Glaubt ihr an Gott?

  • Auch Atheisten glauben an unlogische Sachen.
    Zum Beispiel der Urknall. Der ist nicht weniger unlogisch als die Existenz eines Gottes. Daher verstehe ich nicht, warum soviele Atheisten ihre Meinung mit Logik begründen.
    Versteht mich nicht falsch, ich respektiere die Meinung von solchen Leuten, solange sie meine respektieren, aber wie gesagt; ich verstehe nicht, warum einige von ihnen ihre Meinung für logischer befinden als meine.


    Achja, fast hätte ich meine Meinung vergessen. Ich bin Agnostiker.


    mfG Gladix

  • Die Sache mit dem Urknall ist die: Sie ist eine THEORIE. Genauso wie die Bibel
    eine Ansammlung an Geschichten ist, und eine Möglichkeit bietet, ein Leben nach
    bestimmten Regelungen und Gesetzen zu führen. Beide Ansichten können NICHT mit
    dem Begriff Logik auseinandergesetzt werden. Die Evolution hingegen ist ein Fakt, und
    man kann die Existenz und die Verwandtschaft durch moderne Technologie beweisen.
    Hier macht es SINN. Die Bibel ist ein Werk, eine Ansammlung aus schweren Zeiten. Die
    Christen wurden oftmals verfolgt, versklavt, gefoltert für ihren Glauben. Die Schriften sollen
    Hoffnung wecken, Richtlinien vorgeben, Angst nehmen (vor allem das Neue Testament, hier
    vor allem das Buch der Offenbarung.)


    Ich persönlich glaube nicht an Gott. Aber dennoch ist es nicht falsch, sich vorher mit den Schriften,
    die auch unsere Kultur geprägt haben, positiv wie negativ, und sich selbst ein Bild vorher darüber machen
    bevor man seinen Senf dazu gibt. Ich habe schon einiges erlebt - und ich muss sagen, dass es Leute gibt,
    die so vehement auf ihre Meinung pochen (auf beiden Seiten wohlgemerkt!) dass es nicht zum Aushalten ist.
    Man muss die Meinung und Ansichten des anderen akzeptieren können und auch mal zuhören.


    Zu meiner Einstellung:
    Wie gesagt, ich glaube nicht an Gott. Ich habe keinen Bezug, und die Existenz einer höheren Macht als
    Leiter und Herrscher ist nicht gerade eine sympathische Vorstellung für mich. Ich teile die Ansicht des
    Philosophen F. Nietzsche: Gott ist eine imaginäre Instanz des Menschlichen Verstandes die entsteht. Diese
    Person, dieser Gott, ist alles, was der Mensch nicht ist, perfekt, und es lohnt sich für das Individuum, ihm
    nachzuahmen - um seine Belohnung zu erhalten. Also ist Gott nichts weiter als eine imaginäre Figur die einige
    Individuen brauchen oder haben wollen, um sich an die Richtlinien zu halten und so eine Belohnung zu bekommen.



    My two cents.

  • Zum Beispiel der Urknall. Der ist nicht weniger unlogisch als die Existenz eines Gottes. Daher verstehe ich nicht, warum soviele Atheisten ihre Meinung mit Logik begründen.


    Beide Ansichten können NICHT mit
    dem Begriff Logik auseinandergesetzt werden.


    Richtig, ein durch die Gesetze der Physik erklärbares Phänomen ist genauso unlogisch, wie die Existenz eines bärtigen Mannes, der auf einer Wolke sitzt und Spare Ribs in Frauen verwandelt. [/klischee]
    Gott ist eine Entität, die man nicht erfassen kann. Etwas, dass sich, falls es existieren sollte, jenseits des menschlichen Wahrnehmungspektrums befindet. "Gott" kann man nicht beweisen, weil seine Existenz vorraussetzt, dass er über die Gesetze der Physik erhaben und damit weder mathemathisch noch logisch fassbar ist.


    Der Urknall hingegen ist eine Theorie, die auf Basis unseres Wissensstandes der Physik entwickelt wurde. Und seitdem die Existenz schwarzer Löcher nachgewiesen wurde, ist die Theorie des Urknalls nicht nur möglich, sondern auch höchst wahrscheinlich. Sie ist nicht unlogisch, da sie mathemathisch erfassbar ist. Und Mathemathik ist eine Ausdrucksform der Logik. Alles, was im Rahmen der Gesetze der Mathemathik durch Zahlen erfassbar ist, ist demzufolge logisch.

  • Das stimmt nicht.
    Die Urknalltheorie ist genauso unlogisch wie die Theorie der Existenz eines Gottes. Laut der Urknalltheorie kam die Energie aus dem Nichts - was nicht sein kann. Wir können heutzutage zwar Ereignisse feststellen, die Bruchteile von Sekunden nach dem Urknall passierten; was allerdings vor dem Urknall war, wissen wir nicht.
    Es ist etwas genauso simples wie spektakuläres mit der Zeit: Irgendwann muss sie doch angefangen haben, oder? Bzw. was war davor?


    mfG Gladix

  • Nein, du hast vollkommen Unrecht. Beschäftige dich lieber mal mit der Urknalltheorie, bevor du sie in Frage stellst. Denn allein die Aussage, dass die Theorie davon ausgeht, dass die Energie aus dem Nichts kam, ist vollkommen falsch. Die Urknalltheorie beschreibt einen Urzustand des Universums, in dem sämtliche Masse (und damit auch Energie) des Universums an einem einzigen Punkt mit unendlicher Dichte, auch Singularität genannt, fokussiert war. Als diese Energie freigesetzt wurde, wurden Materie und Antimaterie in gleichen Mengen aus der Singularität geschleudert und haben sich mit ihrer kinetischen Energie in „alle Richtungen“ ausgebreitet. Das war die Geburtstunde von Raum und Zeit, wie wir sie verstehen und der Anfang des Universums.


    Dadurch gewinnt das Universum bei gleichbleibender Masse(Energieerhaltungssatz) konstant an Größe, wodurch sich die Dichte verringert. Ergänzende Modelle zu dieser, weitgehend anerkannten und auch nachweisbaren Theorie, gehen davon aus, dass das Universum in sich Zusammenfallen wird, sobald seine Dichte geringer wird, als die kritische Dichte. Auf den „Big Bang“ folgt quasi ein sogenannter „Big Crunch“, der das Universum in seinen Urzustand einer Singularität zurückversetzt. Sollte dieses Modell der Realität entsprechen, ist auch automatisch die Frage beantwortet, was vor dem Urknall war.


    Ein anderes Modell geht wiederum davon aus, dass das Universum beim Erreichen seiner kritischen Dichte einfach aufhört weiter zu expandieren. Die Galaxien hören auf sich zu bewegen und vegetieren dahin, bis das Universum nurnoch aus schwarzen Löchern, weißen Zwergen und Neutronensternen besteht. Das wäre quasi ein „Big Freeze“, bei dem es keinerlei Wärmequellen mehr gibt und die Temperatur des Universums den absoluten Nullpunkt erreicht. Letztlich würde dieses Modell darin resultieren, dass irgendwann nurnoch schwarze Löcher existieren, die sich gegenseitig mit Hawkins-Strahlung „füttern“. Wenn dieser Punkt erreicht ist, ist das Universum frei von jeglicher baryonischer Materie. Es würde den Zustand des sogenannten „Heat Death“ erreichen.


    Unabhängig davon ist es ein rein menschliches Konzept, dass alles einen „Anfang“ haben muss, weil es sich unserem Verständnis entzieht, dass etwas „schon immer“ da gewesen sein kann. Das heißt jedoch nicht, dass es entweder unlogisch oder abwegig ist.

  • Ich bin Agnostiker, das heißt, ich bezweifle nicht die Existenz einer höheren "Macht", bin aber keinesfalls gewillt mir diese Idee als eine Lebenseinstellung oder Dogma vorzuhalten. Ehrlich gesagt sehe ich auch keinen Sinn darin, beziehungsweise ziehe keinen Nutzen daraus, mein Leben nach fremden Regeln zu leben nur um eventuell irgendwann in den Himmel zu kommen (oder Ähnliches).
    Generell glaube ich jedoch an viele Ideen und Sichtweisen der verschiedenen Religionen. Was ich allerdings stark in Frage stelle ist, dass die höhere Macht eine Persönlichkeit hat. Die Figur Gottes wurde einzig und allein von Menschen "erschaffen", ähnlich einem Comichelden. Aufgrund Dessen bezweifle ich, dass "Gott" rachsüchtig oder wohlwollend ist, vielmehr glaube ich, dass er/sie/es eine Ansammlung purer Energie ist (so verrückt das klingen mag). Auch die Allmächtigkeit stelle ich in Frage. Es ist unmöglich, dass ein einzelnes Wesen die Macht über alles Leben, Raum und Zeit besitzt.


    Ich bin weder getauft, noch hatte ich eine Konfirmation aber ich verurteile auch keine Leute, die stark gläubig sind oder versuchen ihr Leben nach dem Gedanken einer höheren Existenz zu leben. Jeder schöpft aus einer anderen Quelle Hoffnung und jeder glaubt an etwas anderes. Daran ist nichts falsches.
    Was jedoch falsch (und ein absolutes No-Go) ist, ist wenn man versucht anderen Leuten seinen Glauben aufzuzwingen oder fremde Glaubensarten in Frage stellt. Ein weiterer Fehler ist der Gedanke, einen heiligen Krieg führen zu müssen, egal ob Dschihad oder Kreuzzug.
    Was für mich jedoch die Dreistigkeit schlechthin darstellt ist der Vatikan einschließlich Papst und Israel. Man kann keinen Staat aufgrund von einer Glaubensrichtung gründen/führen wie es Vatikan und Israel tun. Und zum Papst hab ich nur folgendes zu sagen : Er ist schlimmer als Hitler und das ist mein voller Ernst.
    Nicht wegen seinen Taten, sondern vielmehr weil die Idee einen gesamten Glauben zu repräsentieren blanke Blasphemie ist und damit den Glauben selbst zerstört.

  • Ich glaube an Gott, allerdings sehe ich durchaus ein, das das nicht alle tun. Es ist die freie Entscheidung jedes Einzelnen, was er glauben möchte und ich werde nicht versuchen, jemandem meinen Galuben aufzudrängen. Es gibt aber Leute, die meiner Meinung nach ein falsches Bild von Gott aus der Bibel herauslesen (meiner Meinung nach), da sie sich zu her auf das Alte Testament fokussieren und das Neue fast gänzlich außer Acht lassen, was ich nicht gut heißen kann. Wenn ich soetwas mitbekommen, versuche ich, die Ansichten richtigzustellen, aber natürlich nur mit überzeugenden Worten, ohne Beleidigungen, Gewalt etc.
    Wieso ich an ihn glaube? Ich halte es für unvorstellbar, dass das gesamte Universum einfach so enstanden ist, weil es gerade Lust dazu hatte. Die Faktoren die da zufällig zusammen kommen mussten, um das Universum, die Erde etc. zu erschaffen, können meiner Meinung nach nicht einfach so alle zusammentreffen. Ich bin allerdings nicht der festen Überzeugung, das Gott genau so sein muss, wie es in der Bibel steht. Denn diese wurde vom Menschen geschaffen und der Mensch neigt zu Fehlern.
    Zum Thema Jesus und Ursprung der Bibeltexte: Jesus gab es wirklich, dazu wurde bereits genügend Forschung betrieben, ob er wirklich Gottes Sohn im wahrsten Sinne des Wortes war, darüber lässt sich streiten. Ich würde es prinzipiell eher als sinnbildlich deuten, genau wie vieles Anderes in der Bibel. Einige alte, erhaltene Texte sind zum Beispiel die Qumran-Schriftrollen, die einen großen Teil des Alten Testamentes auf Aramäisch enthalten und fast so alt sind, wie Jesus. Außerdem existieren die Schriften des Paulus noch im Original, was auch zweifelsfrei bewiesen wurde.
    Mit einigen Einstellungen der modernen Kirche, insbesondere der Katholischen stehe ich ebenfalls auf Kriegsfuß. Der Papst steht natürlich ganz oben auf der Liste, dicht gefolgt von der Ablehnung des Katholischen Glaubens anderer Glaubensrichtungen und die damit verbundene "Verpflichtung" aller Katholiken, ihre Freunde und insbesondere Familie, zum "konvertieren" bringen zu sollen. Dass die Kreuzzüge, der Ablasshandel etc. ebenfalls auf die katholische Kirche zurückzuführen sind und der Zölibat nicht einmal den Papst interessierte (einer ist doch ernsthaft in einem Bordell gestorben, weil er einen Herzkasper gekriegt hat!), erwähne ich gar nicht weiter. Es gibt hier eigentlich dringenden Reformationsbedarf, aber wer soll das machen?
    Ebenfalls nicht leiden kann ich die extremistischen Islamisten, wieso dürfte jedem klar sein, und die Hinduisten. Eine heilige Kuh? Also bitte, Tierliebe in allen Ehren, aber eine Kuh über den Menschen zu stellen halte ich für völlig bescheuert. Das Kastenwesen ist selbstverständlich auch Mist und gehört irgendwo auch zur Heiligen Kuh dazu...


    Naja, als Einzelner kann man nur selten etwas ändern. Es funktioniert nur zusammen und durch göttlichen Beistand ;).

  • Oh nein! Ich glaube nicht an Gott.


    Mein Grund:
    Wenn es tatsächlich einen Gott gäbe, dann hätte er, als er die Welt erschuf, einige unwichtige und nervige Sachen anders gemacht. Er hätte Sachen wie Pickel nich erfunden, oder Mücken. Wenn es ihn gäbe, hätte ich sicherlich keine Insektenphobie und könnte auch mal für eine Sekunde aufhören, immer so viel zu denken. Manchmal bekom ich richtig Kopfschmerzen, weil mein Gehirn zu viel arbeitet...


    LG NarutoFan

  • Nein,
    Ich glaube nicht an Gott. Ich finde die Theorie mit der Entwicklung logischer und besser, da die meisten Geschichten mit Gott unlogisch sind. Versteh mich nicht falsch, ich habe mal an Gott geglaubt, aber das war vor meinen Auto-Unfall. Wenn es Gott gäbe, warum würde er unschuldige Menschen anfahren lassen, und sie ihr Leben lang körperlich behindert bleiben lassen und die schlechten davon laufen lassen.
    Ich verstehe das Leute etwas brauchen, woran sie dran glauben können, aber das ist ihre Meinung.

  • Wisst ihr, früher, um das Jahr 0 herum, gab es auch schon solche Sachen wie Tag und Nacht, Naturkatastrophen und Gezeiten. Die Menschen damals waren nicht grade gescheit und konnten sich das alles nicht erklären. Also dachten sie sich etwas aus, um sich die Welt genauer vorstellen zu können und sich Dinge erklären zu können. Da gibts einen Erschaffer, der für alles verantwortlich ist und die pöhsen Menschen mit Erdbeben straft, das nächstbeste Kind wird als Sohn Gottes dargestellt und bla bla bla. Die Menschen hatten keine Ahnung, was sie täglich sehen und erfanden Geschichte um Geschichte. Viele erfundene Geschichte ohne jegliche Logik nennt man heutzutage Bibel.
    Ja, bis ins Mittelalter lebten die Menschen so. Zu dieser Zeit wurde man sogar getötet, wenn man nicht an Gott glaubte. Man wird dazu gezwungen, dumm zu sein. Allerdings gab es einige, die nicht dem kollektiven Blödsein anschließen wollten und schöne Theroien aufgestellt haben, wie Kopernikus. Doch den haben sie davongejagt. Ja, ein Gelehrter kömmt nicht gegen hundert Dumme an, dau gibts sogar eine Art Gedicht.
    Nun, heutzutage kann man sich fast alles logisch erklären, Sachen wie Tag und Nacht, Naturkatastrophen und Gezeiten. Die Leute sind schlau geworden, sie können sich Dinge erklären, ohne Märchen zu erfinden. Doch trotzdem hält sich der Glaube weiterhin in der Gesellschaft, bestimmt Feiertage etc. Allerdings treten immer mehr Menschen aus der Kirche aus. Lauter kluge Menschen, die Einsehen, dass Religion sich mit Logik nichtmal im Ansatz erklären lässt und lauter falsche Infos liefert. Menschen, die erkennen, dass ein großer, großer Anteil an Kriegen in der Weltgeschichte stattgefunden hat wegen religiösen Aspekten.


    Alles in allem lässt sich sagen: Gott gibt es nicht. Er ist eine Erfindung des Menschen.



    (Ich möchte Gläubige hiermit nicht beleidigen oder angreifen, aber mMn ist Glaube einfach sinnlos. Mir ist noch nie klar geworden, wie man im Ernst glauben kann, Gott habe in sieben Tagen die Google Earth erschaffen.)

  • also bei mir ist es ein klares nein weil ich mich mal mit der quantenphysik beschäftigen durfte und ich da festgestellt habe das sich der weltraum ständig weiter ausbreitet weswegen erst gar kein platz für einen gewissen schöpfer sein kann
    aber naja auch so finde ich das religion auf gut deutsch für den arsch ist weil kaum ein einziges wesen alle gebete hören kann und wenn doch müsste der doch verückt werden wenn der tausende von stimmen hört^^
    naja außerdem finde ich das kirchen auch ein bissl abzocke sind wegen kirchensteuer und so ich meine warum in die kirche gehen wenn man auch daheim beten kann
    aber das sind nur ein paar von vielen meiner meinungen;D

  • Ich bin zu 100% Atheist! Ich kann einfach nicht an Übernatürliche Kräfte, oder sonstiger unerklärlicher Dinge, glauben. Das bedeutet nicht, dass ich Leute die an Gott glauben für Idioten halten würde! Ich versuche auch nicht Gläubige davon zu überzeugen, dass es falsch sei an was sie glauben. Für mich persönlich kann ich einfach keinen Glauben finden. Alleine die Tatsache, dass die meisten Kriege auf religiösem Hintergrund basieren. Die ganzen Biblischen Texte im alten Testament, sollen (glaube ich!) auf der Sachebene wiedergegeben. Das z.B. die Schöpfungsgeschichte mit Adam und Eva nicht wörtlich genommen werden darf.


    Wegen dem Thema Urknall: Man hat festgestellt, dass ein geringer Anteil (prozentzal weiß ich jetzt nicht) des Fernsehrauschens immernoch ein Nachhall des Urknalls sein könnte O.O
    http://de.wikipedia.org/wiki/Urknall
    (Kosmische Hintergrundstrahlung)

  • Das ist eine sehr komplizierte und tiefgründige Frage...


    Ok, nein.



    Mir reicht es schon, wenn ich nur die ganzen Geschichten aus der Bibel höre. Allesamt ist vielleicht ein kleiner Funken wahrheit enthalten,
    aber das ganze Übernatürliche wirkt vollkommen erstunken und erlogen, nur um die Bevölkerung zu beeindrucken und für sich gewinnen zu können.
    So viele Sachen, an die sich die ja so allwissende Kirche gehalten hat, wurden mit Beweisen wiederlegt, so viele gescheite Leute wurden durch die kirchliche Sturköpfigkeit in ihrer Entfaltung eingeschränkt und weggesperrt.
    Ja, die ganze Menschheit ist verdorben, es gibt so viel Krieg und Gewalt, so viel Dummheit und Ungerechtigkeit, als würde Gott das zulassen. Der hätte uns doch schon längst vernichtet, oder von Anfang an perfekt geschaffen.


    Ich glaube an die gute alte Physik, sie erzählt keine schwammigen Geschichten, sondern ist logisch, begründbar und nachvollziehbar.
    Es ist eh nur noch eine Frage der Zeit, bis sich der Mensch alles bisher vermeindlich Unnatürliche mit ihr erklären kann.
    Es sind ja auch schon etliche Modelle erstellt worden, wie der Urknall entstanden sein könnte, wie wohl schon zur Genüge von Vorpostern erwähnt.


    Klar, diese ganzen Theorien sind komplizierter, als zu sagen, Gott hätte eines Tages nach einem kalten Bier laut aufgestossen und damit den Urknall erzeugt, aber so ist unser Universum nunmal:
    Kompliziert und verzweigt.
    Wäre doch langweilig, wenn alles so leicht zu erklären wäre.

  • Hmm,ich würde sagen nein.Aber ich kann es nicht so genau sagen.(Ja tolle Antwort was?)


    Ich glaube halt nicht so richtig an Gott,obwohl es manchmal schon so Situationen gab die mich wirklich gewundert haben.


    Beispielsweise standen mein Vater und ich mal auf einem Parkplatz.Er hat mich von der Schule abgeholt.Wir hatten nämlich vor nach Berlin zu meinem Bruder zu fahren.Wir wollten nach einer kurzen Pause gleich aufbrechen,aber der Motor sprang nicht an.Mein Vater hatte schon den alles durchgeguckt aber nichts gefunden.Während er das gemacht hat habe ich gedacht:"Bitte,nicht heute.Ich seh ihn so selten und dann können wir nicht losfahren." Und ein paar Minuten später hat der Motor nicht mehr gestreikt.Ich konnte mir das gar nicht erklären weil mein Vater soweit nichts gemacht hatte.Mir war es in dem Moment aber auch egal.(Der Grund steht ja oben)


    Das war wie gesagt schon sehr verwunderlich.Ich bin am grübeln ob es Gott gibt oder nicht.

  • o0 harte Worte da oben....
    Naja, ich glaube nicht an Gott, meiner Meinung nach sind Götter entstanden, weil man sich nicht anders zu helfen wusste, quasi dass man nicht wusste, wieso etwas so ist und hat dafür eben einen Gott verantwortlich gemacht...deshalb glaube ich auch nicht an Gott und habe auch keine Firmung gemacht, weil ich eben nicht betrüge ;0

  • Sehr interessante Frage und die Antwort lautet: Nein. Ich bin überhaupt nicht katholisch und fühle mich in diesem Glauben auch nicht sehr wohl, obwohl ich mich schon daran gewöhnt habe. Es ist für mich alles sehr unlogisch und ich glaube nicht, dass es Gott wirklich gibt. Ich denke, dass ist Einbildung, die das Leben schöner machen soll und ich lasse mich auch überraschen was so nach dem Tod auf mich zukommt, an den Himmel glaube ich aber ebenfalls nicht. 8|

    君の砕け散った夢の破片が
    僕の胸を刺して
    忘れてはいけない痛みとして刻まれてく

  • nein ich glaube nicht an gott. Ich glaube auch nicht, dass es ein anderes "Wesen" gibt, dass das alles hier geschaffen hat, und alles kontrolliert usw... Ich denke alles ist irgendwie naturwissenschaftlich zu erklären. Und es gibt auch kein Leben nach dem tod etc. Ich glaube eig. nur an das hier und jetzt, nicht an überdimensional mächtige wesen, usw.


    regards :sarcastic:

  • Nein. Ich war als Kind zwar katholisch, aber sobald ich rechtlich selber entscheiden durfte, wollte ich aus der Kirche austreten. Leider zog sich das monatelang hin, da mein Brief verloren ging oder sonst irgendwie ?( verschwand. Schlussendlich habe ich es aber dann doch noch geschafft.
    Als ich noch klein war, habe ich an Gott geglaubt, weil mir das Eltern, Verwandte und Religionslehrer so beigebracht haben. Meine ersten Zweifel daran bekam ich allerdings als wir lernten, wie Gott die Welt erschaffen haben soll. Nie war da die Rede von Dinosauriern, doch wir hatten die doch schon im Kindergarten thematisiert. Als ich ihm Zoo dann auch noch auf Schildern sah, wie sich der Mensch aus dem Affen entwickelt hatte, kam ich zum Schluss, dass Gott die Welt nicht erschaffen hatte.
    Ich glaubte dann jedoch weiter an Gott, weil ich meinte, dass man in die Hölle käme, wenn man das nicht tat. Wie genau ich auf diese Idee gekommen war, weiss ich nicht mehr. Als ich aber bemerkte, dass nicht alle an Gott glaubten, erkannte ich, dass die nicht alle in der Hölle landen konnten oder ich dort zumindest nicht alleine wäre. Von da an gab es für mich keinen Grund mehr an Gott zu glauben, ich trat jedoch noch nicht aus der Kirche aus, weil meine Mutter als Kind ziemlich religiös erzogen wurde und ich meine Eltern deshalb nicht damit belasten wollte, dass sie für mich diesen Entscheid fällen mussten.
    Wenn ich wegen Beerdigungen in die Kirche muss, kommt es mir ein wenig bedrohlich vor. Mit dem Abstand, dass ich nun nicht mehr dazu gehöre, nehme ich das alles anders wahr und ich bin froh, dass ich das nicht mehr mitmachen muss. Mit dem Rest meiner Familie gehe ich in Sachen Religionsfragen auch immer weniger zaghaft vor. Früher äusserte ich meine Kritik kaum und ich bin damit heute noch sehr zurückhaltend, obwohl es ja mein Recht ist Atheist zu sein. Aus Rücksicht habe ich ihnen auch nicht direkt zu sagen gewagt, dass ich nicht mehr an Gott glaube. Gut, gewisse Verwandte von mir glauben nur mit Vorbehalten an Gott, aber in die Kirche gehen, ist ihrer Meinung wichtig. ?(  
    Allerdings brauchte ich eine Begründung um weiterhin Ostern und Weihnachten zu feiern. Für mich ist das jetzt einfach das Fest der imaginären Figuren Osterhase und Weihnachtsmann. Es hat für mich einfach nichts mehr mit Religion zu tun, sondern es sind einfach Feste.

  • einerseits ja aber auch einerseits nein und das nein beugt sich vor.
    den würde es einen gott geben, gebe es sicherlich keine naturkatastrophen oder fukushima oder tschernobyl ihr wisst sicherlich was ich meine.
    so sachen schüchtern mich ein das ich an gott glaube, aber das ist jeden seine sache an was er/sie glaubt.


    MFG Kirin

  • einerseits ja aber auch einerseits nein und das nein beugt sich vor.
    den würde es einen gott geben, gebe es sicherlich keine naturkatastrophen oder fukushima oder tschernobyl ihr wisst sicherlich was ich meine.
    so sachen schüchtern mich ein das ich an gott glaube, aber das ist jeden seine sache an was er/sie glaubt.


    MFG Kirin


    Ich muss es ganz einfach so schreiben, dieses argument , dass kirin da gennant hat und was auch viele nutzen ist in erster linie kein argument und zudem absolutuer blödsinn. meinst du gott müsse sich vor solchen wie dir für seine taten verantworten, meint ihr, ihr würdet besser bescheid wissen warum dinge passieren, die passieren oder meint ihr , bloß weil ihr einen solch geringen horizonz habt, dass ihr besser wüsstet ,ob katastrophen verhindert werden müssten? natürlich entstehen nauturkatastophen, so ist die welt geschaffen, nur Gott weiß warum er wann welche katastophe schickt. wie kann man auch nur EINE sekunde die existenz von Gott bezweifeln oder leugnen? solche leute, die das tun kennen doch gar nichts vom leben. wer sich in irgendeinem bereich des lebens, explizit gemeint ist damit vor allem die natur, der ganze mensch als solchs, die tierwelt ,dass universum etc intensiv und genau befasst wir merken wie perfekt , sinnvoll, unglaubllich etc alles geschaffen ist. ist es nur zufall dass ausgerechnet auf der erde alle voraussetzungen für leben bestehen, ist es nur zufall dass der jupiter so toll und perfekt platziert ist, dass er durch seine anziehungskraft die erde vor objekten aus dem all schützt. ist es zufall , dass der mensch so ist wie er ist, ist es zufall dass das ganze universum in harmonie exisitiert, z.b.. dass pflanzen co2, dass lebenwesen, waldbrände, etc ausstoßen aufnehmen und sauerstoff ausstoßen . wie unglaublich toll ist es, dass pflanzen und lebewesen die kunst der osmose beherrschen, wie unglaublich ist es , dass die erde so genial plaziert ist, dass es net zu heuß und net zu kalt ist. wie genial ist es , dass der mensch solch eine intelligenz besitzt so fortgeschritten in technologie, medizin etc zu sein.
    es ist perfekt denn Gott hat alles in solch einer perfektion und harmonie erschaffen.