Wenn Bahn-, Bus-, ... -fahren zum Abenteuer wird

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  • Was ich heute nachmittag von halb drei bis sieben Uhr so erlebt habe, will ich keinem gönnen. Das lustige war daran, dass wir ein wahres Abenteuer hatten, aber trotzdem noch nur einer Viertelstunde später als geplant nach hause kamen.


    Jedenfalls haben wir letzte Woche eine Moselradtour von Trier nach Koblenz in 6 Tagen unternommen. Der 6. Tag war heute, wo wir in Koblenz mit der RE5 um 15:16 nach Oberhausen wollten um den Anschlusszug nach unserem Wohnort zu bekommen. Am Bahnhof ging der Horror schon los. Und zwar ist nämlich ein ICE ausgefallen, der eigentlich in die Ecke bei Bremen, Hamburg, Wuppertal, Berlin etc. fahren sollte. Wir waren zwar die ersten im Zug, aber er wurde sehr voll. Nicht nur wegen Berufsverkehr undso, sondern auch die Fahrgäste, die wegen dem ausgefallenen ICE bis nach Köln mussten, um von da aus mit dem ICE-Zug nach Schlesig-Holstein und weiter zu fahren. Und eine Bombentemperatur von 43 Grad Celsius im Zug machte es nochmal ne Nummer schlimmer. Die Fahrt an sich war okay, bis auf die Brülle-Hitze. Unmittelbar vor Köln hielt der Zug auf offener Strecke. Grund: In Köln-Deutz am Bahnhof sind ein paar Blödmänner auf die Gleisen gesprungen. Und so musste der komplette besagte Bahnhof gesperrt werden. Der Zug ist bis zum Kölner Hauptbahnhof vorgefahren und stand erstmal eine Viertelstunde da. Dann kam die Durchsage, dass der Zug umgeleitet wird und ohne Stopp nach Düsseldorf fahren sollte, um dann weiter nach Oberhausen zu fahren. Und nochmal kam es anders. In Düsseldorf mussten alle Fahrgäste den Zug verlassen. Und wir hatten natürlich die Arschkarte, weil wir, wie gesagt, bis Oberhausen durften. Aber ein weiterer RE5-Zug fuhr dorthin, der allerdings 20 Minuten Verspätung hatte. Also haben wir uns nicht beeilt, biss dann wieder der Fahrplan über den Haufen geworfen wurde. Denn der RE5-Zug, mit dem wir weiter fahren sollten, wurde ebenfalls abgesagt und so haben sie uns einen Zug vorgeworfen, der noch sehr schnell kam. Mit unseren Fahrrädern standen wir ganz vorne bei der Lok. Doch wo war der Fahrradwagen? Na, ratet mal. Ganz hinten am Ende des Zuges. Und so mussten wir mal eben 50 Meter rennen um unsere Fahrräder einzuladen. Und der Schaffner hat genau gesehen, wie wir noch in den Zug gestiegen sind mit unseren Rädern und hat den Zug trotzdem freigegeben. Wenigsens ist der Zug von Düsseldorf zu unserem Wohnort durchgefahren. Warum sind wir trotzdem fast wie geplant angekommen? Joah, der Lokführer ist mit einem Tempo von gefühlten 300-400 gerast. Wenn nicht, noch schneller.


    Das war die Geschichte. Es war der Horror, wenn man es aber anders sieht, ein Abenteuer

  • Wir schreiben den 03. Jan 2013
    es ist abends und ich bin auf dem rückweg von Mainz wieder zurück in mein Kleines Kaff (es waren immerhin 7 Stunden Fahrt mit dem Regionalverkehr, Fernverkehr war mir zu teuer) gewesen. Natürlich mit der letzten verbindung, die an diesem tag durchfahren würde bis zu mir nach hause, also bei der ich nicht stranden würde..
    jaha, denkste.. Die erste Etappe nach Koblenz verlief ohne probleme, doch auf dem weg von Koblenz nach Düsseldorf hielt der zug auf einmal mitten auf dem feld. und nichts tat sich mehr. Diagnose: Selbstmord auf den schienen, verzögerung 10min.
    nachdem die 10min dann 2mal rum waren, kam die durchsage, dass alle Fahrgäste zu den Haltestellen bis Bonn Hbf aussteigen sollten, und den Schienenersatzverkehr nutzen sollen. Alle anderen sollten sitzen bleiben. nochmal 20min später sollten wir dann alle raus. Mit dem SEV fuhren wir dann 2 Stationen um da in eine Bimmelbahn nach Köln einzusteigen. von Köln aus musste ich mir dann eine Verbindung suchen.. bis nach hause wäre ich mit dem zug sowieso nicht mehr gekommen, weil es zu spät war.. ich sah also zu, wie ich nach Bielefeld komme.. nachdem ich dann auch in Köln wieder mit verspätung weggekommen bin und in Hamm grade noch meinen anschluss erwischt habe, und in Bielefeld ankam musste ich dann meine eltern anrufen, weil zu mir nichts mehr fuhr. die kamen dann mit großer begeißterung an und holten mich ab. 45min später war ich dann zuhause.. was für ein tag x.x

  • Ich werde hier mal wieder reinposten. Ist ja voll nix los hier. Jedenfalls sage ich dazu, dass der schlimmste Tag (im Sinne von Verspätungen und Ausfällen) mein erster Schultag am Berufskolleg war. Ich sage schonmal im Vorraus, das ich um Viertel nach elf frei hatte, ich war aber erst um 3 Uhr nachmittags zuhause. Nach der Schule bin ich noch mit ein paar Kollegen in die Stadt, wo die Schule ist, nach Burger King, Rewe und dann um 1 Uhr wollte ich nach hause. Der Zuge hatte erstmal 45 Minuten Verspätung. Super!, dachte ich mir. Ich hatte schon überlegt mit dem Bus nach hause zu fahren, aber da wäre ich auch erst um drei Uhr zuhause gewesen. Dann sitze ich da eine Viertelstunde, kam die Durchsage, dass mein Zug ausfällt und ein Ersatzzug kommt. Dieser sollte in meinem Wohnort halten. Zur Sicherheit habe ich am Bahnsteig bei einem Schaffner, der zufällig da war gefragt. Man kann den Fahrplänen der deutschen Bahn heuzutage nicht immer trauen. Dachte ich mir, endlich nach hause zocken. Und dann ist der Ersatzzug auch noch ausgefallen. Der Zug, der nun um zwei Uhr fahren solle, hatte auch nochmal Verspätung. Um etwa viertel nach zwei kam er, ich steig ein und chille. Nach etwa 10 Minuten stehe ich auf und sehe, wie der Zug an meinen Wohnort vorbeifährt ohne zu Halten. Eigentlich sollte dieser Zug (laut Fahrplan am Bahnhof) in meinem Wohnort halten. Hab ich erstmal den Schaffner, der vorbeikam, angesprochen. Der meint nur, dass das so beabsichtigt ist. Er meinte auch, dass der Zug nicht mehr da hält, die Fahrpläne haben sich geändert. Dann habe ich natürlich darauf bestanden, dass der Zug immer dort hält, wenn nicht soll der Fahrplan mal aktualisiert werden. Ist im übrigen bis heute noch nicht geschehen. Hab ich den Schaffner erstmal zur Schnecke gemacht, dass sie keine Rücksicht auf Berufsschüler nehmen, die nach einem stressigen Schultag endlich chillen wollen, aber ihr Zug nicht überall hält (nicht an ihrem Wohnort). In meinem Wohnort hält der Zug nur alle zwei Stunden. Ich sagte dem Schaffner außerdem, dass der Lokführer sich die zwei Minuten nehmen kann, in meinem Wohnort zu halten. Während ich mit dem Schaffner diskutierte, hielt der Zug am nächsten Bahnhof. ich sagte dem Schaffner noch, dass der Fahrplan so, wie er ist, einfach bescheuert ist und dass er geändert werden soll. Dann bin ich ausgestiegen und wollte nun zurück zu meinem Wohnort fahren. Zur Sicherheit guckte ich auf meinem Handy im Internet nach. Zum Glück stand da, dass er in meinem Wohnort hielt. Und der Zug hatte natürlich Verspätung, 20 Minuten. Aber er sollte ja in meinem Wohnort halten. Das war mir wichtig. Das tat er auch, aber erst, nachdem der Blödmann von Schaffner merkte, dass er mal bremsen sollte. Denn er hat scheinbar gepennt. Der Zug hielt zwar in meinem Wohnort, aber etwa 200 Meter vom Bahnhof entfernt neben dem Wald. Ich bin froh, dass ich trotzdem halten konnte. So hatte ich nämlich auch einen kürzeren Fußweg nach hause lol.


    Fazit: Der Fahrplan kotzt mich an. Hier wird keine Rücksicht auf Schüler genommen, deren Zug durch den gewünschten Wohnort durchfährt.

  • Als täglicher Bahnfahrer bin ich ja leider schon einiges gewohnt in Sachen Verspätung etc. aber als ich dieses Jahr zum Championsleague Achtelfinal Spiel zwischen Bayern München und Arsenal FC mit einem Freund gefahren bin, hat es dem ganzen nochmal die Krone aufgesetzt. Am Bahnhof angekommen und zum Gleis gegangen, an dem der Zug abfährt ist das Erste, was man sieht, dass auf der Anzeigetafel steht: RE 1XXXX nach Koblenz 20 Minuten Verspätung. D.h. den Anschlusszug würden wir schon mal verpassen. Dann zum Serviceschalter gegangen und gefragt, wie es denn mit den weiteren Zügen nach München aussieht. Der Anschlusszug hatte auch eine Stunde Verspätung, also würden wir den noch bekommen. Allerdings würden wir dann den ICE in Mannheim nicht mehr erreichen, der direkt nach München fährt. Immerhin wurden uns dann schnell Tickets für einen späteren Zug gegeben. Aus den zuerst angekündigten 60 Minuten Verspätung wurden dann 75 Minuten und wir hatten echt Glück, dass wir beim umsteigen nicht das Gleis wechseln mussten. Insgesamt kamen wir dann mit 2h Verspätung an und waren im Nachhinein doch noch froh, dass wir uns entschieden hatten mit dem früheren Zug zu fahren, weil wir sonst wohl die komplette 1. Halbzeit verpasst hätten.
    Bei der Rückfahrt dann fast das gleiche Spiel. Der Zug, der in München gegen 03:30 abfahren sollte hatte dann wegen technischen Problemen auch ca. 30 Minuten Verspätung, aber glücklicherweise mussten wir am nächsten Bahnhof sowieso 45 Minuten warten. Nachdem dieser Zug ausnahmsweise mal pünktlich war, mussten wir am letzten Bahnhof wieder eine Stunde länger als geplant warten und kamen dann immerhin nur mit einer Stunde Verspätung zu Hause an. Man muss dazu sagen, dass es zu der Zeit war, als es ziemlich kalt war und ab und zu mal geschneit hatte, aber solch ein Chaos trotzdem inakzeptabel ist.

    Aus einer anderen Zeit
    Suche Gegner für DPP 2on2 OU. Bei Interesse bitte einen GB Eintrag hinterlassen.

  • Da auch ich täglich busfahren muss, ist mir auch schon so einiges passiert. Mal musste ich eine Stunde da warten, dann da, usw. Doch einmal bin ich zur Schule gefahren. Als Busfahrer hatten wir offensichtlich einen Anfänger, da dieser Begleitung von einem erfahrerenen Busfahrer hatte. Nun hatten wir die Situration, dass wir einen unerfahrenen Fahrer und eine extrem vereiste Straße hatten. Ich könnt euch sicher denken, was passiert ist, als eine Kurve kam: der hintere Teil des Ziamonikabusses schleuderte direckt in den Garten, zerstörte den Zaun und wurde von ihm angehalten. Selbstverständlich fuhr der Bus nicht weiter, also saßen wir sehr, sehr lange fest, während zwischen drin Polizei, usw kamen und mit dem Busfahrern geredet haben. Dann hieß es mal, eon Bus würde kommen, alle sond rausgerannt und haben draußen in Schnee und Eis gewartet, bis die Ansage kam das doch keiner käme, also mussten alle wieder rein -.- Nach einer halben Ewigkeit jedoch, kam ein Ersatzbus und fuhr uns zur Schule. Das Gute: wir haben den Großteil meines Hass-Faches verpasst :yeah:

  • Hach ja, Geschichten von der Bahn... :D


    Erst letzte Woche war ich auf Sylt im Urlaub und bin von dort aus mit dem Zug wieder nach Greifswald gefahren. 7h, 3x umsteigen. Da ich 900km von meinen Eltern entfernt wohne, bin ich lange Zugstrecken gewohnt und habe damit kein Problem. Nur die Bahnfahrt war irgendwie verrückt.
    Von geschlagenen 4 Zügen ist nicht ein einziger planmäßig gefahren. Die ersten drei waren verspätet, die beiden letzten (zusätzlich) noch auf ein anderes Gleis verlegt. Der Witz an der Sache: Ich bin trotzdem noch pünktlich angekommen. Zwei der Züge haben ihre Verspätung wieder rausgeholt und beim dritten war es egal, weil ich da längeren Aufenthalt hatte als der Zug Verspätung.


    Eine andere, lustige Geschichte:
    Ich fuhr mit dem Zug nach Dresden. Kurz vorm Dresdner Hauptbahnhof...
    Durchsage: "Wir erreichen in Kürze Leipzig Hauptbahnhof!"
    Fahrgäste im Zug: "?!?! Was?!"
    Pause.
    Durchsage: "Ähm, Dresden Hauptbahnhof!!!"
    Fahrgäste im Zug: *Puuuuh*


    Auf dem Rückweg von Dresden aus wieder heim; fast im Bahnhof Anklam (eine Station nach Pasewalk), Durchsage.
    Durchsage: "Wir erreichen nun Pasewalk!"
    Fahrgäste im Zug: "?!"
    Mikro noch aktiv, unverständliches Gemurmel im Hintergrund.
    Durchsage: "Ich bitte um Entschuldigung, wir erreichen Anklam!"
    Fahrgäste im Zug: "..."
    Durchsage weiter: "Ich, äh... [Pause] Wir verabschieden uns... [Pause] von allen Fahrgästen, die, äh, ähm, hier, äh, aussteigen! [Pause] Wir... bitten... die E-, die Verspätung zu entschuldigen und... [Pause] wünschen... Ihnen... einen guten... Nachhauseweg!"
    Fahrgäste im Zug: ...schallendes Gelächter...


    Und noch eine Geschichte aus dem Busleben...
    Bei einer Freundin war ein größeres Treffen geplant. Ich musste mit zwei Bussen fahren und am Busbahnhof (gleichzeitig S-Bahnhof) umsteigen. Ich hatte mich dort mit einer Freundin verabredet, die mit der S-Bahn kam, wir wollten dann zusammen mit dem zweiten Bus weiterfahren. An unserer Haltestelle wollte uns die Gastgeberfreundin dann abholen. Gut, wir sind Mädels, wir reden viel. Wir setzten uns also so, dass wir die Anzeigetafel der nächsten Haltestellen lesen konnte, um unsere Haltestelle NICHT zu verpassen.
    Ihr könnt euch vorstellen, wie lange wir ausgelacht wurden, als wir selbstverständlich in unserem Erzählwahn die Haltestelle verpasst haben und die Freundin blöd an der Haltestelle stehen ließen :thumbsup:

    :heart: NidoqueenBrutalandaTogekissMiloticGlaziolaAltariaTengulistPampross:heart:
    Derzeit Parallelspielen von Gen 6 und 7... Endlich mal alles inkl. Poststory durchspielen. :ugly: Übersicht mit Storyteams im Profil.

  • Fahrtstrecke: Bern - Koblenz
    Erstaunlicherweise sind die Verbindungen in der Schweiz super und dort hat man eigentlich, sofern ich das beurteilen kann, nie Probleme mit Verspätungen. Na gut, mein erster Zug in Bern fiel aus, aber keine Ahnung, war gut so. XD Hab eine spätere Verbindung genommen. Somit kam ich pünktlich in Basel (Schweiz) an und hatte genügend Zeit zum umsteigen. Als nächstes musste ich in Mannheim umsteigen und der ICE kam auch pünktlich dort an. Weiter sollte es mit einem EC gehen, der erstmal schöne 15 Minuten (hallo DB!) Verspätung hatte. Auf einmal hieß es in der Durchsage, dass der EC auf Gleis 8, statt auf Gleis 3 reinkommen würde, was mich ziemlich nervte, da ich mich eigentlich darüber freute, keinen Gleis wechseln zu müssen, naja auf zu Gleis 8! Dort angekommen habe ich erstmal die Wartezeit von 20 Minuten + 15 Minuten Verspätung mit ein wenig DS spielen überbrückt. Als die Zeit dann um war und der EC eigentlich schon hätte im Gleis eingetroffen sein, gab es eine weitere durchsage, dass der jetzt doch auf Gleis 3 käme (SUPER!). Kurzstrecken-Sprints sind toll, aber mit Gepäck und gefülltem Bahnhof etwas stressig. Irgendwie hab ich es noch gerade so in die Bahn geschafft und konnte dort durchschnaufen. Zu der Zeit gab es eine Verspätung von ca. 20 Minuten. Das beste kam dann in/vor Worms... Laut Durchsage um 17:56 Uhr, sollten wir um 18:00 Uhr in Worms eintreffen, sollten... Wirklich in Worms waren wir erst um ca. 18:10 Uhr, löl. Aus vier mache vierzehn, 30 Minuten Verspätung. Ab da hab' ich nicht mehr wirklich mitverfolgt, wie sich die Verspätung immer weiter hochschraubte, bis ich dann letzten Endes mit einer gesamt Verspätung von einer Stunde in Koblenz eintraf. o/


    Lange lebe die Deutsche Bahn! -.-

  • Haha hier gibt es ja wirklich einige interessante Geschichten :)


    Ich selbst komme ebenfalls aus der Schweiz und ja, eigentlich läuft die Bahn hier ziemlich gut, jedenfalls wenn man es mit anderen Ländern vergleicht. Allerdings hab ich dennoch das Gefühl, dass es die letzen Wochen wirklich zu sehr vielen Problemen kam, Ausfälle, Verspätungen... und ich fahre jeden Tag mit der Bahn!


    Für mich ist Bahn fahren einfach Alltag, da meine Uni in Zürich und somit 2 Stunden von meinem Wohnort entfernt liegt.
    Von daher... ja man erlebt wirklich einiges in der Bahn, umso mehr, wenn man regelmässig und oft mit ihr unterwegs ist.
    Nebst Verspätungen und anderen Dingen, ist mir besonders ein Ereignis im Gedächtnis geblieben:


    Ich sass im Zug von Zürich nach St.Gallen, war eigentlich alles ziemlich normal. Ich sass im oberen Stockwerk und konnte von unten nur hie und da etwas Gepolter und Gefluche hören, aber daran bin ich eigentlich schon gewohnt... viele Kiddies lassen gern mal etwas die Sau raus, um cool dazustehen und ihren Standpunkt zu vertreten, also dachte ich, dass es diesmal wohl genau so was sein würde. Tja, falsch gedacht!



    In Winterthur blieb der Zug dann stehen... länger als gewohnt.
    1. Durchsage: Aufgrund eines Problems verzögert sich die Weiterfahrt um einige Minuten.


    Schön und gut, wartet man eben ein bisschen. Derweilen von unten wieder Geschrei und Gepolter, worauf ich langsam etwas stutzig wurde und auch die anderen Fahrgäste. Nur knappte 2 Minuten später, kam die nächste Durchsage, dass sie ein Problem mit einem Fahrgast hätten..


    2.Durchsage: Geschätzte Fahrgäste, aufgrund eines Angriffes auf unser Zugpersonal können wir zur Zeit nicht weiterfahren. Die Bahnpolizei wurde verständigt, wir bitten sie ruhig zu bleiben und ihre Plätze nicht zu verlassen.
    Ja... der Kerl, der das Zugpersonal angegriffen hatte, war unter mir im unteren Stock... nach etwa 10 Minuten tauchte die Polizei auf und verhaftete ihn nach mehreren Versuchen ihn zu beruhigen, keine Ahnung was der hatte, vermutlich zu viel getrunken.


    Jedenfalls konnte unser Zug dann nicht weiterfahren... warum auch immer, es war immerhin nicht der Zugführer, der angegriffen wurde, aber ich bin ja nur Passagier xD
    Mein Sitznachbar meinte am Ende nur noch: "Hölle, klingt ja so als hätte jemand den Zugführer entführt und verprügelt, dass wir nun auf den nächsten Zug umsteigen müssen."

  • Wenn die DB (Daheim Bleiben) mal was richtig macht, ist es wieder falsch.
    Ich als Schüler, der nur 2 (!) Stationen mit der S-Bahn München fährt, muss sich einiges gefallen lassen.


    Das Winterchaos letztes Jahr war das SCHLIMMSTE, was ich jemals erlebt hatte.


    Es war 8:00, ich hatte Freistunde und wartete ganz gechillt am S-Bahnhof, als folgende Durchsage kam:


    Liebe Fahrgäste: Die S3 nach Mammendorf, Abfahrt 8:03, wird voraussichtlich 20 min später kommen.


    Da dachte ich mir`"schei*e" und nu. Mama war am arbeiten, genug Gel fürs Taxi war auch net und keine gescheide Busverbinden zur Schule.


    Als dann die zweite Durchsage kam, waren meine Hoffnungen, jemals in die Schule zu kommen zerschmettert:


    Achtung Fahrgäste: Die S3 Richtung Mammendorf, Abfahrt 8:03/8:13 fällt aus!


    Und die dritte Durchsage, machte mir mehr Hoffnungen:
    Liebe Fahrgäste: Die S3 ... Abfahrt 8:23 wird voraussichtlich 5 min später kommen.


    ...


    Als ich dann am Zielbahnhof ankam, war es 8:35 und bitter kalt und musste mich sputen, damit ich in Schule komm.


    Fazit: Die Deutsche Bahn ist ZU DUMM, ihre Weichen/Gleise aufzuheizen und die Fahrer sind so dumm, dass sie immer wieder vergessen, ihren Rollsand zu streuen.


    Und noch unfreundlich dazu.


    Ich fuhr nach München, um mir die Stadt mit der ÖPNV anzugucken, als ich in Gröbenzell bemerkte, dass Volldeppen, die Lichtschranke blockierten. Ich dachte mir nichts, aber der Fahrer in einem Ossiakzent: JETZT GEHTS MAL VON DER TÜR WEG, Verdammte ... .


    Ehm Hallo, geht's noch. Man kann doch die autodurchsage laufen lassen, aber so?!?
    Ne.


    Ich bin mit Deutscher Bahn durch.

  • Also ich habe aus irgendeinem Grund immer das Glück, wenn ich mit einem Zug fahre, hat der grundsätzlich eine Verspätung, sodass ich fast immer den Anschlusszug verpasse.
    Es gab auch Momente, da wollte ich mit einem Zug fahren und die Leute wollten mir zu Füßen liegen und sprangen vor den Zug, sodass er Ewigkeiten Verspätungen hatte! -.-
    Ich hatte aber keinen gesehen gehabt, der Selbstmord begannen hatte, nur durch Durchsagen gehört. Aber immer, wenn ich mal wohin wollte...
    Oder haben die sich gekillt, gerade weil ich mit dem Zug fahren will? ;D Mein Vater arbeitet bei der Bahn und er sah so etwas öfters..... :blerg:
    Hm...in Braunschweig am Bahnhof gab es mal eine Durchsage, dass der Bahnhof wegen einer Bombenentschärfung evakuiert werden musste! :ugly::ugly:
    Ich dachte, ich höre nicht richtig, lol. Da hatte man aus dem Krieg noch Bomben gefunden... O.O


    Edit: Ah, lustige Geschichten!
    Als ich im Zug nach Trier saß kam eine Durchsage und irgendwie musste der Schaffner etwas falsches gesagt haben, jedenfalls sagte er nach dem Satz noch: "Scheisse ey!"
    LOL


    Und das Beste war im Bus....der ganze Bus hat gelacht, das wäre filmreif gewesen! Schade, dass ich es nicht gefilmt habe...
    Jedenfalls war es früh am Morgen, halb 7 ca. und ich saß im Bus und wollte (eher musste *hust*) zur Schule fahren. Wir halten an einer Haltestelle an und die Leute steigen ein, nur ein Geschäftsmann findet seine Fahrkarte nicht. Und aus irgendeinem Grund zog der seine Hose runter! Der ganze Bus hat geklatscht und gejubelt und ich dachte ich kotze vor Lachen, lol. :ugly:
    Der Typ hatte sich natürlich aufgeregt gehabt wie sonst etwas und seit dem Tag habe ich den nie wieder gesehen, haha!

  • Ich hatte stets das Glück, in 'nem kaputten Bus zu sitzen, wenn's auf Klassenfahrt ging.


    Das erste Mal ging's nach Dresden, im Sommer, 40°C im Schatten. Wir standen also an einer Raststätte als der Busfahrer merkte, dass wir 'nen Platten haben. Die Raststätte war so wunderbar, dass wir kein Stück Schatten hatten und auch nicht wie sonst 'nen Mc Donald's o.ä. um die Ecke hatten, um sich mal ein Eis oder so zu holen. Wir saßen da bestimmt 4 Stunden in der prallen Sonne (ein Klassenkamerad war so clever, barfuß auf dem Teer zu laufen und sich die Fußsohlen zu verbrennen) und hatten NICHTS, was Abkühlung verschafft hätte.


    Das zweite Mal war aber noch wesentlich schlimmer. Wir waren gerade auf dem Rückweg von der Côte d'Azur irgendwo in der Alm, als der Motor sich verabschiedete. Zusätzlich sollte ich vielleicht sagen, es war ca. 2 Uhr morgens in der Nacht von Samstag zu Sonntag, Happy Birthday, finde da mal in der größten Pampa Europas 'nen Ersatzbus, der uns weiterfährt.
    Wir hatten "Glück", als gegen 7 ein Abschleppauto vorbeifuhr und der Fahrer so nett war, uns zumindest von der Straße zu bringen - ab zu Mecces, erstmal frühstücken. Irgendwann gegen 9, halb 10, hatte sich ein Ersatzbus aus der Region gefunden, der uns die Hälfte der restlichen Strecke fuhr, zeitgleich ist einer unserer Linienbusse zum Treffpunkt losgefahren, sodass wir dann bei Dessau umsteigen konnten. Aber ehrlich, die restlichen Stunden in einem engen Linienbus zu sitzen, wo man schon 30 Stunden in anderen Bussen saß............ es hätte kaum schlimmer kommen können.




    Ansonsten bin ich irgendwie immer in der Straßenbahn, vor der gerade ein Unfall auf den Schienen passiert und es dann nicht weitergeht.

  • Mir ist vor ca. 5 Jahren was GANZ blödes passiert:


    Meine Eltern buchen bei Mitterbauer (das ist eine Busfirma) eine Busfahrt durch Norditalien. Dort stand, es wäre ein Omnibus. Der Omnibus stellte sich als ca. 30 Jahre alter VW-Bus heraus. Das ganze verlief relativ Problemlos, bis wir heimgefahren sind: In der Nähe von Venedig kratzt die Einspritzpumpe ab. Um 8 Uhr abends. Der ÖAMTC hatte natürlich keinen Abschleppwagen in der Nähe, jetzt mussten wir bis um 3 Uhr morgens auf den Schlepper warten, der extra aus der Schweiz kommen musste. Und dann, als er endlich da war, durften ich und meine Mama im kalten Bus übernachten, weil im Schlepper kein Platz mehr war. Ungefähr um 13 Uhr kamen wir daheim an.
    Die Moral der Geschicht: Fahr' mit fremden Bussen nicht! :D
    Seitdem fahr ich nur mehr in den Nachbarort mit dem Bus.


    Lg Waffel98

  • Hmm, gibt noch mehr, u.a. machts auch Spass, wenn der Zug stehen bleibt, weil die Leitungen geklaut! wurden. Die Menschen werden wohl immer bekloppter. Mal sehen, ob mir später mal noch was einfällt bzw. was neues dazu kommt.


    Ich höre gern deine Geschichten, aber erstmal bin ich dran.


    Ich bin mit früher mit einen Transsportfirma gefahren.
    s gab Fahrer, die sich eingebildet Michael Schumacher zu sein, aber der Knüller war der Fahrer, der für eine 50km lange Strecke 3 Stunden brauchte, weil er nicht wusste, wo es lang geht. Letztendlich sind wir 150km im Kreis gefahren,
    Der daa ist auch der Knaller, de wollte nicht schneller als 20km/h fahren, weil er der Meinung, es sei ok so.
    Dann gab es noc h Bruno, der Meisterjäger. Er bringt mich nach Hause, Mein Hund läuft frei rum, begrüßt mich, dan n knurrt er mein Fahrer an.
    Der schreit um Hilfe und so. Sonst war er immer mutig, erzählte von der Großwildjagd


    das waren Taxifahrer zu eine Zeit, wo Handys und Navis noch ein Traum war.

  • servus leude im spätsommer 2012 war ich mit einigen kollegen in hamburg unterwegs um uns mal einen netten tag zu machen. die hinfahrt mit der bahn verlief relativ entspannend und ich hatte eine vielzahl von konversationen bei denen die intention ihrer bahnfahrt immer wieder im fokus meiner fragen war. nachdem der hamburg aufenthalt dann komplett ausgeartet ist und wir uns einer gruppe personen die einen junggesellenabschied angeschlossen haben fuhren wir gemeinsam zurück in unsere heimat was ungefähr aufm gleichen weg war. im zug selber wurden dann direkt einige hopfenhaltige erfrischungsgetränke geöffnet und in rekordzeit verzehrt bis dann der herr kartenkontrolleur meinte dass dies leider nicht gestattet war. nachdem wir eingewilligt hatten ging es komischerweise 5 min später weiter. als dann das zweite mal ermahnt wurde da sich das noble erfrischungsgetränk ausversehn auf dem bahnboden ausgebreitet hatte musste eine vielzahl der partymeute dann 40 euro löhnen was in einigen augen jetzt die berechtigung zum weitermachen bedeutete. die fahrt dauerte eine weile und i-wann war der vorrat auch aufgebraucht und neue aktivitäten wurden gefunden wie z.b. personen in das gepäckfach zu stopfen um die funktionalität und den platz den diese fächer fassten auszutesten..das unterfangen war allerdings nicht sehr erfolgreich. i-wann war die fahrt auch vorbei und ein schöner hamburg-ausflug blieb uns allen in errinerung