[Kanto] Beginn der Dämmerung

  • Es schien ein ganz normaler Tag in Vertania City zu sein, wäre da nicht dieses große Schild an der Türe der Arena mit der Aufschrift „Heute für Arenakämpfe geschlossen!“ gehangen. Aufgeregtes Gemurmel erfüllte das Innere des Gebäudes, in welchem sonst harte Kämpfe ausgetragen wurden, angeheizt von ehrgeizigen Gemütern und großen Träumen, galt diese Arena doch als letzte Hürde auf dem Weg zum Traum aller Träume, dem Einzug ins Indigo Plateau, der Liga von Kanto und Johto, dem letzten großen Schritt auf dem Weg zum Champ.

    Vor nicht einmal vierundzwanzig Stunden war in sämtlichen sozialen Netzwerken und im Radio ein Aufruf geschaltet worden, welcher besagte, dass Professor Samuel, der geschätzte Professor von Kanto und Erfinder des PokéDex, die Hilfe von jungen Trainern bräuchte. Laut den Ausrufen waren wohl einige Pokémon in letzter Zeit gesichtet wurden, welche gewöhnlich in Kanto nur äußerst selten bis nahezu überhaupt nicht vorkamen. Im Auftrag des PokéDex-Projekt würde nun der Professor diesen Umstand untersuchen wollen und benötigte dazu die Hilfe von jungen Trainern, die, so wörtlich „ein Abenteuer nicht scheuen würden und aus tiefer Freundschaft zu ihren Pokémon handeln würden“. Diejenigen, die bereit wären, sich an diesem Projekt zu beteiligen, versprach der Professor jedem einen eigenen PokéDex, den sie natürlich auch behalten dürften und es gab in den Aufrufen auch indirekte Hinweise auf eine Belohnung.
    Allerdings schien die Aktion doch sehr spontan und der Begeisterung des Professors entsprungen zu sein, denn das Treffen sollte bereits am nächsten Tag um Zehn Uhr früh in der Arena von Vertania City stattfinden.

    Und nun waren sie hier, ob aus Abenteuerlust, Neugierde, Wissensdurst, der Suche nach Herausforderungen oder aus einem Grund, den nur sie allein kannten. Mehr als ein dutzend Jugendliche, denen man zum Teil schon beim ersten Blick auf die Pokémon neben ihnen, da nicht alle ihre Gefährten in den Bällen ließen, dass es sich bei ihnen alles andre als um blutige Anfänger handelte, standen auf dem Kampffeld verteilt und warteten.


    Dann endlich, Punkt zehn Uhr trat Green Eich, der Enkel des berühmten Professor Eichs und Leiter der Arena von Vertania City aus einer Türe, die auf der gegenüberliegenden Seite des Kampffeldes als die Eingangstüre lag. In einer Hand hielt er eine Fernbedienung und nachdem es ruhig geworden war, begann er auch ohne Umschweife zu reden: „Ich danke euch, dass ihr so Zahlreich unserem Aufruf gefolgt seid, auch, wenn dieser extrem kurzfristig kam. Mein Name ist Green Eich und ich bin der Leiter, der hiesigen Arena. Mein Opa kann leider heute nicht hier herkommen, da die Straße nach Alabastia über Nacht unpassierbar geworden ist. Daher werde ich diese Einweisungsrunde auf seinen Wunsch übernehmen. Doch, bevor wir zum eigentlichen Grund, warum ihr hier seid kommen, möchte ich euch etwas zeigen.“ Er wandte sich zu dem großen Monitor, auf welchem bei offiziellen Arenakämpfen oft die Statusanzeige der beiden Kämpfenden und deren verbliebene Pokémon angezeigt wurden und betätigte einen Knopf auf seiner Fernbedienung, worauf sich das Gerät aktivierte. Zu sehen war die Sprecherin der täglichen Nachrichtensendung, welche gerade wohl die Begrüßung hinter sich hatte.


    „Unglaubliches spielt sich momentan auch im Süden Kantos ab. Die Zinnoberinsel, eigentlich mit ihren Heißen Quellen und dem Vulkan einer von Kantos wärmsten Orten liegt auf Eis, und das ist kein Scherz! Vor etwa vierundzwanzig Stunden begann es über der Zinnoberinsel zu schneien und innerhalb von nur zwei Stunden, war die komplette Küste der Insel eingefroren! Sämtliche Schiffe stecken in einer dicken Schicht Eis fest und seit dem ist es mit jeder weiteren Stunde noch kälter geworden. Anhand des Schneesturmes, welcher die Insel fest im Griff hat, ist es weiterhin unmöglich diese durch die Luft zu erreichen, da die Piloten keine ausreichende Sicht haben. Auch sind wegen des Unwetters sämtliche Kommunikationskanäle abgeschnitten, jedoch gelang es Pyro, dem Arenaleiter der Zinnoberinsel kurzzeitig Kontakt zur Außenwelt aufzunehmen. Von Pyro wissen wir nun, dass die Bewohner und Touristen der Insel in die Arena im Innern des Vulkans evakuiert wurden. Auch alle, auf der Insel ansässige Pokémon konnten offensichtlich aus dem Pokémonhaus, der Stadt und des Küstenstreifens in der Arena Zuflucht finden. Pyro und seine Helfer vermuten, dass dies der einzige Ort auf der ganzen Insel ist, der sie vor den eisigen Temperaturen beschützen kann. Wir sind erleichtert, dass er selbst in dieser Situation noch einen Witz auf den Lippen hat, erklärte er uns nämlich, er habe das Gefühl als hätten alle EisPokémon der Seeschauminseln zusammen Eiseskälte auf die Zinnoberinsel eingesetzt. Auch Fuchsania Citiy erreicht uns zudem vor kurzen die Nachricht, dass tatsächlich das Meer bis hinzu den Seeschauminseln komplett zugefroren ist. So etwas ist in Kanto seit Menschengedenken noch nie vorgekommen, allerdings hoffen Experten nun, dass das vereiste Meer sich noch etwas weiter ausbreiten und stabiler und fester wird. In Fuchsania City wird bereits ein Rettungsteam zusammengestellt und einige Experten auf dem Gebiet der Eispokémon mit ihren Gefährten, wie Norbert aus Johto, sollen bereits angekommen oder auf dem Weg sein, um dieser Initiative, welche zu Fuß mithilfe einer Horde Eisresistenter Pokémon so bald wie Möglich mit Vorräten und medizinischer Versorgung zur Zinnoberinsel aufbrechen will, zu unterstützen. Wir halten euch natürlich auch weiterhin auf dem Laufenden…“


    Der Dame wurde das Wort abgeschnitten, als Green den Bildschirm wieder abschaltete. „Ich weiß nicht, wie viele von euch, das schon mitbekommen haben, aber diese Geschehnisse sind ein Teil, warum wir euch heute hier hergerufen haben. Entschuldigt, dass wir nicht von Anfang an mit offenen Karten gespielt haben, aber, wenn wir öffentlich machen würden, was wir wissen, würde wohl alles, was wir tun können, sofort vereitelt“, erklärte er ernst, „Zunächst aber ein paar Grundfakten: Ja, wir wissen, was dort auf der Zinnoberinsel geschieht und ihr wurdet zusammengetrommelt, um dagegen vorzugehen. Uns bleibt leider keine andere Wahl, als euch zu bitten. Ich werde gleich alles genauer erklären, aber vorher eine Warnung: Diese Aufgabe, um die wir euch bitten müssen kann sehr gefährlich werden und weder ich, noch mein Großvater oder irgendjemand anders wird für eure Sicherheit garantieren können. Allerdings könnte es sein, dass es bald allen von uns, wie den Leuten auf der Zinnoberinsel geht, wenn nichts unternommen wird. Daher möchte ich euch nun hier und jetzt, bevor ich weiterrede, dass ihr euch die Frage stellt, ob ihr bereit seid, diese Aufgabe anzunehmen und, ob ihr euch in dieses Abenteuer stürzen wollt, aus dem es vielleicht kein Zurück mehr gibt. Ihr werdet euch nur auf euch, eure Kameraden und eure Pokémon verlassen können und müsst unter Umständen auch gelegentlich im Verborgenen agieren. Zudem habt ihr ja gerade gesehen, mit was wir bitten, dass ihr euch anlegt: die Menschen, die für das Chaos auf der Zinnoberinsel verantwortlich sind, haben innerhalb eines Tages eine komplette Insel als Geisel genommen und werden vor nichts zurückschrecken, bis sie die absolute Herrschaft über ganz Kanto haben.


    Wenn ihr nichts damit zu tun haben wollt, oder euch das alles zu gefährlich ist, verstehe ich das, niemand zwingt euch dazu, doch dann würde ich euch bitten zu gehen und zu vergessen, was ich euch hier erzählt habe. Alle anderen, die bereit sind, diese Bitte, diesen Auftrag anzunehmen, bleiben bitte.“

    OT: So, dann geht es jetzt los^^. Wie ihr seht, habe ich die Einleitung noch nicht vollständig geschrieben, ich glaube, das wäre sonst zu viel geworden. Ihr könnt jetzt gerne eure Charas ankommen und Gedanken über das Gesagte machen lassen.
    (Tipp: Ja in Kanto gibt es öffentliche Verkehrsmittel, haben wir mal so beschlossen ;))
    Natürlich dürfen eure Charas auch schon von dem Schneesturm über der Zinnoberinsel, der seit etwa einem Tag wütet und in dieser Kurzen Zeit schon Teile des Meeres vereist hat, gehört haben, oder sich darüber informiert haben. Falls jemand genauere Hintergrundinformationen für seinen Chara braucht, kann ich gerne angeschrieben werden^^. (Alabastia ist übrigens auch von den Ausläufern des Unwetters betroffen, weswegen der Professor nicht selbst kommen konnte)


    Ansonsten: Auf ein gutes RPG und habt Spaß^^.

    Öffne die Pforte, durchschreite das Tor und betritt eine Welt, wie du sie dir in deinen kühnsten Träumen vorgestellt hast. Eine Welt, in der Wunder Wirklichkeit und Kinder nie erwachsen werden.
    Doch ohne Hilfe werden die Traumlande schon bald vom Albtraum regiert, den die bösartigen Nachtmahre sind mächtiger als je zuvor.


    Das Abenteuer und der Kampf um die Welt der Träume hat begonnen!
    The endless Night of Dreams

  • Warum war er eigentlich hier? Das war die grosse Frage die ihn gerade beschäftigte. Er war schon viel zu früh da, wie hätte er auch anders gekonnt, immerhin wollte er sich so schnell wie möglich einen Blick der neuen Mitstreiter machen. Die Info's und all das darum herum brauchte er nicht wirklich, immerhin gehörte er zu den wenigen die das Ganze am eigenen Leib erfahren hatten. Er konnte Arktos jetzt noch verfluchen für die Kälte die er durchstehen musste. Wer kam denn bitte auf die Idee in einer eiskalten Höhle noch ein wenig die Temperatur herunterzudrehen? Aber das gehörte der Vergangenheit an, jetzt mussten sie langsam mal etwas an der Situation ändern.


    So verging die Zeit endlich und es wurde nach einer gefühlten Ewigkeit zehn Uhr. Und die Show begann. Das einzige seiner Pokémon das er neben sich hatte war sein Elekid welches ebenso geduldig wie Leon darauf, dass es endlich spannend wurde. Dann tauchte auch die Hauptattraktion auf, der Typ der die Arena schmiss und scheinbar der Enkel des Professors war den sie in Alabastia getroffen hatten. Zu seiner Enttäuschung war der Infovortrag noch viel langweiliger als er erwartet hätte. Aber was hatte er auch erwartet, er kannte ja schon alles und was Neues hatte sich auch nicht ergeben. Immerhin hatten sich ein paar Leute gefunden, denn mit denen die noch aus ihrer alten Gruppe stammten, waren zu einer recht beschaulichen Gruppe zusammengeschrumpft, und sie brauchten nun mal dringend neues Frischfleisch. Als der Typ unterdessen auch schon fertig war und den Anwesenden anbot zu bleiben, wenn sie das Abenteuer machen wollte. Aber das ging einfach viel zu schleppend. So bewegte er sich vom Rand des Kampffeldes, auf dem die anderen Standen, und er sich zuvor hingesetzt hatte, wieder in Richtung der Mitte zu den Neulingen. Noch bevor er diese erreicht hatte, klatschte er theatralisch in die Hände und erhob seine Stimme: "So das war ein Wunderschöner Vortrag, aber wenn das so weitergeht, sind wir noch in zwei Wochen nicht wirklich weiter." Er liebte es eben noch immer ein wenig aus der Menge herauszustechen, und sich in den Mittelpunkt zu stellen, und Provokation war halt leider noch immer sehr effektiv um etwas zu beschleunigen. Demensprechend musste er auch nachlegen: "Ich dachte wir müssten uns beeilen, immerhin hat diese Bande," er sprach das Wort so aus, als hätte er gerade etwas wirklich ekliges genannt, "ja schon einen der Vögel, da sollten wir lieber nicht zu viel Zeit verlieren." Vielleicht brachte es ja etwas, wenn das Ganze etwas beschleunigte, und so ein drittes Mal eine Ansprache begann: "Also hat jemand noch Fragen?" Sonst würde er noch irgendwann an Untätigkeit sterben, und das hatte er garantiert nicht vor.


    OT: So dann lasst die Fragen beginnen, und auf ein schönes Spiel

  • Steve war dort wo er nie geglaubt hat einmal hinzugehen, jedoch die Trainer davon träumen dort zu sein. Er war in der Arena von Vertania City, dem letzten halt vor der Siegesstraße und dem Indigo Plateau. Doch wegen einem Kampf war er nicht hier. Wie sollte er auch, selbst wenn er sich für die Arenaorden interessieren würde, er hätte nicht mal einen Orden. Es fing mit einem Rundruf den Steve zufällig in einem Camp von fremden Leuten auf Route 2, die er gerade erst getroffen hatte, hörte. Der berühmte Pokemon Professor Samuel Eich benötigt Hilfe wegen irgendwelchen komischen Sichtungen von Pokemon, welche hier in Kanto eigentlich gar nicht vorkommen dürften. Auf jeden Fall Interessant. Seine Neugier konnte sowas natürlich nicht ignorieren, weswegen er jetzt hier stand und darauf wartete, dass etwas passiert. Um sich noch etwas zu beschäftigen bevor es losging, holte er sein Elezeba aus dem Pokeball. „Was hältst du von diesem plötzlichen Rundruf vom Professor, Lightning?“, fragte Steve sie worauf sie nur ein ahnungsloses „Zeba“ abließ.


    Dem Archäologen wurde es schon fast langweilig, als es endlich begann. Jedoch stand nicht Professor Eich vor der Versammelten Mannschaft sondern ein Junge, der sich als Arenaleiter dieser Arena und Professor Eichs Enkel, Green Eich vorstellte. Er sagte Professor Eich könne nicht kommen, weil die Straße nach Alabastia unpassierbar geworden ist. Dies hatte wohl mit dem plötzlich aufgekommenen Schneesturm auf der Zinnoberinsel, von dem Green ihnen auch ein Bericht zeigte, zu tun. Es sah wirklich schlimm aus. Besonders, da es sowas auf der Zinnoberinsel noch nie gegeben hat. Zum Glück konnten sowohl Pokemon als auch Menschen sicher untergebracht werden. Green schaltete den Bericht aus und fuhr fort. Die hier Anwesenden Trainer sollen also einer gefährlichen Aufgabe begegnen um sowas zu verhindern. Auch einen Pokedex sollen sie bekommen. Nicht unbedingt nötig, aber was solls. Denn wenn niemand was tut wird es überall so schlimm Aussehen. „Es soll zwar gefährlich sein, aber sowas darf nicht die ganze Kanto Region ereilen, wenn nicht sogar die Welt. Lightning, was meinst du?“, fragte er worauf Elezeba ein Geräusch von sich gab was wahrscheinlich so viel bedeuten soll wie „ Stimme zu“. Bevor er jedoch weiter nachdenken konnte, schaltete sich ein junger Mann ein, der das alles, und vielleicht mehr, schon wusste. Immerhin sollten wir ihm Fragen stellen, wenn wir welche hatten. Fragen hatte er nicht wirklich, also wartete er bis andere welche stellten

  • Lenara lehnte an einer Wand und gähnte. Die letzte Nacht war länger geworden als sie geplant hatte, aber sie hatte doch alle wichtigen Besorgungen abschließen können. Ein paar andere aus der Gruppe waren schon da - der Trainer mit dem Garados...Len versuchte sich gerade an seinem Namen zu erinnern als ihr Fukano mit einem leisen Kleffer auf sich aufmerksam machte. Sie blickte zu ihr hinunter und beobachtete, wie es ein kleine Drehung machte. Die Trainerin konnte ungefähr deuten, was ihr Pokemon damit sagen wollte, hob den Blick und sah wie aus einer Tür ein Junge hervor trat. Der Enkel von Professor Eich, der auch ohne Umschweife mit seiner Rede begann.
    Len konnte sich ein kleines "Tss" nicht verkneifen, da ihre Hoffnung auf neue Informationen nicht erfüllt wurden. Die Nachrichten kannte sie schon und der Kern der Sache wurde ich ja schon vorher erklärt.


    Schon beim letzten Mal hatte sie sich bereit erklärt zu helfen und sie würde ihr Wort nicht zurück ziehen. Sie hatte versucht sich so gut wie möglich vorzubereiten, sollte dies nicht reichen, würde sie eben improvisieren müssen.
    Die für sie nicht ganz so packende Rede endete und Len konnte beobachten wie der blauhaarige Trainer in Richtung Mitte des Arenafeldes gingen. Len nahm das als Hinweis sich ebenfalls von der Wand abzustoßen und in die gleiche Richtung zu gehen. So unterdrückte ein weiteres gähnen und gab Fuu ein Zeichen bei Fuß zu laufen. Bei so vielen neuen Leuten und Pokemon, war der Feuertiger sehr aufgeregt und ständig am schauen und schnüffeln. Dennoch gehorchte sie dem Befehl ihrer Trainerin und blieb dicht bei ihr. Angekommen bekam sie den letzten Satz mit "Also hat jemand noch Fragen?".
    Lenara lächelte schief und dachte sich >Ja viele, aber diese Antworten werdet ihr wohl nicht geben...<. Mit einem Kopfschütteln deutete sie an, dass sie vorerst nichts weiter wissen wollte. Während sie auf die Reaktionen der anderen wartete, beobachtete sie ihr Fukano, welches die Nase Richtung des Elezebas streckte und schnupperte. Der dazugehörige Trainer sah aus wie jemand der im Dreck gewühlt hatte - oder zumindest seine Kleidung erweckte den Eindruck. Lenara blickte an sich selbst hinab und stellte fest, dass sie auch nicht unbedingt besser aussah. Mit der vorausliegenden Aufgabe würde da aber keine Verbesserung zu erwarten sein, darum scherte sie sich nicht weiter darum.


    Sie blickte wieder zu dem Blauhaarigen und dann in die Runde um zu sehen ob jemand eine Frage stellte. Sie hoffte nicht, da sie dann endlich los könnten. Bis es aber soweit war konnte sie nochmal versuchen sich an die bisher bekannten Namen zu erinnern.


    OT: So, geschafft :) Freu mich, dass es wieder losgeht.
    Ich bin mir übrigens gar nicht sicher von wem ich die Namen schon weis XD Ich glaube Leons Namen müsste ich kennen aber irgendwie bin ich mir diesbezüglich nicht mehr sicher. Hilfe?
    Ansonsten wirds ein Running-Gag, dass sie ständig Namen vergisst und sich nie merken kann.

  • Luca war total aufgeregt und sichtlich nervös. Noch nie hatte es so etwas gegeben, oder zumindest hatte er noch nie an so einem Treffen - oder wie man das sonst bezeichnen soll - teilgenommen. Er stand da mit Ziggi auf seinem Kopf, welches gerade schlief, und wartete darauf dass etwas passiert. Als dann der Sohn des Professors auftauchte war er überrascht, da er erwartet hatte dass der Professor sie höchstpersönlich empfangen würde, aber dennoch wich seine Aufmerksamkeit nicht. Er wollte unbedingt wissen was hier vor sich geht, denn er hatte nicht den blassesten Schimmer.


    Nachdem die Rede beendet war ging Luca nochmal alles durch was gesagt wurde. Oder zumindest wollte er das, doch eine Person, die die Aufmerksamkeit auch sich lenkte, unterbrach seine Gedanken. Irgendeine Person mit blauen Haaren stieß in die Mitte und laberte irgendetwas bei dem Luca nicht wirklich zuhörte, da er wieder damit beschäftigt war alles durchzugehen dass besprochen wurde und wobei ihn dieser Heini da unterbrochen hatte. Doch schon wieder riss diese Person ihn aus seinen Gedanken. "Noch irgendwelche fragen?", hörte er ihn sagen. Er wollte schon einen seiner sarkastischen Sprüche ablassen und ihn fragen, ob er sich doch bitte bei den Bürgermeisterwahlen so aufspielen könnte und nicht hier, doch dieses eine Mal verkniff er es sich, denn er merkte dass es an dieser Stelle unangebracht wäre, da ihm alle Anderen zu respektieren schienen. Normalerweise würde ihn das eigentlich auch nicht interessieren, aber er wollte dieses eine Mal, bei solch einer - seiner Meinung nach - interessanten und wichtigen Aktion keinen schlechten Eindruck bei den Anwesenden hinterlassen. Er würde sich diese Frage für irgendwann mal aufheben, falls ihn dieser Möchtegern-Anführer mal wieder auf die Nerven ging. Dennoch fragte Luca etwas:"Nun, ähh..." Alle Blicke richteten sich auf ihn und er wurde unglaublich nervös. "Ähm, nun, wie soll es nun weitergehen? Was machen wir jetzt? Teilen wir uns, nun, in Gruppen auf oder so? Ich habe sowas noch nie erlebt" Noch immer schauten ihn alle an. Aber kein Gelächter. "Komisch, so ernst zu bleiben", dachte er sich und erwartete die Antwort dieses... Typen.


    OT: Und somit beginnt mein erstes RPG. Ich hoffe, der Text ist in Ordnung so und ich blamiere mich nicht schon mit meinem ersten Post total :S . Ahja, die Abneigung, die im Text gegen den Blauhaarigen rüberkommt, ist eigentlich nur weil Luca sich gerade - seit langer Zeit - ernsthafte Gedanken über eine Sache gemacht hatte und der Typ ihn dabei unterbrochen hat, und das sogar zwei mal. Deswegen ist Luca etwas pissed. Und gibt es Bürgermeister in Pokemon? Hoffe mal schon ^^
    Dann noch viel Spaß und auf gute Zusammenarbeit/gutes Zusammenspielen (:

  • Passiert hier auch nochmal was? Max stand ganz vorne in der Gruppe junger Leute, Arme verschränkt und ungeduldig mit einem Fuß wippend. Als er gehört hatte, dass der berühmte Professor Kantos die Hilfe von Pokémon-Trainern benötigte, hatte er nicht lange gezögert und sich auf den schnellsten Weg nach Vertania City gemacht.
    Nun stand er hier, mit einem Haufen von Leuten, und dennoch herrschte tote Hose. Mit einem Blick versicherte er sich, dass einer seiner Partner nicht abhanden gekommen war. Sein Pichu, Dash, wuselte allerdings einfach nur zwischen, um und durch die Beine der Anwesenden herum. Einfach weil er es konnte und wahrscheinlich weil ihm einfach genauso langweilig war, wie seinem Trainer.


    Schließlich trat ein Junge hervor, der sich als Green, der Enkel des Professors und als hiesiger Arenaleiter vorstellte. Max schnippte einmal mit einem Finger, und der kleine Elektro-Nager flitzte spiralförmig an seinem Trainer hoch und ließ sich auf dessen Schulter nieder. Nachdem ein Bericht über die aktuelle Lage auf der Zinnoberinsel abgespielt wurde und der Arenaleiter einen sehr kurzen Überblick über die Lage gab, dauerte es nicht lange, bis es den Anwesenden gestattet wurde, Fragen zu stellen.
    Ein paar Trainer murmelten nur zustimmen und einer meinte etwas von einer Bande. Ein anderer Junge fragte irgendwas von Gruppen, aber wirklich Tacheles sprach keiner. „Von was für einer ‚Bande‘ sprechen wir hier eigentlich?“, platzte Max also einfach raus. „Ich bezweifle nämlich, dass die nur Bock auf Ski-Fahren auf der Zinnoberinsel haben, wenn die so ein Chaos anrichten. Da muss mehr dahinterstecken.“ Er grinste selbstsicher. „Kurz und gut: Wen sollen wir fertig machen?“

    OT: Sehr kurzer Einstiegspost, aber geht ja erst los. Auf ein gutes RPG.

    "When you remember one thing, that leads to remembering another and then another and then another. Our memories are connected. Many pieces are linked together like they’re in a chain that makes up each of us."

    - Naminé (Kingdom Hearts - Chain of Memories)

  • Yakuza lehnte sich entspannt an die Wand. Sein Glutexo stand neben ihm und musterte die anderen Pokemon um sich und seinen Trainer herum. Was machte der junge Trainer hier? Nun, seine Neugierde hatte ihn hierher gelotst. Kurz nachdem die Geschehnisse auf der Zinnoberinsel bekannt geworden waren, hatte er im Pokemoncenter mehreren Gesprächen gelauscht, aus denen er erfahren hatte, wie es um die Insel stand. Als Archäologe mit Leib und Seele war sofort sein Interesse geweckt. Vor allem deshalb, weil sich auf der Zinnoberinsel ein DNS-Labor befand, welches er schon einmal besucht hatte. Was war geschehen? Er hatte sich gefragt, ob wohl ein Pokemon für das Chaos verantwortlich sein könnte, doch welches Pokemon war so mächtig? Es gab nur wenige. Als er über den Aufruf des Professors erfahren hatte, stand für ihn sofort fest, dass er sich hier einfinden würde. Die Sache interessierte ihn brennend und dies war die perfekte Gelegenheit, um den Geschehnissen auf den Grund zu gehen. So war er ebenfalls wie viele andere junge Trainer pünkktlich in der Arena von Vertania City eingetroffen, um ja nichts zu verpassen. Wer hätte gedacht, dass er jemals Zutritt zu diesem Gebäude haben würde? Früher, als kleiner Junge, hatte er oft davon geträumt, in der Pokemon Liga zu kämpfen. Doch mit zunehmendem Alter war dieses Interesse kleiner geworden, da die Wissenschaft ihn immer mehr einnahm. Doch trotzdem fühlte es sich so an, als sei ein Traum in Erfüllung gegangen. Nun konnte er immerhin in Zukunft behaupten, dem Arenaleiter von Vertania City gegenüber gestanden zu haben. Auch wenn es nicht zum Kampf war. Das brauchte ja niemand zu wissen. Yakuza grinste. Denn dieser Arenaleiter war es, der aus einer Tür auf der anderen Seite des Kampffeldes trat und das Wort ergriff. Yakuza lauschte seinen Worten und machte sich seine eigenen Gedanken zu dem, was er hörte. Die Bilder, die Green Eich ihnen zeigte, verhiessen absolut nichts Gutes. Gleichzeitig wuchs die Neugierde des jungen Trainers ins Unermessliche. Vor allem als ein blauhaariger Junge sich in die ganze Geschichte einmischte und etwas von einer Bande und einem Vogel quasselte. Was meinte dieser Kerl damit? Hatte etwa doch ein Pokemon mit dieser Sache zu tun? Yakuza stiess sich von der Wand ab und näherte sich nun ebenfalls der Mitte des Raumes. Eines der Fragen, die ihn interessierten, hatte soeben jemand anders gestellt. Nämlich die Frage nach der Identität der Bande, von der gesprochen wurde. Also stellte der junge Trainer die Frage, die noch niemand in den Raum geworfen hatte. "Von welchen Vögeln ist die Rede? Willst du etwa sagen, dass ein Pokemon für dieses ganze Desaster verantwortlich ist?" Der blauhaarige Typ schien eine Menge zu wissen. Wer war er und woher wusste er das alles? Yakuzas Blick wurde etwas skeptisch. Seine Feuerechse war ihm gefolgt und stand nun majestätisch neben ihm. Glutexo wich keine Sekunde von seinem Trainer. Gespannt wartete Yakuza auf Antworten. Doch eines war stand für ihn fest: Was auch immer hier vor sich ging, er würde sich der "Mission" anschliessen, um der Sache auf den Grund zu gehen. Alleine schon deshalb, um das Labor auf der Zinnoberinsel zu retten. Denn für Archäologen war dieses Labor sehr wichtig und spielte eine grosse Rolle.



    OT: Ich freue mich auf das RPG mit euch und hoffe, dass wir viel Spass haben werden. :D

    Mein momentanes Team in Pokemon Y: Glurak - Tauboss - Nidoking - Lucario - Balgoras - Tauros


    Mein Freundescode: 1332-8386-7276

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  • Es waren deutlich mehr Leute da, als Ryner erwartet hatte. Er hätte mit einer Gruppe von etwa der Größe gerechnet, mit der sie schon nach Vertania City gekommen waren, doch es waren deutlich mehr geworden. Naja, eigentlich nicht verwunderlich, wurde doch mit einem harmlosen Pokédex-Projekt geworben. Er selbst jedoch kannte schon im voraus den wahren Zweck des Treffens - schließlich gehörte er zu denjenigen, die bereits von den Geschehnissen auf der Zinnoberinsel erfahren hatten.


    Wenige Minuten nach seiner Ankunft öffnete sich die Tür gegenüber des Eingangs und Green Eich - der Enkel des Professors - hielt eine lange Rede, um die wahren Absichten hinter dem Treffen zu enthüllen. Ryner hörte interessiert zu, musste jedoch enttäuscht feststellen, dass er nicht mehr erfuhr, als er ohnehin schon wusste. Der direkt neben ihm stehende Kirlia wirkte ebenso enttäuscht und zog es vor, sich nach einigen Minuten zwischen den Trainern hin- und her zu teleportieren. Als Green schließlich seine Ansprache beendete, trat ein anderer Mann mit einem Elekid aus der Gruppe hervor und hielt seinerseits eine deutlich aggressivere Ansprache, mit der er auch weitere Informationen über das Geschehen auf der Zinnoberinsel enthüllte. Zum Abschluss bat er dann um Fragen, was Ryner dank seines Wissens aus Alabastia ignorieren konnte. Ein anderer Junge, der anscheinend zu den Jüngsten in der Gruppe gehörte, zeigte ziemlich deutlich seine Unsicherheit, während ein dritter offensichtlich bereits Feuer und Flamme war und nur wissen wollte, wer denn sein Gegner sein würde. Zu diesem Zeitpunkt kehrte auch Kirlia an seine Seite zurück und hörte aufmerksam zu - Informationen über die mysteriöse, feindliche Gruppe hatte nämlich auch er noch nicht viele erhalten...


    OT: Endlich gehts wieder los ^.^
    Auf ein gutes und spaßiges RPG euch allen :)

  • „So sieht also eine Arena von innen aus“, dachte sich Franz, nachdem er das Gebäude betreten hatte. Interessiert sah er sich die Arena und ihre Inneneinrichtung an. Er konnte sich gut vorstellen, dass auf dem Feld, auf dem sich heute die an dem Vortrag interessierten Trainer versammelt hatten, normalerweise Pokémonkämpfe statt fanden, und eine Tribüne für Zuschauer konnte er auch entdecken, auch wenn sich dort heute niemand aufhielt.
    Tatsächlich hatte der zweiundzwanzig Jahre alte Fahrzeugmechaniker gestern im Radio von dem hier statt findenden Vortrag erfahren, und weil er sowieso gerade dabei war, seine eigentlich schon überfällige Pokémonreise endlich einmal nachzuholen, war er kurz entschlossen nach Vertania City gereist. Ein Blick auf die anderen anwesenden Trainer verriet ihm, dass er wohl zu den älteren Zuhörern des Vortrags gehörte. Aber irgendwie hatte er das Gefühl, dass einige von ihnen deutlich mehr Erfahrung bei Pokémonkämpfen hatten als er - aber wo sollte seine Erfahrung auch herkommen, wenn ihm zuerst seine Mutter verboten hatte, auf eine Pokémonreise zu gehen und er nach dem Umzug in die Kanto-Region erst einmal seinen Schulabschluss gemacht und danach bei seinem Vater in die Lehre gegangen war. Natürlich hatte er immer wieder zufälligerweise vorbei kommende Trainer zu einem Trainingskampf heraus gefordert, aber an einen Arenakampf hatte er sich bisher nicht heran gewagt - zumal ein einzelner Orden ohne die Aussicht, irgendwann auch die anderen einsammeln zu können, praktisch nichts wert war.
    Er wurde aus seinen Gedanken gerissen, als Dug ihn auf einmal anstupste und Tux ihm leise „Pliprin!“ zuflüsterte und dann mit einem Flügel auf die gegenüber liegende Seite der Arena deutete. Tatsächlich hatte dort ein junger Mann den Saal betreten, und wie sich heraus stellte, war das der Arenaleiter von Vertania City und gleichzeitig der Enkelsohn des Professors. Er erwähnte, dass er seinen Großvater vertreten würde, weil der Weg von Alabastia über Nacht unpassierbar geworden war.


    Tatsächlich stellte sich bei dem folgenden Vortrag heraus, dass die bei diesem Treffen zu gründende Gruppe ganz andere Ziele verfolgen sollte als in der Ankündigung angegeben. Aber bevor Franz erfassen konnte, worum es bei dieser Reise überhaupt gehen sollte, beendete Green Eich den Vortrag mit einigen Warnungen, nach denen die Reise gefährlich werden konnte. Danach bat der Arenaleiter die Anwesenden noch zu entscheiden, ob sie bei dem Abenteuer mit machen würden und anderenfalls die Arena zu verlassen.
    Diese Aufforderung stellte Franz vor ein unvorhergesehenes Problem: Wie sollte er ohne genauere Informationen entscheiden, ob er jetzt schon gehen sollte Wahrscheinlich würden der Arenaleiter und sein Großvater von allen, die jetzt hier blieben, erwarten, dass sie hinterher auch wirklich mitmachten. Aber auch darauf wollte sich der zweiundzwanzigjährige Trainer mit dunkelblonden Haaren jetzt noch nicht festlegen.
    Bevor er in dieser Richtung allerdings etwas ansprechen konnte, mischte sich ein etwa achtzehn Jahre alter Junge ein und redete irgend etwas von einer Bande und einem Vogel. Wenn er damit gedacht hatte, ein paar fehlende Informationen zu ergänzen, hatte er sich zumindest bei Franz getäuscht, denn der Mechaniker war nun deutlich mehr verwirrt als vor der Bemerkung. Nachdem einige weitere Trainer sich zu Wort gemeldet hatten, ergriff er schließlich doch das Wort: „Wie wäre es, wenn ihr uns erst einmal erzählt, worum es bei diesem“ - er zögerte etwas - „Auftrag überhaupt geht - und zwar so, dass wir auch eine Grundlage haben, um mögliche Gefahren selbst einzuschätzen. Ihr sagt ja selber, dass ihr wisst, was auf der Zinnoberinsel vor sich geht. Warum verlangt ihr dann von uns, dass wir jetzt die Arena verlassen oder die Katze im Sack kaufen und den Auftrag annehmen. Ich zumindest kann ohne weitere Informationen nicht entscheiden, ob ich mit mache oder nicht.“

  • Als Viccan in der Vertania City Arena stand und Green Eich zuhörte, wurde ihm klar, dass er hier auf etwas besonderes gestoßen war. Zwar hatte der Professor offiziell nur ein paar Trainer herbeigerufen, um seltene Pokédex-Einträge zu erhalten, doch das war anscheinend nicht der Fall. In der Botschaft war er zwar nicht aufgefordert gewesen zu kommen, da eindeutig von Trainern gesprochen wurde, die "aus tiefer Freundschaft zu ihren Pokémon handeln würden", was man bei ihm wohl nicht behaupten konnte, doch es war eine einmalige Chance, einen Pokédex in die Finger zu bekommen. Ein Meisterwerk der Technik, er konnte es kaum erwarten, es auseinanderzunehmen und die genauen Funktionsweisen zu ergründen...
    Er bekam die Rede von Green Eich nur wenig mit, eigentlich stand er nur in Gedanken versunken an die Wand gelehnt und wartete darauf, einen Pokédex in die Hand gedrückt zu bekommen. Seine Gedanken wanderten zu den kleinen automatischen Pokémon-Spielzeugen, die er momentan entwickelte, um sich finanziell über Wasser zu halten. Sie konnten schon laufen, ohne gegen Wände zu rennen, ihren Ruf aussenden und das war es eigentlich auch schon. Was wollten Kinder noch...
    Er schreckte auf, als ein Teil der Anwesenden den Raum verließ. Sie hielten keinen Pokédex in der Hand, also hatte er nicht den Beginn der Verteilung verpasst, aber warum gingen sie? Er entschied zu bleiben und versuchte, sich zu erinnern, was gerade im Durchzug durch seine Ohren gegangen war. Die Zinnoberinsel war eingefroren, als Geisel genommen und die hier Anwesenden sollten sie befreien oder so? Er musste sich irgendwo verhört haben. Er rückte seine Brille zurecht, stieß sich leicht von der Wand ab und stellte sich aufrecht hin, um seine Aufmerksamkeit auf Green Eich richten zu können. Sollte er sich nicht verhört haben, könnte das hier doch mehr werden als eine Chance, einen Pokédex zu erhalten. Ein angedeutetes Lächeln legte sich auf sein Gesicht.


    OT: Hallu, ich bin auch da :3 Gebt mir einen Pokédex zum außeinandernehmen^^

  • Gelangweilt tippte Cypher auf der Tastatur ihres Laptops. Blablabla. Blabla. Blablah? Mehr kam wohl auch nicht bei ihr an. Das interessierte sie auch nicht. Sie brauchte lediglich eine gottverdammte Beschäftigung. Kurz hob die Blondhaarige ihren Blick und musterte die anwesenden Personen. Alles Menschenvolk. Nicht gerade etwas, womit sie sich unbedingt abgeben wollte. Die Personen hier waren sicher alle absolut bervtötend. Der junge Arenaleiter direkt vor ihren Augen bildete da sicher keine Ausnahme. Was bildete sich Professor Eich eigentlich ein, nicht persönlich zu erscheinen, wo sie doch extra hergekommen wr, um die Prominenz auf dem Gebiet der Pokémon-Forschung in Fleisch und Blut sehen zu können? Und nun musste sie sich mit diesem Gör abgeben. Arenaleiter hin oder her, dieser Junge war auch nur ein Mensch. Und wer gab seinem Kind schon einen Namen wie "Green"? Sehr einfallsreich. Nicht.
    Die junge Hackerin lauschte den Nachrichten noch nicht einmal wirklich. Das mit dem Schneesturm hatte sie ja gerade noch so knapp mitbekommen, als sie gestern mit dem Schiff in Alabastia angekommen war. Sie konnte wohl von Glück reden, dass sie es rechtzeitig nach Vertania City geschafft hatte. Nach einem tiefen Seufzen klappte sie den Laptop schließlich wieder zu und schloss müde ihre Augen. Die Sache war öde. Was kümmerte einen schon ein wildgewordener Schneesturm? Sollten Leute darin umkommen, dann würde das zumindest die Überbevölkerung vermindern. Würde sie in so etwas sterben, dann wäre sie sogar froh darüber, nämlich in so einer glanzvollen Schönheit wie Schnee umzukommen war sicherlich eines der besten Dinge, die ihr noch wiederfahren konnten.


    Schlussendlich rückte sich nach Greens Vortrag ein blauhaariger Junge ins Rampenlicht. Tse. Und wer war der nun? Die himmelblauen Augen der Lolita fixierten ihn fragend, da schien sich jemand aber etwas zuzumaßen. Ein genervtes "Tse." war schließlich aus Cyphers Mund zu hören. Diese Leute hier konnten ihr gestohlen bleiben. Allesamt. Sie hatte nur Professor Eich sehen wollen, um ihn am Ende des Vortrages vielleicht noch etwas fragen zu können. Und nun musste sie sich mit dieser Bande an merkwürdigen gestalten abgeben. Kotz. Vielleicht konnte sie aber Pluspunkte bei dem alten Knacker sammeln, wenn sie sich nun diesem Vorhaben anschloss. Ihre Pokémon wollten mit Sicherheit auch noch etwas Spaß haben. Und wenn sie bei dieser Aktion ins Gras biss - umso besser. Sie hatte sowieso kein richtiges Ziel mehr im Leben, außer vielleicht so vielen anderen Personen wie möglich das Leben zur Hölle zu machen, da konnte sie auch gerne verrecken. Deshalb blieb sie erst einmal still und wartete ab, bis in einem Jahrhundert vielleicht noch etwas interessantes geschehen würde. Wenn nicht konnte sie gleich nach Fuchsania City reisen und auf dem Meer dort Schlittschuh laufen.

  • Maike huschte aufgeregt hinter der Menschenmenge umher. Sie war eigentlich gekommen, um die Kundgebung von Professor Eich, von der sie im Radio gehört hatte, zu sehen. Das einzige Problem war, dass die meisten Menschen größer waren als sie. Und der Geräuschpegel war auch so hoch, dass sie kein Wort verstand. Zumindest nichts sinnvoll Zusammenhängendes. Seufzend lehnte sie sich an eine Wand und rutschte an ihr zu Boden. So würde die Mechanikerin nicht mitbekommen, was dort vor sich ging. Resigniert nahm sie einen ölverschmierten Pokéball von ihrem Gürtel und ließ das Pokémon raus, welches sich sofort mit einem „Metang!“ materialisierte. Die anderen beiden ließ die Blauhaarige bewusst nicht frei. Thorn würde nur Chaos stiften und für Gear wäre es sehr wahrscheinlich die Hölle auf Erden, unter so vielen Menschen zu sein. Seufzend bedeutete sie Ferrus, dass es ruhig machen konnte, was es wollte. Mit einer Geste, die man am besten als Schulterzucken bei Menschen verstehen konnte, machte sich das Stahlpokémon auf die Suche nach einer Beschäftigung. Und schaute keine 5 Sekunden später einer Blondine zu, die irgendetwas auf ihrem Laptop machte. May war eigentlich so ziemlich egal, was Ferrus machte, solange es keinen Blödsinn anstellte. Und in der Sache war sie sich sicher, dass der Fall nicht eintreten würde. Dafür kannte sie ihren Partner einfach schon zu lange und zu gut.
    Kurz darauf senkte sich der Geräuschpegel auf kaum mehr als ein Flüstern und anscheinend hatte eine Person die Kampffläche betreten. Jetzt war die Adlige natürlich neugierig. Sie sprang auf und drängelte sich unter Einsatz ihrer Ellbogen bis nach vorne, um einen Blick auf die Szenerie zu erhaschen. Natürlich unter Begleitung einer Menge „Tut mir leid“s. Dort vorne auf der Fläche, auf der normalerweise Trainer versuchten, die letzte Hürde vor dem Indigo Plateau, den Arenaleiter, zu bezwingen, stand nun eben genau dieser und stellte sich zuerst einmal vor. Dass Green der Arenaleiter war wusste Viktoria ja, aber dass er auch ein Enkel von Samuel Eich war, war ihr neu. „Man lernt eben immer was dazu“, dachte sie sich und lauschte dem kleinen Vortrag über die aktuelle Lage und dass dagegen vorgegangen werden musste. Dem ganzen hörte Vik aber nur halb zu, denn innerlich hatte sie schon den Entschluss gefasst, mitzugehen. Ihr würde schon nichts passieren, das würden ihre Pokémon schon verhindern. Kaum hatte der Arenaleiter geendet, betrat auch ein Junge mit tiefblauen Haaren die Kampffläche und wollte wissen, ob noch jemand Fragen hätte. Einige meldeten sich zu Wort, Maike jedoch nicht. Für die Mechanikerin stand sowieso schon fest, dass sie mitgehen würde. Punkt. So verließ sie die Kampffläche wieder und lehnte sich an die Wand, neben der Ferrus schwebte und rutschte dann zu Boden. Es würde jetzt nur noch eine Frage der Zeit sein, bis endgültig die Frage gestellt werden würde, wer mitkommen würde. Das konnte sie auch von hier hören, dazu musste sie sich nicht die Beine in den Bauch stehen. Und um sich die Zeit bis dahin zu vertreiben, begann sie, einen ihrer beiden Zöpfe in die Luft zu werfen und wieder aufzufangen. Das war auf jeden Fall angenehmer als irgendwo herumzutigern.


    OT: Sou, dann auf ein gutes RPG
    Und Cypher bekommt gleich Gesellschaft von einem hyperintelligenten Pokémon + nerviger Besitzerin. Einfach so ^.^  

  • Stillschweigend zu Boden guckend, und auch erschöpft von der schnellen Reise aus Orania City nach Vertania durch den Digda Tunnel lehnte Hektor an den alten, dunklen Gestein von Kah, seinem Onix, der aus der Menge ragte. Er dachte über einiges nach, sein erster Orden war nun in seinem Besitz und nun beginnt es Ernst zu werden, plötzlich ist die Region durch was auch immer gefährdet.
    Von einem Pichu das durch seine Beine huscht aus den Gedanken gerissen sieht Spiegel sich um, interessante Trainer hatten sich versammelt.. einer Interessanter als der andere. Sind die alle hier wegen nem Pokedex? Sein Gedanke kaum zu ende gebracht wird er durch das dunkle brummen von Kah aufmerksam auf den Jungen Trainer der das Feld betritt. Das ist also der Arenaleiter.. sieht ziemlich Jung aus und würde beim Armdrücken gegen Hektor verlieren, trotzdem hatte er ein Respektables auftreten. Green beendete seinen Vortrag und Hektor wusste schon das er auf jeden fall dabei ist als unerwartet ein blauhaariger Junge hervortrat, er fragte ob noch irgendwer Fragen hätte in einem Ton der Hektor garnicht gefiehl 'Toll, noch so ein Angeber' dachte er. Hek beobachtete auch die Trainerin mit den braunen, zum Zopf gebundenen Haaren und ihrem aufgeregten Fukano kurz doch wendete sich ab als die Frage aufkam die auch in ihm brannte, wer war diese Gruppe denn nun? und was für ein Vogel?? Hektor errinerte sich daran das sein Vater ihm mal von der Legende der drei Vogel-Pokemon von Kanto erzählte, Feuer, Elektro und.. Eis!! war es doch mehr als eine Legende? Er konnte es kaum abwarten endlich loszuziehen!


    OT: mein absolut erstes RPG, seit nachsichtig ich geb mein bestes^^ freu mich euch im laufe kennen zu lernen :)

    Und heute bin ich Aufgewacht, Augen aufgemacht

    Sonnenstrahlen im gesicht, halte die Welt an und bin auf und davon

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  • An einer Wand, etwas abseits der anderen, lehnte eine junge Frau, deren dunkelgraues, leicht struppig wirkendes Haar an das Fell eines Magnayen erinnerte. Verstärkt wurde dieser Eindruck noch von der Tatsache, dass sie komplett in grau und schwarz gekleidet war und eben auch eines jener Unlichtpokémon an ihrer Seite saß, welches sich von ihr den Kopf kraulen ließ. Mit eiskaltem, abschätzigem Blick beobachtete sie aus silbergrauen Augen das Geschehen und Greens Vortrag, sowie die Reaktionen der anderen Anwesenden. Sie selbst kannte die Geschichte um die eingeschneite Zinnoberinsel schon und unternahm lieber erste Einschätzungen ihrer künftigen Mitstreiter. Ihr Gesichtsausdruck verfinsterte sich, als ein blauhaariger Junge nach vorn trat, direkt die Vögel erwähnte und offensichtlich versuchte, sämtliche Aufmerksamkeit in diesem Raum auf sich zu lenken.


    „Was für ein Idiot“, schimpfte die Grauhaarige, welche auf den Namen Shyreen hörte, abfällig in Gedanken und stieß sich von der Wand ab, um näher zur Mitte zu treten. Warum hatte man sich denn überhaupt die Mühe gemacht, bestimmte Dinge im Voraus zu besprechen, so zum Beispiel keine zu brisanten Informationen bekanntzugeben, bis diejenigen, die schon das Wort „Gefahr“ abschrecken würde, sich verzogen hatten, damit diese nicht durch zu viel Wissen in Gefahr gebracht wurden? Wäre sie nicht so weit weggestanden, hätte sie dem Blauhaarigen, den sie leider kannte, längst eine gescheuert und ihm so einen dezenten Hinweis gegeben, wie sehr sein Verhalten ihr in diesem Moment zuwider war. Dennoch wartete sie, bis ein paar andere doch tatsächlich Fragen stellten, ehe sie selbst mit grimmigem Tonfall ihre rauchige, aber auch in sich sehr harmonische Stimme erhob. „Die habe ich tatsächlich: Ist deine Dummheit vielleicht ansteckend, oder bist du einfach nur scharf auf Aufmerksamkeit?“, wollte sie sehr direkt von Leon wissen und fixierte ihn dabei mit ihrem eisigen Blick, „Ansonsten würde dir ein wenig Bescheidenheit wohl ganz gut tun und wenn du dich da vorne ausgekaspert hast, würde ich gerne hören, wie unser Gastgeber hier die gestellten Fragen beantwortet, denn keiner ist hier hergekommen, um DIR zuzuhören.“ Mit diesen Worten, die dem anderen hoffentlich das Maul gestopft hatten, beschloss Shyreen nun, ihn zu ignorieren und wandte sich demonstrativ Green zu.


    Der Arenaleiter schien etwas verwundert von dem Verhalten seiner meist älteren Gäste zu sein, aber er verstand die Aufforderung der Grauhaarigen sofort und räusperte sich kurz, während er sich umblickte. „Da ja nun ein paar Trainer uns offensichtlich schon verlassen haben, werde ich eure Fragen natürlich beantworten“, verkündete er und wandte sich zuerst dem Jungen mit der Katzenohrartigen Frisur zu, „Bitte entschuldige, wenn ich deine Frage erst als letztes beantworte, doch ich fürchte, sonst würde hier noch mehr Unklarheit entstehen.“


    Dann wandte er sich einem sehr durchtrainiert wirkenden jungen Mann zu. „Die ‚Bande‘ die diesen Schneesturm zu verantworten hat, nennt sich Team Pyrit. Sie agieren zumeist im Verborgenen und besitzen ein nur schwer einzuschätzendes, aber durchaus ernst zu nehmendes Gefahren und Aggressionspotential. Auch wissen wir, dass sie über Leichen gehen. Und wie ich schon sagte: Die Aktion auf der Zinnoberinsel ist tatsächlich als eine Art Geiselnahme und Demonstration ihrer Macht zu verstehen. Aber es erwartet niemand von euch, dass ihr euch mit diesen Verbrechern anlegt. Allerdings kann es gut sein, dass sie, solltet ihr diese Aufgabe annehmen, euch jagen und versuchen zu beseitigen werden.“


    Nun blickte er einen schwarzhaarigen jungen Mann mit Kappe an. „Ja leider. Und das Pokémon, dass hierfür verwendet wird, ist höchstwahrscheinlich kein geringeres, als das legendäre Vogelpokémon Arktos!“ Einen Moment schwieg er und ließ die Anwesenden diese Aussage begreifen. „Team Pyrit hat sich vor wenigen Tagen in den Seeschauminseln Arktos angeeignet, soviel wissen wir. Nach Gesprächen, die mein Opa mit einigen leitenden Persönlichkeiten des Wetterforschungsinstitutes aus Hoenn gehalten hat, vermuten wir, dass eine Art Maschine benutzt wird, welche Arktos Kraft direkt anzapft und diese in Form eines Eissturmes freigibt. Da wir davon ausgehen können, dass der Eisvogel mit diesem Vorhaben nicht einverstanden ist, ist es zudem höchstwahrscheinlich, dass er sich derzeit in einer Art künstlichen Komaschlaf befindet.“


    Als nächstes betrachtete er einen jungen Mann, der ein Pliprin bei sich hatte: „So sehr meinen Großvater, die anderen Arenaleiter Kantos, mich und die anderen, die hiervon wissen, auch wurmt, wir haben zur Zeit keinerlei Informationen, wo Arktos gefangen gehalten wird. Somit können wir momentan nichts machen, was zur Rettung des Eisvogels beitragen könnte. Während aber wir und unsere Bekannten versuchen werden, Informationen zu sammeln, betrifft euch dies nur geringfügig. Denn es ist uns gelungen den Aufentaltsort eines weiteren legendären Vogels ausfindig zu machen. Dabei handelt es sich um Lavados! Eure Aufgabe wird sein, Lavados aufzusuchen, ihn von euren Absichten zu überzeugen und in Sicherheit zu bringen. Sollten unsere Gegner ihn in die Finger bekommen… Nun, dann hätten wir wohl neben diesen Eisstürmen auch noch mit dem gleichen Phänomen in Feuer zu tun. Keiner von uns weiß, was für Schäden die mit Lavados verursachten Hitzestürme ausrichten könnten, aber zweifellos nichts Gutes.“


    Nun wandte er sich an alle noch Anwesenden. „Natürlich werden wir euch nicht ganz auf euch alleingestellt losschicken. Opa hat in der kurzen Zeit, die er hatte für jeden, der an diesem Auftrag teilnehmen wird, neben einem PokéDex noch einen der neuen PokéCom, welche vor kurzem in Johto entwickelt wurden, organisieren können. Durch diese kleinen Helfer werdet ihr in der Lage sein, jederzeit mit Großvater und mir Kontakt aufzunehmen. Zudem hat Opa versprochen, dass er jedes eurer Pokémon, welches ihr auf eurer Reise zeitweise nicht mit euch führen wollt, an ihn senden könnt. Er wird sich um diese kümmern und zusehen, dass seine Assistenten und Freunde aus Alabastia dafür sorgen, dass eure abgelegten Pokémon nicht zu weit hinter euren aktiven Teamkameraden zurückbleiben werden. Somit wird es euch möglich sein, mehr als die normalen sechs Pokémon zu fangen und auf etwa einem Niveau zu halten.“


    Damit deutete er auf zwei jüngere Trainer mit je einer Pappkiste in den Händen, die nach ihm durch dieselbe Türe gekommen waren. „Wenn ihr euch dafür entscheidet, an diesem Unterfangen Teil zu nehmen, dann lasst euch bitte von den beiden dort eure Geräte geben. Danach werde ich euch alles Weitere erklären.“ Doch kurz nach diesen Worten stockte er noch einmal und warf einen kurzen Blick zu seinen Füßen, neben die er einen Stoffbeutel abgestellt hatte. „Und ehe ich es vergesse, jene, die sich mit Gesteinen und Mineralien auskennen, sollen bitte einmal kurz zu mir kommen, solange sie sich der Gruppe anschließen wollen.“


    OT: Damit sind nun alle Spieler angehalten, sich ihren PokéDex und ihren PokéCom (hierbei dürft ihr die Farbe eures natürlich selbst bestimmen) zu holen und ihre Charas damit sich für das Abenteuer entscheiden zu lassen. Zudem wäre es schön, wenn sich mindestens einer unserer Archäologen bei Green einfindet, um von diesem bereits unsere Startausrüstung an Elementsteinen und permanenten Items für die Gruppe zu bekommen. Melden sich mehrere oder alle Archäologen, was btw wünschenswert wäre, werden die Steine natürlich aufgeteilt.

    Öffne die Pforte, durchschreite das Tor und betritt eine Welt, wie du sie dir in deinen kühnsten Träumen vorgestellt hast. Eine Welt, in der Wunder Wirklichkeit und Kinder nie erwachsen werden.
    Doch ohne Hilfe werden die Traumlande schon bald vom Albtraum regiert, den die bösartigen Nachtmahre sind mächtiger als je zuvor.


    Das Abenteuer und der Kampf um die Welt der Träume hat begonnen!
    The endless Night of Dreams

    Einmal editiert, zuletzt von Sheewa ()

  • Schade, seine Antwort wird er wohl erst später bekommen. Aber dadurch ließ sich Luca natürlich nicht davon abhalten und bestand weiterhin darauf bei diesem... Projekt, so wie er es nennt, da ihm kein passenderer Begriff einfällt, mitzumachen. Er machte 2 Schritte vor auf dem Weg zur Kiste, um sich seinen PokeCom, sowie -Dex zu holen, als er plötzlich stolperte. Ziggi purzelte von seinem Kopf runter auf den Boden und schüttele erstmal seinen Kopf. Hätte Luca wohl auch getan wenn er so aus seinem Schlaf gerissen worden wäre. "Das war's wohl mit dem Guten-Eindruck-Hinterlassen von vorhin", dachte er sich. Man war ihm das peinlich... gerade wo er doch gesehen hatte, was für total ernste und düstere Persönlichkeiten hier anwesend waren. Von denen sollte er sich vielleicht mal eine Seite abschneiden. Aber gut, er stand auf, ging weiter ohne sich umzudrehen und umging somit die höchstwahrscheinlich unangenehmen Blicke der anderen Anwesenden und nahm sich beide Geräte aus den Kisten. Sein PokeCom hatte eine hellblaue, und sein PokeDex eine dunkelblaue Farbe, da blau seine absolute Lieblingsfarbe war. Es kam ihm komisch vor diese Geräte von nun an zu besitzen. Und als er so weiter darüber nachdachte war diese ganze Aktion hier total komisch. Er sollte ein Abenteuer bestreiten bei dem er mit seinem Leben bezahlen könnte? Wieso war ihm das nur vorhin nicht schon durch den Kopf gegangen? Alles die Schuld dieses Blauhaarigen, wieso musste er ihn auch zweimal aus seinen Gedanken reißen, das hat er nun davon. Jetzt erst realisierte er in was für einer ernsten Situation er sich nun befand. Aber gut, jetzt gab es keinen Weg mehr zurück.

  • Immer mehr Trainer meldeten sich zu Wort, während andere schweigend die Arena verließen. Max hatte gemischte Gefühle was letztere anging. Einerseits fand er, hatten die anderen einfach nicht genug Mumm in den Knochen, andererseits würde jeder, der sich nicht zu 100% sicher wäre, dem Rest wahrscheinlich nur im Weg. Da er aber ganz sicher nicht vorhatte zu kneifen, wandte er sich wieder dem blauhaarigen Typen zu, der jedoch kurz darauf von einer grimmig wirkenden jungen Frau mit wilder Frisur zurechtgestutzt wurde. Max grinste. Sie hatte also schonmal Mumm. Wenn der Rest ähnlich entschlossen war, sollte es keine Probleme geben.


    Er schaute nun ebenfalls zu Green rüber, der begann die Fragen der Trainer zu beantworten. Schnell wurde erklärt, dass eine Gruppe namens ‚Team Pyrit‘ für das Chaos verantwortlich war, indem es das legendäre Arktos gefangen und dessen Kräfte missbraucht hatte.
    Für Max klang das nach Team Rocket 2.0. Und die hatten auch nicht wirklich was drauf gehabt, waren sie doch von einem anderen Kind zerschlagen worden. Und diesmal würden die Typen es mit einem ganzen Haufen von jungen Trainern zu tun kriegen.


    Schließlich verkündete Green, dass, wenn sie nach wie vor mitmachen wollten, sich ihre PokéDexe und PokéComs holen sollten, bevor es in die Details ging. Ohne mit der Wimper zu zucken, fuhr der junge Mann seine Ellbogen aus und ging auf die jungen Leute mit den Kartons zu, und schob notfalls im Weg stehende Trainer vorsichtig aber bestimmt aus dem Weg.
    Munter begann er in den Kartons rumzukramen, da ihm keine der Farben die oben lagen wirklich gefiel. Schließ grub er jedoch einen hauptsächlich schwarzen PokéDex mit einzelnen tiefdunkelroten Stellen aus und auch bald hatte er einen farblich passenden PokéCom dazu gefunden. Schwarz passte doch bekanntlich zu allem, besonders zu Erwachsenen und das rot wirkte einfach cool. Sollten die ‚Kinder‘ doch mit dem bunten Zeugs rumrennen.


    Nachdem er den PokéCom an den Gürtel gehängt hatte, klappte er neugierig den Dex auf und tippte auf diversen Tasten rum. Aber bis auf die glorreiche Info, dass die Liste leer war, gab das Teil nicht mehr her. Gelangweilt hob er den Dex und richtete ihn auf das Magnayen neben der grimmigen Frau. Sogleich ploppte ein Bild eines Magnayens auf und der Dex begann loszuplappern. Hastig würgte Max ihn ab, indem er den Sound auf null runterschraubte. Dann tippte er weiter auf einige Tasten. Aber auch jetzt waren die Infos eher spärlich. Ein kurzer Verhaltens-Überblick, auf einer Minikarte blinkten ein paar Punkte auf, wo man sie wohl antreffen konnte, aber das war es auch schon.
    Danach richtete er ihn auf Dash, der nach wie vor auf seiner Schulter hockte und sogleich anfing zu posieren und große süße Kulleraugen zu machen. Diesmal spukte das Gerät schon mehr aus. Level, Attacken, und diversen Kram, den er bei dem Magnayen nicht gesehen hatte. Zufrieden nickte er, ehe er den Dex zuklappte und ihn in einer Seitentasche seines Rucksacks verstaute.


    Da der Rest noch ein wenig mit der Verteilung zu brauchen schien, trat er darauf zu der grimmigen jungen Frau und setzte sein strahlendstes Lächeln auf. „Nette Tirade. Vor dem Spiegel geübt?“ Dann bewegte er eine Hand Richtung ihres Magnayens, stoppte aber auf halbem Weg. „Darf man, oder muss ich um meine ‚Griffel‘ fürchten?“

    "When you remember one thing, that leads to remembering another and then another and then another. Our memories are connected. Many pieces are linked together like they’re in a chain that makes up each of us."

    - Naminé (Kingdom Hearts - Chain of Memories)

    Einmal editiert, zuletzt von Xaroc ()

  • Als endlich die Pokédexe verteilt wurden, drängelte sich Viccan möglichst schnell durch die Menschenmenge und griff in den Karton. Dabei erwischte er einen grünen Pokécom und zwei gelbe Pokédexe, die er gleich beide in die Hosentasche steckte in der Hoffnung, dass es keiner bemerken würde.
    Danach rannte er durch die Tür der Arena nach draußen und ließ sich gegen die Außenwand fallen. Das fehlt noch. Sie dürfen natürlich nicht gegeneinanderlaufen.
    Er nahm ein kleines Tablet aus seiner Hemdtasche und kritzelte mit dem Fingernagel eine kurze Notiz. Er beschloss, sein Pokécom an einer seiner Gürtelschlaufen festzumachen. Dann fiel ihm plötzlich auf, dass er noch gar kein Reiseziel hatte, keinerlei Informationen, wie und wo er Lavados finden sollte. Schnell lief er wieder nach drinnen, wo er aber nichts zu verpasst haben schien, die letzten Interessenten holten sich gerade ihre Geräte aus dem Karton.


    OT: Ist das schon die erste Chance, an ein Fossil zu kommen? Ich will mein Balgoras X)

  • Etwas abseits des Geschehens betrachtete Shyreen, wie die anderen, ihre zukünftigen Reisegefährten, sich ihren PokéDex und PokéCom abholten. Sie selbst hatte beides bereits schon vor Beginn dieser Versammlung erhalten, oder besser gefordert. Und währen der Dex bereits in ihrer grauen Umhängetasche verstaut war, hob sie den PokéCom in der Hand und betrachtete ihn. Schwarz mit Grau, genau wie das andere Gerät, etwas Buntes wäre ihr doch sehr zuwider gewesen.


    Sieblickte auf, als einer der anderen auf sie zukam und sie angrinste, als wollte er sie mit seinem Lächeln blenden und trat erstmal einen Schritt zurück, da der andere ihr zu nahe gekommen war. Wenig beeindruckt verengte die Grauhaarige die Augen und musterte den anderen kalt von oben bis unten. Er war etwa so groß, wie sie, vielleicht etwas größer, dazu durchtrainiert, leicht sonnengebräunt und dieses Grinsen… Ja, der hielt sich definitiv für cool, was bei Shyreen als Ergebnis ihres „Checks“ nur ein gelangweiltes Seufzen und einen Abschätzigen, noch immer kühlen Blick, hervorrief. Auf seine doch recht ungewöhnliche Begrüßung antwortete sie ablehnend: „Und du übst wohl für das Carsting einer Zahnpastawerbung, wobei ich dir freundlicher Weise sagen sollte, dass du hier falsch bist.“ Dann blickte sie zu Magnayen, der im selben Moment zu ihr aufsah, worauf sie wieder den Fremden betrachtete. „Warum fragst du mich das und nicht ihn selbst? Dir ist schon klar, dass er direkt neben mir steht?“, wollte sie abschätzig wissen und man brauchte die junge Frau nicht zu kennen, um herauszuhören, dass sie ihn für diese Frage nicht sonderlich intelligent hielt.


    OT : @Orcawolf Achtung bissig! aber nicht das Magnayen XD

    Öffne die Pforte, durchschreite das Tor und betritt eine Welt, wie du sie dir in deinen kühnsten Träumen vorgestellt hast. Eine Welt, in der Wunder Wirklichkeit und Kinder nie erwachsen werden.
    Doch ohne Hilfe werden die Traumlande schon bald vom Albtraum regiert, den die bösartigen Nachtmahre sind mächtiger als je zuvor.


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  • Green erklärte alles soweit und es schien, dass nicht jeder so entschlossen wie Steve war. Er sah nämlich wie ein paar Trainer die Arena schnurstracks verließen. Beim Beobachten der Trainer fiel ihm auch ein Mädchen mit dunkelgrauem, struppigem Harr und schwarzer Kleidung, was im Gesamtbild so wie das Magnayen neben ihr aussah, auf, welches sich auch gleich zu Wort meldete. Sie konnte die Art des Blauhaarigen Jungen offenbar gar nicht ab, weswegen sie ihn auch gleich zurechtstutzte. Bei dem was sie sagte, musste Steve leicht schmunzeln. Sowie das Mädchen aufhörte zu reden, begann Green, der Arenaleiter, die grade gestellten Fragen zu beantworten.



    Die Leute die für die Schneestürme verantwortlich waren, hießen also Team Pyrit. Naja es gibt bessere Namen. Jedenfalls benutzten sie die Kräfte eines Legendären Pokémons. Um genau zu sein eines der drei Vögel, die in Kanto nur zu gut als Legenden bekannt sind. Nämlich Arktos das Eis-Pokemon. „Damit hat sich wohl die Legende der drei Vögel wohl bewahrheitet. Interessant“, dachte Steve während Green weiteredete. Die Aufgabe der hier Anwesenden soll also sein Lavados, den Feuervogel, um Hilfe zu bitten. Ansonsten gibt es wohl eine überdimensionale Grillparty. Na danke! Diese Informationen mussten erstmal in Steves Gehirn sickern. „Also… eine Verbrecherorganisation die die Kraft eines Legendären Pokémons besitzt. Ein weiteres das sonst wo ist und eine Gruppe von Trainern, also uns, die genau dieses Pokemon finden soll“, ordnete er in seinen Gedanken erstmal ordentlich. Die bestehende Gefahr, die von diesem Team Pyrit ausgeht, schien der Archäologe erstmal vollkommen zu ignorieren. Green wollte sie wohl nicht „unbewaffnet“ gehen lassen, es kamen nämlich zwei Trainer mit je einer Pappkiste in den Händen zu ihnen. In diesen Kisten befanden sich Pokedexe und Pokecoms in verschiedenen Farben. Für Steve war klar welche Farben er nehmen würde. Sein Pokedex war in einem normalen Braun und sein Pokecom in einer Farbe, die der eines Kleinsteins ähnelt.



    Nachdem auch die Frage nach der Farbe seiner beiden neuen Geräte geklärt war, Ertönte schon wieder Greens Stimme. Alle Leute die sich mit Mineralien und so auskennen, sollten zu ihm. Für den Jungen war klar, dass er sich dabei auf jeden Fall angesprochen fühlen muss. Sogleich ging er zum Arenaleiter und sagte: „Du hast nach Leuten die Wissen über Gesteine, Mineralien usw. gefragt. Hier bin ich. Also was gibts?“

  • Fuu konnte kaum an sich halten – lauter neue Pokemon! Sie drehte sich aufgeregt im Kreis und begann dann kleine Runden um ihre Trainerin zu drehen. Von der angespannten Stimmung, lies sich der kleine Feuertiger nicht wirklich beindrucken. Es hatte gerade das Glutexo entdeckt und wollte es zu einem Spiel herausfordern, als die scharfe Stimme der Trainerin von dem Magnayen vernahm. Sofort war sie bei Lenara und stellte sich in Hab-Acht-Stellung vor sie, bereit sie bei einem möglichen Angriff zu beschützen.
    Len ignorierte diesen Ausbruch ihres Fukanos. Wenn sie selber ruhige blieb, würde sich Fuu auch wieder beruhigen. Die grauhaarige Trainerin machte ihr keine Angst. Respekt hatte sie vor ihr und sie wollte auch nicht unbedingt zu ihren Feinen zählen. Nach dem die andere Trainerin ihre Abfuhr erteilt hatte, erklärte Green seine Idee.


    Endlich gab es ein paar Antworten – Arktos, Team Pyrit, Lavados finden. Nicht gerade der einfachste aller Pläne – Lenara versuchte sich an die Geschichten zu erinnern, die ihre Eltern und die älteren Dorfbewohner erzählt hatten. Es gab da etwas mit legendären Vögeln. Aber jetzt im Moment wollte ihr beim besten Willen nicht einfallen worum es genau ging. Vielleicht würde es ihr später einfallen…


    Sie fokussierte wieder aufs hier und jetzt – Green forderte gerade alle Trainer auf sich ein Pokecom und einen Pokedex zu nehmen. Sie ließ erstmal ein paar andere Trainer vor – ein blonder Junger stolperte auf dem Weg zu den Assistenten des Arenaleiters. Sein Pokemon kullerte von seinem Kopf uns schien etwas grummelig zu sein. Len wagte es nicht zu lächeln, wusste sie doch wie falsch der junge Trainer das interpretieren konnte. Ihr Fukano (endlich wieder beruhigt) bewegte sich zu dem Zigzachs und sah ihm ins Gesicht und gab ihm einen kleinen Nasenstubser (Nase auf Nase). Es schien alles in Ordnung zu sein und Len entschied sich ihr Pokemon erst einmal noch nicht zurück zurufen. Eine Fuu zu erleben, die mal nicht versuchte ein anderes Feuerpokemon herauszufordern war eine Seltenheit.


    Nach ein paar anderen Trainern trat sie an die Kiste heran und wählte einen dunkelgrünen Pokecom und einen roten Pokedex. Den Pokecom packte sie in ihre Hosentasche. Den Pokedex hielt sie in der Hand und drehte ihn in ihrer Hand. Gab es bei dem Ding eine Notizfunktion? Wenn ja, könnte sie ein paar Massage-Notizen zu jedem Pokemon verfassen. Das wäre etwas Praktisches! Der Enkel des Professors war gerade mit irgendwelchen Steinen beschäftigt. Len würde sich wohl jemand anderen suchen müssen, den sie Fragen konnte. Nach einer möglichen Person suchend blickte sie sich um…



    OT: Irgendjemand der sich damit auskennt und helfen kann XD ihr dürft Len auch gerne direkt auf ihre Verwirrte Miene ansprechen - ansonsten suche ich mir jemanden aus XD


    Edit: Sheewa hat mir gerade geschrieben, dass es geht ;-) wer also Len helfen möchte - volle Kraft voraus!