Wettbewerb 03: Sei ein Bösewicht!


  • Ähnlich wie im letzten Jahr gibt es auch dieses Jahr wieder eine bestimmte Anzahl an Punkten, die ihr den Texten geben könnt. Dabei ist zu beachten, dass ihr frei wählen könnt, wie genau ihr die Punkte verteilt und welche Texte mehr Punkte als andere bekommen. Achtet jedoch darauf, dass ihr die Punkte, die euch zur Verfügung stehen, komplett ausschöpft. Votes, welche zu wenige oder zu viele Punkte enthalten, können leider nicht gezählt werden. Des Weiteren solltet ihr eure Punkte mindestens auf drei Texte verteilen, eure Wahl begründen und natürlich nicht für eure eigenen Texte voten. Es ist außerdem hilfreich, euch das "How to vote-Topic" anzusehen. Schreibt ihr in dieser Saison besonders viele Votes, habt ihr die Chance auf einen individuellen Benutzertitel. Weitere Informationen findet ihr hier: Informationen und Regeln zur Wettbewerbssaison 2014


    Zitat von Aufgabenstellung

    Sei ein Bösewicht!


    Wer kennt sie nicht, die Grausamen, die Verschlagenen, die Hinterlistigen. Die Bösewichte, welche Würze in die Geschichten bringen und dem Protagonisten das Leben schwer machen.
    Eure Aufgabe ist es, eine kurze Erzählung aus der Sicht eines Bösewichts zu schreiben. Seien es die wohlbekannten Verbrecherteams wie Team Rocket oder zwielichtige Gestalten wie Obererkunder Zwirrfinst, Hauptsache, ein Bösewicht spielt die Hauptrolle. Weiter ist Pokémonbezug Pflicht.


    Ihr könnt 12 Punkte verteilen, maximal 8 an eine Abgabe


    Der Vote läuft bis Sonntag, den 16.03.2014, um 23:59 Uhr.












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  • Download-Post


    Wie gewohnt könnt ihr euch die Abgaben der Wettbewerbe hier im PDF- und ePub-Format herunterladen, um so auch unterwegs lesen zu können.
    Die PDF wurde von Sheogorath und das ePub von Sakul erstellt. Sollten Fragen und/oder Anregungen bestehen, dann zögert bitte nicht die Urheber deswegen anzusprechen; konstruktive Verbesserungsvorschläge sind immer willkommen.
    Für eine kurze Anleitung und noch einmal die Einführung zu den "Wettbewerben unterwegs" klicke hier.


    Notiz zur Nutzung des Inhaltsverzeichnisses der PDF: Durch Drüberfahren mit dem Mauszeiger ändert sich der Cursor in eine Hand, durch Klicken gelangt man nun zum Beginn des jeweiligen Textes.

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    Woohoo, Vote!
    ...
    Shit, zu viele Abgaben... egal, durchquälen!
    Tagebucheintrag 1: 2. März 2014, ich fange an... und schaffe die ersten 10 in einem Lauf. Nicht schlecht für den Anfang, und morgen ist der Rest dran.
    Tagebucheintrag 2: 3. März 2014, weiter gehts mit Abgabe 11...
    [tab=1-5]
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    Ok... mit so etwas hatte ich schon gerechnet, ein Propagandatext des bösen Teams. Die Überschrift... ja, sagt aus, was sich im Text widerspiegelt. Aber, bitte, bitte, achte auf Rechtschreibung. Ich habe ja keine Ahnung, wer du bist, aber das liest sich wie 2. Klasse Grundschulniveau, sry. Bitte, lass wenigstens ein Rechtschreibprogramm drüberlaufen, das findet viele Fehler, die du gemacht hast. Der Text an sich ist ganz ok, aber schon aufgrund der Rechtschreibung kann ich dir keinen Punkt geben.
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    Also, erstmal etwas stliistisches: Giovanni redet fast durchgehend mit sich selbst, das ist zwar etwas seltsam, aber na gut, er ist halt etwas exzentrisch. Dabei stören allerdings sowohl die Absätze, die ziemlich zufällig gesetzt erscheinen, als auch die kurzen Sätze, die sich außerhalb der wörtlichen Rede befinden. Soviel dazu. Rechschreibfehler sind eher wenig vorhanden, ganz auszuschließen aber natürlich nie. Was mich eher stört, sind ein paar Fehler im Satzbau, die teilweise durch Wortvertauschungen den kompletten Sinn eines Satzes ändern. So sind am Anfang ein paar Worte falsch gesetzt, so dass es sich anhört, als wäre die Herrschaft Team Rockets vorbei, statt des Gelästers über selbiges.
    Die Handlung ist, leider, etwas flach. Eigentlich geht Giovanni nur zu Mewto und redet dabei von einer weltverändernden Machine, die er erschaffen hat und von der Schmach Team Rockets. Klar kann das auch gut sein, aber mir gefällt es halt nicht so. Geschmackssache, aber dafür leider keine Punkte.
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    Wow. Also das nenne ich eine gelungene Kampfbeschreibung. Sehr schön finde ich es, dass du kaum Worte wiederholt hast, es war ständig etwas Neues, genau wie die Story. Es gab viele Überraschungen, es hat mich praktisch gefesselt, obwohl es nicht so lang war.
    Ich finde es auch sehr schön, wie du die brutale Seite von Team Rocket beleuchtet hast, die so in den Spielen gar nicht inszeniert ist, weil es eben für Kinder gedacht ist, aber diese Geschichte hat das Alter der Zielgruppe doch etwas gehoben. Die Idee ist gut gelungen, jedes Detail, wundervoll. Ich merke dich vor für die Punkteverteilung.
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    Krank. Dieser kranke Typ, ich liiiiiebe ihn <3 Wundervoll, das ist reine Poesie des Wahnsinns, ein Gedicht des Schmerzes, so voller Inbrunst geschrieben, dass ich dir glauben würde, wenn du sagst, du bist wirklich dieser Meinung (auch wenn ich davon nicht ausgehe). Ich liebe die Backstory, es ist zwar eigentlich der typische "Ich mag nur starke Pokémon"-Kerl, aber du hast ihn so unglaublich glaubwürdig rübergebracht! Und dann dieses unerwartete Ende mit dem zum Tode treuen Anwärter - genau wie ein Evoli! Es ist unglaublich, du bist bei der Punktevergabe ziemlich weit vorne! Mach bitte auch beim nächsten Wettbewerb mit!
    [subtab=5]
    Ach, und schon weiß ich wieder, warum ich nicht alle Abgaben auf einmal bewerten kann: Es ist alles so negativ. Aber davon abgesehen hast du eine schöne Kulisse gewählt, direkt aus den Editionen Gold/silber/Kristall, wenn ich nicht irre? Eigentlich ist zwar alles gut, aber ein bisschen fehlt mir dieses gewisse... etwas. Ich kann es leider nicht besser beschreiben, tut mir Leid.
    [tab=6-10]
    [subtab=6]
    Ach, gleich zwei Sachen in einem, die es wert sind, kommentiert zu werden. Als erstes eine Sache, die ich erwartet habe: Ein Bösewicht, der am Ende gut wird. In der Tat, ich hatte mit Massen solcher Geschichten gerechnet. Und Tja, was soll ich sagen, die Idee gefällt mir nicht. Geschmackssache. Was mir allerdings gefällt ist die Idee, dass ein Pokémon der Bösewicht ist. Darauf wäre ich nicht im Traum gekommen! An sich ist die Geschichte zwar gut erzählt, aber das war es leider auch schon. "Gut" reicht leider wahrscheinlich nicht zu einer Punktevergabe, aber trotzdem danke für deine Abgabe. Ich sehe dich aber trotzdem eher bei fröhlicheren Szenen, also mach auch beim nächsten Wettbewerb mit!
    [subtab=7]
    Ja. Eigentlich will ich hierzu gar nicht so viel sagen, denn es klingt für mich fast wie eine perfekt kopierte Folge aus dem Anime, Staffel 1. Ein paar Verbesserungen und sie wäre bestimmt aufgenommen worden. Da mir aber der Standard-Aufbau einer Anime-Folge Pokémon nicht so gut gefällt, spiegelt sich das auch hierauf wider. Sorry.
    [subtab=8]
    Aha, ein Text mit einer Moral! Und die Moral von der Geschicht: Gut und böse gibt es nicht. Interessant, doch ich gehe davon aus, dass die meisten das bereits wussten. An sich ist der Text sehr schön, mir gefällt der Selbstzweifel in Reptain sehr gut. Ich habe das Spiel nicht gespielt, daher habe ich keine Ahnung, wer Leia ist, aber es klingt faszinierend. Besonders Reptains Abneigung gegen das Verletzen anderer Pokémon und sein Wille zum Guten sind sehr schön zum Vorschein gekommen. Ich mag es.
    [subtab=9]
    Wow, das ist eine gute Idee. Ich finde es toll, dass du dir eine Vorgeschichte zu Gold/Silber/Kristall ausgedacht hast, das ist wirklich kreativ. Gut umgesetzt finde ich es auch noch, besonders Giovannis innerer Monolog, seine Gefühle kommen sehr gut zur Geltung. Das gibt Punkte!
    [subtab=10]
    Autsch. Ja, ich fange jeden Kommantar mit so einem kurzen Wort an, aber mehr fällt mir hierzu einfach nicht ein. Bei Platsch hätte ich nie an Blut gedacht, das ist... verrückt? Es ist immer wieder interessant, wie nahe Genie und Wahnsinn beieinander liegen. Poesie des Todes. Ich weiß noch nicht ob ich es liebe oder hasse. Das wird sich bei der Punktevergabe zeigen.
    [tab=11-15]
    [subtab=11]
    Cool. Also, ich muss sagen, dass ich die Idee einer Zeitreise sehr schön finde, auch wenn ich die Timeline-Verwirrung etwas... ja, verwirrend finde. Du schreibst, Celebi sollte den Erzähler in die Zukunft versetzen, als Julian noch ein Kind war? Das ergibt für mich wenig Sinn. Ansonsten finde ich die Athmosphären und die Gedanken der Hauptperson sehr schön beschrieben, im Gegensatz zu den anderen Geschichten wurde hier mehr auf die Umwelt geachtet. Sehr gut!
    [subtab=12]
    Ah, wundervoll, eine Verrätergeschichte. Ein zu viel denkender Diener, ein bestrafender Herrscher, unglaublich. Einen so schönen inneren Monolog habe ich lange nicht mehr gelesen, wirklich, und ich weiß nicht, was mir daran so gefällt, aber ich finde ihn einfach wundervoll. Nothing more to add.
    [subtab=13]
    Oho, gar keine bösen Gedanken? Ich muss sagen, für mich hat der Text leider ein bisschen das Thema verfehlt. Zwar ist es die Geschichte eines Bösewichts, aber eigentlich ist kaum etwas böses darin zu sehen. Er reflektiert sein Leben, allerdings nur aus den positiven Seiten, wenn ich die Geschichte nicht kennen würde, würde ich ihm glatt abnehmen, dass er gut ist. Diese Seite ist leider etwas schlecht beleuchtet. Natürlich ist es auch Geschmackssache, und meinen hat es leider nicht getroffen.
    [subtab=14]
    Oh... es hat mich berührt, richtiggehend mitgenommen. Ich würde es wirklich zu gerne mein eigenes Werk nennen :3 Diese unglaublichen Mengen an Gefühl, Trauer, Schmerz... es ist rekordverdächtig.
    [subtab=15]
    Hmm... also, ich weiß wirklich nicht was es ist, eigentlich ist die Geschichte super und alles ist toll, aber... irgendwie gefällt es mir nicht. Es tut mir Leid, dass ich nicht sagen kan, was es ist, aber es ist wohl einfach Geschmackssache :/
    [tab=16-19]
    [subtab=16]
    Boah, irgendwie will mir gerade keine gelungene Kritik... gelingen. Es ist sehr viel innerer Monolog, nicht dass ich etwas gegen diese Schreibweise habe, aber es ist verdammt schwer, einen langen Monolog spannend zu halten, ein wenig Handlung dazwischen lockert ihn doch merklich auf. Leider hast du es meiner Meinung nach nicht geschafft, die Spannung durchzuhalten, sie ist sogar relativ früh abgesackt, am Ende musste ich mich fast durch den Text quälen, sry :/ Dafür leider keine Punkte, versuche dich nächstes Mal lieber an einer anderen Textform.
    [subtab=17]
    Die Story ist ganz in Ordnung, die unterdrückten Zweifel wirken allerdings etwas fehl am Platz. Was mich hierbei am meisten stört, sind die Rechtschreibfehler. Hier fehlen teilweise Worte, teilweise schien die Rechtschreibung einfach irrelevant, manchmal war auch einfach alles chiffriert. Das hält mich leider auch schon davon ab, Punkte zu vergeben, Rechtschreibung ist für mich ein entscheidender Faktor.
    [subtab=18]
    Jetzt bin ich verwirrt. Ich kenne die Geschichte von R/S/S, habe die Editionen aber nie gespielt und auch sonst verstehe ich die Geschichte nicht. Vielleicht sehe ich das falsch, aber die Geschichte scheint mir nicht schlüssig. Dennoch ist diese Geschichte sehr gut gelungen, das muss ich zugeben. Hart an der Kante zur Punktevergabe...
    [subtab=19]
    Es ist eigentlich eine schöne Idee, die Geschichte so zu verpacken, auch wenn ich sagen muss, dass sie ohne das Einbetten schöner zu lesen gewesen wäre. Es hat ein bisschen gestört, dass am Ende diese Anmerkung kam, und auch wenn es so mit dem Titel gut harmoniert, hätte ich lieber den Titel geändert, als den Stil durchzusetzen. Zum Inhalt: Sehr schön, eine Geschichte, die nicht direkt aus einem Spiel abgekupfert wurde, sondern eine Eigenkreation, das gefällt mir. Die Geschichte ist auch stilistisch schlicht, aber schön geschrieben, ich denke, wir sehen uns bei der Punktevergabe.
    [tab=Punkte und Abschluss]
    Und wir kommen um großen Finale! Punkte gehen an:


    Nr. 3, 1 Punkt
    Nr. 4, 3 Punkte
    Nr. 8, 1 Punkt
    Nr. 9, 2 Punkte
    Nr. 11, 1 Punkt
    Nr. 12, 1 Punkt
    Nr.14, 2 Punkte
    Nr. 18, 1 Punkt


    1, 4, 5, 7, 8, 9, 11, 12. Passt. Danke für diese tollen Leseerlebnisse!


    Zum Abschluss möchte ich noch etwas Eigenwerbung machen :whistle:
    Hier geht es zu meiner Abgabe für diesen Wettbewerb, den ich leider zu spät eingeschickt habe. Auch wenn ich dafür keine Punkte bekommen kann, würde ich mich sehr über Kritik freuen.
    [/tabmenu]


    Man sieht sich wieder, im vierten Wettbewerb! Bis dahin,


    lg, Snow

  • [tabmenu][tab=Vorwort]Jetzt bin ich mal gespannt, was für böse Genies unter den Bisafans stecken. :-D Kann mir schon vorstellen, dass manche ein wenig über die Strenge schlagen werden, aber so etwas kommt halt mal vor, wenn man der Böse sein darf. ^^ Freue mich persönlich wirklich sehr auf diesen Wettbewerb und mal schauen, was dabei raus kommt. Bin jedenfalls überzeugt davon, dass etwas böses (höhö, wegen böse und.. *räuspern* ja, egal) dabei rauskommen wird.


    [tab=Abgaben 1-10]


    #01: Team Galaktik:
    Autsch. Nicht persönlich nehmen, lieber Autor, aber diese Geschichte war eine Qual zu lesen. - Es gab Rechtschreibfehler wo eigentlich nicht einmal ein Drittklässler Fehler schreiben würde. Das war schon ziemlich krass, wenn man mal sieht, was alles in die Hose gegangen ist. Dahingestellt war die Handlung auch nicht wirklich großartig erklärt. Im Grunde war es das einfache Gelaber aus der Platin-Version des Spieles. Ich hätte mir mehr Handlung gewünscht und einfach einen Beta-Leser um wenigstens ein paar Fehler auszumerzen, denn das war nichts, was man sich noch einen Absatz weiter hätte antun können.


    #02: Giovanni's Ressurection (Giovannis Auferstehung) :
    Im Grunde ist die Idee ganz nett, aber die Umsetzung und die Darstellung von Giovanni war jetzt nicht so wirklich meins, muss ich ganz ehrlich sagen. - Von der Schreibe her, war es auch ganz in Ordnung, aber die Handlung war einfach zu plump umgesetzt, ehrlich gesagt. Meh.


    #03: Mordskampf:
    Das war... brutal. Es ist wirklich nicht mein Geschmack einer Geschichte, wenn ich ehrlich bin. Vor allem das mit dem "Pokémon töten". So etwas will ich mir eigentlich gar nicht vorstellen und so war es auch wirklich eine ziemliche Blutschlacht. Ähm... sonst finde ich, wurde es hier gut umgesetzt, dass Giovanni Attentäter auf die Abtrünnigen hetzt um diese aus dem Weg zu schaffen, aber irgendwo war es mir doch zu viel. Sorry dafür. ^^"


    #04: Vom Hochmut und Fall:
    Die Geschichte hat mir außerordentlich gut gefallen, muss ich sagen. Die Faktoren, die hier zusammengespielt haben, nein, die hier zusammen gebracht wurden, haben einfach perfekt gepasst. - Der Charakter wurde serh cool dargestellt, die Umschreibung von alle dem war auch nice, also, hat alles gepasst. -2


    #05: Der Silberberg:
    Das Szenario war wirklich gut gewählt, der Silberberg ist ein schöner Standort für so etwas. Im Grunde, hat es mir wirklich sehr gefallen. Die Umschreibung, das arme Impergator und einfach alles davon, hat mir ganz gut gefallen. Konnte wirklich einiges, deswegen gibt es auch 1 Punkt. -1


    #06: Der Schatten der Vergangenheit:
    Gengar seine Zweifel, seine Erinnerungen und dann noch das Happy End, wurde wirklich gut geschrieben, so sehe ich das jedenfalls. Ähm, die Handlung war wirklich sehr gut umgesetzt und deswegen gefällt mir diese aktuell auch am besten, muss ich sagen. Sehr geil, fand ich den Part:

    Zitat

    Zitat
    Viel Spaß mit einem Trainer, den es einst sehr gemocht hatte. Viele
    bestandene Abenteuer. Doch dann: Ein Kampf. Blut. Schmerz.
    Zurückgelassen. Trauer. Tod..

    -3


    #07: Pikachu, diesmal kriegen wir dich (geklont)!:
    Hmm, warum man eine Folge klont und diese auf Papier druckt, weiß ich nicht. Verstehe den Sinn dahinter leider nicht und deswegen bin ich auch ein wenig enttäuscht davon. Man sollte schon mit seinen eigenen Ideen kommen, anstatt dann irgendwas zu kopieren und zu überarbeiten.


    #08: Leia:
    Besonders die letzten Zeilen, haben mich irgendwie an Star Wars erinnert, wenn ich ehrlich bin. XD Aber die beiden Abschnitte am Ende, haben mir wirklich gut gefallen. Eine schöne Moral gibt es auch, mit der Tatsache, dass es gut und böse nicht gibt. Hat eigentlich alles gepasst, auch wenn ich das Spiel nie gespielt habe. -1


    #09: Das Schicksalstreffen²:
    Gut geschrieben. Eine Vorgeschichte zu Gold/Silber/Kristall habe ich so in dieser Art auch noch nicht gelesen. - Besonders gefiel mir Giovanni und die beiden Zeilen am Ende, welche aussagen, was passieren würde, wenn er Erfolg hat oder wenn er versagt. Hat mir gut gefallen. -1


    #10: Douleur de coeur (Herzschmerz) :
    Hatte viel schönes, irgendwie. Die Handlung, mit Team Galaktik, hat mir ganz gut gefallen? - Das Platsch hat mich ein wenig irritiert, muss ich sagen. Sowohl am Anfang als auch nach dem ersten Absatz, aber dann so eine Bedeutung dahinter zu verstecken, fand ich ganz interessant. Leider gibt es nicht genug Punkte, aber die restlichen 9 Abgaben gibt es halt auch noch - sollte da nichts interessantes mehr kommen, kommt hier ein Punkt.


    [tab=11-19]


    #11: Kontinuum:
    Vorerst möchte ich anmerken, dass ich die gedankliche Erzählung der Hauptperson, wirklich sehr gut umgesetzt finde. Außerdem, finde ich ebenfalls die Idee wirklich sehr interessant, alleine schon aus dem Grund, dass mit Celebi nichts anderes, als eine Zeitreise gemeint sein kann. - Ja, hat mir ganz gut gefallen. -1


    #12: Zeitenräuber:
    Interessante Geschichte, muss ich ehrlich sagen. Den Einsatz von Zobiris, finde ich hier sehr gut umgesetzt, cool, wie man doch auf solche Ideen kommt, diese Pokémon so blutrünstig darzustellen. Sonst war es auch okay, aber nichts großartiges, wenn ich ehrlich bin. Dafür hat mir ein wenig gefehlt, ich bin mir nicht sicher, was fehlt, aber irgendwas. Wenn es mir einfällt, trage ich es noch nach.


    #13: Die letzte Reise:
    Hört sich für mich eher wie ein Drama an, nicht wie ein böses Genie. - Ich finde es schön, wie hier Adrian von Team Aqua benutzt wurde und ein Tohaido als sein Freund. - Aber leider, wurde hierbei ein wenig das Thema verfehlt, wie ich finde. Der Inhalt der Geschichte, war ganz schön, trotzdem hat es das Thema verfehlt und wäre vielleicht in einem anderen Wettbewerb, oder als Einzelwerk, ein wenig besser geeignet.


    #14: Phantomschmerz:
    Ähm ja, sehr schön umgesetzt, muss ich ehrlich sagen. - Hat viele Aspekte eingefangen, welche zu so einer Geschichte passen. Beispielsweise: Trauer, Schmerz, Emotionen, Zerstörung, Verbitterung usw. War alles enthalten und die Handlung hat mich auch überzeugt. Wirklich sehr nice gemacht, mehr kann ich dazu nicht sagen. -2


    #15: Neumondträume:
    Irgendwie ist man mir hier zu sehr ins Detail gegangen, wenn ich ehrlich bin. - Ich bin mir nicht wirklich sicher, wieso ich genau das kritisiere, aber es stach mir einfach direkt ins Auge. Die Handlung fand ich jetzt nicht überragend, irgendwie hat sie mich ein wenig verwirrt und enttäuscht. Nichts, was meinen Geschmack trifft, sorry.


    #16: Triumpf und Scheitern:
    Muss jetzt leider mal anmerken, dass mir die Formatierung des Textes mal so gar nicht gefällt. Als ich angefangen habe zu schreiben, was schon 2 Jahre oder so zurückliegt, habe ich auch in Block-Texten geschrieben, bis die Kritik kam, dass ich mal Absätze machen soll und das habe ich dann befolgt. Einfach, damit das Lesen erleichtert wird und die Menschen sich nicht durch einen Wall of text boxen müssen. Hier ist es genau das selbe Problem, muss ich leider sagen. Die Geschichte hat mich auch gelangweilt, einfach, weil ich nichts besonderes darin gesehen habe und auch sonst nicht wirklich vieles lobenswerte gesehen habe. Keine Punkte für dich, sorry.


    #17: Der Überfall:
    Langsam nagen die langen Texte an mir, merkt man mir glaube ich auch an. Die Drabble's zu voten, war viiiiiiiiiiiiiiel einfacher, ganz ehrlich. XD Aber egal, the show must go on, also, weiter geht's!


    Irgendwie muss ich hier schon negativ anmerken, dass manche Sätze zu kurz gehalten wurden. Fünf kurze Sätze hintereinander, welche eigentlich kaum Bedeutung finden, finde ich einfach unnötig. Hier haben es manche Fehler auch versaut, da der Lesefluss ein wenig zu Grunde gegangen ist, deswegen auch keine Punkte.


    #18: So möge es denn enden in Feuer und Rauch:
    Schöne Einbindung des Titels. Wurde hier auf jeden Fall gut umgesetzt. Die Handlung finde ich ganz interessant, schön, dass es hier nochmal um Hoenn ging bzw. Team Magma. Ähm, sonst hat mir das Ende ganz gut gefallen, was für mich auch ausschlaggebend dafür war, hierfür 1 Punkt zu geben. -1


    #19: Eine von vielen Geschichten:
    Kann nichts wirklich negatives an dieser Geschichte finden. Sie war ganz in Ordnung, aber wirklich irgendwas, was ich ankreiden kann, finde ich hier jetzt nicht. Weswegen auch? Das Ende, also die Ansage, hat mir doch ganz gut gefallen, muss ich ehrlich sagen. Das hat das Projekt dann doch in einem guten Licht zurück gelassen und deswegen gibt es auch den letzten Punkt, den ich vergeben kann.


    [tab=Vote]


    Ach ja, war nicht so wirklich mein Wettbewerb. In zweierlei Hinsicht, muss ich leider sagen. Bin ein wenig von manchen Werken enttäuscht gewesen, trotzdem gab es auch gute Werke, welche Anerkennung und Punkte verdient haben. Zur Übersichtlichkeit nochmal:


    #04: Vom Hochmut und Fall -> 2
    #05: Der Silberberg -> 1
    #06: Der Schatten der Vergangenheit -> 3
    #08: Leia -> 1
    #09: Das Schicksalstreffen -> 1
    #11: Kontinuum -> 1
    #14: Phantomschmerz -> 2
    #18: So möge es denn enden in Feuer und Rauch -> 1


    Freue mich auf den nächsten Wettbewerb, wie gesagt, war in vielerlei Hinsicht von diesem Wettbewerb enttäuscht, auch, dass es nur 19 Abgaben gab. Aber es war ein hartes Stück Arbeit, diesen Vote zu verfassen und ich wünsche allen Beteiligten, die an zukünftigen Wettbewerben teilnehmen, viel Spaß! #SawyerEnde[/tabmenu]

    Einmal editiert, zuletzt von Sawyer () aus folgendem Grund: Einen Vote vergessen, welcher nun aber nachgetragen ist.

  • [tabmenu][tab=Vorwort]Das erste Mal, dass Ich hier vote. Bin super gespannt auf eure Stories und mal sehen wer der geborene Bösewicht hier im BisaBoard ist! ;) [tab=0-5]
    Abgabe 1:
    Hier kann man leider nicht viel zu sagen. Ich behaupte einfach mal, dass es sich hierbei um ein jüngeres Mitglied handelt. Hier wurde einfach nur Team Galaktik kurz beschrieben.. . Mein Verbesserungsvorschlag wäre sich das nächste mal eine Idee mit mehr Tiefgang zu überlegen.
    Weiter zum nächsten Text.


    Abgabe 2:
    Bei diesem Text hatte die Grundidee sehr viel Potenzial, dass leider nicht genutzt wurde. Durch die Klonmaschine (die mich stark an den ersten Pokemonfilm Mew & Mewtwo erinnert),mit der man zunächst nur Pokemon klonen kann, welche sich später doch von den ursprünglichen Pokemon unterscheiden, können im späteren Verlauf der Story auch Items geklont werden. Durch die vielen erwähnten Legis, die im weiteren Verlauf keine weitere Bedeutung haben und die oft vorhandene Beteuerung, dass der Sprecher (Giovanni) "ganz viele bösartige Pokemon" benötigt, ließt sich die Story nicht sehr flüssig. Mich konnte sie nicht überzeugen.
    Als Verbesserungsvorschlag fürs nächste Mal würde ich dem Autor / der Autorin raten mehr ins Detail zu gehen, die Hintergründe, die Beweggründe und die Gefühle des Hauptcharakters besser zu beschreiben. Zudem hätte man daraus super einen inneren Monolog Giovannis verfassen können, der die Geschehnisse, die wir aus Gen 1 kennen, Revue passieren lässt oder eine Rede von Giovanni vor seinen Anhängern.


    Abgabe 3:
    Musste im ersten Moment an Assasins Creed denken, als ich diese Story gelesen habe :D Die Idee fand ich ziemlich cool und auch die Umsetzung hat mir bis auf zwei Punkte gefallen.
    Ich persönlich finde man hätte zwei unterschiedlichere Namen für die Hauptcharaktere nehmen sollen. Mit "Shiam" und "Shamon" hat man beim Lesen öfters die Charaktere vertauscht und auch das ein oder andere Mal "Shamon" gelesen obwohl es eigentlich "Shiam" gewesen ist. Aber das ist an sich gesehen nur eine Kleinigkeit.
    Mehr gestört hat mich, auch wenn ich jetzt sehr kleinlich wirke, der Umstand das Shamon die Messerstiche von Shiam überleben konnte. Die Erklärung, dass er keine Schmerzen aufgrund von Drogen spüren würde, hat mir da einfach nicht gereicht (evtl. hätte man sagen können sein Arkani hätte Schutzschild eingesetzt o.ä.). Die Situation war mir zu unrealistisch, obwohl man drüber nachdenken müsste, ob das bei Pokemon nicht ständig der Fall ist. ;) Ansonsten tolle Story und R.I.P Arkani ;(


    Abgabe 4:
    Ein Danke an den Autor / die Autorin!! Hat super viel Spaß gemacht, diesen Text zu lesen. Eigene Idee, die meiner Meinung nach auch sehr gut umgesetzt wurde! Schöner Schreibstil. Die Arroganz des Team Rocket Mitglieds konnte man richtig spüren. Die Evoli Situation war ja schon richtig grausam, da sollte man evtl. sogar vorher ein Warnschild mit FSK 16 anbringen. ;)  
    Keine übertrieben dargestellten Kämpfe, sondern einfach nur ein sadistisches Team Rocket Mitglied, das sich absetzen möchte mit überraschendem Ende. Lesenswert!


    Abgabe 5:
    Nach verlorenem Kampf tötet der Trainer sein Pokemon. In meinen Augen hat das nichts mit einem Bösewicht zu tun, sondern nur mit Grausamkeit durch ein verletztes Ego. Ansonsten ist die Stimmung des Textes sehr kalt, was durch den Autor / die Autorin aber gut vermittelt wurde.
    Mein Tipp: Die Story mehr ausbauen und den Fokus weg vom Pokemon tötenden Trainer.
    [tab=6-10]
    Abgabe 6:
    In dieser Story hat Gengar seinen großen Auftritt als Hauptakteur. Die Stimmung ist düster und gruselig zu Beginn. Man erwartet das übliche Geist erschreckt Kind - Drama, welches aber überraschenderweise nicht eintritt. Stattdessen findet Gengar wieder zu sich selbst und ist endlich von seinem Hass erlöst und kann nun ins Totenreich gelangen.
    Was mir bei diesem Text besonders gut gefallen hat, ist das hier der Bösewicht nicht aktiv in der Geschichte auftaucht, sondern nur seine Taten zu bemerken sind und das Opfer (Gengar) im Vordergrund steht.
    Gelöst wird das Drama durch das altbekannte Pokemon Motto: Sei nett zu deinen Pokemon und betrachte sie als Freunde, dann wird alles gut. ;)
    Ein weiterer positiver Punkt sind die kursiv dargestellten Flashbacks (Zeitsprünge), wodurch sich der Text angenehmer Lesen lässt!


    Abgabe 7:
    Beim Lesen dieses Textes kann man richtig nostalgisch werden. Das altbekannte Spiel "Mauzi, Jessie und James auf Pikachu Jagd". Hier rückt Mauzi in den Mittelpunkt des Geschehens und kreiert den neuen teuflischen Plan des Trios. Mit einem selbst ausgedachten Song des Trios platzt dieser Text beinahe vor eigenen Ideen und kann mit viel Charme überzeugen!
    Das Ende ist bekannt und endet so, wie es immer mit den Dreien endet mit einem Schuss in den Ofen.
    Ich kann hier keinen Kritikpunkt finden und deshalb werde ich auch nicht weiter suchen, sondern gehe weiter zum nächsten Text! :)


    Abgabe 8:
    Es tut mir leid das sagen zu müssen, aber dieser Text hat mich 0 überzeugt, die Story ist, wenn ich mich nicht irre, eins zu eins aus Pokemon Mystery Dungeon übernommen. Schade.


    Abgabe 9:
    Top! Die Vorgeschichte zu Gold / Silber / Kristall. Der Leidensweg von Giovanni (der mich in dieser Story irgendwie an "Den Paten) erinnert :assi:)
    Die Idee ist sehr kreativ und die Umsetzung gut gelungen.
    Von meiner Seite nichts zu verbessern!


    Abgabe 10:
    Mein Favorit! Wir haben den bösesten Bösewicht im BB gefunden :)  
    Eine Beziehungstat? Die Tat einer unerwiderten Liebe? So viele Fragen! Ein Text, in den man sich super hineinversetzen kann. Der Autor / die Autorin schafft es den Leser vollkommen abzuholen und gibt einem das Gefühl direkt dabei zu sein. Spannende Dramatik! Leider fehlen ein wenig die Pkm aber ansonsten, meine Hochachtung. :thumbsup:


    [tab=10-15]
    Abgabe 11:
    Spannende Einleitung. Eine Reise durch die Zeit, die scheinbar nicht ganz so gelaufen ist, wie sie laufen sollte.
    Der Hauptcharakter verliert sich in einer anderen Zeit.
    Lustig dargestellt sind die Szenen in Dehnen der Hauptcharakter die Unterschiede der beiden Welten entdeckt.
    Einleitung und Hauptteil gut. Das Ende konnte mich nur leider überhaupt nicht überzeugen.
    Evtl. sollte damit ein offenes Ende suggeriert werden, oder es fehlte an weiteren Ideen.
    Mein Verbesserungsvorschlag wäre ein offenes Ende an einem Höhepunkt der Spannungskurve einzubauen, um evtl. weitere Fragen aufzuwerfen, wie es der Autor / die Autorin des vorherigen Textes schafft.


    Abgabe 12:
    Eine weitere Pokemon Mystery Dungeon Story. Leider sind diese Texte für mich nicht überzeugend, was aber ausschließlich auf meiner sehr subjektiven Meinung beruht.
    Ich glaube PMD ist einfach nichts für mich.. .


    Abgabe 13:
    Hier kann ich meinen Vorpostern nur zustimmen. Leider nicht das ganz das Thema getroffen und auch der Suicid am Ende passt für mich nicht ganz ins Bild.


    Abgabe 14:
    Hier merkt man, dass jemand am Werk war, der etwas vom Schreiben versteht. Viele stilistische Mittel eingebaut. Viele Emotionen schön zusammengefasst. Der Schmerz von Liv wird förmlich greifbar!


    Abgabe 15:
    Hier hat sich der Verfasser des Textes leider im Detail verloren. Die Story wirkt dadurch nicht "rund" und kommt nur stockend zum Laufen. Das Ende ist für mich leider nicht verständlich.
    Eine gute Idee aber leider fehlt das gewisse Etwas, welches ich aber auch nicht genau benennen kann.


    [tab=16-19]
    Abgabe 16:
    Mir gefällt dieser Text sehr gut.
    Hier werden einige Beweggründe aufgelistet warum und wieso irgendjemand sich so einer Organisation anschließen könnte.
    Mir gefallen solche erklärenden Texte sehr gut. Denn sie sind meistens vom Sinn her verständlicher als Texte mit offener Einleitung und offenem Ende.
    Außerdem finde ich es gut, dass hier nicht ständig mit Absätzen gearbeitet wurde. An sinnvollen Stellen, sprich um Gedankengänge und Themenhandlungen wurden sie gesetzt aber ansonsten darauf verzichtet.
    Die Wortwahl ist über dem Durchschnitt der hier vorhandenen Texte!
    Mein einziger Verbesserungsvorschlag wäre, an einigen Ecken evtl. etwas mehr Spannung einzubauen, da es sich ja hier um das Thema Bösewicht dreht.


    Abgabe 17:
    Beim Lesen der Einleitung war ich gespannt auf den Hauptteil. Ein Junge, der seit Jahren auf diesen Moment trainiert seine Muskeln stählt, jetzt auf seinen ersten Raubzug geht und ... zwei kleinen Kindern eine Felilou stiehlt.
    Gut angefangen aber leider nicht gut zu Ende gebracht. Hier fehlt mir der Nervenkitzel eventuell ein ganz verzwickter Überfall. Es müssen ja nicht immer spektakuläre Kämpfe sein, manchmal reicht auch ein Angriff aus dem Hinterhalt o.ä.
    Mein Verbesserungsvorschlag: Der mittlere Teil hätte sich als schwieriger gestalten müssen! Lieber die Beschreibung des Hauses verkürzen und dafür den eigentlichen Raubzug besser hervorheben. Evtl. mit Sätzen bei Dehnen die Situation genauer beschrieben wird (Bsp.: Nacht/Tag, neblig oder nicht, andere Leute die Eingreifen oder das Geschehene bemerken, etc.)


    Abgabe 18:
    Ich bin leider kein Fan von Team Magma bzw. von Team Aqua daher gehört dieser Text nicht zu meinen Favoriten.
    Die Idee, die dahinter steht, ist schön aber auch nicht unbedingt überragend. Es tut mir leid das Ich hierzu keine bessere Kritik schreiben kann, allerdings bemerke ich hier auch keine gravierenden Fehler, weshalb ich leider auch keine Verbesserungsvorschläge geben kann.


    Abgabe 19:
    Bei diesem Text gefällt mir besonders gut, dass es eine Geschichte in einer Geschichte ist. Die Einleitung ist wirklich gut konzipiert und stimmungsvoll beschrieben.
    Das Ende der am Kamin erzählten Geschichte hätte nach meiner ein wenig mehr nach einer Belehrung klingen können, denn darauf laufen solche Geschichten meistens hinaus und das fehlte mir hier.
    Auch positiv war, dass sich hier auf die Handlung konzentriert wurde und keine Zeit damit verschwendet, wurde unwichtige Nebensachen zu erklären. Ein guter letzter Text und ein guter Abschluss.
    [tab=Nachwort]
    So ich habe es geschafft und alle Texte mindestens einmal gelesen.
    Es hat Spaß gemacht und ich freue mich, dass einige gute Texte dabei waren.
    Ich habe versucht meine Meinung zu jedem Text zu äußern, konstruktive Kritik und Verbesserungsvorschläge zu geben.
    Ich hoffe ich bin damit keinem auf den Schlips getreten, wenn doch tut es mir leid!
    Bei den Bewertungen habe ich weniger auf Rechtschreibung, Grammatik geachtet, sondern mich eher auf den Inhalt konzentriert.
    Die Rechtschreibung sollte einigermaßen gut sein, wenn jedoch einige Rechtschreibfehler aufgetaucht sind, störte mich das nicht weiter, so was kann jedem passieren! Ähnlich bei der Grammatik.
    Beim Stil gefällt jedem etwas anderes. In einem Stil zu schreiben der jedem Leser gefällt ist unmöglich und deshalb werden einige Texte wahrscheinlich auch sehr unterschiedlich bewertet werden.
    Ich hab einige Favoriten und werde diese Texte dem entsprechend bepunkten.
    Ein Danke an alle, die hier einen Text gepostet haben, denn es gehört Mut dazu sich der Kritik anderer zu stellen!!
    In dem Sinne wünsche ich euch einen schönen Montagabend, ein paar sonnige Tage und eine schöne Woche


    Hao
    [tab=Vote]
    Nr. 3: Mordskampf

    - bekommt 1 Punkt von mir.


    Nr. 4: Von Hochmut und Fall

    - bekommt 3 Punkte von mir.


    Nr. 6: Schatten der Vergangenheit

    - bekommt 2 Punkte von mir.


    Nr. 7: Pikachu, diesesmal bekommen wir dich (geklont)!

    - bekommt 2 Punkte von mir.


    Nr. 9: Das Schicksalstreffen²

    - bekommt 1 Punkt von mir.


    Nr. 10: Douleur de coeur (Herzschmerz)

    - bekommt 3 Punkte von mir.

  • [tabmenu]
    [tab=Einleitung]Hallo ihr Lieben!


    Habe ich mich endlich zu einem Vote durchgerungen! x3 Ich habe versucht, so fair wie möglich zu bewerten, und habe mich dabei auf drei Dinge konzentriert: Die Idee, ihre Umsetzung und den Stil. Leider konnte kaum eine Geschichte in allen drei Dingen glänzen, dementsprechend bin ich auch enttäuscht von so einigen Abgaben v_v
    Die allerbestigste von allen Abgaben ist so gut, dass ich sie nicht bewerten kann – nämlich meine eigene haha, gnope, dementsprechend konnte sie hier auch nicht dabei sein. Damit nicht ersichtlich wird, welche die meine ist als einzige, die in den Kommentaren fehlt, habe ich lediglich die Texte kommentiert, denen ich Punkte gebe, sowie einige nichtbepunktete, zu denen ich aber noch ein Wörtchen zu sagen habe.


    In diesem Sinne… Vorhang auf![tab=Votes]Was ich zu sehr vielen Abgaben sagen möchte: In viel zu vielen, teils ansonsten stilistisch sonst guten Texten waren die Anführungszeichen beidseitig der Wörtlichen Rede oben. Das kann man im Internet, in Foren usw, auch in deutscher Sprache machen. Aber eigentlich gehört es in die englische Sprache und hat daher hier nix verloren. Sowieso weiß ich nicht, wie so etwas zustande kommt. Jedes Word setzt seine Gänsefüßchen korrekt (vorausgesetzt natürlich, es ist auf Deutsch eingestellt). Die spitzen Klammerchen >> und <<, von denen ich ehrlich nicht weiß, wie man sie macht, sind da eine gute Alternative. Die finde ich ok.
    Außerdem das mächtige Team-Rocket-Thema: Leute, ich weiß, Team Rocket ist in so gut wie jeder Animefolge vertreten, in so weit ich weiß jedem Film, in zwei Regionen und elf Spielen – aber NEUN von neunzehn Abgaben mit TR-Thematik? So viele Bösewichte und sogar die Möglichkeit, eigene zu erfinden, und trotzdem haben so viele das älteste der Teams gewählt. Da lackt es natürlich an Individualität. Schade.

    [tab=Zusammenfassung]Abgaben 15 und 06: 3 Punkte
    Abgaben 12 und 08: 2 Punkte
    Abgaben 14 und 18: 1 Punkt
    _______________ 12 Punkte.


    Das nächste Mal bitte etwas weniger Team Rockets, ja?[tab=Unvotes]Hier möchte ich einfach meinen Senf dazugeben, weil ich finde, dass die Autoren es verdient haben (in beiderlei Hinsicht)

    [tab=Schlusswort] „Einst lebte ein Mann in Peru, dem träumte, er aß seinen Schuh. Er erwachte voll Schreck, der Schuh – er war weg! – und die Schnürsenkel gleich mit dazu!“

    – Gary B. Schneckerich

    [/tabmenu]:pika:

  • [tabmenu][tab=Vorwort]
    Hallo,
    ich vote hier zum ersten Mal und war sehr gespannt auf die verschiedenen Abgaben. Zu meiner Wertung möchte ich im Vornherein schonmal etwas erklären. Beim Thema "Sei ein Bösewicht" bin ich persönlich davon ausgegangen, dass es auch um jemand wirklich bösen geht. Ich habe Dinge wie böse Taten oder wenigstens böse Gedanken erwartet, die dabei vielleicht begründet, aber nicht in Frage gestellt werden. Ich bin einfach davon ausgegangen, dass ich in den Geschichten Charaktere finde, die ich durch und durch unsympathisch finde. In vielen Abgaben wurde jedoch ein innerer Konflikt thematisiert oder eine verzweifelte Situation, die dazu geführt hat, dass jemand unfreiwillig böses tut. Auf dieser Grundlage war es schwierig für mich zu bewerten. Ich habe als Grundlage immer noch die Bedingung, dass jemand böse sein muss, habe aber auch die thematisch etwas anderen Geschichten sehr gerne gelesen. Hier also schonmal ein riesen Dankeschön für all den schönen Lesestoff. Ich hoffe, dass sich niemand ungerecht behandelt fühlt, weil ich seinen Bösewicht nicht böse genug finde, aber ich denke gerade dafür sind die Votes ja da - um die verschiedenen Erwartungen und Meinungen einzufangen. Es haben auch Werke Punkte von mir bekommen, die mich stilistisch oder von ihrer Grundidee her sehr überzeugt haben, auch wenn mir das pure böse fehlte. Auch die Abgaben, denen ich keine Punkte gegeben habe, habe ich mit Freude gelesen. Auch sie haben mich zum Schmunzeln gebracht oder traurig gemacht und ich hätte gerne mehr Punkte verteilt. Am Ende musste ich mich dann aber für einige wenige Werke entscheiden. Ich hoffe aber, dass auch im nächsten Wettbewerb so viele schöne Abgaben eingereicht werden, die ich dann nur zu gerne wieder lesen. Hier also meine Wertung:
    [tab=Abgabe 0-5]
    Abgabe 01 - Team Galaktik
    Leider keine Punkte...
    Ein sehr schöner Versuch, die Motive von Team Galaktik noch einmal darzustellen. Neben einigen sprachlichen Unsicherheiten fehlten mir hier jedoch die eigenen Ideen, mit denen der Text vielleicht noch etwas überzeugender gewesen wäre. Hierbei hätte man vielleicht auf eine direkte Tat von Zyrus eingehen können, oder aber seine Gedanken noch etwas ausführlicher gestalten können, da noch viel Platz zur Wortobergrenze geblieben ist. Trotzdem eine schöne Abgabe.


    Abgabe 02 - Giovanni's Ressurection
    Leider keine Punkte...
    Mir gefällt die Idee mit der Genmanipulation sehr gut, diese ist mir jedoch zu wenig ausgearbeitet. Ich frage mich, wieso Giovanni die Pläne für eine Maschine bekommen hat, mit der er Pokemon kontrollieren kann, und wieso er mit diesen Plänen stattdessen eine Klonierungsmachine bauen will. Hierbei hätte man sich vielleicht für eine Maschine entscheiden können, um Verwirrung zu vermeiden. Dadurch, dass die Klone aggressiver als das Original sind, scheint e hier zu einer Vermischung beider Ideen gekommen zu sein. Außerdem frage ich mich, wie er an die Originale gekommen ist, um die Klone anzufertigen. Gerade bei den legendären Pokemon stelle ich mir dies schwierig vor. Generell finde ich aber, dass die Geschichte eine schöne Reflexion des Geschehens innerhalb der Spiele beinhaltet, und einige gute Ideen aufweist.


    Abgabe 03 - Mordskampf
    Hierfür gebe ich einen Punkt:
    Diese Abgabe gefällt mir sprachlich sehr gut. Ich kann mich in das Geschehen durch die guten Beschreibungen sehr gut hineinversetzen und auch die Beschreibung des Kampfes gefällt mir gut. Es stört mich jedoch etwas, dass dabei das Bösewichtdasein an sich etwas zu kurz kommt. Durch den ausführlichen Kampf, erfährt man außer in einem sehr kurzen Absatz nicht wirklich etwas über die Motive, die hinter den Handlungen stehen. Zudem erscheint es mir sehr zufällig, dass Shamon gearde dann unter Drogen steht, wenn er angegriffen wird. Es wird zwar gesagt, dass er schon oft angegriffen wurde und daher vorbereitet ist, jedoch passen die schmerzstoppenden Drogen für mich nicht wirklich. Insgesamt aber gut zu lesen und spannend geschrieben.


    Abgabe 04 - Von Hochmut und Fall
    Hierfür gebe ich 3 Punkte:
    Hier gefällt mir sehr gut, dass die Figur ausnahmsweise mal böse ist und damit vollkommen zufrieden ist und nicht mit sich hadert. Die Evoligeschichte ist zwar etwas kitschig, gefällt mir persönlich jedoch gut, besonders da am Ende noch einmal Bezug darauf genommen wird. Der „Kampf“ des Charakters gegen das Zubat hat mir einerseits gefallen, da hier gut gezeigt wird, dass Pokemon nicht nur untereinander kämpfen müssen, andererseits sprengt es für mich etwas die Regeln, wenn der Trainer plötzlich persönlich in den Kampf tritt. Auch die Tatsache, dass gerade der Person, die das Team hintergehen will, der einzige Schlüssel für diesen super wichtigen Raum anvertraut wird, erscheint mir sehr zufällig. Insgesamt aber eine runde Geschichte, obwohl mir das arme Zubat sehr leid tut.


    Abgabe 05 - Der Silberberg
    Hierfür gebe ich 2 Punkte:
    Diese Geschichte befindet sich auf einem sehr hohen sprachlichen Niveau und hat mir stilistisch sehr gut gefallen. Auch die Verbindung zwischen den Namen ist eine sehr gute Idee, nach diesem Absatz hätte man meiner Meinung nach aber die Geschichte beenden können. Der letzte Absatz ist für mich persönlich überflüssig, da schon davor ein stimmungsvolles Ende gefunden ist. Was mich jedoch stört ist die Tatsache, dass schon wieder das böse fehlt. Dies mag in Anbetracht der Tatsache, dass er sein eigenes Pokemon tötet vielleicht etwas seltsam wirken, aber für mich wird klar deutlich, dass er sein Pokemon abgöttisch liebt. Sein Handeln ist für mich eher eine Verzweiflungstat als ein Akt des Bösen. Insgesamt jedoch sehr atmosphärisch und gut geschrieben.


    [tab=Abgabe 6-10]
    Abgabe 06 - Schatten der Vergangenheit
    Leider keine Punkte...
    Auch diese Geschichte ist sprachlich sehr schön geschrieben. Besonders am Anfang ist die Beschreibung sehr stimmungsvoll und gut gelungen. Leider gefällt mir Gengar als Figur nicht wirklich. Seine Wandlung zurück zum Guten geschieht für mich viel zu schnell und unerwartet. Zudem ist er dadurch, dass er von seinem Hass befreit wird, auch kein wirklicher Bösewicht mehr, weshalb die Geschichte für mich leider etwas am Thema vorbei geht. Ich kann mir aber vorstellen, dass sie als längere Geschichte, bei der etwas mehr Platz für die Ausarbeitung der inneren Wandlung von Gengar ist, sehr gut funktioniert.


    Abgabe 07 - Pikachu, diesmal kriegen wir dich (geklont)!
    Leider keine Punkte...
    Die Idee aus Mauzis Perspektive zu schreiben gefällt mir sehr gut, leider wird diese Perspektive jedoch nicht beibehalten. Nach dem ersten Absatz weicht es von Mauzi ab, diesen Wechsel hätte man weglassen können. Die Idee, dass der Klon sein Original bekämpft, finde ich sehr gut, dabei verstehe ich jedoch nicht ganz, warum er am Ende in die Luft fliegt. Aus diesem Grund kommt das Ende etwas plötzlich. Von der Idee her gefällt es mir jedoch sehr gut. Ich könnte mir vorstellen, in dieser Art eine Pokemon Folge zu sehen, da sie in dieses Schema gut herein passt.


    Abgabe 08 - Leia
    Leider keine Punkte...
    Die Geschichte ist sprachlich wirklich gut gelungen. Der innere Konflikt wird gut nachvollziehbar dargestellt und auch die Komplexität der Situation, in der sich Reptain befindet, wird gut herausgearbeitet. Mit Reptain als Figur an sich habe ich aber ein Problem, da er für mich kein Bösewicht ist. Eine andere Figur hätte in das Wettbewerbsthema besser gepasst. Zudem ist auch der letzte Absatz meiner Meinung nach nicht so gut gelungen. Die Aussage dieses Abschnitts ist für mich schon zuvor klar deutlich geworden, das konkrete Ausschreiben dieses Gedankens schwächt ihn für mich persönlich leider ab. Insgesamt aber eine sehr gute Geschichte und würde es nicht um das Thema Bösewicht gehen, hätte ich sicherlich Punkte gegeben.


    Abgabe 09 -Das Schicksalstreffen²
    Leider keine Punkte...
    Bei dieser Geschichte gefällt mir besonders die Beschreibung der inneren Vorgänge von Giovanni. Diese sind ausführlich dargestellt und sehr gut ausgearbeitet. Der Umschwung kommt mir aber etwas zu plötzlich . Giovanni hatte so viel Zeit über alles nachzudenken, hat sich von der Welt abgeschottet und kehrt jetzt doch plötzlich zurück. Auch wirkt Giovanni hier nicht wirklich böse, sondern eher schmollend-nachdenklich, was für mich nicht so gut zum Thema passt. Insgesamt aber sehr schön geschrieben und auch vom Stil her sehr angenehm zu lesen.


    Abgabe 10 - Douleur de coeur
    Leider keine Punkte...
    Die Geschichte gefällt mir an sich ganz gut. Sie ist sprachlich ansprechend und sehr schön dramatisch geschrieben. An manchen Stellen ist es für meinen Geschmack ein wenig zu melodramatisch, es wird aber sehr gut auf die Gefühlsebene eingegangen. Leider bin ich kein Fan des Galaktik Shippings, dies ist aber eine persönliche Präferenz. Ich muss allerdings sagen, dass mir das Motiv für den Mord nicht ganz klar ist. Für mich haben Mars und Saturn mit Zyrus Tod nichts wirklich zu tun, weshalb die gesamte Handlung für mich schwierig nachvollziehbar ist, vielleicht übersehe ich hierbei aber auch etwas Wichtiges. Durch dieses fehlende Motiv wird für mich natürlich auch der Pokemon Bezug zu schwach, die Geschichte hätte auch in einem anderen Universum funktionieren können. Insgesamt aber eine sehr interessante Geschichte, die ich mit Freude gelesen habe.


    [tab=Abgabe 11-15]
    Abgabe 11 - Kontinuum
    Leider keine Punkte...
    Zu dieser Abgabe kann ich leider nicht viel sagen, da ich die Handlung von Pokemon Ranger nicht kenne. Als ich die Figuren im Pokewiki gesucht habe, hab ich leider auch nicht genug Informationen bekommen können, um die Handlung verstehen zu können. Aus diesem Grund ist diese Abgabe für mich nicht wirklich bewertbar, was mir sehr leid tut. Rein stilistisch gefällt mir die Geschichte aber sehr gut.


    Abgabe 12- Zeitenräuber
    Hierfür gebe ich 2 Punkte:
    Diese Geschichte gefiel mir sehr gut. Die Gedanken des Zobiris waren für mich sehr interessant zu lesen und der Konflikt gut nachvollziehbar. Den Abschnitt aus Zwirrfinst Perspektive hätte man meiner Meinung nach aber weglassen können. Er stellt zwar gut den Kontrast zu Zobiris dar, lenkt aber für mich dadurch zu sehr von dessen Gedankenwelt ab. Auch das böse kommt mir bei Zobiris etwas zu kurz, die Geschichte hat mich aber stilistisch überzeugt.


    Abgabe 13 - Die letzte Reise
    Leider keine Punkte...
    Diese Abgabe ist finde ich sehr schön geschrieben. Die Emotionen, die vermittelt werden, sind gut auf den Punkt gebracht und wirken nicht übertrieben. Leider fehlt mir auch hier wieder das wirklich böse. Abgesehen von dem Unterwerfen eines Trainers werden keine wirklich bösen Taten thematisiert. Stattdessen steht die Liebe zu seinem Pokemon und die Abenteuer, die die beiden erlebt haben im Vordergrund. Dieses wird zwar sehr schön erzählt, passt für mich jedoch nicht ganz zum Thema des Wettbewerbes. Insgesamt aber eine sehr schön erzählte Geschichte. (Außerdem bin ich ein riesen Karnivanha-Fan ;) )


    Abgabe 14 - Phantomschmerz
    Hierfür gebe ich einen Punkt:
    Bei dieser Geschichte hat mir die Idee mit Team Eternity sehr gut gefallen. Die Idee der Geschichte wurde wunderbar umgesetzt und war emotional mitreißend geschrieben. Liv als Figur finde ich sehr interessant, ich muss aber sagen, dass sie in dem beschriebenen Teil der Geschichte nicht wirklich ein Bösewicht, sondern ein Opfer ist. Insgesamt aber sowohl sprachlich als auch inhaltlich sehr gut gelungen.


    Abgabe 15- Neumondträume
    Leider keine Punkte...
    Diese Geschichte ist schön geschrieben, die Perspektive des Darkrai ist gut getroffen und gefällt mir auch sehr gut. Leider spricht mich die Geschichte aber nicht 100%ig an. Ich kann nicht genau begründen wieso, aber Darkrai als Figur hat mich persönlich einfach nicht mitgenommen. Sprachlich ist die Abgabe aber sehr gut gelungen.


    [tab=Abgabe 16-19]
    Abgabe 16 - Triumph und Scheitern
    Leider keine Punkte...
    Die Geschichte finde ich von der Idee her sehr interessant. Ich bin ein großer Fan der Perspektive der kleinen Handlanger, die hier auch sehr gut getroffen wird. Auch die Vergleiche mit Hilfe von Pokemoneigenschaften gefallen mir sehr gut. Sprachlich sind mir die Sätze teilweise zu lang und verschachtelt, hier könnte man eventuell etwas umstrukturieren. Auch wirkt die Hauptfigur nicht wirklich böse. Sie scheint mir eher auf der Suche nach Anerkennung, das Böse selbst steht hier eher im Hintergrund. Insgesamt aber sehr schön geschrieben.


    Abgabe 17 - Der Überfall
    Leider keine Punkte...
    Hier gefällt mir die Idee, den Diebstahl des Felilou zu beschreiben, sehr gut. Die Tatsache, dass es gestohlen wurde ist zwar bekannt, jedoch wurden die Umstände nie genau erläutert. Diese Erklärung gefällt mir dabei sehr gut. Beim Überfall selbst wechselt die Perspektive jedoch vom Dieb weg, hierbei hätte ich mir gewünscht, dass die anfängliche Perspektive beibehalten wird. Mich hätte interessiert, was im Kopf des Diebes vorgeht. Sprachlich haben sich ein paar kleinere Fehler eingeschlichen, teilweise wirken die Sätze auch etwas abgehackt. Generell aber gut gelungen und mit einer schön umgesetzten Idee.


    Abgabe 18 - So möge es denn enden in Feuer und Rauch
    Hierfür gebe ich 2 Punkte:
    Eine sehr schön geschriebene Geschichte. Hier findet sich endlich wieder ein Bösewicht, der einfach böses tun will, was mir gut gefällt. Jördis als Figur wurde sehr gut ausgearbeitet und wirkt (im positiven Sinne) richtig unsympathisch. Was mich jedoch etwas stört ist der kurze Perspektivwechsel zum Anfang der Geschichte. Der leichte Anflug von Reue beim Rüpel unterbricht für mich kurzzeitig die Stimmung der Geschichte. Dies ist wahrscheinlich gewollt, gefällt mir persönlich aber nicht so gut. Abgesehen davon aber eine sehr gut gelungene Abgabe, die gut zum Thema passt.


    Abgabe 19 - Eine von vielen Geschichten
    Hierfür gebe ich einen Punkt:
    Diese Geschichte ist wirklich sehr schön geschrieben und gefällt mir auch von der Idee her sehr gut. Mich stört allerdings der Kontext, in dem sie erzählt wird. Bei dem Thema „Sei ein Bösewicht“ erwarte ich persönlich die Perspektive eines Bösewichtes. Hier ist es aber eine Geschichte aus der Vergangenheit, die erzählt wird. Das Ende lässt natürlich offen, ob es nicht vielleicht doch der Rocket selbst ist, der die Geschichte erzählt, an sich hätte es aber auch als alleinstehende Erzählung gut funktioniert. Insgesamt aber sehr schön geschrieben und mit einer schönen Idee.


    [tab=Zusammenfassung]


    Abgabe 03 - Mordskampf 1 Punkt
    Abgabe 04 - Von Hochmut und Fall 3 Punkte
    Abgabe 05 - Der Silberberg 2 Punkte
    Abgabe 12- Zeitenrauber 2 Punkte
    Abgabe 14 - Phantomschmerz 1 Punkt
    Abgabe 18 - So möge es denn enden in Feuer und Rauch 2 Punkte
    Abgabe 19 - Eine von vielen Geschichten 1 Punkt
    [/tabmenu]

  • Huhu, Freunde!


    Dieses Mal möchte ich zu jedem Text kurz etwas sagen.Wer noch ausführlicheres Feedback wünscht, kann sich wie gewohnt privat bei mir melden :3




    Die vielen schönen Abgaben haben mir großen Spaß gemacht! Ich bin nur etwas verwundert, dass es keine Abgabe über N gab, wo er doch zu SW-Zeiten so beliebt gewesen ist, und auch Team Flare war nicht vertreten (wobei sich diese Storyline auch nicht gerade mit Ruhm bekleckert hat, mehe). Ich hoffe jedenfalls, ihr seid auch beim nächsten Mal mit dabei! :3


    ~ Sheo

  • [tabmenu]
    [Tab=Vorab]
    Dieses Mal kann ich leider nicht so ausführlich schreiben, zum einen, weil ich selber teilgenommen habe und ja nicht erkennbar sein soll, welcher Text von mir ist, und zum anderen, weil ich einfach keine Zeit habe ._.
    Wie beim letzten Wettbewerb steht aber weiterhin das Angebot, ein ausführlicheres Feedback zu geben, wenn ihr darum bittet ^^ Und auch hier gilt: Rechtschreibung und Zeichensetzung sind Fundamente, wenn ihr dabei schon nicht aufpasst, kann ich keine Punkte vergeben. Anführungszeichen sehe ich aber nicht so eng wie Pika!, hauptsache, sie sind da, auch wenns die Englischen sind.


    Generell hat es mir aber gefallen, dass die Rechtschreibung dieses Mal etwas besser war als letztes Mal, was aber auch bedeutet, dass die Punktevergabe schwieriger wird ...


    [Tab=Kommentare 1]


    Von Hochmut und Fall


    Ist recht gut geschrieben und vermag auch inhaltlich zu überzeugen. Ab und zu fand ich den Erzähler schon fast zu überzogen in seiner Arroganz und **schigkeit, aber es ist dennoch ein gelungener Text.
    2 Punkte :)


    Schatten der Vergangenheit
    Auch wenn der Schreibstil ab und zu etwas ungleichmäßig wirkt (nicht ganz wie aus einem Guss), überzeugt dieser Text wirklich, dabei fand ichs witzig, dass dieser fast die inhaltliche Fortsetzung des letzten Textes sein könnte ... also quasi das Geister-Impergator, das jetzt auf alle Lebenden Jagd macht ... Hat mich überzeugt und verdient deshalb auch gerne 3 Punkte. :)


    Leia
    Leider hat der Schluss dann doch das Gesamtwerk etwas heruntergezogen, der war mir einfach zu plakativ. Die Gedankenwelt Reptains ist aber schön geschildert worden und wusste mich mitzureißen. Wäre der Schluss eleganter gelöst worden, wären es bestimmt 2 Punkte geworden, so werde ich mich auf einen beschränken - der aber auch wirklich verdient ist!


    Douleur de coeur


    Fand ich inhaltlich jetzt nicht 100%ig gut, aber immer noch gut genug.
    Von der Formatierung her hätte man das "Platsch" vielleicht besser abheben können, und ein bisschen weniger hätte es auch sein können. Dennoch definitiv einen Punkt wert. :)


    [Tab=Kommentare 2]
    Zeitenräuber
    Hier weiß ich irgendwie nicht, was ich schreiben soll. ._. Es ist, bis auf ein paar kleine Knackpunkte, gut geschrieben, nur dieser Wechsel von Zobiris zu Zwirrfinst hätte vielleicht nicht unbedingt so sein müssen. Wäre vielleicht geschickter gewesen, Zwirrfinsts' Gedankengänge nicht zu schildern, sondern nur die Gruppe Zobiris, die mit dem Kill-Command dann auftauchen.
    Dennoch 1 Punkt :)


    Die letzte Reise
    Der Text hat mir - bis auf einen Satz in der Mitte ("Bald färbte sich ein grauer, dann ein tiefblauer Fleck inmitten des trüben blaugrün.") recht gut gefallen, vor allem, dass man sich hier kurz gefasst hat und nicht auf Biegen und Brechen unbedingt die Wörterzahl ausreizen wollte.
    Hier hätte man noch ein bisschen mehr schreiben können, um Adrians Gefühlswelt noch tiefer zu gestalten, aber der schnörkellose Stil und die zackige Erzählweise sind mir dennoch zwei Punkte wert. :)


    Neumondträume
    "Unter dem Sternenkleid der Nacht prallten die tosenden Wellen des Meeres gegen die massiven Mauern des Hafens, der tagsüber selbst in diesen stürmischen Zeiten Händler aus aller Welt wie ein Magnet anzog und jene mit einem florierenden Großmarkt gefangen hielt, bis ihre unersättliche Gier nach Reichtum gestillt war." Wow. 5 Adjektive allein im ersten Satz. Und die Hälfte völlig überflüssig.
    Hafenmauern sind eigentlich immer stabil und massiv, Adjektive sind eigentlich nur nötig, wenn sie baufällig wären.
    Tosend sind Wellen auch automatisch, wenns grad stürmisch ist.
    Und unersättliche Gier habe ich ja noch nie irgendwo gelesen :rolleyes:


    "Sein grünes T-Shirt war aufgrund der starken Böen bereits mit zahlreichen Falten versehen, die erdbraune Shorts konnte der Kälte nicht trotzen, doch die Unvernunft zwang ihn dazu, nicht ohne sein ach so geliebtes Pachirisu umzukehren".
    Der Ausdruck "Ach so" ist eine ironische Formulierung und bedeutet das Gegenteil. 'Deine ach so toleranten Einstellung hindert Dich ja nicht daran, Ausländer zu verkloppen' z.B. Für ein Pachirisu, das ihm ja offenbar total egal ist, bräuchte der Knirps nicht bei der Eiseskälte durch den Hafen zu marschieren, oder? Evtl. möchtest Du den herablassenden Blick des Beobachters andeuten, aber dass der kleine sein Pachirisu wirklich liebt, wird im nächsten Absatz doch mehr als klar.


    "erwachte ich wie aus einem Äonen andauernden Schlaf". Weil eine einfache Lethargie zu popelig gewesen wäre, müssen es ja unbedingt Äonen sein. :rolleyes:


    "Heimsuchung meiner Wenigkeit" - Also das erzählende Pokémon ist ja alles, aber nicht bescheiden. Warum benennt es sich selber dann als "Wenigkeit"? Leuchtet mir nicht ein.


    ", damit ihm die Flucht vereitelt wurde" - MODALVERBEN SIND BÖSE! X( "damit ich ihm den Fluchtweg abschnitt"


    Leider mag mir der Text generell nicht gefallen, der Erzählstil ist zu gestelzt und die Patina aus Pathos lässt sich schon fast als ausgewachsener Panzer bezeichnen...


    Triumpf und Scheitern
    1. Triumph schreibt man mit "h".
    2. Ich weiß nicht, obs der gleiche Autor wie im letzten Wettbewerb ist, aber diese Schachtelsatzschreibweise gefällt mir immer noch nicht. Das war anno 1900 guter Stil und passte zu einem Buddenbrooks-Roman, aber nicht zu einer Pokémon-Fanfiction.
    3. "Nur in wenigen Mitgliedern des Teams war der Wunsch nach einem Aufstieg vorhanden" - autsch.
    Was war so schlimm an einer aktiven Formulierung wie "Nur wenige Mitglieder verspürten den Wunsch nach einem Aufstieg"? Weniger passive Ausdrücke, das verlangsamt den Text unnötig!
    4. „ Ich erwarte, dass ihr den Vorständen etwas Zeit verschafft und ihm wenigstens einige Schwierigkeiten bereitet. „, - Das mit den Anführungszeichen sehe ich eigentlich nicht so eng wie Pika, aber sowas darf nicht passieren, das sind peinliche Flüchtigkeitsfehler.
    4. "(...) Athenas Rüpeln, denen ich ebenfalls angehören durfte, und Atlas’ Truppenteilen. das war die häufigste Kombination, da beide um die Gunst eiferten, Giovannis rechte Hand sein zu dürfen."
    Ausdruckswiederholung .... und bittebittebitte weniger Modalverben! Die deutsche Sprache bietet so viele verschiedene Verben, in so vielen Abstufungen, müssen es dann immer diese Modalverben sein?!
    Nope, sorry, das sind mir zu viele Fehler. (Wenigstens beim Titel hätte man doch aufpassen können, oder?)


    So möge es denn enden in Feuer und Rauch


    Ein sehr schöner Titel, der auch sein Äquivalent im Text findet. Auch wenn es in Pokémon bis S/W so üblich war, bin ich allerdings kein Fan von Klischee-Bösewichten, die einfach nur böse sind, weil sie böse sind. Ich finds immer etwas schade, wenn man den Leuten ihren charakterlichen Tiefgang nimmt. Jördis scheint ja tatsächlich schon leicht wahnsinnig zu sein, aber irgendwie stieß mir dann die EInbindung von Marc sauer auf, der ist ja überhaupt nicht präsent...? Auch bei den Titeln hat man ein bisschen zu wenig aufgepasst - man braucht Jördis und Marc nicht drei Mal mit vollem Titel ansprechen, bei sowenig Charakteren im Text kann sich der Leser das auch so gut merken.
    Dennoch ist mir diese Einsendung 1 Punkt wert. :)


    Eine von vielen Geschichten
    Der Text ist stimmig, und weiß vor allem in den Szenen im Kraftwerk zu packen. Leider ist der Weg hin etwas zu langatmig geraten, mit allzuvielen Beschreibungen, sodass hier der Spannungsbogen etwas leidet. Der Schluss wirkt leicht unausgegoren, auch wenn eine Brücke zum Anfang geschlagen wird. Für den guten sprachlichen Ausdruck und die sehr spannende Szene im Kraftwerk gibts dennoch einen Punkt. :)


    [Tab=Punktevergabe]


    04: 2 Punkte
    06: 3 Punkte
    08: 1 Punkt
    10: 1 Punkt
    12: 1 Punkt
    13: 2 Punkte
    18: 1 Punkt
    19: 1 Punkt


    Mit dem Abakus nachgerechnet macht das 12 Pünktchen. :)
    [/tabmenu]

    Sie finden mich für gewöhnlich zwischen zwei Buchdeckeln, so ca. Seite 213 bis 345. Es ist der gemütlichste Platz für einen Bücherwurm, wo die Geschichte noch nicht vorbei ist und sich die Hauptpersonen schon anfühlen wie alte Bekannte.

  • [tabmenu][tab=Hallo]Hallo zusammen.


    Ich muss zugeben, dass wird ein schneller, kurzer Vote. Leider bin ich viel zu spät dran. Daher bleibt mir leider nur die Zeit, zu den Werken Kommentare zu schreiben, die ich auch bepunkten werde. Wer dennoch eine (ausführlichere) Kritik wünscht, kann mir gerne Bescheid geben.
    Das Thema fand ich wirklich sehr interessant. Ich habe mich auf Geschichten voller Bösartigkeit gefreut und wurde dem hingehend nicht enttäuscht. Aber auch die Werke, die von inneren Konflikten handelten, konnten mich weitgehend überzeugen, wobei ich in diesem Wettbewerb die düsteren bevorzugen würde.
    Auf jeden Fall ist meine „Bewertung“ wie immer vollkommen subjektiv. Gerade in einem solchen Wettbewerb denke ich, dass der eigene Geschmack eine große Rolle spielt. Dementsprechend hoffe ich, dass sich niemand unfair behandelt fühlt, wenn für ihn keine Punkte mehr übrig wären.
    Und nun kommen wir zu meinem Kommentar.
    [tab=Kommentare]
    Abgabe 03 – Mordskampf -1 Punkt
    Das nenne ich mal eine actiongeladene Geschichte. Gefühllos will ein Auftragsmörder seine Arbeit erledigen. Ein gut gewähltes Thema in einem Wettbewerb dieser Form. Gleich zu Beginn wird des Mörders etwas abgehobener, selbstsicherer Charakter deutlich. Außerdem zählen sowohl Snibunna, als auch Arkani zu meinen Lieblingspokémon, sodass ich mich über deren Auftritt natürlich gefreut habe. Die Beschreibungen der Pokémon erschienen mir dabei als sehr gelungen. Genauso verhält es sich mit der Umgebung. Beim Lesen kommt ein richtiger Großstadtflair auf, den ich in den Spielen selbst leider nie hatte.
    Sehr gut gefallen mir auch die brachialen Kämpfe. Hier wird sich nicht zurückgehalten. Stattdessen, schnappt Arkani sogar nach dem menschlichen Gegner und zuletzt tötet Snibunna das Feuerpokémon. Ich finde es immer gut, wenn gerade in einem solchen Wettbewerb auch die Pokémonkämpfe nicht verharmlost werden. Die zeitgleich ablaufende Auseinandersetzung zwischen Shiam und seinem Opfer zu beschreiben ist eine wirklich interessante Idee. Allerdings hat es mich manchmal auch gestört, da mir persönlich der Kampf der Pokémon mehr zusagte.
    Ein paar Dinge haben mir aber leicht nicht so gut gefallen. So hatte ich ab und an das Gefühl, der/die Autor/in sei selbst mit den sehr ähnlich klingenden Namen ihrer Charaktere durcheinander gekommen. Da wird aus Shiam z.B. einmal Shamon oder es taucht plötzlich ein Name auf, der zuvor nie Erwähnung fand. Auch die Erklärung mit den Drogen gefällt mir nicht sonderlich, da es auf mich fast schon etwas lächerlich wirkt, dass ein solches Vorgehen geplant sein soll. Im Allgemeinen finde ich den ganzen Beginn des Kampfes nicht halb so gelungen, wie den Kampf selbst. So lässt sich Shiam scheinbar von einem einzigen Schritt nach hinten verunsichern und schafft es daher nicht, Shamon zu ermorden, bevor er ihn richtig bemerkt hat. Auch erscheint mir der Kampf selbst an manchen Stellen zu gehetzt und verkommt zu einer Art Aufzählung der einzelnen Hiebe. Den Abschluss bildet der etwas plumpe und lieblos umschriebene Tod Shamons. Ich weiß nicht, ob mir das gefällt, oder eher nicht. Einerseits ist es passend kühl, dass das Abtreten so wenig beschrieben wird, andererseits wirkt es eben etwas lieblos.
    Das eigentliche Ende ist hingegen wieder sehr schön abgerundet. An sich hat mir dieses Werk recht gut gefallen.



    Abgabe 05 - Der Silberberg 3 Punkte
    Diese Abgabe gefällt mir wirklich gut. Rots Schweigsamkeit wird gelungen den ganzen Text über durchgezogen. Ich hätte mir gewünscht, dass er Silber nicht doch die paar Worte der Abneigung an den Kopf wirft, da dies ein wenig klischeebeladen wirkt, auch wenn es von dem Autor/ der Autorin sicher als Stilmittel genutzt werden sollte. (Außerdem muss ich zu meiner Schande gestehen, dass ich bei dem Satz „Rot hatte sein Glurak bestiegen“, etwas schmunzeln musste. Verdammte Doppeldeutigkeit).
    Die vollkommen unterschiedlichen Charaktere von Rot und Silber bilden einen schönen Kontrast. Und verdammt, die Darstellung des treuen Impergator gefällt mir wirklich ungemein gut. Man bekommt so viel Mitleid mit dem armen Pokémon, dass mir als Leser tatsächlich zuwider wird, obwohl ich das Geschehen doch aus seiner Sicht betrachte. Sehr schön! Grausam und radikal wird seine Wut deutlich, in der er sein eigenes Pokémon tötet. Diese Brutalität gefällt mir, da hier nichts verschönert wird und sie so schlichtweg angemessen wirkt, ohne Gewaltverherrlichend zu erscheinen.
    Was mir nicht so gut gefällt, ist Silbers Abgang. Die Gefühllosigkeit passt zwar einerseits, ist andererseits aber auch ein wenig unglaubwürdig, selbst wenn sie als Stilmittel genutzt wurde. Immerhin verlässt sich Silber anfangs doch stark auf sein Pokémon („Mein letztes Pokémon. Mein erstes Pokémon.“ Sehr genial übrigens.) und da ist es doch schwer vorstellbar, dass er gar nichts empfindet. Auch, da er zuvor noch geweint hat, wirkt diese plötzliche Kälte etwas aufgesetzt auf mich. Ich denke, es war wirklich eher als Stilmittel gedacht, aber mir persönlich gefällt es an dieser Stelle nicht ganz so gut. Das Ende aus Silbers Sicht wirkt dadurch ein wenig kurz gehalten.
    Impergators Ende sagt mir hingegen wieder sehr gut zu. Auch, wenn man an dieser Stelle anmerken könnte, dass dies streng genommen nicht zur Aufgabenstellung passt werde ich einen Teufel tun, der Autorin / dem Autor daraus einen Strick zu drehen. Dafür gefällt es mir zu gut.


    Abgabe 12 – Zeitenräuber 2 Punkte
    Recht kurz und doch so gelungen: Ein weitere Abgabe, die mir sehr gefällt.
    Ich finde es sehr interessant, dass hier aus der Sicht eines einfachen Zobiris beschrieben wird, auch wenn sich zum Schluss heraus stellt, dass es sich eigentlich um Zwirrfinst handelt, der die Gedanken seines Untergebenen liest. Doch nicht nur die Sicht überzeugt: Auch die Umgebungsbeschreibungen sind sehr schön. Das ist in einer Geschichte dieser Art meiner Meinung nach besonders wichtig, da so der Kontrast zwischen der schönen, lebendigen Welt und der, in der die Zeit stehen geblieben ist, besonders deutlich wird. Dies wiederum lässt Zobiris inneren Konflikt authentisch erscheinen. Außerdem gefällt mir das Motiv der Bösartigkeit aus Unwissen heraus, wenn man auch häufig davon liest oder hört.
    Leider gefällt mir Zwirrfinsts Abschnitt nicht halb so gut, wie der von Zobiris. Allerdings ist mir bewusst, dass dieser recht wichtig ist, damit die Geschichte wirklich aus der Sicht eines Bösewichtes ist, da Zobiris nicht wie ein solcher anmutet. An sich eine sehr gute Idee, um diesem Problem aus dem Weg zu gehen. Dennoch missfällt mir das Ende ein wenig. Gerade die Tatsache, dass die anderen Zobiris einfach so bereit sind, das andere zu töten, macht mich etwas stutzig.


    Abgabe 13 – Die letzte Reise 1 Punkt
    Auch wenn diese Abgabe das Problem hat, dass Adrian mir als Leser wenig als Bösewicht erscheint, halte ich sie doch für gelungen. Besonders die Idee gefällt mir, eine Nachgeschichte dieser Art zu verfassen.
    Adrian wirkt, seinem Charakter gut entsprechend, ruhig und zugleich ein wenig melancholisch. Besonders überzeugt hat mich seine Beziehung zu dem Tohaido, die wirklich herzerwärmend beschrieben wird. Man mag schon merken, dass all dies eher gegen einen Bösewicht spricht. Allerdings frischt die eingebrachte Erinnerung an seine Taten in der Vergangenheit schnell wieder Erinnerungen auf, was für Probleme er dem Spieler in Saphir bereitete.
    Besonders gut gefällt mir an dieser Abgabe auch der Schreibstil. Er wirkt sehr flüssig, kein bisschen aufgesetzt und vermittelt gekonnt Emotionen. Im Allgemeinen wirkt das Geschehen authentisch, ach auf das fortgeschrittene Alter von Adrian und Tohaido wird genügend eingegangen.
    Das Ende wirkt auf mich allerdings teilweise etwas komisch. Zwar ist der überraschende Suizid Adrians passend, vor allen Dingen im Hinblick darauf, dass er sich ertränkt, aber es wundert mich doch, dass Tohaido ihn nicht aufhält. Nicht einmal, weil es ihm die Vereinigung mit dem Meer nicht gönnt, sondern weil es nicht durch das Wasser sterben und somit den Rest seiner Tage allein sein wird. Das überraschte mich doch ein wenig.


    Abgabe 14 – Phantomschmerz 1 Punkt
    Dies ist ein Werk, das ich doch sehr zwiegespalten betrachte.
    Zuerst einmal ist das Innenleben von Liv sehr schön wiedergegeben. Man bekommt regelrecht Mitleid mit ihr und ihrer Situation. Weitestgehend ist auch ihr Motiv stimmig. Gelungen wird dem Leser deutlich gemacht, dass sich das Team Eternity erst nach und nach zu dem entwickelt hat, was es letztlich wurde. Das man sich ein eigenes Team ausdenkt finde ich, nebenbei bemerkt, sehr kreativ und so ist dies für mich ein großer Pluspunkt. Das es so radikal mit ihnen enden musste, war nicht wirklich voraus zu sehen, auch wenn Liv mit Gegenwehr gerechnet hatte. Dementsprechend ist natürlich auch ihre Verstörung absolut nachvollziehbar.
    Leider sehe ich die Art, wie die Figur dargestellt wird, aber als Schwachpunkt der Geschichte. Man empfindet schlichtweg zu viel Sympathie mit ihr. Auch wenn Liv offensichtlich sehr schlimmes getan hat, u.a. einen Mord begangen, überzeugt sie mich so nicht wirklich als Bösewicht. Eher sehe ich sie als schwer geschädigtes Opfer, das den Tod ihrer Freundin nie überwinden könnte. In einem solchen Wettbewerb ist dies natürlich problematisch.
    Dennoch wollte ich nicht darauf verzichten, dieser Abgabe zumindest einen Punkt zu geben, da mich sowohl Idee als auch Stil (vor allen Dingen das Innenleben Livs) durchaus überzeugen konnten.


    Abgabe 18 - So möge es denn enden in Feuer und Rauch 3 Punkte
    Ein sehr schöner Titel. Der gefällt mir wirklich. Aber nicht nur dieser überzeugt. Jordis wirkt so herrlich bösartig, wie die klassische Schlange, sozusagen. Ihre Gedanken werden mir als Leser sehr gelungen übermittelt und ihre abgehobene Selbstverliebtheit schürt dabei meinen Ekel. Genau so etwas möchte ich spüren, wenn ich von einem richtigen Bösewicht lese! Natürlich könnte man sich jetzt natürlich wieder darüber streiten, dass dies ein wenig eindimensional wirkt, aber mir persönlich gefällt es in diesem Zusammenhang schlichtweg.
    Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig zu lesen und die Rechtschreibung sicher. Mir ist tatsächlich nur ein kleiner, ärgerlicher Fehler aufgefallen, bei dem vermutlich der Satz zuvor umgestellt worden war. Natürlich werde ich mich daran nicht aufhängen.
    Ein kleines Manko sehe ich allerdings in dem kurzen Abstecher aus der Sicht des einfachen Rüpels. Einerseits unterstreicht dies die Wirkung Jordis, da selbst ihre Untergebenen eine gewisse Furcht vor ihr empfinden. Andererseits hätte man meiner Meinung nach auch ganz bei ihr bleiben können, da ihr bösartiger Charakter schon so sehr deutlich wird und der Wechsel zwischen Rüpel und Jordis zusätzlich nicht wirklich gut abgegrenzt ist. Ein Absatz hätte an dieser Stelle wohl nicht geschadet. Möglicherweise wurde er nur vergessen.
    Ansonsten möchte ich noch zwei kleinere Dinge ankreiden, die Jordis etwas unstetig erscheinen lassen. Einerseits spricht sie anfangs von einer „besseren Welt“, die das Team Magma erschaffen möchte. Später redet sie dann davon, dass Zerstörung über die derzeitige Welt kommen wird. Dies ist ein doch sehr negativ konotiertes Wort dafür, dass sie die Welt doch zu bessern glaubt. Meiner Meinung nach hätte so etwas wie „die Welt wird gereinigt werden“ etwas besser gepasst. Es sei denn, Jordis ist tatsächlich so böse und will zerstören. Das würde möglicherweise auch das Ende erklären, dass der zweite Punkt wäre, den ich negativ erwähnen möchte. Denn sie scheint Marc eigentlich wirklich zu mögen, denkt immer in hohen Tönen von ihm und reagiert im Laufe des sehr konfusen Endes doch recht über. Dem konnte ich nicht so wirklich folgen.
    Ansonsten wirklich eine sehr gute Geschichte.


    Abgabe 19 - Eine von vielen Geschichten 1 Punkt
    Hier gefallen mir vor allen Dingen die Idee und der Bezug zu den Spielen.
    Der Charakter des Rüpels, der schon aus Gold und Silber bekannt ist, wird gut eingefangen. Irgendwie hätte dieses Werk sich auch gut als unerzählte Pokémongeschichte gemacht. Mir gefallen die Beschreibungen und die Vergleiche zu Dingen in der Pokémonwelt, wie zum Beispiel die Geschichte von dem Karpador, das sich einen Wasserfall hinauf kämpfen muss.
    Zwar gibt es auch ein paar Dinge, die mich gestört haben wie z.B. die Tatsache, dass sich der Rüpel scheinbar keinerlei Gedanken im Voraus gemacht hat, wo er sich gegebenenfalls vor dem Wächter verstecken könnte oder der etwas seltsame Sprung in seiner Auseinandersetzung mit diesem.
    Leider empfinde ich eine der großen Stärken des Textes auch als eine Schwäche. Die Form einer von einer anderen Person erzählten Geschichte stellt in diesem Wettbewerb meiner Meinung nach doch ein Problem dar. Denn so wird sie streng genommen nicht aus der Sicht des Bösewichts erzählt. Da der/die Autor/in dennoch versucht hat, dass Thema umzusetzen, passt dann wiederum die Wortwahl und Erzählweise des Textes kaum zu einer von einer dritten Person erzählten Geschichte. Allerdings möchte ich diesem Werk daraus keinen Strick gehen sondern gehe davon aus, dass derjenige der die Geschichte erzählt, der Rüpel selbst ist, der inzwischen vermutlich etwas in die Jahre gekommen ist.
    Auf jeden Fall eine schöne und kreative Idee.


    [tab=Abschluss]
    Nochmal zusammengefasst:
    3 Punkte – Der Silberberg, So möge es denn enden in Feuer und Rauch
    2 Punkte – Zeitenräuber
    1 Punkt – Mordskampf, Die letzte Reise, Phantomschmerz, Eine von vielen Geschichten


    3+3+2+1+1+1+1 = 6+2+4 = 12


    Die Punktevergabe ist mir schwer gefallen. Vor allen zu entscheiden, welches Werk einen und welches keinen bekommt, da dies meisten doch auf gleich hohem Niveau waren. Dementsprechend leid tut es mir für die, für die es nicht mehr gereicht hat. Ihr habt alle sehr gute Geschichten abgeliefert.


    Die Abgaben für einen Wettbewerb mit solch interessanter Thematik zu lesen hat mir viel Freude bereitet. Danke, für all die tollen Geschichten und bis zum nächsten Mal.

  • Mein Vote wird nicht sehr ausführlich und lang sein, denn ich bin gerade übers Handy online, aber da ich den Schreibern der Geschichten einen Gefallen tun möchte.


    1 Punkt an Text Nummer 3:
    Die Beschreibung der Kämpfe und die abwechslungsreiche Wortwahl finde ich an diesem Text besonders gut. Auch die Idee, über die noch bösere Seite Team Rockets zu schreiben, finde ich sehr gut. Aber die Stoty und die Kämpfe sind ein wenig zu brutal.


    3 Punkte an Text Nummer 4:
    Auch bei diesem Text finde ich die Wortwahl sehr gut. Die Sätze sind leicht verständlich und gut zu lesen. Das Thema wurde in dieser Geschichte gut umgesetzt und es gibt eigentlich nichts zu bemängeln, außer dass auch dieser Text zu brutal ist.


    1 Punkt an Nummer 8:
    Bei diesem Text wurde mir zu wenig beschrieben, vor allem die Protagonisten wurden zu nicht ausführlich beschrieben. Aber die Art, wie Reptain über das Gute und Böse nachgedacht hat finde ich sehr schön und deshalb verdient diese Abgabe einen Punkt.


    7 Punkte an Nummer 13:
    Der Titel ist sehr passend gewählt worden. Das Ende war eher traurig, was aber nicht schlimm ist. Auch die Beschreibung über das alte Leben von Adrian mit seinem Kanivanha war sehe mitreißend und detailliert. Auch finde ich es gut, dass sich dieser Text von den anderen unterscheidet, denn in dieser Story passiert keine "böse/schlechte Tat", sondern die Geschichte erfüllt die Aufgabenstellung auf ihre eigene Art und Weise.





    LG The_Kings

  • Na, ein bisschen Zeit hab ich ja noch XD


    [tabmenu][tab=1-10]
    Team Galaktik
    Tut mir leid, da sind zu viel Rechtschreibfehler drinnen, bzw. das Erste, was ins Auge fällt, ist eine falsche Interpunktion... auf gut Deutsch, die Kommas fehlen.
    Ansonsten gibt da nicht so viel Neues zu lesen.


    Giovannis Auferstehung
    Die Frage ist, weshalb man einen englischen Titel braucht, wenn man einen Deutschen hat. Ansonsten ja... er redet viel mit sich selbst, was im negativen Sinne verrückt wird. Als quasi-Mafia-Boss stell ich ihn mir persönlich kaltherzig vor, aber nicht unzurechnungsfähig oder verrückt.
    Die Idee mit den Genexperimenten ist gut von Mewtu wieder aufgegriffen, aber nicht komplett durchgezogen worden. Aber ich denke, da mangelt es bei Wettbewerben auch an Worten wegen der Maximumgrenze. An sich gefällt mir das Gesamtpaket aber recht gut. ^^


    Mordskampf
    Mir gefällt die Kampfbeschreibung gut, allerdings fehlt da etwas... ich weiß nicht, mir sagen die Charaktere nicht besonders zu. Diese Thematik rund um Reuegefühle sieht man vielleicht auch nur relativ oft und ich bin dafür auch nicht empfänglich. Aber da mir der Kampf gefällt... ^^


    Von Hochmut und Fall
    Ja, wie ein Kommentator schon sagte: krank XD Und das ist auch gut dargestellt, nur ich weiß nicht... ich hab nicht so DEN Faible für Wahnsinn ^^"


    Silberberg
    Oh woooow, nein, sorry. ._. Das ist verstörend.
    Ich empfind den Text eigentlich sehr OOC aus dem einfachen Grund, weil 1. er so übel nicht sein kann, wenn er ein Iksbat hat und 2. nur weil man kein Ash-Gutmensch ist, heißt es nicht, dass man gleich seine Pokemon killt.
    Also ja, natürlich, schlecht geschrieben ist es ja nicht, aber Leutchen, ihr vertauscht was, Psycho =/= Bösewicht >< *das Gefühl hat Silver verteidigen zu müssen*


    Schatten der Vergangenheit
    Ich mag es, dass hier ein Gengar dargestellt wird und der Schreibstil ist auch ansprechend, aber leider gibt es auch nicht viel mehr zu sagen ^^"


    Pikachu, diesmal kriegen wir dich (geklont)!
    Ähm okay, das ist etwas komisch und ich versteh den Sinn nicht so. Also schon, aber... you know, what I mean ._.


    Leia
    Warum denkt ihr an Star Wars? Who the fuck soll da Leia sein? XD
    Also egal, mir gefällt die Abgabe sehr gut, vom Schreibstil angenehm und alles. Außerdem ist es vielleicht auch so ein wenig die Sympathie gegenüber Reptain =D
    Aber ich mag die letzten Zeilen nicht, das liest sich wie "Hier, zwei Sätze Philosophie und Moral. Nimm das!" XD


    Schicksalstreffen²
    Ja, das hat bei mir auch einen positiven Eindruck hinterlassen ^^ Der Monolog ist nicht übel und die Idee gefällt mir. Es ist etwas Erfrischendes und Neues zu lesen, nur hey... "Hallo hört man uns? Wir sind Team Rocket..." klingt irgendwie so schüchtern und nach wenig Selbstbewusstsein, das verleiht nicht gerade Respekt vor denne XD


    Herzschmerz
    Patsch- was patsch? Jedenfalls war das für mich etwas zu dick aufgetragen mit Liebe, Herzschmerz, Kitsch und so, ne...


    [tab=11-Ende =P]
    Kontinuum
    Mir gefällt die Grundidee, aber das ist leider was, wozu ich auch nicht mehr sagen kann ^^"


    Zeitenräuber
    Das hatte wirklich was. Atmosphäre, was wirklich wichtig ist, vor allem bei solchen Themen und am Ende das "Tötet ihn", das war echt cool =)
    Kriegt in jedem Fall Punkte.


    Die letzte Reise
    Ich weiß nicht, das mit dem Tod am Ende... mir zu theatralisch =/


    Phantomschmerz
    Ich weiß nicht, ob ich es mag. Es ist mir zu wenig böse, ein wenig Selbstmitleid und zu viel "einfach da reingerutscht". Andererseits mag ich es aber schon.. mal sehen ._.


    Neumondträume
    Tut mir leid, kann nicht viel damit anfangen


    Triumpf und Scheitern
    Das gefällt mir, weil es mehr das Leben allgemein bei TR für einen Rüpel beleuchtet.


    Der Überfall
    Einfach cool und das ist die Geschichte von Felilou. Find ich spannend, atmosphärisch <3


    So möge es enden in Feuer und Rauch
    Mir gefällt die Momentaufnahem davon und mir gefällt der Titel... und mehr fällt mir jetzt nicht ein XD


    Eine von vielen Geschichten
    Ich weiß nicht, hat nicht so besonders meine Aufmerksamkeit bekommen =/
    [/tabmenu]


    VOTE
    Der Überfall: 4 Punkte
    Zeitenräuber: 4 Punkte
    Mordskampf: 1 Punkt
    Von Hochmut und Fall: 1 Punkt
    Phantomschmerz: 1 Punkt
    Triumpf und Scheitern: 1 Punkt

  • [tabmenu][tab=Info]Kuckuck, nach langem bin ich also auch mal wieder dazu gekommen, einen Vote zu schreiben!
    Vorweg ein paar Worte, welche Kriterien ich insbesondere bei den Votes verwende, damit meine Punktvergabe leichter nachvollziehbar ist:

    • Darstellung der Handlung. Ist bei einer Erzählung, die hier als ja Textform vorgegeben wurde, so ziemlich das Essenzielle. Dazu gehört vor allem, dass überhaupt Handlung erzählt wird und die Geschichte nicht bloß aus einer beschreibenden Rückschau oder geschilderten Empfindungen besteht. Show, dont tell heißt es immer wieder, dementsprechend bewerte ich Texte, in denen die Handlung im Vordergrund steht, höher.
    • Rechtschreibung und Stil. Der zweite große Punkt, sollte einleuchten, Geschichten ohne Rechtschreibfehler werden höher bewertet. Außerdem kommt es darauf an, ob der Erzählstil zur Handlung passt, abwechslungsreich ist, einen angemessen großen Wortschatz aufweist, man gut folgen kann oder ob er gar übertrieben ist, zu verschachtelte Sätze hat, ein überzogen hohes Sprachniveau aufweist oder ähnliches.
    • Idee und Inhalt. Wenn eine Geschichte einzigartig ist, eine exzellente Idee hat, inspirierend wirkt oder auf sonst eine Weise berührt, dann zählt das natürlich auch positiv. Dieser Punkt ist wohl am subjektivsten, dennoch zählt auch die Aussage einer Geschichte dazu - wird unterliegend, aber nicht aufzwingend, eine tiefere Thematik diskutiert? Geht die Erzählung über die bloße Wiedergabe einer Geschichte hinaus? All das gehört dann in diese Sparte.

    [tab=Kommentare]
    Abgabe 01 - Team Galaktik
    -- Diese Abgabe enthält leider viele Rechtschreibfehler und hat stilistisch noch einige Mankos - da fehlt also noch etwas Übung. Ich würde als Tipp geben, nächstes mal keine Rede zu schreiben, sondern die Charaktere tatsächlich etwas tun zu lassen, beispielsweise durch ein Gespräch oder indem sie eine Aufgabe erledigen müssen.


    Abgabe 02 - Giovanni's Ressurection (Giovannis Auferstehung)
    -- Die innere Logik dieser Geschichte will mir nicht vollends einleuchten, so frage ich mich, mit wem Giovanni überhaupt redet, was seine Motive sind usw. Warum möchte er die Weltherrschaft? Was hat er mit der Welt vor, nach der Eroberung? Menschen sind selten einfach böse und selten wollen sie einfach aus habgier die Weltherrschaft. Außerdem gibt es nur wenig Handlung in der Geschichte, sodass im Grunde keine Spannung auftreten kann.


    Abgabe 03 - Mordskampf
    -- Hier fehlen leider die Absätze, das das Lesen durchaus erschwert, positiv an der Geschichte ist jedoch die Handlung, die klar in den Vordergrund rückt. Der Kampf ist auf eine spannende Weise geschildert worden und der Leser wird schnell in die Handlung hineingezogen. Ich finde auch das Pacing und den Umfang gut, jedoch wirkt es auf mich einfach wie eine Kampfszene, wie sie beide schon öfter erlebt haben - was ist das besodnere, dass es gerade diese Szene hat sein müssen? Hier fehlen irgendwie tieferliegende Elemente, die die Geschichte einzigartig machen würden.


    Abgabe 04 - Von Hochmut und Fall
    -- Der Erzählsti der Geschichte ist angenehm und man kann gut folgen. In der ersten Hälfte findet sich jedoch nur Beschreibung der Vergangenheit, wodurch leider keine Spannung aufkommt. Für die Handlungen und Gedanken des Hauptcharakters werden dennoch keine nachvollziehbaren Gründe geliefert, sodass es eher konstruiert wirkt. Durch die Gabe des Titels entsteht jedoch eine schöne Rahmenhandlung und somit eine Aussage für die Geschichte was wiederum positiv zu werten ist.


    Abgabe 05 - Der Silberberg
    -- In der Geschichte werden viele Emotionen rübergebracht, vor allem dadurch, dass diese nicht bloß beschrieben sondern auch durch die Handlung in der Geschichte untermauert werden. Was ich schade finde, ist dass durch die kurze Kampfsequenz die Wut von Silber nicht langsam aufgebaut wurde, sodass die heftige Reaktion teilweise schwer nachvollziehbar ist, selbst wenn man den Silberberg-Kontext kennt. Dementsprechend fällt es mir schwer, nachzuvollziehen, wieso er sein Impergator aufgibt, das scheint mir fast nur ein Mittel zum zweck gewesen zu sein, um die Geschichte möglichst traurig werden zu lassen.


    Abgabe 06 - Schatten der Vergangenheit
    -- Schön anschaulich geschrieben und mit einem ungewöhnlichen Setting. Allerdinmgs herrscht hier ein Perspektivensalat vor, da zwischen dem Gengar und dem Jungen unvermittelt gesprungen wird. Zu Beginn gab es zu wenig Handlung und zu viel Erläuterung, dafür gefällt mir der Stil ganz gut und es besteht solide Rechtschreibung. Zum Ende hin ist die Wendung relativ seltsam. Wenn es gute Erinnerungen an Trainer hatte, wieso ist es dann böse geworden? Wenn der Trainer es misshandelt hat, wieso war es dann positiven Erinnerungen zugänglich? Warum ist es verschwunden?


    Abgabe 07 - Pikachu, diesmal kriegen wir dich (geklont)!
    -- Viel Handlung, dafür fehlt es aber leider an Umgebungsbeschreibung - trotzdem kann man der Geschichte gut folgen. Außerdem gefiel mir die starke Anlehnung an den Anime, die ist gut gelungen und ich konnte es mir gut als Anime-Folge vorstellen. Der Stil ist ingesamt noch verbesserungswürdig, da das die Nachvollziehbarkeit der Geschichte noch erhöhen könnte.


    Abgabe 08 - Leia
    -- Der Stil und die Rechtschreibung sind gut und angenehm zu lesen. Wenig Leider gibt es wenig Handlung, an deren Stelle viel Kontemplation tritt. Die Frage nach Gut und Böse steht hier im Mittelpunkt, was so weit geht, dass das Ende wie Moral eines Märchens wirkt - das passt nicht zur Erzählungsform. Viele der Auftretenden Gefühle werden beschrieben, das alleine lässt sie aber nicht beim Leser entstehen. Um das zu erleichtern, hätte man Szenen einflechten können, in denen die beiden direkten Kontakt hatten o.ä.


    Abgabe 09 - Das Schicksalstreffen²
    -- Teilweise werden zu lange Schachtelsätze zusammen mit recht klobigen Relativpronomen verwendet (welcher, welche, welches usw), aber trotzdem recht guter Stil und solide Rechtschreibung. Dem Gegenüber steht der Umstand, dass die Erzählung kaum Handlung enthält, stattdessen zu viel Vergangenheit. Spannung kommt leider erst im letzten Satz auf, das hätte man viel früher gewährleisten können!


    Abgabe 10 - Douleur de coeur (Herzschmerz)
    -- Auch diese Geschichte bietet wenig Handlung und verwendet einen großen teil der Wortzahl darauf, die Gefühle zu erläutern. Das geschieht in einem guten, angenehm zu lesenden Stil, aber leider ist es bei derartigen Extremsituationen schwer, sie glaubhaft dazustellen, wenn nicht ein langwieriger Klimax darauf orchestriert wurde, in einem solchen Ereignis zusammenzulaufen. Leider bietet eine kurze Erzählung dafür selten genug Raum, sodass die Immersion in die Geschichte etwas erschwert wird.


    Abgabe 11 - Kontinuum
    -- Ich habe Pokémon Ranger nie gespielt, muss aber sagen, dass mir die Geschichte dennoch recht zusagt. Zwar verstehe ich nicht wirklich alles, was von Statten ging, dennoch weist die Geschichte ein originelles Thema und eine originelle Handlung auf, die detailliert, nachvollziehbar und in gut nachvollziehbarem Pacing erzählt wird, ohne dass man sich in wirren Beschreibungen, Flashbacks oder Gefühlserläuterungen verliert. Zusammen mit dem Stil ergibt das eine gute Lesbarkeit der Geschichte, auch wenn das Einfügen eines Spannungsbogens die Geschichte sicher noch intensiver gestaltet hätte.


    Abgabe 12 - Zeitenräuber
    -- war ist die Geschichte sprachlich gut und enthält kaum Rechtschreibfehler, dennoch sind die Sätze teilweise zu ausgeschmückt, enthalten zu viele Listungen von Adjektiven und bringen die Handlung im Grunde gar nicht voran. Das erschwert es, der Geschichte zu folgen.


    Abgabe 13 - Die letzte Reise
    -- Gute Sprache & Stil, aber nur wenig Handlung. Positiv ist, dass der Antagonist hier nicht durch und durch böse dargestellt wurde. Allerdings ergibt das Timing seines Selbstmords und somit der ganze Plot der Geschichte keinen Sinn, warum gerade zu diesem Zeitpunkt? Was war anders als ein Jahr früher, ein Jahr später? Sowas macht man nicht weil man grade Lust hat! Diese allgemeine Romantisierung des Themas finde ich dementsprechend auch problematisch.


    Abgabe 14 - Phantomschmerz
    -- Wieder kaum Handlung, fast nur Rückschau, bei der die Emotionen schlechter rüberkommen. Dafür herrscht ein guter Stil vor, bloß die stilistischen Einschübe wirken etwas fehl am Platze. Die Rahmenhandlung bildet zwar einen Abschluss, hätte allerdings in Verbindung mit einem erzählten Moment, der ehr Taten und Charakterisierung enthält, auch einen Spannungsbogen setzen können, der hier praktisch völlig fehlt.


    Abgabe 15 - Neumondträume
    -- Das Pacing dieser Geschichte ist ausgesprochen langsam, was daran liegt, dass die wenige Handlung stark und detailliert beschrieben wird. Mehr Beschreibungen erhöhen aber nicht sofort die Bildlichkeit einer Geschichte, sondern können auch das Kopfkino erschweren. Dennoch ist der Erzählstil selbst gut.


    Abgabe 16 - Triumpf und Scheitern
    -- Zu viel Vergangenheit, zu wenig Handlung. Der Schreibstil ist allerdings erfrischend anders, wenngleich er auch so manche Fehler enthält. Die Geschichte selber hätte mehr Potential gehabt, wenn man das Eintreten Siegfrieds an den Start gesetzt hätte, dadurch wäre es zu Spannung gekommen! Idee an sich ist jedoch recht originell.


    Abgabe 17 - Der Überfall
    -- Viel Handlung, wodurch man sich gut in die Geschichte hineinversetzen kann. Die Sprache ist jedoch zu einfach gehalten, besser wäre, die vielen Hauptsätze zu verbinden, damit die Geschichte weniger abgehakt wirkt.


    Abgabe 18 - So möge es denn enden in Feuer und Rauch
    -- Diese Geschichte gefällt mir sehr. Der sofortige Einstieg in die Handlung macht es leicht, der Geschichte zu folgen, sie ist einfach gehalten und hat einen munteren, überdurchschnittlich guten Erzählstil, dem gut zu folgen ist. Als Kritik wäre nur der ungerechtfertigte Perspektivwechsel am Anfang zu nennen, wo kurz aus der Sicht des Rüpels geschrieben wird, der jedoch später nie wieder auftritt. Auch das Ende der Geschichte lässt ein bisschen zu Wünschen übrig, weil es nicht so richtig abrundend wirkt. Warum wird nur der Teil ihrer Geschichte erzählt, in dem sie die Kugel besitzt? Diesem Umstand hätte man eine besondere Bedeutung geben können.


    Abgabe 19 - Eine von vielen Geschichten
    -- Zunächst habe ich mich gefragt, was die Rahmenhandlung mit der erzählten Geschichte zu tun hat, aber ein kurzer Blick in die Pokéwiki hat das Mysterium gelüftet, erst einmal ein klares Lob an diese Idee! Die Sprache ist gut, auch lässt sich der Geschichte gut folgen und die Handlung ist dem Umfang angemessen. Es kam auch ein stückweit Spannung auf, vor allem gegen Ende hin, obwohl hier sicher noch Reserven bestanden.
    [tab=Punkte]2 P: Kontinuum (A11)
    2 P: Triumpf und Scheitern (A16)
    5 P: So möge es denn enden in Feuer und Rauch (A18)
    3 P: Eine von vielen Geschichten (A19)
    [/tabmenu]

  • [tabmenu][tab=1]


    Anmerkung: Dieser Post wird noch überarbeitet (sofern ich die Geduld dazu aufbringe, es ist echt viel Text!), also bitte nicht über die vielen Fehler aufregen, da ich bei Notizen (die ich aufgrund des Zeitdrucks nun in Rohform hochladen musste x.x) nunmal nicht auf meine Schreibung achte. :3


    fazit zu den abgaben: es scheinen sich einige autoren entweder stark an game of thrones orientiert zu haben, oder die bisaboardler sind große fans des buchs "Alle meine Freunde sind tot". Mir ist relativ oft der fehler aufgefallen, dass spezifisches spiele-wissen nötig ist, um die texte zu verstehen, was allgemein sehr unschön ist, denn texte müssen genau wie spiele und filme für sich selbst sprechen und sollten demnach auch erklären, um verständlich zu sein. Insgesamt sind hier jedoch auf jeden fall viele gute ansätze drin und viele autoren haben teilgenommen, die auf ihrem talent aufbauen könnten.


    Zu meiner Punkteverteilung/Kritik: Grundsätzlich gehe ich eher nach Gefühl. Ich kenne mich mit den Tiefen der deutschen Rechtschreibung nicht gut genug aus, als dass ich da stark drauf achten könnte - ich bin kein Germanistikstudent, sondern lediglich auf "gehobenem Durchschnittsniveau", was meine Kenntnisse in der Richtung betrifft. :3
    Weiterhin achte ich gern darauf, wie die Geschichte wirkt. Kann man die Geschichte verstehen, wenn man "nur" die ersten Editionen der Generationen gespielt hat, nicht aber die Sonderedition oder Remakes? Ist sie zusammenhängend? Ist die Ausdrucksweise verständlich?
    Auch wichtig sind mir "stilistische, auffällige (Un-)Schönheiten". Sprachliche Spielereien usw. - Diese müssen nicht verwendet werden, sind aber schön, wenn sie vorkommen.
    Hat die Geschichte einen tieferen Sinn oder etwas zu entschlüsseln, abseits von Pokémon? Bezieht sie sich auf das echte Leben? Bei diesem Wettbewerb wahrscheinlich weniger, aber wenn, finde ich es schön. Falls es mir auffällt.
    Ich empfinde es immer als sehr schön, wenn die Geschichte mit Herzblut geschrieben ist und man dies merkt. Dies merkt man an verschiedenen Dingen, zum Beispiel an genialen Konzepten, oder an sehr eindeutigen Stilen. Oft hängt es auch mit Kreativität zusammen.
    Zuletzt, ich habe Kritik zu jeder Geschichte geschrieben, auch zu denen, die ich nicht bepunktet habe, weil ich denke, dass nahezu jeder etwas aus seinem Talent machen kann, wenn er schon den Mut aufbringt, an einem Wettbewerb dafür teilzunehmen. Daher, an etwaige Anfänger: Nehmt meine Kritik nicht zu hart und schreibt weiter. :3


    P.S: Entschuldigt, wenn manche Kritiken mitunter etwas knapp ausfallen. Zeitdruck! Mitten im Umzugsstress! :pika:



    [tab=2]
    [subtab=1-5]
    Erste Abgabe: Team Galaktik


    Leider sehr fehlerhaft geschrieben, ist die Thematik nicht unbedingt unerwartet.
    Es wirkt anfangs, als würde Zyrus sich durch diesen "erklärenden" Tonfall Verständnis erhoffen, gegen Ende eher nicht, was für einen "offenen Brief", bzw. eine Rede (?) seitens Zyrus an das Volk der Pokémon-Welt nicht unbedingt passt, dafür aber die Kontroverse hinter der Handlungsweise Team Galaktiks in DP gut herüberbringt. Somit stellt der Text Zyrus sehr verwirrt dar, was an sich eigentlich etwas sehr Passendes ist.


    Fazit: Es wirkt insgesamt wie ein "Auf-gut-Glück-Versuch, an einem Wettbewerb teilzunehmen, möglicherweise ist das der sogenannte erste versuch des autors.




    Zweite Abgabe: Giovannis Resurrection (Giovannis Auferstehung)


    ein paar kleine schreibfehler, die aber übersehen werden können (zeitfehler zeile 5: "...wie sie immer mehr erstellen) -> Flüchtigkeitsfehler? Sind jedenfalls für mich eher nebensächlich.


    Mir scheint, es bestanden schwierigkeiten bei der wahl der textsorte. Es wurde die ich-perspektive gewählt, wie es oftmals bei zb. Tagebucheinträgen vorkommt, aufgrund des offensichtlich wörtlichen Lachens oder teils auch der wortwahl wirkt es jedoch wie eine Art politischer Rede, wofür es jedoch wieder zu Erzählend wirkt. Es scheint so, als würde Giovanni auf einem Rednerpult stehen und sich selbst in seinem Kopf kommentieren. Jede der genannten Textsorten (Tagebucheintrag, Ich-Erzählung und politische Rede) haben meiner Meinung nach das Thema "Sei ein Bösewicht" getroffen, demnach ist der autor hier nicht am thema vorbeigerutscht, es ist viel mehr diese etwas unglückliche wahl der Kombination zweier Textsorten, die einfach seltsam wirkt, die ich bemängeln möchte. Weiterhin wirkt die strukturierung nicht unbedingt. Der "sanftere" einstieg, vom lesegefühl her, ist gegeben, für die art von text ist das ende jedoch nicht "feurig" genug. Innerhalb des textes kommt manchmal ein mitreißendes gefühl hervor, jedoch ist es schlichtweg zu lang, bzw. Zu erzählend, als dass dieses gefühl bis zum ende anhält.


    Positiv: die dystopie wird, trotz dass so viel davon wörtliche rede ist, sehr gut herübergebracht, was durch die vielen adjektive zustande kommt. Weiterhin: was sehr auffällig ist, ist, dass giovanni sich offensichtlich selbst als "böse" sieht, was das verhalten des teams im spiel sehr gut darstellt. Team rocket scheint auch das einzige "ernsthaft boshafte" team zu sein, in dem punkt hat der autor das sehr gut getroffen. Auch durch die erwähnung des rivalen in g/s/k bzw. Hg/ss empfinde ich als sehr schön. Ebenfalls mag ich die teils sehr fanatisch wirkende wortwahl, dieses abgehobene, was zu diesem charakter ziemlich passt ("Laborratten", "Kampfmaschinen", "Brigade". Sehr toll!)


    Fazit: meine kritik klingt wahrscheinlich schlechtmachend, das ist nicht so gemeint. Ich mag die idee hinter dem text, gerade das "Sehr böse"-konzept ist sehr gut, nur ist diese sache mit der textsorte ein größerer schwachpunkt an dem text. Dennoch: gut gemacht, weiter so. (P.S: ich habe selbst einmal ein zwischending aus erzählter geschichte, innerem monolog und tagebucheinträgen geschrieben, habe es nach mehrmaligem lesen auch bemerkt, leider waren es zu dem zeitpunkt bereits zwölf word-seiten. x.x)




    abgabe 3: mordskampf


    die gewählte textsorte mit dem getroffenem titelbezug ist sehr gut und passend, viel mehr gibt es in der hinsicht eigentlich nicht zu sagen. sehr schön ist auch, dass dieser text so "unerwartet" ist, man erwartet bei dem thema zuallererst texte, die die bekannten teambosse/-charaktere mit eigennamen behandeln, von meuchelmördern (abgesehen von den drei clowns/dem finstrio in SW) hat man in pokémon nie etwas gehört.


    Anfangs wurden Charaktere verwechselt: "Oh, ihr seid also ein ganz Stiller, was", fuhr Shamon fort", nun den, bringen wir es zu Ende." (hier denke ich, sollte "Shiam" stehen.)
    "Erschrocken sprang Shinja auf die Beine und taumelte ein paar Schritten nach hinten." -Shiam?
    "Snibunnas Nachthiebattacke warf das riesige Pokemon zur Seite..." - wirkt etwas unlogisch, wenn man die physik nach erdischen maßstäben betrachtet, jedoch ist es zum glück die pokemon-welt.


    Positives: der bösewicht ist erstklassig herübergebracht, snibunna ist natürlich ein klassisches böses, aber darum auch gut gewähltes pokemon, während das hündisch-schützende arkani sehr gut das "gute" repräsentiert. Meuchelmörder in das spiel einzubringen, mich erinnert es an die rocket-mitglieder der ersten generation, wo sie noch mit peitschen bewaffnet waren. Mich beeindruckt sehr, dass dieser kampf so gut beschrieben ist (ich selbst habe damit immer große probleme)



    negatives: die wortverwechslungen sind ein bisschen unschön, auch gab es zwischendurch ein paar formulierungsfehler, die jedoch nicht so stark auffallen, dass ich sie als "zu schlecht" bezeichnen würde.


    Auffällig ist, dass man im endeffekt nicht weiß, ob shamon tatsächlich moralisch hinter dem vom double angegebenem grund, die kooperation mit team rocket zu unterbrechen, steht. Mir wirkt er vom verhalten und der redensart nicht wie einer der typischen netten nachbarn.




    Abgabe 4: Von Hochmut und Fall –


    oh, sehr schön! Unerwartet, das gefällt mir. Der rocket-rüpel, dem das normal-böse zu langweilig ist. Der text wirkt am anfang wie ein innerer monolog, im nachhinein stellt es sich als ich-erzählte kurzgeschichte heraus. Passt alles.


    allgemein ist dieser text sehr emotional, vom lesegefühl her. (ernsthaft, die stelle mit dem ertrinkenden evoli hat mich wütend gemacht. x.x)
    gegen ende des textes kommt noch einmal richtig schön der krankhafte sadismus, den man am anfang schon bemerkt hat, zum vorschein. Der autor geht hier sehr gnadenlos mit seinen charakteren um – von 4 genannten charakteren stirbt einer, einer wird angeschossen, bei einem wird der mord geplant. Die konsequenz dahinter gefällt mir. Weiterhin fällt auf, dass der protagonist offensichtlich tatsächlich eben aus seiner (für einen pokemon-bösewicht) überlegenen intelligenz den kampf verweigert, was weiterhin natürlich sehr gut ist. Ebenfalls ist es sehr schön, wie die braunen augen des rocket-neulings am ende den leser an den tod des evoli erinnern, als würde es im nachhinein triumphieren. Das gefällt mir sehr gut.


    Insgesamt eine sehr schöne idee, es wird wieder einmal das paradebeispiel für die pokemon-bösewichte genommen, das team rocket, was an sich nicht unerwartet ist – jedoch ist es unerwartet, dass der eigentliche bösewicht noch boshafter als die eigentlichen "bösen" ist. Titelbezug ist allemal gegeben, eine schöne abänderung des sprichworts.


    P.S: Das akronym für ROCKET ist sehr gut eingebaut, schöne und lustige idee!




    Abgabe 5 – der silberberg


    wieder team rocket, jedoch die sicht Silbers. Der Text beschreibt die letzten Momente des Finalkampfes zwischen Silber, dem Protagonisten, und Rot, in einer Dystopie, in der Silber nicht durch den G/S/K/HG/SS-Spielercharakter die Liebe zu den pokemon lernt.


    Sehr schön ist, dass die umgebung des geschehens so gut beschrieben wird, auch die gedanken silbers sind gut dargestellt.


    Silber lernt man hier als gnadenloses arschloch kennen, salopp gesagt. Er ist sich seines sieges sicher und schickt daher sogar das typnachteilige impergator in den kampf gegen rots badass-pikachu. Auch hier wird sehr gnadenlos mit den charakteren umgegangen, wobei zu beachten gilt, dass rot als moralbeispiel dabei ist. Das ende ist sehr mitreißend geschrieben, silber entlässt impergator aus seinem team und tötet es anschließend. Wie fies! Damit ist das thema des wettbewerbs genau getroffen. Der titelbezug ist ebenfalls auf sehr schöne weise eingebaut.



    Man wüsste gern, wie es weitergeht, ich neige immer dazu, mir ein happy-end zu erhoffen. ^.^



    [subtab=6-10]
    abgabe 6 – Schatten der Vergangenheit


    sehr schöne einleitung, ich liebe lange ortsbeschreibungen. Hier wird sehr gut das gefühl dieses orts vermittelt, dieses feuchtkalte friedhof-bei-nacht-gefühl. Zuallererst jedoch dachte ich an zwirrklop oder banette, dann jedoch überrascht mich das gengar. Dann wird dieses penetrante grinsen in seinem gesicht beschrieben, und ich muss an der stelle leider sagen, dass die wortwiederholung ("...sein Maximum erreicht und hatte einen beachtlichen Durchmesser erreicht.") in diesem moment echt die stimmung herunterzieht, weil mir da sofort der gedanke: "oh, wie unschön" in den kopf schießt. Vielleicht bin ich da auch sehr zimperlich, das passiert ja, ist an der stelle jedoch wirklich unglücklich.
    Als nächstes fällt mir auf, wie schön die gedanken des Pokémon beschrieben sind. Die beschreibung wirkt gut nachvollziehbar, stellt das pokémon sehr böse, jedoch möglicherweise unschuldig dar, als würde es von seiner eigenen bosheit, seinem eigenem hass versklavt werden.
    Das gengar verschlingt das glumanda, und Der trainer lässt sein pokémon auf seiner flucht in dem gengar zurück. Diese situation wirkt jedoch sehr seltsam, denn ich denke, in der pokemonwelt würde ein trainer eher auf die idee kommen, das feindliche pokémon zu bekämpfen, oder zu fliehen – immerhin hat er das gengar offensichtlich als pokémon, und nicht als geist, erkannt. Wieso jedoch zieht er das pokémon nicht in seinen ball zurück, als er flieht?
    In den folgenden momenten wirkt es, muss ich auch sagen, etwas seltsam, dass das gengar anscheinend überrascht darauf reagiert, dass es die erinnerungen des glumanda spürt. Da frage ich mich, ob gengar dies nicht gewohnt sein müsste, denn mir scheint, als wäre glumanda nicht das erste pokémon, welches es verschluckt. Der part mit den eigenen erinnerungen des gengar ist jedoch wieder relativ gut getroffen, das gengar "wird nett" – jedoch wird hier für meinen geschmack viel zu sehr mit der goldenglänzenden moralkeule ausgeholt, dass es auf mich wie ein "too much happy end" wirkt – wie am ende der immer sehr krassen south park-folgen, wenn stan unbedingt sagen muss, dass er etwas gelernt habe. :3 das ist natürlich eine geschmackssache, in diesem fall des autors, für meinen geschmack macht es den eigentlich ziemlich gut beschrieben horror-effekt etwas kaputt.


    Fazit: hier lässt sich sagen, dass ich froh war, eine geschichte zu lesen, die ganz und garnicht mit einem team in verbindung gebracht wird (ich mag halt das "eher ausgefallene"), gengar ist zugleich jedoch ein schön-böses pokémon. Ich denke, der autor könnte mit etwas arbeit sehr gute horrorgeschichten schreiben, gerade die orts- und emotionsbeschreibungen sind sehr authentisch, für meinen persönlichen geschmack jedoch viel zu world of warcraft-paladin-like. * insider incoming*




    abgabe 7 – pikachu, diesmal kriegen wir dich! (geklont!)


    niedlicher anfang, man denkt direkt an einen comic, in dem der charakter erst nur mit dem leser spricht und plötzlich von einem anderen in die handlung gezogen wird, vom leser weg. Danach fällt mir sofort die ausdrucksweise auf, nicht die des mauzi, sondern die des autors: es wirkt von der grundsätzlichen thematik sehr an der serie orientiert, was für mich eher nach einem jüngerem autor klingt – jedoch die wortwahl klingt teilweise so, als würde die person schon jahrelang schreiben.
    Dann die maschine. Wie in der serie hat das team rocket einfach mal eine riesige maschine herbeigeschafft, nur wird hier, anders als in der serie, gesagt, wo sie die dinge her haben. Dann zeigt sich für den leser der weitere plan: pikachu wird geklont, ash soll den klon bekommen. Ironischerweise ist der klonvorgang wieder mit einem typischen team rocket-fail verbunden. Als die "knirpse" bei der höhle ankommen (woher wussten sie, wie man zu der höhle kommt?), geht es rocket-typisch weiter: eine abgeänderte version des standardspruchs wird aufgesagt und der kampf beginnt. (licht-pikachu? Klone sind exakte kopien des originals – passt jedoch zu den pokémon-folgen.) der weitere kampf verläuft rocket-typisch: ash kämpft, pikachu haut seine attacken raus, die "knirpse" greifen gemeinsam an und team rocket wird davongesprengt. Es ist mehr oder weniger eine zusammenfassung, als eine kritik. :/ das, muss ich leider sagen, liegt daran, dass die geschichte mich kein bisschen bewegt hat, es wirkte nicht "böse". Ich bin nicht unbedingt der meinung, dass man es ausschließlich wörtlich "aus der sicht" eines bösewichts schreiben muss, jedoch ist ein kriterium für mich, dass der ton der geschichte eher dazu neigt, zumindest krimi-like oder irgendwie passend in die rubrik wirkt. Allerdings empfinde ich persönlich die geschichte als genau so unkreativ, wie die serie, so leid es mir tut. Es ist hier "zu viel original" drin, sozusagen. Dem autor würde ich den wirklich gut gemeinten rat geben, trotz meiner vielleicht etwas harten kritik weiter zu schreiben, denn allein schon die teilnahme an so einem wettbewerb spricht für ein gutes stück selbstvertrauen, auf das man aufbauen kann.




    Abgabe 8: Leia


    Ein Reptain, und man wird sehr Einleitungslos ins Geschehen geworfen, in dem Sinne ist die Kurzgeschichte wahrscheinlich sehr klassisch. Hm, mir wurde vor Kurzem gesagt, dass Reptain anscheinend in PMD als Charakter vorkommt, ich habe PMD jedoch nie selbst gespielt, weshalb ich mir denke, dass meine Kritik hier möglicherweise etwas seltsam wirken kann. Aber gut, versuchen wir es.
    Das Pokémon wirkt auf mich stark vermenschlicht, ich denke, das ist in der Welt von PMD einfach so. Das möchte ich jetzt hier nicht als schlecht beurteilen. Aha, es hat philosophische Ansätze, es reflektiert sich selbst. Anscheinend hat es gerade einen Kampf hinter sich, den es knapp gewonnen hat, es hat ein Zahnrad der Zeit errungen. Dieses Mittel "Zahnrad der Zeit" – klassisch, aber trifft genau meinen Geschmack. Reptain ist sehr im Konflikt mit sich selbst, das hat so etwas Prinz Zuko (Avatar)-mäßiges, was mir eigentlich gefällt. In seinem Gedankenkonflikt sucht Reptain den Anschluss an seinen Guten Part durch die Erinnerung an eine ehemalige Begleiterin, genannt "Leia" (vielleicht der Charakter des Autors in PMD?) - Das jedenfalls beurteile ich als ein sehr schönes Stilmittel, welches hier gut passt. Übrigens ist die Formulierung "...die Stricke der Schatten ließen ihn nicht mehr frei." sehr gut gelungen.
    Nach einem Gedankenkonflikt, der so endet, wie man es sich bei "Bösewichten" wie Zuko etc. Vorstellt, rafft sich Reptain auf, um seinen Plan fortzusetzen.
    Dann kommt das sehr lyrisch wirkende Ende, allerdings sind das sehr viele Captain Obvious-Aussagen, was nicht böse gemeint ist. Ich denke, auch, wenn es schön klingt, dass diese letzten Absätze nicht unbedingt nötig waren.


    Fazit: Ich bin mir nicht so sicher. Ich mag diese Art von "Bösewicht", jedoch gibt es auch einen Grund, weshalb ich das Wort immer in Anführungsstrichen schreibe: Der Charakter will Gutes tun und sich dazu böser Mittel bedienen. An sich schreibt der Autor sehr gut, mir gefällt der Ton der Geschichte, jedoch hat der Text das Thema des Wettbewerbs nicht unbedingt getroffen.




    Abgabe 9: das schicksalstreffen²


    grundsätzlich: angenehm zu lesen, der gedankengang wurde gut genug geschildert und ist nachvollziehbar. Ich kenne das event in der tohjo-höhle nicht, allerdings muss man das anscheinend auch nicht, um die kurzgeschichte zu verstehen. Den titel empfinde ich als halbwegs passend: die "2" ist so zu verstehen, dass es nunmal eine art deja-vu für giovanni ist, aber da es weniger eine beschreibung der begegnung als die gedankengänge giovannis hinsichtlich des empfangenen rocket-rufs im radio ist, denke ich, dass es besser passende titel für die geschichte gäbe. Die thematik ist dennoch für diesen wettbewerb ziemlich passend, nicht zu ausgefallen, nicht zu erwartet. Insgesamt ein solides werk, auch weil giovanni natürlich "böse" bleiben will, jedoch ist es hier schwierig, einzuordnen, wie es im vergleich zu den anderen ist.




    Abgabe 10: douleur de coeur (herzschmerz)


    platsch. Ein lautwort, auf das erzählende gedanken über vergangene geschehnisse folgen. Der charakter wirkt am anfang relativ traurig, und man fragt sich, wofür das plätschern steht, genau so, wie man sich fragt, was dem charakter genau geschehen ist oder was er vollbracht hat. Später fällt dem leser auf, dass die anfängliche trauertonlage in freude umschwingt, weil der charakter etwas hinter sich gelassen hat. An sich ein neugierigmachender anfang, auch wenn der titel für meinen geschmack zu kitschig wirkt. Dann die offenbarung: jupiter (ich musste den namen googlen, weil mir die namen der commander des team galaktik nicht hängen geblieben sind) hat anscheinend mars getötet, weil sie denkt, dass sie und saturn zyrus hätten retten können (hätte ich nicht kürzlich erst gesagt bekommen, dass zyrus anscheinend in der zerrwelt stirbt, hätte ich da keinen bezug gehabt – demnach ist da eine gewisse schwäche: als autor ist es recht unschön, von jedem möglichen leser so spezifisches wissen vorauszusetzen, immerhin hat nicht jeder pokémon platin gespielt.) An der stelle im text denke ich mir: oh, gott, shipping. x.x natürlich sehr subjektiv, aber ich mag shippings absolut nicht. Aber gut, weiter im text: mars will rache für zyrus. Ab der hälfte der geschichte wird der ton wirklich kitschig, es ist teils vergleichbar mit titanic (nicht übel nehmen! :P) und zum ende hin wirkt das, was jupiter aufgrund ihrer gedanken tut (dieses lachen) ähnlich geisteskrank, wie manche stellen aus dem anime higurashi no naku koro ni, was ich jedoch als nicht schlecht empfinde. Insgesamt würde ich zu diesem werk sagen, dass es gut geschrieben ist, jedoch meiner meinung nach nicht sehr mit dem thema des wettbewerbs in verbindung steht. Ich erwarte da einfach etwas anderes. Das werk ist eine gute kitschig-romantische tragödie, und auch, wenn die charaktere in den pokémon antagonisten, "bösewichte", sind, fehlt mir hier ganz klar das "bösewichtige". Zum titel möchte ich noch sagen: klar, es passt zu einem klassischen liebesdrama (französisch, die sprache der liebe und lyrik), jedoch ist das fremdsprachige meiner meinung nach nicht unbedingt nötig, sofern es in der geschichte keine begründung für die verwendung der fremdsprache gibt. Ohne diese wirkt es leider wie ein titel, der nur gewählt wurde, um besser zu wirken. Das werk wird von mir vermutlich nicht sehr viele punkte erhalten, dafür passt es mir hier einfach zu wenig, dennoch hat der autor definitiv schreiberisches talent, mit dem er weiter kommen kann – vielleicht in der lyrik, mit dramen oder tragödien.



    [subtab=11-15]
    Abgabe 11 – kontinuum


    okay, schöner titel. Like. Ebenso der einleitende satz, ich bin ja ein ziemlicher natur-fan und bin sofort in der geschichte, selbst wenn im hintergrund auf hoher lautstärke god of war gespielt wird.
    Danach werden zwei charaktere genannt, tenebros und solaros, die offensichtlich rivalisieren. Tenebros ist anscheinend der antagonist aus der ranger-reihe, die ich nie gespielt habe, da fehlt mir vielleicht etwas zusatzwissen. Julian heißt anscheinend der ranger, der tenebros im auftrag solaros mit hilfe von celebi besiegt hat. Tenebros schwört rache, und da er mit der blauen kugel die macht celebis nutzen kann, plant er, in die zukunft zu reisen, in der julian geboren wird, anscheinend schlägt jedoch die zeitreise aufgrund der kraftlosigkeit tenebros' fehl. Er wacht anscheinend irgendwann als kleiner junge auf und befindet sich in der Obhut einiger Ranger, also der Leute, die er so abgrundtief hasst. Diese lassen ihn als Gast bei sich leben und er plant im Hinterkopf bereits, wie er seine alte Macht zurückerhalten kann.


    Gefällt mir im Grundsatz. Der Titelbezug ist ganz klar gegeben – Der Charakter wird durch das eigene Streben dazu verdammt, dass es immer wieder so weitergeht. Was jedoch fehlt, ist der Bezug für diejenigen, die das Spiel nicht gespielt haben: Es werden viele Charaktere und Welten genannt, nicht aber erklärt, wer wieso eigentlich bekannt ist. Tatsächlich wüsste ich ohne die Aussage, dass Tenebros anscheinend vom Protagonisten der Spiele aufgehalten wird nicht, wer hier der "Bösewicht" ist, denn es könnte genau so gut ein "guter" Charakter sein. Auch wird nicht auf die Blaue Kugel oder die Rüstung eingegangen, es wird genannt, was die Dinge können, aber nicht, wieso oder was ihre Geschichte ist. In einer Geschichte, in der Dinge so wichtig sind, sollte so etwas schon erklärt werden. Lob jedoch für die Formulierung, die gefällt mir wirklich sehr gut, aber meinen Ansprüchen an den Text ist es leider nicht gänzlich gerecht geworden, wie gesagt hauptsächlich, weil der text für sich allein sprechen muss und man nicht erwarten darf, dass ein leser die spielvorlage für die geschichte gelesen hat. Dennoch: weiter machen, da ist auf jeden fall schreiberisches talent vorhanden! :3




    abgabe 12: zeitenräuber


    okay, seltsam wirkender einleitungssatz, aber es verspricht schonmal viel, gerade weil er so ausgefallen ist. Aha, es geht, wie auch in einer vorigen abgabe, wieder um die zahnräder der zeit. Auch hier erwähne ich noch einmal, dass ich die PDM-spiele nicht gespielt habe und deshalb über bestimmtes wissen nicht verfüge. Anscheinend spielt die geschichte zeitlich nach (?) einem PMD-teil. Allgemein ist es recht schwierig für mich, in die geschichte hinein zu kommen – es wird viel über zukunft und vergangenheit und reptain erzählt, jedoch weiß man anfangs nicht viel damit anzufangen. Dann der umschwung: ich-perspektive, anscheinend in der zukunft. Ich denke, jetzt wird in die sicht zwirrfinsts gewechselt, wie es gerade die vorher prophezeite verurteilung reptains erlebt? Für mich ist die geschichte kaum zu entschlüsseln, da ich das spiel nicht kenne.


    Fazit: sehr gut geschrieben, es klingt gut, jedoch etwas, was mich bisher an einigen geschichten gestört hat: ohne spezifisches wissen aus bestimmten pokémon-spielen versteht man die geschichte nicht, hier würde ich es als sehr stark beschreiben. Daher kann ich auch kaum erlesen, inwiefern es mit einem bösewicht zu tun hat. Inzwischen weiß ich zwar, dass reptain ein "bösewicht" ist, dieser kommt jedoch kaum aktiv vor und weil mir die geschichte einfach so verschlossen bleibt, kann ich ihr keine punkte geben, auch wenn ich denke, dass sie gut sein könnte, wenn man dieses spezifische pmd-wissen hat. Demzufolge würde ich dem autor hier vielleicht empfehlen, sich im hinterkopf zu halten, dass eine geschichte für sich selbst sprechen muss, wenn sie verständlich sein soll.




    Abgabe 13 – die letzte reise


    der anfang wirkt sehr harmonisch. Adrian im rentenalter? Nette idee. Wie niedlich, er schmust sein tohaido und erinnert sich an die "guten alten zeiten", und an seinen kampf um "gerechtigkeit", wie er es betrachtet. Zum ende offenbart sich immer mehr, dass er sich anscheinend umbringen will, was mit tohaido passieren soll, weiß man nicht. Hm, wesentlich mehr scheint nicht zu geschehen.
    Insgesamt: der text ist gut geschrieben und die gedanken adrians sind gut nachzuvollziehen, jedoch fehlt auch hier ein gewisser "Bosheits"-faktor. Nicht gänzlich, da es ja immerhin um den ganz klaren antagonisten geht, dessen Leben sich nun seinem ende zuneigt, demzufolge ist das thema zu einem, ich würde sagen, ausreichendem teil getroffen. :3




    Abgabe 14 – phantomschmerz


    der anfang wirkt etwas lyrisch. Die charakterin, liv, fragt sich, ob ihre taten "rechtens" waren. Der zweite part offenbart, dass liv anscheinend immer boshafter wurde, während es mit der gesundheit ihrer besten freundin, jamie, bergab ging. Liv gründete das team eternity, um die unsterblichkeit zu erforschen. Gute intention, übrigens, da hat sich der autor eine story ausgedacht, die die story team flares bei weitem übertrifft. :3 nicht überaus genial, aber sehr gut.
    Wahrscheinlich hat liv dann einen der jugendlichen ermordet, die immer gegen die bösen teams kämpfen müssen. Demnach ist sie konsequenter, als viele andere bösewichte in pokemon, und weil sie jamie von der sterblichkeit befreien wollte, sah sie es damals als gerechtfertigt. Als liv von ihrer reise nach kalos, wo sie zygarde fing, zurückgekommen war, fand sie ihr gesamtes team tot auf. Sie kam natürlich nicht mit dem tod ihrer freunde klar – scheinbar war team eternity kein klassisch "böse-stupides" team, liv schien in ihrem team, welches sie allein aus der intention des "nutzens" gegründet hatte, freunde gefunden zu haben. Die geschichte endet damit, dass die charakterin das versteck des teams von ihrem fiaro niederbrennen lässt. Hier wird noch einmal der anfang aufgegriffen, an dem sich liv immer wieder in gedanken ruft, was jamie immer zu ihr sagte; dass ein gebrochenes herz lediglich phantomschmerz wäre.
    Urteil: sehr gute idee. Ich mag das konzept dahinter, genau so wie die ausarbeitung. Der autor scheint sowohl lyrisches talent zu haben, als auch literarisches – definitiv ein sehr schönes stück arbeit, auch wurde hier (ausgefallen!) sich die mühe gemacht, keinen bereits existenten bösewicht zu nehmen, sondern sich selbst etwas auszudenken, was ich hoch loben möchte. Weiter so!




    Abgabe 15 – neumondträume


    ah, es scheint in fleetburg zu spielen. Einige zeilen später finde ich heraus, dass es anscheinend um den vorfall mit darkrai und dem kleinen jungen geht, welcher nachher mit cresselia geheilt werden muss. Schön, einmal eine schriftliche umsetzung des ganzen zu lesen. Darkrai wird hier auch schön bösartig dargestellt, wenn auch seine intention durchaus verständlich ist. Letzter absatz, bisher bin ich recht zufrieden, jetzt kommt jedoch der unschöne schreibfehler: "dieser machte bestieg die Treppen". Gut, ein überzähliges wort, das empfinde ich jetzt nicht als sehr schlimm, allerdings wirkt es einfach nicht schön. Der moment, an dem darkrai durch den körper des jungen schwebt, ist sehr schön beschrieben: ekel. Und gerade, wo die geschichte am besten wird, kommt dieses ende. Es tut mir leid, aber ich mag das ende nicht – darkrai war gerade im begriff, der geschichte noch ein so schönes, böses ende zu verleihen, jedoch kam dann entweder ein trainer oder möglicherweise auch cresselia (kann es eisstrahl lernen? x.x), und musste darkrai vertreiben. Klar, geschmackssache, ich mag nunmal eher das "böse" ende in so einem fall. :3 an sich jedoch: großes lob an den autor, ich fand die geschichte – bis auf das ende – sehr gut. Schön, ein "böses" pokémon in der welt der hauptreihe zu erleben, schreiben tut der autor auch sehr gut.



    [subtab=16-19]
    Abgabe 16 – triumpf und scheitern


    hm, wieder ein eigener charakter. Der ton der geschichte hat etwas von einer fanfiction, insgesamt erzählt die geschichte die chronologie der charakterin bis zum jetzigen zeitpunkt, an dem in den kampf gegen siegfried zieht. Die schreibweise/wortwahl ist nicht unbedingt überragend (schreibfehler in der überschrift, "triumph" heißt es eigentlich. :P, auch sonst sind noch ein paar fehler drin), allerdings sind einige interessante ansätze zu erkennen: pokémonbasierte metaphern, wie "nach einem Donnerschlag eines Elektek" sind ein schönes stilmittel. Die geschichte klingt stark danach, als sei sie mit viel liebe geschrieben worden, als hätte der autor eine starke bindung an seinen charakter – das empfinde ich persönlich als eine sehr schöne sache, im schreibstil sind jedoch einige makel zu erkennen, die man vielleicht überarbeiten könnte. Bemängeln möchte ich hier, dass dem leser (mir, um genau zu sein. ;) ) nicht sofort klar wird, worauf der autor hinaus will. Es sind storyansätze zu erkennen: team rocket gegen siegfried? Bezug auf eine edition? Ist siegfried vielleicht mitglied im team rocket? Oder habe ich mich doch verlesen? Möglicherweise gründet das auch auf dem manga, den ich jedoch nicht gelesen habe. Auf jeden fall weiß ich nicht ganz, wie der bezug zwischen team rocket und siegfried zustande kommt, in dieser form: er scheint an einem der team rocket-turniere teilzunehmen. In der hinsicht fehlt mir schon die erklärung, ansonsten sind definitiv ansätze vorhanden, an denen man arbeiten kann. Auch wird mir kein titelbezug klar, muss ich leider sagen. Dennoch ist definitiv, das merkt man stark, spaß am ausdenken von geschichten da, und das empfinde ich als wesentlich wichtiger, als qualitäten beim "richtigschreiben" von texten, denn letztere kann man sich aneignen.




    Abgabe 17 – der überfall


    ah, interessant. Es ist die geschichte des felilou, welches von team plasma entführt wurde, aus der sicht des plasma rüpels. Ganz klar die geschichte eines bösewichts. Ich finde es persönlich sehr schön, dass diese kleine nebengeschichte aufgegriffen wird, gute idee – da achtet jemand auf details in spielen! Leider ist die geschichte voll von kleineren schreibfehlern, falsch eingesetzten wörtern und falschen buchstaben oder formulierungsfehlern, das ist aber eine normale lernsache. Die idee dahinter finde ich sehr schön. Es ist eine der kürzeren abgaben, was nicht schlimm ist; "der autor bestimmt die kürze des textes." vielleicht auch, weil nicht sonderlich viel geschieht; vielleicht hätte mehr passieren können, es ist jedoch nicht so nötig. Insgesamt eine solide idee, nur ist die umsetzung nicht gut, jedoch sollte der autor definitiv weiter an seinem talent arbeiten.




    Abgabe 18 – so möge es denn enden in feuer und rauch


    lol, ich dachte zuerst an "..with fire and blood", aus game of thrones. Fangirls, haha. Spaß beiseite.
    Meine lieblings-pokemon-generation, die dritte, dieses mal aus der sicht des team magma. Möglicherweise sogar spezifisch die smaragd-edition, welche mein lieblingsspiel aus allen editionen ist. Okay, fangirl aus!


    Jördis, team magma vorstand, hat die rote kugel auf dem pyroberg erobert und bringt sie nun zu marc auf den schlotberg. Das ist eigentlich schon die zusammenfassung des hauptstrangs, in seiner ganzen schlichtheit, das ende jedoch ist überraschend: groudon scheint team magma benutzt zu haben, um wieder zu seiner ganzen macht zu kommen, und hat sich in gestalt von jördis unter ihnen bewegt. Hm, interessante idee, das ende kommt komplett ungeahnt, groudon scheint sehr bösartig zu sein und marc gehorcht jördis wie aufs wort. Ich mag die idee sehr, von der umsetzung ist es ein guter durchschnitt, es sticht nicht unbedingt stark heraus, wenn ich meine ru/sa/sm-brille runtergenommen habe, aber sackt auch definitiv nicht ab.




    Abgabe 19 – eine von vielen geschichten


    oh, schöne einleitung! Auch mag ich den bezug zu dem englischsprachigen team rocket-mitglied, welches gerade in nevaio lebt. Die geschichte ist sehr ausführlich geschrieben, auch kommt ein gutes stück spannung herum, gerade an der stelle mit dem draht. Ein problem hat die geschichte jedoch: das ende des stückes, welches den team rocket-rüpel behandelt, wirkt sehr abgerissen, als hätte der autor vorher mehr geschrieben und musste einen guten teil löschen. Ich möchte dem autor eben dies nicht unbedingt vorwerfen, jedoch wirkt es nunmal so, und daran, denke ich, könnte der autor arbeiten. Insgesamt ist es jedoch eine interessante geschichte, die sich der autor zu diesem charakter ausgedacht hat. Etwas untypisch jedoch, eine bösewichtgeschichte in ein wintermärchen zu packen (ich würde ja nicht wollen, dass meine kinder angst vor englischsprachigen team rocket-agenten in ihrem heimatdorf bekommen. :P)


    [tab=Punkteverteilung]


    Abgabe 4 - Von Hochmut und Fall - 3 Punkte


    Abgabe 5 - Der Silberberg - 3 Punkte


    Abgabe 11 - Kontinuum - 2 Punkte


    Abgabe 14 - Phantomschmerz - 2 Punkte


    Abgabe 18 - So möge es denn enden in Feuer und Rauch - 2 Punkte

  • [tabmenu][tab= Vorwort und so ^^]

    Hallo, ihr Lieben.
    Da ich dieses Mal pausieren wollte, weil mir dieses Thema wie das vorherige nicht so zusagt, habe ich mir mal gedacht, dass ich nun etwas Kritik und Lob austeile. Hach, ich freu mich schon drauf :D  
    Zudem werde ich, wie im ersten Post schon vorgemacht, zum ersten mal Tagebuch führen, damit ihr wisst, wann ich welche Abgabe durchgelesen und entsprechend bewertet habe. Ob euch das interessiert - oder auch nicht - liegt bei euch ^^


    Zudem danke ich erstmal wieder allen fleißigen Autoren und Autorinnen, dass sie sich die Mühe gemacht und sich an den Schreibtisch gesetzt haben, damit wir Voter nicht faul herumsitzen und Däumchen drehen. Zudem danke ich noch dafür, dass ich eure Werke lesen und beurteilen darf.


    • 3.3.2014

      • Abgabe 01 - Team Galaktik
      • Abgabe 02 - Giovanni's Ressurection (Giovannis Auferstehung)


    • 4.3.2014

      • Abgabe 03 - Mordskampf
      • Abgabe 04 - Von Hochmut und Fall


    • 6.3.2014

      • Abgabe 05 - Der Silberberg
      • Abgabe 06 - Schatten der Vergangenheit
      • Abgabe 07 - Pikachu, diesmal kriegen wir dich (geklont)!


    • 7.3.2014

      • Abgabe 08 – Leia
      • Abgabe 09 - Das Schicksalstreffen²


    • 9.3.2014

      • Abgabe 10 - Douleur de coeur (Herzschmerz)
      • Abgabe 11 - Kontinuum


    • 12.3.2014

      • Abgabe 12 - Zeitenräuber
      • Abgabe 13 - Die letzte Reise
      • Abgabe 14 - Phantomschmerz


    • 13.3.2014

      • Abgabe 15 - Neumondträume
      • Abgabe 16 - Triumpf und Scheitern
      • Abgabe 17 - Der Überfall


    • 15.3.2014

      • Abgabe 18 - So möge es denn enden in Feuer und Rauch
      • Abgabe 19 - Eine von vielen Geschichten



    [tab=Abgaben eins bis VII]
    [subtab=Abgabe 01 - Team Galaktik]

    Die erste Abgabe dreht sich um Zyrus, seines Zeichens Anführer des Team Galaktik. Der Text versucht dabei, näher auf dessen Weltverbesserdungsbeschwörungen zu gehen und die Sichtweise des missverstandenen Vorsitzes zu erläutern.
    An sich könnte der Text viel Potenzial entwickeln, wenn man sich beim Schreiben mehr Zeit und vor allem mehr Wörter genutzt hätte, um den grundsätzlichen Kern der Abgabe hervorzuheben. Leider ist dem nicht der Fall und so verderben viele Grammatik- und Rechtschreibfehler, sowie eine fehlende Komma- und Punktsetzung die ansonsten recht gut gewählte Thematik.


    Nebenbei sind Schwächen in der Erzählung vorhanden, die einem völlig im Unklaren lassen, warum Zyrus eine bessere Welt erschaffen möchte und warum er ausgerechnet die Legendären Pokémon braucht, um sein festgelegtes Ziel zu erreichen. Ist die jetzige Welt so verdorben, dass er sie ändern muss? Und warum glaubt er, dass seine Methoden gerechtfertigt sind?


    Diese und viele weitere Fragen kommen einem in den Sinn und man hätte einige davon durchaus beantworten können, wenn man sich für diese Abgabe einfach mehr Zeit gelassen hätte. Es wirkt so lieblos hingeklatscht und durch die ganzen Fehler ist es anstrengend den Text überhaupt zu lesen.
    Schade eigentlich. Werde mal sehen, wie gut dieser Text abschneiden wird.


    [subtab=Abgabe 02 - Giovanni's Ressurection (Giovannis Auferstehung)]

    Giovanni und Team Rocket. Ich liebe die erste Generation und auch der Text gefällt mir in seiner Struktur und Thematik. Er ist ordentlich geschrieben, der Aufbau mit den Absätzen finde ich gut, da dieser das Lesen erleichtert und auch die Art der Erzhlung ist ansprechend.


    Mir gefällt die Tatsache, dass Giovanni Rache an denjenigen üben will, der ihm um sein Imperium erleichtert hat Wer könnte das wohl gewesen sein? ^^ und nun eine Pokémonarmee um sich scharrt. Das es ihm dabei sogar gelungen ist, die legendären Vögel um Zapdos und Co. zu fangen oder die Golem sein Eigen zu nennen, ist wahrlich beeindruckend. Für ich aber eher unverständlich ist die Tatsache, dass er nun wieder im Besitz von Mewtu ist → davon ausgehend, dass es in der ersten Gen. eben nur EIN legendäres Mewtu gab und sich dieses von ihm garantiert nicht nochmal hätte fangen lassen. Und da bei dem Brand in dem Labor, in welchem Mewtu damals geklont wurde, alles in Rauch und Asche aufging – damit eingeschlossen sämtliches Genmaterial - hätte er nicht mal eben ein neues Mewtu klonen können. Aber gut, sei es drum.


    Was mich persönlich störte, waren diverse Wiederholungen im Satzbau und der teilweise etwas verschachtelte Aufbau der Absätze. Innerhalb der ganzen Absätze wurde die Klonthematik zu oft wiederholt, wenn auch anders verpackt und störte damit den reinen Lesefluss. Nebenbei wurde im dritten Absatz zu Anfang schon von aggressiven Pokémon berichtet, dies wird aber gegen Mitte/Ende nochmals erwähnt. Dies hätte man durchaus anders machen können.
    Was mir besonders auffiel, war die durchgehend platzierte „wörtliche Rede“ von Giovanni, wodurch das Gefhl aufkommt, dass er die ganze Zeit über Selbstgesprache führt. In diesem Sinne hätte man auf die „Gänsefüßchen“ verzichten und die Kursiv-Schrift wählen können, um Denkprozesse von Gesprächen besser zu unterscheiden.


    Ansonsten aber ist die Abgabe ganz nett geworden. Danke schön dafür.


    [subtab=Abgabe 03 - Mordskampf]

    Während die ersten beiden Abgaben noch dadurch hervorstachen, dass der Boss einer großen Organisation den Faden durch die Story zog, geht es hier eher um den kleineren Fisch im Teich, der lauernd in der Dunkelheit auf seine Beute wartet. Ich fand der Text sehr erfrischend und originell, bestach dieser eben vorwiegend durch seine spannende Handlung.


    Die Charaktere selber wirkten auf mich eher etwas farblos, auch wenn erwähnt wurde, dass Shamon ein Händler war, der mit dem Verkauf von Pokémon für das Team Rocket aktiv war. Bei dem Assassinen Shiam und seinem Snibunna habe ich so das Gefühl, als würde dort der junge Silver mit seinem weiterentwickelten Sniebel stehen, wobei diese Ähnlichkeit bestimmt nur ein Zufall ist.


    Im Grobem und Ganzen besitzt der Text nur wenige Rechtschreib- und Grammatikfehler, die den Lesefluss aber nicht wirklich stören. Ob nun ein „Gänsefüßchen“ falsch gesetzt wurde oder hier und da mal ein Komma fehlte, man merkt es zwar, ist aber nicht gravierend schlimm. Des Weiteren fiel irgendwo der Name Shinja anstatt Shiam, was mich etwas irritiert hat. Vermutlich wurde der Name des Hauptcharakters abgeändert und dieser eine wurde vergessen oder ich habe zwischendrin was verpasst.

    Einzig die fehlenden Absätze sind das größte Manko am Text. Ich tu mich schwer mit dem Lesen von Blockgeschichten und hätte mich hier und da über eine neue Zeile gefreut, weil es auffällt, wenn sich das Geschehen verändert, sich aber das Format nicht anpasst.


    Fazit des Ganzen: Der Text hat mir sehr zugesagt und hätte am liebsten noch mehr davon gelesen, aber alles Schöne hat ja bekanntlich ein Ende. Vielen Dank an den Autoren/die Autorin für dieses Werk.


    [subtab=Abgabe 04 - Von Hochmut und Fall]

    Und wieder ein Text, der sich mit dem Tod auseinandersetzt und dies in einem sehr stimmungsvollen Aufbau und einer spannenden Handlung wunderbar unterbringt.


    Mir gefällt die Art, wie das Geschehen aus einem inneren Monolog herausgeführt wird und zwischendurch von den kleinen Sätzen des Rocket-Rüpels unterbrochen wird. Dadurch wird gerade bei ersterem viel Spannung und Tiefe erzeugt, welche dann durch die Einstreuung der wörtlichen Rede etwas aufgelockert wird.


    Mir gefällt der Charakterzug des Erzählers sehr und sympathisiere ihn gerade aufgrund seiner direkten Handlungsweisen. Seine Art mag naiv und engstirnig sein, aber sie ist trotzdem vorausschauend und zielgerichtet. Insgeheim favorisiere ich auch den Diss zu Evoli und alles, was in diesem Text diesbezüglich erwähnt wurde. Die Art seines Sterbens wird manchen Evoli-Fans garantiert nicht schmecken, aber mir persönlich hat es gefallen.
    Ich weiß gar nicht, was ich noch schreiben soll... Die Geschichte war gut. Punkt!


    Danke schön für diese Abgabe. Bitte mehr davon!


    [subtab=Abgabe 05 - Der Silberberg]

    Obwohl ich Grausamkeit in Texten über Pokémon durchaus reizvoll finde, hätte ich dem Protagonisten in dieser Fanfiction so gerne einmal gehörig eine an den Kopf gepfeffert, vor allem für das, was er seinem Impergator am Ende angetan hat. Silver ist für mich ein Chara, der aus seinen Fehlern einfach nicht lernt und den wahren Sinn hinter der Kameradschaft und den Kämpfen mit Pokémon nicht erkennt. Aber deshalb mag ich ihn eigentlich auch ^^


    Mit seinem Pokémon zusammen zu sein und mit ihnen die Gefahren des Lebens zu überstehen ist ein Akt von Gemeinsamkeit, Freundschaft, gegenseitigem Vertrauen und einem wachen Herzen, das für alles offen ist. Silver ist von Idealen besessen, die er mit seiner Verbissenheit und seinem arroganten, naiven, jungen Wesen nicht erreichen kann, vor allem nicht, wenn er seine Monster so missbraucht und wegwirft, wie Müll. Wenn ich könnte...


    Ansonsten muss ich aber sagen, dass mir der Text sehr gut gefallen hat (schon der dritte in Folge ^^) und sich auf ein schönes Szenario konzentriert, was ich gerade durch die CP „Snow on Mountain Silver“ immer wieder klasse finde. Der Schreibstil ist gut gewählt, die stark abgegliederten Absätze streue ich in meine Geschichten wegen der Übersichtlichkeit auch gerne ein und ansonsten sind mir jetzt keine besonderen Fehler aufgefallen.


    Einziger Wermutstropfen: Gerade zu Anfang hatte ich mehr das Gefühl, dass sich die Thematik mehr auf Rot und den Kampf mit Silver bezieht, wodurch eben Giovannis Sohn eher in den Hintergrund trat. Und gerade dies sollte ja nicht der Fall sein, geht es ja um den Bösewicht, um den sich die Story drehen soll. Dafür hast du aber zur Mitte und vor allem zum Ende hin nochmals einen Gang höher geschaltet und Silvers Charakter zur Geltung gebracht.


    Danke an den Autoren/die Autorin.


    [subtab=Abgabe 06 - Schatten der Vergangenheit]

    Das ist hiermit der erste Text, der sich sogleich abhebt und anders sein möchte. Das die Hauptrolle dieses Mal kein Organisationsführer wie Giovanni oder ein Rüpel von einem der diversen Teams übernimmt, sondern ein Geistpokémon, macht den Text durchaus interessant. An sich ist die Schreibart auch ganz süß und es finden sich so einige Flüchtigkeits- und Rechtschreibfehler, aber an sich ist der Stil der Geschichte in Vergleich mit den anderen Abgaben sehr individuell und simpel gestrickt.


    Ich möchte nicht sagen, dass ich das Gefühl habe, dass das Thema etwas verfehlt wurde, aber ich kann mich an kein Gengar erinnern, dass in der Serie oder den Mystery Dungeon-Spielen einen bleibenden bösartigen Eindruck hinterließ und welches stets eine Bedrohung für den/die Protagonisten oder allgemein den Menschen war. Anders bei bekannten menschlichen Gesichtern, wie Team Magma, Galaktik etc.


    Aber gut, wenn ich dies mal beiseite schiebe und den Text ganzheitlich objektiv betrachte, dann besitzt dieser durchaus einen starken Charakter. Das Gengar als personifizierte Bösartigkeit und/oder als verwirrtes Pokémon ohne echten Realitätsbezug und ein armer Trainer mit seinem Glumanda als Opfer, an dem sich das Böse laben kann. Die zur Verfügung gestellten Kriterien sind erfüllt, nur die Haupt- und Nebenpersonen sind ungeschrieben und fremd. Man erfährt durch die Erinnerungsfetzen zwar ein wenig etwas über das Geistpokémon, aber so wirklich packen wollen mich die Emotionen nicht. Ich empfinde nichts bei den für das Pokémon schmerzhaften Rückkehr von Erinnerungsbruchstücken. So ist auch die Angst des Trainers nicht wirklich spürbar.


    Vor allem das Ende wirkte auf mich etwas überstürzt und...

    Der junge Trainer hatte nicht alles verstanden, was da ablief,

    … um ehrlich zu sein, ich auch nicht. Warum herrschte bei Gengar auf einmal ein so extremer Sinneswandel? Ich habe es wirklich nicht nachvollziehen können. Und das der Trainer dann am Ende nach all der Angst und Verzweiflung auf einmal so ruhig blieb ist etwas strange.


    Aber um es kurz zu fassen: Die Abgabe hat durchaus etwas Interessantes an sich, ist mit seiner Thematik aber bisher etwas ungewöhnlich. Mal schauen. Trotzdem danke für dieses Werk!


    [subtab=Abgabe 07 - Pikachu]

    Erstmal eines vorweg: Weil das Tab-menü sich geweigert hat die eigentliche Überschrift der Fanfiction zu übernehmen, musste ich dies mit "Pikachu" abkürzen. Tut mir leid.


    Und noch einmal Team Rocket, doch diesmal aus der Sicht um das eher minder erfolgreiche Trio um Jessie, James und Mauzi, die es einfach nicht schaffen, Pikachu ansatzweise für sich zu beanspruchen... nun ja, sagen wir „fast“ nicht.
    In diesem Text schaffen sie es für kurze Zeit, Pikachu ihr Eigen zu nennen, nur um damit eine Kopie herstellen zu können. Das dies natürlich irgendwie wieder schief geht, war ja absehbar, ist aber durchaus humorvoll geschildert.


    Die Story selber scheint sich nicht ganz erst zu nehmen, streut hier und da den für das Trio typischen Humor mit ein und wirkt dadurch im Vergleich zu den bisherigen Abgaben freundlich und ungezwungen. Die Idee hinter der Story ist ganz nett, aber eben nichts Neues, wird aber aufgrund des hellen Szenarios (Wald, Licht, Luft) sehr stimmungsvoll dargestellt.
    Was mir beim Lesen positiv auffiel, waren die liebevoll ausgearbeiteten Charakterzüge von Jessie und Co. Wie es eben so ist, ist James der Gelackmeierte und Mauzi der kleine Möchtegern-Chef.


    Leider sind viele kleine Flüchtigkeits- und Rechtschreibfehler enthalten und ziehen den Text damit etwas runter. So werden Namen oder allgemein Nomen öfters mal klein geschrieben, fehlen hier und da ein paar Kommas oder es werden Wörter gar falsch geschrieben - oder, wie ich es nennen würde – es werden Buchstaben verschluckt. Hier wäre es sinnvoll gewesen, den Text vor Abgabe nochmals in Ruhe durchzulesen.


    Was mir persönlich zu überstürzt wirkte, war das Ende. Irgendwie enttäuscht es mich und hätte mir ein etwas anderes Ende gewünscht... vor allem kein offenes, sowas mag ich gar nicht, weil ich nun nicht weiß, was mit den anderen passiert ist und vor allem mit dem Licht-Pikachu. Mag nun reine Geschmackssache sein, aber es stört mich einfach.


    Trotzdem danke schön für dieses Werk.


    [tab= Abgaben acht bis dreizehn]
    [subtab= Abgabe 08 – Leia]

    Schön zu wissen, dass Mystery Dungeon noch nicht in der Versenkung verschwunden ist und thematisch bei diesem Werk zum Zuge kommt. Hauptperson in diesem Text ist Reptain, welches die Zahnräder der Zeit stehlen möchte. Dabei wird so ziemlich an der Moralschraube gedreht und ein Für und Wider jedweder Handlung, ob nun Gut oder Böse, welche hier fast schon im Vergleich miteinander relativiert werden, in Frage gestellt.


    Obwohl der Text wirklich schön geschrieben ist, färbt Reptains Verzweiflung und Schmerz, sowie seine Verwirrtheit kaum auf mich ab, zumindest werde ich emotional nicht gerührt oder sonst etwas. Liegt vielleicht daran, weil im Text selber nicht wirklich erklärt wird, warum seine Handlung, die Zahnräder zu stehlen, von großer Bedeutung für ihn oder zur Gefahr oder Erlösung für andere Pokémon sein sollte. Er tut es einfach. Und gerade da sollte das Hauptaugenmerk liegen. Wer die Mystery Dungeon-Spiele gezockt hat, weiß zwar darum Bescheid, aber für jemanden, der diese nicht kennt, wirft der Text bisweilen Fragen auf, die man so nicht beantwortet bekommt.


    Ansonsten aber gefällt mir der Schreibstil des Textes, der sehr flüssig und angenehm zu lesen ist. Auch die Botschaft dahinter - oder besser gesagt die Moral - sagt mir zu. Das zeigt einem schon, wie schwer es ist, Gut von Böse oder umgekehrt zu unterscheiden und das nicht jede Handlung, die einem als positiv erscheint, für andere ebenso empfunden wird. So muss eigentlich alles, was man tut, in irgendeiner Form hinterfragt werden, weil jeder eine andere Sichtweise darauf hat, ob es nur zum Nutzen eines Einzelnen gereicht oder zum Nutzen einer ganzen Gesellschaft.


    Fazit: Die Grundidee ist schön, aber an der Umsetzung hapert es hier und da ein wenig.


    [subtab=Abgabe 09 - Das Schicksalstreffen² ]

    Habe mich beim Titel erstmal gewundert, warum da eine ² stand, aber nach dem Lesen ist mir die Bedeutung klar geworden und finde, dies war ein guter Schachzug. Nicht schlecht.


    Diese Abgabe wird wieder vom Team Rocket beeinflusst und die dort dargestellte Thematik finde ich wirklich gut gewählt. Habe mich immer gefragt, wohin es Giovanni nach der Auflösung des Team Rocket verschlagen hat und was er nun macht. Antwort darauf gibt mir dieser Text, dem es schnell gelingt, ein gleichbleibend spannendes Niveau aufzubauen, welches sich zum Ende sogar noch ein wenig steigert.


    Die Gefühle von Giovanni und seine Zweifel in Bezug einer Rückkehr zum Team Rocket sind schön beschrieben. Vor allem sein Entschluss, dass er nur dann zurückkehrt, sobald er eine positive Bestätigung seiner Stärke erhält, ist interessant dargestellt, muss er letztlich wieder gegen ein Kind antreten, welches Rot sehr ähnelt.
    Finde es hier nur ein wenig seltsam, dass Giovanni gerade erstmal die Radionachricht angehört hat (nehme mal an, sie lief in Dauerschleife) und plötzlich ein Junge vor der Höhle steht und sein Herausforderer darstellen soll. Nun ja, darüber kann man nun streiten, wenn man mag ^^


    Aber um nicht unnötig wieder mehr zu schreiben als nötig ist: Dieses Werk gefällt mir, also Schluss! Danke schön!


    [subtab=Abgabe 10 - Douleur de coeur (Herzschmerz)]

    Wie ich innere Monologe liebe! Die erzeugen mit den richtigen Worten oftmals soviel Spannung und Gefühle, die man selber miterlebt und in sich verspüren kann. Und dieses Gefühl hatte ich auch mit dieser Aufgabe erleben können. Die Worte sind wirklich schön gewählt und verursachen damit einer ungeheure Tiefe, die mit der Story sogar noch intensiviert wird.


    Zu Anfang hatte mich dieses "Platsch" verwirrt - welches in Kursiv meiner Meinung nach einen besseren Eindruck vermittelt hätte - und wusste dies erstmal nicht einzuordnen. Doch noch bevor die Thematik mit dem Blut angesprochen wurde, war mir klar, dass die Erzählerin in einer Pfütze aus Blut stand, die eine ordentliche Größe vorzuweisen scheint. Bei einem Menschen, hier eine Frau, welche vier bis sechs Liter in sich trägt durchaus nicht gerade wenig. Da muss die Erzählerin gut getroffen haben. Aber das nur nebenbei *obwohl ich bei sowas auch gerne mal ins Detail gehe, aber das wäre nicht mehr jugendfrei *


    Die Geschichte selber erscheint mir so ziemlich neu. Ich zumindest wüsste jetzt nicht, ob Zyrus eine Freundin hatte oder nicht, weil Ich nur "Pokémon Diamant" kenne und die Serie nicht mehr schaue, geschweige denn die Manga lese. Aber gut, macht rein gar nichts, weil mir die Story gut gefallen hat. Kann die Erzählerin gut verstehen und ihre Handlung nachvollziehen, warum... weshalb... weswegen. Das sie am Ende nicht zufrieden ist oder ihre Tat ihren inneren Schmerz nicht wirklich lindert ist ein Phänomen, welches ebenso im nachhinein nachvollziehbar ist. Das Mars ihr natürlich den Triumph nicht gönnt, hat nichts damit zu tun, dass diese die Erzählerin nicht leiden kann, sondern weil Mars einfach stark sein muss für jemanden, den sie liebt und der weiterleben muss für sie. Das sie sterben muss, hat sie dabei bereits akzeptiert und versucht, diese Botschaft zu vermitteln. So zumindest versteh ich es. Falls ich damit falsch liegen sollte, so bitte ich um Aufklärung :)


    Auch der letzte Absatz ist schön geschrieben. Dem Wahnsinn ein wenig entkommen und dann doch wieder befallen...
    Danke an den Autoren/die Autorin für dieses Werk!


    [subtab=Abgabe 11 - Kontinuum]
    Interessante Abgabe mit einem ebenfalls interessanten Element: Dem Zeitreisen. Ich mag Sci-Fi und gerade solche Dinge sind immer wieder wundervolle Gegenstände für Diskussionen und Träumerein.
    Der Protagonist, der diese Macht für sich benutzen wollte, scheint dies aber entweder falsch formuliert zu haben oder die Energie für den richtigen Zeitsprung war nicht gegeben. Zwei Faktoren, die unterschiedliche Auswirkungen haben können.


    Zur Story selber muss ich sagen, dass sie mir weniger zusagt. Zumindest kann ich mich weder mit dem Protagonisten, noch mit dem ganzen Geschehen anfreunden und bleibt für mich so ziemlich farblos. Vielleicht empfinde nur ich es so, aber während der Anfang noch recht gut war und eine schöne Spannungskurve zog, fiel diese nach der "Zeitreise" und dem Erwachen im Krankenhaus (?) ab. Diese Szenerie störte mich irgendwie und zog das Geschehen in die Länge, anstatt allmählich auf den Punkt zu kommen.


    Aber nun gut, Geschmäcker sind halt verschieden. Trotzdem danke schön für dieses Werk.
    [subtab=Abgabe 12 - Zeitenräuber]
    Ui, eine Mystery Dungeon-Story aus dem Blickwinkel eines einfachen Handlangers. Und zwar eines Handlangers von Zwirrfinst, dem Oberbösewicht aus "Zeit" und "Dunkelheit".


    Und da ich die Edition "Dunkelheit" erwähne, kann ich weiter darauf eingehen. Der Text spiegelt sich schön mit dem Namen der Edition wieder und beschreibt den Werdegang eines Zobiris, welches wohl im Zweifel mit sich ist. Natürlich gefällt mir die Idee hinter der Story, weil es Zobiris hier eine Menge Persönlichkeit besitzt, aber leider nicht genug Bösartigkeit ausstrahlt.Es hätte nicht geschadet, dem Pokémon ein oder zwei Facetten mehr zu geben, um dessen Persönlichkeit besser auszubauen.


    Den letzten Absatz hättest du gesondert mit >>[...]<< schreiben oder es anderweitig hervorheben können, damit man sofort erkennt, dass dies nicht zum oberen Text gehört, sondern für sich etwas Eigenständiges darstellt.
    Die Gedanken von Zwirrfinst sind gut geschrieben und auch die Darstellung der Zobirirs um ihn herum geben dem ordentlich Spannung und man erkennt, im Gegensatz zum oberen Textabschnitt, die pure Bösartigkeit dahinter. Vor allem der letzte Satz besitzt soviel Nachdruck, das es schon spürbar ist, dass es kein Entkommen für das Zobiris gibt.


    Fazit: Der Text an sich ist eine nette Idee und kann auch an einigen Stellen punkten, vor allem was Fehler etc. angeht, die kaum vorhanden waren. Erst mit dem letzten Abschnitt kam aber erst Spannung ins Geschehen und das finde ich doch etwas schade.
    Ansonsten danke schön.
    [subtab=Abgabe 13 - Die letzte Reise]
    Aww... ich liebe solche Titel, auch wenn diese schon verraten, was im Text geschehen wird.


    An sich finde ich den Text wirklich schön, erzählt es die Geschichte vom einem der bekanntesten Anführer der Pokémon-Geschichte. Mit Adrian haben wir einen, in meinen Augen, durchaus sympathischen Bösewicht, an welchem unverkennbar der Zahn der Zeit genagt hat. Er ist alt geworden und mit den Jahren ohne Gegenspieler, scheint er des Lebens überdrüssig geworden zu sein.


    Mir gefällt die Art, wie er die Abenteuer mit seinem Pokémon beschreibt und vor allem scheint sein Pokémon ihn sehr gerne zu haben. Umgekehrt herrscht die gleiche Sympathie und man sieht, dass Bösewichte ihre Monster durchaus auch gern haben, wenn sie zu einem freundschaftlichen Verhältnis bereit sind. Die Beschreibungen, auch wie er zu Kanivanha /Tohaido kam, sind gut gewählt und fügen sich gut ein.


    Die letzte Reise auf dem Grund des Ozean ist auch gut gewählt, da Adrian stets einen besonderen Bezug zum Meer hatte und es nur allzu verständlich ist, wenn er auch dort seine letzte Ruhe finden möchte. Ich interpretiere das Ende so, dass das Tohaido ihm in den Tod folgen wird. Adrian ertrinkt letztlich, nur Tohaido muss ihm auf anderweitigem Weg folgen. Vllt. entschläft es einfach, wenn es am Grund des Ozeans neben ihm liegt und einfach die Augen schließt.


    Danke schön für diese Abgabe. Sie gefällt mir und Schluss.
    [tab=Abgaben XIV bis 19]
    [subtab=Abgabe 14 - Phantomschmerz]
    ... verdammt... was soll ich denn schreiben. Mir geh´n langsam die Worte aus...
    Der Text, sehr spannend, gut geschrieben und mit einem tollen inneren Monolog, der zwei oder dreimal von einer kurzen wörtlichen Rede unterstrichen wird. Mir sagt der Name Liv nun nichts, bin mit der 6. Gen nicht wirklich vertraut und weiß daher auch nicht so genau, wo ich sie einornden soll, aber das macht nichts, weil sie viel Persönlichkeit in sich zu bergen scheint und trotz ihrer harten Schale einen weichen Kern besitzt. Ich konnte mich während des Lesens gut in sie hineinversetzen und ihren Schmerz verstehen.


    ... mir fällt nichts mehr ein... also Fazit: Die Abgabe ist toll geschrieben, besitzt eine dichte Atmosphäre und auch die Erzählerin trägt dabei viel zur Gefühlslage des Textes bei.
    Danke schön für diese Abgabe.
    [subtab=Abgabe 15 - Neumondträume]
    Habe mich schon gefragt, wo denn Darkrai bleibt und hier ist es nun. Der Text ist an einigen Stellen wirklich schön umschrieben, sodass man sich die Umgebungen bildlich gut vorstellen konnte. Nebenbei wurden auch Veränderungen, wie der Tageszeitenwechsel, nett dargestellt.


    Das Darkrai spielt seine Rolle sehr gut, aber mir war nie bewusst, dass es gegenüber den Menschen so einen Hass hegt. Ich kenne die Geschichte des Pokémon nicht und war über seine extreme Feindseligkeit erstaunt. Doch mir sagte dieser Wesenszug zu und auch die ganze bösartige Erscheinung. Von den Anfangen, als die Dunkelheit über es ausbrach und damit fast unsichtbar wurde bis hin zu der Beschreibung zur Ausführung von Spukball.


    Ich tue mich aber doch etwas schwer, ob ich darkrai wirklich als typischen Bösewicht durchgehen lassen kann. Bin eher zwiegespalten, was sein wahres Wesen angeht. Aber gut, wenn ich mehr über Darkrai wüsste, würde ich mich bestimmt weniger anstellen. Aber egal, die Abgabe muss sich nicht verstecken.
    Danke dafür.
    [subtab=Abgabe 16 - Triumpf und Scheitern]
    Mein Gott, warum sind die Abgaben alle so toll? Ich weiß am Ende gar nicht mehr, wem ich Punkte zukommen lassen soll und dieser hier macht es mir auch schwer. Die Abgabe ist zwar vom grammatikalischen nicht ganz sauber, hat kleine Rechtschreib- und Flüchtgkeitsfehler und nebenbei findet man Wörter, die gänzlich falsch oder einfach deplaziert sind, aber dafür war der Rest umso besser. Die Geschichte eines Rocketrüpels von seinen Anfängen bis zum eventuellen Aufstieg in die höheren Kreise, sofern der letzte beschriebene Kampf ein Erfolg wird. Ich würde es ihr gönnen.


    Ach, ich mach es kurz, sonst wird es wieder zu lang: :thumbup:
    [subtab= Abgabe 17 - Der Überfall]
    Die Handlung hat mir durchaus gefallenl und wirkte sehr harmonisch im Ganzen. Wenn man es schafft, viel Handlung in eine begrenzte Menge text zu pressen und diese atmosphärisch und inneinander stimmig aufzubauen, dann ich die gesamte Grundstruktur in sich fest gebunden.
    Der Schreibstil ist simpel und nicht verschachtelt oder mit zu langen Sätzen verbunden, bei denen es zu kleinen Stolpersteinen kommen kann.


    Hach ja... ich weiß nicht mehr, was ich schreien soll. Hilfe...
    Aber so muss ich sagen, dass mitr der Text gut gefallen hat. Danke schön ^^
    [subtab=Abgabe 18 - So möge es denn enden in Feuer und Rauch]
    Ein schöner Titel, der schon fast postapokalyptische Züge annimmt und in sich doch auch viel mehr vereint.
    Was mir weniger gefällt ist das Ungelichgewicht zwischen den Charakteren. Jördis kann ich mir gut ins Gedächtnis holen, weil deren Wesenszüge besser heruasgefiltert werden könne, als die von Marc. So besitzt Jördis mehr Persönlichkeit, während Marc eher farblos bleibt.


    Storytechnisch ist die Idee solide und ganz gut ausgearbietet, besitzt aber noch Luft nach oben. Mir fehlte an manchen Ecken so der Bezug zur handlung der Charas. Ist jetzt zwar kein großes Manko, hätte dem Text aber durchaus mehr Spannung und Eigenleben einverleibt. So bleibt man aber auch einer rect guten Geschichte sitzen, die mit ihrer Spannungskurve so ab der Mitte zum Ende hin erst höher geht.


    Trotzdem danke schön für diese Abgabe.
    [subtab=Abgabe 19 - Eine von vielen Geschichten]
    Ein schöner und vor allem sehr stimmiger Text, der mit seinem Titel zwar in die Richtung "Geschichten wie Sand am Meer" geht, dann aber explisit auf etwas Einzigartiges hinweist und sich damit von den unzähligen anderen Storys abzuheben versucht.
    Die Abgabe hat eine schöne Rahmenhandlung, die eine gute Spannungskurve aufweist, die hier und da aber Schlangenlinien fährt und keinen festen Halt findet. Der Lesefluss leidet darunter aber nicht wirklich. Der Schreibstil ist sehr solide, Fehler sind mit eigentlich auch keine aufgefallen (vllt. liegt es auch an meiner Brille ^^) und auch sonst sagt mir die Geschichte zu.


    Danke schön erstmal.
    [tab=Arrgh]
    Endlich... mein Gott, das hat sich wieder hingezogen bei mir. Die 19 Abgaben waren mir wirklich einfach zu viel. Leute, ich will ja voten, aber quält mich doch nicht so ^^
    Nichtsdesdotrotz höre ich jetzt auf zu labern und verteile nun die Punkte.


    2 Punkte:
    - Abgabe 03 - Mordskampf
    - Abgabe 04 - Von Hochmut und Fall
    - Abgabe 05 - Der Silberberg


    1 Punkt:
    - Abgabe 07 - Pikachu, diesmal kriegen wir dich (geklont)!
    - Abgabe 09 - Das Schicksalstreffen²
    - Abgabe 10 - Douleur de coeur (Herzschmerz)
    - Abgabe 13 - Die letzte Reise
    - Abgabe 14 - Phantomschmerz
    - Abgabe 16 - Triumpf und Scheitern


    Mfg Miss Fox
    [/tabmenu]

    "Wie beim Kartenspiel kommt es auch im wirklichen Leben darauf an,
    das Beste aus dem zu machen, was einem gegeben wurde,
    anstatt sich über ein ungünstiges Blatt zu beschweren und mit dem Schicksal zu hadern."


    [Astor, Pokémon - Schwarze Edition]

    Nur noch sporadisch im BisaBoard.

  • [tabmenu][tab='Last Minute Vote']Jo, was auch immer... Meine Punktevergabe ist wie immer am Ende und Kommentare hab ich angefangen und bin irgendwo knapp über der Hälfte, Stand DL. Die, die noch fehlen, editier ich in etwa einer Stunde rein (hoffe ich).


    /edit: 1:03, passt.[tab='Kommentare'][subtab='1']Im Spiel les ich das wenigstens in sauberer Rechtschreibung. Es gibt viel zu tun.[subtab='2']Rechtschreibfehler im unnötigerweise englischen Titel, der Gute heißt Mewtu oder von mir aus auch Mewtwo, aber nicht "Mewto", und der dargestellte Charakter, na ja, aus meiner Sicht ist der kein guter Giovanni... Wird wahrscheinlich nichts mit Punkten.[subtab='3']Bitte, lern doch mal Absätze! Die Geschichte wär gleich so viel angenehmer zu lesen...
    Zum Inhalt, da ist mir unklar, wie jemand, dem offenbar geradewegs in den Bauch gestochen wurde, noch so einen Widerstand leisten kann -- hat er heimlich einen Harnisch aus Ketchup oder sowas? Für diverse Kleinigkeiten fehlt mir ansonsten die Zeit, also...weiter.[subtab='4']Da hat jemand, in seinem Eifer der Gossensprache, tatsächlich die Wörter Gosse und Gasse verwechselt, haha.
    Auch hier hätte ich gerne Absätze gesehen, aber immerhin hat es für Zeilenumbrüche gereicht...
    Inhaltlich stellen sich mir diverse Fragen hier. Er macht sich über Team Rocket lustig, aber rennt in ihrer Uniform rum und will erst Diebe beklauen und dann mit zig fremden Mons Banken ausrauben einfach so? Da passt's nur zu gut, dass der Flausenkopp am Ende vom "Evoli" erschossen wird, wobei der Besitz der Schusswaffe des Jungen auch etwas seltsam wirkt, nachdem der Erzähler keine eigene irgendwie erwähnt hat. Habe so den Eindruck, dass besonders viel Energie in die harte und größtenteils durchaus gelungene Sprache gesteckt wurde und dafür der Plot ein wenig leiden musste.[subtab='5']Absätze! Wir haben Absätze! Wir haben endlich Absätze! :thumbsup:


    Bester Text bisher, wobei die Hauptfigur, gefallen tut die mir nicht wirklich -- aber gehört wohl dazu, wenn auch der Original-Silber ein zielloser Trottel ist, oder? Der Rot dagegen, der ist so ziemlich perfekt. Na gut, schauen wir mal, was noch so kommt, oder?[subtab='6']Ahjo, die übliche Geschichte vom ruhelosen Geist und seiner Erlösung... Viel Kitsch, aber bis auf den Mangel an Absätzen gut und glaubwürdig umgesetzt. Mein einziges wirkliches Problem ist die Sache mit der Aufgabenstellung, wobei, na ja, also ich werde keiner guten Geschichte Abzug geben, nur weil sie im Gegensatz zum FFK begreift, dass "Gut und Böse" nicht universell verwendbar sind, haha.[subtab='7']Ach scheiß die Wand an, ich kann nie mehr "Mauzi" lesen, ich immer "Maunzi"... :(   ;D


    Lol, was für ein Schwachsinn. Hat aber Spaß gemacht. Leider ein enttäuschendes Ende wie auch im Original immer, aber was soll's, das Rocket-Trio halt, das sowieso so viel Besseres im Leben machen könnte als Knirpse zu stalken und dann nichtmal erfolgreich dabei zu sein... Also ob es Punkte gibt, das hängt dann mal wieder vom Rest ab.[subtab='8']Mystery Dungeon. Superschlechtes Spiel, aber mit einer -- für Pokémon-Verhältnisse zumindest -- sehr guten Story. Besonders sympathisch an diesem Beitrag ist mir dieser philosophische Aspekt, der nochmal bestens klarstellt, was von diesen "Bösewichten" auf einer konzeptuellen Ebene überhaupt zu halten ist, haha. Es gibt kein "Gut und Böse", es gibt nur Absichten/Moralvorstellungen und Taten. Viel mehr hab ich, der von Mystery Dungeon nur Blau gespielt hat, dann auch nicht mehr so wirklich von der Geschichte, und das ist einfach unglücklich. Ein Kandidat für Punkte jedenfalls auch hier, langsam wird's schwierig...[subtab='9']Und damit ist die 2 (oder welche war es?) überflüssig, das hier ist ein Giovanni! Zu meckern habe ich -- neben der Abwesenheit von Absätzen zum größten Teil -- eigentlich nur, dass es so ziemlich genau eine Nacherzählung der Geschichte aus dem Spiel ist. Fan-fiction degeneriert zu Fan-retelling? Schwierig, was mach ich damit und wie mach ich's gerecht...


    Ahja, und ich merk gerade, der Titel sieht lustig aus... und irgendwie nicht ernst.[subtab='10']"Es dauerte nur wenige Sekunden, doch mir kam dieser Moment so endlich vor" -- war da nicht eher unendlich gemeint?
    Hmh, sag mir, was mach ich mit dieser Abgabe... Ich finde, die Galaktiker sind komplette Vollidioten und die Funktionäre da irgendwie miteinander zu verkuppeln, macht die Typen auch nicht unbedingt besser, haha. Spielt das eine Rolle? Nö, würd mal sagen, absolut nicht... Ich belasse es einfach dabei, dass ich sage, dass der Autor einen katastrophalen Geschmack hat, aber einen hervorragenden Schreibstil, und die objektiv betrachtete Geschichte war zumindest interessant und der Hauptdarsteller (wer eigentlich? Hilfe) genauso fies, wie ich es mir bei der Aufgabenstellung wünsche. Ich versprech mal erstmalig für diesen Wettbewerb Punkte (schlimmstenfalls wird's dann doch nur einer, aber ich geh im Moment nicht davon aus), und weiter geht's.[subtab='11']"Herr der Finsternis"? Was für ein alberner Titel für jemanden, der so menschlich wirkt...
    Ohje, und ich dachte schon bei anderen Beiträgen, ich sei uninformiert, aber hier steh ich nun total im Wald. Ich weiß nicht, was ich groß kritisieren soll (außer vielleicht die eher sparsame Verwendung von Absätzen), solide Abgabe.[subtab='12']Ach, Mist. Jetzt wo ich den Kommentar nachträglich schreibe, wünsch ich mir doch, ich hätte hier nur 1 gegeben und dafür nochmal 1 wem anders. Nu ist zu spät!
    Offensichtlich die zweite MD-Abgabe, und wie es auf mich wirkt, interessanterweise aus der Sicht der Gegner des Reptains von der andern. Also wie war das noch mit Gut und Böse, sicher, dass diese Einteilung sinnvoll ist? ;D Die andere war doch relativ direkt, und die hier ist "mutiger". Da kriegt man schon fast Lust, sich dieses Spiel trotz des grausigen Gameplays doch mal zu gönnen...irgendwann.[subtab='13']Na ja, also Seefahrerromantik kommt hier nicht so wirklich auf. Die Abgabe mag zwar immerhin eine frei erfundene Geschichte sein, aber leider gibt weder sie noch die Wortwahl genug her, um mit einigen der vorherigen vergleichbar zu sein.[subtab='14']Yveltal und ewiges Leben ist Quatsch, Yveltal ist der pokémonifizierte Tod und Xerneas das Leben. Das und noch ein paar andere Kleinigkeiten, die ich mir nun nicht mehr notiert hab... Auf der andern Seite wurde hier ein "Team" (weißte, wie mir dieses Präfix auf den Sack geht...) erfunden, das mir allemal besser gefällt als diese Flare-Komiker, haha. Hat so ein bisschen was von der Anakin-Skywalker-Figur, der etwa, um seine Liebste (nicht) zu retten, hunderte von andern auf dem Gewissen hat... Auch der Schreibstil, also ich weiß nicht, ob ich den ständig lesen wollen würde, aber hier ist er einfach interessant.[subtab='15']Diese Abgabe hat mir mal wieder unfreiwillig eher Schwierigkeiten bereitet, haha. Worum es geht, ist mir zur Abwechslung zumindest mal definitiv klar, also kann ich auch besser was dazu sagen. Ich mag den Darkrai-Charakter hier, hinter dem stehen tatsächlich nachvollziehbare Absichten und ich hätte mir ehrlich gewünscht, dass er "gewinnt". (Große Enttäuschung am Ende, Cresselia sollte nicht einfach so gewinnen, eher einfach verlieren...) Was ich nicht mag, ist die Wortwahl und der ausgedehnte Satzbau. Wenn man gerade Dinge erklärt oder sowas, wär es mir ja noch ganz recht, aber auch so mitten in der Handlung, da hab ich mich abgelenkt gefühlt und musste es im Prinzip zweimal lesen allein um überhaupt mitzukommen. Weniger ist manchmal mehr![subtab='16']Erinnert ein wenig an die Abgabe vom Anfang mit der harten Wortwahl, aber die hier ist besser -- einerseits insoweit dezenter, dass es nicht durch und durch wie eine blinde Wutrede klingt, wenn es keine sein soll, und andererseits gibt mir der Inhalt auch mehr. Tief in irgendwelchen Nächten hat man sich schon hin und wieder, wenn man über Pokémon nachgedacht hat, lol, auch mal gefragt, wie diese "Teams" überhaupt funktionieren können -- nun ja, hier ist eine mögliche Erklärung! (Aber warum eigentlich hat die Hauptfigur einen japanischen Namen und der Widersacher einen deutschen?)[subtab='17']Verzichtshalber, das Opfer, ... Mit dem Korrekturlesen hat es hier wohl am wenigsten geklappt, lol. In diesem Ausmaß hat es schon wirklich gestört und der Inhalt konnte es dann auch nicht mehr retten, der hat mich eher gelangweilt. Solche Abgaben muss es wohl auch geben für einen gesunden Vote, nicht böse gemeint...[subtab='18']Ich bin gerade verwirrt mit den Farben der Kugeln. Vorhin wurde Kyogre mit der roten erweckt und nun Groudon auch? Also einer ist hier falsch (oder haben die's in Smaragd rumgedreht!?), bin zu faul es zu recherchieren...
    Weiß nicht, die Geschichte ist irgendwie so gar nicht meins. Hier wird eine ach so grausame Vorstandstante durch und durch glorifiziert und dargestellt, wie sie sogar ihren Boss vollkommen unter Kontrolle haben soll -- der letzte Teil ist jedenfalls mal sehr abenteuerlich, haha (und entsprechend ist der Maxie hier 'ne unglaubliche Enttäuschung). Also, hier soll irgendwie Ragnarök Nummer 76348274 oder sowas herbeigeführt werden und doch wirkt die Art und Weise, wie die Frau dargestellt wird bzw. sich selbst darstellt, teils albern. Ich schließe nicht aus, dass sowas durchaus gut ankommen könnte, wenn man es in einen Roman oder sonstwie längeren Text gewinnbringend einflechtet, aber hier steht es ganz für sich alleine und damit wirkt es nicht wie es vielleicht soll.[subtab='19']Ich mag Titel, Anfang und Ende, das sind schöne Ideen irgendwie, haha. Diese eine von vielen Geschichten jedoch, die hat so ihre Probleme... Er kannte sein Golbat schon vor Rocket-Zeiten, also wieso redet er mit ihm in dieser lustigen Mischsprache, die seine schlechten Fertigkeiten in der jeweiligen Fremdsprache darstellen soll, statt einfach in seiner Muttersprache? Haarnadeln öffnen soweit ich weiß nicht wirklich Türen -- nimm den Dietrich, der tut's wirklich. Und ausgeknockt werden Leute nur in jugendlichen Gesprächen über Videospielen oder ganz schlechten Raps, dieses eine Wort hat letztendlich die Chance auf den Punkt...ausgeknockt, lol.[tab='Punkte']Liegt mal wieder viel eng beeinander. Es war kein Text dabei, der mich absolut begeistert hat (na ja, nicht dass ich es besser könnte, ich hab ja selbst gar nichts zustande gebracht...), und so läuft es diesmal darauf hinaus, dass ich am Ende einfach mal sehr viele geringe Punktzahlen vergebe -- macht es zumindest ein wenig leichter, diejenigen zu finden, die keine abkriegen, muh. Ob das allerdings hilft, an irgendwelchen Platzierungen was zu verschieben, keine Ahnung.


    2 Punkte an:
    08 Leia
    10 Douleur de Coeur
    12 Zeitenräuber


    1 Punkt an:
    05 Der Silberberg
    06 Schatten der Vergangenheit
    07 Pikachu, diesmal...
    11 Kontinuum
    14 Phantomschmerz
    16 Triumph und Scheitern[/tabmenu]

  • So, schreiten wir zur Ehrung des Bösesten aller Bösewichte!


    Platzierung Titel Autor Punkte Vote Prozent Saisonpunkte
    1. 4 - Von Hochmut und Fall Paya 34 Ja 14.11% 18 + 3 MP
    2. 14 - Phantomschmerz Nichiyoubi 26 Nein 10% 17 + 3 MP
    3. 18 - So möge es denn enden in Feuer und Rauch Alan Humphries 24 Nein 9.23% 16 + 3 MP
    4. 12 - Zeitenräuber Güte 21 Nein 8.08% 15 + 3 MP
    5. 5 - Der Silberberg Silverchen 18 Ja 7.5% 14 + 3 MP
    6. 13 - Die letzte Reise Beta 19 Nein 7.31% 13 + 3 MP
    7. 6 - Schatten der Vergangenheit Steampunk Mew 17 Nein 6.54% 12 + 3 MP
    8. 11 - Kontinuum Pika! 14 Ja 5.79% 11 + 3 MP
    9. 3 - Mordskampf Panfern28 15 Nein 5.77% 10 + 3 MP
    10. 8 - Leia Eric Slingby 14 Nein 5.38% 8 + 3 MP
    10. 10 - Douleur de coeur (Herzschmerz) Bonni 14 Nein 5.38% 8 + 3 MP
    12. 19 - Eine von vielen Geschichten 'Iron 10 Nein 3.85% 7 + 3 MP
    13. 9 - Das Schicksalstreffen² Silvers 9 Nein 3.46% 5 + 3 MP
    13. 16 - Triumpf und Scheitern angel of a broken heart 9 Nein 3.46% 5 + 3 MP
    15. 7 - Pikachu, diesmal kriegen wir dich (geklont)! Tot -.- 7 Nein 2.69% 4 + 3 MP
    16. 17 - Der Überfall bluetime 5 Nein 1.92% 3 + 3 MP
    17. 15 - Neumandträume Sakul 4 Nein 1.54% 2 + 3 MP
    18. 1 - Team Galaktik kevmaster199 0 Nein 0% 0 + 3 MP
    18. 2 - Giovanni’s Ressurection (Giovannis Auferstehung) Sawyer 0 Ja 0% 0 + 3 MP



    Ich gratuliere den Siegern zu ihrem verdienten Triumph und danke allen Teilnehmern und Votern für ihre Aktivität.

  • Du liebes bisschen, ich habe nicht mit einem Sieg gerechnet, aber die Platzierung überrascht mich doch etwas, dass sie nicht allzu niedrig war. Da wollte ich mich doch sehr gerne für die schön formulierten Votes bedanken; ich bin froh, dass mein Schreibstil größtenteils gut angekommen ist, darum ging es mir in diesem Wettbewerb :3 Mit diesem leider dagegen kurzen Re-Kommi würde ich mich gerne einigen offenen Fragen widmen (eig. nur einer) und auf eine Anmerkung eines Voters eingehen, ich hoffe, ich mache dies hier richtig.


    Doch er hielt sich die Stirn. – in dem Fall ist glaube ich nicht die wörtliche Geste gemeint, weil es im Kontext eher um das Widerstehen gegenüber seinen Gefühlen geht. Was genau ist gemeint?


    Eigentlich wollte ich damit den Prozess des kühlen Nachdenkens anstellen; zu spät fiel mir eine dazu passendere Geste ein, nämlich wenn man sich beim Überlegen zwei Finger zwischen Augen und auf den Nasenrücken legt. Herrje, es ist schwer, das hier zu beschreiben :3 Ich sehe ein, dass es passendere Gestenbeschreibungen gegeben hätte. Danke sehr (:


    Und damit ist die 2 (oder welche war es?) überflüssig, das hier ist ein Giovanni! Zu meckern habe ich -- neben der Abwesenheit von Absätzen zum größten Teil -- eigentlich nur, dass es so ziemlich genau eine Nacherzählung der Geschichte aus dem Spiel ist.


    Schade, dass du den Zusammenhang nicht erkannt hast. Die Zwei sollte sich auf die de ja vu-ähnliche Situation Giovannis beziehen, die er schon vor drei Jahren (drei Jahren vor den Geschehnissen von G/S/K/HG/SS) erlebt hat. Als würde sich der Schicksalskampf (Boss von Team Rocket gegen ein Kind) erneut ereignen. Außerdem erzähle ich die Geschichte nicht direkt nach. Ich erzähle und beschreibe sozusagen die Momente, die sich vor dem Kampf mit Giovanni im Celebi-Event von HG/SS ereignen - also ein Midquel, könnte man da sagen. Im Spiel selber begegnet man lediglich Giovanni, der auch prompt seinen Entschluss mitteilt. Ich kenne die Spin-Off-Mangas nicht, daher kann ich nicht sagen, ob so eine oder ähnliche Szene vorgekommen ist. Trotzdem Danke für den Vote (:




    Sou, und natürlich als Schlusswort möchte ich den anderen Teilnehmern danken, dass sie meine Konkurrenten sein dürfen. Und Glückwunsch an die Sieger des Wettbewerbs (:

  • Das Wichtigste zuerst: ICH HASSE DICH, APRI. >=(


    Äh, ja, scheint ja offenbar Tradition zu werden, dass ich auf einem xten-aber-irgendwie-xten Platz lande, den ich noch nicht einmal für mich allein haben kann, Unverschämtheit (nein, Spaß :3). Hätte ja nicht erwartet, so eine gute Platzierung zu erreichen, hab meinen Text irgendwann in einer Freistunde auf meinen Collegeblock gepinnt und mit Handy abgetippt (daher die epischen Anführungszeigen! Ich liiieeebe die epischen Anführungszeichen ♥) Joa, viel zu sagen gibt's eigentlich nicht, weil ich mit eigentlich allen Kommentaren entweder übereinstimme oder nichts zu sagen habe, aber ich glaube es kam einmal die Frage auf, warum die Zobiris am Ende so bereitwillig töten. Tja, wenn man die Aussicht hat, töten oder sterben, geht das irgendwann ins nicht vorhanden Fleisch und Blut über, schätze ich. ... Nein, es gibt keinen Grund. Es ist einfach so. ;A; Ich sollte mir dringend mehr Gedanken um meine Geschichten machen


    Danke an die Punkte gebenden und nicht Punkte gebenden Kritiker, Glückwunsch an die Gewinner unso. :3