee die Verse wie die im Gedicht beschriebenen Tetrisblöcke anzuordnen! Ist auch stilistisch gar nicht so einfach denke ich mir, denn die Sätze dürfen auch nicht zu außeinandergerissen wirken. Hakenstil ist ja schön und gut, aber zu viel versalzt uns die wohlbekannte Suppe. Gut gemacht! Inhaltlich finde ich das Gedicht nicht mal unbedingt so herausragend muss ich zugeben, das Ganze klingt so ein bisschen, als wolle hier jemand Tetris auf eine Stufe mit Schach u.ä. stellen, was ich dann doch nicht so wirklich unterschreiben würde. Sicherlich, Tetris bildet den Grundstein einer neuen Generation von Spielen, nämlich den elektronischen Spielen, allerdings finde ich das wirklich fraglich, ob sowas so sehr gefeiert werden muss, denn wo früher noch zusammen sitzend gelacht wurde, hocken sie alle heute nur noch vor'm Bildschirm und spielen, höchstens im Dialog mit sich selbst, ihre wütenden Vögel und was auch sonst für Apps. Whatever, kreative Abgabe!


    05 - Die Leiden des jungen Gamers
    Ist mir schon zu Beginn am meisten aufgefallen, natürlich wegen des Titels; da habe ich allerdings auch einiges erwartet. Enttäuscht wurde ich aber nicht, das Gedicht liest sich wirklich gut. Das Reimschema ist vielleicht etwas zu simpel und würde umgedreht (d.h. statt abac lieber abcb) mit den Reimen in allen geraden Versen besser klingen, denn so würden die Strophen für sich abgerundeter wirken. Trotzdem liest es sich gut und mich überzeugt es vor allem inhaltlich am meisten. Dass viele hier auf ein besonderes Spiel eingehen würden, war mir schon klar, aber ich habe doch gehofft, dass der ein oder andere vielleicht lieber das Gaming an sich thematisiert. Hier findet sich zwar auch der ein oder andere Fachbegriff, den ich nicht so richtig zuzuordnen weiß, aber im Großen und Ganzen wirkt das doch relativ allgemein gehalten. Inhaltlich also meiner Meinung nach sehr gelungen, gute Abgabe!


    ID: 125134
    A2: 2
    A4: 1
    A5: 2

  • WARNUNG: Die folgenden Angaben beruhen auf der Subjektivität eines sozialen Sonderfalls und können sich stark von der Wahrnehmung normaler Menschen unterscheiden. Lesen auf eigene Gefahr. Der Verfasser haftet nicht. Das Folgende zu lesen bringt absolut nichts und die verlorene Lebenszeit wird nicht erstattet.



    ID: 122366
    A1: 1
    A3: 3
    A6: 1


    Ich dachte, ich nehme mein Voting mal gleich vorweg. Das war in Sachen Spannungsbogen zwar nicht die beste Entscheidung, aber hey. Ich hab erst einmal eine ganze Weile gebraucht, mich in dem Zahlenraum zurechtzufinden und nicht versehentlich zu viele Punkte zu verteilen. Für alle, die ich nicht mit allen Stilmitteln dieser Welt davon abhalten kann, weiterzulesen, gibt es noch einmal einen Kommentar:


    Die Schlacht beginnt
    Nie gespielt, war einfach nichts für mich. Aber dieses Gedicht liest sich so gut und man gewinnt einen groben Eindruck von dem Spiel. Ich kann nicht richtig sagen, was mir daran so gut gefällt, aber es passt meiner Meinung nach perfekt zum Thema des Wettbewerbs und das war ja der Sinn der Sache.


    A Link between Worlds
    Ich bekenne mich mal hier des Wahnsinns und schlechten Humors für schuldig; deshalb gefällt mir diese Abgabe wohl so gut. Ich habe ausnahmslos alle Referenzen verstanden und erkannt und musste so laut lachen, dass man mich wohl bis zur Spitze des Todesberges gehört hat. Das Gedicht ist das reinste Chaos und der Inbegriff von Unkonventionell und das verleiht dem Ganzen einen besonderen Reiz. Dadurch sticht es besonders hervor, polarisiert aber wahrscheinlich auch sehr stark. Es ist nicht sehr ästhetisch, aber auf seine ganz eigene Art charmant und bezaubernd. Ein Außenseiter halt.



    Fates: Conquest
    Ich hab Fire Emblem ja nie gespielt, aber nach diesem Gedicht habe ich irgendwie fast Lust dazu, das nachzuholen. Der klassische Aufbau erleichtert das Lesen ungemein und auch wenn ich wenig von dem Inhalt verstehe, klingt es ein wenig an und deshalb hat es einen Punkt verdient. Ich wollte erst zwei vergeben, aber dann hätte ich den Rahmen gesprengt.

    Das [wir alle gleich sind] zu wissen, aber nicht fähig zu sein, zu diesem Wissen zu stehen, das macht Diskriminierung aus.

  • So hier auch mal mein Vote und ein paar Worte dazu.




    Vote:


    ID: 123786
    A3: 3
    A4: 1
    A5: 1

  • "In this world, it's KILL or BE KILLED!"
    - Super Mario




  • Okay, da ich nicht am ersten April voten will (und irgendwie auch nicht am zweiten), hoffe ich, dass ich den Vote jetzt in den letzten Märzstunden noch hinbekomme. Die Fandoms kenne ich zum großen Teil kaum bis gar nicht, weshalb ich mich auf kurze Recherchen verlassen muss, verzeiht mir also, wenn ich irgendetwas nicht so verstehe, wie es gemeint ist, weil ich einfach keine Ahnung habe.








    Und das, liebe Leute, ist der Grund, warum ich zuvor noch nie bei einem Wettbewerb, bei dem Fandoms gefordert waren, gevotet habe. Ich habe mich wirklich immer davor gedrückt. Warum ist es also dieses Mal anders und ich tue den Abgaben unrecht, weil ich sie mit viel zu wenig Wissen bewerte? Weil ich mir in den vergangenen Jahren angewöhnt habe, bei jedem Wettbewerb zu voten. Das ist irgendwie normal geworden. Ich hoffe, ihr verzeiht mir, dass ich nicht immer so gut bewerten konnte, wie die Gedichte es eigentlich verdient hätten.
    ID: 57311
    A2: 2
    A3: 1
    A4: 1
    A5: 1
    Das macht fünf Punkte und eine nicht ganz zufriedene Voterin. Und wahrscheinlich wird es bei den Reviews nicht besser ... ich entschuldige mich schon mal im Vorraus.


  • ID: 113459
    A1: 1
    A3: 1
    A4: 1
    A5: 2

  • FF Wettbewerb 05 - Videospiele


    Auch wenn ich mich mit den meisten der Games nicht auskenne, versuche ich dennoch hier zu Voten ;) .



    Vote

    ID: 71168
    A1: 1 Punkt
    A4: 2 Punkte
    A5: 2 Punkte


    So das wars von mir


    Lg *Miro*

  • Nur sehr kurze Comments, weil Zeitdruck und so o/



    ID: 31510
    A1: 1
    A2: 1
    A3: 1
    A4: 2


    Alright, das war's. Entschuldigt bitte die Kürze und die damit verbundene knappe Kritik (ist in keinem Fall böse gemeint, ich struggele mit Gedichten selbst viel zu hart, als dass ich da in irgendeiner Form keinen Respekt zollen würde), beim nächsten Mal vote ich wohl etwas zeitlicher. :X


    In der Hoffnung, dass mein mangelndes Wissen über Metrik mir keinen Platz am Galgen einbringt...


    Cáithlyn~


  • Punkte:
    ID: 77823
    A2: 3 Punkte
    A3: 1 Punkt
    A4: 1 Punkt

  • Nur ein ganz kurzer Stichpunkte-Vote, weil es spät ist und ich unterwegs am Handy bin!


    A02: - freue mich über das Fandom
    - schön die Essenz vom Spiel getroffen mit den durchgestrichenen Versen
    - Inhalt und Titel über zeugen mich!


    A03: - kommt ohne Zweifel von einem Geisteskranken
    - schön kreativ
    - wunderschön verrückt
    - humoristisch
    - englischer Einstieg, hat direkt neugierig und Lust auf's Weiterlesen gemacht


    A05: - schöne Meta-Idee
    - wirklich lustig
    - relatable


    ID: 20138
    A02: 2 Punkte
    A03: 2 Punkte
    A05: 1 Punkt


  • ID: 37843
    A1: 2
    A5: 2
    A6: 1

  • Vielen Dank für die zahlreiche Votebeteiligung, insbesondere an alle Teilnehmer (außer mir selbst natürlich :( ), und herzlichen Glückwunsch an die Treppchenplatzierten! Es war unter den ersten vier Plätzen ein wirklich enges Kopf-an-Kopf-Rennen und das ist doch ein gutes Zeichen für die Qualität der Abgaben, nicht wahr?
    Erwähnung für alle nicht teilnehmenden Voter, ihr seid super! @Obscuritas, @Cyndaquil, @Avalanche, @Jeanne_Dark, @Akanee, @Shiralya, @*Miro*, @Naoko, @Rusalka


    Platzierung

    1.

    Abgabe 5: Die Leiden des jungen Gamers

    25

    Ja

    23.15%

    5 + 2 MP

    2.

    Abgabe 3: A Link between Worlds

    25

    Ja

    22.94%

    4 + 2 MP

    3.

    Abgabe 4: Tetris

    24

    Ja

    22.02%

    3 + 2 MP

    4.

    Abgabe 2: Seelenlos

    23

    Nein

    19.66%

    2 + 2 MP

    5.

    Abgabe 1: Die Schlacht beginnt

    14

    Ja

    12.84%

    1 + 2 MP

    6.

    Abgabe 6: Fates: Conquest

    6

    Ja

    5.56%

    0 + 2 MP


  • Hey boys and girls!
    Kleines Feedback meinerseits (das ich irgendwie schon vor Tagen posten wollte aber nie dazu kam)!
    Und zwar musste ich mich leider Gottes (und so sehr ich euch auch mag) über eine Komitee-Entscheidung... naja ich will jetzt nicht direkt beschweren sagen, aber ich kann es tatsächlich so überhaupt nicht nachvollziehen.


    Und zwar hatte ich dieses Mal mit meinem Tetris-Gedicht mal eine etwas andere/gewagtere Darstellungsform gewählt und mich deswegen bei @Kiriki-chan erkundigt, ob ich das Ganze wohl als Screenshot abgeben dürfte, weil das im BB-Code nunmal ziemlich bescheiden zu machen ist. Dass das nicht ging kann ich auch tatsächlich noch nachvollziehen.


    Daraufhin (und jetzt kommt der Part den ich absolut nicht begreife) habe ich gefragt, ob man denn wenigstens dazuschreiben könnte, dass man sich das Gedicht idealerweise an einem PC anschauen solle und nicht auf einem Handy, um die Formatierung richtig genießen zu können.
    Daraufhin die Entscheidung des Komitees: Geht nicht, weil das geht zu sehr in Richtung "Erklärung der Abgabe"
    Woraufhin ich schon hart verwirrt war. Inwiefern wird eine Abgabe erklärt, wenn man einfach den Lesern mitteilt, dass der Formatierung wegen eine Ansicht am PC idealer ist? Sollte es nicht gerade gewünscht sein, dass die Leser ein optimales Lese-Erlebnis bekommen?
    Und dann als ich das Topic hier gesehen habe ist mir gleich die nächste Frage gekommen: Inwiefern ist bei dem (sehr schönen, no hate) Gedicht "Seelenlos" im Fandom Spoiler dann der Satz "Das Spiel kann sich dabei über Spielstände hinweg an die Dinge erinnern, die man zuvor getan hat, wodurch z.B. andere Dialoge erscheinen oder kleinere Passagen übersprungen werden können", der ja wohl elementar für das Verstehen der Abgabe ist, weniger "Erklärung der Abgabe"?


    Hoffe ich kann ein paar Fragen beantwortet bekommen ^-^
    (und wenn das hier falsch ist, reposte ich das gerne an einem relevanteren Ort)

  • Hallo @Nexy.
    Zunächst einmal: Entschuldige die späte Antwort. Ich hatte nicht vor, zu antworten, da diese Entscheidung, wie du ja weißt, nicht auf meinem Mist gewachsen ist, aber da sich sonst keiner erbarmt hat und ich das nicht so unbeantwortet stehen lassen will, hier eine Erklärung.
    Das Problem in deinem Fall war das, dass der Großteil des Komitees der Meinung war, dass ein solcher Hinweis die User quasi darauf stößt, dass dort etwas Besonderes an der Form ist, was sie sonst möglicherweise nicht gesehen hätten, und eben dieser eine Hinweis, dass es "einen richtigen Weg, die Abgabe zu lesen" gäbe, war ihrer Ansicht nach zu viel. Diese Entscheidung wurde also vom Großteil des Komitees getroffen und nicht von mir. Ob es in Zukunft einen Weg geben wird, wie wir mit solchen Fällen besser umgehen können, kann ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht sagen.
    Dem gegenüber steht die Fandom-Angabe bei meiner eigenen Abgabe. Nun ist die Sache mit Fandom-Angaben wie auch mit den ganzen Abgaben generell die, dass es im Ermessen des Leiters liegt, ob er sie annehmen und so zulassen will. Diese Entscheidung wurde also von mir allein getroffen.
    Wie oben schon durchklang, hätte ich auch den Hinweis bei deiner Abgabe zugelassen, ich sehe das also womöglich generell etwas lockerer als der Rest des Komitees. Hier trafen also nun zwei Ansichten aufeinander: Einmal die des Komitees bei deiner Abgabe und einmal meine eigene bei meiner Abgabe. Ich kann nicht beurteilen, ob die anderen diese Fandom-Angabe so zugelassen hätten. Auf jeden Fall ist es hier ein unglücklicher Zufall, dass diese beiden Fälle so aufeinander treffen.
    Ich möchte aber noch einmal generell kurz etwas zu diesen Fandom-Erklärungen loswerden: Meiner Meinung nach könnte man da einen Roman reinschreiben, da man vermutlich eh alles mit einer Google-Suche ebenso erfahren könnte. Ebenso sollte es möglich sein, den Lesern genau die Informationen mit auf den Weg zu geben, die sie brauchen. Sonst wäre der Leiter ja fast gezwungen, jeden Teilnehmer nach einer Erklärung der Abgabe zu fragen, um entscheiden zu können, ob die Info in der Fandom-Erklärung zu sehr in die Richtung "Erklärung der Abgabe" geht. Und das könnte wiederum groteske Züge annehmen, denn ab wann wäre es "Erklärung der Abgabe"? Wäre beispielsweise bei Abgabe 6 die Information, dass Nohr und Hoshido Feinde sind, eine "Erklärung der Abgabe", da man das wissen muss, um das Gedicht verstehen zu können? Das ist natürlich ein extremes Beispiel, da es eine grundlegende Information über das Spiel ist, aber ich denke, du weißt, worauf ich hinaus will. Ohne das in einem absurden Maße durchzureglementieren, wäre es kaum möglich, so etwas absolut fair zu regeln, da immer eigenes Ermessen des Leiters mit hineinspielen würde.
    Feedback gehört außerdem bitte ab sofort ins Feedback-Topic unseres Bereichs.
    Ich hoffe, meine Antwort war in irgendeiner Form hilfreich.
    ~Kiri


    Nachtrag:
    Entschuldigt bitte meine Ausdrucksweise. Ich war ... nennen wir es "nicht ganz fair" meinen Teamkollegen gegenüber. Ja, ich weiß, das sollte so nicht vorkommen. Ja, ich weiß, hinter einer vom Komitee getroffenen Entscheidung sollte man in einer öffentlichen Erklärung stehen, auch, wenn man dagegen war. Das Problem in diesem konkreten Fall war nur, dass das meiner Argumentation im Wege gestanden hätte, wodurch ich mich gezwungen sah, mich davon zu distanzieren. Aber ich habe meine Schlüsse aus dem Fall gezogen. Vermutlich wird es nicht wieder vorkommen.

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    Einmal editiert, zuletzt von ELIMinator () aus folgendem Grund: Ich musste erst noch alles, was vor dem Nachtrag steht, schreiben, so allein ergab der irgendwie gar keinen Sinn.