Fanfiction Lyrik: Wanderlust

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  • Herzlich willkommen in der ersten Runde der Fanwork-Votes!


    In diesem Thema findet ihr die Abgaben zur Kategorie Fanfiction, in der die Teilnehmer ein Gedicht zum Thema Wanderlust erstellen mussten.


    Zitat

    Schreibt eine lyrische Abgabe zum Thema „Wanderlust“. Heimweh oder Fernweh? Wanderer haben viele Seiten, die sie auszeichnen. Die verwendete Gedichtart liegt bei euch, wie auch, ob ihr ein Reimschema anwenden wollt. Die Wortobergrenze liegt bei 2.000 Worten. Gezählt wird nach der Seite Wörterzählen.de.


    Verwendet wird das Vote-System aus dem Mapping-Bereich, bei dem ihr eine bestimmte Anzahl Punkte an die Abgaben verteilen könnt. Dabei steht es euch frei, ob ihr alle Punkte vergeben wollt oder nicht. Für die Teilnehmer eines Teams ist zudem erwähnenswert, dass ihr mit einem Vote die durchschnittlich erhaltene Punktzahl eures Teams anteilig (d.h. im Verhältnis eurer vergebenen Gesamtpunktzahl zur maximal zu vergebenden Gesamtpunktzahl) gutgeschrieben bekommt. Das heißt, wenn viele Mitglieder eines Teams voten, bekommen sie dadurch auch viele Punkte gutgeschrieben. Weitere Informationen zum Vote-System findet ihr hier.


    Da 12 Abgaben eingetroffen sind, könnt ihr 23 Punkte frei verteilen, jedoch maximal 8 an eine Abgabe. Eure Votes müssen begründet werden.



    Deadline für den Vote ist am Sonntag, den 23.07.2017 um 18 Uhr.


    In diesem Sinn wünschen wir euch viel Spaß beim Voten!













  • In diesem Post findet ihr alle Abgaben der Fanfiction-Kategorie Lyrik Wanderlust sowohl als epub als auch als pdf zusammengefasst. Somit könnt ihr die Texte auch unterwegs auf entsprechenden Geräten in Ruhe lesen.


    Die Mitnahmedateien wurden uns freundlicherweise von @Sheogorath zur Verfügung gestellt. Danke an dieser Stelle!

  • Abgabe 02
    Eine humoristische Herangehensweise. Man spürt durchaus deine Verzweiflung, als du dich das erste Mal vor diese Arbeit gesetzt hast.
    In der Mitte verfliesst die Idee mMn ein bisschen und wird ein wenig undurchsichtig. Da verstehe ich selbst nicht ganz was gerade passiert und was der Anfang und das Ende damit zu tun hatten. Allerdings wird deine Arbeit mit einem fast leeren Akku im Handy abgeschlossen.


    Abgabe 03
    Das Thema ist schön gewählt und berührend aber ich spüre da den Begriff "Wanderlust" nur durch die Worte wie fliegen oder fliehen.


    Abgabe 04 - Punkte 8
    Eine schöne Thematik mit dem Tod und die Reise ebendorthin. Mir gefällt, dass du eine Reisende geschaffen hast, die gleichzeitig eine Gehilfin des Todes ist. Die Verse wurden spannend aufgebaut, steuern auf einen Höhepunkt zu, die Schattenspielerin versteht nicht was geschieht und verzweifelt langsam. Der Höhepunkt stürzt ab in die Angst und Verzweiflung der Schattenwanderin bis das Ende der Protagonistin erreicht ist und sie ihre Wanderung beenden muss.
    Gleichzeitig bringt deine Arbeit die Sterblichkeit, wie auch die Unsterblichkeit hervor. Jemand der für eine ewig lange Zeit gelebt und auf der Welt gewandelt hat findet ein jähes Ende. Und das ausgerechnet durch jemanden, der für einen Bruchteil ihrer Lebenszeit leben durfte.


    Abgabe 06 - Punkte: 3
    Ein Kampf der in uns allen schon einmal stattgefunden hat. Wie wollen wir sein? Wie müssen wir sein? Die Figur hat lange mit sich selbst gekämpft und irgendwann verloren. Jedoch zeugt sie von Willenskraft und möchte nicht aufgeben. Eine sehr aufbauende Arbeit, die zu lesen mich freut. Sie erinnert einen daran nach vorne zu blicken und daran zu denken, dass es immer besser werden kann.
    Vor allem der Anfang gefällt mir gut. Die Verzweiflung, das Chaos und der Kampf werden durch die kurzen Sätze sehr gut dargestellt.
    Aber leider hat das Thema für mich sehr wenig mit Wanderlust zu tun. Darum muss ich dir wieder ein paar Punkte abziehen.


    Abgabe 07 - Punkte: 4
    Zu Anfang besteht die Motivation wandern zu gehen. Hoch hinaus in die Berge, so nahe an den Himmel wie möglich. Abrupt endet alles denn die Figur sieht wie hoch sie eigentlich geklettert ist.
    Ein langsamer Aufbau der abrupt zu einem Höhepunkt führt und genauso abrupt ein Ende der Geschichte einleitet. Gefällt mir aber gut und musste zum Ende hin schmunzeln.


    Abgabe 08
    Eine Bibliothek eröffnet einem wirklich tausende Welten. Wie du einzelne Zitate aus anderen, vor allem fantastischen Büchern eingebaut hast gefällt mir sehr gut.


    Abgabe 09 - Punkte: 6
    Ein Pokemonthema yay!
    Wieder eine humoristische Arbeit. Die Figur, Rot, ist deutlich verwirrt durch den Alten. Veriwrrt, weil er nicht einmal den Namen seines Enkels kannte und weil er wohl nicht die Geschlechterunterschiede der Menschen kennt. Die Figur ist ungeduldig und hat keine Lust auf das viele Gerede des Alten.
    Pokemon ist eigentlich das offensichtlichste Thema wenn es um Abenteuer und Wandern geht. Komisch, dass nur wenige diese Thematik ausgesucht haben. Mir gefällt sehr gut wie du die vielen kleinen Aspekte der ersten Spielminuten aufgenommen und in einer lyrischen Form umgesetzt hast.


    Abgabe 11 - Punkte: 2
    Hier wird das Thema der heutigen Zeit gut mit der Wanderlust kombiniert. Wir sehen tagtäglich Bilder, Videos und noch mehr von Orten der ganzen Welt. Es weckt die Sehnsucht in uns. Das Fernweh. Und die Wanderlust. Du hast es geschafft in dieser begrenzten Anzahl Worte viele Facetten des Reisens und unseres Lebens aufzugreifen.


    Abgabe 04 - Punkte 8
    Abgabe 09 - Punkte: 6
    Abgabe 07 - Punkte: 4
    Abgabe 06 - Punkte: 3
    Abgabe 11 - Punkte: 2

  • Ich kritisiere auch Rechtschreibfehler und Grammatik, denn ich bin der Meinung, dass alle Teilnehmer ausreichend Zeit für Korrekturlesungen hatten. Gerade bei einem solch großen Wettbewerb finde ich das umso wichtiger (aber auch ich übersehe natürlich etwas, bei einigen sticht es mehr heraus als bei anderen).




    Punktevergabe:


    Abgabe 9: 7
    Abgabe 7: 6
    Abgabe 8: 5
    Abgabe 4: 3
    Abgabe 6: 2

  • Hallo na!


    Abgabe 04
    Als ich das Gedicht das erste Mal gelesen habe, dachte ich mir - wow. Das ist unfassbar gut. Das Thema ist auch wirklich unglaublich schön umgesetzt, auf den Tod bezogen gibt es dem Gedicht direkt am Anfang einen düsteren Unterton beim Lesen und man erwartet irgendwie etwas schlimmes. Mag auch das Bild des wandernden Sterblichen und gleichzeitig der "Schattenwanderin" sehr gerne, was das Thema quasi doppelt umsetzt, und das auch wirklich gut. Aber naja - an ein paar Punkten und beim wiederholten Lesen fallen mir halt Dinge auf, die leider dafür sorgen, dass ich nicht super viele Punkte geben kann.
    Die ersten Verse der Strophen finde ich immer echt gut. Sie haben zumeist klare Reime und man kann sie flüssig lesen. Die letzten beiden Verse haben aber so gut wie nie Reime am Ende, und gut, das liegt am Geschmack, klar, aber für mich wirkt das dadurch wirklich irritierend. Sie wirken im Gegensatz zum großen Ganzen irgendwie unpassend und einfach willkührlich dort platziert. Jedenfalls geht es mir so.
    Und an ein paar Stellen haben sich auch Rechtschreibfehler eingeschlichen (letzte Strophe Wanderrung zum Beispiel), und bei sowas bin ich leider auch echt penibel. Sind halt Kleinigkeiten, die das Potenzial, das dieses Gedicht wirklich vom Thema her hat, etwas schmälern, was ich sehr schade finde. Gebe halt trotzdem zwei Punkte, weil ich das Thema so schön umgesetzt finde.


    Abgabe 05
    An diesem Gedicht gefällt mir besonders, dass jede Strophe gleich anfängt (wünschte, ich hätte die ganzen stilistischen Mittel, die ich fürs Abi gelernt hatte, noch im Kopf, damit ich das auch richtig korrekt bezeichnen könnte, aber meh). Gibt dem Gedicht eine schöne Regelmäßigkeit und zumindest bei mir stellt sich dann so eine innere Ruhe beim Lesen ein. Gleichzeitig diese Kontraste - zunächst wird ein Berg beschrieben, groß und majestätisch, und danach ein nur kleiner Kies, der eigentlich das komplette Gegenteil ist. Finde ich persönlich halt wirklich schön. Wanderlust wurde hier wirklich auf das Wandern bezogen, wobei das eben auch nur am Schluss komplett rauskommt. Ansonsten könnte man das Gedicht, wenn man das Thema nicht kennt, auch nur als schlichte Naturbeschreibung verstehen. Aber das tut der Qualität des Gedichts keinen großen Abstrich.
    Dann sei noch einmal gesagt, dass ich das Reimschema (a-b-c-c-b-a) echt interessant finde und es wahrscheinlich selbst nie so hingekriegt hätte, weil ich den Abstand von a zu a manchmal echt zu lang finde und mir der letzte Vers dann immer sehr...abrupt vorkommt. Wurde hier mit den passenden Reimen aber gut gelöst, deshalb kann ich dieser Abgabe nur Punkte geben!


    Abgabe 07
    Auch ein wirklich kurzes Gedicht haha, aber deshalb keinesfalls zu unterschätzen! Es trägt eine ziemliche Geschwindkeit in sich, heißt, man kann es schnell lesen, aber auch, dass die Gedanken des lyrischen Ichs sehr aneinander gereiht wirken. Finde ich, gerade wegen der Länge des Gedichtes, zwar gar nicht schlecht, aber dadurch wirkt der Wandel der Gedanken, also in den letzten beiden Strophen, sehr abrupt, wie ich finde. Bezogen darauf kann ich auch noch sagen, dass ich den Ausgang des Gedichts nicht so erwartet hätte - das wohl einzige Gedicht, wo die anfänglich so ausgeprägte Wanderlust am Ende etwas negatives wird. Aber gerade das macht die Abgabe für mich auch interessant.
    So, aber was ich besonders toll an diesem Gedicht finde und auch hervorheben möchte - die Wortwahl und die Reime, alleine die Stellungen der Verse - einfach nur Wow. Es lässt sich einfach so schön lesen und - hach, ich kann es gar nicht ausdrücken, das Gedicht ist so weich und man will einfach nur mehr davon lesen. Vielleicht ist das ja noch so ein Plottwist - dass man Lust bekommt, mehr von dem Gedicht zu lesen, gerade weil es so kurz ist jaja. Ja lange Rede, kurzer Sinn - Gedicht gefällt mir echt gut!


    Abgabe 08
    Die Wanderlust so aufzufassen, dass man sich in einer Bibliothek, bzw. mithilfe von Büchern in eine fremde Welt flieht, finde ich wirklich sehr interessant, weshalb diese Abgabe auch zu meinen Favoriten zählt. Ich als Bücherwurm konnte mich da auch direkt reinversetzen und ich finde, du hast die Gefühle, die einen manchmal beim Lesen packen, sehr gut in deinem Gedicht eingefangen. Es wirkt absolut realistisch, dass man sich nach einer Zeit in den Geschichten verliert. Auch gut finde ich, dass drei Zitate aus bekannten Werken (mit Quellenangaben!) benutzt wurden, das macht das Gedicht mMn irgendwie echt besonders, da ich etwas vergleichbares noch nicht gelesen habe haha. Die gewählten Zitate sind auch passend und stimmig in die Gedanken/die Handlung eingearbeitet worden, so dass sie die Wirkung des Gedichts nochmals unterstreichen.
    Die Verse sind alle recht kurz, weshalb einem das Lesen leicht fällt. Manche Reime sind ein wenig holprig beim Lesen (Versen/Fersen zum Beispiel), aber großartig stören tut das nicht. Ich finde, das Guten Abend hätte man ruhig raus lassen können, dient wahrscheinlich nur dem Verständnis, dass das lyrische Ich einen Raum betritt, aber hätte imo nicht sein müssen, wie ich finde, da dieser Vers halt komplett aus der Reihe fällt und man besonders an dieser Stelle aus dem Rhytmus des Gedichts gerissen wird. Aber nichtsdestoweniger mag ich diese Abgabe sehr gerne und kann dem Autor/der Autorin nur mein Lob aussprechen!


    Abgabe 09
    Das erste was ich dachte, als ich das Gedicht gelesen habe - lol. Habe wirklich gegrinst beim Lesen und das soll schon was heißen. Es ist halt auch was anderes als die anderen Gedichte, es hat einen Pokémonbezug und lockert das ganze Thema dieser Runde irgendwie auf. Besonders die ganzen Ironien auf die Pokémon Editionen bezogen finde ich einfach nur stark und es macht das Gedicht so unglaublich witzig. Die Reime sind auch immer treffend gewählt und man kann das Gedicht auch recht schnell lesen, es trägt irgendwie echt dazu bei, dass man gute Laune bekommt. Warum genau die letzten beiden Strophen entgegen der restlichen nur drei Verse haben, versteh ich zwar nicht so ganz, da hätte man auch gut das alte Schema beibehalten können und es wäre noch gut gewesen. Vermittelt aber definitv einen gelungenen Abschluss und wie gesagt - wer kennt nicht die Wanderlust besser, als ein Pokémontrainer an seinem ersten Tag? Echt ein wunderbares Gedicht!


    Abgabe 11
    Definitv mein Favorit in dieser Runde. Ich finde, diese Abgabe hat das Thema "Wanderlust" wirklich von allen am besten eingefangen, ohne dabei komplett klischeehaft und vorhersehbar zu wirken. Zudem denke ich, dass ein jeder von uns ab und an genau solche Gefühle spürt, wie sie im Gedicht erfasst werden - wahrscheinlich macht das das Gedicht so nachvollziehbar und schön. Ich für meinen Teil bin auch begeistert von der Wortwahl, den Reimen und den Metaphern - besonders die, mit dem "über den Tellerrand blicken", die eben leicht abgewandelt wurde, hat mir echt toll gefallen und ich hab mich oft dabei ertappt, wie ich über die Verse nur staunen konnte. Wirklich, ich wünschte, ich könnte solche Gedichte schreiben hach.
    Besonders mochte ich auch die zwei Strophen, welche nur aus zwei Versen bestehen und damit quasi "aus der Reihe fallen". Passiert so halt in den Momenten im Gedicht, wo Wendepunkte eintreffen - das erste Mal, wo das lyrische Ich sich den Entschluss setzt, aufzubrechen, und dann, als die Reise quasi beendet ist und als Fazit stehen bleibt, dass die besten Geschichten zwischen den Zeilen im Reisepass zu finden sind. Also ja, Hut ab, wirklich mein Lieblingsgedicht und Thema wunderbar getroffen!



    Punktevergabe


    Abgabe 04: 2 Punkte
    Abgabe 05: 4 Punkte
    Abgabe 07: 3 Punkte
    Abgabe 08: 5 Punkte
    Abgabe 09: 2 Punkte
    Abgabe 11: 7 Punkte

  • Da ich es beim zweiten Anlauf geschafft habe, die Gedichte alle einmal (zumindest oberflächlich) zu lesen, möchte ich diese Mühe nicht vergeudet lassen und zumindest meinen Vote abgeben. Ich will nicht großartig viel zu jeder einzelnen Abgabe schreiben, aber vielleicht im vornherein ein bisschen was zu mir sagen, damit sich kein Autor durch meine Worte vor den Kopf gestoßen fühlt.


    Ich möchte mich nicht als Profi hinstellen, denn das bin ich nicht; auch wenn ich weiß, wie Gedichte theoretisch auszusehen haben, weiß ich auch, dass diese Beschränkung eigentlich nur eine einzige ist: der Text wird in Versen geschrieben. In der Vergangenheit ist mir einiges an Aberglauben untergekommen, von wegen Reimschema, Metrik, Themen und Motiven, aber mein Studium hat mich gelehrt, dass Gedichte alles sein können, sei es wie Goethes oder wie Celans. Habe ich anfangs noch versucht, Hebungen, Silben, Reime und Strophenformen zu definieren, so bin ich davon abgekommen und sehe Gedichte heute als Ausdruck von Gefühlen, von Eindrücken, die in einer natürlichen Form niedergeschrieben werden. Manchmal ist es ein sanftes, manchmal ein fröhliches Lied, manchmal ein monotones Lamento. Mir ist wichtig, dass sich hinter dem Text etwas Echtes verbirgt, dass gleichermaßen Autor und Leser beim Produzieren und Rezipieren fühlen können. Leider ist das ungemein subjektiv, aber so ist es halt mit der Lyrik - entweder sie packt einen, oder eben nicht.


    Abgabe 1
    Bei mehrmaligen Lesen wächst das Gedicht richtig. Die formale Unregelmäßigkeit, die es durchzieht, untermalt die Unbeständigkeit des Motivs, das Wandern wird hier zu einem ungewissen Weg, der allegorisch eine Beziehung illustriert. Die Emotionen sind richtig stark, nur ein Vers irritiert mich; "Ich folge dir, verlaufe dich mit mir" erschließt sich mir nicht, müsste es nicht heißen: "verlaufe mich mit dir"? Immerhin folgt das Ich ja, weshalb die Forderung da verkehrt ist. Sonst wirklich starke Abgabe, danke!


    Abgabe 2
    Abgesehen von den Schreib- und Tippfehlern, finde ich diese erzwungene Witzigkeit leider gar nicht lustig. Parodien lese ich eigentlich gern, aber dieses Gedicht behandelt das Thema eigentlich nur herablassend und ist austauschbar. Es ist ein (wohl auch nicht ernst gemeinter) Rant gegen die Social-Media-Besessenheit der heutigen Zeit, denn während dem Lesen kann ich mir nicht vorstellen, dass der Autor genau so empfindet.


    Abgabe 3
    Wenn' ich' schon' diese' Abkürzungen' seh'.
    Entschuldigung. Leider habe ich bisher kein Werk gesehen, das diese Abkürzungen moderat angewendet hätte, und auch diesmal schlägt die Wortwahl in die selbe Kerbe. Zweifellos wurde viel Aufwand in dieses Gedicht gesteckt, aber für mich verfehlt es - und wenn ich meine Vorposter lese, bin ich da nicht allein - das Thema. Die Motive beschreiben zwar durchaus einen Weg, aber mit "Wanderlust" hat das meines Erachtens wenig zu tun. Die depressive Stimmung drückt für mich eher Stillstand aus statt Fortschritt.


    Abgabe 4
    Ich muss Keke-chan hier zustimmen, auch auf mich hat das Gedicht erst einen guten Eindruck gemacht. Die Idee der Schattenwanderin ist recht originell, jedoch kann ich der Geschichte nicht ganz folgen. Die Fragen und Ausrufe des Ichs und die unvollkommene Reimform (a-a-b-c) schaffen irgendwie ein wirres Gesamtbild. Manche Wörter wirken gewählt wie gezwungene Reime, obwohl sie gar keine Reime besitzen, was mich beim Lesen maximal irritiert und keinen Fluss hineinbringt. Schade eigentlich um die nette Idee. Mal schauen, ob sich hier Punkte vergeben lassen.


    Abgabe 5
    Mein erster Gedanke: ist das cute. Sprachlich definitiv einer meiner Favoriten, da mit einfachen Worten ein schönes Bild geschaffen wird. Das Reimschema ist tatsächlich interessant und Lob dafür, dass es durchgehalten wurde, aber zum Lesefluss trägt es leider wenig bei. Die kurzen Verse machen das aber wett und auch das Thema an sich ist erfüllt, gut gemacht!


    Abgabe 6
    Hut ab dafür, dass man sich hier aus der Form heraus getraut hat. Leider aber ähnlich Abgabe 3 nicht ganz das Thema getroffen und eher wieder eine Beziehung statt tatsächliche Wanderlust beschrieben. Abgabe 1 zeigt eindrucksvoll, dass sich beides nicht ausschließen muss, weshalb das hier leider aus der Konkurrenz fallen muss. Ein paar Worte, insbesondere als Metaphern genutzt, reichen meiner Meinung nach leider nicht.


    Abgabe 7
    Was hat die Seele getan, dass sie ihr "e" einbüßen musste?
    Aber auch sonst ist der Schreibstil mir hier zu altbacken, gerade bei Gedichten finde ich das befremdlich. Wir befinden uns im 21. Jahrhundert und nicht in der Romantik, weshalb ich mich nicht in das Gedicht hineinversetzen kann. Ich glaube auch kaum, dass der Autor der Romantik entspringt, weshalb es für mich leider gar nicht authentisch ist. Ich war als Österreicherin schon oft in den Alpen, Alphörner kenne ich trotzdem höchstens aus Museen und Geschichtsbüchern. Ich finde es weltfremd, Wandern damit zu assoziieren, sorry.


    Abgabe 8
    Eigentlich die originellste Abgabe, finde ich. Einerseits gibt es hier kein Ich, sondern die seltenere Form des lyrischen Du, man wird als Leser direkt angesprochen. Noch dazu sind die Motive auch auf uns, die hier gerne lesen und deshalb voten, zugeschnitten und greifen auf, was jeder Leser schon einmal gefühlt hat: ob mit Frodo durch Mittelerde wandern oder Lessing in die Vergangenheit reisen, hier wandert man definitiv. Formal ist es recht schlicht gehalten, die Verse nicht zu lang, das Reimschema sehr konventionell. Schade eigentlich, ich steh auf ausgefallene Lyrik :(


    Abgabe 9
    Uff, das sind Alexandriner, oder? Definitiv eine Gedichtform, die sich bei mir nicht beliebt gemacht hat, einfach weil ich es sehr mühsam finde, so lange Verse zu lesen. Noch dazu werden diese ja nach der Hälfte eh durch die Zäsur unterbrochen, also warum nicht gleich zwei Verse draus machen, oh man.
    Aber, letztendlich ist es hier Meckern auf hohem Niveau; ich mag die humoristische Umsetzung des Themas, die sogar den Pokémonbezug schmackhaft macht. Objektiv gesehen eine der besten Abgaben hier ^-^


    Abgabe 10
    Nicht nur aufgrund der Kürze (darin liegt bekanntlich die Würze) ist dieses Gedicht mit dem mehrmaligen Lesen zu einem meiner Favoriten geworden. Die Allegorie des Blattes ist wundervoll durchgehalten, stimmig und unglaublich passend. Die Reime wirken selten erzwungen, höchstens die Wortstellung etwas wunderlich, aber ist ja auch ein Gedicht. Überaus poetisch und gelungen.


    Abgabe 11
    (also, so gegen Ende, zieht sich das Voten jetzt schon, sorry :c )
    Ich mag die Idee hinter dem Gedicht und es ist auch eine meiner ersten Assoziationen mit dem Begriff Wanderlust. Ich frage mich, warum nicht mehr Gedichte (höchstens noch Abgabe 2) dieses Thema so aufgefasst haben, lässt sich dadurch doch so schön authentisch schreiben. Manche Verse gefallen mir überaus gut, andere sind nicht ganz mein Fall, aber im Großen und Ganzen ist die Abgabe sehr solide.


    Abgabe 12
    (na endlich)
    Zuletzt leider auch wieder eine Abgabe, die für mich das Thema nicht genügend umsetzt. Wie auch schon bei Abgabe 6 reichen mir leider einzelne Worte nicht, um die Wanderlust glaubhaft darzustellen. Nur weil einer einen Weg geht, ists noch keine Lust auf Wandern, leider.




    Punktä:
    3 Punkte jeweils an 01, 10
    2 Punkte jeweils an 05, 09, 11
    1 Punkt an 04
  • Für @Narime


    Ich bin leider absolut kein Fanficton / Gedicht Profi und kann wirklich nur bewerten, was mir gefällt so vom ersten Eindruck und
    ob das Thema eingehalten wurde. Erwartet also bitte keinen Profi Vote...





    Bisasam Abgabe 01



    Chelast Abgabe 02




    Geckarbor Abgabe 03





    Bauz Abgabe 04



    Endivie Abgabe 05





    Serpifeu Abgabe 06





    Igamaro Abgabe 07



    Glumanda Abgabe 08 (Mist keine Pflanzen starter mehr Q_Q)



    Flemmli Abgabe 09




    Fynx Abgabe 10



    Floink Abgabe 11





    [pokemon]oanflam[/pokemon] Abgabe 12



    Jetzt wieder das schwerste ,__; Punktevergabe...


    Abgabe 11 => 6 Punkte
    Abgabe 07 => 6 Punkte
    Abgabe 05 => 5 Punkte
    Abgabe 09 => 3 Punkte
    Abgabe 08 => 3 Punkte

  • Erwartet nicht zu viel von diesen Votes, habe nicht so viel Ahnung von Gedichten und werde mich höchstwahrscheinlich die ganze Zeit wiederholen /o\.


    Abgabe 02
    Mir gefällt die etwas ungewöhnlichere Themenumsetzung und der eingebaute Sarkasmus der Abgabe - hat mich beim Lesen gut unterhalten. Auch die simplen Ausdrücke und der flüssige Stil sind beim Lesen sehr angenehm, allerdings finde ich die Reime teils etwas schwach. Obendrauf fehlt da definitiv ein cooler Titel /o\.


    Abgabe 03 - Von der Unabwendbarkeit des Fliehens
    Finde direkt den Titel sehr ansprechend und interessant, der lässt definitiv Inpertretationsfreiraum. Interessant, aber leider auch etwas unpassend finde ich hier die Themenumsetzung - finde ich recht schwach. Davon mal abgesehen fällt diese Abgabe durch das hohe sprachliche Niveau auf; ich mag die gewählten Ausdrücke und die hübschen Reime.


    Abgabe 05 - Der Berg ruft
    Hier hat mich die gesamte Aufmachung des Gedichts überzeugt - die fand ich ganz cool. Ansonsten ist es vom sprachlichen Niveau her recht simpel gehalten und hat schöne Reime. Das Thema wurde getroffen, allerdings fehlt mir bei der gesamten Abgabe etwas mehr Tiefe.


    Abgabe 06 - Heimkehr
    Ich mag die interessante Themenumsetzung bei diesem Gedicht sehr sowie der Aufbau. Sprachlich ist es natürlich sehr simpel gehalten - das tut dem Ganzen aber eigentlich keinen Abbruch. Ein wenig verwirrt mich der Titel dann aber doch - kapiere tbh nicht so wirklich den Zusammenhang mit dem Gedicht ^^'.


    Abgabe 07 - Hoch Hinaus
    Die Themenumsetzung ist recht simpel, aber treffend und es hat ne' nette Pointe. Strotzt zwar nicht vor Komplexität, hat aber nen' guten sprachlichen Ausdruck und schöne Reime. Insgesamt zwar sehr simpel gehalten, aber überzeugend.


    Abgabe 08 - Weltenwanderer
    Finde die Themaumsetzung richtig cool und mag auch die Idee mit den Zitaten, die sehr passend gewählt wurden. Zudem ist der Titel durchaus interessant aber passend. Einziges Manko sind die Reime, die manchmal etwas schwächer sind.


    Abgabe 10 - Traum vom Fliegen
    Ich liebe die den Schreibstil der Abgabe; wunderbar angenehm zu lesen und sehr schöne Reime. Auch der Titel und die gewählte Thematik finde ich interessant, nur den Bezug zum Thema finde ich etwas zu schwach dargestellt.


    Abgabe 11 - Fremde Heimat
    Fand bei der Abgabe den Titel direkt sehr ansprechend und das gesamte Gedicht lässt sich sehr flüssig lesen. Was mich jedoch gestört hat, war der sehr plötzliche Gedankensprung dazu selber zu reisen. Vielleicht hätte da eine weitere Strophe, in der der weitere Gedankengang erläutert wird, geholfen.




    Punkteverteilung:
    1 Punkt erhalten Abgaben 02 und 05
    2 Punkte erhalten Abgaben 03, 06, 07 und 10
    4 Punkte erhält Abgabe 11
    6 Punkte erhält Abgabe 08
  • Abgabe 1 - 8 pkt
    Nautik als Thema schonmal genial im Zusammenhang mit Wanderlust imo
    Ich liebe die Beschreibungen und verwendeten Wörter


    Abgabe 2 - 6 pkt
    Auch sehr freshe rhymes, sehr gut geschrieben und flüssig zu lesen.
    Das hashtag tho


    Abgabe 5 - 3 pkt
    Berg Thematik auch sehr passend gewählt und allgemein sehr schön geschrieben. Sehr einfache aber schöne Abgabe.


    Abgabe 12 - 3 pkt
    Originelle und schöne Umsetzung des Themas. Die Idee mit den Geistern find ich wunderschön.

  • BBO R1 FF - Wanderlust


    Weil ich es kann, vote ich nicht nur bei den normalen Wettbewerben, sondern auch bei den BBO Wettbewerben.



    Vote

    A2: 6
    A4: 4
    A5: 4
    A7: 6
    A8: 1
    A10: 2


    Das wars erst mal von mir, jetzt kommen die anderen drei Bereiche dran.


    Lg *Miro*

  • "Der ehrbare Dichter muss keusch sein, seine Verse jedoch nicht."
    - Jedenfalls nicht Oscar Wilde


    Zwei Abgaben ohne Titel, dafür wird man im FF-Bereich normalerweise gerädert - und zwar von unten auf. Jedenfalls, Gedichte. Meine Achillesverse. Ha ... Ha ...



  • Kurze Votes, weil Notizen wieder ungefähr mein Leben gedauert haben. Geachtet habe ich insgesamt auf einen angenehmen Lesefluss oder (wenn dieser gebrochen wird) eine Verbindung zwischen Inhalt und Bruch in der Form. Kreativität bei der Umsetzung der Themenvorgabe, da ein simpler Spaziergang durch Berg und Tal etwas ist, dass man schon zu Genüge in der Schule hatte. Ich bin sehr tolerant gegenüber abstrakten Themeninterpretationen, da ich selber weiß, wie frustrierend das ist, wenn Voter meinen, dass das Thema wortwörtlich zu nehmen ist. Außerdem sehr wichtig, die Themenumsetzung. Es geht nicht nur um das Wandern, sondern um die WanderLUST. Das ist gar nicht mal so einfach, wie man zuerst denkt.


    Abgabe #01 Ohne Titel
    Kein Titel und ich sehe keinen Grund dafür. Generell einfach immer einen Titel hinknallen, vor allem, wenn es eine Themenvorgabe gibt. Den Leuten ist somit das Thema eh klar, also hat das Weglassen eines Titels keine tiefe Bedeutung mehr. Viele schöne Formulierungen und Metaphern; das Thema kommt auch ziemlich gut zur Geltung. Hier und da ist die Form etwas zu holprig, was vor allem dadurch hervorgehoben wird, dass es auch ziemlich gute Strophen gibt (z. B. Strophe zwei). Die Gesamtmetapher mit dem Schiff ist aber keine schlechte Idee und macht das Lyrische ich mal etwas anders.


    Abgabe #02 Ohne Titel
    Kein Titel, siehe Abgabe #01. Außerdem niemals in Ordnung bei Teamabgaben: Rechtschreibfehler (frust, blindlinks). Und Absicht kann das nicht sein, da sonst die Klein- und Großschreibung beachtet wurde. Der Bruch im Reimschema sagt mir an der Stelle nicht ganz zu, aber ich deute es mit etwas Mühe mal als kleine Pause, da dort der Schatz entdeckt wird? Ansonsten schöne Themenumsetzung; ich mag es, wie hier moderne Trends ziemlich ungezwungen eingebaut wurden. Bin zwar mit dem Inhalt nicht ganz einverstanden und würde die Kritik an social media nicht mit Geotracking in einen Topf werfen, aber die Beschreibung insgesamt ist einfach modern umgesetzte Wanderlust.


    Abgabe #03 Von der Unabwendbarkeit des Fliehens
    Das Gedicht ist so lang, dass ich tatsächlich zur letzten Strophe bei der Hälfte gesprungen bin, weil mich die Frage quälte "Wann wird der Themenbezug ersichtlich?". Es ist natürlich nicht "zu lang", aber ich habe wirklich die ganze Zeit konzentriert versucht, die Wanderlust zu erkennen. Ich sehe, dass das Lyrische Ich fliehen möchte. Aber fliehen ist nicht immer gleich wandern. Es kann natürlich ein Teilaspekt sein, wenn man etwas entfliehen will, aber der Schwerpunkt ist dann noch immer der Weg des Wanderns. Auch das Reimschema will sich mir nicht erklären. Ich habe mir es sogar extra aufgeschrieben und inhaltliche Anhaltspunkte gesucht, aber entweder ich bin zu doof oder es gibt keine, die dieses Durcheinander begründen. Ein wenig schade, denn die Wortwahl und die Geschichte an sich, finde ich ziemlich gut.


    Abgabe #04 Die Schattenwanderin
    Ich finde das Reimschema sehr interessant, vor allem, wie es eingesetzt wird. Der Bruch bei Strophe sieben erzeugt eine gewisse Geschwindigkeit und macht irgendwie ängstlich. Das passt an der Stelle inhaltlich natürlich sehr gut. Die Themenumsetzung ist sehr abstrakt, aber nicht mal so weit hergeholt. Könnte schwören, dass es auch in der klassischen Dichtung zu dem Thema ähnliche Ideen gab. Der Tod ist und bleibt wohl immer ein Top-Thema. Ich tue mich nur etwas schwer damit, die Lust beim Wandern zu entdecken. Habe zwar abstrakte Ideen im Kopf, aber kann sie nicht richtig in Worte fassen. Will das also nicht negativ werten, aber als Feedback eben da lassen, dass es etwas schwieriger ist, das zu sehen.


    Abgabe #05 Der Berg ruft
    Erstmal zu den Stilmitteln, weil hier ganz offensichtlich ordentlich mit diesen gearbeitet wurde: Schöne Strophen-Anapher, gelungene Anfangs- und Abschlussstrophe, die sich ergänzen. Ich liebe das Reimschema, weil es sich so auf und ab liest wie ein Berg, lol. Was mich hier aber stört ist, dass die Wanderlust eigentlich Nebensache ist. Der Themenbezug ist zwar da, aber im Grunde erzählt das Gedicht von der Entstehung eines tollen Bergs (der eben Wanderlust weckt).


    Abgabe #06 Heimkehr
    OMG WIE KANN MAN NUR "Sternen" -> "Fern" und das obwohl "Fernen" sich wunderbar integriert hätte ò_ó Ich liebe, liebe, liebe solche Gedichte. Persönlich habe ich ein Trauma, weil ich in BB-Wettbewerben mit unregelmäßigem Reimschema und äußerer Form schlimme Erfahrungen hatte, aber ich freue mich über jedes gelungene Gedicht, das sich traut, die Vote-Gewohnheiten herauszufordern. Schöner Aufbau, anfangs abgehackt, wie eben Gedanken. Recht unsicher. Zum Ende hin werden die Verse länger, ausformulierter. Wie das Selbstbewusstsein des lyrischen Ich. Ich sehe nur keinen Themenbezug. Man kann die Entwicklung vielleicht noch als Wandern sehen, aber wo ist hier die Wanderlust?


    Abgabe #07 Hoch Hinaus
    Wunderbar klassisch, vor allem die Wortwahl. Aber generell sehr ordentliche Form und regelmäßiges Reimschema. Thema ist natürlich vorbildlich getroffen. Muss sagen, wenn das alles gewesen wäre, hätte ich die Abgabe als etwas langweilig abgehakt. Aber die Pointe ist einfach unterhaltsam und wertet das ganze Gedicht auf. Insgesamt sehr simpel, aber doch effektiv das Thema umgesetzt.


    Abgabe #08 Weltenwanderer
    Nachdem ich alles mehrmals gelesen habe und näher betrachtet, wird das wohl zu meiner persönlichen Lieblingsabgabe. Diese "Brüche" mit den Quellenangaben finde ich eigentlich irgendwie charmant und modern, absolut nicht störend, da das Gedicht sich selber flüssig liest. Ich zumindest, bin die einfach übersprungen. Auch das "Guten Abend" stört mich kein bisschen, sondern macht die Situation greifbar. Die Buchzitate sind sehr schön eingebaut und unterstützen das Gedicht noch einmal betont bei der Themenumsetzung. Das Ende ist auch sehr schön. Für einen Büchermenschen wie mich definitiv eine schöne Interpretation des Themas.


    Abgabe #09 Zeit, aufzubrechen
    Die Abgabe macht einfach Spaß. Natürlich ist das Motiv schon alt und sehr oft durchgekaut in unzähligen Parodien, aber für Pokémonspieler immer wieder eine Szene, über die man gerne herzieht. Lob an die langen Sätze; persönlich quäle ich mich mit so vielen Silben immer, weswegen ich kurze bevorzuge. Aber für die Geschichte passt es und liest sich flüssig. Die kleinen Brüche im Metrum kann man eigentlich verzeihen, da sie sich überlesen, aber dieser vorletzte Vers ist einfach viel zu lang. Das ist am Ende nicht nur beim Lesen störend, sondern auch für den Inhalt unpassend. Schön ist nämlich, dass mit dem Wachsen der Ungeduld, die letzten beiden Strophen in der Versanzahl kürzer werden. Aber dieser Bruch macht das beim Lesen zunichte.


    Abgabe #10 Traum vom Fliegen
    Kaum zu glauben, dass ich mich bei 12 Abgaben am meisten von der, die aus der Sicht eines Blatts geschrieben ist, mitreißen lasse. Tatsächlich habe ich bei diesem Gedicht diese Sehnsucht, die Wanderlust hervorruft, gespürt. Sehr einfach geschrieben eigentlich, aber unglaublich gut getroffen. Der Reimbruch in der vorletzten Strophe passt Inhaltlich sehr gut und macht das Gedicht etwas "spannender" (manchmal ist ein regelmäßiges, durchlaufendes Reimschema eher schädlich beim Lesen, da man irgendwie das Gedicht nur noch von Reim zu Reim überfliegt). Man stoppt an der Stelle kurz und dann kommt der Abschluss. Nach dem Weltenwanderer auch mein Favorit.


    Abgabe #11 Fremde Heimat
    Simple Themenumsetzung, aber etwas moderner platziert. Die Reime haben an einigen Stellen etwas erzwungenes, wo man hätte abweichen können, um die bessere Wortwahl zu erhalten (z. B. Strophe 5). Liest sich ansonsten flüssig und die beiden Brüche in der Form kündigen auch inhaltlich Veränderungen an, weswegen sie passen. Ich mag vor allem die letzte Strophe, auch wenn der Reim nicht rein ist.


    Abgabe #12 Spiegelgeist
    Das Reimschema ist ziemlich irritierend, aber das passt auch recht gut zum Inhalt, schließlich ist auch das Lyrische Ich etwas verwirrt. Beim ersten Durchlesen musste ich an Alice im Wunderland denken, was wohl an der Verrücktheit und dem grinsenden Gesicht liegt. Mit etwas Mühe sehe ich auch, dass es hier um das "Umherwandern" geht oder um das Wandern von Gedanken. Aber eine Wanderlust kann ich selbst nach zwei Wochen nicht entdecken.


    Somit sind alle Kommentare geschrieben, aber die Punkte noch nicht verteilt. Sollte ich beim Interpretieren des Themas total daneben liegen, dann seht es als Feedback. Zieht sich vergleichbare Kritik durch mehrere Votes, dann heißt es, dass man das Thema nicht gut genug für die Voter umgesetzt hat. Und das ist eine der Herausforderungen bei der BBO. Man muss auch die Voter mit einbeziehen und das Risiko abschätzen. Sollte nur ich ein Gedicht komplett missverstehen, dann erinnert euch daran, dass jeder Voter auch mal ein Idiot sein kann. In dem Fall entschuldige ich mich dafür, dass ich beim Interpretieren ein Idiot war.


    Punkte:
    Abgabe #02 = 2 Punkte
    Abgabe #04 = 2 Punkte
    Abgabe #05 = 3 Punkte
    Abgabe #07 = 3 Punkte

    Abgabe #08 = 4 Punkte
    Abgabe #09 = 3 Punkte
    Abgabe #10 = 4 Punkte

  • Habe gehört, manche weinen sich sich wegen meines Votes in den Schlaf, wieder andere werden darum gebracht, weil sie nicht nachvollziehen können, wie die Punktverteilung zustande kommt. Deshalb habe ich mir noch einmal ganz profimäßig bei einigen Vorvotern angeschaut, wie es richtig gemacht wird. Jetzt sollte nichts schief gehen!



    Abgabe 1
    + Ich mag das Meer.
    - Möwen sind keine Aasfresser.


    Abgabe 2
    + Ich bin auch gerne mit dem Handy draußen unterwegs.
    - Das Metrum war jetzt nicht so toll.


    Abgabe 3
    + Es sollte mehr Abgaben mit Handys geben.
    - Das Abgabenthema wurde trotz langer Ausschweifungen verfehlt.


    Abgabe 4
    + Habe ein neues Wort gelernt.
    - Das Reimschema verwirrt mich.


    Abgabe 5
    + Ich mochte die erste Strophe sehr gern.
    - Ich finde, religiöse Themen gehören hier nicht hin.


    Abgabe 6
    + Riddi fresher innerer Monolog.
    - Zu viele Zeilenumbrüche.


    Abgabe 7
    + Das Thema ist gut eingehalten worden.
    - Die "Pointe" des Gedichts ist schwach.


    Abgabe 8
    + Die Bücher haben mir das Gefühl von Gemütlichkeit vermittelt.
    - Das Gedicht bedrückt mich.


    Abgabe 9
    + Eich-Memes.
    - Ich kannte die ganzen Eich-Memes schon von 9gag.


    Abgabe 10
    + Es ist ein Gedicht aus der Sicht eines Laubblatts.
    - Es ist ein Gedicht aus der Sicht eines Laubblatts.


    Agave 11
    + Das Gedicht ist handwerklich sauber gearbeitet.
    - Es endet auf einer Plattitüde.


    Abgabe 12
    + Interessante Wahl beim Reimschema.
    - Der Themenbezug ist nicht erkennbar.



    Damit sollten ja alle Fragen beseitigt sein, oder?


    Punkte:
    A1: 3
    A2: 3
    A4: 3
    A6: 4
    A8: 1
    A10: 4
    A11: 1
    A12: 4

  • Kurzer Vote, weil nicht viel Zeit und nicht viel Gehirn ;_;



    Punkte:
    A01: 3 Punkte
    A09: 8 Punkte
    A12: 5 Punkte

  • Von mir leider auch nur in Kürze. Die Erstellung der nächsten Abgaben stiehlt gerade verdammt viel Zeit.
    Was mir vorneweg aufgefallen ist war der Bezug zum Thema. Ich hatte um ehrlich zu sein nicht den Eindruck, dass allen bewusst war, dass "Wanderlust" mittlerweile als geflügeltes Wort auch in andere Sprachen eingewandert ist - Insbesondere im nordamerikanischen Raum. In Abgrenzung zu beispielsweise Fernweh steht dabei Elan, Motivation und Aufbruch im Vordergrund, keine Flucht oder ein durch äußere Umstände erzwungener Ortswechsel. Diese Atmosphäre habe ich bei den meisten Werken vermisst, wollte allerdings auch nicht zu streng danach bewerten, da ich künstlerische Freiheit und Qualität einer Abgabe mehr Relevanz zuschreibe als dem Vorbeischlittern an der Aufgabenstellung. Da halte ich es ganz mit der Devise, dass wahre Künstler das produzieren, wonach ihnen ist, anstatt sich selbst als Produkt zu vermarkten, indem sie sich nach der Nachfrage richten (Zudem ermutigt leider auch die Aufgabenstellung zu eher schmerzlichen Gefühlen) :smalleyes:


    Abgabe 1
    Angriff der Möwengeier! Nun, ich finde die Abgabe sehr interessant - Ich mag die nautische Metaphorik und finde einige Umschreibungen klingen ziemlich faszinierend. Dass keine Reime vorhanden sind, finde ich gar nicht so schlimm, eher das holprige Versmaß stört mich dann doch beim Lesen. Inhaltlich mag ich das Gedicht wirklich sehr, aber die Form wäre mir in geordneterer, klassischerer Form lieber gewesen. Leider fehlt mir auch der Titel, das hatte jedoch keinen Einfluss auf die Punktevergabe.


    Abgabe 2
    Hier finde ich sehr cool wie die Moderne eingearbeitet wurde. Bei so einigen Aussagen dachte ich mir "Wie wahr, wie wahr!". Allerdings waren einige formelle Fehler ebenso prägnant und die sollten in diesem Rahmen spätestens von den Teammitgliedern ausgemerzt worden sein. So wirkt es etwas nach Zeitdruck, wo doch eigentlich eine gute Idee hinter dem Werk steckt. Die Reime hätte man womöglich lassen sollen, da sie teilweise erzwungen wirken oder unrein sind - Einiges reimt sich auch mit viel gutem Willen eigentlich gar nicht so wirklich. Alles in allem überwiegt mein positiver Eindruck von der Grundidee und dem ausgefallenen Aufbau. Ein Titel hätte aber sicherlich nicht geschadet.


    Abgabe 3
    Hachja, hier will es mir jemand wohl schwer machen. Denn, wie angekündigt, liegt mir hier eine jener Abgaben vor, bei denen ich den Themenbezug nicht hundertprozentig getroffen finde. Das ist ziemlich schade, denn davon abgesehen muss ich zugeben, dass ich diese Abgabe einfach wunderschön finde. Es wurde wirklich darauf geachtet das Reimschema zu halten, es findet sich eine umfassende Metaphorik. Irre ich mich jedoch, oder liegt kein einheitliches Metrum vor? Hier und da stolpere ich doch etwas beim Lesen, dies bleibt jedoch im Verbund mit der Thematik einer meiner wenigen Kritikpunkte. Schöne Abgabe.


    Abgabe 4
    Ursprünglich war ich auch hier etwas misstrauisch bezüglich der thematischen Umsetzung, letztlich aber erkenne ich in der geschilderten getriebenen Charakterisierung durchaus eine Art "Wanderlust" wieder und kann die tolle Atmosphäre loben, die diese Abgabe für mich auszeichnet. Props sowohl für das Durchhalten des Reimschemas, als auch für die Abweichungen, welche sich beispielsweise durch die Minimalisierung des Reims oder aber die vollkommene Abkehr davon äußern. In meinen Augen sehr hochwertig.



    Abgabe 5
    Hier ist die Thematik fast schon auffallend traditionell umgesetzt worden und weckt in mir sehr angenehme Assoziationen aus meiner Kindheit als Skilehrertochter. Die Art des quasi doppelt umarmenden Reims kannte ich so noch gar nicht. Finde ich interessant zu lesen, ist technisch raffiniert gemacht. Auch der allgemeine Aufbau wirkt durchdacht und strukturiert. Einzig eine Atmosphäre wie beispielsweise bei der vorigen Abgabe baut sich in meiner Imagination nicht ganz so auf, das mag auch an der Kürze liegen. Im Grunde hatte ich das aber auch nicht erwartet, sodass ich wirklich zusammenfassend sagen kann, dass mir auch diese Abgabe sehr gefällt.


    Abgabe 6
    Keine Ahnung wie hoch der autobiographische Anteil ist, meine Umarmung geht deshalb an das lyrische Ich. Eine starke Form und viele sehr wahre und eindrucksvolle Metaphern. Doch leider bleibt, dass ich mir hier nun mit der Themenumsetzung wirklich schwer getan habe, da sie eher erzwungen als selbstverständlich wirkt. Trotzdem eine sehr schöne Abgabe.


    Abgabe 7
    Eine eher kürzere Abgabe, was sehr angenehm ist, wenn man doch schon ein Weilchen liest. Alles in allem keinesfalls zu unterschätzen, da hier dafür umso mehr auf die äußere Form geachtet wurde. Hier wurde das Thema wieder sehr direkt umgesetzt, von Themenverfehlung da wohl keine Spur. Ich muss gestehen, dass mir ein paar Formulierungen fast einen Ticken zu cheesy waren, aber das ist einfach Geschmackssache, technisch ist die Abgabe erstklassig, was unter anderem Reime bzw. Reimschema, Metren oder die allgemein sehr strukturierte Vorhergehensweise (Man beachte ua. Wiederkehr von Semikolon, die Verteilung der Kadenzen etc.) zeigen. Die Pointe hätte noch ein wenig unvorhersehbarer sein können.


    Abgabe 8
    Die Idee ist einsame spitze, ganz großes Lob dafür. Nach dem ersten Lesen blieb ich irgendwie skeptisch, doch mittlerweile bin ich sehr überzeugt davon. Ob die eher zufällige Entdeckung nun das Thema trifft oder nicht fällt mir jedoch schwer zu urteilen. Eine schöne Idee, hier Zitate einzubauen und etwas, was ich aus Gedichten nicht kenne. Insgesamt liest sich das Outcome recht flüssig und das Reimschema wurde ordentlich durchgehalten. Hier hat sich das zweite und auch das Kreuz- und Quer-Lesen gelohnt, schöne Abgabe.


    Abgabe 9
    Ah, ich hatte mich gefragt, ob eine Abgabe mit Pokémonbezug vorhanden sein würde und irgendwie freue ich mich doch, dies nun zu sehen. Das Thema wurde sehr gut getroffen und die Abgabe nimmt sich nicht zu ernst, wodurch eine sehr leichte Stimmung entsteht im Gegensatz zu anderen eher schwermütigen Abgaben. Auch hier liegt in der Kürze die Würze, wobei man mit etwas mehr Umfang wohl auch noch mehr Elemente aus der Vorlage hätte aufnehmen können.


    Abgabe 10
    Um ehrlich zu sein ist das die Abgabe, zu der ich keine einzige Notiz aufgeschrieben hatte und auch jetzt nicht wirklich weiß, was ich dazu sagen soll. Der Aufbau und die Form entsprechen einem klassischen Gedicht, auch die Thematik ist gut erkennbar. Trotzdem blieb mir diese Abgabe nicht so recht im Gedächtnis wie andere, ob dies nun bloß an der Kürze oder eher dem Inhalt liegt - Da bin ich mir nicht komplett sicher.


    Abgabe 11
    Ganz große Klasse; eine moderne Umsetzung, die mir aber wirklich Lust auf das Reisen macht und das Wort so perfekt trifft. Auch das Ende ist herausragend - Als ich den Schlusssatz das erste Mal gelesen habe, hatte ich einfach Gänsehaut. Wahrscheinlich mein Favorit aus der Runde, gerade auch weil ich nicht wüsste, was ich großartig bemängeln sollte.


    Abgabe 12
    Hier tat ich mir zunächst wieder etwas schwer die Leichtigkeit und Motivation herauszulesen, dafür aber wieder eine tolle Atmosphäre und eine interessante, experimentelle Form. Eine interessante Idee liegt zudem dieser Abgabe zugrunde!


    Punkte
    #1 - 2
    #2 - 1
    #3 - 2
    #4 - 4
    #5 - 3
    #7 - 3
    #8 - 3
    #9 - 1
    #11 - 4

  • Woop, dachte ich schaue mal hier bei den Gedichten vorbei und vote:


    Abgabe 1: 4 pkt
    Sehr beruhigend und gelassen geschrieben. Ich hab mich sofort in die Lage versetzen können (weil ich Meere mag lel). Nichtsdestotrotz finde ich dass dieses Gedicht dennoch ein Titel verdient, ohne Titel ist irgendwie komisch aber ansonsten joa, ganz gut c:


    Abgabe 3: 7 pkt
    Sehr atmosphärisch, traumhaft und beruhigend geschrieben und demnach lässt es sich ebenfalls sehr gut lesen. Es passt sehr gut zum oben genannten Thema. Sehr schöne Abgabe c:


    Abgabe 6: 8 pkt
    Sehr guter Aufbau des Gedichtes, hat einen roten Faden wodurch man in die Thematik mit reingezogen wird und von der Wortwahl und den Reimen auch sehr einfach gehalten. Mein Favorit, really well done c:


    Abgabe 10: 4 pkt
    Ebenfalls eine traumhafte Abgabe hier, finde es sehr schön geschrieben aber dennoch geht es nicht so konkret auf das Thema zurück. Vielleicht liegt es ja daran, dass es aus der Sicht eines Blattes geschrieben wurde? Still good job! c:

  • Schlagzeile des Tages:
    Selbsternannte Lyriklesbe Kiriki-Chan failt beim Versuch, einen itiligent klingenden Gedichtvote zu schreiben


    Schlagzeile des morgigen Tages:
    Selbsternannte Lyriklesbe kiriki-Chan wiederholt an den falschen Stellen groß geschrieben


    Und damit nun zum heutigen Vote. Ich werde nur zu den bepunkteten Abgaben etwas schreiben, denn den Rest würde ich vermutlich in der Luft zerreißen. Hier gibt es so verdammt wenig, was mir tatsächlich gefällt. Außer meinem eigenen Gedicht, und für das darf ich nicht voten.


    Abgabe 5: Der Berg ruft. Ich bin kein Fan von religiösen Inhalten. Ganz und gar nicht. Aber dieses Gedicht ist hübsch. Hat ein hübsches Metrum und ein noch hübscheres Reimschema und die erzählte Geschichte finde ich trotz dem religiösen Aspekt echt schön.


    Abgabe 7: Hoch hinaus. Die ersten vier Strophen sind wunderschön. Es wird all das Schöne am Wandern in schönen Worten beschrieben. An dieser Stelle will ich mich wirklich in dem Geschriebenen verlieren. Und dann kommt da dieser Schluss und ... diese letzte Strophe, sie stört mich einfach so unendlich. Da ist all das Schöne mit einem Mal dahin. Das ist ärgerlich. Das stört für mich die ganze Harmonie, die dieses Gedicht bis dahin ausgedrückt hat.


    Abgabe 8: Weltenwanderer. Die Idee, das Lesen als Reise und Wanderung darzustellen, gefällt mir ausgesprochen gut. Die eingebauten Zitate reihen sich wunderbar in das restliche Gedicht ein und bilden nochmal einen Bezug zu den Büchern als Thema. Liest sich zwar nicht so flüssig wie so manch anderes Gedicht hier, aber allein die Idee ist mir Punkte wert.


    Abgabe 9: Zeit, aufzubrechen. Diese Abgabe ist witzig. Diese Abgabe ist technisch astrein. Diese Abgabe ist mein Favorit.


    Abgabe 10: Traum vom Fliegen. Technisch gut und eine interessante Umsetzung der Aufgabenstellung. Ist jetzt nichts, was mir lange im Gedächtnis geblieben wäre, aber für die beiden Punkte gibt es einen Punkt.


    Abgabe 11: Fremde Heimat. Fängt dieses Gefühl des Fernwehs und der Reiselust wunderbar ein.


    Abgabe 12: Spiegelgeist. Interessante Idee. Ich mag die erzählte Geschichte wirklich und der Aufbau der Strophen ist ungewohnt, aber deswegen noch lange nicht schlecht.



    A5: 4
    A7: 3
    A8: 4
    A9: 7
    A10: 1
    A11: 2
    A12: 2


    Tatsächlich alle 23 Punkte verteilt, war einfacher als erwartet.


    /edit: Editor und ich werden heute keine Freunde mehr.

  • Lyrik ist super haben sie gesagt.
    Lyrik macht Spaß haben sie gesagt.
    Sie haben gelogen ;__;




    Sorry für den qualitativ shiten Vote, die Zeit drängt.

  • #wennmansichmitderzeitverschätzt


    Wollte eig hier auch noch ausführlicher voten aber jetzt bin ich am Handy und da ist das n bisschen krebsig. Werd also nur die Abgaben begründen an die ich Punkte verteile, muss aber auch zugeben, dass ich mit den meisten Werken ohnehin nicht so viel anfangen konnte tbh.
    Ich fasse mich kurz:


    Zu Abgabe 1:
    Leider kein Titel und das „Schema“ irritiert mich stark, um ehrlich zu sein. Wenn man sich aber mal dran gewöhnt, wirkt der Rest gut umgesetzt und es passt meiner Meinung nach auch ganz gut zum Thema. Hätte es halt gut gefunden, wenn es nicht so wie random Zeilenumbrüche wirkt, aber man kann nicht alles haben I guess. Diese Abgabe erhält von mir 5 Punkte.


    Abgabe 2:
    Die ganzen Fehler tilten mich, ist ja nicht so, als wäre es so schwer, die in einer Teamabgabe zu korrigieren. Außerdem: Auch kein Titel. Die Umsetzung ist dafür aber ziemlich nice, ich fands lustig, wie man mit dem Thema umging. Diese Abgabe erhält ebenfalls 5 Punkte.


    Ähnliches gilt für Abgabe 3:
    Die Idee ist eigentlich ganz gut, fand es aber anstrengend zu lesen, weils so verhältnismäßig lang war – und dann imo noch teilweise das Thema verfehlt. Gibt aber Gnadenpunkte. Und zwar 2 davon.


    Abgabe 4 hingegen ist da wieder ein Stück besser. Finde die Reime zwar jetzt nicht immer on point, aber das Thema gefällt mir mehr und auch sonst technisch ein ziemlich solides Werk und erhält von mir 4 Punkte.


    Abgabe 10 gefällt mir noch am ehesten von allen. Zwar ist es etwas weird, als lyrisches Ich ein Laubblatt zu nehmen, aber es wirkt imo sehr gut umgesetzt und mir gefällt es auch ziemlich vom technischen Aspekt her. Und es ist halt auch mal was anderes - hab wenig daran auszusetzen. Diese Abgabe erhält von mir 7 Punkte.


    Und damit bin ich over and out, sorry, dass mehr grad nicht drin ist… Nächstes Mal hoffentlich besser.