Wettbewerb #02: Tavernengeschwätz - Vote

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  • Hallo und herzlich Willkommen zum zweiten Wettbewerb der neuen Fanfiction-Saison!


    Dieser Wettbewerb gehört zur Saison 2019, deshalb werdet ihr Punkte in unserer Punktetabelle erhalten. Allgemeine Informationen rund um die Wettbewerbssaison 2019 und Tipps zum Voten bekommt ihr in unserem Info- und Regeltopic.

    Zitat von Aufgabenstellung

    Will man wissen, was in einer Stadt, die man nicht kennt, so los ist, dann geht man in eine Bar oder eine Taverne und lässt es sich vom Ausschenker oder der Ausschenkerin erzählen. Schreibe ein Gedicht über ein Gerücht, das man dort erzählt bekommen könnte - was haben die dunklen Gassen des Ortes zu bieten?



    Die Deadline der Abgabe geht bis zum Sonntag, den 31.03.19 um 24:00 Uhr



    It is not the critic who counts, not the man who points out how the strong man stumbles, or where the doer of deeds could have done them better. The credit belongs to the one who is actually in the arena - Theodore Roosevelt


    "Life is simply unfair," thought the snail and continued down the path to cause the death of 6 billion people (ZE: ZTD)


    Are we heroes keeping peace? Or are we weapons pointed at the enemy so someone else can claim the victory? (RWBY OP2)

    3 Mal editiert, zuletzt von Raichu-chan ()

  • Bevor ich Morgen wieder Arbeiten gehe, kommt hier mein Vote und dieses Mal auch mit Kommentare zu den 5 Abgaben.


    ____________________________________


    ________________________________________________

    Vote

    Abgabe 01: 5/10

    Abgabe 02: 8/10

    Abgabe 03: 9/10

    Abgabe 04: 7/10

    Abgabe 05: 10/10


    ___________________________


    So das wars von mir

    Lg *Miro*

  • So, dann mal wieder das nicht vorhandene Schloss zum Voten nutzen. Bin erstaunt, die Abgaben jetzt sind insgesamt doch kürzer als eine aus dem Saisonfinale :'D


    Abgabe 1: 2/10


    Ich erkenne da leider kein wirkliches Tavernengeschwätz, lediglich die "Nennung von Jäger der Nacht". Wäre sicherlich schöner, wenn es breiter ausgearbeitet ist. Hier fehlt die Spannung. Klar, ein versuchter Plot ist da, allerdings fängt es keinen beim Lesen. Die Form ist auch eher unschön, weil die Zeichensetzung und Aufteilung der Sätze nicht gut ist, wodurch der Lesefluss allgemein erschwert wird. Gefällt mir leider nicht wirklich, sorry.


    Abgabe 2: 8/10


    Das ist schön. Gefällt mir, wie Hansi die beiden auffliegen lässt, hehe. Ist etwas unregelmäßiger Natur, aber das ist nicht schlimm. Mich stört nur wenig die Reimfolge, weil die dann doch sehr für Chaos sorgt. Z.B. bei Strophe 1 Vers 4 wird der Reim durch diesen Einschub zerstört, der auch irgendwie gar nicht wirklich in die Strophe passt. Der Inhalt des Gedichts ist dafür super zum Thema treffend und meiner Meinung nach umgesetzt.


    Abgabe 3: 7/10


    Find ich auch sehr süß, vor allem der Pokémonbezug. Aber omg, kleine Versanfänge, ich weine. Jeder wie er will, das sieht nur so komisch aus haha. Egal, Inhaltlich find ich es top, wie eine Kolumne wird die heitere Nachricht vom wandernden Arenaleiter durch Mundweitergabe verbreitet, so stell ich es mir vor Zeitung, Handy und alledem vor. Die Ausarbeitung ist auch solide und hier wurde gut reingearbeitet, sodass die Geschichte rund ist. Mich stört hier ein wenig die Zeichensetzung, die manchmal etwas sehr wirr wirkt. Einige Sätze sind relativ langgezogen, was zwar durchaus möglich ist, ich würde da dann allerdings mit Punkt oder Komma arbeiten, was ja vor allem in der Lyrik auch zur Pauseneinhaltung dient. Also mir sind hier die vorgegebenen Pausen manchmal nicht ganz schlüssig. Vorgetragen dürfte das nochmal authentischer wirken, fühl das richtig.


    Abgabe 4: 10/10


    Uh, gutes Gedicht. Gefällt mir vom Inhalt sehr, spricht mich auch von der Form sehr an ( finds gut, dass hier überwiegend der Jambus vorliegt, gibt lediglich bei Strophe 4 keinen, sonst sind es immer mal nur 1 Vers, der nicht im Jambus verfasst wurde) und auch die Reimfolge ist eingehalten. Bin mal etwas pingelig: Strophe 1 Vers 3 Nacht und zutragen, weil es ja eine Vision ist und sich das mit dem Futur von wird beißt, aber kann das durch den Jambus verstehen. Sonst super gelungen.


    Abgabe 5: 8/10


    Gefällt mir auch sehr gut, tolle Umsetzungsidee. Die Prinzessin, wie sie von ihrer eigenen Geschichte erzählt und dabei die Politik nicht zu kurz kommt. *hust* mir kommt der User bekannt vor *hust*. Jedenfalls hab ich hier leider auszusetzen, dass ich auch hier die Satzzeichennutzung etwas irritierend. Der Sprung von Strophe 4 zu Strophe 5 z.B. hätte ich eher als offenen Enjambement genommen, hier ist der erste Vers eine Wiederholung in meinen Augen, die sich dann doppelt und den Lesefluss etwas stört. Die Reimfolge ist durchgängig, wenn ich jetzt richtig gesehen hab, Versmaß ist unregelmäßiger, aber macht nichts. Trotzdem gute Abgabe.

  • Vote

    Abgabe 01: 5.5/10

    Abgabe 02: 7.0/10

    Abgabe 03: 7.0/10

    Abgabe 04: 6.5/10

    Abgabe 05: 7.5/10


    Kommentare



    Gruß,

    Tide

  • Noch eine Woche habt ihr Zeit, das Geschwätz zu lesen und zu bewerten, also ran an die Tasten, es lohnt sich^^

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  • Gedichte sind eigentlich so gar nicht mein Ding, aber das Thema interessiert mich dafür schon sehr, deswegen vote ich mal mit!


    Abgabe 1 - 4/10

    Ay, erstmal ein bisschen Horror hier. :D Find die Idee ziemlich klassisch. Wenn's dunkel wird, kommt böses Getier raus und zerstümmelt dich. Passt allerdings zum kurzen und eher knappen Gedicht, weil das so ein bisschen einen Schockfaktor verursacht. Jedenfalls ganz cool, konnte mich aber nicht wirklich fesseln.


    Abgabe 2 - 8/10

    Haha, die finde ich cool. Gerade die Idee ist toll, dass es am Ende aufgelöst wird - das Gerücht war tatsächlich nur ein Gerücht.
    Auch die Umsetzung, selbst wenn ich von Gedichten nicht viel Ahnung habe, da ich die ganze Thematik nach der Schule verdrängt hatte, sieht gut aus. Gefällt mir!


    Abgabe 3 - 9/10

    Yaman, Pokémon. Finde ich immer sehr schön, wenn jemand Pokémon verwendet ohne es zu müssen. Gerade bei Gedichten, weil ich es mir schwierig vorstelle, ein interessantes Gedicht mit dem Bezug zusammenzureimen. Correct me if I'm mistaken.

    Jedenfalls auch die "Geschichte" ist interessant, gefällt mir wirklich sehr!


    Abgabe 4 - 8/10

    Also wenn ich das mit den Gedichten vergleiche, die ich aus meiner Teeniezeit aus der Schule kenne, kommt das hier schon sehr nah dran. (Soll heißen das ist gut. Sehr gut.)

    Vielleicht ist es die Musik, die ich gerade höre, vielleicht bin ich auch einfach nur zu dumm, aber der Inhalt verwirrt mich ein wenig. Bin mehr ein Fan davon, Dinge leichter verständlich zu haben.


    Abgabe 5 - 8/10

    Eine schöne Umsetzung! Finde es allgemein toll, dass alle Abgaben so divers sind.

    Weiß nicht groß, was ich hierzu sagen kann, aber es gefällt mir auf jeden Fall.



    Fand allgemein alle Abgaben richtig cool und bin fasziniert darüber, dass Leute dichten können. Ich kann das gar nicht, haha.








  • 1 - 5/10

    2 - 6/10

    3 - 8/10

    4 - 8/10

    5 - 7/10

  • Hallo, der gute Tide geht ja gerade herum und rekrutiert Leute für Votes, ich hab das gesehen und möchte mich mal anschließen :smile:


    Abgabe 01: 6/10

    Ich versteh nicht ganz, was mir das sagen will. Ich denke an Vampire oder Werwölfe, aber kann es keinem von beiden wirklich zuordnen. :unsure:


    Abgabe 02: 7/10

    Die Geschichte ist lustig, wie den Angebern ihre Lügengeschichte am Ende auf den Kopf fällt. Aber das Gedicht selbst fand ich ein bisschen schwer zu lesen.


    Abgabe 03: 9/10

    Pokémonbezug ist für mich ein Plus, gerade in einem Wettbewerb, wo das nicht notwendig ist. Den kleinen Abzug gibts für die paar kleinen Holperer, die mich aber nicht sonderlich gestört haben.


    Abgabe 04: 7/10

    Ich weiß, es ist Lyrik, aber genau dieser Aspekt von ihr lässt mich kein großer Fan von ihr sein: Die erzählte Geschichte ist so vage. Ich mag das nicht. Aber das, was ich mir davon so zusammenreime, gefällt mir immerhin.


    Abgabe 05: 7/10

    Die Idee ist auf den ersten Blick cool, tut aber auf den zweiten doch irgendwie genau das, was man erwartet. In dem Moment, wo sich die Prinzessin selbst befreit, denke ich "Ah, sie wird die korrupten Typen stürzen und am Ende die angeteaserte Demokratie machen. Oh, und natürlich wird sie sich als die Wirtin entpuppen." Bisschen vorhersehbar in meinen Augen, aber der Rest ist gut.



    hi éléphant  

    Gladiantri..107626-81915eb0.png..Reshiram (schillernd)

    „In dir fließt mein Blut, Kind. In dir lodert meine Flamme. Dennoch sei gewarnt, denn du bist nicht Reshiram. Meine Bestimmung ist es, eine Welt der Wirklichkeit zu schaffen. Deine Aufgabe soll eine andere sein, dein Weg von dir selbst gewählt.“

  • Uhm, hi. :unsure:

    Keine Ahnung, warum ich hier bin, aber ich schätze bedankt euch bei Tide - er hat mich tatsächlich dazu gebracht, mich mal wieder im FF-Bereich blicken zu lassen. Komische Sache. Na ja. Egal. Hier ein Vote für euch.


    Abgaben

    Zunächst einmal sollte ich wohl erwähnen, dass ich ein ziemlich genaues Bild von der Aufgabenstellung hatte und da ich momentan ziemlich viel DnD spiele sind "Tavernen" ein sehr fester Bestandteil eben jener Runden. Daher ... war es stellenweise wohl auch nicht ganz so einfach, mich zu überzeugen. Entschuldigt dies - Geschmäcker sind ja aber bekanntlich verschieden. Hoffe dennoch, dass ich euch zumindest erklären konnte, warum ich eventuell nicht ganz so überzeugt war. Falls nicht - meine Pinnwand ist offen für Shitstorm.


    01. - Eines Nachts

    Also ... grundlegend betrachtet wird hier das Bild der Taverne durchaus hervorgerufen, da sie sehr deutlich in Erscheinung tritt. Nur leider empfand ich das Werk als ein wenig undurchsichtig - ich wusste nicht wirklich, wo der rote Faden ist und um was es eigentlich genau geht. Da ist jemand, der von einem Fluch (Werwolf?) redet und dann am Ende verlauten lässt, dass auch er nun davon betroffen ist. Aber warum erzählt er das in einer Taverne? Normalerweise geht man doch mit diesem Wissen sehr vorsichtig um, huh. Zumindest erschließt sich mir hier leider nicht ganz der Zusammenhang mit der Themenvorgabe; außer, dass dies als Ort gewählt wurde, wo es stattfindet. Aber das war es leider auch schon. Hätte mir da ... irgendwie mehr erhofft, wenngleich es ein Gerücht ist, was man nicht alle Tage hört.


    02. - Am Ende des Weges im Wald

    Ich muss gestehen - irgendwie check ich den Wink mit dem Zaunpfahl nicht. xD An sich finde ich das Werk sehr gelungen vom Gesamtbild her. Es folgt einer geraden Struktur und hat auch einen Rahmen, in dem er sich bewegt. Aber ich bin legit zu doof, zu kapieren was es mit dem Ende auf sich hat. Was - im Übrigen - kein Kritikpunkt ist, keine Sorge, werter Teilnehmer. Ich steh vermutlich einfach auf dem Schlauch. Sehr stark auf dem Schlauch. Jedenfalls ... ich mag die Art und Weise, wie hier die Taverne aufgegriffen wird und auch, wie mit dem Thema "Gerücht" umgegangen wird. Gespräche, Worte und Co., die sehr schnell anders wahrgenommen werden können, je nachdem wer da gerade zuhört.


    03. - Willkommensgruß

    Uff. Ich muss sagen, dass ich mir sehr schwer getan habe, einen Pokémonbezug hier irgendwie in meinen Kopf zu bekommen. Das ist wohl leider ein Geschmacksproblem, was ich da im ersten Moment hatte. Da kann aber weder die Abgabe, noch der Teilnehmer was dafür, weswegen das kaum in meine Bewertung eingeflossen ist. Ich bin wohl einfach zu weit entfernt vom Pokémonfandom mittlerweile ...

    Jedenfalls! Stilistisch ist die Abgabe echt nicht von schlechten Eltern. Ich mag den roten Faden, der im Werk vorhanden ist und auch die Art und Weise, wie mit dem Leser interagiert wird. Das hat etwas sehr persönliches, was ich immer gern habe bei Werken.


    04. - Prophezeihung

    Ja. Sprechende Waffen hatte ich letztens erst - danke, für den amüsanten Flashback! Zwar ist das eine sehr interessante Prophezeihung, die hier erzählt wird (auch in einem direkten Weg an den Leser addressiert, hehe), aber irgendwie fehlt mir hier ein bisschen der Bezug zum Thema. Klar, kann man sich sehr gut vorstellen, wie ein älterer Herr in einer Ecke der Taverne sitzt und jemandem die Geschichte so näherbringt, aber ... es hätte auch irgendwo anders sein können. Zwar war ich automatisch in einer Taverne, weil ich unterbewusst wusste, dass es an einem solchen Ort stattfinden muss, weil Themenvorgabe ... aber ja. Ich hätte mir da irgendwie einen deutlicheres Indiz darauf gewünscht, als nur "tritt herein". Ich bin komisch, ich weiß. :x


    05. - Stadtgeschichte

    Und da wären wir bei meinem Favorit. Ich mag die Idee und ich mag die Umsetzung. Es erinnert mich an bisschen an eine Kampagne, die ich erst letztens gespielt habe. Zwar ist es ein bisschen ein Klischee von wegen Prinzessin und hilft sich selbst und dies und das, aber irgndwie mochte ich das Gesamtbild doch sehr gern. Im Gegensatz zur 04. Abgabe war hier für mich einfach der Bezug zum Ort (der Taverne) einfach wesentlich deutlicher zu merken und war auch ein fester Bestandteil der Abgabe, was ich sehr gelungen fand. Es war nicht viel, aber die wenigen Worte haben dennoch ein ganzes Bild in meinem Kopf erzeugt, weswegen ich letztendlich von diesem Werk einfach am Meisten überzeugt war.



    Vote

    Abgabe 01: 5/10

    Abgabe 02: 8/10

    Abgabe 03: 7/10

    Abgabe 04: 7/10

    Abgabe 05: 9/10



    ________________ஜ۩۞۩ஜ________________

    »Be the chaos you want to see in the world.«

    - Mollymauk

  • Neue User wie dich können wir hier nicht sonderlich leiden ... (Fingerknacken)

    P.S.: éléphant

  • Abgabe 01 - 4.0/10.0

    Abgabe 02 - 7.0/10.0 (Ich mag die Abgabe eigentlich mehr als 'ne 7, aber da ist noch so viel Verbesserungspotential drin... Uff)

    Abgabe 03 - 7.5/10.0

    Abgabe 04 - 4.5/10.0

    Abgabe 05 - 9.0/10.0


    Sollte ein Schreiberling konkrete Kritik/Rückmeldung zu seinem Werk wünschen, so komme ich diesem Wunsch auf Nachfrage gerne post-DL nach! Aber heute ist einfach nicht der Tag.

  • Eines Nachts: 3/10

    Am Ende des Weges im Wald: 6/10

    Willkommensgruß: 9/10

    Prophezeiung: 7/10

    Stadtgeschichte: 10/10


    Wenn ich es schaffe, füge ich noch Kommentare ein. Aber richtig tollte Abgaben!

    know too well that our freedom is incomplete without the freedom of the Palestinians. -Nelson Mandela

  • A1: 4/10

    A2: 7,5/10

    A3: 8/10

    A4: 6,5/10

    A5: 7/10


  • Ich geniere mich nicht, zuzugeben, dass ich es bedauerlich finde, diese Wettbewerbsidee mit der Gedichtsform zu verketten. Denn die Grundidee finde ich famos. Hieraus könnten problemlos alle möglichen Formen der Erzählung entstehen; auch Balladen oder Gedichte. Wobei ich zugeben muss, dass man sehr weit außerhalb der Box denken muss, um die offensichtliche simple Erzählung durch ein Gedicht zu verdrängen. In dem Fall hätte ich diese kreative Idee wahrscheinlich mit Bonuspunkten honoriert.


    Zurzeit schreibe ich selbst eine Geschichte, in der ein typischer Western-Saloon ein beliebter Handlungsplatz ist. Als ich die Aufgabenstellung gelesen habe, kam es mir so vor, als wollte der Autor den Leser ein wenig Richtung Spelunke/Hinterhofkneipe lotsen. Denn wo sonst als an einem dunklen Ort erhält man das Wissen eines möglicherweise noch dunkeren Ortes? Ich werde mich allerdings bemühen, nicht zu bewerten, was meiner Vorstellung von einer dunklen Kneipe am ehesten entspricht. Denn liegt die Aufgabenstellung hier ganz im Auge des Betrachters. Und so ist es auch legitim, wenn die Taverne ein heller Ort mit fröhlichen Gesichtern und einer zünftigen Mahlzeit ist. Demnach versuche ich, neutral zu bleiben. Schreibstil, Grammatik, Authentizität und die Umsetzung der Grundidee sind die Basis für meine Punktevergabe.


    Eines Nachts:

    Eines vorweg: Mir gefällt der kurze Satzbau. Dass es sich nicht reimt, finde ich bedauerlich, denn dies hätte dem Beitrag eine zusätzliche positive Note geben können. Der Anfang ist etwas zäh, wird jedoch von dem Ende aufgefangen. Gerade die letzten zwei Zeilen finde ich im Kontext zu der Geschichte des Mannes treffend. Hier wurde aber meiner Meinung nach ein wenig Potenzial verschenkt. Ein vortreffliches Dilemma wäre es gewesen, hätte die Hauptfigur am Anfang mit einem Satz erwähnt, dass er vor der Dunkelheit in die Gaststube geflohen wäre. Leider könnten Kommasetzung und Interpunktion besser sein, was in meine Abschlussbewertung einfließt.


    Am Ende des Weges im Wald:

    Der erste Absatz beginnt mit drei starken Zeilen, die letzten beiden finde ich im Vergleich schwächer und erzwungen. Ich musste lächeln, als ich das Ende des Gedichts erreicht hatte. Es erinnerte mich an die typischen Gedichte oder einfach nur Geschichten aus alten Tagen, mit denen ich aufgewachsen bin. Eine düstere Geschichte, die das Kind das Gruseln lehren soll. Und am Ende ist doch alles gut - sogar mit Moralpredigt. Auch die Idee hinter dem Ende des Waldes finde ich anregend und lädt zu so vielen Geschichten, Ammenmärchen, Gerüchten und Halbwahrheiten ein, dass man ein Märchenbuch damit füllen könnte. Das Reimschema ist simpel, der Satzbau zu den einzelnen Versen jedoch nicht immer flüssig. Das Gedicht ist trotzdem gelungen.


    Willkommensgruß:

    Auch hier: Mir gefällt der kurze Satzbau. Und das Reimschema, obwohl so schlicht, könnte ich mir nicht besser vorstellen. Man sieht außerdem, dass sich der Autor sehr viel Mühe mit Satzbau und den Wörtern gegeben hat. Am Ende musste ich dann sogar lachen, während ich bei dem Vorgänger „nur“ grinsen musste. Beide sind auf ihre Art gelungen. Und ich möchte an dieser Stelle nicht, dass die Überraschung, wie die Geschichte endet, meine Bewertung beeinflusst. Jedenfalls muss ich wiederholen, dass die Art und Weise, wie die Geschichte erzählt wird, besser gelingt als bei dem Vorgänger - etwas. Deshalb, und auch wegen gelungener Grammatik und Rechtschreibung, bewerte ich diesen Beitrag besser.


    Prophezeiung:

    Die Idee ist gut, auch der Titel in dem Zusammenhang gut gewählt. Die Umsetzung aber könnte in meinen Augen besser sein. Zu bemängeln habe ich, dass die Verslängen so voneinander variieren. Auch Rechtschreibung und Grammatik lenken von dem eigentlichen Inhalt ab. Ich wiederhole mich: Mir gefällt die Idee; das Wissen um die Gefahr, das einem in einem zugetragen wird. Ich denke, hier hätte man mehr herausholen können, indem man den Zuhörer hätte aktiv werden lassen. Und sei es nur mit einem flüchtigen Gedankengang. Das allein wäre aber definitiv nicht genug für die höchste Empore des Siegertreppchens. Ich denke, was woran das Gedicht am meisten krankt, sind der vierte und fünfte Absatz. Die tragen mehr Negatives zum Lesevergnügen bei als Positives.


    Stadtgeschichte:

    Weil das Gedicht sehr umfangreich ausfällt und sich der Autor anscheinend viel den Kopf darüber zerbrochen hat, um auf Wiederholungen zu verzichten und trotzdem einen gelungenen Reim zu schaffen, wirken diese hin und wieder erzwungen. Ich kann und will dem Autor dies jetzt aber nicht ankreiden, da, wie gesagt, das Gedicht eben so umfangreich ist. Stattdessen bewerte ich es als positiv, dass er sich, im Vergleich zu den anderen Beiträgen, stärker für eine etwas betagte Sprache entschieden hat. Auch das Ende finde ich wieder sehr gelungen und für einen breiten Schmunzler gut. Dies lenkt etwas von zähen ersten Absatz ab.



    Zuletzt zwei Dinge:

    Ich finde es überraschend, dass keiner der Wettbewerbsteilnehmer großen Wert darauf gelegt hat, die Erscheinigung, Stimmung, die ganze Atmosphäre des Gasthauses zu umschreiben. Ich glaube, hätte ich an dem Wettbewerb teilgenommen, wären es bestimmt mindestens sechs Zeilen am Ende nur dafür geworden. Schlimm? Nein. Ich bin lediglich überrascht, denn das war für mich das erste, was mir in den Sinn gekommen ist.


    Hervorheben muss ich, dass es mir sehr schwer fällt, die Punkte im Mittelfeld zu verteilen. Mein persönlicher Favorit und der Beitrag, der mir am wenigsten zusagt, habe ich schnell für mich befunden. Aber das Mittelfeld … da macht ihr es einem nicht einfach.


    Punkte:

    Willkommensgruß: 10/10
    Stadtgeschichte: 8/10

    Am Ende des Waldes: 6/10

    Eines Nachts: 4/10

    Prophezeiung: 2/10

  • Siegerehrung

    Platz 5

    erreichte Windmond mit Abgabe 1 - Eines Nachts und 63 Punkten.


    Platz 4

    geht an Creon mit Abgabe 4 - Prophezeihung und 94 Punkten.


    Platz 3

    gehört Tide mit Abgabe 2 - Am Ende des Weges im Wald und 99 Punkten.



    Platz 2

    sicherte sich Thrawn mit Abgabe 5 - Stadtgeschichte und 114 Punkten.


    Platz 1

    gewinnt Vanchningth mit Abgabe 3 - Willkommensgruß und 116 Punkten.


    Vielen Dank für's Mitmachen ^-^ Ob wir den Voterekord der Saison wohl auch im Märchenwettbewerb halten können? Natürlich könnt ihr die Zahl aber auch schon bei den Abgaben verwirklichen.

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    3 Mal editiert, zuletzt von Creon ()

  • Nachdem mein Debütwettbewerb nicht nur als Teilnehmer, sondern auch als Außenstehender für mich ganz besonders war, würde ich gerne ein paar Worte sagen und am Ende meines Beitrags noch ein paar Statistiken für Interessierte dalassen. Falls noch weitere Statistik-Werte gewünscht sind, dürft ihr mir gerne auf die Pinnwand schreiben.


    Ich bin allem voran überglücklich, dass ich mich bei meinem Debüt schon hinter den beiden Profis und amtierenden Saisonfinal-Besten einreihen konnte. Ich freue mich über viel positive Kritik und bedanke mich bei allen, die mir konstruktive Kritik gegeben haben und damit einen großen Beitrag zu meiner zukünftigen Entwicklung beitragen.


    (Ich mag die Abgabe eigentlich mehr als 'ne 7, aber da ist noch so viel Verbesserungspotential drin... Uff)

    Und gerade dafür möchte ich mich nochmal speziell bedanken, weil mir das einen großen Motivationsschub für zukünftige Werke schenken konnte.


    Natürlich den größten Dank an die vielen Leute, die sich von mir stören lassen haben und so zu einer derart hohen Voterzahl beitragen konnte.



    Gruß,

    Tide