Ich lese ...

  • Wegen der Arbeit komme ich gerade selten dazu, so richtig schöne, dicke Romane zu lesen :( Die Wahl fällt dementsprechend eher auf Bücher, bei denen ich das Gefühl habe, dass ich schneller durch bin und längere Pausen den Lesefluss nicht stören. Durchs Radio - mal wieder - wurde ich auf Medaillons von Zofia Nalkowska aufmerksam (übersetzt von Marta Kijowska). Gerade aufgrund der Diskussion um die Leipziger Buchmesse, habe ich das Bedürfnis gehabt, ein Buch, das sich mit den Geschehnissen im zweiten Weltkrieg beschäftigt, zu lesen.


    Darum geht es hier auch: Es sind acht relativ kurze Prosatexte, die geschilderte Erfahrungen von Zeitzeugen erzählen. Das war für mich schon ein Pluspunkt, weil ich zwar den Sinn von Fiktion bei dem Thema nachvollziehen kann, aber etwas mehr Greifbares wollte, um beim Lesen im Hinterkopf zu behalten, dass das genau so erfahren wurde. Was das Ganze aber zu einem empfehlenswerten Buch macht (es gibt ja schließlich einige mehr dieser Art) ist Nalkowskas Art die Erfahrungen wider zu geben. Ich kann es etwas schwer erklären, aber es ist auf eine gewisse Art so sachlich geschildert, dass man fast schon meint, hier wird ein Schulausflug beschrieben, bis man dann eben immer wieder sehr heftig zurückgeholt wird, weil die geschilderten Dinge nun mal schrecklich sind. Teilweise ist es genauso diese "Rationalität", die alles bedrückender macht. Dadurch, dass die Erzählerin bzw. Autorin hier Distanz hat zum Erzählten, hat man als Lesender umso mehr das Bedürfnis, diese Distanz zu lösen. Es ist eine andere Ebene der Emotionalität, mit der man hier die Ereignisse liest, weil eben nicht - wie oft üblich - gezielt Emotionen geweckt werden und Nalkowska es wohl der lesenden Person überlässt, wie nah man was an sich ranlässt.


    Die Berichte hat Nalkowska im Übrigen tatsächlich aus erster Hand, weil sie nach dem Krieg Teil einer Kommission, die die deutschen Kriegsverbrechen untersuchte, war. Was ich so über sie gelesen habe, war sie anscheinend danach nicht mehr die Selbe und das Ganze hatte sie enorm mitgenommen.


    .: Cassandra :.

  • Young Justice - Eine Welt ohne Erwachsene (Sonderausgabe)

    Form: Comic

    Text: Todd Dezago

    Zeichner: u.a. Todd Nauck, Humberto Ramos

    Übersetzung: Christian Heiß

    Ersachienen: 07/1999

    Status: Heute erst begonnen


    Die Young Justice bestehend aus Superboy (Entstanden aus DNA, Robin (Tim Drake) und Impuls (Enkel von Barry Allen) nehmen von der Regierung einen dringenden Auftrag an. Sie müssen ein beim Transport entflohenes gasförmiges Monster jagen. Jedoch finden sie heraus, dass es sich nicht um ein böses Monster handelt, sondern um ein einfühlsames Wesen, das aus einem Labor flüchten konnte.


    --------------------------------


    Ich habe diese Sonderausgabe schon vor Jahren gekauft, aber heute erst wirklich angefangen sie zu lesen.

    Am Ende des Hefts gibt es sogar Profilkarten zum heraus nehmen. Werde sie aber vermutlich einfach drin lassen.

    Im finstern Föhrenwald, da wohnt ein wahrer Meister der ficht gar furchtlos kalt sogar noch feiste Geister - Stephen King

  • So liebe Leute, manch einer wird sich nach dem Lesen dieses Posts vielleicht denken:"das ist doch Spam was die da macht!!1", aber ich sage euch nein, das ist mein Ernst. Also, ich lese...

    Nichts. Und das macht mich fucking (darf man das hier eigentlich sagen?) sad, Anfang des Jahres hatte ich das Ziel in diesem Jahr 12 Bücher zu lesen, also jeden Monat nur eins, was halt eigentlich echt nicht viel ist, aber ich glaube ich bin bei zwei oder drei (ich hab echt keinen Plan mehr) stehen geblieben und ja, das macht mich wirklich traurig. Ich hab mal viel (zumindest für mich) gelesen und ich könnte auch jeden Tag in den nächsten Buchladen laufen und mindestens ein Buch kaufen, weil es so viele gibt, die sich wirklich interessant anhören, aber ich würde sie ewig nicht lesen. Ich habe mir auch ein Buchkauf-Verbot gegeben, aber vor einem Monat circa, bin ich doch mal wieder schwach geworden und natürlich dachte ich mir im Laden so; das liest du jetzt aber echt! Und hab ich natürlich nicht und es liegt noch auf dem Nachttisch und sieht mich jeden Tag vorwurfsvoll an. Und ich würde eigentlich echt gerne lesen, aber ich hab dann doch nicht genug Lust mich hinzusetzen und einfach nur zu lesen. Das erinnert mich an ein Meme, wo einer sagt, "ich will mehr lesen :)" und dann kommt einer der meint dann nur, "dann lies doch" und der andere guckt dann nur grimmig >:( - weil so einfach ist das einfach nicht, u know?

    Versteht mich hier irgendjemand? Oh, dieser Beitrag könnte ein richtig fancy Essay in einer Zeitschrift sein, lol.
    Ah, actually hab ich sogar zwei angefangene Bücher hier (okay eins hier und eins in der Arbeit für Nachtschichten, HAH) liegen, aber die hab ich auch schon Monate nicht weiter gelesen - und so wird es auch sicher noch einiiiiige Zeit lang bleiben. Also ja, das lese ich aktuell: Nichts. :hier lächelnden Emoji mit einer Träne einfügen:
    Ich werde euch natürlich berichten, sollte sich das irgendwann wieder ändern.

  • Nortia

    So ging es mir für Jahre. :/

    Da hatte ich vielleicht fünf Bücher im Jahr gelesen, die keine Manga waren, und plötzlich kam die Lust auf das Lesen von Büchen (und mancher Light Novels) zurück.

    Ich denke, der Hauptgrund war, dass mir gut 80 % der Manga nicht wirklich gefallen und dann wurde ich dran erinnert, dass, oh well, es bei Büchern nicht so viel besser aussieht. xD

    Aber nun gut, es gibt in beiden Medien noch so manches, was mir gefällt, ich bin bloß sehr viel pickier in meiner Auswahl geworden.


    Außerdem schau mal zb bei Tiktok, da gibt es einen Tag für tbrbooks, also solche, die gekauft aber noch nicht gelesen wurden, sprich ein Stapel der Schande. Da gibt es viele, denen es so geht. xD

  • Nortia

    Auch wenn der Tipp nun komisch daherkommt, empfehle ich dir während des Toilettengangs zu lesen, vor allem dann, wenn die Sitzung etwas länger dauert.

    Es erscheint zwar seltsam, doch es funktioniert und man schafft so zumindest ein bis zwei Seiten, selbst wenn man nur zum Wasserlassen auf die Toilette geht.

    Ich habe generell immer ein Buch auf dem Schränkchen unter dem Waschbecken liegen, zudem ich auch immer automatisch sofort greife.

    "Wie beim Kartenspiel kommt es auch im wirklichen Leben darauf an,
    das Beste aus dem zu machen, was einem gegeben wurde,
    anstatt sich über ein ungünstiges Blatt zu beschweren und mit dem Schicksal zu hadern."


    [Astor, Pokémon - Schwarze Edition]

    Nur noch sporadisch im BisaBoard.

  • Richard Bachman - Todesmarsch



    Die USA ist ein Militärstaat, in dem alljährlich am ersten Mai der Todesmarsch veranstaltet wird. Ein Lauf auf Leben und Tod, an dem 100 17-Jährige teilnehmen dürfen. Man darf nicht langsamer als vier Meilen pro Stunde laufen, wer drei Verwarnungen bekommt, wird erschossen. Der Gewinner bekommt alles, was er will...

    Was auf der Welt genau passiert ist, dass sie von der uns bekannten abweicht, wird nur an wenigen Stellen angedeutet, spielt letztlich auch nicht die entscheidende Rolle.

    Heute frage ich mich, warum ich dieses Buch viel zu lange nicht gelesen habe, immerhin ist es mittlerweile über vierzig Jahre alt. Hört sich die Story im ersten Moment zu verrückt an, um auch nur ansatzweise nachvollziehbar zu sein, wird man nach und nach förmlich in sie hineingezogen, und begibt sich mit auf den langen Marsch. Man erlebt ihn durch die Augen von Ray Garraty, der unterwegs Freundschaften schließt, die doch bald enden werden, leidet mit ihm, hofft... nur um sich zu fragen, ob es am Ende überhaupt einen Gewinner geben kann.

    An der Stelle nochmal danke an Luziferline für den Tipp. Ich hätte mir das Buch zwar sicherlich früher oder später sowieso vorgenommen, aber es früher zu tun, war die eindeutig richtige Entscheidung. :grin:

    Er wandte sich an Gucky: "Der Kommandant hat mich gewarnt für den Fall, dass du bei den Ankömmlingen sein würdest. Deine Kommentare würden schwer zu verstehen sein, weil du in einer Art zwanghaften Humors gefangen bist." Perry Rhodan #3133, Seite 55

    Per aspera ad astra!

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  • Ich habe bis in die letzte Woche "Das Lied der Krähen" von Leigh Bardurgo gelesen.

    Zuvor hatte ich ja bereits die Trilogie des GrishaVerse gelesen und mit der Duologie (King of Scars und Rule of Wolves) weitergemacht, die zeitlich danach spielt.

    Erst jetzt habe ich angefangen das zu lesen, was zeitlich gesehen dazwischen liegt und wo es auch eher nochmal um andere Charaktere geht, die zuvor nicht in der Trilogie vorkamen.


    Was mir hier direkt aufgefallen ist während des Lesens, dass die Namen von Orten und auch von Personen teilweise anders geschrieben wurden als in den Büchern, die ich bisher las. (finde die Namen, die ich bis zu dem Buch kannte btw irgendwie ästhetischer haha)

    Mir gefiel nun dieser erste Teil der Bande rund um Kaz Brekker, welcher als Dieb bekannt ist und "Dirtyhands" genannt wird. Und ich hatte mich im Vorhinein auch schon mit Shiralya darüber unterhalten, da sie die Bücher (neben Lied der Krähen gibts noch "Das Gold der Krähen") gelesen hat. Ich muss ihr eigentlich schon sehr zustimmen, dass diese kleine Zweierreihe auch bisher ganz gut ist und mir sogar noch mehr als die davor gefällt. Ich empfand "King of Scars" und "Rule of Wolves" auch schon als besser als die Trilogie. Aber "Das Lied der Krähen" hat es nochmal getoppt.

    In dem Buch hat man so viel von den Charakteren erfahren, was in der Vergangenheit von diesen vorgefallen ist, was sie zu dem gemacht hat, das sie sind. Und davon erfährt man schon richtig viel, wie ich finde. Das gesamte Buch schaffte es die Handlung auch gut voranzuführen und dabei nicht die Charaktere und ihre Hintergründe zu vernachlässigen. Für mich gab es in diesem Buch zum ersten Mal nicht die Frage nach dem "Warum" oder "Wieso", weil sich alles irgendwie durch die Rückblenden aufgelöst hat. Mir gefällt auch hier, dass das Buch nicht nur die Sicht von einem Protagonisten aus erzählt, sondern wieder mehrere Charaktere behandelt und auch aus deren Sicht erzählt.

    Ich habe mir nun direkt auch den Folgeband bestellt und werde diesen auch bald anfangen zu lesen, weil ich doch gespannt bin, was nun noch weiterhin passiert.

    Band 1 fand ich nun doch schon stark, auch was von den Gefühlen zwischen den Chars anbelangt, bin ein großer Inej-Fan, aber ich finde Jesper auch echt gut dargestellt und mir gefällt es, was bei ihm so umsponnen worden ist. Mich hat deswegen wahrscheinlich auch das Ende des ersten Bandes bisschen fertig gemacht, aber lest selbst. :^)

    Ach ja: BAND 2 ICH KOMME. ^-^

  • Kennt ihr das, wenn man zwei Bücher an zwei unterschiedlichen Orten liegen hat und jeweils weiterliest, wenn man gerade dort ist?


    Bei mir ist das zum einen Der Schrecksenmeister von Walter Moers, das auf meinem Nachttisch sein Dasein fristet. Das Buch habe ich meiner Schwester geschenkt, weil ich dachte, sie mag Fantasy. Anhand des Lesezeichens, das ich gefunden habe, ist sie wohl nicht sonderlich weit gekommen, aber dafür habe ich mir das Buch jetzt aus ihrem Schrank geklaut. (Sind nicht das die besten Geschenke, von denen man selbst etwas hat? :D)

    Sonderlich weit bin ich noch nicht (Seite 42 von 380). Von der Prämisse her geht es um eine halb verhungerte, sprechende Katze, die mit dem namensgebenden Schrecksenmeister einen Handel eingeht, dass er sie 30 Tage lang bekochen, verwöhnen und mästen darf und er anschließend ihr Fett nutzen darf. Denn das Fett sprechender Katzen ist besonders wertvoll für die alchimistischen Experimente des Schrecksenmeisters. Ja, Alchimie, nicht Alchemie. Da scheint eine Eigenheit des Buches bzw. der Welt Zamonien dahinter (Walter Moers hat wohl noch mehr Bücher dazu geschrieben), dass die Bezeichnungen leicht entfremdete Entlehnungen aus dem Deutschen sind. Der Schrecksenmeister ist natürlich ein Hexenmeister, in Zamonien gibt es Ledermäuse und eine Krankheit namens Nierenverzagen. Der Autor scheint Spaß daran gehabt zu haben, aber es ist zum Glück nicht allzu aufdringlich. Da der Untertitel des Werks "Ein kulinarisches Märchen" lautet, bin ich gespannt, was da auf mich zukommt. Interessant angelegt ist auf jeden Fall die Figur des Schrecksenmeisters. In der Stadt ist er bekannt für seine unheimliche Art, alle haben Angst vor ihm und er genießt diese Macht sichtlich und nutzt sie, indem er die Bewohner ausspioniert und ihnen alle möglichen Krankheiten auf den Leib hetzt, vermutlich als Teil seiner alchimistischen Experimente. Gegenüber der Katze ist er jedoch äußerst zuvorkommend und gastfreundlich und erzählt mit ehrlicher Begeisterung von seinen Leidenschaften, der Alchimie und dem Kochen. Sobald es ans Abmurksen geht, wird vermutlich noch eine andere Seite in ihm aufscheinen.


    Das andere Buch steht im Wohnzimmer, es handelt sich um Der Richter und sein Henker von Friedrich Dürrenmatt. Ein Klassiker, den ich wahrscheinlich schon zum fünften Mal lese, weil es kurz und so dicht und spannend geschrieben ist. Eine der besten Detektivgeschichten, die ich kenne, kann ich nur wärmstens empfehlen, wenn euch das mal auf dem Flohmarkt begegnen sollte. Manchen ist es vielleicht auch als Schullektüre ein Begriff, aber da wird sich meistens auf die paar wenigen philosophisch angehauchten Szenen gestürzt. Die sind zwar okay, aber Stärke des Werks ist es ja gerade, dass es Dürrenmatt gelingt, sie in eine packende Handlung zu verweben. Ich mag das Buch, selbst wenn man die Auflösung kennt, wer der Mörder ist, entdeckt man immer wieder neue Details.


    Eigentlich könnte ich auch ergänzen, was ich in letzter Zeit gelesen habe.


    Vor kurzem beendet habe ich Der Mann von der anderen Seite von Uri Orlev, einem israelischen Schriftsteller. Das Buch habe ich in meinem Schrank gefunden, weil ich es vor Jahren mal geschenkt bekommen habe, und es hat mich ziemlich überrascht. Im Mittelpunkt der Handlung steht ein polnischer Jugendlicher namens Marek, der 1943 in Warschau lebt. Es geht um das Verhältnis zu den deutschen Besatzern, zu den Juden im Ghetto (mit denen Mareks ungeliebter Stiefvater Schwarzmarkthandel betreibt, obwohl er Juden hasst) und zu den Kommunisten im Untergrund. Das alles wird entfaltet im Zuge einer spannenden Geschichte, die Marek in den Aufstand und die Räumung des Warschauer Ghettos durch die Nazis verwickelt. Dabei nimmt sich die Erzählung auch Zeit für die Charaktere, zum Beispiel Mareks Großvater, der halb dement ist, von seiner Familie gepflegt wird und sich sein künstliches Gebiss manchmal nur dann herausnehmen lässt, wenn ihn etwas aus der Fassung gebracht hat, wozu die Großmutter unanständige Tricks verwendet. Es wird auch niemals belehrend, wie man vielleicht anhand der Thematik denken könnte, sondern vermittelt seine Botschaft ganz natürlich. Empfehlenswert und auch nicht zu lang.


    Davor bin ich endlich mal dazu gekommen, mir Die Säulen der Erde von Ken Follett zu Gemüte zu führen, ein historischer Roman im mittelalterlichen England. Eigentlich sind historische Romane, dazu noch im Mittelalter, absolut mein Element, aber irgendwie hatte ich mich nie an das Buch herangetraut. Fast hätte es mich auch im ersten Kapitel verloren, in der eine der Hauptpersonen einen Schicksalsschlag nach dem anderen erleidet, nur dass sich (natürlich) am absoluten Tiefpunkt das Blatt wenden kann und wir den Aufstieg miterleben. Aufstieg und Niedergang scheinen ein Faible des Buches zu sein, irgendwie muss man ja Dramatik schaffen. Kapitel 2 hat mich dann aber wieder versöhnt, die Mönche und ihre Taktierereien (ein neuer Prior wird gewählt) waren viel spannender. Alles dreht sich um die kleine Stadt Kingsbridge, die durch den Bau einer neuen Kathedrale aufleben soll, und das Schicksal ihrer Bewohnerinnen und Bewohner. Leider gibt es auch Bösewichte, die den Bau der Kathedrale verhindern möchten, und diese sind in dieser Geschichte auch wirklich nur böse und lassen ein wenig Grautöne vermissen. Im Verlauf geht es dann auch viel um architektonische Feinheiten des Kathedralenbaus. Wer sich dafür interessiert, wird hier gut bedient, aber die Geschichte ist auch verständlich, wenn man diese Stellen mehr oder weniger überfliegt. (Was ich getan habe, mein Vater war entsetzt darüber ^^') Es wird nicht mein Lieblingsbuch werden, dafür hat es mir zu viele Macken, aber dennoch hat es es geschafft, mich knapp 1000 Seiten zu unterhalten.


    Oh, und davor hatte ich Die Reise auf der Morgenröte von C.S. Lewis, aus der Die Chroniken von Narnia-Reihe in der Hand. Noch ein Fantasy-Werk, das eine Schiffsreise mit vielen kleinen Abenteuern auf den unterschiedlichen Inseln und dazwischen beschreibt, die grob durch eine übergeordnete Handlung (König Kaspian sucht nach sieben Lords, die einst ausfuhren und nie zurückkehrten) zusammengehalten werden. Man merkt dem Buch sein Alter (1952) durchaus an, weil es viel um Heldentum, Ritterlichkeit und Ehre geht und die Frauen zwar nicht unbeholfen sind, aber trotzdem beschützt werden müssen. Der Immersion einer fremden Welt tut das allerdings keinen Abbruch, wahrscheinlich war das auch damals schon so gedacht. Lewis' Märchenonkelerzählstil ist ohnehin etwas Besonderes. Hat Freude gemacht, das Buch mal wieder zu lesen.

    Und plötzlich schien ein neuer Kontinent

    am Horizont, wir sind noch lange nicht am End’!
    _________________________________________________- Flocon

    Vielen Dank an Evoluna für diesen wunderbaren Avatar ^-^


  • Ich hoffe, dass ich nicht zuviel erzählt habe (deshalb der Spoiler) bzw. verrät der Buchrücken halt ähnlich viel. Wobei ich mir fast gewünscht hätte, nichtmal das gelesen zu haben, denn so hätte ich mich noch länger gefragt, in welche Richtung sich das Buch eigentlich entwickeln würde, denn so klar ist das zu Beginn nicht.

    Insgesamt ein sehr ungewöhnlicher King-Roman, der zu 99.9% ohne die gewohnten Horror- oder Mysteryelemente auskommt. Das eine Zehntel Prozent schenke ich der Erwähnung des Overlookhotels und seiner Heckentiere, die dürften manchem aus Shining nur zu gut in Erinnerung sein. Während seiner Vorbereitungen und auch später schreibt Billy an einem Buch über sein Leben, in dem er vorallem seine Erlebnisse aus dem Irakkrieg verarbeitet, auch davon bekommen wir Auszüge zu lesen.

    Von daher würde ich es wohl niemandem empfehlen, der mal wieder einen "richtigen King" lesen möchte, da holt euch lieber Das Institut oder kramt in den frühen Büchern. Ansonsten hats mir persönlich richtig gut gefallen, hätte gerne noch etwas länger sein können (aber über 700 Seiten sind schon ok) und die Geschichte rund im den Krieg hatte es auch echt in sich, fand ich gut in den eigentlichen Roman integriert. Dazu noch ein gelungenes Ende. Und wenn jemand sagt, dass er das Ende vorhergesehen hat, kann man endlich mal fragen, welches Ende denn genau?


    hi Luziferline :smalleyes:

    Er wandte sich an Gucky: "Der Kommandant hat mich gewarnt für den Fall, dass du bei den Ankömmlingen sein würdest. Deine Kommentare würden schwer zu verstehen sein, weil du in einer Art zwanghaften Humors gefangen bist." Perry Rhodan #3133, Seite 55

    Per aspera ad astra!

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  • Anfang des Jahres hatte ich das Ziel in diesem Jahr 12 Bücher zu lesen, also jeden Monat nur eins, was halt eigentlich echt nicht viel ist, aber ich glaube ich bin bei zwei oder drei (ich hab echt keinen Plan mehr) stehen geblieben

    Lang, wobei eigentlich gar nicht so lang, ist's her, dass ich hier davon berichtet hatte, dass ich nichts lesen würde. Ich habe für dieses Jahr einfach das gleiche Ziel wie letztes Jahr, also 12 Bücher zu lesen, und was soll ich sagen... ich bin gut dabei, habe gestern Nacht noch mein 10. Buch dieses Jahr(!) begonnen und das hört sich für mich schon irgendwie nach ziemlich viel an. :D
    Ich kann euch nicht genau sagen, was ausschlaggebend dafür war, dass es dieses Jahr so viel besser läuft als letztes, but here we are. 12 sind dieses Jahr also locker drin, theoretisch könnte ich es sogar schaffen mein Ziel zu verdoppeln. Ich bin wirklich gespannt, wie es Ende diesen Jahres dann aussieht.


    Aktuell lese ich
    Insel von Ragnar Jónasson

    das ist der zweite Teil einer Trilogie. Bisher scheint es eigentlich so, als hätte die eigentliche Story noch gar nicht wirklich begonnen, obwohl ich schon 1/3 drin bin, deswegen würde ich mich hier lieber etwas mehr zu dem Vorgänger äußern, also; Dunkel
    Im Grunde geht es um eine alte (ja, wirklich alt, 64 oder so, lol) Kommissarin, die in Rente gehen soll, was ihr ziemlich schwer fällt, weswegen sie sich als letztes noch fix einem Cold Case widmet, was gar kein richtiger Cold Case ist, weil alle ihn für abgeschlossen halten, und ja, sie rollt ihn also noch mal neu auf und wer mehr wissen will diesbezüglich, muss das Buch halt lesen. Was ich jedenfalls zu dem Buch sagen möchte; hier beginnen Spoiler, ob8!

    Es ist eigentlich gar nicht so spannend, es aber es liest sich richtig gut weg. Jedenfalls werden in dem Buch bereits zwei Fälle der Ermittlerin genannt, wo ich noch dachte, oh, wäre schon interessant mehr darüber zu erfahren und da macht der Autor es jetzt einfach so, er lässt das zweite Buch (Insel, welches ich eben gerade lese) um eben einen der Fälle handeln und I don't know, ich finds genial. Vor allem, weil der erste Teil mit dem Tod der Ermittlerin endet und ja, ich finde das irgendwie sehr erfrischend, dass man sowas mal etwas anders aufzieht. Irgendwie kann ich mich gar nicht richtig äußern. Ich mags jedenfalls, auch wenn es jetzt kein Meisterwerk ist und ich bin einfach gespannt auf den zweiten Teil, deswegen rede ich jetzt gar nicht mehr weiter, sondern lese lieber weiter. ~

  • Zählen wir das, was wie online lesen, dazu? Dann lese ich viel, viel mehr als 12 Bücher im Jahr. xD


    Also dieses Jahr bereits gelesen (PS, ich hasse das 5-Sterne-System von Goodreads >.>)

    - The Priory of the Orange Tree 5/5 ❤

    - Der Aufstieg von Kyoshi & Der Schatten von Kyoshi, 4.5-5/5 ❤

    (Alle drei auf deutsch und englisch)

    - Das Institut 2.5/5, ich meine ist okay, aber ich hab keine Lust mehr auf King, die werden irgendwie alle zu gleich und er hat Tropes, die ich oft nicht mag

    - The Arcadia Project, da bin ich nun bald mit Band 2 fertig. 3.5-4/5

    - Eben Die Götter müssen sterben von einer österreichischen Autorin, auf die ich durch Twitter und stuff gestoßen bin; 3.5/5 bisher für mich. Da werd ich dann später noch was dazu sagen. ^^



    Ich wollte sonst auch mehrere Science-Bücher und so lesen, aber tbh ich bezieh mein Wissen lieber über visuelle Medien, weil ich einfach ein sehr visuell geprägter Mensch bin und mir sowas besser merke und mich besser konzentrieren kann, wenn ich lese und höre.

    Was ich aber dennoch manchmal gerne in dem Bereich lese, ist alles, was sich um Behavioral & Neurobiologie dreht und Social Studies etc.

    Aber naja, ist oft so, dass ich es lieber sehe und höre

  • So nachdem ich nun im GrishaVerse gewandelt war und das fertig hatte, musste ich direkt an ein Buch, welches schon länger bei mir rumlag, ran.


    Zu Weihnachten habe ich Band 1 einer Reihe geschenkt bekommen, welche "Das Rad der Zeit" heißt. Autor des ganzen war Robert Jordan, der jedoch schon seit einigen Jahren verstorben ist.

    Wer meine Vorlieben an Genre kennt, weiß, dass es Fantasy ist. Ich würde es etwas mit Eragon vergleichen, da auch in dieser Welt Magie vorhanden ist und die Menschen in einer Zeit der Burgen und Könige ebenfalls leben.

    Die Reihe hat nach meinem jetzigen Stand 15 Bände, mein Bruder fand es gut, weil ich Bücher verschlinge, wenn mir was gefällt.


    Band 1 hatte ich bereits gelesen und....viel zu lang dafür gebraucht, haha. Aber die Bücher sind schon sehr umfangreich, wie ich finde und wirklich von der Länge eines Bandes mit Eragon vergleichbar.

    Ich muss aber sagen, dass ich nach dem echt langen Prolog von Band 1 keine Ahnung hatte, wie ich zu der Reihe stehen soll, weil der Prolog null zu dem Text auf der Buchrückseite passte. Was mir dann aver später im Band 1 wenigstens von der zeitlichen Einordnung klarer wurde. Und jetzt augh vllt von der Szenerie lol.

    Am Ende hat mich das Buch dann doch irgendwann gepackt und ich hsbe es gern gelesen und habe Lust auf mehr bekommen. Deswegen bin ich schon an Band 2 und habe Band 3 bereits daheim rumliegen.


    In dem Buch kommt Magie vor als die "Eine Macht", zumindest interpretiere ich das so. Diese kann von wenigen Frauen gelenkt werden, die Aes Sedai.

    Der Protagonist heißt Rand al'Thor und lebt eigentlich ein normales Leben mit seinem Vater, bevor sich alles verändert und er in die Welt zieht.


    Nach Band 1 hatte ich auch noch so endlos viele Fragen, die sich auch weiterhin in meinem Kopf befinden, was daran liegt, dass die Geschichte halt mehrere Bände hat und alles schleppend is.

    Aber muss schon sagen, dass ich es interessant finde, auch wenn igh so manches Mal die Story holprig finde oder dann die Einwürfe nicht nachhollziehen kann.

  • Als jemand der früher viel gelesen hat, und dies auch richtig aufgesogen hat, denke ich kann ich Hörbücher hier auch reinpacken, oder? Denn Lesen tue ich schon lange nicht mehr, aber Vorlesen lasse ich mir ständig.

    Als Liebhaber guter Fantasykost, wollte ich dieses Werk einmal teilen:

    ( Raichu-chan und Azaril )



    Brandon Sanderson - Die Nebelgeborenen Chroniken



    Die Buchologie sieht derzeit so aus:

    1. Kinder des Nebels

    2. Krieger des Feuers

    3. Herrscher des Lichts

    4. Jäger der Macht

    (alle auf Deutsch als Buch und Hörbuch)

    5. Schatten über Elantel

    6. Bänder der Trauer

    (auf Deutsch nur als Buch)

    7. Secret History

    8. Lost Metall

    (auf Englisch, 8 kommt glaube dieses Jahr erst)


    Als Bücher gibt es mittlerweile in Deutschland 6 von 8 Bänden, wovon 4 aktuell als Hörbücher vertont wurden von Detlef Bierstedt, der deutschen Stimme von George Clooney.

    Oben seht ihr die 4 Hörbücher, wovon 1-3 einen Story Arc begleiten, während es in Band 4 dann mit neuen Inhalten startet die ca.300 Jahre später spielen.

    Ich fange mal mit dem eigenen Fazit an: Nach Eragon habe ich schon lange kein Fantasy-Werk so gefeiert wie ich es mit Mistborn tue. Ich weiß nicht wie ich es sagen soll ohne zu Spoilern, doch ich versuche es. Brandon Sanderson gestaltet hier eine Welt, ein genanntes Letztes Reich, welches von Sklaverei und Tyrannei beherrscht wird und so schön seit Tausend Jahren besteht. Und nun geht es in Band 1 mit der Stürzung dieses Reiches los und somit mit dem Kampf gegen den obersten Herrscher.

    Und dieser Band bietet einem alles was das Fantasy Herz begehrt. Tolle Charaktere, von denen zu keinem Zeitpunkt einer des Überlebens sicher ist, ein durchdachtes Magiesystem mit vielen nachvollziehbaren Variablen und natürlich einer Storyline die an Spannung nicht zu überbieten ist und getragen wird vom Hauptcharakter des ersten Bandes: Kelsier. Ein starker, männlicher MC, der alles soweit durchdenkt, wie man es nicht gedacht hätte und man am Ende nur mit einem WoW überrascht wird. Nun sagen alle: Äh wieder ein weißer, männlicher Hetero, wie blöd. Ja kann man so sehen, wäre aber Quatsch es so zu sehen, weil Kelsier ist einfach der Held von Band 1. Doch um dies auch zu erwähnen, in Band 1 tritt ein junges Mädchen der Gruppe mehr oder weniger freiwillig bei und sie wird die Hauptakteurin der Bände 2 und 3. Und Vin ist einfach toll, so stellt man sich einen tollen Charakter vor, Brandon Sanderson schafft es einfach das man zu allen Charakteren eine emotionale Bindung aufbaut und dabei nicht mit irgendwelchen Vorurteilen konfrontiert wird. Vin zB als MC ist auch einfach total glaubwürdig ohne dass man ihr iwas vorwerfen könnte, sie ist eben ein auf der Straße aufgewachsen Mädchen mit teils mieser Hintergrundgeschichte die in diesen 3 Bänden einfach alles lernen muss. Dinge wie Vertrauen, Verlass, Freundschaft und und und..... Und es macht einfach Spaß zu erleben wie die Anfangs 15 Jährige Vin zum Ende zu einer tollen jungen Frau gewurden ist.

    Also ehrlich, jeder der wie ich auf Fantasy steht sollte dieser Werke lesen, auch wenn ich noch nicht durch bin, bin jetzt ungefähr bis 2/3 von Band 3 gekommen, ist es ein richtig tolles Fantasy Werk in dem man sowas von die Zeit vergessen kann.

    Als Beispiel der Zeit, als Azaril es mir empfohlen hat, dachte ich mit 32h habe ich auf Arbeit in der Mittagspause und bei der Autofahrt bis zum nächsten Audible Guthaben viel zu tun. Hatte so mit 20 Tagen gerechnet. Ja scheiße war es, nach 5 Tagen war ich mit Band 1 durch und habe mir dann noch 2-4 gekauft. Und nun, keine 10 Tage später habe ich fast Band 3 beendet 🤣🤣.

    Hoffe Band 5 wird bald von Audible vertont. Ansonsten werde ich mir wohl Sandersons Sturmlicht-Chroniken geben :D


    (Sry, klingt alles komisch. Aber wenn ich ins kleinste Detail gehen würde, würde ich nur Spoilern und wäre auch bis Mitternacht beschäftigt. Hoffe ich konnte auch so dem ein oder anderen nen Anstoß für diese Werke geben)

  • Hi, ich hoffe, es ist okay, hier auch über Hörbücher zu reden ^^"

    Denn tbh komme ich inzwischen kaum noch dazu, wirklich etwas zu lesen (außer Manga und die Lightnovel von Rising of the Shield-Hero, aber das zähle ich mal nicht). Weil entweder bin ich arbeiten, oder zu hause.

    In der Arbeit hab ich nur die Pausen und daheim zocke ich lieber, schaue Anime und andere Serien oder schreibe Beiträge fürs Forum hier xD
    Doch da ich während meiner Arbeit Musik hören kann, jedoch für mich festgestellt habe, dass ich Musik, auch wenn es meine Lieblings-Musik schnell "überhöre", bin ich dazu übergegangen, Hörbücher zu hören.

    Die lenken mich auch vergleichsweise weniger von der Arbeit ab, ich höre "mehr" von meiner Umgebung und kann nebenbei Storys verfolgen, die ich sonst so nicht verfolgen könnte ^^


    Das beste Beispiel, was ich auch aktuell höre, ist die The Expanse-Reihe.

    Ich bin ein großer Fan der Serie, die zuerst ein Netflix-Original war und nun auf Prime-Exclusive ist lol.

    Die sehr realistische Sci-Fi-Serie, welche sehr auf Physik und auf die echten Umstände und Probleme der Raumfahrt achtet, bietet eben nicht nur ein sehr realistisches Setting, sondern auch interessante Charaktere und eine spannende Story.

    Doch die Realserie ist mit der letzten, 6. Staffel Ende 2021 abgeschlossen worden und dass die verbleibenden drei Bücher, Persepolis erhebt sich, Tiamats Zorn und Leviathan fällt noch adaptiert werden, ist eher unwahrscheinlich.

    Doch von diesen drei Büchern existieren eben Hörbüchern, und da die letzte Folge/Staffel einige offene Fragen gelassen hat, wollte ich unbedingt wissen, wie es weitergeht.

    Und nachdem ich Anfang des Jahres Persepolis erhebt sich und Tiamats Zorn gehört habe, kam letzten Monat endlich das Finale der Reihe, Leviathan fällt heraus, was ich aktuell auch höre. Es macht sehr viel Spaß und aktuell ist es auch verdammt spannend, ob die Crew der Rosinante es schaffen wird, das Problem mit den Ringen zu lösen.

    Ich hab zwar die ersten 6 Bücher mir ebenfalls über Audible-Guthaben geholt, jedoch bis auf Band 1 nicht gehört, da ich festgestellt und erfahren habe, dass die Realserie die Bücher sehr gut adaptiert und nichts auslässt. Was mich jedoch in Band 1 gestört hat, war, dass es dort nur zwischen den Perspektiven zwischen Jim und Joe gewechselt hat. Ich weiß nicht, wann dies geändert wurde, aber zumindest in den Büchern 7-9 ist es so, dass wir zwischen deutlich mehr Charakteren und deren Perspektiven wechseln. So erfahren wir bspw die Reise der Rosinante mal aus der Sicht von Jim, aber auch mal aus der von Naomi, selbst wenn sie mit Jim in einem Raum ist.



    Aber ich habe natürlich nicht nur The Expanse gehört. Davor (bzw danach) habe ich mich einer Hörbuchreihe gewidmet, über die ich schon sehr viel positives gehört habe, aber nie dazu kam, es zu hören:
    Die Känguru-Chroniken

    Und meine Güte, was ist das für eine gute Reihe?
    Ich liebe alles daran. Den Schreibstil, den Humor, die politischen Botschaften...

    Alles davon ist einfach klasse. Ich glaube, ich habe noch nie zuvor ein Hörbuch gehört, wo ich so stark lachen musste. Am meisten wohl im Kapitel "9 1/2 Minuten". Wobei der Witz durch dieses Kapitel durch die genialen Vorlesekünste von Marc-Uwe Kling kommt, der das so witzig vorliest, dass ich nicht aufhören konnte zu lachen.

    Aber wie gesagt ist es nicht nur witzig, sondern hat auch politisch gute Botschaften. Das für mich wichtigste ist das Statement des Kängurus über den Kapitalismus und dass dieses ein Monster ist, welches Menschen frisst und Gold scheißt und einige Menschen dieses Monster "entfesseln" wollen, damit es mehr Gold scheißt und Menschen frisst.

    Und ja, das Känguru ist großartig.

    Also lest (oder noch besser, hört) es. Jeder muss es lesen/hören. :assi:

    Meine Lieblingskapitel: "Ta Däh! Ta Däh! Ta Däh!", "Warzenschwein" und "Entnazifizierung"



    Und last but not least, die Buch(reihe), die ich vor Leviathan fällt gehört habe: Eragon.
    Ich wollte mal wieder mir Andreas Fröhlich wunderbare Stimme anhören und mich in den Schreibstil von Christopher Paolini (bzw der deutschen Übersetzung) verlieren. Gerade, da ich mich selbst aktuell stärker mit World-Building beschäftige, hat es mich wieder sehr stark interessiert, wie die Welt von Eragon so aufgebaut ist, was für eine Geschichte sie hat und welche Charaktere die Welt so bevölkern.

    Und ich liebe es immer wieder, mich in der Welt von Alagaësia zu verlieren und vor allem der Stimme von Andreas Fröhlich zu lauschen.

    Und dabei habe ich mir nicht nur die vier Hauptbücher angehört, sondern auch das neueste Buch aus der Welt, nämlich "Geschichten aus Alagaësia 1". Ich bin gespannt, was für Storys da noch so rauskommen. Oder ob Paolini derzeit mehr damit beschäftigt ist, mit Disney an der Realserie arbeitet xD




    Also ja, das waren die Bücher, die ich in letzter Zeit gelesenhört habe. Bzw aktuell tue, auch wenn ich mit Leviathan fällt erst nach meinem Urlaub weiter machen werde ^^

    Und dann kommt die Drachenreiter-Reihe von Cornelia Funke

  • Ich habe es nun endlich geschafft Band 3 der Buchreihe „Das Rad der Zeit“ von Robert Jordan anzufangen.

    Die Reihe bleibt bei mir weiterhin als lesbar in der Bewertung, so dass ich noch nicht aufgegeben habe, sie zu lesen.


    Muss aber auch sagen, dass mir zunehmend etwa missfällt, wie schlecht ich manche Stellen lesen kann und ich manche Beschreibungen und Szenen für zu viel halte, weil es einfach alles unnötig in die Länge zieht, aber keine Ahnung bei der Anzahl von Bänden ist das vielleicht auch schon nicht mehr so schlimm…

    Was mir aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass das Schlüsselereignis, was dann das Anfangsproblem des Bandes löst, am Ende in vergleichbar wenigen Seiten abschließt, während man da zwischen gaaaaanz viel Weg zur Lösung des Problems hat, also Reisen, Charakterinteraktionen, etc.

    Ich glaube das macht es manchmal so langatmig für mich und mindert etwas mein Leseerlebnis, aber ich komme aktuell damit noch klar.


    Während ich in Band 1 fast auschließlich nur den Haupt-Hauptcharakter verfolgen konnte (mit einer Ausnahme zwischendurch, was nicht anders lösbar war), hat es sich in Band 2 schon verändert und man hat auch mehr von den anderen Hauptchars gelesen. Die Erzählperspektive wechselte mehr und das finde ich in einem Buch auch immer erfrischend und bei so einer Länge auch lockerer.

    Und ich glaube, dass sich nun im dritten Band noch mehr Perspektiven dazugesellen, die man vielleicht vorher wenig bis kaum hatte, was mir gefällt, weil man so dann auch mehr vom jeweiligen Charakter kennenlernt und nicht von der Perspektive eines anderen aus von diesem erfährt.

    So hatte ich bisher kein Kapitel aus Sicht des Haupt-Hauptcharakters und das animiert mich aktuell etwas zum lesen.


    Muss aber auch sagen, dass ich nach Band 3 wahrscheinlich mal eine Pause von der Reihe einlegen muss, weil ich ein Specialadventure und Band 1 von Staffel 7 von Warrior Cats habe und mal wieder etwas anderes lesen möchte, was nicht so lang ist.

    Denn wohl ein Manko an der oben genannten Buchreihe von Robert Jordan ist wohl, dass jedes einzelne Band echt lang ist und sich das Lesen auch dadurch manchmal so zieht und ermüdend ist.

    Mir gefallen die Charaktere größtenteils und ich finde auch noch die Story ok und würde auch allgemein nicht sagen, dass ich aufhöre nach Band 3 weiterzulesen, aber irgendwann geht einem eine Reihe vielleicht auch auf das Gemüt, haha. (Zumal man vllt auch übersättigt sein kann?)

    Vielleicht hat mein Wechsel nach Band 3 zu leichterer Kost aber auch damit zu tun, dass ich mich im Buchladen nicht zurückhalten konnte….*hust*.


    Denn das Special Adventure von Warrior Cats, das ich nun habe, ist das von Krähenfeder. Und ich mag die Geschichte um Krähenfeder (und den Namen), weswegen ich sein Adventure auch haben wollte. (Nachdem ich die Short Story von Blattsee gelesen habe, die vor Staffel 3 spielt, musste es auch sein)

    Auch wenn es in dem Adventure von Krähenfeder nicht so sehr darum geht, was mal gewesen ist, habe ich doch Lust, es zu lesen.

    Wieso ich Band 1 von Staffel 7 der Reihe nun auch habe, uff. Keine Ahnung. Auf dem Wikia lässt sich Interessantes zu einigen Chars lesen und da habe ich dann doch etwas Lust bekommen. Bin mal gespannt, wie es sich entwickelt. Was ich bisher gelesen habe in dem Rückentext und aus dem Wikia, scheint der SternenClan keine Kommunikation mit den Clans am See zu betreiben. Aber mal schauen, was da rauskommen wird. :D

    Für mich geht jedoch nicht über Staffel 1 und 2, die für mich die besten gewesen sind von Warrior Cats.

    Irgendwann wird es einfach auch zu lang, wobei ich auch an der Reihe schätze, dass nach einer Staffel auch ein Handlungsstrang abgeschlossen ist und man darauf teils aufbauend in der neuen Staffel fortfahren kann.

    (Sagt sie und wollte nach Staffel 4 aufhören, weil der Cut echt gut war xD, dann kam aber die Neugierde, haha)