»Der Autorenzirkel«

  • Hallo liebe Autoren!
    Heute ist der erste Tag meiner Ferien, heute musste ich das letzte Mal in die Schule. Für eine Woche. Juhuu! Und außerdem durfte ich auch schon zwei Stunden früher gehen als sonst, Mathe fiel aus. Da freut man sich einmal, schon um zwölf Uhr zu Hause zu sein, da verdonnert einen die eigene Mutter dazu, einkaufen zu gehen! Oh Mann, von Fairness wohl noch nie was gehört, oder Mum?
    Na, wie dem auch sei, ich will euch nicht mit meinen Anekdoten langweilen. Schöne Ferien an alle, die sie wie ich jetzt genießen können! :]



    Seit wann schreibt ihr?
    Ach, ich schreibe schon, seit ich schreiben kann. Seit ich im Kindergarten die ersten Buchstaben gelernt habe, versuche ich, meine Ideen und Tagträume aufs Papier zu bringen. Am Anfang war das natürlich ein schier unmögliches Unterfangen, ohne die nötigen Schreibkenntnisse oder das nötige Vokabular. Stattdessen malte ich zuerst meine Geschichten und nach und nach konnte ich sie auch wirklich schreiben. Das hat allerdings sehr, sehr lange gedauert, wie ihr euch sicher vorstellen könnt. Wer konnte schon von einen Tag auf den anderen schreiben und flüssig reden? Aber mit der Zeit hat sich bei mir - finde ich zumindest - ein ganz pasabler Schreibstil entwickelt und ich habe nach wie vor Spaß daran, Geschichten über alles mögliche zu schreiben.


    Eure absoluten Lieblingsbücher?
    Da gibt es sooo viele .... und es werden mit jeden Jahr, sogar mit jedem Monat mehr und mehr. Aber ich kann ja die aufzählen, die schon seit Jahren zu meinen Favoriten zählen.
    Unschlagbarer Tabellenführer ist Eragon. Seit ich die erste Seite von Das Vermächtnis der Drachenreiter gelesen habe, kann ich nur noch davon schwärmen. Der Schreibstil des Christopher Paolini ist fesselnd, was für ein gutes Buch ja unabdingbar ist, und zugleich ..... wie soll ich das sagen? .... irgendwie gemütlich. Es fehlt den Kapiteln nicht an Abwechslung im Wortschatz, aber dennoch lässt sich das Buch flüssig durchlesen, als ob es einem die Sache leichter machen wollte. Was mir am allerbesten gefällt, ist, dass es im Roman vier verschiedene Sprachen gibt, die im Anhang auch übersetzt werden. Es macht mir richtig Spaß, wenn ich die Wörter nicht mehr nachschlagen muss, sondern sie bereits gelernt habe. Das ist ein kleines Erfolgsgefühl, das das Lesen nur noch schöner macht.
    Auf Platz zwei steht bei mir Sherlock Holmes. Ich habe bis jetzt zwar erst sechs der neun Bände gelesen, aber ich glaube trotzdem, das Buch kommentieren zu können. :3 Geschrieben von Sir Arthur Conan Doyle, wird die Geschichte des Sherlock Holmes aus der Perspektive von Dr. James Watson erzählt, Mr. Holmes' besten und wohl auch einzigen Freund. Ich möchte nicht zu sehr ins Detail abschweifen, deshalb sage ich nur, dass ich die Art der Auflösung eines jeden einzelnen Falls wirklich genial finde. Wenn man beim Lesen die ganze Zeit über auf jedes einzelne Detail geachtet hat, kann man am Ende manchmal sogar selbst schon sagen, wer der Täter war. Das gleiche Phänomen des Erfolggefühls.
    Weitere meiner Lieblingsbücher sind u.a. Warrior Cats, die Tintentrilogie, Harry Potter und auch Seelen. Aber wie gesagt, jeden Tag kann eine Reihe oder ein Buch mehr dazukommen. ;]


  • http://kreative-entfaltung.de/…/11/fueller_schreiben.jpg


    Nun folgt mein zweiter post.


    Fällt es euch schwer, neue Ideen für eure Geschichten/Gedichte zu bekommen?
    Naja,Ich habe ungefär eine Stunde gebraucht,um die Beyblade-Geschichte zu überlegen.Also,dauert es schon lang,aber gedichte schreibe ich nicht gern und ich habe nie Ideen.Für Kurzgeschichte brauch ich nicht zu überlegen,da schreib ich einfach was mir einfällt.


    Autor sein, euer Traum?
    Jein,wenn ich groß bin würde ich gern 1 oder 2 Bücher veröffentlichen,aber mehr auch nicht.Ich will nicht beim schreiben gehetzt werden oder so.Schreiben ist meine liebste freizeitbeschäftigung und wenn ich unter druck schreibe wird der Text eh ganz blöd.Mir reicht es,meinen text meiner Familie vorzulesen.


    Wie lang sind eure Kapitel im Durchschnitt?
    Gestern Abend habe ich mein erstes Kapitel zuende geschrieben und es hat drei DINA$ seiten,indem Vorder und rückseite beschrieben sind,also ganz schön lang.Ich glaube dort hatte ich auch zu viele details beschrieben.Das nächste wird glaub ich zwei Seiten mit vorder und rückseite.Ich mach meine Kapitel immer so: Tag1:...;Tag 2:...; u.s.w.


    So das wars,ich beantworte manche Themen nicht,weil ich sie nicht verstehe oder sie durch ein ähnliches Thema beantworten werden.


    LG,
    Gatto(ehemals Schlapor Trainerin)

  • Okay, nachdem ich mich nun ewig lang nicht mehr gemeldet habe (Schande über mich ._. ) geb auch ich an diesem Samstagnachmittag ma wieder meine Meinung ab :>


    ~ Wie lang sind eure Kapitel im Durchschnitt? ~

    Nun, ich schreibe wirklich jedes Kapitel, jede Kurzgeschichte, jeden einzelnen Satz von Hand vor, meist auf liniertem Din A4 Papier, da ich die Länge dort am besten abschätzen kann. Früher betrug bei mir ein Kapitel so um die fünf beschriebene Din A4 Seiten bei kleiner und beengter Schrift. Inzwischen hat es sich aber zu acht bis zehn hochgeschaukelt, im Schnitt laut Word so in etwa 2500 Worte, wobei ich vorhabe, mich in der nächsten Zeit und vor allem bei meiner in Planung stehenden Story noch weiter zu steigern, also wirklich im Schnitt so etwa elf+ handgeschriebene Din A4 Seiten. Ganz zu Anfang, also vor etwa zwei Jahren, wo ich mit dem Schreiben angefangen habe, betrug ein Kapitel bloß um die drei bis vier Din A4 Seiten und im Nachhinein frage ich mich in meinem Perfektionismus, wie ich mich mit sowas zufrieden geben konnte O_o


    ~ Bücher - die Flucht vor dem Alltag? ~

    Als ich mit dem Schreiben anfing, hätte ich nie behaupten können, es sei eine wirkliche "Flucht" vor dem Alltag, da ich mich ja auch hauptsächlich in meiner Freizeit damit beschäftigte und in der Schule einfach nie genug Zeit hatte, ausgiebig über Handlungen nachzudenken. Man will ja schließlich doch was vom Unterricht mitbekommen x3 Bei den Büchern, die ich gelesen hab, war es zwar eine Zeit so, dass ich nicht aufhören konnte, darüber nachzudenken, nur als Flucht würde ich es noch immer nicht bezeichnen, denn irgendwann haben diese Gedanken auch wieder aufgehört, ich hatte es also noch einigermaßen unter Kontrolle. Eigene Geschichten habe ich genauso behandelt, ich dachte darüber nach, wenn ich freie Zeit dazu hatte, beispielsweise auf dem Weg zur Schule oder wieder zurück, während des Unterrichts allerdings nie. Mittlerweile sehe ich das aber schon ein wenig anders. Ich stecke momentan mitten in der Planung zu einer neuen Geschichte und wenn ich mich erstma wahrhaft da hinein gesteigert hab, in die Szenarien, den Handlungsablauf, die Figurenentwicklungen, dann kann ich kaum noch aufhören, dafür zu schwärmen ^__^ In dem Fall ist mir meine komplette Umgebung dann relativ egal, ich dachte nicht mehr auf andere Leute oder das, was sie sagen, sondern hänge vollständig meinen Gedanken nach :3 So kann man es wohl schon eher als Flucht vor dem Alltag bezeichnen. Auch, wenn ich Hausaufgaben mache, schweifen meine Überlegungen dann immer wieder zu den Geschehnissen der Story ab, es kommen spontane Ideen, die man am liebsten sofort einbauen würde, Hints zu potentiellen Shippings und tja, da rücken die Schularbeiten nach und nach gern in den Hintergrund ~


    ~ Wie fühlt es sich an, wenn euch die Schreibwut packt? ~

    Oh, eine richtige Schreibwut hatte ich bisher erst ein einziges Mal in den ganzen zwei Jahren, die ich schon schreibe ^^" Meist ist es so, dass ich mich an freien Tagen, Wochenende, Ferien oder sonstigen Feiertagen, mit Block, Stift und iPod an unseren Küchentisch setze und anfange zu schreiben. Das ist schon fast sowas wie ein gewohnheitsmäßiges Ritual, was ich vollführe, denn in meinem eigenen Zimmer kann ich selten so gut schreiben wie an diesem einen Tisch, es ist mir ein Rätsel ^^" Jedenfalls mache ich mir dann kurz Gedanken, was in dem Kapitel vorkommen und wie ich langsam, aber sicher dazu hinleiten könnte. Ich lege die Perspektive fest, die für die Handlung am besten passt meiner Meinung nach und dann fange ich einfach an, die ersten Sätze zu formulieren. Nach einer Weile merke ich dann meist, ob mir die Gedanken und die Sätze mit Leichtigkeit zufliegen, sprich ich eine stille Schreibwut hege und es mir erstaunlich leicht fällt, die Sätze in meinem Kopf zu bilden, oder ob ich an einem einzigen Satz mehrere Minuten sitze und doch nicht vorankomme, dann höre ich auch meist auf, denn würde ich so an dem ganzen Kapitel schreiben, wäre ich am Ende nicht damit zufrieden. Wenn also diese stille Schreibwut vorhanden ist, muss ich nicht einma richtig stark überlegen, das Geschriebene passiert sozusagen einfach, die Formulierungen kommen wie von selbst und setzen sich fast schneller in meinem Hirn zusammen, als meine Hand schreiben kann, das ist ganz schön lästig -_- Dann ärgere ich mich zwischendurch zwar darüber, höre aber trotzdem nicht mit dem Schreiben auf x3 Und so kommt es, dass, natürlich mit Musik im Ohr, auf diese Weise fünf oder sechs Stunden vergehen, bevor ich den Stift wieder beiseite lege. Wobei ich oftmals dann erst die Hälfte eines Kapitels fertig habe. Einmal war es so, da hatte ich richtige Schreibwut. Ich war zuvor mit meinem Stiefvater spazieren gewesen und unterwegs war mir die Idee zu einer Kurzgeschichte gekommen. Auf dem Rest des Weges malte ich sie mir immer weiter aus. Als wir endlich zu Hause waren, dachte ich, es sei zu spät, jetz noch das Schreiben anzufangen, denn normalerweise hab ich meine kreativen Phasen so am 10 Uhr, direkt nach dem Aufstehen am Wochenende. Da war es jedoch schon um die 17 Uhr rum. Trotzdem spukte die Idee weiterhin in meinem Kopf herum, bis sie mich schließlich dazu zwang, mich an besagten Tisch zu setzen und sie ausformuliert aufzuschreiben und nach etwa drei Stunden hatte ich sie dann auch endlich fertig gestellt x)




  • Hallo, lieber FC. Nach meiner Anmeldung folgt nun mein erster Post.


    Seit wann schreibt ihr?
    Ja, das ist direkt eine sehr schwierige Frage, denn eigentlich beginnt man ja bereits als kleines Kind mit dem Schreiben, darunter sind auch einige sehr kleine Geschichten. Ansonsten ist meine aktuelle FF, welche ich hier im BB veröffentliche, die erste längere Geschichte, an der ich arbeite. Vprher hatte ich auch schon teilweise das Ziel, eine Geschichte zu beenden, doch leider musste ich nach den ersten Kapiteln grundsätzlich aufhören, da mich die Lust verließ.


    Schreibt ihr per Hand, auf dem Computer, oder beides?
    Ich schreibe grundsätzlich alle Geschichten mit der Hand auf einem kariertem Block vor, und tippe diese danach ein. Auf einem kariertem Block schreibe ich einfach kleiner als auf einem liniertem und im Gegensatz zu dem Computer sehe ich auf einem Blick, wie viel ich geschrieben habe - Und viel wichtiger, was ich geschrieben habe. Schreibe ich mit einem Programm auf dem Computer, so muss ich die ersten Sätze ab einer bestimmten Menge immer suchen. Nebenbei habe ich auch nicht immer einen Computer bei mir, außer meinem Handy. Das dürfte aber etwas zu klein sein, um einen langen Text einzutippen. Ideen für bestimmte Geschichten sammle ich übrigends auch auf einem Block, allerdings auf einem kleinem Din A7 [Wenn das falsch ist, habe ich Wikipedia falsch verstanden ._.] Block. Für eine Ideensammlung reicht der völlig.


    Wie vergebt ihr Namen?
    Bei Namen ist mir die Bedeutung sehr wichtig. Der Name sollte in einer Geschichte zu einem harakter passen, weswegen ich für eine FF, an der ich gerade arbeite, auch stundenlang nach passenden Namen gesucht habe. Außerdem denke ich, dass auch sehr seltene Namen gut in eine Geschichte passen, wenngleich sie auch nicht zu oft vorkommen sollten. Die Namenssuche ist bei mir also ein wichtiges Thema beim Schreiben.


    So, das war hier mein erster Post. ;)
    ~ étoile filante

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    The master himself.
    (Keine Sorge, falls ihr den Autor nicht erkennt. Ist wahrscheinlich besser so)


    @Noxa
    -Huhu, Boss (ja, den Begriff verwende ich für dich und für Orestes XD)! Du fändest es also toll, wenn sich alle mehr verständigen würden? Ich auch :) !
    Nun denn, verändern wir die Realität des Autorenzirkels durch die unvorstellbare Macht der...KOMMUNIKATIONS-ATTACKE!
    -Wow, ich finde es cool, dass du überhaupt in der Öffentlichkeit zugibst, dass du schreibst. So mutig bin ich nicht, ich halte das Schreiben total geheim vor meiner Umgebung. Aber wie kann man Leute die gerne schreiben denn als "hobbylos" bezeichnen? Das Schreiben an sich ist doch ein Hobby, weshalb es redundant wäre, einen Schreiber als hobbylos zu betiteln. Die Logik mancher Leute würde ich gerne haben. Naja, solange das Schreiben uns gefällt, ist ja alles in Ordnung, nicht wahr?
    -Hahaha, wenn ich meine Charas mal besuchen könnte würde ich auch als allererstes eine große Gruppenumarmung anstreben. Als Autor lässt man seine Charas teilweise so sehr leiden, die haben es sich wirklich verdient. Aber ich weiß nicht, ob ich eine Fantasy-Welt besuchen würde. Wenn ich wirklich die Macht hätte in so eine Welt einzutauchen... wah! Die Entscheidung fällt mir einfach zu schwer!


    @ Knuckers
    -Whoa, dein Generationen-System ist aber ziemlich ausgeklügelt! So kann man neue Charaktere einführen ohne sich entgültig von den alten trennen zu müssen. Da bei mir sowieso fast alle sterben funktioniert das für mich persönlich zwar nicht, aber allgemein gefällt mir die Idee ganz gut. ^^
    -Also in Japan werden Manga wirklich als dem Schreiben gleichwertige Kunstform betrachtet (jedenfalls habe ich das mal so aufgeschnappt).
    -Du bist Elfen Lied-Fan? Wie cool! Ich habe zwar nur die ersten zwei Bände gelesen (mehr hat unsere Bibliothek leider nicht), aber ich fand sie toll. Allerdings dachte ich, die Geschichte wäre ab sechzehn und nicht ab achtzehn? Naja, das kommt hauptsächlich auf die geistige Reife des einzelnen Lesers an.
    -Hm, von der Autorin habe ich bisher noch nie gehört. Falls ich mal eines ihrer Bücher sehe, werde ich an dich und deinen Tip denken.


    @ Gato
    -Willkommen im Zirkel! Von dir habe ich ja bisher in allen möglichen Bereichen des BB Posts gesehen, du scheinst viele Interessen zu haben, das ist wirklich eine tolle Charaktereigenschaft !
    -Also bist du noch nicht so lange Autorin? Macht ja nichts, ich habe auch erst Ende letzten Sommers mit dem Schreiben begonnen und da war ich schon 19 Jahre alt. Du bist jünger, also wird es dir noch leichter fallen als mir, dich schnell zu verbessern (wenn du das willst, natürlich).
    -Eine Reallife-Beyblade-Geschichte? Also, originelle Ideen hast du auf jeden Fall, muss ich schon sagen. ^^
    -Freu dich doch, dass dein Kapitel so lang wird. Das bedeutet immerhin, dass du viele Ideen hast und dir die Besten aussuchen darfst. Stell dir vor es wäre andersherum. Das wäre vielleicht doof!
    -Hahaha, eine Stunde ist nicht wirklich lang um sich eine gute Idee zu überlegen. Ich mache die ganze Planung eher unterbewusst, und dann dauert das Tage.
    -Wow, ich finde es sehr mutig, deinen Text überhaupt persönlich jemandem vorzulesen. Ich würde da eher eine "echte" Autorenkarriere in Betracht ziehen, weil ich da sogar unter einem Pseudonym veröffentlichen könnte und niemand mein Gesicht zu sehen bekäme. So habe ich immer meine Ruhe.
    -Für den Anfang sind drei beidseitig beschriebene DIN A4-Seiten wirklich gut, meine ersten Kapitel hatten nur knapp sechshunder Wörter, das war gar nix, hahaha!


    @Ronya
    -So lange schreibst du schon? Da komme ich mir mit meinem knappen Jahr fast wie ein Spätzünder vor! Nun ja, es ist aber toll, dass du dann so viel Zeit hattest, deinen Stil zu verfeinern.
    -Hey, cool! Noch jemand der Sherlock Holmes liest? Die Bücher habe ich früher verschlungen (damals war ich totaler Krimi-Fan). Hast du auch einen (bisherigen) Favoriten unter all deinen Lieblingsbüchern oder sind die alle gleichgestellt?


    @Schattenseele
    -Wieso hast du deinen hübschen Namen geändert? Q_Q
    Jetzt bin ich der letzte verbliebene Smaragd im Bisaboard. Ja, Emerald reitet wieder allein. Nun ja, deine Entscheidung, schätze ich mal. Außerdem wirke ich dadurch noch individueller, hihihi! Aber zurück zu dir. ^^
    -Du schreibst wirklich alles von Hand vor? Ich habe eine echte Sauklaue und bevorzuge es deshalb, die Geschichten auf meinem Laptop einzutippen.
    Was ist denn so wichtig daran, die Länge einer Geschichte einschätzen zu können? Sie wird so lang wie sie sein soll, da mache ich mir beängstgend wenig Gedanken wegen der Länge. Oder bringt das irgendwelche unerwarteten Vorteile mit sich? Das interessiert mich jetzt echt.
    -Wow, ich finde es toll, dass dir deine Schreibkunst mittlerweile eine Art Notausgang aus dem tristen Alltag eröffnet. Bei mir ist es ja eher so, dass ich wenn ich erst mal begonnen habe ein interessantes Buch zu lesen ganz darin versinke, und wenn ich das nächste Mal wieder "herauftauche", sind wieder hundert Seiten durchgelesen. Mit dem eigenen Schreiben ist das bei mir aber bisher leider eher die Ausnahme als die Regel. Na, das kommt bestimmt auch noch!
    -Oh mein Gott. Du schaffst es bis zu sechs Stunden konzentriert zu schreiben? Das ist wirklich beneidenswert. Ich könnte es nicht mal aushalten, so lange still sitzen zu bleiben. Du bist schon ein echter Profi, was?


    @étoile filante
    -Hey, dich kenne ich doch! Du machst auch immer bei den Fanfiction-Wettbewerben mit (und bist erfolgreicher als ich)! Herzlich willkommen im Autorenzirkel, Kollege!
    -Das Problem, dass mich die Lust verlässt kenne ich auch, aber in etwas abgewandelter Form. Ich bekomme einfach ständig neue tolle Ideen, und dann will ich mich unbedingt mit denen beschäftigen, anstatt die alten zu beenden. Und am Ende bringe ich fast gar nichts zu Ende, hahaha!
    -Du denkst so viel über deine Namensgebung nach? Das ist bewundernswert. Ich mache es ein wenig wie im echten Leben. Da die Leser sowieso nicht wissen, was ein spezieller Name jetzt genau bedeutet, gehe ich auch gar nicht erst nach den Bedeutungen. Worauf ich allerdings Wert lege ist der Klang des Namens und dass er nicht zu lang ist. Sonst kann ihn sich der Leser nur schwer merken bzw. der Text stagniert, obwohl das leicht zu vermeiden wäre.


    Ist es euch wichtig, eigene Charaktere (OCs) zu kreieren oder bedient ihr euch bei bereits vorhandenen Charakteren (zB aus Serien oder Büchern)?
    Ich bevorzuge eindeutig selbst erschaffene Charaktere. Die lassen einem einfach viel mehr Freiräume als wenn ich zum Beispiel bei einer Pokemon-Geschichte ständig aufpassen müsste, dass Ash in-character bleibt. Das ist sowieso auch plottechnisch echt einengend und wenn man einen kleinen Fehler macht, fällt das jedem Fan des Charakters sofort auf.
    Deshalb verwende ich existierende Charaktere eigentlich nur zu parodistischen Zwecken, wo ich ihre Eigenschaften sowieso in überspitzter Form widergeben kann und der Leser kleinere Ausrutscher leichter verzeiht, wenn sie wenigstens dazu dienen ihn zum Lachen zu bringen.
    Ich finde es sowieso echt schräg, was teilweise an Fanfics durchs Web geistert. Ständig gibt es irgendwelche Yaoi-Geschichten, wo Charaktere (die nebenbei meistens erst zehn Jahre als sind) Sex miteinander haben. Wow. Das halte sogar ich für moralisch fragwürdig, und wenn das aus dem Mund des Autors von "Subjekt 64" kommt, sollte es wohl was heißen.
    Außerdem baue ich zu meinen selbsterschaffenen Charakteren immer eine Art "Verbindung" auf, ganz einfach weil ich sie erschaffen habe und als Autor die Macht und Verantwortung habe, über ihr Schiksal zu entscheiden. Leider bedeutet das für die meisten meiner Charaktere, dass sie leiden müssen. Ohne Ende. Aber das ist nur ein geringer Preis für die Wunder die ihnen widerfahren. Naja, vielleicht auch nicht, hahaha!


    Habt ihr Vorbilder, wenn ja, wer?
    Also, dann stelle ich euch einfach mal die Top 3 meiner schreibtechnischen Vorbilder vor (die sind alle gleichwertige Mitgleider dieser Liste, die Reihenfolge in der ich über sie schreibe ist rein zufälliger Natur):
    -Stephen King: Wahrscheinlich nervt es manche, mich schon wieder von Stephen King labern zu hören, aber er ist eben was das Horror-Genre angeht eine Koryphäe. Vor allem, weil er trotz seiner anormal hohen Produktivität immer frische und nie dagewesene Ideen hat und diese auch wirklich unterhaltsam umzusetzen vermag. Außerdem ist er ein Meister des Nicht-Plottens, er weiß angeblich oft selbst nicht, wie seine Geschichten schließlich enden werden und lässt sich überraschen. So gut wäre ich auch gerne... Aber auch wenn ich nicht in der Lage bin, meine Geschichten konsequent durchzudenken, so brauche ich doch zumindest mehr Planung als der der "King des Horrors".
    -H. P. Lovecraft: Keine Ahnung, ob den überhaupt jemand hier drinnen kennt (außer Gucky natürlich). Ich habe seine Geschichten auch auf Englisch lesen müssen, also ist er in Deutschland wahrscheinlich nicht so bekannt. Aber deswegen erzähle ich jetzt ja auch ein wenig über ihn. Das ist übrigens auch der Typ auf meinem Bild weiter oben. Er gilt als Erfinder des Cosmic Horror-Genres und seine Geschichten wurden erst nach seinem Tod so richtig bekannt, ganz einfach weil derartig verstörende Storys für die damalige Zeit unorthodox waren. Er hat übrignes auch "Cthulhu" erfunden, der wohl am Häufigsten mit Lovecrafts Werken in Verbindung gebracht wird und dank Serien wie "South Park" auch einem breiteren Publikum bekannt ist. Was mir persönlich am meisten an seinen Geschichten gefällt ist seine Art die "unbeschreibbaren" Monstrositäten die er sich immer ausgedacht hat zu beschreiben. Sein Wortschatz war wirklich gewaltig und auf Englisch wirkt das Ganze gleich noch ein Level ekliger und schleimiger. Das ist so toll!
    -Katsuhisa Kigitsu: Okay, diese begnadete Mangaka hat das Medical-Horror-Genre mit ihrem Manga "Franken Fran" komplett revolutioniert. Ich finde es wirklich genial, wie sie es schafft, ihre Horror-Geschichten trotz all der Gedärme und Scheußlichkeiten stets einen seltsam fröhlichen und sogar lustigen Ton behalten zu lassen. Das liegt wohl hauptsächlich an der von Naivität und kindlicher Schwärmerei geprägten Sichtweise der titelgebenden Hauptperson, Fran Madaraki. Solche genialen Charaktere wie diese Autorin würde ich auch gerne erfinden können!
    Wie man sieht bin ich vom Horror-Genre total begeistert, aber für jeden der schon andere Beiträge von mir gelesen hat ist das wahrscheinlich keine große Überraschung.

  • Da ich endlich etwas weniger zu tun habe, melde ich mich auch mal wieder.


    @ Ronja
    Eragon gehört auch zu meinen Lieblingsbüchern, ich kann dich nur zu gut verstehen. Ich habe wohl mit jedem Band meine neue Rekordzeit im Lesen aufgestellt. Wenn ich erst einmal angefangen hatte, musste alles andere warten. Einzig das Ende hätte ich mir ein bisschen anders gewünscht.


    Wie geht ihr mit Kritik um und seid ihr selbst ein harter Kritiker?
    Damit bekunde ich so meine Probleme. Ich bin ein sehr, sehr schlechter Kritiker. Bei Gram-matik- und Rechtschreibefehler oder Wiederholungen geht es ja noch. Sobald es aber um den Stil geht, nehme ich es mit der Ehrlichkeit nicht so genau. Ausserdem gibt es grosse Unterschiede zwischen meinen Ansichten und derer anderer, weshalb ich gewisse Dinge nicht wirklich objektiv beurteilen kann. Auch wenn ein Text sehr verbesserungswürdig ist, kritisiere ich ihn nur selten, ich halte mich höchstens beim Lob etwas zurück. Mit mir als Lektor würde ein Verlag wahrscheinlich bankrottgehen.
    Wie ich mit Kritik umgehe, hängt meist von demjenigen ab, von dem sie stammt. Es gibt Leute, bei denen ich fast immer darauf eingehe und mich auch bedanke. Diejenigen aber die nur darauf aus sind etwas zu kritisieren, ignoriere ich aber lieber, auch wenn sie vielleicht sogar Recht haben.


    Meine Lieblingsautoren im realen Leben
    Obwohl ich wie gesagt, meine Mühe habe, ein Werk zu bewerten, habe ich Lieblingsautoren. Auch wenn mir ihre neue Reihe nicht so gut gefällt, gehört Licia Troisi ganz sicher zu meinen Favoriten. Im Gegensatz zu anderen Autoren kommen bei ihr keine überlangen Umgebungsbeschreibungen vor, dafür mehr Handlung. Wenn ich zum Beispiel eines der Feuerkämpferin-Bücher gelesen habe, konnte ich es nicht weglegen bevor ich es zu Ende gelesen hatte ohne dauernd daran denken zu müssen.
    Eigentlich zählt auch Christopher Paolini zu meinen Lieblingsautoren, auch wenn mir das Ende von Eragon etwas anders gewünscht hatte. Im Grossen und Ganzen fand ich die Geschichte äusserst spannend und seine Bücher konnte ich meist kaum mehr weglegen, bevor ich das letzte Wort gelesen hatte.


    Lest ihr Bücher im Original, übersetzt - oder beides?
    Das hängt von der Originalsprache ab. Französische Bücher würde ich nicht freiwillig im Original lesen das wäre mir viel zu anstrengend. Auf Englisch hingegen lese ich sehr gerne, manchmal sogar lieber als auf Deutsch. Bei "Der Herr der Ringe" zum Beispiel habe ich zuerst eines der Bücher in deutscher Sprache geschenkt bekommen. Damals fand ich es nicht so spannend. Später habe ich mir dann doch das Original gekauft inklusive Der Hobbit und das gefiel mir überraschenderweise sehr.
    Normalerweise lese ich jedoch bei Fortsetzungen die übersetzte Variante, falls ich aus welchen Gründen auch immer, mit dieser begonnen habe. Bei zwei von Licia Troisis Büchern hätte ich aber wahrscheinlich eine Ausnahme gemacht, wenn ich Italienisch gekonnt hätte.

  • [size=8][font='Tahoma']Hallo liebe Autoren!
    Gerade erst wieder zu Hause angekommen, schreibe ich doch gleich mal wieder etwas. Ich war zwei Tage bei meiner besten Freundin zu Besuch und hatte viel Spaß. :)



    Emerald: Ja, ich schreibe schon lange, und trotzdem bin ich nicht wirklich gut. Wobei ich glaube, dass das sowieso jeder von sich denkt. Aber bei mir stimmt's .....
    Ich liebe Sherlock Holmes! Leider habe ich die Bücher nicht selbst, ich muss sie mir immer in der Mediathek ausleihen. Ich hab zwar noch nicht alle gelesen (erst 6 der 9 Werkausgaben), aber ich kann die sagen, dass ich "Der Hund der Baskervilles" bis jetzt am besten fand. Alle Bücher und Fälle sind natürlich großartig, aber dieser Fall hat mich besonders beeindruckt. Was ist dein Lieblingsbuch/-fall?


    Lugia's Dragon: Wie gesagt, Eragon ist mein Lieblingsbuch. :3 Ich habe das vierter aber leider noch nicht gelesen. Ich habe es zwar, aber ich muss zuerst die ersten drei nochmal lesen, weil ich überhaupt nicht mehr weiß, was passiert ist. ^.^ Es hat ja relativ lange gedauert, bis der finale Band endlich rauskam .... vier Jahre? Wenn es nicht ganz so lang war, dann waren es zumindest gefühlte vier Jahre. :D


    Was inspiriert euch? Was lenkt euch ab?
    Ah, eine schwierige Frage. Hm .... was inspiriert mich .... also, was mich immer am meisten inspiriert hat, sind einzelne Sätze. Die können überall vorkommen: in Liedern, in Gedichten, sogar im Fernsehen. Sobald ich einen schönen, Satz höre, egal, worüber er handelt, träume ich ganz oft vor mich hin und denke mir aus, wie die Geschichte um diesen einen Satz sein könnte. Und schon habe ich eine Idee, so schnell geht das bei mir.
    Bilder sind natürlich auch eine schöne Inspirationsquelle, vor allem Fantasy Bilder. Oder welche, auf denen eine Endsituation gezeigt wird, z.B. ein Mörder, wie er das Zimmer verlässt. Ich denke mir dann gerne die Vorgeschichte aus und mache es zu meiner eigenen.
    Was mich am allermeisten ablenkt, ist - wer kann's glauben? - Musik. Ich kann bei Musik einfach nicht schreiben, nicht denken, nichts. Ich hasse es auch, wenn irgendein anderes, rhythmisches Geräusch, außer das Tippen meiner Finger auf der Tastatur oder das Kratzen meines Stiftes auf dem Papier, mich stört. Ich brauche Ruhe zum Schreiben.




    So, das war's schon. :3 Schönes Restwochenende!


    PS: Von euch weiß niemand zufällig wie das neueste Lied von Adele heißt, oder? Ich habe es vor ca. zwei Tagen das erste mal im Radio auf SWR3 gehört und bekomme einfach nicht raus, wie es heißt!! Ich ewrde noch verrückt ....

  • Guten abend , meine genossen ;D


    Lest ihr eure Bücher übersetzt oder im original
    nun ich lese meine Bücher im orginal und auf deutsch weil das bei mir meistens dasselbe ist ;). aber bei büchern wie der eragonreihe oder anderen die nicht von meiner lieblingsautorin verfasst worden, muss ich wohl oder übel die deutsche nehmen, weil ich das volle spektrum des buches erfahren will :). Je nach dem habe ich auch ein andersprachiges Buch aber ich habe irgendwie bemerkt dass ich dabei nicht grade der passende bin, da ich manches des öfteren nicht verstand, nun das is aber auch schon jahre her merke ich grade :)


    @emerald
    ja ich bin elfen lied fan :) ich habe die mangas ja auch im internet gelesen, weil in deutschland wie du sagtes nur die ersten erschienen...die anderen wurden hier nie eingeführt. Ja es ist ab 18 *hust* aber ich glaube die leute die das entscheiden sind alle selbst über 50 und ganz anderes gewohnt.
    Das Generationensystem hat nur den nachteil das ich aufpasse keine cousins und kusinen zu verkuppeln (das is mir sogar schonmal passiert >_<)


    Namensgebung
    nun das ist einer der teile beim erfinden den ich nur allzugern mache :D. die namen haben bei mir keine bedeutung weil ich sie mir alle selbst ausdenke.jedoch beziehen sich alle auf die sprache die gesprochen wird, also die namen gehören alle einer kultur an, folglich sieht man ähnlichkeiten, das hebt aber die autenzität der sprache und kultur :) so beliebe ich des öfteren mädchennamen zu erfinden die mit u oder i enden^^ die mag ich hierbei echt


    Das wars auch wieder von mir :) bis zum nächsten post , euer knuckers

  • *hust* >suicune< = Chess *hust*


    Guten Tag lieber Autorenzirkel!
    Herr Gott im Himmel mein letzter Beitrag ist lange her... Das ganze möchte ich nun unverzüglich ändern, mir missfällt meine Inaktivität und zwar ziemlich.
    Also ohne viel zu reden, los geht es.


    Wie fühlt es sich an, wenn euch die Schreibwut packt?
    Das ist gut, das ist sehr gut. Wenn mich die Schreibwut packt, dann schreibe ich 2.000 in 30 Minuten, das kann man dann relativ leicht hoch rechnen, wie schnell es geht, dass ich ein Kapitel schreibe, wenn ich in Schreibwut bin. Es fühlt sich lustig an, meistens zumindest, ich spüre das irgendwie. Da sage ich mir immer, jetzt kommt es. Ich mache dann das W-Lan aus, schließe mich irgendwo ein, wo ich nicht gestört werden kann, nehme mir meinen Laptop (ohne Internet wohl gemerkt) mache meine Playlist so leise wie es geht an und schreibe. Auf dieser Liste befinden sich wenige Lieder die immer wieder kommen, dazu gehören zum Beispiel: Eisblumen, Jar of Hearts, Gekkou, Lullaby....
    Wie bereits gesagt schaffe ich es relativ schnell dann auf meine 2.000 Wörter zu kommen, dann ist aber auch Schluss. Im Endeffekt brauche ich in etwa 2 Schreibwut-Ausbrüche um ein Kapitel vollkommen fertig zu stellen.


    Schreibt ihr gerne Kommentare und wenn ja, welche Punkte beachtet ihr besonders?
    Ich schreibe sehr gerne Kommentare, im Allgemeinen setzte ich mich sehr für den Fanfiction Bereich ein. Beginnen wir mal mit dem Startpost. Wichtig sind für mich, keine Rechtschreibfehler, gute Gestaltung, so etwas behält den Leser gleich dort. Dann gehe ich noch etwas auf die einzelnen Punkte ein. Am schlimmsten jedoch finde ich Startposts in denen so kurze Klappentexte vorkommen. Meiner Meinung nach ist ein Klappentext ein Muss, ohne geht einfach nicht, dieser kann dann auch ruhig mal um die 300 oder mehr Wörter umfassen.
    Wenn es an Kapitel geht setzte ich mein Hauptaugenmerk auf schön zusammengesetzte Sätze und die Art der Formulierung. Was dann folgt ist die Logik - Pokémon legen keine Eier!


    Gibt es bestimmte Lieder, Bilder etc., die euch inspirieren?
    Ja, wie bereits bei dem heutigen ersten Thema inspirieren mich besonders Gekkou, Jar of Hearts und Eisblumen, gefolgt von noch ein paar anderen.
    Gekkou.~
    Das war das Lied was mich dazu inspirierte meine aller erste Fanstory zu schreibe. Einige dürften sie noch kennen, sie war damals bekannt unter dem Namen Disappear - Ich rettete die Welt. Für mich immer noch meine beste Idee, ich weiß, dass dazu irgendwann eine Neuauflage kommen wird, das weiß ich ganz genau.
    Jar of Hearts.~
    Das Lied ist einfach nur toll, der traurige Text und alles machen es einfach zu einer tollen Inspirationsquelle für traurige Geschichten.
    Eisblumen.~
    Das Lieb dürfte jedem bekannt sein, ich liebe es einfach. - Weshalb in meiner Fanfiction Monster unter meinem Bett auch zum 2. Kapitel einige Zeilen dieses Liedes zitiert wurden.


    Bis zum nächsten Mal und liebe Grüße,
    Chess


    Hallo folocon ♥

  • Habe mich schon solange nicht mehr gemeldet das es wieder Zeit wird. Hatte in letzter Zeit sehr viele Klausuren, aber nun ist das meiste geschafft, hatte gestern und heute frei, und kann nun wieder schreiben was ich auch sehr vermisst habe.





    Seit wann schreibt ihr?


    Damals in der Grundschule war ich noch kein begeisterter Autor, ich habe eher so vor mich hingeschrieben. Ab der siebten Klasse entdeckte ich dann meine ''kreative Ader''. Uns war die Aufgabe gestellt eine Geschichte zu schreiben die in unserer Fantasie schwirrt, das Tat ich und bekam dafür eine zwei minus, was für mich ein großer Erfolg war, denn zuvor schrieb ich immer nur dreien. Im Laufe der Zeit las ich mehr und mehr Fantasy-Romane u.a. ''Die Zauberer'', ''Die Elfen'', ''Der Hobbit'' etc.pp. Ab dort an begann ich erst richtig zu schreiben. Man kann sagen die vielen Bücher haben mir das mystische, epische, fantastische an der Sprache gezeigt. Solang ich denken konnte war schreiben und lesen für mich bis zu einem gewissen Punkt immer nur Langeweile.
    Wie ich aber immer so schön zu sagen vermag: ''Zeiten ändern sich.'' Ich bin froh drum das ich den Weg zum schreiben finden konnte, bzw. durfte. Auch wenn das jetzt vielleicht ein wenig flach klingt, aber schreiben und lesen sind neben dem Sport meine größten Leidenschaften die ich mit euch teilen will.


    Gibt es bestimmte Lieder, Bilder etc., die euch inspirieren?


    Jeder weißt wie es ist in einer bestimmten Laune zu sein, danach Musik zu hören oder auch danach zu schreiben. Oft schreibe ich nach Laune an meinen Storys weiter, welche ihnen dann ein gewisses etwas geben. Vielleicht ist es manchmal auch bisschen zu viel, was ich dann bei der Korrektur merke und abändere.
    Die Musik ist mein ständiger Begleiter beim schreiben. Immer sobald ich die Feder (symbolisch gemeint) in die Hand nehme, läuft Musik. Ob per Kopfhörer oder Boxen ist mir ganze gleich. Hauptsache Musik, ich kann es hören und mich von den Songtexten inspirieren lassen. Euch dürfte vielleicht auch nicht entgangen sein, dass ich ein großer Naruto Fan bin. Auch davon lasse ich mich inspirieren. Hin und wieder schreibe ich auch mal gerne Storys die an Animes oder Mangas angelehnt sind.
    Bilder inspirieren mich eigentlich weniger, doch wenn sie dann mal ihr bestes getan haben und mich auf was gebracht habe, dann kommt meist was gutes bei raus. Also danke ich euch Bildern und bleibt so wie ihr seid, dann sehe ich euch vielleicht mal und ihr könnt mir sinnvolle und epische Einfälle bescheren.


    Das wars dann für heute mal wieder, werde aber die Tage nochmal posten, weil ich einfach mehr Zeit habe
    Zwockel '')


  • Jedem Menschen ein Refugium seiner tiefsten Begierden

    Verwurzelt im Herzen, Gefühle als Frucht

    Verborgen, ja unsichtbar, die schönsten Menschen

    Und wer sehen kann, mit Augen der Seele, der liebt.

    -Areon Lörmerd



    Und somit begann der Gute Ogichi sich her vorzustellen, und um einigermaßen Struktur in meine sonst so unstrukturierten Posts zu bringen, fange ich damit an, dass ich, wie schon viele hier, einige der zu behandelnden Themen rauspicke und dazu was schreibe :3


    Seit wann schreibt ihr?


    Sicherlich eine recht schwierig zu beantwortende Frage. Ich würde sagen, ich schreibe, seitdem ich mein erstes Buch selbst gelesen habe. Das muss irgendwann in der Grundschule gewesen sein, schließlich habe ich bereits in der dritten Klasse meinenersten Schreibwettbewerb gewonnen.

    Auch heute nehme ich immer wieder an Wettbewerben teil (mit nicht zu verachtendem Erfolg :3)

    Allerdings würde ich sagen, dass ich noch viel zu lernen habe, entdecke ich doch im Moment immer neuere Möglichkeiten meine Texte in viele Richtungen zugleich hin zu verbessern, sei es durch Metaphorik, VerschiedeneAnspielungen, und so weiter und fort...


    Früher habe ich vor allem sehr viele Geschichten geschrieben. Quasi nur. Das hat sich mitlerweile doch leicht geändert, so ging ich schließlich unter die sog. Dichter und Denker.

    Wenn interesse besteht kann ich ja mal was von mir hier posten...


    Meine erste längere Geschichte begann ich im Alter von 12 Jahren. Ich schrieb 4 Jahre dran. Dann war leider der Saft raus und mein Hauptcharakter zu stark geworden, man konnte eigentlich nichts mehr großartig dazu schreiben. Des weiteren fiel mir auf, wie sich mein Schreibstil von 12 bis 16 immer mehr veränderte, die Satzgebilde wurden komplexer, Anspielungen subtiler, die Atmosphäre dichter. Die Geschichte hatte zu diesem Zeitpunkt 264 Seiten.

    Dann habe ich sie verworfen...[/align


    Seitdem schreibe ich immer wieder kürzere Geschichten (allerdings immer mehr Gedichte), auf der Suche nach einer Geschichte, die sich mir als so genial offenbart, dass ich sie weiterschreiben kann.



    Legt ihr viel Wert auf einen schönen Startpost?


    Nein.

    Ganz klar nein. Wie ein Post aussieht ist absolut gleichgültig, es geht darum WAS in dem Post steht, nicht WIE es darin steht.

    Das Zitat, dass ich oben unter dem Bild angeführt habe zeigt ja schon, dass ich weniger der Mensch bin, der nach Äußerlichkeiten geht, wobei die Äußerlichkeiten eines Posts in einem Forum natürlich keine Ausnahme bilden.

    Wenn der Post sehr ausgeschmückt ist: Alles schön und gut, aber ist das, was drinsteht auch kein Blödsinn?

    Wenn der Post einfach nur "hingerotzt" ist: Wen kümmerts, wenn das, was drinsteht einfach nur genial ohne Gleichen ist?


    Ihr seht was ich meine, oder? Gerade bei Literatur sollte man nicht nach Äußerlichkeiten gehen, sondern versuchen möglichst viel Interprätationsfreiraum zu bieten - etwas, dass durch zu viele Worte zu einer Sache einfach nicht mehr gewährleistet ist. Und das finde ich häufig schade... Wenn ich etwas lese, das wirklich gut ist, und dann darunter steht wie der Autor es eigentlich meinte... manchmal ist da ein trauriges Kopfschütteln alles was ich dazu noch beizutragen hab. Glücklicherweise ist das ja aber längst nicht immer der Fall...


    Soo, ich glaube zwei Themen waren hier irgendwo als Maximum aufgeführt, sonst würde ich jetzt locker weitermachen, aber ich versuche mal meinen Post nicht zu lang werden zu lassen und mache hier nen Punkt.


    Auf gute Zusammenarbeit

    [align=left]~Ogichi

  • [font='Tahoma, Arial, Helvetica, sans-serif']

    "Das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden."
    unbekannt


    Ja, ein Spruch, der wie die Faust auf's Auge zu meinem momentanen Leben passt. Ich verstehe nicht, wieso jemand auf mich sauer ist, warum diese Woche nichts klappen wollte und warum ich glücklicherweise noch eine drei in der Mathearbeit bekommen habe. :) Wie auch immer, hallo liebe Mitautoren!


    Was haltet ihr von Betalesern? Habt ihr selbst einen?
    Wenn ich doch nur einen hätte! Ich wäre überglücklich, jemanden zu haben, der mir sagt, wie die Geschichte ist und wo meine Fehler liegen, bevor ich sie online stelle o.ä. (Übrigens: Wer für mich Zeit und Lust hätte, soll sich bitte melden. ;P) Wie bereits ersichtlich sein dürfte, finde ich die sogenannten Betaleser sehr nützlich, wenn es Leute sind, die wirklich gerne Geschichten lesen. Es sollte sie nicht nerven, denn ansonsten müsste man sich überlegen, damit aufzuhören. Außerdem kann man so auch neue Freundschaften schließen, zumindest, wenn es übers Internet geht. Jemand, der meine Geschichte zuerst zu lesen bekommt, kann auch mein Freund werden, nicht? Ich glaube außerdem, dass es besser ist, wenn man die Person vorher nicht kennt, da sie dann vielleicht nicht objektiv urteilen kann.


    Wie schnell schreibt ihr neue Kapitel?
    Das ist ganz unterschiedlich und kommt vor allem auf meine Laune an. Wenn ich in Schreibwut bin, kann ich ein Kapitel auch an einem einzigen Tag schreiben, aber meistens zieht es sich bis zu zwei Wochen hin. Ich möchte, wie jeder Autor natürlich, dass meine Geschichte gut wird, und deshalb verbessere ich meistens so viel, dass das Kapitel am Ende ganz anders aussieht als am Anfang. Oft ist es so, dass ich das Kapitel in zwei bis drei Tagen schreibe, aber es nicht gut finde. So kommen die zwei Wochen zustande. (:


    Zeichnet ihr Szenen eurer Fanstory nach?
    Ja, ab und zu mache ich das. Am liebsten zeichne ich die actionreichen Szenen, zum Beispiel ein Wolfsrudel auf der Jagd, ein Drache im Flug oder so was. Dinge, die sich gut in Szene setzen lassen und dabei auch noch super aussehen eben. Zeichnen gehört sowieso zu meinen Hobbies, von dem her ist es eigentlich klar, dass ich auch meine Story irgendwie als Bilder darstellen möchte. Ich liebe es auch, meine Charaktere zu zeichnen. Ich weiß zwar, wie sie aussehen (sollen), aber es ist wieder ein ganz anderes Gefühl, seine Schöpfungen auf Papier betrachten zu können. Findet ihr nicht? Und dabei spielt es, finde ich, keine Rolle, ob man malen kann oder nicht.


    [size=8]

  • "Es ist eine Lust zu lesen!"

    (Hildegunst von Mythenmetz)


    Also hallo erst mal. Ich habe mich gestern bei Orestes angemeldet und wollte dann auch gleich mal meinen ersten Beitrag schreiben. Und mit diesem übernehme ich auch gleich mal Ronyas Themen.


    Was haltet Ihr von Betalesern? Habt Ihr selber einen?


    Betaleser sind eigentlich eine gute Sache, denn jene betrachten die Geschichte/das Buch noch mal aus einem ganz anderen Blickwinkel, als der Autor selber. Der Autor hat noch so viele Gedanken im Hinterkopf, die er mit den Geschehnissen in der Geschichte verbindet. So hat er einen Zusammenhang erstellt, der Person A mit Edelstein 78 verbindet, aber jene, die diese Gedanken nicht im Kopf haben, verstehen den Zusammenhang vielleicht nicht. Für so etwas sind die Betaleser sehr praktisch. Auch mal eine Rechtschreibkorrektur kann auch nicht schaden, 'cause nobody is perfect. Ich selber habe jedoch keinen Betaleser, will mir aber mal einen 'besorgen'.



    Wie schnell schreibt Ihr Eure Kapitel?


    Das ist immer unterschiedlich. Es gibt Tage, da steh ich morgens um sieben auf und frühstücke und so und von acht bis 18 Uhr schreibe ich. Da schaff ich schon mal ein Kapitel. Aber meistens brauche ich dafür mindestens zwei bis drei Wochen. Meine Kapitel sind relativ lang, deshalb dauert es immer etwas länger. Und wenn ich nun ein Kapitel schreibe, wo alles ganz sanft und gechillt vor sich geht, dann dauert es länger, als ein Kapitel, in dem es um kämpferische Sachen geht, diese schreibe ich schneller. Die Länge der Kapitel variiert auch immer. Mal ist ein Kapitel auf dem Computer sieben Seiten lang, mal ist es nur zwei Seiten lang.


    Zeichnet Ihr Szenen Eurer Fanstory nach?


    Hin und wieder schon, aber nicht sonderlich oft. Da ich meine Figuren im Kopf habe und eine genaue Vorstellung von ihnen habe, gehen meine Zeichnungen meistens daneben, denn ich besitze einfach nicht das nötige Talent. Eher habe ich nach dem Anblick der Zeichnungen Alpträume, von jenen Personen, die zum Beispiel mein Manuskript auf fressen. Ich zeichne aber gerne die Umgebung. Die riesige Festung des Tyrannen, oder das weite Meer. So etwas zum Beispiel. Im Moment arbeite ich an der Karte der Fanstory. Leider kriege ich das auch nicht hin. Ich bin irgendwie zu ungeduldig.


    Ja. Das war's. Oh... Mir fällt grade auf, dass man eigentlich nur zwei Themen in einen Beitrag machen darf, aber egal.


    Gallopa


  • Soso.
    http://www.buecher-magazin.de/…en/tagebuch_literatur.jpg
    Quelle


    Ja, ich muss zugeben, dass ich mich wirklich sehr lange nicht mehr gemeldet habe, was aber an Privaten Umständen lag - leider. Doch dieses möchte ich nun ändern, indem ich wieder mehr Zeit einplane, was zwar etwas schwierig wird, jedoch schaffbar ist. Fang ich mal mit den Themen an. Und da ich heute ein paar Minütchen Zeit besitze, werde ich mich diesen mal widmen


    ~ Wie schnell schreibt Ihr Eure Kapitel? ~


    Unterschiedlich, würde ich mal sagen. Es ist meistens die Zeitspanneein bis drei Monate, um auch eine gewisse Länge zu erreichen, was, wenn man nur eine Stunde am Tag ran an den liebsten Computer kann, herzlich wenig ist. Sonst könnte ich alle drei Tage eins posten - und ich währe dementsprecehnd auch schon viel weiter bei meiner Fanfiction. Außerdem kann man ja nicht, zumindestens ich, nicht non stop schreiben - da bekommt man ja irgendwann einen brummenden Kopf. Außerdem muss man, wenn man die Kritiker zufrieden stellen möchte, einiges beachten:

    • ~ Umgebung (z. Bsp.: Aussehen d. einzelnen Gebäde, falls vorhanden, wo man ist, ect.)
    • ~ Gefühle der einzelnen Charaktere (z. Bsp.: Traurig, froh, mutig beängstigend; soerwas ist forallendigen in der Ich-Form wichtig!)
    • ~ Geräuschskulisse (z. Bsp.: ruhig, laut, Meeresrauschen, ect.)
    • ~ Beschreibungen (Ja, das wohl wichtigste *grins*)


    Ja ist wirklich nicht sher wenig, wenn man das pro Absatz und Satz beachten muss, dauert das schon ein bisschen. Manche können das vom vornehinein, manche eben nicht, so wie ich.


    ~ Schreibt Ihr gerne Kommentare, wenn Ja, auf welche Punkte achtet Ihr? ~


    Ja, ja, ja und nochmal: Ja! Sehr gerne sogar, und ja, ich sitze auch lange daran, meistens finde ich sie nicht sehr prikelnd - andere meinen etwas anderes, zum Glück c:
    Die Punkte, die ich oben schon genannt habe, darauf achte ich eigentlich auch bei Kommentaren, zumal sie auch sachlich und direkt sien müssen, widerum nicht zu lang, sodass man von eine WoT (Wall of Text) steht. Soetwas mag ja für den Autor ganz nett sein, wenn man wirklich soviel zumm Schreiben hat, aber nicht für die "Kritiker", die sich soetwas vielleicht auch durchlesen wollen - also ich lese mir dann soetwas nicht durch, es sei denn, ich bin der Autor, der den Kommi bekommen hat.
    Ein Kapitel ist außerdem aus meinen Augen immer Perfekt; es gibt in der Literatur kein "Falsch'" im Schreiben - zwar in der Rechtschreibung und Grammatik schon, aber dies ist etwas anderes. Wenn man nicht hundertprozentig beschreibt, oder Gefühle in einem Kapitel hervorbringt, ist es kein Problem, nicht jeder kann soetwas, geschweige denn, würde es auch den Leser erdrücken, wenn sich immer das Gleiche abspielen würde: Satz, indem Gefühle, Beschreibungen, Geräusche Allgemein, und Sonstiges eigebaut ist - Satz für Satz, soetwas ist nicht schön.


    So, das muss reichen, bis zum nächsten Mal.


    lG
    ~Flo

  • http://thewayfromaman.files.wo…com/2011/01/schreiben.jpg

    Hiemit melde ich mich mal wieder. ich war etwas inaktiv und wundere mich, das ich noch nicht aus dem FC rausgeschmissen wurde. Also dann werde ich mal zwei Fragen beantworten und meinen Senf dazugeben.


    Fällt es euch schwer, neue Ideen für eure Geschichten/Gedichte zu bekommen?
    Also schwer fällt es mir eigentlich nicht. Meist denke ich grad gar nicht daran, eine neue Geschichte zu schreiben oder sitze grade an einer und bin mit der vollauf beschäftigt. In solchen Momenten kommen mir meist gute Ideen für eine Geschichte. Da ich sie dann aber net niederschreiben kann, schreibe ich mir erstmal auf, wie die Story sein soll und tippe sie dann später in voller länge ab. Außerdem leide ich irgendwie an akkuter Schlaflosigkeit, weswegen ich nachts immer lange wach liege und mich mit meiner fantasie ablenke. Und wenn meine Fantasie mal so richtig aufdreht, dann kommen erstaunliche Sachen zusammen. Einige Iddeen vergesse ich meist auch während ich dann endlich eingeschlafen bin. Aber seltsam ist, das ich die (in meinen Augen) guten Handlungsstränge nicht vergesse. das kommt wohl davon, das ich mir immer einige Szenen aus der Geschichte einfach mal bildlich vorstelle.


    Gibt es bestimmte Lieder, Bilder etc., die euch inspirieren?
    Ja die gibt es. Mich inspirieren vor allem dier Lieder der band Nickelback und Linkin Park. Ich habs sogar schonmal gebracht, das ich von einem Lied der ersten genannte Band, eine Kurzgeschichte geschrieben habe. Aber ich schweife ab. Außerdem inspirieren mich Kinofilme. Wenn ich Inspiration kriege, dann von guten Filmen, entweder im Fernsehen oder im Kino. Ich mach das immer so, das ich einige Filme, die ich zu meiner momentanen Geschichte passend finde, anguge und meist habe ich dann neue Ideen. Doch die sind dann meist nett geklaut, sondern verbesserte Versionen ;) .


    Eure absoluten Lieblingsbücher?
    Oh man da gibt es viele :D .
    Also meine Momentanen Lieblingsbücher sind "Timeriders Wächter der Zeit" und "Timeriders Gefährliche Jagt", beide von Alex Scarrow.
    Ich bin ja momentan auf dem "Was wäre wenn" Tripp. Also ich lese momentan gerne Bücher, die was damit oder darum zu tun haben, was passieren würde, wenn ein geschichtliches Ereignis nich passiert, bzw. anders passiert wäre. So zum Beispiel in Timeriders Wächter der Zeit, bringt ein Zeitreisender Adolf Hitler dazu, das er nicht nach Moskau zieht, und so gewinnt deutschland den zweiten Weltkrieg und Hitler erobert fast die
    gesamte Welt außer Amerika und China. Sehr gutes Buch kann ich nur empfehlen.


    So das wärs von mir.
    PS. Bitte namen ändern in der Mitgliederliste.


  • Was haltet ihr von Betalesern? Habt ihr selbst einen?
    Wenn ich doch nur einen hätte! Ich wäre überglücklich, jemanden zu haben, der mir sagt, wie die Geschichte ist und wo meine Fehler liegen, bevor ich sie online stelle o.ä. (Übrigens: Wer für mich Zeit und Lust hätte, soll sich bitte melden. ;P)


    Betaleserthread~


    Nun ja, ich habe mich zu lange nicht mehr gemeldet, muss ich also echt nachholen.


    Schreibt ihr gerne Kommentare, und wenn ja, auf welche Punkte achtet ihr?
    Nun ja, in letzter Zeit schreibe ich nur noch Kommentare (ich habe zwar eine gute Idee für eine Story, aber die muss ich erst umsetzen), weil ich lange an Ideenlosigkeit gelitten habe. Ich schreibe sehr gerne Kommentare, besonders zu guten Geschichten, weil man dort nicht viel schreiben muss... dafür aber umso differenzierter! In letzter Zeit vote ich aber vor allem in den Wettbewerben, wo ich bei diesen Kurzgeschichten (oder was auch immer) darauf achte, dass es mich packt, dass es mich nicht wieder loslässt, so wie ein Lied, das einem hinterherläuft (kennt ihr sicher). Wenn das erreicht ist, dann ist schon mal ausserordentlich gut. Denn die meisten Geschichten haben zu wenig Volumen, es hat zwar hie und da ein paar Blasen, in denen man unbedingt weiterlesen will, aber bei Kurzgeschichten (also spannenden, nicht so klassische, alltägliche) muss ein Volumen da sein. Leider habe ich keine Ahnung, wie man Volumen macht, ich spüre einfach, ob welches da ist oder nicht... Also bringen meine Kommentare in dieser Hinsicht eher weniger. Neben dem Volumen achte ich auch sehr auf die Rechtschreibung (etwas, das ich definitiv beherrsche, ausser "Ästhetik", habe ich im letzten Aufsatz falsch geschrieben). Das ist ganz einfach zu korrigieren. Leider muss man das wieder und wieder tun, und die Verbesserung ist langwierig und nicht so schnell schnell erreichbar (wie das meiste im Schreiben).
    Bei längeren FFs finde ich vor allem der Wechsel von voluminösen und flauen Passagen wichtig. Denn wenn die Blase nie platzt, dann wird das nach 10'000 Wörtern einfach langweilig. Im Gegenteil zu Kurzgeschichten finde ich hier ein Auf und Ab ziemlich essentiell, denn es kann so durch viele kleine Spannungskurven eine grosse erzeugt werden.


    Schreibt ihr gerne Briefe?
    Interessante Frage, grad im heutigen Zeitalter von Facebook (und BisaChat+) erübrigt sich das Briefeschreiben eigentlich. Nun, ich schreibe sehr selten Briefe, also weiss ich nicht wirklich, ob ich es gerne mache. So richtige Briefe habe ich sowieso noch nie geschrieben.
    Postkarten hingegen mag ich. Man kann dort ein wenig erzählen, was man in den Ferien macht und was auf dem Bild ist und was man halt sonst gerade loswerden möchte (z.B. das die Apfelwähe, die man gerade isst, angebrannt ist). Das mag ich. Nun, es ist ja eine sehr antiquierte und total ineffiziente Art von Smalltalk...





  • Emerald
    Ja habe ich und ich glaube, dass ich dir das auch schon geschrieben hatte. Wenn du die entsprechenden Büchervorstellungen durchgelesen hast, weisst du ja inzwischen ganz gut, welche Art von Büchern er schreibt.


    Noxa
    So, wie du SciFi interessant findest, könnte Der dunkle Turm auch etwas für dich sein. Wenn es doch nur nicht so laaang wäre. Und das ist auch ein Grund, warum ich Limit noch nicht gelesen habe, weil davon gehört habe ich natürlich schon, nur eben die Zeit...



    Ich schreibe heute noch ein bisschen übers lesen, auch wenn das nicht unbedingt der Sinn dieses Themas ist, aber da es mit dem schreiben z.Z. sowieso nicht so weit her ist bei mir, ist das wohl besser.


    Gibt es für euch Gründe, ein Buch zu kaufen, die nichts mit dem Inhalt zu tun haben?
    Ja klar gibt es die. Das ist bei mir eigentlich sogar meistens der Fall. Da es bei mir in erster Linie um die Autoren geht, die ich mag, will ich eigentlich auch garnicht zuviel vom Inhalt wissen, bevor ich das Buch lese. Ich mag es, wenn ich vorher nicht weiss, wo die Geschichte mich hinführen wird. Naja, da ich neugierig bin und Bücher auf deutsch oft erst später erscheinen, weiss ich trotzdem meistens mehr, als mir lieb ist, aber daran lässt sich nun mal nichts ändern.
    Ich überlege gerade, ob ich schonmal ein Buch gekauft habe, nur, weil es gut aussieht. Nee, ich glaube nicht. Aber trotzdem mag ich schön gestaltete Bücher gern.


    Hat euch ein Buch schonmal schockiert?
    Inwiefern? Weil es so unglaublich schlecht war oder, weil es mich so total gelangweilt hat?
    Ist bis jetzt jedenfalls noch nicht vorgekommen. Von einem Buch habe ich mal Auszüge gelesen, die womöglich schon ziemlich schockierend beim Leser herüberkommen mögen und manche sagen sich vielleicht auch, dass sie an dieser Stelle aufhören werden weiter zu lesen. Dabei handelt es sich um American Psycho, dieses Buch war bis 2001 indiziert, darf aber jetzt wieder frei verkauft werden. Bevor jetzt jemand denkt, dass er es unbedingt lesen muss, warne ich gleich vorab, abgesehen von wirklich harten Gewaltdarstellungen soll es auch einige Längen haben, die eher langweilen. Naja, seis drum, während ich hier schreibe kommt mir doch der Gedanke, dass ich es mal im Ganzen lesen sollte...


    Lest ihr Bücher im Original, übersetzt - oder beides?
    Nur übersetzt, das kann ich mal echt abkürzen an dieser Stelle. Auch wenn mir das nicht immer gefällt, aber mein Englisch ist einfach unzureichend, um etwas anderes zu versuchen. Es kommt aber hin und wieder vor (gerade bei Stephen King, der Kingwiki sei dank), dass ich im Nachhinein nachsehe, was bei der Übersetzung nicht so glücklich gelaufen ist und wie man es hätte besser machen können. Aber allgemein ist man das in Deutschland schon relativ gut bedient (auch bei den Filmen), weil sich bei den wichtigen Werken eigentlich Mühe gegeben wird. In der USA z.B. hat man da mit fremdsprachigen Medien doch viel erheblichere Probleme


    Geht ihr gerne auf Buchmessen und ähnliche Veranstaltungen?
    Die Leipziger Buchmesse wollte ich schon lange mal besuchen, aber irgendwie klappt das immer nicht.
    Aber zumindest bei den ähnlichen Veranstaltungen kann ich punkten. Ich war (und darüber hatte ich bei der entsprechenden Buchvorstellung auch schon geschrieben) vor einiger Zeit mal bei einer Lesung von Joe Hill, als sein Buch Teufelszeug herausgebracht wurde. Ich hatte keine Ahnung, wie das wohl ablaufen würde und war doch positiv überrascht. Es war in einem relativ kleinen Buchladen, der hoffnungslos überfüllt war (zum Glück war ich frühzeitig da) und dort wurden aus dem Buch Passagen von Hill selbst (in englisch) und vom Übersetzer (ich glaube, dass er es war) in deutsch vorgelesen. Danach konnte man Fragen stellen, was auch einige gemacht haben (natürlich habe ich mich nicht getraut) und er war sehr nett und auskunftsfreudig. Das war eine wirklich tolle Erfahrung und einen Schriftsteller einmal persönlich kennenzulernen gibt irgendwie nochmal einen ganz anderen Bezug zu seinem Buch. Und damit schliesst sich dann auch der Kreis, weil das Bild vom Anfang ein Foto von meinem signierten Buch ist (und sorry, dass ich meinen Namen weggemacht habe ;) ).

    Wenn in der Hölle kein Platz mehr ist, kehren die Toten auf die Erde zurück! (DotD)


    Per aspera ad astra!
    Momentan kein Partneravatar mit Missy!

  • Hallo zusammen.
    Bevor meine Zeit demnächst wohl etwas knapper wird, wollte ich mich auch wieder einmal zu Wort melden.


    Euer Stil - damals und heute?
    Mein Stil hat sich sicherlich verändert, auch wenn man lange Natur- und Umgebungsbeschreibungen bei mir noch immer noch oft vergeblich sucht. Das Fortschreiten der Handlung ist zugunsten einer besseren Verständlichkeit etwas langsamer geworden. Ich beschreibe allgemein ausführlicher und meine Charaktere verfügen über mehr Individualität. Während es mir früher fast nur um die Geschichte ging, achte ich jetzt zusätzlich darauf, wie ich sie erzähle. Mein Stil wandelt sich aber ständig, das merke ich vor allem, wenn ich ein Kapitel überarbeite.


    Wie fühlt es sich an, wenn euch die Schreibwut packt?
    Es fühlt sich eigentlich wunderbar an, ich möchte dann nur noch schreiben, doch leider geht das meist nicht. Die Zeit vergeht wie im Flug und die Wörter sprudeln nur so hervor. Ich hatte auch schon Phasen, da hätte ich am liebsten den ganzen Tag mit Schreiben und Lesen verbracht. Aber meist vergeht sie so plötzlich wieder, wie sie gekommen ist.
    Nervig ist es aber, wenn ich keine Zeit habe zu schreiben und ich gerne weiterschreiben würde.


    Was inspiriert euch, was lenkt euch eher vom Schreiben ab?
    Inspirieren kann mich eigentlich fast alles, beispielsweise Berichte im Fernsehen, Zeitungsartikel, meine Träume oder auch spezielle Landschaften. Ideen kommen mir sehr viele, das Problem ist nur, dass ich zu wenig Zeit habe, um sie alle weiterzuentwickeln. Während des Schreibens kann mich auch Musik inspirieren, allerdings ist es bei mir nicht so, dass das Lied und die Szene stimmungstechnisch immer zusammenpassen, manchmal steht es eher im Kontrast dazu.
    Was mich am meisten ablenkt, ist die Anwesenheit andere Leute, weshalb ich am besten und wohl auch am liebsten schreibe, wenn niemand in meiner Nähe ist.

  • @ Emerald: Nun, dann werde ich ma auf dein kleines Textchen antworten, das du mir da kredenzt hast x) Was meine Namensänderung betrifft, so entstand mein alter Name eher durch eine Fangirllaune und da sich das bei mir ständig ändert, musste was Neutraleres her ^___^ Zudem gefiel er mir nicht mehr so gut, muss ich sagen, wenngleich es sich dabei um wunderschönes Französisch handelte *3*
    Ja, ich schreibe in der Tat alles von Hand vor. Seien es Kapitel, Kurzgeschichten, Steckbriefe von Charakteren, grobe Szenennotizen, allgemeine Ideen, noch so kleine Passagen, alles. Okay, inzwischen bekomme ich es ganz gut hin, beim Abtippen noch Gedanken am Laptop zu ergänzen, hat aber auch gedauert :3 Ansonsten... sperren sich da meine Fantasie und meine Kreativität, sobald ich am Laptop sitze. Zu viel, was ablenken könnte, und ich hab was dagegen, die ganze Zeit meine Augen so anzustrengen, indem ich auf den Bildschirm starre. Kann ich nicht ab ^^"
    Die Länge meiner Kapitel... da spielt wohl mein Perfektionismus mit. Ich bin jemand, der aus Dingen, die er kann, das Bestmögliche herausholen möchte und wenn es mir gelingt, zu einem kleinen Satz noch meterlange Ausführungen zu schreiben, Philosophisch oder sonst wie, erst dann bin ich zufrieden. Und wenn ich dabei ungefähr immer dieselbe Kapitellänge erziele, weiß ich, dass ich mein selbst gestecktes Ziel quasi erreicht hab :> Ich mag es nicht, Kapitel abliefern zu müssen bzw würde ich das gar nicht, die nur zwei Wordseiten lang sind oder so, das kommt für mich nicht in Frage.
    Hm, da bin ich wohl anders wie du. Inzwischen kann ich nicht mehr so lang am Stück lesen, zumindest kein richtiges Buch (Mangas sind ne Ausnahme ;D ), da schaffe ich höchstens zwei oder drei Kapitel, ehe ich keine Lust mehr habe x) Ja, es ist für mich in der Tat eine Art Ausgang und vor allem die Geschichte, an der ich momentan (schon seit Weihnachten xD ) plane, wird in der Hinsicht ein großer Schritt für mich, da ich mindestens einen Chara so plane oder ihn das erzählen lasse, was mir selbst alles widerfahren ist, lediglich in schwach abgewandelter Form. Fast eine Biographie xD Es ist für mich eine Art, das alles zu verarbeiten, ohne Dummheiten zu begehen. Und es heißt ja nicht, dass ich all meine Gedankengänge in Form von Geschichten veröffentliche, das ist teils auch einfach, um es mir von der Seele zu schreiben.
    Nun ja, wenn mich die Schreibwut packt, will ich sie natürlich ausnutzen :3 Dann fliegen mir die Sätze einfach zu und ich muss sie nur aufschreiben, schon fast wieder entspannend ^__^ Das lange Sitzen... wie in der Schule, an meinem 10 Stunden Tag geht es mir da doch auch nicht anders, nur, dass ich beim Schreiben etwas Angenehmes mache ~

    Und hey, ich lese ebenso gern wie du Stephen King :D Hab zwar wahrscheinlich noch nicht allzu viele Bücher gelesen und wohl auch nicht die besten, aber ich finde ihn als Autor brilliant. Zwar bin ich selbst nicht so auf Horror etc spezialisiert als Autorin, dennoch finde ich die Mischung aus Horror, Psycho und Sci-Fi, die er da teils kreiert, genial.


    @ Lugia's Dragon: Ein harter Kritiker zu sein klingt im ersten Augenblick zwar schlimm, ist es aber im Endeffekt gar nicht ma so. Ich mein, ein Schreiberling möchte sich ja sicherlich gern verbessern, denn es fällt kein Meister vom Himmel, und wenn du ihm aufzeigst, wo er noch Schwächen hat oder wo er dran feilen könnte, ist das für ihn doch nur gut. Man muss einfach ma ins kalte Wasser springen und sagen "Da kannst du noch dies und das ... ", man wird dir dafür schon nicht den Kopf abreißen :>


    @Ronya: Ich finde es interessant, dass einzelne Sätze dich inspirieren. Ich persönlich lasse mich nämlich eigentlich ausschließlich von Musik oder Gegend (während eines ausgiebigen Spazierganges *3* ) inspirieren, obwohl ich nicht unbedingt immer den Text verstehe, ich höre recht viel Ausländisches ^__^ Aber um einen Satz gleich eine Geschichte zu spinnen, wow, das finde ich echt beeindruckend :3 Dauert das dann bei dir lange, bis dir dazu etwas einfällt, oder geht das wie von allein?

    ~ Wie genau plant ihr eine Story durch, bevor ihr sie veröffentlicht? ~

    Puh... also bei meiner ersten FF hier, da weiß ich es ehrlich gesagt gar nicht mehr... bei meiner aktuellen hab ich erst ungefähr ab der Mitte richtig angefangen zu planen xD Sprich ich habe die Steckbriefe meiner Charaktere erneuert, ihnen richtige Eigenschaften, Stärken, Schwächen, Vergangenheit gegeben und sie zu etwas Individuellem gemacht. Als ich mit dem Schreiben anfing, hatte ich schon im Kopf, wie das Ende sein soll, doch das dazwischen alles passiert, das war mir noch überhaupt nicht klar. Ich war schon schockiert, dass ich für die Grundidee in etwa vier Tage gebraucht hab, Gott, vier Tage xD *sarcasm* Ich hab mir gedacht, das wird schon alles mit der Zeit kommen und irgendwie bekäme ich es schon hin, weil einzelne Schlüsselszenen hatte ich ja schon im Kopf... nur wie ich die einbauen sollte, da lag mein Hauptproblem. Aber damals wollte ich unerfahrenes, ungeduldiges Individuum einfach sofort anfangen zu schreiben, ich wollte mir selbst beweisen, dass ich es besser könnte als bei meiner ersten Story, wo wirklich keinerlei konstruktive Kritik kam und ich deshalb schon dachte, sie sei gut.. Nun gut, so viel dazu. Aktuell plane ich an einer neuen Geschichte, wofür ein Großteil meiner Kreativität aufgewendet wird, und das schon seit Weihnachten 2011. Diesma möchte ich sie wirklich genaustens durchplanen, damit ich nicht in Engpässe komme oder an eine Stelle, wo ich dann nicht weiterkomme und die Lust verliere. Charaktere sind ausgearbeitet, Grundidee bis auf (leider) den entscheidenden Faktor, äußerliche Begebenheiten, das Ende, wichtige Schlüsselszenen, nur der rote Faden ist nicht komplett, und das wurmt mich -__- Natürlich werde ich eine ganze Reihe an Kapiteln vorschreiben, um nicht ganz so sehr unter Zeitdruck zu geraten, und gerade, da ich während der Schulzeit nur am Wochenende zum Schreiben Zeit habe (und Lust), würde ich da doch schon gern etwas in der Rückhand haben.


    ~ Legt ihr viel Wert auf einen schönen Startpost? ~

    Ja, auf jeden Fall. Meine Anfänge darin waren zwar grottig, aber inzwischen gebe ich mir bei einem Startpost eigentlich immer größte Mühe. Schließlich ist er sozusagen das Aushängeschild meiner Story und wer hat denn noch Lust, meine Geschichte überhaupt anzufangen, wenn ich mir bei der Gestaltung keine Mühe gebe, es dahinklatsche? Erzeugt imo den Eindruck von Unlust und schlichter Faulheit und als Leser würde ich mir denken, dass der Autor dann bei seinen Texten auch nicht wesentlich mehr Aufwand betreibt. Der Startpost übernimmt für mich so quasi die Funktion eines Buchcovers. Klar, man soll ein Buch nicht nach dem Einband beurteilen und bla, doch für mich gehört das schlichtweg zum guten Ton, das ist etwas Visuelles, mit dem man den Leser locken kann. Schöner Startpost wirkt einladend, freundlich und macht im besten Falle Lust auf mehr, und wenn ich so Leser auf mich aufmerksam machen kann, wieso sollte ich mir diese Chance entgehen lassen? Natürlich sollte man darauf achten, nicht zu viel Text zu nehmen oder zu viele verschiedene/grelle Farben und eine Struktur aufbauen. Von daher, ja, ich erwarte als Leser eigentlich einen schönen Startpost als Minimum und investiere selbst ebenso viel Zeit darin.



    LG

    Schattenseele ~

  • So, zu meinem zweitem Post in diesem FC.


    @Schattenseele: Mit der Planung begann es bei mir ähnlich. Ich hatte die wahrscheinlich wichtigsten Szenen im Kopf und wollte dementsprechd direkt mit dem Schreiben beginnen. Inzwischen habe ich bemerkt, dass dabei zwar eine Geschichte herauskommen kann, sie in den Gedanken vorher aber doch schöner aussah. Viele Szenen mussten schlagartig eingebaut werden, damit man schnell zu dem nächsten geplanten Ziel kommen konnte. Leider fehlt mir bislang noch die Erfahrung, um sagen zu können, wie es bei meinen späteren Fanfictions aussehen wird. Aktuell plane ich jedoch eine Geschichte, und das bereits seit einigen Monaten, und werde sie vermutlich bald veröffentlichen. im gegensatz zu meiner ersten Story also eine deutliche Steigerung in der Planung.


    @Colonel Buxi: Ich muss dir zustimmen, dass sich das Briefe schreiben heute so gut wie erübrigt. Interessant finde ich jedoch, dass du Postkarten hingegen akzepierst. Was man auf einer Postkarte schreibt, könnte man genauso gut per Handy schreiben. Auch Bilder verschicken ist leicht möglich - Dabei sogar selbst gemachte Bilder, und eben nicht vorgefertigte. Trotzdem teile ich deine Meinung auf eine gewisse Art, auch wenn ich nicht weiß wieso. Im Gegensatz zu einem Brief wird eine kurze Botschaft übermittelt, die durch die Karte ihre eigene spezielle Art ausstrahlt.


    Warum schreibt ihr? Wie kam euch die Idee zu eurer momentanen Fanstory?
    Zu meiner momentanen Fanstory kann ich recht wenig sagen. Ich hatte mich von verschiedenen Leuten aus dem BisaBoard inspirieren lassen und dann, wie oben bereits gesagt, einfach spontan drauf los geschrieben ohne große Planung. Vielmehr kann ich zu der kommenden Fanstory sagen. Die Idee kam mir im Winter, als ich einfach aus dem Fenster blickte und über verschiedene Dinge nachdachte, die mich zu dem Zeitpunkt beschäftigten. Aus der Kombination "Schnee und Gedanken" entstand in meinem Kopf eine Art Bild, welches mich nicht mehr verlassen wollte. Nach einiger Zeit hatte ich mir dann überlegt, eine Geschichte um dieses Bild herum aufzubauen. Eine Person, die in der Geschichte auftauchen wird, soll sogar ansatzweise eine Person verkörpern, an die ich zu diesem zeitpunkt gedacht habe [Nicht vom Aussehen, sondern lediglich vom Charakter]. Bleibt die Frage, warum ich schreibe.
    Nun ja, ich schreibe, um meine Gedanken festzuhalten. Wie bei der eben genannten Geschichte, möchte ich einfach, dass ein bestimmte Gedanke in meinem Kopf bleibt und ich mich jederzeit daran zurück erinnern kann. Allerdings ist dies nur eine Möglichkeit. Jeder Text, jede Geschichte - egal ob kurz oder lang - wird von mir aus einem anderen grund geschrieben. Manche schreibe ich speziell für eine bestimmte Person und andere einfach, um mich abzulenken. So steht hinter jedem meiner Texte noch seine eigene kleine Geschichte, an die ich denken muss, wenn ich ihn lese. Und so wäre ich wieder bei meinem ersten Satz zu dieser Teilfrage: "ich schreibe, um meine Gedanken festzuhalten".


    Schreibt ihr gerne Kommentare und wenn ja, welche Punkte beachtet ihr besonders?
    Ja, ich schreibe wirklich gerne Kommentare, finde jedoch recht selten Zeit dazu, was die Leute, die Kommentare von mir bekommen, auch wissen. Besonders wert lege ich hier auf die Logik des Inhaltes. Passt der Text zu den vorherigen Kapiteln? Gibt es Zeitsprünge, die ich mir nicht erklären kann? Außerdem lege ich aber auch wert auf die Beschreibungen, was für viele "Neulinge" in den meisten Fällen das gröste Problem darstellt, weswegen dies oft natürlich auch den gröten Teil des Kommis einnimmt. Generell versuche ich nicht jeden Rechtschreibfehler aufzuzählen, empfehle hingegen (bei besonders vielen Fehlern) Methoden zum Verhindern dieser Fehler. Sollte der Autor jedoch den Wunsch äußern, dass ich die Fehler aufzählen oder deutlich machen soll, so drücke ich mich davor natürlich nicht. An sich ist bei mir das größte Problem jedoch wie bereits gesagt die fehlende Zeit, worunter nicht die Qualtiät leiden soll. Lieber schreibe ich den ein oder anderen Kommentar weniger, als einige "unvollständige" Kommentare.


    ~ étoile filante