Das Corona-Virus

  • Die Menschen haben es total ausgenutzt. Letztes Mal essen gegangen, letztes Mal Kino und das dann noch in den sozialen Medien verbreitet wie "Letztes Mal esssn gegangen" oder so. Ist das etwas worüber man stolz sein soll? Schämen soll man sich. Man hätte diese Maßnahmen noch während des Samstags beschließen sollen und zwar ab Montag. Und wenn es was zu klären kann man das am Montag früh tun.

    Okay, nochmal zum Mitschreiben - ja, es ist freilich nicht okay, und mir ist bewusst, dass es auch Leute gibt, die das ausgenutzt haben und auch morgen und Dienstag noch ausnutzen werden. Nur: das ist einerseits nicht der Großteil der Deutschen und zweitens kannst du, wie gesagt, nicht erwarten, gerade bei Familien der Unterschicht, dass sich da so schnell eine Lösung findet. Mir ist schon klar, dass EIN VIERTEL im Homeoffice arbeitet. Was machst du aber mit den anderen 75%? Die haben vielleicht Kinder, die betreut werden müssen. Du kannst doch nicht ernsthaft behaupten "ja scheiß egal wenn die Montag nicht auf Arbeit können weil die den ganzen Tag Lösungen für den Lockdown zwecks Kinderbetreuung suchen müssen".

    Und warum führt man nicht ein, dass wenigstens ein Elternpaar dafür Zuhause bleibt um eben für das Kind da zu sein. Bei gleicher Lohnfortzahlung, egal ob vom Arbeitsgeber oder Staat. Das funktioniert alles.


    Ansonsten geht es mir weniger um das Verhalten der Deutschen, was schon echt daneben ist. Auch wenn es nicht die Mehrheit ist, es sind zu viele Deutsche, die das nochmal ausnutzen. Sondern mir geht es darum, dass der Staat die Einschränkungen nicht schon viel früher erlassen hat. Schon wochenlang steigen die Zahlen. Selbst mit den weichen Einschränkungen gab es kein Senken der Zahlen, dabei sollte eine Inzidenz von 50 oder geringer angestrebt werden und davon sind wir fast überall meilenweit entfernt. Hätten wir die Einschränkungen viel früher erlassen, dann wären viele tausende Menschen nicht an Corona erkrankt oder verstorben. Deshalb hat der Staat hier wirklich versagt. Mit Spahn haben wir ein Gesundheitsminister, der nur ein Schatten von sich selbst ist. Mit Lauterbach, der ein 100000x besserer Gesundheitsminister wäre, hätten wir viel strengere Regeln, dafür aber viel wenigere Infektionen und Tode. Statt die Regierung nach dem Motto: "Jeder Intifizierter/Toter ist einer zu viel" zu handeln, handelt die Regierung nach dem Motto: "Zuschauen und appellieren für die Vernunft". Das funktioniert aber nicht oder warum sind gerade in Sachsen Bombenzahlen wie nirgends woanders? Weil Nazis auch Corona leugnen. Aber was macht Merkel? Appelliert.. (Appelliert am Besten noch, dass die Krankenschwester gefälligt noch schneller und mehr arbeiten sollen um eben um die vielen Kranken zu kümmern.) <Humor

    Ich habe es hier schonmal gesagt, die Regierung appelliert, betet, fleht an aus dem Grund, weil jede Einschränkung würde ja den Wirtschaftsstandort Deutschland schaden. Nur deshalb hat die Regierung keine Eier und appeliert solange es nötig und möglich ist. Ich weiß ganz genau, wie die Regierung tickt und ich finde das brandgefährlich. Sie spielt nämlich mit dem Feuer.


    Mal was Anderes:


    Merkel ist gegen eine Vermögensabgabe um die Schäden der Coronakrise zu bezahlen. Am Ende zahlen mal wieder die Armen und Mittelständler..


    https://www.google.com/amp/s/w…NVM.html%3foutputType=amp


    Also wer CDU wählt, wählt für die Millionäre.

  • Habe am Dienstag versucht ein Paket bei der Post abzugeben. Meine Packstation ist in einem E Center, neben einem Dönerladen und einem Bäcker. Da die Schlange vor dem Postladen sonst parallel zu der Schlange des Bäckers und der Dönerbude laufen würde und 2m Abstand so nicht möglich ist, sollte die Schlange nicht weitaus dem Geschäft raus gehen. So konnten nur 5 Leute anstehen und der Rest sollte draußen warten. 5 Leute klingt jetzt gut oder? kurze Schlange. Kurze Wartezeit. HA FALSCH ! Ich war der einzige , der sich dran gehalten hat und habe ne halbe Stunde zugeguckt, wie sich Leute einfach mitten vor das Schild stellen, auf dem mit gefühlt Schrift Größe 500 steht " Ist die Schlange länger als bis zu diesem Punkt, bitte draußen warten ".Ab und zu kam wer von der Post raus um die alle mal weg zu scheuchen. Waren dann in ner Minute wieder da. Für jeden der bearbeitet wurde, kamen zwei neue. Nachdem ich da ne halbe stunde draußen gestanden habe und zugesehen habe wie sich welche in die Schlange vor mich stellen hatte ich keine Lust mehr. Wenn die Coronaregeln so ernst genommen werden, wundern mich die zahlen absolut nicht.

  • Habe am Dienstag versucht ein Paket bei der Post abzugeben. Meine Packstation ist in einem E Center, neben einem Dönerladen und einem Bäcker. Da die Schlange vor dem Postladen sonst parallel zu der Schlange des Bäckers und der Dönerbude laufen würde und 2m Abstand so nicht möglich ist, sollte die Schlange nicht weitaus dem Geschäft raus gehen. So konnten nur 5 Leute anstehen und der Rest sollte draußen warten. 5 Leute klingt jetzt gut oder? kurze Schlange. Kurze Wartezeit. HA FALSCH ! Ich war der einzige , der sich dran gehalten hat und habe ne halbe Stunde zugeguckt, wie sich Leute einfach mitten vor das Schild stellen, auf dem mit gefühlt Schrift Größe 500 steht " Ist die Schlange länger als bis zu diesem Punkt, bitte draußen warten ".Ab und zu kam wer von der Post raus um die alle mal weg zu scheuchen. Waren dann in ner Minute wieder da. Für jeden der bearbeitet wurde, kamen zwei neue. Nachdem ich da ne halbe stunde draußen gestanden habe und zugesehen habe wie sich welche in die Schlange vor mich stellen hatte ich keine Lust mehr. Wenn die Coronaregeln so ernst genommen werden, wundern mich die zahlen absolut nicht.

    Das kenne ich leider zu gut. Bis zum Schluss am Dienstag musste man den Kunden immer noch sagen, dass sie einen Korb nehmen sollen, oder draußen warten sollen, wenn keine da sind. Man braucht einfach nur einen Mitarbeiter alleine der am Eingang steht um Idioten zu bändigen. Ich hab das Gefühl, du könntest den Leuten diese Schilder in die Fresse schlagen und die würden das trotzdem nicht lesen, oder ignorieren.

  • Irgendwie hab ich es geschafft, bis Dezember keinen Schwurbler, Querdenker oder Verweigerer zu treffen. Also Leute im März gab's hie und da Leute ohne Maske, die bei einer Ansprache dann mit "ey, kümmer dich um deinen Kram" ankamen. Gestern bin ich dann das erste Mal seit Wochen aus dem Haus, geh Lebensmittel einkaufen und dann hört man an der Kasse, wie 10 m weiter irgendwer in bester Wiener Manier rumbrüllt - natürlich ohne Maske. Hat sich dort in die Trafik gestellt und 10 Minuten lang Radau gemacht, ist jeden angefahren, der ihm auch nur 'nen dummen Blick zugeworfen hat. Dass man solche Leute im April trifft oder im Mai. Aber der Brudi hat sich da mit einer Leidenschaft aufgeregt, das glaubt man nicht. Es ist mir echt rätselhaft, wo Leute nach 9 fucking Monaten noch die Energie dafür hernehmen. Frag mich an der Stelle echt, ob in den Tagesplan von so 'nem Querdenker überhaupt noch was anderes als ranten reinpasst. Nachdem der Typ da aber auch 10 Minuten im Laden stehen konnte, bevor er dann freiwillig (!) ging, wundert's mich nicht, dass die Leute nicht weniger werden.

  • Eigentlich wollte ich ja nichts mehr hier im Thread schreiben aufgrund gewisser Entscheidungen der Moderation. Ich habe auch nichts mehr an Beiträgen gelesen und werde es auch zukünftig nicht tun. Ich möchte nur meine Erfahrung hier einmal schildern welche ich in den letzten Tagen gesammelt habe um das ganze Fiasko unserer Regierung aufzuzeigen.


    Zunächst einmal fand ich die Entscheidung unserer Regierung bezüglich des harten Lockdowns viel zu spät und vor allem viel zu kurzfristig und auch der Zeitpunkt war absolut ungünstig. Meiner Meinung nach hätte man den 20. Dezember als harten Lockdown wählen müssen denn so hat man mehr oder weniger 2 Tage für Superspreader Events geschaffen, da die Leute natürlich reihenweise noch die Geschäfte gestürmt haben weil sie von der Kurzfristigkeit überrascht wurden. Vor allem Friseursalons waren komplett überlaufen. Wenn es schlecht läuft war die kurzfristige Schließung sogar schlimmer als wenn man es noch bis zum Wochenende offen gelassen hätte. Wenn sich nach 7 Tagen Symptome entwickeln ist man pünktlich zu Weihnachten krank und ansteckend. Deshalb haben die Menschen für mich auch keine Schuld und die 80-jährige Oma bestellt nicht auf Amazon. Da hat die Bundesregierung in ihrer Verantwortung und dem Aktionismus mal wieder versagt. Selbst jetzt im harten Lockdown macht immernoch jedes Bundesland sein eigenes Ding. Ich wundere mich mittlerweile in keinster Weise mehr, dass Corona von immer mehr Menschen einfach ignoriert wird. Während ich im Frühjahr große Menschenansammlungen noch fragwürdig fand und den Kopf geschüttelt habe stellt sich auch bei mir mittlerweile eine "sollen die ruhig machen" Einstellung ein. Erst diese Woche habe ich bei uns 10 Kinder auf dem Bolzplatz samt Eltern gesehen ohne Maske oder auch eine Gruppe Jugendlicher mit Alkohol und ebenfalls ohne Maske. Das gabs selbst im Frühjahr nicht und trotzdem hat es mich irgendwie nicht bewegt. Es ist ein bisschen eine Mischung aus Resignation und Verständnis weil unsere Regierung einfach keine Glaubwürdigkeit mehr an den Tag legt mit ihrer Salamitaktik. Der Lockdown Light war für mich auch ein absoluter Reinfall mit Ansage. Das hab ich schon damals hier im Thread geschrieben, dass ich nicht glaube das dieser so richtig nutzen wird. Letztlich hat er zwar kurzfristig die Zahlen ausgebremst aber auf sehr hohem Niveau verbleiben lassen aufgrund von geöffneten Schulen etc. und jetzt sogar für weiteren Anstieg gesorgt weil die Leute einfach müde werden. Ich rechne ebenfalls damit, dass der harte Lockdown erst einmal kaum etwas bewirken wird aufgrund des Montag und Dienstag und dann eben nächste Woche Weihnachten und eine Woche später Silvester. Der harte Lockdown wird bis mindestens Ende Januar bleiben müssen um einen Effekt zu haben aber ich befürchte unsere Regierung kommt auf die Idee die Schulen und Kitas ab dem 10. Januar wieder zu öffnen womit man den gewünschten Effekt erneut verfehlen würde.


    Eine andere Sache ist der Schutz der Risikopatienten: Hier hat die Regierung wirklich vollumfänglich versagt. Man hatte den ganzen Sommer Zeit Konzepte zu entwickeln und für weitreichenden Schutz zu sorgen. Wenn man der Bevölkerung Sorglosigkeit vorwirft dann kann man dies nur an die Regierung zurückgeben. Ein Herr Spahn hat ja auch solche Aussagen getätigt wie "es gibt jetzt bessere Behandlungsmethoden für Corona" oder "unsere Kliniken sind jetzt viel besser vorbereitet auf Corona und wir haben viel mehr Intensivbetten". Hinzu kommen solche Aussagen wie im September, "dass es nie wieder einen harten Lockdown so wie im Frühjahr geben wird". Genau deshalb überholen uns jetzt auch viele Länder mit der Effektivität von Maßnahmen. Mich persönlich verwundert das alles nicht. Deutschland ist einfach zu langsam und sorglos in jeglicher Hinsicht gewesen. Bei einer Bekannten im Pflegeheim gab es heute nach 9 Monaten Pandemie die ersten FFP2 Masken für Mitarbeiter und Bewohner einfach so. Es gab dort auch schon mehrere Corona Fälle und die Mitarbeiter waren öfters in Arbeitsquarantäne und nur dann durften FFP2 Masken benutzt werden. Die Bewohner sind auch weiterhin arbeiten gegangen und in Bussen zum Arbeitsplatz gefahren. So wird Corona dann natürlich hin und her geschleppt zwischen den ganzen Heimen und mich wundern die vielen Toten nicht. Schutz ist für mich etwas anderes. Im März gab es vergleichsweise wenig Tote weil da die Bewohner alle nicht arbeiten gegangen sind.


    Um zum Abschluss zu kommen: Ich sehe die Hauptschuld bei der Regierung und nicht bei der Bevölkerung. Man hat mit diesem ganzen Maßnahmen Wirrwarr die Bevölkerung komplett Corona müde gemacht und vor allem über den Sommer den Eindruck vermittelt, dass Corona selbst bei erneutem Ausbruch unter Kontrolle bleiben wird. Das Problem ist, dass man damit auch viele Leute bestätigt hat die sich im Sommer gesagt haben "So jetzt muss ich die Corona Pause nutzen" weil die nicht geglaubt haben das dies der letzte Lockdown sein wird. Wenn man so eine kurzfristige Entscheidung wie am Wochenende trifft muss man sich ebenfalls nicht wundern, dass die Bevölkerung Montag und Dienstag steil geht gerade vor Weihnachten. Wenn dieser Lockdown irgendwann vorbeigeht werden die Leute noch sorgloser sein und noch mehr werden sich sagen "die Pause muss ich jetzt voll ausnutzen" weil keiner dieser Leute mehr irgendetwas glaubt. Vermutlich sind deshalb auch inzwischen so viele gegen eine Impfung weil sie einfach die Nase voll haben. Im letzten Frühjahr hätte man sicher mehr Zustimmung für eine Impfung gehabt. Ich bin wirklich mal gespannt wo wir heute in einem Jahr stehen werden. Auf dem Weihnachtsmarkt oder doch wieder zuhause. Die Bundestagswahl wird ebenfalls ein sehr interessanter Faktor werden.

  • Ich sehe die Hauptschuld bei der Regierung und nicht bei der Bevölkerung. Man hat mit diesem ganzen Maßnahmen Wirrwarr die Bevölkerung komplett Corona müde gemacht und vor allem über den Sommer den Eindruck vermittelt, dass Corona selbst bei erneutem Ausbruch unter Kontrolle bleiben wird.

    Auch wenn in den meisten Bundesländern absolut unterschiedliche Regeln gegolten haben (bspw in Sachsen) war es absolut möglich, sich im Falle von Verwirrungen darüber zu informieren, welche Regeln jetzt im eigenen Bundesland gelten. Entweder bei den Landesämtern direkt auf den Internetseiten (Nürnberg hat das auch auf der eigenen Seite gemacht) oder auf der Seite von bspw der Tagesschau. Ich schaue seit Februar aktiv die Tagesthemen (am Folgemorgen) und jedes Mal, wenn in der Zeit (oder danach) über die Coronamaßnahmen gesprochen wurde, haben die Sprecher*innen gesagt "Alle weiteren Informationen und welche Regeln in welchem Bundesland gelten finden sie auf Tagesschau.de"

    Und wenn ein Eindruck im Sommer vermittelt wurde, dann dass das Verstoßen gegen die Corona-Auflagen keine (oder nur wenig) Konsequenzen hat. Das hat man bei den diversen Querdenkendemos gesehen, auch bspw letzten Monat in Leipzig, wo sich die Polizei (bei der man auch wieder gesehen hat, dass diese auf dem rechten Auge blind ist) vor den Demonstranten lieber zurückgezogen hat anstatt diese aufzulösen.


    Rezo hat das in seinem Video sehr gut gesagt:

    Wenn man den Eindruck vermittelt bekommt, dass es egal ist, ob man auf die Regeln nicht achtet, dann tut man das auch nicht [auf die Regeln achten]

  • Man hat mit diesem ganzen Maßnahmen Wirrwarr die Bevölkerung komplett Corona müde gemacht und vor allem über den Sommer den Eindruck vermittelt, dass Corona selbst bei erneutem Ausbruch unter Kontrolle bleiben wird.

    Man hat diesen Eindruck nicht nur der Bevölkerung vermittelt, sondern sich auch selbst auf die Schulter geklopft, wie gut man alles im Griff hatte. Statt den Sommer zu nutzen und sich entsprechend auf einen möglichen erneuten Ausbruch vorzubereiten (insbesondere, was Kapazitäten an Intensivplätzen und dem dazugehörigen Personal betrifft), ist man wieder zur Normalität übergegangen und jammert jetzt herum, dass die Kliniken voll sind. Natürlich wird der schwarze Peter der unvorsichtigen Bevölkerung zugeschoben.

  • Meiner Meinung nach hätte man den 20. Dezember als harten Lockdown wählen müssen denn so hat man mehr oder weniger 2 Tage für Superspreader Events geschaffen, da die Leute natürlich reihenweise noch die Geschäfte gestürmt haben weil sie von der Kurzfristigkeit überrascht wurden.

    Ganz deiner Meinung. Der Lockdown light war ein ziemlich absehbarer Reinfall mit Ansage. Fand es auch fast schon amüsant, als dann seitens der Politik das surprised Pikachu-Face kam, als die Leute die letzten beiden Tage wie die Irren in die Innenstädte geströmt sind. Wer hätte denn damit auch knapp 1,5 Wochen vor Weihnachten rechnen können :rolleyes:.


    Dennoch bin ich der Ansicht, dass man besonders folgende Aussage etwas differenzierter betrachten muss:

    Ich sehe die Hauptschuld bei der Regierung und nicht bei der Bevölkerung. Man hat mit diesem ganzen Maßnahmen Wirrwarr die Bevölkerung komplett Corona müde gemacht und vor allem über den Sommer den Eindruck vermittelt, dass Corona selbst bei erneutem Ausbruch unter Kontrolle bleiben wird.

    Die Regierung hat mit ihrer Taktik einige grundlegende Fehler gemacht. Es fehlen weiterhin handfeste Konzepte für Schulen, Altenheime und man fragt sich ernsthaft, ob den Sommer über gehofft wurde, dass sich (entgegen der fast einstimmig negativen Prognosen aller Statistiker) das Problem über den Herbst selbst löst.


    Aber den Bürger bzw. die Bevölkerung da raus zu nehmen und deren Anteil zu marginalisieren halte ich für vollkommen falsch, denn:


    Die Politik hat solche Entscheidungen uA von Bedenken/Panik, es den Menschen nicht recht machen zu können ständig irgendwelche Vermeidungstaktiken getroffen. Dazu kam noch die Sturheit einiger MPs, die gerade Sachsen (eines der letzten Bundesländer ohne Maskenpflicht und dort wurden ständig alle gemeinsamen Entscheidungen aufgeweicht, weil man sie nicht in ihrer "Härte" nicht verhältnismäßig fand ...) sehr sehr teuer bezahlt. Selbst die Querdenkerdemos wurden mit Samthandschuhen (zumindest zu Beginn) angefasst, obwohl da ganz klar geltende Verordnungen verletzt und Ordnungshüter zT auch nach der Demo privat bedroht wurden.


    Ein weiteres Problem, was ich ganz klar sehe ist, dass man ständig geglaubt hat, es reicht vollkommen aus nur an die Vernunft der Bürger zu appellieren. Eigentlich erwartet man ja, dass jeder seine Gehirnzellen so zusammengesteckt bekommt, dass alles, was "legal" ist, nicht auch zwangsweise der Masterplan ist. Daher finde ich es schon ironisch zu sagen "Ja, die arme Bevölkerung ist ja ganz verwirrt von den vielen verschiedenen Verordnungen, es kommen ja keine klaren Verbote von oben". Das sind nämlich auch oft dann genau die Leute, die argumentieren, dass eine Bevormundung der Regierung ja sowas von doof und unnötig ist (:verwirrt:).


    Wären die Leute nur etwas umsichtiger gewesen, dann würden wir sicher nicht dort stehen, wo wir jetzt sind. Aber nein, plötzlich wurden Fernreisen im Sommer und Herbst, Glühweintrauben in der Innenstadt und Gruppenkuscheln im Einkaufszentrum zum Grundrecht ausgerufen. Dazu das (der Regierung zuzuschreibende) mangelnde Konzept mit den Schulen und es hat sich in kürzester Zeit eine derart gefährliche Mischung entwickelt, die auch wir jetzt von den Infektionszahlen her sehr sehr teuer bezahlen. Und daran trägt auch die Bevölkerung eine Mitschuld.


    In Tübingen versucht man jetzt den Weg zu gehen, dass Risikogruppen Taxi zu Buspreisen fahren darf, alle Haushalte mit Risikogruppen haben kostenlose FFPE2-Masken erhalten und gerade Altenheime wurden und werden regelmäßig durchgetestet. Wir haben mit die niedrigste Infektionsrate in der Gruppe über 65. Ja, mittlerweile nicht mehr 0, aber Dr. Lisa Federle, die bei uns folgendes Konzept entwickelt hat (was übrigens ständige Salami-Lockdowns und vereinsamende Senioren vermeidet), hat das gestern Abend bei Maybrit Illner erklärt:


    Der Ausbruch in dem Altenheim ist darauf zurückzuführen, dass die Schnelltests, welche denen im Oktober bereits zur Verfügung gestellt worden waren, nicht angewandt wurden. Also ebenfalls ein Versagen der "Bevölkerung"?

  • Ich habe mir ein paar Videos angeschaut, wie hart Corona bei Leuten treffen kann. Es wurde gesagt, dass jeder 2. am Beatmungsgerät daran sterben tut. Das ist unglaublich hoch. Daher frage ich mich auch, warum gibt es kein Mittel gegen Corona, aber eine Impfung gegen Corona?


    Mit einem Mittel könnte man Leuten, die Corona haben, helfen um so auch die Überlebenswahrscheinlichkeit deutlich zu erhöhen und auch die Folgeschäden gering zu halten. Umso früher man behandelt wird, umso besser. Aber dass es garkein Mittel gibt für die vielen besonders schwer erkrankten Menschen ist echt traurig und ich kann das nicht verstehen. Eine Impfung selber hilft eigentlich nur bei Leuten, die nicht an Corona leiden. Aber einen Menschen am Beatmungsgerät zu impfen bringt nichts, wahrscheinlich würde das nur noch schlimmer machen in einer lebensbedrohlichen Situation.


    Also wann haben wir endlich ein Mittel gegen Corona um falls jemand mal Corona haben sollte, schneller wieder gesund zu werden?

  • Ich habe mir ein paar Videos angeschaut, wie hart Corona bei Leuten treffen kann. Es wurde gesagt, dass jeder 2. am Beatmungsgerät daran sterben tut. Das ist unglaublich hoch. Daher frage ich mich auch, warum gibt es kein Mittel gegen Corona, aber eine Impfung gegen Corona?

    Das Corona Virus ist ein Virus. Im Gegensatz zu Bakterien sind Viren keine "richtigen Lebewesen" die man einfach so töten kann indem man ihren Stoffwechsel angreift. Viren werden von den körpereigenen Zellen nachproduziert. Das macht es extrem schwer (fast schon unmöglich) Viren direkt mit Medikamenten (Virostatika) zu bekämpfen.


    Oft kann man höchstens die Vermehrung (die ja wie gesagt der eigene Körper antreibt) nur hemmen oder Symptome lindern. Einen "Virushemmer" oder gar ein Virostatikum zu entwickeln dauert ewig und zudem sind solche Medikamente sehr vorsichtig zu entwickeln, weil sie körpereigene Zellen gezielt "angreifen".


    Also wann haben wir endlich ein Mittel gegen Corona um falls jemand mal Corona haben sollte, schneller wieder gesund zu werden?

    Vermutlich also sehr spät.

  • Zitat von Evoli0960

    Das Corona Virus ist ein Virus. Im Gegensatz zu Bakterien sind Viren keine "richtigen Lebewesen" die man einfach so töten kann indem man ihren Stoffwechsel angreift. Viren werden von den körpereigenen Zellen nachproduziert. Das macht es extrem schwer (fast schon unmöglich) Viren direkt mit Medikamenten (Virostatika) zu bekämpfen.


    Oft kann man höchstens die Vermehrung (die ja wie gesagt der eigene Körper antreibt) nur hemmen oder Symptome lindern. Einen "Virushemmer" oder gar ein Virostatikum zu entwickeln dauert ewig und zudem sind solche Medikamente sehr vorsichtig zu entwickeln, weil sie körpereigene Zellen gezielt "angreifen".

    Und was ist mit der Antikörperzugabe? Das wäre doch ein gutes Mittel. Ein schwer kranker Patient bekommt eine Zugabe von Antikörper gegen das Corona Virus. So werden die Coronaviren elimiert und der Körper hat das Virus besser im Griff. Ich denke mal, dass die Forschung so weit ist, dass man auch ohne bereits durchgemachte Menschen Antikörper bekommt. Indem man es im Labor "produziert". So könnte man es in einer riesigen Menge produzieren und zum Glück sind die Mutationen wie beim Coronavirus nicht so groß wie einer Grippe oder so. Von daher wäre es vielfältig einsetzbar. Aber das wäre wohl für mich das wirksamste Mittel zurzeit gegen Corona. Antikörperzugabe. Warum wird das nicht gemacht? Angst vor Schäden? Wenn jemand schon um sein Leben kämpft, ist es immer ein Versuch wert mit Antikörper zu experimentieren. Was hat man in einer lebensbedrohlichen Situation noch zu verlieren?

  • Ich denke mal, dass die Forschung so weit ist, dass man auch ohne bereits durchgemachte Menschen Antikörper bekommt. Indem man es im Labor "produziert". So könnte man es in einer riesigen Menge produzieren und zum Glück sind die Mutationen beim Coronavirus nicht so groß wie einer Grippe oder so.

    Nein, eben nicht. Solltest du dich ein bisschen über die "Herstellung" von Antikörpern informiert haben, müsste dir vielleicht auch aufgefallen sein, dass das gar nicht so einfach sein kann. Ich versuchs mal kurz runterzubrechen, um dir zu zeigen, dass du dir das viel zu einfach vorstellst.


    Möchte man nämlich Antikörper mit maximaler Spezifität und minimaler Kreuzreaktivität (also dem Potenzial, körpereigene Proteinstrukturen fälschlicherweise zu detektieren und zu markieren) bekommen möchte, so muss man sog. monoklonale Antikörper herstellen. Das geschieht über eine endlos lange Reihe an Vorexperimenten. Dafür werden zunächst Tiere (zB Mäuse) mit einem Antigen (in diesem Fall einem Virusprotein bspw) immunisiert und von denen die Antikörper-produzierenden Zellen (bspw. aus der Milz) entnommen und mit einer immortalisierten Myleomzellinie (also die haben quasi unendliche Teilungsfähigkeit, können selbst keine Antikörper produzieren und stammen ursprünglich aus einer Art der Leukämie) fusioniert.

    Alleine dieses Verfahren mit der Fusion und der anschließenden Selektion, sodass nach Möglichkeit (zunächst!) mal nur unsterbliche Zellen übrigbleiben, die die Antikörper der Zellen produzieren, die ursprünglich aus der Maus stammen, ist von derart vielen Fehlschlägen und Versuchen geprägt, dass alleine das ewig dauern kann. Manchmal klappt die Fusion nicht, manchmal hat die Immusierung der Maus nicht geklappt, manchmal sterben die Zellen irgendwie doch und das sind nur einige der Hürden, vor denen man dann im Labor dann steht (und leise weint :ugly:).


    Danach gilt es über viele Wochen, Monate manchmal gar Jahre hinweg, die "richtige" Zelle, welche genau den spezifischen Antikörper, der auf mein gewünschtes Virusprotein (bzw. genauer das richtige Eptiop, also die feine Molekularstruktur des Proteins) passt, zu finden. Manchmal kann es auch passieren, dass alle Antikörper-produzierenden Zellen, die man mühe- und liebevoll vereinzelt hat, alle nicht den richtigen Antikörper produzieren - Und damit alles auf Anfang.


    Hat man es mal geschafft, dann hat man quasi eine unendliche Quelle an Antikörper, der sich durchaus auf den großen Maßstab übertragen lässt. Klingt toll, aber beim Übertrag auf den großen Maßstab (der soviel ich weiß von den oben beschriebenen Schritten auch direkt in großen Kulturen geht - Aber unter enormem finanziellen Risiko, weil da gehen dann nicht die Reagenzien und die Zeit im kleinen Maßstab drauf) hat man wieder genau die gleichen Probleme.


    Und selbst dann hat man einen Antikörper produziert, der sich gegen das Virusprotein richtet - Da es sich hierbei um ein Medikament handelt, müssen dann ähnliche Studien durchgeführt werden wie bspw. beim Impfstoff. Die Verträglichkeit, die Wirksamkeit, Kreuzreaktionen, Nebenwirkungen - All das muss in aufwändigen Studien geklärt werden. Und nicht selten hat sich in den kleiner angelegten Studien bereits ergeben, dass alles nicht so wirkt, wie man sich das vorstellt (teilweise wurden in Folge solcher AK-Therapien schwerste Immunreaktionen sog. Cytokinstürme, also ein Überfluss an Botenstoffen, die Immunreaktionen und/oder Entzündungen vermitteln entdeckt, die den Leuten fast das Leben gekostet hätte). Deshalb sind Antikörper-Therapien (bspw. in der Tumorimmunologie) trotz eigentlich solidem Forschungsstand weiterhin eher auf klinisch experimentellem Niveau gehalten.


    Da ist die Entwicklung eines Impfstoffs, für den es viel mehr aussagekräftige Vorlagen gibt deutlich schneller und auch breiter anwendbar.


    Was hat man in einer lebensbedrohlichen Situation noch zu verlieren?

    Die Aussicht darauf, dass eine lebensbedrohliche Situation auch ohne eine Vervielfachung der Wahrscheinlichkeit des eintretenden Todes überlebt werden kann?

  • Danke dafür, das klingt wirklich viel zu kompliziert an und dauert alles zu lange. Für die Menschen in den Intensivstationen geht es um Minuten und nicht um Jahre. Daher muss es was geben, was schnell hilft. Da bleibt also nur, dass man die Antikörper entnimmt, die Menschen bereits gebildet haben gegen das Coronavirus. Und da zumindest sehr viele schon eine Coronavirus Infektion durchgemacht hatten und das oftmals auch nur in einer milden Form sollte es kein Problem sein genug Antikörper zu bekommen. Bestenfalls ist die Entnahme so unkompliziert wie bei einer Blutentnahme Aber sicherlich würde es schneller gehen, den Antikörper von anderen Menschen zu nehmen. Und wieso macht man selbst das nicht so vollumfänglich, dass man jeden Patienten damit helfen könnte?


    Zitat von MightyHonweisel

    Die Aussicht darauf, dass eine lebensbedrohliche Situation auch ohne eine Vervielfachung der Wahrscheinlichkeit des eintretenden Todes überlebt werden kann?

    Wenn man schon eine beschissene Überlebenschance von 50% hat und das Experimentieren dafür sorgt, dass die Überlebenschance auf 60% oder so steigt, dann ist sie für mich zumutbar.

  • Und was ist mit der Antikörperzugabe? Das wäre doch ein gutes Mittel. Ein schwer kranker Patient bekommt eine Zugabe von Antikörper gegen das Corona Virus. So werden die Coronaviren elimiert und der Körper hat das Virus besser im Griff.

    So einfach ist das auch nicht. Die Immunantwort eines genesenen Patienten besteht aus einem Mix von vielen verschiedenen Antikörpern. Bei der Zugabe von sogenannten monoklonalen Antikörpern (die du hier wahrscheinlich meinst, da künstlich produzierbar), wird ein besonders effektiver einzelnen Antikörper aus der gesamten/komplexen Immunantwort ausgewählt und dann nachproduziert.


    Dieser einzelne Antikörper hat aber nicht die Wirkung der ganzen Immunantwort. Zudem kann so ein direkter Eingriff ins Immunsystem auch negative Auswirkungen haben und am Ende den eigenen Zellen mehr schaden als dem Virus selbst, das Virus sogar noch unterstützen. Dieser Ansatz wurde (und wird auch noch) verfolgt (zum Beispiel: Quelle), allerdings bisher mit wenig Erfolg. Hier kann natürlich noch weiter geforscht werden, Antikörper die alleine nicht wirksam sind oder schwere Nebenwirkungen haben so zu modifizieren, dass die wirksam und verträglich werden. Aber auch das dauert vermutlich noch lange.


    Angst vor Schäden? Wenn jemand schon um sein Leben kämpft, ist es immer ein Versuch wert mit Antikörper zu experimentieren. Was hat man in einer lebensbedrohlichen Situation noch zu verlieren?

    Das ist nun gänzlich ethisch untragbar. Ohne Einwilligung des Patienten risikoreiche (da nicht getestet) Experimente durchzuführen geht schonmal gar nicht und selbst mit dessen Einwilligung muss sowas (aus gutem Grund, z.B. im Rahmen einer Studie) erst genehmigt werden.



    EDIT: Wurde auch schon von MightyHonweisel beantwortet. Ich bin einfach zu langsam^^

  • Ich stecke nun selber in Quarantäne, weil ich seit vorgestern Abend eine Geschmacksstörung habe. Getestet werde ich erst am Montag.

    Ist schon ein komisches Gefühl. Vor allem sind meine Gedanken bei meiner Familie, die ich zuvor noch gesehen hatte. Meine Schwester schrieb mir schon "Na du Corona Mutterschiff". Wir nehmen es zwar untereinander ein wenig mit Humor, aber das ist unsere Art, um uns nicht zu verrückt zu machen.

  • Clover Jade Hey, ich hoffe bei dir kommt alles in Ordnung, viel Gesundheit auf jeden Fall, egal ob du krank bist oder nicht kann man das aktuell gar nicht genug wünschen. Ich finds auch super, dass du ruhig bleibst und nicht in Panik ausbrichst, ich kann dir als eigene kleine Hypochonderin sagen, dass sowas nochmal Symptome amplifizieren kann und man sich dann schlimmer fühlt, als es eigentlich ist. Kannst du dich selbst isolieren? Hast du genug Essen und so da?

  • Ich stecke nun selber in Quarantäne, weil ich seit vorgestern Abend eine Geschmacksstörung habe. Getestet werde ich erst am Montag.

    Ist schon ein komisches Gefühl. Vor allem sind meine Gedanken bei meiner Familie, die ich zuvor noch gesehen hatte. Meine Schwester schrieb mir schon "Na du Corona Mutterschiff". Wir nehmen es zwar untereinander ein wenig mit Humor, aber das ist unsere Art, um uns nicht zu verrückt zu machen.

    Fühl dich gedrückt, habe seit gestern Quarantäne und hab am Mittwoch von einer Bekannten geschrieben bekommen, dass sie positiv sei. Da war ich erstmal etwas mulmig vom Gefühl her. Die Person hatte mit mir und meiner Mom letzte Woche paar Stunden näheren Kontakt. :(

    Gestern erst Gesundheitsamt mit Quarantäne und zuvor haben wir uns selbst um einen Test beim Hausarzt bemüht, weil ich eben für die Arbeit was brauchte...

    Heute kam zumindest schonmal mein Ergebnis, was zum Glück negativ war, sonst wären auf der Arbeit auch einige dran gewesen...

    Ich kenne das aber zu gut mit dem humorvoll nehmen, damit man nicht verrückt wird. Gibt einem ein etwas lockeres Gefühl. Lenk dich ab so gut es geht und ich drück die Daumen, dass du negativ bist. :o

    Doof, dass du den Test erst Montag gemacht kriegst, ist aber auch kein tolles Gefühl in der Nase. :x

  • Clover Jade


    Letztens als ich Grippe hatte, hatte ich meinen Geruchssinn verloren und mein Geschmackssinn war ziemlich eingeschränkt.


    Das kann bei starken Erkältungen und Grippe auchmal passieren, weil halt alles belegt ist und die Nase zuschwillt, sodass die Partikel nicht die Riechzellen erreichen und damit schmeckt man dann auch nur noch wenig.


    Deshalb alleine musst du nun nicht unbedingt Corona haben, aber ich hoffe natürlich, dass er negativ ausfällt. :bigheart:

  • Danke für die lieben Worte. :smile:

    Kannst du dich selbst isolieren? Hast du genug Essen und so da?

    Ich lebe alleine in der Wohnung meiner Oma, während der Rest der Familie mitsamt der Oma, da sie alleine nicht mehr leben kann, eine Straße weiter wohnt. Essen hab ich für die nächste Woche wohl genug da. Jetzt nicht das Optimalste, im Notfall jeden Tag Nudeln zu essen, aber ich hab immer noch meinen Nachbarn, der mir da sicher helfen kann. Da wir verschiedene Eingänge zum Haus und zur Wohnung nutzen, sind wir da auch 100% isoliert voneinander.

    Das kann bei starken Erkältungen und Grippe auchmal passieren, weil halt alles belegt ist und die Nase zuschwillt, sodass die Partikel nicht die Riechzellen erreichen und damit schmeckt man dann auch nur noch wenig.

    Das Lustige ist ja, dass meine Nase frei ist und ich auch keinen Schnupfen habe. Ich weiß sonst, dass ich nichts riechen kann, wenn die Nase aufgrund von Erkältung und Nasennebenhöhlenentzündung belastet ist, aber da ist wirklich nichts.

    Zur Veranschaulichung: Ich hab Zitronensaft Zuhause und kann den pur trinken, ohne dass ich im vorderen Bereich der Zunge etwas merke. Hinten scheint es noch intakt zu sein, wobei ich mich frage, ob das dann nicht eher der Geruchssinn ist. Riechen kann ich schließlich noch, wobei auch das abgemildert scheint. :confused: