BisaBoard-Olympiade: Vote Fanfiction

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    Herzlich Willkommen zum Vote der Disziplin Fanfiction in Runde 4! Hier entscheidet sich, welches Team den Sieg in dieser Disziplin davontragen wird.
    Bitte beachtet beim Voten, dass ...

    • ihr eure Votes durch zumindest mehrere Zeilen angemessen begründet,
    • Sympathievotes untersagt sind,
    • ihr nicht für die Abgabe eures eigenen Teams abstimmen dürft,
    • ihr bei der Punktevergabe sowohl das Treffen der Themenvorgabe, den Inhalt und die Ausführung einbezieht und bewertet,
    • ihr das richtige Punkteschema verwendet (siehe unten),
    • ihr die im Vote-/Feedback-Tutorial genannten Punkte beachtet.

    Selbstverständlich darf jeder voten, auch wenn man nicht selber an der Olympiade teilnimmt!


    Themenvorgabe:

    Zitat

    Das Thema der Runde 4 der Olympiade für die Disziplin Fanfiction lautet ...


    So nett!


    Schreibe ein pokémonbezogenes Sonett zum Thema "So nett"! Ob das Gedicht von einer netten Geste handelst, bei der einem die Freudestränen in die Augen treten, oder anderweitig Gnade und Empathie eine Rolle spielen, ist ganz egal, solange das Gedicht sich an die formalen Regeln eines Sonetts hält.


    Punkteschema:

    Code
    1. Abgabe X: 5 Punkte
    2. Abgabe X: 4 Punkte
    3. Abgabe X: 3 Punkte
    4. Abgabe X: 2 Punkte
    5. Abgabe X: 1 Punkt


    Ihr müsst nach diesem Schema 5 unterschiedlichen Abgaben Punkte geben, und zwar aufsteigend von 1 bis 5 Punkte.



    Der Vote geht bis zum 14.09.2013 um 23:59!


    [tab=Abgaben]


















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  • Downloadpost


    Ab jetzt werdet ihr für die Fanfiction-Votes der Bisaboard-Olympiade einen Downloadpost vorfinden, der euch die Abgaben als PDF und ePub komprimiert zur Verfügung stellt. So könnt ihr die Werke der Teams auch unterwegs genießen!
    Die PDF wurde von Kleio, die ePub-Datei von Majiata erstellt. Falls ihr Fragen/Anregungen/Fehler zu melden habt, richtet sie bitte an den jeweiligen Ersteller.

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    [tab='Kommentare']
    Abgabe I
    Hier gefällt mir besonders, dass dem Autor gelungen ist, ein Pokémon einzubinden, und es doch unauffällig unter den Tisch fallen zu lassen. Denn als ich es zum ersten mal gelesen hatte, glaubte ich, es handele sich um einen Vogel, und nicht etwa um ein Flug-Pokémon, wie der Autor offensichtlich andeuten wollte. Auch gefällt mir, wie der Dichter die Beziehung zum Himmel schildert, wie sehr sich der Handelnde nach Freihheit sehnt. Schade finde ich dabei, dass die Dankbarkeit, die er seinem Wohltäter schuldet, untergeht. Aber ich denke mal, dass gerade das dieses Gedicht zu so etwas besonderem macht :)
    Abgabe II
    Hier ist kein Pokémonbezug vorhanden, oder? Es geht hier doch viel eher um eine Autopanne, nicht? Ich finde schon, dass man das ein bisschen genauer hätte hervorheben können "pokémonbezogenes Sonett" überließt sich sehr leicht...:/
    Hier gefällt mir, wie es der Dichter schaffte, die Unbeholfenheit der Dame im ersten Abschnitt zu schildern. Ich konnte mir durch diesen einen Verssatz die ganze Lage und Protagonistin vorstellen. Das ist wirklich gut gelungen. Was mich erfeut, ist die Tatsache, dass hier die Geste in den Vordergrund rückt.
    Abgabe III
    Wow, eine kreative Idee, auch wenn ich es etwas schade finde, dass man nur durch die beiden Wörter "Trainer" und "Vulpix" wirklich erkennen konnte, dass es sich um einen Pokémonbezug handelt. Was mir aber gut gefällt, ist die anfängliche Naivität des Pokémons, die dann letzten Endes in Verachtung endet. Das ist so, wie ich es mir gewünscht hatte - ab dem 3er Schema wechselt sich die Stimmung, schlägt eine andere Richtung ein. Gelungene Abgabe! :)
    Abgabe IV
    Hier wurde eine Geschichte benutzt, die man aus Pokémon Gelb kennt, oder? o:
    Ich finde es hier schade, wie sehr gepfuscht wurde, um auf die richtigen Silben zu kommen. So wirkt es leider nicht mehr künstlerisch sondern eher rumgebastelt. Schade. Auch geht mir persönlich leider etwas das Gefühl verloren, das man hier hätte gut einbauen können.
    Denoch finde ich die Idee hier süß :3
    Abgabe V
    Ich glaube, hier hat man das Sonett mit dem letzten FF Wetti verwechselt, kann das sein? Mir persönlich sind hier zu viele (Wortspiele mit) Pokémon eingebaut, deshalb ist es etwas sehr unübersichtlich in meinen Augen. Auch die letzte Strophe mag ich nicht so ganz verstehen, da sie grammatikalisch keinen wirklichen Sinn macht?
    Was mir aber gefällt, ist hier der erste 3er Satz, der ist richtig schön geworden und zeugt von dem Thema um das es ging.
    Abgabe VI
    Uff, hier finde ich auf die Schnelle keinen Pokémonbezug. Ich meine - es kann um die Liebe zweier Pokémon gehen, oder wie bei der Abgabe mit dem Vulpix um dieses blinde Vertrauen zu dem Trainer, allerdings ist der hier ein bisschen verloren gegangen, zumal die Gefühle etwas sehr dramatisch dargestellt worden sind.
    Abgabe VII
    Wow, schon bei der Hälfte?
    Wunderschön. Ich dachte zuerst es ginge um Liebe, aber viel eher, wie die letzte Strophe zeigt, geht es um die Liebe eines Vaters zu seinem Kind. Und gerade, weil es so schön geschrieben ist, beispielsweise der erste Verssatz, würde ich ganz sicher Punkte vergeben, auch für diese wirklich schöne Konstellation der beiden, die wundervoll poetisch beschrieben ist. Ganz großes Lob, bin mal gespannt, wer der Dichter ist! :)
    Abgabe VIII
    Mir ist der tiefere Sinn des ganzen nicht so ganz klar, genauso warum hier in Zeile 7 Englisch verwendet wurde. Vielleicht um den Spott zu verdeutlichen, aber ich denke stark, dass es hier nur benutzt wurde, um ein bisschen für Reim zu sorgen? Es passt nämlich irgendwie nicht ganz herein.
    Was ich aber schön finde, ist die zärtliche Geste Haspirors an seinen Trainer (?), die hier sehr gut zur Geltung kommt, weil sie fast den letzten Teil komplett einnimmt.
    Abgabe IX
    Uuh, das ist ja mal süß, Freundschaft, hehe :)
    Was ich, leider, ein bisschen zu bemängeln habe, ist die Tatsache, dass auch hier viel weniger ein Wechselereignis im Vordergrund steht. Hier hätte man viel eher einbauen können, dass der besagte gegensätzliche Freund ihn aus diesem Gedanken reißt, durch eine "so nette" Geste. Eben einen deutlicheren Wechsel zwischen den beiden Teilen von 4 und 3.
    Abgabe X
    Auch wenn hier leider vom Betonungs- und Silbenschema nichts stimmt, so ist die Geschichte, die hinter dem Gedicht steckt, sehr süß. Man kann es sich wirklich wundervoll vorstellen, und es handelt sich hier genau um eine solche Geste, wie ich sie mir gewünscht/erwartet hatte. Man hätte eventuell schildern können, wie erlöst sich das Wattzapf fühlt, dann wäre aber die liebe Geste seitens des Glumandas in den Hintergrund gerückt...Schwere Frage, hehe.
    Abgabe XI
    Komische Pokémonkupplung, hahaha :) Aber schön.
    Hmh, ich verstehe, so leid es mir tut, nicht so ganz den tiefgründigen Sinn, der hinter diesem Gedicht steckt, denn es geht durch diese schönen Schilderungen (Harfe und Co.) sehr hervor. Ich denke, ich lese es noch ein paar mal durch oder warte auf eine Auflösung seitens des Dichters?
    Ich bin jedenfalls richtig traurig geworden, als ich das Gedicht gelesen habe, hehehe. Wirklich schön! :3
    Abgabe XII
    Maaan, ich will auch so einen Hund, Höhlen nerven mich immer total, besonders diese ganzen Zubats, baaah.
    Kleiner Spaß am Rande.
    Ich finde die Idee sehr überraschend, dachte mehr an ein glühendes/leuchtendes Pokémon, dass dem verirrten Verzweifelten den Weg weißen würde, hinaus aus der Dunkelheit. Man hätte hier noch eher ausbauen können, dass er das Yorkleff in der Dunkelheit schlechter sieht etc. Allerdings bin ich auch mit dem Reimschema nicht sooo ganz auf einer Wellenlinie, aber das ist, denke ich, Geschmackssache.
    Abgabe XIII
    Hier ist es sehr gut gelungen, diese kleine, feine Geste in den Vordergrund zu stellen - das Lächeln "man will sich doch nicht hassen". Auch schön ist es, wie man hier zuerst denkt, dass die beiden Gegner voneinander gehen, aber dann doch im Frieden auseinander gehen, lächelnd wohlbemerkt. Ganz toll gemacht, wirklich, aber mir fehlt es, meiner Ansicht nach, ein bisschen am Gefühl, der Spannung in der Luft, die sich zwischen die beiden legt, dann aber ruckartig verpufft.
    Abgabe XIV
    Leider geht hier die Geste unter und das Schema, was Silben anbelangt, ist auch nicht sonderlich schön geworden. Viel eher, so hätte ich es mir gewünscht, sollte die liebe Geste vor seinem Tod passieren, denn dadurch, dass der Mann ja schon tot ist, handelt es sich meines Erachtens viel eher um eine Höflichkeit als um eine wirklich gut gemeinte Geste. Schade, in meinen Augen hätte man viel mehr damit bauen können...

    [tab='Votes']
    Abgabe 7: 5 Punkte
    Abgabe 3: 4 Punkte
    Abgabe 1: 3 Punkte
    Abgabe 9: 2 Punkte
    Abgabe 11: 1 Punkt

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    [tab= Vorwort]
    Da ich selber auch abgegeben habe, konnte ich mich schon vorher intensiv mit den Kriterien eines Sonetts auseinandersetzen. Es ist wirklich eine Kunst für sich und gar nicht so einfach, wie es auf den ersten Blick scheint. Dementsprechend möchte ich hier jeden fördern, der so gut es ging sich an die Vorgaben gehalten hat. Also gehe ich doch sehr streng bei der Bewertung vor. Auf folgendes wird dabei geachtet:


    Absolut notwendig ist natürlich das berühmte Format des Sonetts (zwei Quartett und zwei Terzette oder drei Quartett und ein Zweizeiler) und, was mir sehr wichtig war, ein für das Sonett typische Reimschema. Allerdings, weil es durchaus vorkommt, kann man von diesen auch abweichen. Abweichungen sollten aber definitiv Sinn ergeben, weil sie bei einem Sonett eine Verbundenheit zwischen den reimenden Versen ausdrücken. Ebenfalls unverzichtbar ist der Pokémonbezug und, dass man das Thema erkennt. Letzteres muss nicht offensichtlich nur eine nette Geste sein. Da es sich hier um ein Gedicht handelt, steht jedem Autor ein Interpretationsfreiraum für das Thema zur Verfügung. Dennoch sollte es sich irgendwie erkennen lassen, also eine nette Geste, etwas barmherziges, großzügiges oder empathisches vorhanden sein. Wenn etwas davon fehlt, vergebe ich an die Abgabe definitiv keine Punkte, egal wie genial sie sonst ist.


    Nicht ganz so wichtig, aber dennoch ausschlaggebend sind für mich Silbenanzahl und die inhaltliche Struktur. Das Metrum geht zwar mit der Silbenanzahl einher, aber ich bin so grottenschlecht darin dieses korrekt zu erkennen, dass ich niemanden damit bestrafen will, dass ich etwas übersehe, lol. Was die Silbenanzahl angeht, so darf ein Sonett natürlich von den berühmten 10/11 Silben abweichen, dennoch ist es eine größere Herausforderung sich an die Vorgaben des italienischen Sonett zu halten, als mit z. B. 8 Silben zu arbeiten. Abgesehen davon, dass bei 8 Silben kein 5-hebiger Jambus zustande kommt, wird mir wohl jeder Dichter bestätigen können, dass sich 8 Silben meist flüssiger lesen und einfacher gestalten lassen. Kurz gesagt, wer sich mehr an die Vorgaben des Sonetts hält, hat es schwerer und das möchte ich würdigen. Die inhaltliche Struktur, also die (Anti-)These und die Synthese sind mir auch wichtig, da sie zu einem Sonett gehören. Ich möchte erkennen können, dass diese eingearbeitet wurden.


    Die kleinste Gewichtung erfahren folgende Punkte bei mir: Die Wortwahl, die Idee und die Tiefe dieser Idee. Bei einem Gedicht sind die Wörter natürlich sehr wichtig, darunter fallen auch Metaphern und Stilmittel, weil sie einfach auch ein Gedicht ausmachen. Zudem soll ein Gedicht etwas sein, dass eine gewisse Botschaft übermittelt oder zum Nachdenken anregt. Beim letzten Gedichtwettbewerb war ich teilweise enttäuscht, dass es viele simple Beschreibungen eines Sonnenuntergangs gab und nur wenige Gedichte, die das Thema auch interpretieren ließen. Mir ist wichtig, dass man sich Gedanken macht und etwas aussagen möchte.


    Ich entschuldige mich jetzt schon, falls mir irgendwo Fehler unterlaufen und ich etwas übersehe. Man kann mich dann gerne anschreiben. Aber ich hab mir Mühe gegeben alle Gedichte gründlich zu analysieren und hoffe es passt.
    Bei Fragen einfach mich anschreiben :3


    [tab= Kommentare]


    Abgabe 01 - Der goldene Käfig
    Bei diesem Gedicht tu ich mich schwer einen Pokémonbezug zu erkennen. Allerdings kann ich diesen auch nicht ganz leugnen, weswegen ich es nicht in meine Wertung reinnehme. Ich hab halt ernsthaft nen Wellensittich vor Augen :x Das Thema selber wurde aber schön getroffen mit der Befreiung des Vogels. Die äußere Form ist korrekt und das Reimschema fast komplett vorhanden. Nur die dritte Strophe bricht es mit "Hand-geschwind" ohne ersichtlichen Grund. Da es sonst aber ohne falsche Reime oder Zwangsreime funktioniert, möchte ich das nicht allzu negativ bewerten.
    Die Silbenanzahl ist hier regelmäßig und passt. Bei der inhaltlichen Struktur bin ich mir nicht wirklich sicher, aber glaube, dass ich durchaus Unterschiede in den Strophen finde. Auf jeden Fall gibt es aber einen Umbruch zwischen Quartett und Terzette, der sehr schön gemacht wurde.
    Die Wortwahl hier ist wirklich schön und teilweise sehr malerisch, passt auch und stört nicht die Flüssigkeit des Lesens. Grad so Wörter wie "Klaue", "Verlies" und "Geleit" wirken richtig gut, weil es nicht so sehr das typische Vokabular ist. Ansonsten gefällt mir das Thema halt auch sehr gut, habe selber mal was zum berühmten goldenen Vogelkäfig was geschrieben. Bis auf ein paar Kleinigkeiten also ein sehr schönes Sonett.


    Abgabe 02 - Platz frei
    Hier gibt es offensichtlich keinen Pokémonbezug. Ansonsten passt die äußere Form, aber das Reimschema wird in der ersten Strophe durch einen falschen Reim gebrochen und in der 4. Strophe gibt es keinen. Sehr gut erkennbar sind hier definitiv die Thesen, in der ersten Strophe wird erst einmal die Situation beschrieben, in der zweiten dann die "Absagen" der Leute, die nicht helfen wollen. Die Terzette stellen dann das Thema Hilfsbereitschaft schön vor. Silbenanzahl ist dagegen unregelmäßig. Ansonsten gefällt mir die Idee recht gut, ist zwar simpel, aber doch etwas sehr alltägliches und für viele von uns sehr nachvollziehbar. Die Wortwahl ist super und mir gefällt es auch gut, wie hier in wenigen Worten so viel beschrieben wird.


    Abgabe 03
    Auch hier passt die Form und der Pokémonbezug. Das Reimschema bricht zwar am Ende (eef-ggi), allerdings finde ich, dass es hier durchaus eine gute Wirkung hat. Die letzte Zeile klingt wie eine Kapitulation vom Vulpix, weswegen ich diesen Bruch als durchaus angemessen empfinde. Womit ich aber leider ein Problem habe, ist das Thema. Für mich wird hier eine durch und durch negative Situation beschrieben und,d ass am Anfang das Wort "nett" vorkommt, erfüllt nicht unbedingt gleich das Thema. Bin da also etwas skeptisch, wobei ich es insofern entgegenkommend interpretiere, dass ich sage, hier wird antithetisch versucht zu zeigen, was nett wäre.
    Am Anfang haben wir hier regelmäßig acht Silben, die dann aber unregelmäßig werden, was ich insgesamt sehr schade finde. Auch was die Thesen angeht, so kann ich nicht direkt etwas entdecken. Ich hätte es gut gefunden, wenn die erste Strophe nur beschrieben hätte, wie sich der Trainer vorkommt, dann hätte die 2. Strophe einen sehr guten Bruch bzw. eine Antithese dazu dargestellt. Jedoch wurde hier aber schon in der ersten Strophe angefangen dem Glauben des Trainers zu widersprechen. Auch bei den Terzetten geht es weiter mit dem selben Inhalt, wobei das Ende dann doch nochmal Vulpix' Situation aufgreift.
    Von diesen formalen Sachen abgesehen, mag ich das Gedicht doch sehr. Das Thema ist immer wieder interessant und hier auch noch echt gut verpackt. ich liebe die Wortwahl, grad so Formulierungen wie "du Supertrainer Egoist". Vulpix Gedanken und Situation sind nachvollziehbar verpackt worden.


    Abgabe 04 - Geschichte eines Pokémon
    Form, Pokémonbezug und Thema passen hier. Das Thema ist zwar durchaus schon stark genutzt bei den Pokémonfans, aber dennoch immer wieder rührend. Den Bruch vom Reimschema verstehe ich hier allerdings nicht ganz, hab das Gefühl, hier wurde einfach darauf verzichtet, um keine reimenden Wörter suchen zu müssen (abbc-dbbc). Ansonsten passt es hier durchgehend. Die Silbenanzahl ist leider unregelmäßig und meistens auch zu klein. Dafür haben wir hier aber wirklich eine schöne inhaltliche Struktur. Während die erste Strophe einfach nur eine glückliche Geschichte einleitet, bricht die zweite dann diese und führt was negatives ein. Aus diesen beiden Situationen heraus, entwickeln sich dann beide Terzette und geben dadurch auch wunderbar das Thema dieser Runde wider. Auffällig ist leider, dass durch die unregelmäßigen Silbenanzahl (und dem darunter leidenden Metrum) sich die Terzette nicht flüssig lesen lassen.


    Abgabe 05 - Lichtverzerrung
    Hier ist der Pokémonbezug vorhanden, Reimschema und Form passen auch. Das Thema selber wurde sehr zweischneidig angegangen, aber meiner Meinung nach doch getroffen. Hier wurde sowohl die falsche Art von Netigkeit, als auch ehrliche aufgenommen und in den Terzetten gegeneinander abgewogen. Das merkt man auch an den Thesen, die erste Strophe spricht die wirklich freundlichen Pokémon an, die zweite die, die einen reinlegen könnten. In beiden Terzetten wird es dann nochmal verbunden. Die Silbenanzahl passt auch, wobei ich das Gefühl kriege, dass hier einige Wörter zwangsweise eingesetzt wurden, um die richtige Silbenanzahl zu erhalten. Dadurch wirkt die Wortwahl manchmal etwas holprig. Ansonsten gefällt es mir, dass hier unterschiedliche Pokémon vorkommen und keine bereits allseits bekannte Pokémongeschichte behandelt wird.


    Abgabe 06 - Liebe
    Für mich ist hier leider keinerlei Pokémonbezug ersichtlich, sondern nur das Thema "Liebe", was es auch schwer macht die eigentliche Themenvorgabe zu entdecken :x Für mich ist es eine Beschreibung davon, wie Liebe einen vereinnahmen kann und am Ende zurücklassen. Äußere Form passt, Reimschema an sich auch, nur wird es manchmal durchbrochen. Schön ist auch, dass hier die Silbenanzahl regelmäßig ist, man merkt sofort, wie einfach und flüssig sich dadurch das Gedicht lesen lässt. Auch finde ich es toll, dass man es sich nicht mit zu wenig Silben zu einfach gemacht hat. Eine wirkliche inhaltliche Strukturierung finde ich leider nicht, nur das zweite Terzette erfährt einen Bruch und erzählt so gesehen vom Ende bzw. der Unerreichbarkeit des Geliebten. Wirklich toll sind hier Wortwahl und Metaphern. Die Umschreibungen von Liebe sind echt super und mir gefällt es auch, wie das Ende eine Verbindung zum Anfang durch das Thema "feuer" schlägt.


    Abgabe 07 - Neocortex
    Auch hier passt die Form, der Pokémonbezug ist vorhanden und auch das Thema wurde getroffen (dazu später mehr). Hier spricht mich das gewählte Reimschema ziemlich an, was die beiden Terzetten angeht. Silbenanzahl ist regelmäßig und wurde nur einmal durchbrochen, was durchaus verkraftbar ist. Eine inhaltliche Strukturierung erkenne ich durchaus, wenn auch erst nach mehrmaligen Durchlesen. Ich würde sagen, die erste Strophe konzentriert sich stark auf das lyrische Du, während die zweite dann, dass lyrische Ich mit einbezieht. In den beiden Terzetten wird es dann allgemeiner und schließt beide mit ein. Das Thema finde ich unglaublich schön, vor allem, wie hier die Verbindung zwischen Mew und Mewtu aufgebaut wird. Bin auch der Meinung, dass die Themenvorgabe hier sehr kreativ umgesetzt wurde. Was mich allerdings stört, ist das Metrum. Meinen Lob an den Autor für die malerische Wortwahl, aber ich fürchte, hier wurde übertrieben. Man sieht, dass sich hier Mühe gegeben wurde mit der Wortwahl zu begeistern. Aber das leider komplett zum preis des Metrums, denn das Gedicht "klingt" einfach nicht. Man stolpert beim Lesen über seine eigene Zunge. Das Sonett ist aber leider ein "Klanggedicht" und man hätte hier dann lieber auf die malerischen Worte etwas verzichten sollen.


    Abgabe 08 - Nur ein Spiel
    Okay, Reimschema und Form passen. Aber ich fühl mich vom Pokémonbezug und der Themenumsetzung etwas getrollt, lol. Wurde zwar beides erfüllt, aber ... seien wir doch ehrlich, das ist hier so random gemacht worden, dass man das Ende beliebig ersetzen könnte, weil der Hauptteil des Gedichtes nun mal Tetris ist (was ich im Übrigen echt cool beschrieben finde, lol). Und ehrlich gesagt finde ich das etwas zu wenig. Die Silbenanzahl ist regelmäßig, bis auf erste Strophe, vierter Vers, wo wir eine Silbe aus unersichtlichen Gründen zu viel haben. Bei den Terzetten ist das zwar auch so, aber da es bei beiden auftritt, ist eine Regelmäßigkeit gegeben. Thesen sind durchaus vorhanden, am Anfang Beschreibung des Spiels, dann ein Bruch zu den Schwierigkeiten und am Ende haben wir unsere nette Geste. Insgesamt ist die Idee natürlich kreativ und lustig. Die Beschreibung vom Spiel ist wirklich toll und ich liebe die Wortwahl. Nur wie gesagt, der Pokémonbezug wirkt sehr zufällig.


    Abgabe 09 - Elementenfreundschaft
    So, Format ist richtig, Reimschema auch (mal abgesehen von dem einen falschen Reim verschieden-geblieben). Der Pokémonbezug ist für mich nicht klar ersichtlich und nur das vorkommen der Typen lässt mich einen interpretieren. Deswegen gilt hier das, was schon für Abgabe #1 galt; ich werd es nicht negativ werten, dass ich keinen richtigen Bezug erkenne. Das Thema selber wurde hier gut behandelt und eher in einer allgemeineren Form dargestellt (also keine konkrete Situation). Sehr klar erkenntlich finde ich hier die inhaltliche Struktur, allgemeine Beschreibung, Einführung der Probleme und dann in den Terzetten, dass das trotzdem funktionieren kann. Die Silbenanzahl ist zu Anfang noch regelmäßig, aber bricht in den Terzetten leider in Chaos aus, ohne dass ich einen Grund dafür sehe. Dadurch leidet auch das Metrum sehr und das Gedicht liest sich nicht mehr so schön. Aber mir gefällt die Wortwahl sehr gut, da sie doch sehr abwechslungsreich ist.


    Abgabe 10 - Die eisige Nacht
    Das ist definitiv ein Sonett, lol. Äußere Form vorhanden, Reimschema vorhanden (wobei ich es nicht mag, dass zweimal "Wald" am Ende steht), Silbenanzahl perfekt und inhaltliche Struktur ebenfalls da. Die erste Strophe führt uns wunderbar in eine traurige Situation ein, die dann durch die zweite Strophe sowohl inhaltlich, als auch durch die Wortwahl, umgedreht wird. Die letzten beiden Strophen bringen das schön ins Zusammenspiel und runden das Thema im letzten Vers auch noch geschickt ab. Mir sagt diese Geschichte und auch das Gedicht sehr zu. Zwar ist das jetzt nicht so unglaublich tiefsinnig, aber dennoch gut umschrieben. Und man muss den Autor einfach dafür loben, dass er die Kriterien eines Sonetts so wunderbar beachtet hat.



    Abgabe 11 - Am Grabe der Geliebten
    Also, die äußeren Kriterien passen soweit. Pokémonbezug ist da und das Thema erfüllt. Finde es auch sehr schön umgesetzt, weil hier etwas typisch menschliches (also Trauer) mit Pokémon verbunden wurde. Eine inhaltliche Strukturierung findet sich nur zwischen Quartett und Terzette, was etwas unypisch für ein Sonett ist. Zumindest haben wir aber Anfangs eine Beschreibung einer negativen Situation, die sich dann zum positiven wandelt und das Thema ausdrückt. Die Silbenanzahl ist regelmäßig und auch sonst liest sich das Gedicht flüssig. Etwas grober Fehler, der mir aufgefallen ist, war "die Harfes Saiten". Falls das ein Genetiv sein soll, dann muss es "der Harfe Saiten" heißen. Ansonsten sehr schöne Metaphern genutzt und auch die Pokémon teilweise kreativ eingebaut (Kramurx z. B. mit dem Todesschrei).


    Abgabe 12
    Diese Abgabe erfüllt Reimschema, Format und hat sowohl den Pokémonbezug als auch einen Themenbezug. Ähnlich wie bei der Abgabe vorher, haben wir hier leider auch nur einen Umbruch zwischen Quartett und Terzette mit einem Übergang von der Situationsbeschreibung (negativ) zur Begegnung und dem Auftreten einer "Nettigkeit" (positiv). Die Silbenanzahl ist regelmäßig, beschränkt sich aber auf acht, weswegen der für ein Sonett typische fünfhebige Jambus nicht auftritt. Die Wortwahl ist sehr einfach gehalten, aber passt zur Geschichte. Ansonsten fand ich diese auch recht niedlich und das Gedicht lässt sich gut lesen.


    Abgabe 13 - Reich' mir die Hand
    Das Reimschema der ersten Strophe finde ich etwas zu unrein, was beim Lesen für mich nicht gut klingt. Gerade der begriff "Verlierer" "bricht" es für mich. Allerdings finde ich dafür die Antithesen sehr schön, zwischen "Regen-Boden" und "Gegner-Verlierer". Dafür mag ich aber das Reimschema der Terzetten. Die äußere Form wurde eingehalten und auch Pokémon- und Themenbezug sind klar ersichtlich. Wir haben hier zwar eine unregelmäßige Silbenanzahl (wobei ich das auf die seltsame dt. Regelung zurückführe, dass "über" nur eine Silbe ist ...), aber das Gedicht klingt trotzdem nicht holprig. Ich erkenne auch eine inhaltliche Struktur im ganzen. In der erste Strophe wird die Situation an sich beschrieben, während die zweite dann viele Emotionen reinbringt, die man als Konsequenz der ersten Strophe sehen kann. Die letzten beiden Strophen lenken dann ins Positive ein und verdeutlicht nochmal den Themenbezug. Aber insgesamt ist die Sache die, durch die geringe phonetische Übereinstimmung des Reimschemas (grad in der ersten Strophe) "klingt" für mich das Gedicht nicht ganz richtig, was ich aber bei einem Sonett für sehr wichtig halte. Technisch betrachtet würde ich dem Gedicht aber definitiv einige Punkte zugestehen.


    Abgabe 14 - Der Pokemonzüchter
    Die Sonettform wurde eingehalten, Pokémonbezug ist vorhanden, auch der Themenbezug ist klar. Ein Reimschema wird zwar verfolgt, aber hier gibt es einige falsche Reime. Allerdings stören diese beim Lesen nicht. Eine inhaltliche Struktur ist nicht wirklich da, es ist eher ein durchlaufender Text. Auch die Silbenanzahl ist sehr unregelmäßig und lässt ein Metrum kaum zu. Leider gibt es hier auch paar Zwangsreime in meinen Augen; zum einen ist Herz-Schmerz ziemlich abgekaut, sicherlich hätte man sich da etwas anderes überlegen können, aber vor allem "in der Nähe eines Flussbett", damit es sich auf "nett" reimt, ist leider nicht so überzeugend und hört sich einfach nur falsch an. Auch Wortwiederholungen wie "steht und stehen" (4. Strophe) fallen beim Lesen auf. Insgesamt ist das kein richtiges Sonett für mich.


    [tab=Vote]


    Abgabe 10: 5 Punkte
    Abgabe 11: 4 Punkte
    Abgabe 04: 3 Punkte
    Abgabe 01: 2 Punkte
    Abgabe 12: 1 Punkt
    [/tabmenu]

  • Auch wenn hier schon mehr waren als letzte Runde zu dieser Zeit, so ist dies doch ein schreckliches Thema für die Voter. Jedenfalls sehe ich das so. Man muss darauf achten, dass eine der zig verschiedenen Formen eines Sonetts eingehalten wurden, das der Inhalt richtig vermittelt wird und es gut klingt. Außerdem dann auch noch auf den Inhalt selbst, dass es wirklich um eine nette Geste geht und Pokémon vorhanden sind (sonst bekäme Abgabe zwei sicher auch Punkte). Das ist echt kompliziert, weil es durch die Sonettstrukturen so viel mehr zu beachten gibt... Dennoch bin ich zu folgendem Ergebnis gekommen:



    Abgabe 5: 5 Punkte
    Abgabe 10: 4 Punkte
    Abgabe 8: 3 Punkte
    Abgabe 12: 2 Punkte
    Abgabe 4: 1 Punkt


    Lichtverzerrung
    Es war mir eigentlich schon beim ersten Lesen klar, dass dieses Sonett die Höchstpunktzahl bekommt. Es stimmt alles: Reimschema, Metrum, poetischer Inhalt und ein nachdenklicher Bezug zum Thema "So nett". Die These bezieht sich auf die guten Seelen in der Pokémonwelt, die einem helfen, die Antithese auf die bösen Seelen, die verleiten, und die Terzette geben einem als Auflösung die Vorsicht mit auf den Weg. So nett wie Somnivora oder Lampi sind nicht alle und das wird hier schön hervorgebracht. Auch der Titel passt, wenn auch nicht direkt, sondern mit etwas nachdenken. Er gefällt mir ziemlich gut, obwohl man nicht direkt auf diesen Inhalt des Sonetts schließen kann. Viel mehr kann ich gar nicht sagen, weil ich es einfach so gut finde.


    Die eisige Nacht
    Sehr gutes Reimschema (auch wenn zweimal "Wald" etwas unschön ist), aber es gibt hier ein paar Holprigkeiten beim Metrum/Versmaß. Dennoch sieht man die Mühe, hier ein richtiges Sonett zu fabrizieren. These: Wattzapf ist allein; Antithese: Glumanda kommt; Synthese: Es bringt Wärme und Glück. Das ist meine Interpretation in Bezug auf den poetischen Inhalt. Der Inhalt an sich zeigt eine sehr nette Geste von Glumanda. Mir gefällt die Umsetzung, auch wenn es manchmal eben etwas holprig zu lesen ist. Ein Tipp: „Komm doch, mein Freund, komm doch, und wärme dich doch [...]" Dreimal "doch" in einem Vers ist doch etwas viel. Insgesamt ein sehr gutes Sonett, welches sich seine vier Punkte von mir verdient.


    Nur ein Spiel
    Gutes Reimschema, nur die Reime vom zweiten/dritten Vers sind nicht so schön, weil die Betonung unterschiedlich liegt. Auf "unerbittlich" müsste sich eigentlich etwas mit "-ittlich" am Ende reimen, auch wenn mir absolut nichts einfällt. Selbst beim fünften Lesen stolpere ich noch über manche Stellen, aber das sehe ich nicht zu schlimm hier an. Wesentlich unschöner ist die Tatsache, dass auf den poetischen Inhalt eines Sonetts (und ich richte mich ganz nach Wikipedia) keine Rücksicht genommen wurde. Der Inhalt an sich ist gut. Solche Spiele können einem echt den letzten Nerv rauben und dann ein so nettes Pokémon zu haben, dass für den verzweifelten Spieler da ist... die Idee ist toll. Dennoch nicht wie "gefordert" umgesetzt. Das ist aber nur eine kleine Unschönheit. Ansonsten gute Arbeit.


    Abgabe 12
    Warum ist Abgabe 12 vor Abgabe 4? Weil sie sich besser lesen lässt. Schönes Reimschema und tolles Versmaß. Sonette sind Klanggedichte und dadurch, dass das Versmaß hier so passend umgesetzt wurde, klingt dieses Sonett einfach gut. These und Antithese würde ich hier zwischen den Quartetten und Terzetten aufteilen. Zunächst glaubt das Lyrische-Ich einsam in der Finsternis zu sein und dann kommt das Yorkleff mit dem Fluchtseil. (Da frag ich mich doch, wie genau das funktioniert x3) Ich weiß nicht, ob das Yorkleff wusste, was es tat bzw. dass das Lyrische-Ich dort unten ist, was die Frage aufwirft, ob es nicht vielleicht "zufällig" so nett war. Als Sonett sehr gut und inhaltlich nur knapp hinter Abgabe acht. Da sind zwei Punkte schon fast ein bisschen wenig.


    Geschichte eines Pokémon
    Ich hab ja was gegen ein s hiner Pokémon, aber das Genitiv-s ist mMn erlaubt. Nur so nebenbei. Reimschema: gut. Reime: fast gut. Ich meine: "Pokémon", "zusamm'", "Zwang" und "nahm" reimen sich nicht wirklich. Ein sehr holpriges Versmaß, weshalb es hier auch nur einen Punkt gibt. Es lässt sich einfach nicht gut lesen, was bei einem Sonett nunmal ziemlich wichtig ist. Eine Gleichmäßigkeit wäre nicht schlecht. Poetischer Inhalt ist ziemlich gut vorhanden; inhaltlich eine altbekannte Geschichte. Es ist etwas schade, dass es nichts Neues ist, auch wenn es durchaus zum Thema passt. Insgesamt ist hier ein sehr guter Ansatz vorhanden, der leider nicht komplett ausgeschöpft wurde und somit leider nur einen Punkt gibt.

  • Echt jetzt, ein Sonett!? Wer sich hier freut, dass man endlich mal bewerten kann, ohne dass er stundenlang Texte lesen, vorauswählen und nochmal lesen muss, der freut sich zu früh. Eigentlich muss man zuvor jeweils ersteinmal überprüfen, ob die Abgaben letztendlich überhaupt ein Sonett darstellen, wie die Wortwahl ist... Cassandra hat es ja ganz gut erklärt, worauf man dabei Wert legen sollte.
    Ist mir ehrlich gesagt wirklich zu anstrengend, ich gebe den Abgaben Punkte, die mir gefallen bzw. die eine Geschichte erzählen, die mir gefallen hat. Wenns so nicht ok ist, kann ich das leider auch nicht ändern, aber da hier noch fast garnicht gevotet wurde...


    Abgabe 01 - Der goldene Käfig
    Gleich die erste Abgabe hat mir sehr gut gefallen und mich befürchten lassen, dass die Auswahl schwer werden könnte. Das Ganze liest sich wirklich so, als würde es von einem Dichter stammen, der sowas nicht zum ersten Mal gemacht hat. Also ich fühle mich hier wunderbar in die Situation des Vogels (oder Vogelpokemon) hineinversetzt. Besonders die letzte Strophe, in der es einfach davonfliegt, ohne sich nocheinmal umzusehen finde ich sehr gelungen.


    Abgabe 08 - Nur ein Spiel
    Hey, der Protagonist in deinem Sonett spielt Tetris! Dafür musste ich es einfach in meine Auswahl nehmen. Zumal die ersten Strophen absolut wahr sind, auch wenn man vielleicht nicht stundenlang weint. Egal, er wird von seinem Haspiror getröstet und so ist zum Ende alles gut. Einfach süss.


    Abgabe 09 - Elementenfreundschaft
    Ein schönes Werk zum Thema Freundschaft. Ich könnte jetzt sagen, dass in den Zeilen viel Wahrheit steckt undso, aber das würde sich so anhören, als sei es nur leichtfertig so dahingesagt. Trotzdem ist es so und das Ganze wurde wunderbar in sich reimende Worte verpackt, dass es unbedingt Punkte verdient hat. Nebenbei kann man sogar einen Pokemonbezug finden, aber auch in Unkenntnis der Spiele behält es vollkommen seinen Sinn.


    Abgabe 10 - Die eisige Nacht
    Das hat mich zu Beginn an das Buch "Der Hobbit" erinnert. :D Zufall? Egal, ist ganz süss erzählt. Die Worte wurden gut gewählt und sind nicht unnötig kompliziert.


    Abgabe 12
    Auch wenn ich süss hier schon fast inflationär verwende, kann ich auch diese Abgabe nicht anders bezeichnen. Gefällt mir einfach, wie es auch hier in so kurzer Form geschafft wurde eine kleine Geschichte zu erzählen.


    Votes
    Bei Platz eins und zwei war ich mir sicher, der Rest war für mich weniger einfach, zumal andere Abgaben oft ähnlich gut sind nach meiner Ansicht. Und nochmal sorry, aber mehr Text kann ich beim besten Willen nicht zu den von mir bewerteten Abgaben schreiben.


    Abgabe 01: 5 Punkte
    Abgabe 09: 4 Punkte
    Abgabe 10: 3 Punkte
    Abgabe 12: 2 Punkte
    Abgabe 08: 1 Punkt

  • Zitat

    Auch wenn hier schon mehr waren als letzte Runde zu dieser Zeit, so ist dies doch ein schreckliches Thema für die Voter.


    Story of my life. Ich hab keinen Plan, wo ich anfangen kann, es sind so viele zu bewertende Aspekte, keine Abgabe ist so richtig perfekt, schrecklich :( Nichtsdestotrotz sind einige coole Abgaben dabei, seid mir aber nicht böse, wenn meine Begründungen Standardkram sind :) Außerdem bewerte ich oberflächlich, sorry, Sonette zu bewerten ist des Todes anstrengend. Isso... Ich hab jetzt eigentlich schon keine Lust mehr, aber muss ja sein, soll ja n paar mehr Votes geben als nur zwei ^^


    5 Punkte an Abgabe 8. Ich find die Idee gut, die Umsetzung ist auch angemessen und ich mag es, dass es am Ende noch einen Pokémonbezug gibt.


    4 Punkte an Abgabe 2, welche ich nett gemacht finde, jedoch nicht perfekt. Gute Idee, aber die Tatsache, dass sie abgeholt wird, wird absolut emotionslos dargestellt, was vielleicht bezweckt wurde, ich finds aber nicht so toll.


    3 Punkte an Abgabe 6, gute Idee, gute Umsetzung, mir gefällt vorallem, dass hier mehr als bei anderen Abgaben auf die Silbenanzahl geachtet wurde. In der Gesamtheit fehlt aber irgendwas, weiß auch nicht was genau, aber ich hab irgendwie das gefühl dass man da mehr hätte raushauen können.


    2 Punkte an Abgabe 9. Tolle Idee, wirkt aber irgendwie lustlos. Dafür sprechen beispielsweise die Rechtschreibfehler, die mit einmal Korrekturlesen hätten ausgemerzt werden können. Deshalb auch nur zwei Punkte.


    1 Gnadenpunkt an Abgabe 1 für eine gute Idee, die aber in der Umsetzung irgendwie scheitert. Dass es irgendwie so große Silbenfehler gibt, stört den Lesefluss erheblich, wie ich finde, oder aber ich bin einfach zu dumm das zu lesen.


    Das wars von mir, sorry nochmal für kurz undso, aber ich fand es sehr anstrengend.


    ~

  • Schon wahr, dass bei einigen Abgaben das eigentliche Sonett-Schema etwas zu kurz kommt, aber ich finde, es gibt auch noch andere wichtige Dinge bei einem Gedicht. Wie zB. die Idee dahinter, dass es evtl. sogar zum Nachdenken anregt, eine schöne (, bildhafte) Sprache und und und…


    Ich habe meine Punkte einfach mal wie folgt vergeben:


    Abgabe 01 - Der goldene Käfig: 5 Punkte.
    Das ist doch mal echt eine wunderschöne, poetische Sprache in dieser Abgabe. Klingt fast wie bei einem professionellen Dichter der Romantik oder so… Die Geschichte dahinter gefällt mir auch wahnsinnig gut mit dem Käfig und dem Freilassen. Definitiv eine „nette“ Geste des Menschen, also wurde diese Themavorgabe erfüllt.


    Abgabe 04 - Geschichte eines Pokémon: 4 Punkte.
    Auch ganz schön zu lesen, ruft ein bisschen Emotionen hervor und besonders gut gefällt mir der letzte Satz, wenn man plötzlich erfährt, dass es sich hier um die Tragosso und Knogga Geschichte dreht. Wirklich auch eine „nette“ Geschichte.


    Abgabe 09 - Elementenfreundschaft: 3 Punkte.
    Eine gute Idee, das Ganze mit den Nettigkeiten und der Freundschaft einmal allgemein zu halten. Spricht einem fast ein wenig ins Gewissen - und es liest sich alles recht flüssig. Sprache ist zwar recht schlicht, aber macht sich in diesem (allgemeinen) Fall ganz gut, wie ich finde.


    Abgabe 11 - Am Grabe der Geliebten: 2 Punkte.
    Hier finde ich auch die bildhafte Sprache wieder sehr schön. Außerdem zieht die Abgabe den Leser so richtig hinein mit den beschriebenen Gefühlen, geht einem richtig nahe. Nett ist hier vor allem das Shaymin bzw. vielleicht auch noch das Togekiss, also passt das auch ganz gut.


    Abgabe 05 - Lichtverzerrung: 1 Punkt.
    Ein Gedicht voller netter Gesten, hat mir Spaß gemacht, besonders die ersten Zeilen zu lesen. Es zeigt so wunderbar die Freundschaft zwischen Menschen und Pokemon. Einfache Sprache, aber okay.

  • Ergebnisse


    16 Punkte: Abgabe 01 - Sterling (FTM)
    12 Punkte: Abgabe 10 - Molnija (Emporium)*
    11 Punkte: Abgabe 09 - Akatsuki (Inglourious Bissbarks)
    9 Punkte: Abgabe 08 - Sral (Knights of Honedge)
    8 Punkte: Abgabe 04 - Throwaway (Achaia)
    7 Punkte: Abgabe 11 - Nikku (Team Beischlafdiebstahl )
    6 Punkte: Abgabe 05 - Cassandra (Die Unglaublichen)
    5 Punkte: Abgabe 12 - Gigagolgantes (Team Weißer Drache), Abgabe 07 - N-Friend (Alpha Horizons)
    4 Punkte: Abgabe 02 - Galahad (Crush Claw), Abgabe 03 - Happily, Onee-Chan (Pinkflauschigen Einhornkrieger)
    3 Punkte: Abgabe 06 - Nortia (Bolt Strike)
    0 Punkte: Abgabe 13 - Narime (Die Bestien), Abgabe 14 - Sarkhan (D.O.P.E.)
    / Punkte: Abgabe / - / (Genbaku), / Punkte: Abgabe / - / (Alarm, Alarm!)


    Falls Fehler aufgetreten sind, gebt bitte bescheid!


    * (da 8 Punkte aus Votes von Die Unlaublichen stammten und diese aus der Wertung genommen wurden, gewinnt Die Unglaublichen gegen Emporium)

  • Und da hat mich Akatsuki doch zerstört... ._.
    Gegen einen dritten Platz zu verlieren ist okay, mit einem 8. Platz zu verlieren allerdings unverzeihlich. Ich muss wohl weiter hart arbeiten, um irgendwann nicht nur meinen, sondern auch den Geschmack meines Publikums zu treffen. Erst dann kann ich zufrieden mit meiner Abgabe sein...


    Glückwunsch an die Gewinner und ein tröstendes "Kopf Hoch" an Molnija... =/

  • Puh, doch wenigstens noch irgendwas rausgeholt..^^
    Ich kann mit dem Unentschieden besser leben als mit jedem anderen Ergebnis, wäre nämlich unfair gewesen, wenn ich mit meiner themaverfehlten Abgabe dann doch noch gewonnen hätte und wenn ich verloren hätte, wäre ich traurig. :D  Außerdem passt es, weil ich, genau wie Onee-Chan, auch behauptet habe, dass ich keine Gedichte schreiben könnte. Okay, das hat sich jetzt für mich auch bestätigt, aber es soll sowieso nur ein Vergleich sein.


    Wie auch immer, Glückwunsch an die Sieger, besonders an Molnija.

  • So bitter es auch für Molnija ist (und sie hat ein gutes Sonett geschrieben, von mir stammen schließlich die Punkte, die zählen), so sehr gönne ich Cassandra den Sieg. Mir war eigentlich schon beim Kommentieren klar, dass nur sie so genau und so gut auf die Kriterien eines Sonetts eigehen könnte; und das noch bevor ich mir sicher war, ob sie überhaupt abgegeben hatte. Ich kann nicht verstehen, warum sie nur so wenig Punkte erhalten hat. Ginge es nach dem System des FF-Bereichs, hätte sie definitiv mehr von mir bekommen. Und nochmal: Tut mir schrecklich leid Molnija. Wenn es nicht Lichtverzerrung gewesen wäre... Ihr wart einfach beide sehr gut.


    P.S. Insgesamt wurden hier nur siebzehn Punkte mehr vergeben, als der erste Platz bei FA erhalten hat. Irgendwie erschreckend...