Zuletzt gesehener Film

  • Bumblebee (2018)


    Nachdem ich von den Reviews soweit positiv überrascht wurde, habe ich mich entschlossen mit Seki und einer Freundin gemeinsam den Film anzusehen, obwohl ich ja eigentlich kein Transformers-Fan bin. Aber hey, ein Transformersfilm mit weiblichen Hauptcharakter, geschrieben von einer Frau und gemacht von einem Regisseur dessen letzten Film ich mochte? Ja, warum nicht. Und tatsächlich hat der Film nicht enttäuscht. Er war emotional, er war rührend, er war lustig und sehr 80s. Die Transformer haben endlich vernünftige Designs, lassen sich auseinanderhalten und haben in ihrer Bewegung so etwas wie Gewicht. DIe Spezialeffekte waren weit besser als in den anderen Teilen und die Schauspieler waren gut. Was will man mehr? Der Plot ist jetzt nichts weltbewegend neues und folgt dennoch in vielerlei Hinsicht ähnlichen Beats wie die annderen Transformers-Filme, aber auf weit besser geschriebene Art mit besserem Dialog und - OMG - von Leuten gemacht, die Transformers wirklich mochten.

  • Ich hab eben einen modernen Animationsfilm zum Kleinen Prinzen gesehen und find ihn immer wieder schön. Außerdem sah er auch visuell so gut aus.

    Diesmal erzählt die Geschichte der Pilot einem kleinen Mädchen die Geschichte, mit einem süßen Subplot, oder ich kann mich daran einfach nicht mehr erinnern.


    Das ist eines meiner Lieblingszitate aus Büchern:

    "Du bist für mich nur ein kleiner Junge, ein kleiner Junge wie hunderttausend andere auch. Ich brauche dich nicht. Und du brauchst mich auch nicht. Ich bin für dich ein Fuchs unter Hundertausenden von Füchsen. Aber wenn du mich zähmst, dann werden wir einander brauchen. Du wirst für mich einzigartig sein. Und ich werde für dich einzigartig sein in der ganzen Welt …"


    :bigheart:


    EDIT: Oh, da kommt nach der Werbung noch eine Menge.

    Der Prinz hat sich verirrt und hatte vergessen, wer er war. Das find ich schön. :love:

  • Burning (버닝; Beoning, 2018)


    Trailer


    Während eines Nebenjobs trifft Lee Jong-Su auf seine ehemalige Nachbarin und Klassenkameradin Shin Hae-Mi. Die beiden kommen sich schnell näher und beginnen eine sexuelle Beziehung, bevor Hae-Mi von ihrem anstehenden Trip nach Afrika erzählt und Jong-Su bittet, auf ihren Kater aufzupassen. Als dieser Hae-Mi einige Wochen später am Flughafen abholt, wird sie von Ben begleitet, welchen sie auf dem Trip kennengelernt hat.


    Das muss jetzt wie die langweiligste Filmzusammenfassung aller Zeiten wirken, aber Burning ist wirklich einer dieser FIlme, den man am Besten mit möglichst wenig Vorwissen schaut. Jedes weitere Wort, dass ich über die Handlung verliere, würde wichtige Plotpoints oder Charaktereigenschaften spoilern, die man lieber selber erlebt. Wer sich dafür interessiert, dem bleibt also wohl nichts anderes übrig, als auf mein Wort zu vertrauen: Burning ist fantastisch, aber wohl kein Film für jeden. Er ist relativ lange (2 1/2h) und das Pacing eher langsam, aber der Film glänzt mMn. eher durch das, was er offen lässt als durch das, was er erzählt. Anders als viele US-amerikanische Filme ist Burning ruhig, subtil und lässt dem Zuschauer Raum für eigene Interpretationen und "Aha"-Momente. Für viele mag der Film also entweder zu langsam, zu langweilig oder zu prätentiös sein, aber er hat mich mit einem Gefühl in der Magengrube zurückgelassen, das ich immer noch nicht ganz abschütteln konnte.

  • Earthlings / What the Health


    *Alles klein Geschriebene ist eher der emotionale Teil. Ihr könnt diesen auch überspringen und direkt zur großen, fetten Schrift gehen. Doch ich wollte einfach mal mein ganzes Gefühlschaos dabei zusammenfassen.


    Ich weiß gar nicht wie ich mich zu diesen Filmen äußern soll da ich momentan selber noch dabei bin das alles emotional zu verarbeiten, aber ich versuche es...


    Noch vor ca. 1,5 Wochen hab ich selber herzhaft in ein Wurstbrot gebissen und mir wirklich absolut nichts dabei gedacht. Es war immer in meinem Unterbewusstsein: "Für dich sterben Tiere!" Doch eigentlich war es das nicht was es zum "KLICK!"-Moment brachte. Das klingt komisch, oder? Denn mittlerweile in dieser kurzen Zeit esse ich vegan und das mit so einer Leidenschaft als hätte ich es sicher schon seit Jahren getan. Dem ist aber nicht so. Und das ist das Krasse daran. Es hatte nicht mal diese zwei Filme gebraucht um mich davon zu überzeugen. Denn vor zwei Jahren hatte ich mich schon über vegane Ernährung schlau gemacht. Und selbst als Kind war ich immer verwirrt wenn ich mein "Schwein" aß. Es tat ja jeder andere auch. Also warum sollte ich es hinterfragen?

    Und genau das war es: Ich hatte von mir aus es hinterfragt. Und ich will mich nicht mal groß raus reden doch die psychischen und familären Probleme hatten mich meist so davon abgelenkt, dass ich mir keine Gedanken über meine Ernährung gemacht habe. Ich hatte mich sozusagen der Gesellschaft angepasst. Denn wenn dann doch mal jemand "nur" vegetarisch gegessen hat kamen meist komische Blicke. Auch hatte ich in meinen zwei Jahren davor oft gehört, dass Veganer bescheuert seien, missionarisch, Spaßbremsen, würden übertreiben und kleine Probleme groß reden... ihr wisst schon. Das was man immer halt so mitbekommt. Im Internet und teils auch über Verwandte und Familie (je nachdem wie es bei euren Familien aussieht. Ich als gebürtige Bayerin muss zu meinen Leidwesen sagen, dass es einfach irgendwo normal ist Fleisch zu essen und das meist auch in großen Mengen).


    Uff... jetzt hab ich doch mehr geschrieben als gedacht. Doch ich bin ehrlich aufgewühlt. Eigentlich hasse ich Horrorfilme. Und Earthlings ist gewiss einer. Doch er ist schlimmer als all die Horrorfilme die ich (leider) gesehen hatte. (*Leider deswegen weil ich extrem sensibel bin und so etwas nicht ab kann und meist Wochen danach noch unter Schwindel, Albträume und Übelkeit leide). Doch dieser Film ist mehr als "nur" ein Horrorfilm. Er ist die kalte Realität und zeigt uns Menschen in unserer ganzen "Pracht".


    Ich bin echt nicht stolz auf mich. Doch ist mir bewusst, dass ich von unserer Gesellschaft so erzogen wurde.


    Wenn man ins Kino geht trinkt man seine Cola zu Nachos und Käse (und glaubt mir, ich hab das Zeug geliebt!). Im Restaurant wird das Nudelgericht mit Sahne und anderen fleischlichen oder auch nicht fleischlichen Zutaten bestellt, aber hinterfragt? - Nie im Leben.


    Ich hatte es akzeptiert, verleugnet und mich dem Ganzen hingegeben.


    Kurz gesagt fehlte mir auch irgendwo der Mut mich als Einzelgänger in der Masse verschlingen zu lassen. Denn wie oben erklärt hatte ich Veganer als unsympathische Menschen kennengelernt. Und jetzt bin ich selber einer. ICH! Ja, ich gehöre jetzt dazu. Zu den Menschen auf denen man mit Fingern zeigt (oder auch nicht - das fände ich gut). Selbst wenn man sich nicht kennt und nur das Wort "vegan" erwähnt verliert man meist schon an Sympathiepunkten. Ich hatte das selbst recherchiert. Ihr fragt wie? Eine Frau, ebenfalls vegan, hat in einem Forum gefragt wie es sich denn auf Männer/Partnersuche auswirkt wenn man denn vegan sei. Und wie waren die Antworten? - Im Durchschnitt würden die meisten zwar "Ja" dazu sagen, aber die meisten fänden es zu anstrengend, nervig und auf Dauer auch zu "zickig" und "stur". Die meisten wollen davon nichts hören.


    Gut, das ist jetzt aus dem Kontext gerissen, aber ich wollte damit nur veranschaulichen, dass ich jetzt definitiv schon zu den unsympathischen Prozenten gehöre. Zum Glück wird bisher meine Ernährung toleriert und hingenommen. Obwohl auch eine Menge Skepsis mit inbegriffen ist. Denn man hatte mich auch schon gefragt wie es denn mit Mängel wäre, usw. Jedenfalls wird eher eine pflanzliche Ernährung hinterfragt als die "ich kauf mir Wurst, Käse und Milch"-vom-Discounter/Supermarkt-Ernährung.


    Okay... ich setze mal einen Punkt, aber warum gehts überhaupt in dem Film? Nicht gerade jetzt um Veganer an sich, aber genau irgendwo auch um das:

    Menschen und wie sie ihre Machtposition nutzen. Gesunde Ernährung? Berechtigte Ernährung? Ich könnte den Film wahrscheinlich nicht rational zusammenfassen da ich ihn mir schon angeschaut habe und einfach nicht mehr in der Lage bin rational und objektiv zu erklären. Es tut mir leid... ich hatte Tränen vergossen wie schon lange nicht mehr. Und mittlerweile bin ich (zumindest was sentimentale Filme angeht) leider etwas abgestumpft. Doch bei bitterer Realität passiert es schon mal, dass meine Tränensäcke platzen und ich einen ganzen Bach fließen lasse.


    Das will bei mir echt was heißen. Auch wenn das kein Kriterium für diesen Film ist (What the Health ist da schon blutfreier und leichter verdaulich als Earthlings). Ich frage mich nur nach diesen Minuten meines Lebens warum ich die Jahre meines Lebens damit verbracht habe anderes Leben für meinen Genuss töten zu lassen. Und ich glaube das sind die einzigen sinnvollen Sätze um diesen Film zu beschreiben.


    Tut mir leid wenn meine Emotionen Oberhand genommen haben, aber ich hatte schon lange nicht mehr so einen heftigen Film geschaut. Und ich hatte oft von ihm gehört, aber getraut hatte ich mich am Ende doch nicht ihn zu schauen. Ich glaube ich werde erst mal einige Wochen brauchen bis ich diese Bilder aus meinen Kopf rauskriege.

  • LadyEndivie08

    Oh ja, ich kann mich noch lebhaft an die Szene mit dem Hund und dem Müllwagen erinnern :crying:


    Back to topic :


    Hannibal Rising

    Ich liebe die Hannibal-Filme und Hannibal Rising ist meiner Meinung nach der beste Teil der Reihe. Er ist 99 % genauso wie das Buch, was bei Filmen leider nicht allzuhäufig der Fall ist. Der Film behandelt das Thema wie Hannibal auf traumatische Art und Weise zu dem Killer wurde den wir kennen. Die schauspielerischen Leistungen sind super und auch die im Film vorkommenden Schauspieler können sich sehen lassen.

  • Warm Bodies (2013)


    Hab ihn vor Jahren schon mal gesehen, aber gestern mal wieder geschaut, als ich ihn bei Netflix entdeckt habe.

    Er war so gut wie ich ihn in Erinnerung hatte. Paar kleinere Witze, aber nicht zu viel und eine Zeit in der eine Zombie-Apokalypse die Welt heimgesucht hat.

    Alles aus der Sicht eines Zombies, welcher gar nicht so ein bösartiger Zombie ist, wie man ihn sich vorstellt.

    Es wurde echt interessant gemacht, wie die Zombie da Ticken und wie sie sich langsam wieder zu Menschen zurück verwandeln von alleine. Durch die Kraft der Liebe... normalerweise etwas wo ich die Augen verdrehen würde.


    Aber was erwartet man bei einem Film der gleich als Zombie-Liebeskomödie beschrieben wird? :D

    Richtig, genau sowas.

    Also, wer nichts im Bereich Horror sucht, aber etwas Witziges und gleichzeitig etwas Romantisches sehen will, macht mit diesem guten süßen Filmchen nichts verkehrt.

    (Wenn auch ich mich frage wieso Netflix ihn in die Horror-Sparte rein gehauen hat, lol. Aber da sind ja einige Filme, die da nicht rein gehören. xD)

  • Whiplash (2014)


    Hatte den Film schon seit seiner Oscarnominierung auf meiner Liste (5 Nominierungen, 3 Gewonnen, unteranderem J.K. Simmons als bester Nebendarsteller), auch wegen meiner großen Verbundenheit zur Musik stehen viele Filme die inhaltlich musikalische Themen behandeln bei mir immer sehr weit oben in der Liste. Whiplash ist aber irgendwie immer wieder in Vergessenheit geraten.


    Nachdem ich ein bisschen den Thread hier nach Filmen durchsucht hab ist mir der Post von Nortia ins Auge gesprungen und ich konnte Whiplash endlich nachholen.


    Ich hatte den gesamten Film ein ähnliches ungutes Gefühl, was aber unteranderem auch an der musikalischen Begleitung lag, die meiner Meinung nach zwar etwas hektisch und nervös aber gleichzeitig auch bedrückungend wirkt.

    Beide Hauptdarsteller (Miles Teller und J.K. Simmons) mit toller Performance.

    Was mich etwas gestört hat, war diese "shaky camera" ;D in manchen Szenen.

    Find die Story sehr interessant und auch nachvollziehbar. Dieser Ehrgeiz immer besser zu werden, Anerkennung zu bekommen und größer zu werden, schlussendlich aber auch einsehen, dass das nicht alles ist.


    Fand den Film sehr gut und kann ihn nur weiterempfehlen.

  • Venom

    Ranku hat dazu schon eine tolle Rezension geschrieben

    Noch mal ein Zusammenschnitt des Inhalts im Spoiler, wer lesen will


    Der Film brauchte etwas über ne halbe Stunde, bis er an Fahrt aufnahm. Eddies Lebens- bzw. Leidensgeschichte hat mich kaum mitgenommen und es lag auch daran, dass die Figur kaum Tiefe hatte. Was aber nicht heißt, dass Eddie als Charakter schlecht war, nur eben glaubte ich es ihm nicht, dass er leidet, warscheinlich wegen den freundlichen Augen und Lachfältchen des Schauspielers ^^
    Als Venom dann auf der Bildfläche erschien, bzw. Schleimteile davon und dieses Alien zu sprechen begann.... da dachte ich so "Was, Batman?!" Diese tiefe Stimme passt mal so gar nicht (so wei bei Batman auch) aber das, was Venom sprach, war böser Humor und echt unterhaltsam ;) Witzig fand ich auch die Szenen mit Eddies Fressanfall oder wie Venom reagierte, als Eddie ihn "Parasit" nannte. Auch ein Alien kann mal aus der Haut fahren XD

    Das Ende ist warscheinlich wieder die Einleitung für Teil 2, 3 oder 4 - keine Ahnung, kenne den Comic dazu nicht. Jedenfalls hat mich dieser Film eine Stunde gut unterhalten :)


    Pokemon - Die Macht in uns

    Diesen Kinofilm habe ich nun auch nachgeholt. Der Zeichenstil hatte mich schon im Ankündigungstrailer beeindruckt und ich finde den Film technisch toll ausgearbeitet. Die Geschichte war zwar interessant und wieder

    aber irgendwie hat mich der Vorgänger "Du bist dran" mehr unterhalten mit der Geschichte um Marschadow. Warscheinlich aus Nostalgiegründen oder mit der Szene, wo sich Ash von Pikachu abwandte... Jedenfalls kamen mir da in der Schlüsselszene wieder die Tränen hoch. Bei dem aktuellen Film dagegen nicht und ich kochte mir nebenbei sogar Mittagessen ^^

    Die Idee mit den verschiedenen Charakteren, die eben "Die Macht in uns" suchen und auch finden, war vom Ansatz her super aber so richtig überzeugt hat mich nur der Opi mit seinem Mogelbaum.

    Ich fand es zudem etwas irritierend, dass die Hauptcharaktere oft gerötete Wangen hatten. Ist aber Geschmackssache :)

    Einmal gesehen - reicht! So meine Meinung.

  • R.I.P.D. - Cops auf Geisterjagd


    Haha, Filme von denen man absolut nix erwartet und die sich dann als garnichtmal so schlecht herausstellen, mag ich immernoch am liebsten. :love:

    Cop Nick Walker wird im Einsatz von seinem Partner erschossen und anstatt einfach nur tot zu sein, findet er sich im Dienst des R.I.P.D. wieder, wo er von nun an Dämonen bekämpft, die sich als Menschen tarnen... Das Ganze würde ich als eine gute Mischung aus Men in Black und The Frighteners bezeichnen, ziemlich witzig umgesetzt und durchaus unterhaltend.

  • Vanilla Sky (2001)


    Kam gestern spät abends, ich kannte ihn natürlich und mochte ihn immer, aber hatte ihn glaube ich nie ganz gesehen oder wusste es nicht mehr.

    Ein sehr tiefgründiger und psychologischer Film, und sehr traurig. Vermittelt viele Weisheiten des Lebens - "Konsequenzen David" -, über die Kleinigkeiten die oft entscheidend sind und falsche Entscheidungen. Die schauspielerische Leistung der Hauptschauspieler (Tom Cruise, Cameron Diaz, Penelope Cruz) war sehr gut, und ganz wichtig für die Atmosphäre des Films ist die grandiose Musik. Ein Film der mich zum (noch mehr) Nachdenken bringt, und nachwirkt.

  • Friedhof der Kuscheltiere (2019)

    Da ich weder das Buch, noch den alten Film dazu kenne, ging ich ohne weiteres Vorwissen in die Vorstellung. Wollte mich halt mal wieder Gruseln ^^


    Zur Geschichte:

    Eine 4köpfige Familie zieht in ein idyllisch liegendes Häuschen im Walde, um vor dem Alltagsstress und - wie man später sieht - vor traumatischen Kindheitserlebnissen der Mutter zu fliehen. Alles wirkt harmonisch, das Paar versteht sich prima, das Häuschen ist hübsch, es gibt einen netten Nachbarn nebenan aber was die Familie nicht weiß, ist, dass das Grundstück auf ehemaligem Indianergebiet liegt und sich im Wald ein Tierfriedhof befindet - ein Ort, wo Kinder ihre geliebten Haustiere in einer Art Prozession beisetzen. Eines Tages wird der Kater der Familie überfahren und später vom Vater und Nachbarn im Wald vergraben. Am nächsten Morgen ist der Vierbeiner wieder zurück - leicht blutverschmiert, mit zotteligem Fell und einem gesteigerten Aggressionsverhalten. Als die Tochter der Familie in einen tragischen Unfall verwickelt wird, beginnt das idyllische Familienglück zu bröckeln.


    Fazit:

    Der Film stimmt schnell auf das richtige Feeling ein: Vorblende mit einem verlassenen Haus, blutverschmierte Abdrücke an Veranda und Autotüren und bald folgt eine Szene der Nachbarskinder in ihrer Prozession Richtung Waldfriedhof. Das kurbelt natürlich erst mal das Interesse an und man lässt sich vorweg gerne auf das Familien-Idyll-Geplänkel ein. Spannend fand ich die Vorgeschichte der Mutter, die immer allgegenwärtiger wurde (und fast schon einen Extrafilm verdient hätte^^)

    Als der wiederkehrende Kater auftauchte, war vieles vorhersehbar und ungefähr 20 Minuten vor Filmschluß wurde es richtig trashig -_-

    Gegruselt habe ich mich keine Minute lang. Es gab nur einen einzigen "Schock"-Moment und ich sage euch, das gesamte Kino hat in dieser Szene zusammengezuckt - das fand ich soooo genial :thumbsup: Ansonsten hätte ich mir ein anderes Ende gewünscht, ein etwas "glaubwürdigeres" aber auch das versank in Trash und so ging ich mit dem Gefühl aus dem Kino, nur einen halben interessanten Film gesehen zu haben.

  • Da ich weder das Buch, noch den alten Film dazu kenne

    Da tun sich ja wirklich Wissenslücken auf... du bist innerhalb von kurzer Zeit nun schon die zweite Person hier im BB, von der ich gehört habe, dass sie den alten Film nicht kennt (wobei Darklunalion das ja nun offensichtlich endlich geschafft hat). :haha: Würde ich auf jeden Fall mal noch nachholen. Auch wenn er schon etwas älter und nicht ganz perfekt ist, zählt er doch zu den besseren Verfilmungen inklusive Kurzauftritt von Stephen King. Und er hält sich wohl um einiges enger an das Buch, das übrigens auch recht lesenswert ist.