Saisonfinale 2019 - Runde 2: Drachen

Die Insel der Rüstung erwartet euch!


Alle Informationen zum ersten Teil des Erweiterungspasses "Die Insel der Rüstung" findet ihr bei uns auf Bisafans:

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  • 191392-67-547-296

    (Quelle)


    Hallo und herzlich willkommen zum Vote der zweiten Runde des Saisonfinales 2019!


    Beim Voting könnt ihr den einzelnen Abgaben zwischen 1 (nicht gut) und 10 (sehr gut) Punkte vergeben. Dabei sind auch halbe Punkte (wie 2.5) möglich. Wichtig ist dabei, dass ihr alle Abgaben bewertet. Da der Wettbewerb anonym ist, vergeben Teilnehmer beim Voten Punkte an alle Abgaben - auch an die eigene. Diese werden bei der Auswertung nicht beachtet. Stattdessen erhaltet Teilnehmer einen Punkteausgleich für ihre Unterstützung. Begründungen sind nicht verpflichtend.


    Der Vote läuft bis zum Sonntag, den 8.12., um 23:59 Uhr.

    Edit: Verlängert bis zum Sonntag, den 15.12., um 23:59 Uhr.


    Verwendet bitte folgende Schablone für den Vote:

    Code
    1. Abgabe 01: xx/10.0
    2. Abgabe 02: xx/10.0
    3. Abgabe 03: xx/10.0
    4. Abgabe 04: xx/10.0
    5. Abgabe 05: xx/10.0
    Zitat

    Sie fliegen frei umher, verkriechen sich in Höhlen, tauchen unter Wasser, bewachen irgendwelche Schätze, an die selbst der rechtmäßige Besitzer dann nicht mehr herankommt, weshalb diese Art von Schutz eigentlich eine ziemlich dumme Idee war: Drachen. Drachen sind mystische und/oder mythische Kreaturen, die seit jeher die Fantasie der Menschen angeregt haben. Oft können sie Feuer speien, ihre Haut ist undurchdringlicher als die härtesten Rüstungen und nicht selten ist es trotz (oder gerade wegen?) dieser Eigenschaften die Aufgabe von Helden, sie zu besiegen. Entgegen diesen mitunter furchteinflößenden Darstellungen gelten Drachen in manchen Kulturen aber auch als Symbole von Glück, Wohlstand und Weisheit. In den letzten Jahren wird in diversen Medien vermehrt das Thema einer Freundschaft zwischen Menschen und Drachen aufgegriffen. So oder so: Drachen sind zweifellos ein Thema, dem man sich gut literarisch, oder präziser lyrisch nähern kann. Genau das ist in diesem Wettbewerb eure Aufgabe: Schreibt ein Gedicht, in dem ihr euch diesen fantastischen Wesen widmet und teilt so den Lesern mit, was euch an ihnen fasziniert!


  • Beim letzten Mal hab ich mich über fehlende Begründungen beschwert. Ich bleibe zwar dabei, dass ein Satz pro Abgabe nicht zu viel verlangt wäre, aber wenn jetzt überhaupt mal jemand voten würde, wäre das wohl auch ein Anfang, mh.


    Der Schatz der Mondschwinge

    Hier scheint es thematisch um einen Drachen zu gehen, der in der Phase zwischen Abenddämmerung und beginnender Nacht mit einer ordentlichen Portion Fernweh nach einem unbekannten Ziel sucht. Auf einem Hügel entdeckt der Drache ein lyrisches Du, das scheinbar bereits auf eben jenen Drachen wartet. Es kommt zu einer innigen Verbindung der beiden, bevor sie anschließend gen Himmel fliegen. Inhaltlich sticht insbesondere die fünfte Strophe heraus, da sie zum einen den für das Gedicht essentiellen Ansatz zum Ausdruck bringt, dass die Gefühle teilweise eine bessere Orientierungshilfe sein können als der Verstand und zum anderen, da sie (wenn man den Wettbewerb mal außer Acht lässt) preisgibt, dass es sich hier überhaupt um Drachen handelt. Formal wurde ein alternierendes Metrum gewählt, wobei die Verslängen variieren. Da die längeren Verse tendenziell zum Ende hin zunehmen, könnte man vermuten, dass hier die Emotionen die Kontrolle über das klassische Metrum zu Beginn übernommen haben. Mir persönlich ist die Satzstellung teilweise zu konstruiert und in Strophe 5, Vers 1 ist ein Komma, wo keins hingehört; an den Versenden fehlt Interpunktion hingegen. Insgesamt aber eine ordentliche Abgabe.


    Der Lindtwurm

    Hu, mein Kopf schreit tief in Angst versunken: Pop! Die Idee finde ich aber trotzdem ganz witzig, einen Schokoladendrachen zum Leben zu erwecken und so den Konsum zu Weihnachten zu kritisieren (wobei ich ja eher alles aufessen würde und dann aus lauter Frust noch Eis löffeln würde, statt etwas wegzuwerfen). Auch diverse Begriffe oder Wendungen aus den bekannten Werbungen sind ganz schön eingebaut, während das Gedicht insgesamt den Klang einer Weihnachtsgeschichte beibehält. Etwas unklar ist mir, inwiefern es sich am Ende um einen Fressfeind handelt, wenn sich das Wesen doch aus Lebensmitteln zusammensetzt, die ja eigentlich weggeworfen wurden. Der formale Aufbau mit dem jeweils sich wiederholenden Reim am Ende der Strophe ist interessant, hier hat mich die inkonsequente Verslänge beim Lesen aber doch etwas gestört; insbesondere auch weil sie sich mir logisch nicht erschließt (ja, ich habe das metrische Muster bildlich vor mir liegen, haha). Trotzdem gefällt mir die Abgabe insgesamt ganz gut.


    und wir lassen drachen steigen.

    Das Gedicht ist arg hektisch aufgebaut, was durch nahezu alle erdenklichen stilistischen Mittel unterstützt wird. Die Großschreibung wurde komplett ausgelassen; die Interpunktion wurde mit Ausnahme des Titels und des letzten Verses ebenfalls weggelassen; es gibt relativ viele inhaltliche Sprünge; selbst einzelne Wörter scheinen dabei eingeworfen zu werden, ohne grammatisch Sinn an der jeweiligen Stelle zu machen (abschied in Vers 2; zwang in Vers 8). Hier scheint also ähnlich wie in der ersten Abgabe die Emotion die Form übernommen zu haben, was sich schon daran zeigt, dass der Ausdruck "feuer frei die emotionen" gleich zweimal im Gedicht auftaucht. Der thematische Bezug gefällt mir dabei wirklich gut, weil schon der Titel auf die metaphorische Anwendung des Drachen hindeutet. Der Drache wird mit Feuer und Temperament verbunden, was scheinbar auch in dieser kurzen, hektischen Abschiedsszene eine Rolle spielen. Eine interessante Umsetzung!


    (S)lay the Dragon

    Ich ... ich weiß nicht so ganz, wo ich anfangen soll. Die Grundidee, einen Drachen auf die Erde zu schicken, der sich als Urquelle des Hanf entpuppt und den Krieger, der eigentlich den Drachen töten soll, dann zu verführen, ist ... ungewöhnlich? Oder eher speziell? Nur bekifft möglich? Ich weiß es nicht. Bei der Umsetzung schwanke ich auch irgendwie so zwischen Genie und Wahnsinn, weil halt echt tolle Szenen dabei sind (natürlich ist ausgerechnet der verführerische Drache formal perfekt dargestellt), aber eben auch immer wieder eine grobe oder irgendwie unpassende Sprache auftaucht, die ich so an den Stellen nicht erwarten würde. Es gibt viele sehr direkte Anspielungen wie den Namen und die Überschriften, aber ich nehme mal an, dass ich auch viele kleinere Anspielungen übersehen habe. Man merkt auf jeden Fall, dass hier ein klares Konzept vorliegt, das die Grundidee stützt. Aber ja ... ich bleibe irritiert, haha. x)


    Der Anfang

    Ich werde ja das Gefühl nicht los, dass es sich hier um eine Anspielung auf diese ganze Pokemon-Mythologie (oder ein anderes Fandom, von dem ich keinen Plan habe) handelt, weil ich mir den Hintergrund des Gedichtes noch so überhaupt nicht erklären kann. Es scheint um eine Art Gottheit zu gehen, welche zwei Drachen geschaffen hat, die dann wiederum Zeiten und Dimensionen geschaffen haben. In der vierten Strophe wird plötzlich ein Kampf zwischen Land und Meer erwähnt, der sich mir nicht ganz erschließt, welcher aber ebenfalls durch das Auftauchen eines dritten Drachen beigelegt wird. Die letzte Strophe schließt dann mit einem Streit zwischen den Drachen ab und erneut habe ich überhaupt keine Idee, worum es gehen könnte, da die Drachen bisher doch gar nicht aufeinander getroffen sind (was an sich auch schon unwahrscheinlich wäre, da sie ja auf völlig anderen Ebenen unterwegs sind)? Auch warum sich die Gottheit zu Beginn überhaupt erst "in größtem Leid" in die Drachen geteilt hat, erschließt sich mir nicht. Formal sind die Strophen in sich recht konsequent, um mir den formalen Wechsel nach der dritten Strophe zu erklären, müsste ich den Inhalt aber wohl verstehen. Leider bleiben mir bei dieser Abgabe insgesamt zu viele Fragen offen.



    Punkte

    Abgabe 2 hat mich mit der Idee am meisten überzeugt; Abgabe 3 und 4 waren von ihrer Idee und Umsetzung aber ebenfalls nicht weit entfernt. Ein paar Kleinigkeiten sind mir aber bei allen drei Abgaben aufgefallen, sodass ich zu der entsprechenden Verteilung gekommen bin. Bei Abgabe 1 sind mir noch ein paar mehr Dinge aufgefallen und die eher konventionelle Idee ist im Vergleich leider etwas untergegangen. Bei Abgabe 5 sind mir schließlich einfach zu viele Fragen offen geblieben, sodass ich vorwiegend Punkte für das Formale vergeben habe.


    Abgabe 01: 7.5/10.0

    Abgabe 02: 9.0/10.0

    Abgabe 03: 8.5/10.0

    Abgabe 04: 8.5/10.0

    Abgabe 05: 5.0/10.0


    Und jetzt hopp, alle voten!

  • Kiri: Ich vote jetzt.

    Ebenfalls Kiri: Oh, etwas, womit ich mich ablenken kann, cool!



    Abgabe 01: 8.0/10.0

    Abgabe 02: 9.0/10.0

    Abgabe 03: 8.0/10.0

    Abgabe 04: 8.5/10.0

    Abgabe 05: 6.5/10.0

  • Man merkt, die Deadline ist schon abgelaufen. Das bedeutet, es ist spät. Und das bedeutet, ich bin müde und kann eure Gedichte nicht so würdigen, wie ich es sollte. Falls dieser Wettbewerb aber nicht noch ein zweites Mal verlängert werden soll, vergebe ich einfach mal auf gut Glück ein paar Punkte.

    Kurze Gedanken: Abgabe eins würde ich gerne am meisten würdigen, aber mir fehlt die Energie dazu. Aber sie erinnert mich an eine Drachengeschichte, die ich Anfang des Jahre geschrieben habe. Abgabe zwei ist eine super kreative Idee. Ich habs nicht immer geschafft, sie flüssig zu lesen, aber das kann auch an der späten Stunde liegen. Abgabe fünf gefällt mir von den ganzen Legenden her, wobei es doch sehr schade ist, dass ausgerechnet Giratina fehlt. Abgabe drei will sich mir nicht erschließen. Aber wie gesagt, ich bin nicht auf Höchstform (oder auch nur nah dran). Dennoch war sie äußerst interessant zu lesen, gerade wegen der ganzen Enjambements. Und schließlich Abgabe vier, welche einen kleinen Längenbonus bekommt, auf mich sonst aber einfach seltsam und nicht sehr fließend wirkt. Keine Ahnung, vielleicht ist der Clou daran, dass man high ist, aber mein müdes (und ich nehme an auch mein waches) Ich will damit einfach nicht warm werden.


    Abgabe 01: 9.0/10.0

    Abgabe 02: 8.0/10.0

    Abgabe 03: 6.0/10.0

    Abgabe 04: 5.0/10.0

    Abgabe 05: 7.0/10.0


    Ja, das ist eine langweilige Abstufung. Die DL ist eh vorbei. Was erwartet ihr?


    P.S. bitte löschen, falls er nicht gebraucht wird. Danke.

  • oh hey na gut, nur kurze Begründungen aber immerhin etwas!


    1 war nice genug, aber irgendwie nichts Besonderes und ich hab beim Lesen öfters gestockt, gerade die Betonungen sind etwas seltsam manchmal (hab zwei mal untér gelesen, auch wenn das vllt nicht so beabsichtigt war, weil es für den Lesefluss am einfachsten war, und das lässt mich so "ò.ó" stehen). vielleicht hättest du bei einer anderen Konkurrenz mehr bekommen, aber die anderen Abgaben haben sich imo besser mit dem Thema auseinander gesetzt.

    2 ist mein persönlicher Favorit - auch teils unsauber was die Metrik angeht, aber das war mir angesichts der Kreativität in diesem Gedicht ziemlich egal. volle Punktzahl würde ich vergeben, wenn es sich besser hätte lesen lassen, aber ich mag zumindest das Reimschema, und wie du die verschiedenen Arten Schokolade eingebaut hast, hat mich einfach abgeholt, lmao. nett auch mit dem Verweis auf die Konsumgesellschaft, aber generell eher humoristisch gehalten. genau meins.

    3 leidet darunter, dass ich diese Art von Gedicht überhaupt nicht mag, sorry. Gedanke ist nice genug und es ist auch irgendwie interessant, aber schon die Form ist mir unsympathisch und ich glaube, die Atmosphäre hätte in was Normalerem auch gut funktioniert. aber kudos für die Drache => Drachen-Assoziation, interessanter Take.

    4 ist. eine Menge, wow. schon alleine für Effort muss ich hoch bewerten - diese Länge zeugt davon, dass du wirklich was zu sagen hattest, auch wenn es etwas seltsam ist -, und das ist definitiv ein Take auf das Thema, das Applaus verdient. uh, glaube ich. ehrlich gesagt bin ich mir nicht ganz sicher, was ich vom Inhalt halten soll, aber die Variation ist super und das ganze Ding ist ein Wild Ride schon alleine lyrisch gesehen. ich liebe es, wenn mit der Form gespielt wird, ohne, dass es wirkt, als hätte der Autor Probleme damit, sie einzuhalten. geplantes Chaos.

    5 ist wieder etwas generisch, aber als selbst erklärter Fan der Pokémonlegenden ist mir das irgendwie sympathisch, idk. ist vielleicht nichts Besonderes, aber liest sich schön und jup, das sind die Legenden, hab nicht wirklich was dran auszusetzen. das einzige, was mich stört, ist die zweite Strophe; alles andere fließt gut, aber hier ist's mir doch eine Silbe pro Zeile zu viel.


    Abgabe 01: 7.0/10.0

    Abgabe 02: 9.0/10.0

    Abgabe 03: 6.0/10.0

    Abgabe 04: 8.0/10.0

    Abgabe 05: 7.5/10.0


    okay wow lange nicht mehr Fanfic gevotet, sorry falls ich eingerostet bin yikes

  • Wegen zu weniger Votes wird dieser Wettbewerb verlä... War nur ein Witz. Danke an all die Voter, die sich die Mühe gemacht haben, und das teilweise sogar echt spät in der Nacht. Ihr seid die besten Flocon  Nessie.  Abspeckmaus  Shiralya  Creon  Molnija !

    Kommen wir nunmehr zur Siegerehrung!


    Platz 5 geht an Flocon mit und wir lassen drachen steigen. und 40,2 Punkten!


    Platz 4 geht an Shiralya mit Der Anfang und 40,8 Punkten!


    Platz 3 geht an Nessie. mit (S)lay the Dragon und 43,2 Punkten!


    Platz 2 geht an Keksdrache mit Der Schatz der Mondschwinge und 47,5 Punkten!


    Platz 1 geht an Thrawn mit Der Lindtwurm und 53,5 Punkten!


    Danke an euch alle für eure Teilnahme und die schönen Gedichte!


    Dazu noch ein Hinweis: Bedauerlicherweise fehlte bei dem Gedicht von Shiralya eine Strophe, da sie vergessen hatte, sie abzutippen - das fiel leider zu spät auf. Sie wird hiermit nachgereicht und außerdem im Startpost nachträglich ergänzt, damit das Gedicht hier zumindest noch vollständig präsentiert werden kann.


    Falls ihr noch nicht genug vom Voten habt, dann schaut doch mal bei der dritten Runde des Finales vorbei! Die Teilnehmer freuen sich sicher auch hier auf euer Feedback! Ich übrigens auch.

  • Thrawn

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  • Thrawn

    Hat das Thema geschlossen