Saisonfinale 2015 [Runde 3]

  • S A I S O N F I N A L E
    - 2015 -
    Runde Drei





    Ähnlich wie im letzten Jahr gibt es auch dieses Jahr wieder eine bestimmte Anzahl an Punkten, die ihr den Texten geben könnt. Dabei ist es aufgrund der Berechnung der Gesamtpunkte mit der Formel wichtig, dass ihr alle eure Punkte verteilt. Dazu findet ihr weiter unten eine Schablone, die ihr zum Voten nutzen könnt. Des Weiteren sind Sympathievotes sowie Votes für die eigene Abgabe unerlaubt. Begründungen sind keine Pflicht (für die Vote-Medaillen des Bereichs sind Begründungen allerdings notwendig), aber können geschrieben werden, sofern man möchte (ihr könnt euch als Hilfe unser "How-to-vote-Topic" anschauen). Informiert euch ebenfalls in unserem Informations- und Regeltopic der Saison 2015.


    Zitat

    Eure Aufgabe in dieser Runde besteht darin, eine kurze Geschichte zu verfassen, in der das Thema Traum und Realität den Mittelpunkt darstellt. Ob ihr über beide Themen schreibt oder nur über eines, ist euch überlassen.



    Der Vote läuft bis Sonntag, den 13.12.2015, um 23:59 Uhr.



    Ihr dürft 7 Punkte verteilen. Maximal 4 an eine Abgabe. Bitte achtet darauf, dass ihr alle eure Punkte verteilt. Ihr müsst des Weiteren diese Punkte auf mindestens drei Abgaben verteilen.

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    »Be the chaos you want to see in the world.«

    - Mollymauk

  • Abgaben











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    »Be the chaos you want to see in the world.«

    - Mollymauk

    Einmal editiert, zuletzt von Sanguine ()

  • Download-Post


    Wie gewohnt könnt ihr euch die Abgaben der Wettbewerbe hier im PDF- und ePub-Format herunterladen, um so auch unterwegs lesen zu können.
    Die PDF wurde von @Kiriki-chan und das ePub von @Deception erstellt. Sollten Fragen und/oder Anregungen bestehen, dann zögert bitte nicht, die Urheberin deswegen anzusprechen; konstruktive Verbesserungsvorschläge sind immer willkommen.


    Für eine kurze Anleitung und noch einmal die Einführung zu den "Wettbewerben unterwegs" klicke hier.

  • Auf Wunsch (z.T.) bisweilen von interessantem Voteverhalten begünstigter Personen ohne erkennbaren moralischen oder künstlerischen Anspruch an sich selbst (wer wegen des "moralischen" weint: Ich halte Ehrlichkeit für durchaus moralisch erstrebenswert) diesmal ohne Kommentare, aber mit Punkten. Wer Bock auf 'nen Comment hat, darf nachher fragen. Wer sich angesprochen fühlt, darf wütend schnauben und weiter die Grenzen der Schizophrenie ausloten. Oder mal aufhören, sich selbst was vorzumachen.



    ID: 80107


    A1: 1
    A4: 3
    A8: 3


    Hatte erst A4 auf 3 und A8 auf 2 Punkten, fand dann aber danach aus unterschiedlichen Gründen nicht wirklich viel, das ich über die solide Mitte stellen wollte. Deshalb A8 hoch. Nicht ganz so kurzweilig wie A4, aber langlebiger.

  • Na dann... Wenn ich den Vote erledigt habe, kann ich mich ja mal endlich mit voller Konzentration um mein "R.I.P. Tabmenü"-Special (glaubt mir: das wird traurig) kümmern, das ich plane. Oder um das Wichtelgeschenk, das ich noch machen muss.
    An der Stelle sei gesagt, dass ich ehrlich enttäuscht war. Wir haben hier drei Runden und es gibt drei Hauptgattungen der Literatur. Warum also nicht die dritte Runde als Dramatikwettbewerb ausrichten? :( Das wäre doch für alle eine völlig neue Herausforderung gewesen, wenn man von zweien (oder sind es inzwischen nicht sogar drei? :sarcastic: ) von uns absieht, die aber auch nicht viel Erfahrung gehabt hätten.
    Ansonsten muss ich sagen, dass ich die Abgaben vielleicht etwas kürzer abhaken werde, da mir jetzt am Wochenende doch die Zeit fehlt, zudem konnte ich leider diesmal nicht meinem sonstigen Vorgehen folgen und erst mal alle Abgaben lesen, um dann ein paar Tage über den Vote nachzudenken. Deshalb kriegt ihr hier tatsächlich mal meine Ersteindrücke serviert.
    Ach ja: Was Abgabe 7 betrifft, kann man da nicht den Autor oder die Autorin darauf hinweisen, dass da überall Leerzeichen fehlen und die dann dahingehend noch abändern lassen? Ich meine, jeder weiß, dass es am Editor liegt und möglicherweise wird es auch bei keinem in die Bewertung mit einfließen, aber es macht die Abgabe halt trotzdem schwerer zu lesen, wenn auch nicht sehr.













    ID: 101835
    A3: 2
    A4: 2
    A5: 2
    A8: 1


    http://abload.de/img/150nrsia.png

  • A01: Weltenwanderer
    Was natürlich sofort auffällt, ist dass die Geschichte im Präsens geschrieben ist. Das fällt deswegen auf, weil es einen aus dem Text wirft, wenn man in jedem Satz über die Zeitform stolpert, weil man anderes gewohnt ist. Daher finde ich die Verwendung von Präsenz in Geschichten unnötig, sie erschwert nur die Immersion. Das vielbehauptete Proxy-Argument, man würde sich im Präsens ›näher an der Geschichte‹ fühlen, ist natürlich auch Blödsinn, das Präteritum eignet sich genauso gut dafür. Daher würde ich auf die Verwendung einer unkonventionellen Erzählzeitform in Geschichten verzichten.
    Die erste Hälfte der Geschichte wirkt auf mich vom Erzählstil her etwas seltsam. Die Kreatur, die die Geschichte erzählt, scheint sie nicht insgesondere irgendjemandem zu erzählen - sie adressiert ihre Sprache an niemanden. Dennoch gibt sie permanent Hinweise und Erklärungen ab, als ob sie mit jemandem spricht, der keine Ahnung hat, wer oder was sie ist. Das wirkt unnatürlich. Sie hat keinen Grund, über Dinge nachzudenken, die für sie selbstverständlich sind. Die Erklärung sind aber in dieser Hinsicht gleich doppelt unnatürlich, weil sie auch nicht so recht in den Text passen wollen.
    Hinzu drängen sich inhaltliche Fragen auf. Die auffallendste möchte ich mal nennen: Was hat ein Baku in einem westlichen Setting verloren? Der Baku hat haufenweise Blonde jungen besucht, trifft auf einen Jungen namens Phil, heißt Eorza und es gibt noch ein Mädel namens Enda. Bakus stammen aus China/Japan. Geht man davon aus, dass Bakus überall existieren, müsste es auch überall Folklore über sie geben. Doch die gibt es im Westen nicht wirklich, daher müsste die Geschichte eine Erklärung dafür liefern, wenn man sich für eine Geschichte eines Fabelwesens bedient, dessen Beschreibungen aus der Realität stammen. Eine andere Unstimmigkeit ist, dass Eorza erst behauptet, Enda wäre eine Plage, und dann plötzlich einem wildfremden Kerl ›vertraut‹, nur weil er behauptet, er würde Enda kennen.
    Zuletzt zur Struktur der Geschichte: Es beginnt damit, dass man keinen Schimmer hat, was das für eine Kreatur ist, und anstelle das zu erklären, wird erst erklärt, wie sie arbeitet. Ich mag diese Art der Spannungserzeugung nicht, denn wenn man sich am Anfang der Geschichte nicht vorstellen kann, um was es sich beim Protagonisten handelt, ist es schwer, der Geschichte zu folgen und in sie einzutauchen. Dann entsteht auch keine Spannung. Dann werden die anderen Personen - nämlich Phil und Enda - erst im Endteil der Geschichte überhaupt eingeführt. Dadurch entstehen haufenweise lose Enden, und man weiß nicht, was die Geschichte nun eigentlich zum Ausdruck bringen wollte. Man hätte Phil auch an den Anfang stellen können, die Überraschung Eorzas hätte dann schon ihre eigentlich ›Arbeitsweise‹ aufgezeigt und man hätte mehr Platz für Plot gehabt. So wirkt der Text eher wie ein Werbetext für eine deutlich längere Geschichte und nicht wie ein abgeschlossenes Werk.


    A02: Sternenkinder
    Hier fällt schon wieder die Nutzung des Präsenz auf. Siehe das, was ich zu A01 im ersten Absatz geschrieben habe. Ist das sone Art New-Age-Hipster-Bewegung, Geschichten im Präsens zu schreiben? Wo wir beim Thema sind: Man setzt keine Leerzeichen vor (bzw nach) Chevrons (Gänsefüßchen). Benutz sie doch einfach so, wie sie gedacht sind. Wenn man eine Geschichte individuell gestalten will, dann kann man das durch Inhalt und Erzählstil tun und muss nicht kunterbunt irgendwelche typographischen Regeln brechen, um den Effekt zu erzielen.
    Zum Gedicht am Anfang: Das klingt wirklich sehr schön. Ich verstehe zwar nicht so recht, warum man ein Gedicht mit einer Kurzgeschichte koppeln muss, in dem Falle ist es aber nicht störend. Das Gedicht gefällt mir, es liest sich wegen der angenehmen Metrik total gut und verwendet tolle Wörter. Auch der Erzählstil gefällt mir sehr, er ist schön klar und man kann der Geschichte gut folgen. Die Sätze erzeugen farbige und detaillierte Bilder, was ich sehr bewundernswert finde.
    Zum Inhalt: Erstmal sind Sternschnuppen keine fallenden Sterne. Klar kann man sagen, dass das unter den Aspekt der künstlerischen Freiheit fällt, ein Augenrollen verursacht es aber trotzdem. Die Struktur des Texts ist angenehm deutlich, aber mir gefällt inhaltlich nicht, dass erst die Freundin des Mädchens stirbt und dann kurz danach nach dem Gespräch ihre Schwester. Beide Ereignisse stehen nicht in Zusammenhang mit einander, außer dadurch, dass sie den Rahmen einer Geschichte bilden. Sowas nenne ich »Plotwriting durch Zufall«, und das ist letztendlich immer »es sich einfach machen«. Eine Geschichte ist eine Geschichte, weil die beschriebenen Ereignisse kausal zusammenhängen. Wenn es aber nur der Zufall ist, der die Ereignisse verbindet, dann zerbricht die innere Kohäsion der Geschichte.
    Achja, sagte ich, die beiden »sterben«? Falls es nicht gewollt war, dass dieser Eindruck entsteht, schreibe ich das mal mit auf: Die Parallelen des Fallens der Sterne zum weltlichen Tod sind überwältigend. Daher kommt bei der Geschichte für mich die Aussage »Nimm den Tod mit offenen Armen entgegen« bei raus, denn das ist es letztendlich, was die ältere Schwester aussagt. Falls das so gewollt war: Gute Arbeit. Falls nicht: Aufpassen! In letzterem Fall hätte man dann lieber die geschichte erzählen sollen, wie ein Stern fällt und versucht, den Wunsch eines Menschen zu stärken, den man dann als Charakter eingeführt hätte. Das hätte der Geschichte mehr Tiefe gegeben (der es der hiesigen Version auf jeden Fall etwas mangelt), und doch den ganzen bisherigen Inhalt der Geschichte mit ausgedrückt, ohne zu einer Todesmetapher zu werden. Kommt aber - wie gesagt - darauf an, was der ursprüngliche Hintergedanke der Geschichte war und was man erreichen wollte.


    A03: Traumtänzerin
    Inhaltlich gefällt mir diese Geschichte - vor allem, weil sie ein paar neue Twists zu dieser Art Genre hinzufügt, die es ja durchaus schon öfter gegeben hat. Ein Mädchen, das die Erinnerung der Menschen ändern kann, nur indem sie in deren Nähe ist und sich nachträglich in ihre Träume einschleust, das habe ich in der Form noch nie gelesen und wie sie selbst schon sagt, ist diese Superpower ziemlich broken. Daher empfinde ich es schon fast als Verschwendung, dass sie die Fähigkeit nur verwendet, um Süßigkeiten abzugreifen und Kerle aufzureißen. Mit anderen Worten: Ich denke fast, dass man aus dem Setting durchaus etwas Interessanteres hätte rausholen können, als eine Slice-of-Life-Bahnfahrt. Das aber nur als Anmerkung.
    Setzt man sich jedoch auf dieses Setting fest, muss ich sagen, dass mir die Umsetzung zusagt. Sie kann in Träume eintauchen und nutzt das, um die verschiedensten Situationen zu durchleben, von denen eine angenehme Varaianz in der Geschichte kurz angerissen wurde. Das gibt der Geschichte Tiefe, die auf anderem Weg nicht leicht zu beschaffen ist, ohne dabei haufenweise lose Enden zu erschaffen, sodass die Geschichte unabgeschlossen wirken würde.
    Zur formalen Gestaltung der Geschichte sei zu sagen, dass die Paragraphen das totale Durcheinander sind. Mehr als eine Leerzeile ist in jedem Fall überflüssig, und die Leerzeilen zwischen den Personen, mit denen sich die Hauptperson beschäftigt, müssen auch nicht sein, da sie den Text zu sehr zerspalten. Eine einzelne Leerzeile bei den Übergängen zwischen Traum und Realität hätte vollauf ausgereicht.
    Der Erzählstil ist meiner Ansicht nach etwas holprig, vor allem am Anfang des Texts, wo unkonventionelle Satzbauten und Wortwahlen zu Stolperstellen führen und ich die ersten paar Absätze deswegen mehrmals lesen musste, bis ich verstanden habe, was genau passiert ist. Tippfehler haben das noch weiter erschwert - beispielsweise im ersten Satz, wo ein s fehlt. Der zweite Satz legt noch einen drauf, wo die seltsame Konstruktion dazu führt, dass sie mit ihren Augen denkt (was erklären würde, warum sie einem wildfremden Stalker ihre Nummer gibt, nur weil er sie nach Italien verfrachtet hat).
    Als Anmerkung sei noch gesagt - vor allem, wo doch luzides Träumen in der Geschichte selbst vorkam - dass es bestimmte Wege gibt, wie man im Traum erkennen kann, dass es sich um einen Traum handelt, beispielsweise, dass man auf seine Handfläche schaut. Ein anderer Weg ist, zu überprüfen, ob man lesen kann. Kann man nicht lesen, so träumt man. Deswegen kann sie noch so lange darauf warten, dass ihr Handy klingelt. Der Typi konnte sowieso nicht lesen, welche Nummer sie aufgeschrieben hat, weil man in Träumen nicht lesen kann.


    A04: Verkehrtgenaue Traumrealität
    Schon wieder Präsens, wtf. Siehe A1 und A2.
    Offenbar hat der Autor hier versucht, so viele Paradoxien und Sinnlosigkeiten einzubauen, wie möglich. Der Text soll wahrscheinlich den Eindruck erwecken, als würde er einen Traum beschreiben. Der Eindruck entsteht aber nicht, weil es selbst für einen Traum viel zu detailliert unsinnig ist. Daher ist dieser Text für mich keine Geschichte, sondern eher ein formales Experiment, wie viele Widersprüche man in einen Text schmeißen kann. Dabei bleibt dann am Ende nicht viel vom Thema »Traum« übrig. Das erinnert entfernt an Gedichte wie dieses »Dunkel war's, der Mond schien helle«. Das finde ich vor allem deswegen schade, weil der Schreib- und Erzählstil sehr schön und angenehm zu lesen ist, und es schafft, die Handlung trotz der wirren Geschehnisse nachvollziehbar auszudrücken. Das lässt mich wünschen, es hätte es sich um eine Geschichte gehandelt, aus der man mehr mitnehmen kann, als … nunja, nichts.
    Was ich dennoch loben möchte, ist die Detailvielfalt und der Ideenreichtum, der in den Bruch gewohnter Prinzipien geflossen ist. Einige der Äußerungen sind sehr kreativ gewesen, viele andere wirkten zu forciert. Der Twist am Ende gibt der Geschichte zumindest den Anschein einer Struktur, in dem das erwartete »All just a dream« ins Gegegnteil verkehrt wird. Das Problem ist bei einem solchen experimentellen Versuch meiner Ansicht einfach, dass keinerlei Spannung aufkommen kann, wenn der Leser in jedem Satz mit einer Wendung der Erwartungen konfrontiert wird.


    A05: Albtraunmagil
    Ich finde es angenehm, wie die verschiedenen Charaktere hier mit einander wirken, klar abgegrenzt sind und der Geschichte durch Referenzen auf frühere Ereignisse einen angenehmen Umfang geben, der über die Grenzen des Texts hinausgeht, ohne dabei überflüssiges Zeug einzuführen. Insgesamt gefällt mir die Geschichte daher, auch wenn für mich vor allem der Anfang etwas wirr wirkte. Es ist doch sehr unwahrscheinlich, dass jemand lange Zeit annimmt, er würde träumen, obwohl er in der Realität ist. Selbst, wenn eine gute Freundin bei einem im Bett auftaucht. Und dass er die Tatsache, dass er ihr hilft, damit rechtfertigt, dass es nur ein Traum ist, wirkt auch mich auch eher unbeholfen. Wenn es nur ein Traum wäre, hätte er sich auch einfach vor ihr umziehen können … was ich sagen will: Dieses permanente Inzweifelziehen, dass es sich um die Realität handelt, wirft einen aus der Geschichte, da es nicht wirklich sinnvoll ist. Dadurch, dass er die ganze Zeit denkt, es sei ein Traum, weiß man, dass es keiner ist, was das Ergebnis der Geschichte zum Teil vorwegnimmt. Im Mittelteil wirkt die Geschichte auch etwas zu gerafft, was daran liegt, dass man die Wortgrenze einhalten musste. Das hätte vermieden werden können, indem der Start etwas hektischer abgelaufen wäre - ohne ständiges Infragestellen der Geschehnisse durch Nick.
    Die Tatsache, dass Aurora nicht wissen darf, dass es kein Traum war, finde ich auch etwas übertrieben, so als wolle man gegen Ende hin noch ein bisschen Drama hinzufügen, ohne einen vernünftigen Grund dafür zu haben. Trotz dieser genannten Kleinigkeiten und dem verbesserungswürdigen Erzählstil, kann die Geschichte aber durch ihre Atmosphäre punkten, denn die ist passend düster und bleibt im Gedächtnis.


    A06: Über den Traum hinaus


    Boah, schon wieder Präs- … nevermind. Diese Geschichte mag ich insgesamt sehr gerne, vor allem vom Erzählstil her ist sehr angenehm zu verfolgen. Ich finde nur, dass die Geschichte am Anfang zu langsam in Schwung kommt, der Spannungsbogen wird erst spät gesetzt. Außerdem verwirrt mich die Positionierung des Storyframes ein wenig - die Geschichte geht von ihrem idyllischen Zusammensein bis über die Gefangennahme, bis über die Flucht, bis zu dem Punkt, wo sie sich wiederfinden. Das alles in einen derart begrenzten Wortrahmen zu packen ist gewagt. Vor allem deswegen, weil dadurch ein kohärentes Thema in der Geschichte auf der Strecke bleibt. Es entsteht keine einheitliche Atmosphäre, sondern eher ein Durcheinander, wenn man an die Geschichte denkt. Die Plotline erinnert sehr an die von Mewtu, ohne, dass je gesagt wird, um was für eine Art Pokémon es sich bei den beiden nun handelt. Das erschwert das Eintauchen in die Geschichte, weil unklar ist, was man sich vorzustellen hat. Ich wünschte, die Leute würden sich abgewöhnen, in Geschichten permanent krampfhaft zu versuchen, geheim zu halten, um wen oder was es sich bei den Protagonisten handelt, oder schlimmer noch, die Leute »selber raten zu lassen«. Man schießt sich dadurch einfach ins eigene Bein, weil man dadurch verhindert, dass die Leute die Geschichte auf sich wirken lassen, und stattdessen permanent nachdenken müssen, was die Person nun sein könnte, und schlimmer noch, mitten in der Geschichte aufhören zu lesen, weil sie googlen wollen, um was es sich handeln könnte, um nichts zu verpassen. Dadurch verpassen sie natürlich erst recht was, und die Geschichte bekommt nie die Chance, tatsächlich rezipiert zu werden.
    Hinzu kam, dass die Sache mit dem Traum durch die vielen verschiedenen Handlungsschauplätze total untergegangen ist. Die Geschichte hat verschiedene Themen, aber auch wenn der Traum am Anfang und in der Mitte erwähnt wird, scheint er doch wenig Sinn in der Geschichte zu vertreten. Dennoch gefällt mir das grundlegende Setting und die Bildlichkeit der Sprache. Auch die Voltilamm mag ich, die der Geschichte ein gewisses Extra verpassen.


    A07: Sein Feind ist der Schlaf
    Srsly, was ist hier los? Habe ich ein Memo verpasst oder warum halten es so viele Leute für eine gute Idee, im Präsens zu schreiben? Auch hier wieder: Siehe A01, A02 und A04. Eine Geschichte im Präsenz zu schreiben bringt keine Vorteile, höchstens Nachteile. Außerdem scheint bei diesem Autor ein Problem bei der Leertaste vorzuliegen. Und was den Anfang des zweiten Absatzes angeht, sehen wir auch, warum Präsenz keine gute Idee ist. »Als ich das Ufer erreicht habe, werde ich wieder von der Müdigkeit überfallen«, ist als Konstruktion so ungewöhnlich, dass man es nicht lesen kann, ohne aus dem Text geworfen zu werden. Vor allem die fehlenden Leerzeichen und der Mangel an verzierender Beschreibung machen es sehr schwer, dem Text zu folgen.
    Was die Paragraphengestaltung angeht, siehe A03 Absatz 3, mag mich gerade nicht wiederholen.
    Für eine Geschichte im Saisonfinale, mangelt es mir hier ein wenig an Ausführlichkeit. Man hätte durchaus etwas mehr ins Detail gehen und der Geschichte einen besonderen Spin geben können, denn so wie hier sind fast alle Geschichten gestrickt, in denen es um Darkrai geht. Die Geschichte trifft das Thema traum daher zwar besser als viele andere Abgaben, macht daraus aber trotzdem nichts besonders Abwechslungsreiches.


    A08: Hör nicht auf zu träumen
    Sehr schöne Geschichte. Ich hätte erwartet, dass sie mit dem Klopfen endet, was ich wohl auch als die bessere Variante angesehen hätte. Die Selbstbeweihräucherung am Ende mag irgendwie nicht so recht zum vorigen Verlauf des Texts passen, aber sei's drum. Was mich tierisch nervt, ist das Präsens. Siehe das Feedback zu A01, A02, A04 und A07. Hier wirkte es zwar natürlicher als in den anderen Abgaben, ist aber trotzdem völlig unnötig.
    Viel mehr werde ich zu der Geschichte auch nicht sagen, weil sie abgesehen davon hervorragend ist.



    A09: Parasomnia


    Eine ziemlich klassische schriftliche Darstellung einer Schlafparalyse. Sie ist eher kurz und hat keine besonderen Merkmale, was ich schade finde, da man daraus durchaus noch etwas mehr hätte herausholen können. Auch die Wortwahl ist eher eindimensional, was man daran erkennen kann, dass viel zu oft Formen von ›sein‹ auftauchen, vor allem ›war‹ und ›waren‹. Diese sollte man eher vermeiden und durch ausdrucksstärkere Verben ersetzen. Dennoch kann man der Geschichte relativ gut folgen, was vor allem bei dieser Thematik nicht besonders einfach zu gewährleisten ist.



    A10: Es ist nur ein Traum


    Wow, was für eine deprimierende Geschichte. Gefällt mir. Leider gibt es so manche Tippfehler und fragwürdige Formulierungen. Dennoch ist sie angenehm zu lesen und man kommt kaum drum herum, Mitgefühl mit Zoey zu haben, wo sie vorher auf so niedliche Weise mit ihrer Freundin geplappert hat. Natürlich ergibt die Geschichte nicht den geringsten Sinn und ordnet sich damit in die typischen sinnlosen Horrorgeschichten ein. Da es sich jedoch um eine Fangeschichte handelt, vermute ich fast, dass sich die Geschichte jemandem besser erschließen würde, der Soma kennt, aber da ich das nicht tue, bin ich auf meine Perspektive angewiesen.
    Mir gefällt der Charme der Geschichte, der schon am Anfang durch das fröhliche Gespräch zwischen den beiden entsteht und später sogar beibehalten wird, als Zoey plötzlich aus ihrer Welt gerissen und direkt in ein Horrorszenario verfrachtet wird. Die Geschichte wirkt dadurch sehr cinematisch - damit meine ich, dass man sie sich sehr gut vorstellen und vor dem geistigen Auge ablaufen lassen kann. Durch das nicht eingehaltene Date entsteht auch Spannung, die vielen anderen der Abgaben fehlt.
    Die fehlenden Verständnisvorrausetzungen führen aber letztendlich dazu, dass die Geschichte nicht so wirkt, als hätte sie ein kohärentes Thema. Was als Yuri-Romance anfängt und in einem Splatter-Thriller mündet, wirkt insgesamt eher wie zwei Teile aus verschiedenen Genres denn wie eine zusammenhängende Geschichte. Es gibt keine Rahmenhandlung, keinen Abschluss etlichen losen Threads und dadurch erst recht keine Message. Damit ist die Geschichte insgesamt zwar unterhaltsam, aber man hat nicht das Gefühl, als hätte sich einem durch den Konsum der Geschichte nun irgendetwas Besonderes offenbart.


    Punkte:
    ID: 40725
    A2: 1
    A3: 1
    A6: 1
    A8: 3
    A10: 1


    Anmerkung:
    Ja, ich habe jede Abgabe, die im Präsenz geschrieben wurde, schlechter bewertet, als ich es getan hätte, wenn sie im Präteritum geschrieben worden wäre. Deal with it. Am liebsten hätte ich ihnen gar keine Punkte gegeben. Außerdem muss ich sagen, dass ich 7 Punkte für eine Bewertung von 10 Abgaben nicht als ausreichend empfinde.

  • Auf zum letzten FF-Vote dieses Jahr. Und zu einem neuen Votevorgang: Ich werde durcheinander kommentieren. Ich hab schon mehrfach die Abgaben in einer eher zufälligen Reihenfolge gelesen und diesmal kommentiere ich sie das erste mal so. Ich hoffe, dass ich so mehr Motivation finde, weil ich immer die Abgabe bewerte, bei der es mir gerade am leichtesten fällt. Die Reihenfolge hat dabei überhaupt nichts mit der Qualität o.ä. zu tun. Und wenn ich nicht weiter weiß, entscheidet der Würfel. Also los!


    8 - Vielen Dank für den Ohrwurm ... (Das ist übrigens der Grund, dass ich mit dieser Abgabe anfange, weil ich dadurch einen Anfang habe.) Ich muss sagen, dass ich im ersten Moment dachte, dass Katharina (damals noch als namenlose Protagonistig (ja, diesmal war ich spontan beim richtigen Geschlecht!)) eine Künstlerin/Malerin sei, weshalb mich die Anzahl der Seiten doch extrem überrascht hat. Aber selbst bei der Leinwand zu Beginn, welche mich zu dieser These führte, dachte ich, dass Schreiben eigentlich besser passen würde. Und genau damit hast du ja dann gearbeitet. Ich mag die Geschichte, sie ist schön zu lesen - und beschreibt Köln ziemlich genau. Das einzige Problem, dass ich habe, ist ihr dritter Tagtraum. Zuerst dachte ich ja, das läge daran, dass das Bild nicht so innovativ war, aber jetzt denke ich, dass es eher daran liegt, dass sie hochspringt, dass sie also konkret etwas tut. Ich denke, ich hätte es besser gefunden, wenn sich die Welt um sie herum aufgelöst hätte oder so, einfach irgendetwas Passives. Aber ansonsten ist die Geschichte, wie gesagt, sehr gut, gerade der erste Tagtraum gefällt mir sehr und irgendwie habe ich jetzt Lust, das Buch zu lesen.


    10 - Ich mag das Ende nicht. Das liegt aber daran, dass sein Inhalt nicht zu mir passt, ist also rein subjektiv. Du spielst mit der Vorgabe aus "Traum/Realität" so, dass man es kaum oder gar nicht trennen kann. Stirbt Zoey jetzt am Ende? Ist das alles wirklich passiert? Oder - und wir wissen nicht, weshalb sie diesen Gehirnscan macht - ist das alles nur ein Hirngespinst? Hat sie vielleicht einen Hirntumor, der sich so auswirkt? Stibt sie bei der Tomographie auf natürlichem Wege an ihrer Krankheit, erlebt es aber ganz anders? Das Spiel besagt, dass sie sich in der Zukunft befindet. Oder so. Eine kleine Erklärung wäre nett gewesen. (Wobei ich meine zweite Theorie irgendwie besser finde.) Und beim Anfang bin ich mir noch nicht ganz sicher, welchen Sinn dieses Telefonat erfüllt. Ich bin der Meinung, man hätte sie auch so gut kennenlernen können. Wobei man das hinterher natürlich sagen kann, ich habe keine Ahnung, wie es ohne das gewirkt hätte. Allerdings fehlt da ein Absatz zwischen den beiden Teilen, weshalb ich im ersten Moment dachte, der Traum behandelt einen imaginären Freund oder so. Insgesamt weiß ich noch nicht genau, wie ich zu der Abgabe stehe. Aber ich finde es lustig, dass gerade in Abgabe zehn wie in Runde eins wieder eine Melanie vorkommt.


    7 - Ich mag die Idee. Darkrei, das Pokémon der bösen Träume, würde wahrscheinlich am liebsten mit Cresselia die Rollen tauschen, um seine eigenen Albträumen zu entkommen. Leider ist diese Idee aber nicht so weit ausgeführt, wie man es hätte machen können. Wobei ich zugeben muss, dass mir spontan auch nicht mehr einfallen würde ... So ist der Text allerdings verhältnismäßig etwas kurz und ihm fehlen leider einige Leerzeichen, was das Lesen erschwert und ein flüssiges Lesen für mich zumindest komplett verhindert, was wirklich schade ist. In der Idee sehe ich viel Potential, allerdings fehlt in der Umsetzung noch das gewisse Etwas.


    1 - Im ersten Moment musste ich an Somniam oder Somnivora denken. Vermutlich liegt das daran, dass diese Pokémon auf Baku basieren. Vermute ich zumindest mal. Ich bin mir auch nicht ganz sicher, ob ich vorher schon einmal etwas von diesen Wesen geört habe. Zumindest scheinen wir mit Eorza hier ein verspieltes Wesen zu haben, das die Albträume erst erzeugt, bevor es sie isst. Wenn ich es richtig verstanden habe. Die Geschichte hat viel Hintergrund, den wir nicht erfahren. Zum Beispiel hat der Leser kaum eine Idee, wer Enda sein könnte. Ich vermute irgendwie, dass dem Text eine Geschichte über Eorza und Enda vorrausgeht, wie sie sich kennengelernt haben und Freunde wurden. In meiner Vorstellung aus der Sicht von Enda, weil sich das irgendwie interessanter anhört. Aber ich spekuliere nur. Allerdings wirkt "Weltenwanderer" wirklich wie ein Zusatztext zu einer anderen Geschichte. Ein kleines Extra für die gespannten Leser. Wenn du irgendwann tatsächlich vor haben solltest, diese "Hauptgeschichte" (so nenne ich sie mal) zu schreiben, sag mir ruhig Bescheid. Ich würde Enda gerne kennenlernen. Egal wann, ich werde das vermutlich nicht so schnell vergessen.


    5 - Welch ein Titel. Hier kommt nun das Smnivora, dass ich in Abgabe eins vermisst habe. Allerdings andersrum, sodass es seine Fähigkeit nutzt, Träume real werden zu lassen. Und schon ist der Themenbezug geschafft, auch wenn er durch Nicks Traum- und Realitätserfahrungen gleich doppelt auftaucht. Dies ist auch der Teil, der deutlich ausführlicher dargelegt wurde, ich hätte gerne mehr von Meister und diesem Träumen gelesen. Da hat wohl die Wortgrenze selbst mit tausend Wörtern mehr nicht mitgespielt. Ich finde das sehr schade, weil ich denke, dass man aus dieser Idee noch viel mehr hätte machen können, als in diesem Text Platz gefunden hat. Gerade am Ende, was mir in seinen Ansätzen schon sehr gefällt. Insgesamt ist es einfach recht viel auf wenig Raum. Aber ich mag die Walpurgisnacht. Traunfugil sind mir zwar lieber als Traunmagil, aber diese Vorstellung der tanzenden Hexen ist ... schaurig-schön. Ich hoffe auf eine längere Version dieser Geschichte, die sich nicht an der Wortgrenze stört und alles so schön ausführt, wie es gehört.


    4 - Also das ist ... interessant. Ich mochte den Anfang sehr mit der Echse und dem Fahrstuhl (und hatte fast gehofft, dass es in der Mitte nochmal leicht abgewandelt von vorne beginnen würde), aber dann wurde es mir irgendwie zu schräg. Ich weiß nicht, warum mir die spanische Echse so viel besser gefiel als der metallerne Schmetterling, aber es ist so. Aber die Tür war echt süß. Und Geschichten, in denen eigentlich völlig seltsame Dinge für die Charaktere völlig normal sind, machen irgendwie Spaß. Jetzt stellt sich nur noch die Frage, ob diese Welt einfach nur irgendeine Welt ist oder ob die Leute, die wir in unseren Träumen sind, dort so ihre eigene Realität haben. Ist dieser Satz irgendwie verständlich? Ich stelle mir das wie eine Sanduhr vor, die beim Schlafen immer umgedreht wird und dann ist immer eine andere Welt die Realität und die zweite der Traum, an den man sich nur noch wage erinnert. Das war zumindest meine Überlegung, als ich das Ende gelesen hatte. Dieser Text war sowohl verwirrend als auch völlig klar.


    2 - A dream is a wish your heart makes ~ ♪ Ich hatte vor einiger Zeit auch eine Sternschnuppenidee, die sich aber etwas anders entwickelt. Irgendwie realer. Was absolut nichts Schlechtes für diese Geschichte ist. Ich hatte mal irgendwann gesagt, dass für mich die Japan-Geschichten alle so ... ich will nicht sagen einen gemeinsamen Stil, aber irgendwelche ähnlichen Bilder in mir hervorriefen und ich sie so immer miteiander verbinde. Dieser Stil kommt auch häufiger von unterschiedlichen Autorinnen, ja meistens Mädchen, vor. Es ist ein wenig, wie in Seidentücher gehüllt. Ergibt das für irgendjemanden außer mir einen Sinn? Es ist alles so weich und geschwungen und irgendwie märchenhaft-fantastisch. Das Gespräch zwischen den beiden Geschwistern ist so samtig-weich, und dass die ältere dann am Ende fällt, eher melancholisch als traurig. Man hat ja erfahren, dass sie eine wundervolle Reise antritt und den Menschen beim Träumen hilft. Auch das Gedicht am Anfang passt sich wunderbar in die Stimmung, sodass man von diesem Text einfach so umwoben zurück bleibt. Ich mag solche Texte.


    3 - Mein Lieblingstitel. Was dazu führte, dass ich den Spoiler recht früh angeklickt habe und beim Überfiegen eigentlich nur das Wort "S-Bahn" las. Womit ich sehr hohe Erwartungen an den Text hatte. Ich kann nicht mehr genau sagen, was ich mir vorgestellt hatte, aber ganz sicher nicht so ein süßes Ende. Ich denke, ich es war etwas Tagtraummäßiges, aber ich kann es echt nicht mehr sagen. Spricht eigentlich nur für die Geschichte, dass sie das so komplett verdrängt hat. Ich muss wirklich sagen, enttäuscht wurde ich nicht, auch wenn ich das zunächst befürchtet hatte. Das Mädchen, dessen Namen wir nicht erfahren (Gib's zu, du weißt auch nicht, wie sie heißt!) tanzt sich in die Träume der anderen, vergangene und gegenwärtige. Und dieser Gegenwärtige bzw. das, was sie darin tut ist wirklich so süß! Ich muss aber gestehen, dass ich wahrscheinlich keine Nummer anrufen würde, die mir als Zettel in meinem Tagtraum entgegenfliegt. Oder war dieser Zettel real? Wenn du aber irgendwann vor haben solltest, ihr erstes Date zu schreiben: Ich bin deine Leserin! Ich würde dir sogar einen Kommentar versprechen, wenn es hilft. Dieser Text hat es tatsächlich geschafft, von Anfang bis Ende einer meiner Lieblinge zu sein.


    9 - Paranormal Activities lässt grüßen. Ich hab davon nie etwas geguckt, mich hat die Geschichte aber trotzdem daran erinnert. (Wenn das totaler Blödsinn zu sein scheint, dann habe ich ein falsches Bild davon, verzeih.) Zumindest ist hier diese große Frage: War es real oder nicht? Wo ist die Grenze zwischen Traum (oder Hirngespinst) und Realität. Da ja nicht festgelegt war, welchen Teil man in der Abgabe verarbeiten musste, ist das ein schlauer Weg, diese Unwissenheit zu nutzen. Ich muss aber zugeben, dass dieser Geist/dieses Monster oder was das ist für mich in meiner Vorstellung irgendwie nicht so böse aussieht. Es hat was von den Gästen in Yubabas Badehaus. Aber das ist vermutlich einfach eine Fehldarstellung meiner Vorstellungskraft. Der Text ist echt nicht schlecht, aber leider waren die anderen noch besser.


    6 - Die ersten Zeilen hindurch waren Alula und Jiro Bären, oder Ursaring, nachdem der Pokémonbezug klar war. Ich hab echt lange gebraucht, bis ich sie wirklich als Mewtu erkannt habe. Eigentlich ist es eine altbekannte Geschichte. Die Geschichte eines geklonten Pokémon, das unglaubliche Kräfte besitzt und das Labor zerstört. Nun aber hat dieses Pokémon eine Freundin. Das ist eine wirklich interessante Neuerung in der Geschichte. Es könnte natürlich sein, dass er sie sich nur erträumt hat, aber da die Voltilamm echt waren, legt es Nahe, dass auch Alula irgendwo steckt. Sie haben sich in ihrer Traumrealität kennengelernt und bleiben auch in der Außenwelt verbunden. Das ist ein schöner Gedanke. Bisher war Mewtu immer einsam - hier nicht. Das einzige, was mir fehlte, war ein wenig Spannung, denn der Teil, der spannend hätte sein können, war mir eben schon bekannt. Ich mag Mewtus Legende, aber es fehlte eben noch dieser Tick mehr. Vielleicht hätten sie zusammen ausbrechen und einer der beiden verletzt werden können. Das war jetzt nur ein spontaner Vorschlag. Schöne Idee, schöner Schreibstil, aber eben leider auch ein wenig unspektakulär.


    Die ersten sechs Punkte waren relativ schnell verteilt, beim siebten habe ich länger überlegt. Letztlich habe ich mich für Abgabe sieben entschieden, weil ich fand, dass die Idee einfach einen Punkt verdient hatte, auch wenn einige andere Abgaben vom Stil her besser waren. Ich fand wirklich alle gut, auch wenn es zum Ende hin irgendwie immer düsterer wurde und das nicht unbedingt mein Bereich ist. Sie waren trotzdem alle toll zu lesen.
    ID: 57311
    A2: 1
    A3: 2
    A4: 1
    A7: 1
    A8: 2


    Ich hoffe, dass sich neben mir noch viele andere heute daran setzen, damit wir einen wundervollen Abschluss der Saison finden können!

  • [font=lucida sans][align=justify]Vote away, vote away ~ Schaff ich's ja doch noch, yay! Der Reim war aber unintentional, huh. Gewohnterweise mal wieder ohne Begründungen, denn das will ich jetzt auch alles zusammenpassend haben. Bin übrigens auf Thrawns Seite was die Dramatik angeht, was keinen mehr überraschen dürfte ... So ein Epik/Lyrik/Dramatik-SF hätte doch was!


    ID: 27919
    A3: 3
    A2: 1
    A5: 1
    A6: 2


    3+1+1+2=7, passt! Es sei gesagt, dass ich Abgabe 3 von Anfang an am meisten mochte, aber es diese Runde mal wieder keine Geschichten gab, die ich NICHT mochte. Und so endet das Saisonfinale doch ganz schön! o/ Grüße gehen raus an A8, die Punkte bekommen hätte, aber die mir wohl viel besser gefallen hätte, wäre sie noch länger gewesen. D= (Dafür kannst du ja recht wenig ... Doofe Wortgrenze.) Hab generell zu wenig Punkte, noch mehr Grüße an dieser Stelle an A9, die ich sogar da stehen hatte, bis ich mich doch dazu entschied, A2 stattdessen zu bepunkten, weil der Schreibstil so klasse ist. ;A; Ich hätte auch A3 Punkte klauen können, aber das fand ich irgendwie doof, weil ich die echt gern mag, wie gesagt. Aaaaaaaaaaaah. ZU WENIG PUNKTE.

  • 01 - Weltenwanderer
    Interessante Prämisse, wobei bis kurz vor Schluss nicht mal wirklich ersichtlich war, wer hier erzählt. Das hättest du auf andere Weise lösen können; oder auch gleich mit Pokémon, da die Erscheinung daran erinnert. Ansonsten hast du aber einen abwechslungsreichen Erzählstil und eine interessante Vorstellung eines Traumwanderers, auch wenn du die mythologische Vorlage etwas beugst. Das sind dann aber Kleinigkeiten.


    02 - Sternenkinder
    Die Vorstellung dieser Sternenkinder ist dir gelungen, da du sehr feinfühlig in den Beschreibungen bleibst und ihre Aufgabe mit dem nötigen Gefühl erklärst. Auch wenn trotz allem alles seiner Bestimmung folgt und die Geschichte endet wie erwartet; der Traum eines Menschen auf Erden wartet. Das hast du alles sehr schön gemacht, allerdings bleibt es eben auch etwas oberflächlich und die Charaktere kamen nicht so gut zur Geltung wie vielleicht erwartet.


    03 - Die Traumtänzerin
    Ich mag die Idee mit dem regelmäßigen Betreten der Träume in der Öffentlichkeit und du hast die Abgabe auch dazu genutzt, das weit auszuführen und verschiedene Eindrücke zu zeigen. Erzählerisch ist es ebenfalls in Ordnung und ich konnte mir dabei alles so vorstellen, als wäre ich direkt anwesend. Das große Problem war aber irgendwie, dass du zu keinem Punkt gekommen bist. Worauf wollte die Geschichte hinaus? Außer dass der Main Character nun jemanden getroffen hat, ist für die Person nichts wirklich relevantes passiert und lässt zumindest eine Fortsetzung zu, in der du dies genauer ausführen könntest.


    04 - Verkehrtgenaue Traumrealität
    Alle Achtung, du lässt wirklich kein Auge trocken bei diesen verschiedenartigen Beschreibungen! Genau das hat es aber auch ungemein schwer gemacht, der Geschichte zu folgen und den Sinn dahinter verstehen zu können. Wenn ich ehrlich bin, kann ich mir noch immer kein genaues Bild davon machen, was du erzählen wolltest. Was ich dir dafür sagen kann, ist, dass du schreibtechnisch sehr sicher unterwegs bist und dieser leicht ironische Erzählstil unterstreicht das Geschehen.


    05 - Albtraunmagil
    Ein Traum im Traum, auch wenn sich später herausstellt, dass es nur der Traum eines anderen ist. Warum die ganze Geschichte abgehalten wurde und welchen größeren Sinn sie am Ende verfolgt, klärst du zwar leider nicht auf, aber dafür ist sie ungemein spannend erzählt und sowohl Nick als auch Aurora erhalten Charakter. Die Szene mit den Traunmagil war sehr schaurig beschrieben, die Flucht dafür wieder weniger und generell hältst du dich nicht zu sehr mit der actionreichen Szene auf, was eigentlich sogar interessant ist, da ich etwas anderes erwartet hatte.


    06 - Über den Traum hinaus
    Deine Abgabe besticht wohl vor allem durch den krassen Wechsel der Atmosphäre gegen Ende hin, als die beiden handelnden Charaktere an völlig anderen Orten wieder aufwachen und sich ihrer gegenseitigen Abwesenheit bewusst werden. Auch wenn nicht abzusehen ist, wie es wohl weitergehen wird, so vermittelst du nicht nur Gefühle, sondern auch Vertrautheit zwischen ihnen. Ich frage mich in dem ganzen Tumult aber: Handelt es von Mewtu? Zumindest kenne ich nicht viele Pokémon mit lilanen Augen und das könnte auch mit den psychokinetischen Kräften zutreffen. Die Experimente hättest du in dem Fall aber anders lösen können, da wir so eine Situation schon kennen.


    07 - Sein Feind ist der Schlaf
    Die Idee mit Darkrai ist wirklich interessant und dass du seine Fähigkeit, anderen Albträume zu bescheren, so ausführst, dass es selbst darunter leidet. Das kam nur leider nicht so gut hervor, da es selbst immer wieder von seinen Träumen eingeholt wird und diese Information schon wieder zu beiläufig war, als dass sie auffällt. Der Schmerz und die Angst, die es verspürt, haben in mir aber doch Mitgefühl geweckt. Warum es sich dann in der Nähe der Menschen aufhält, ist allerdings wieder eine andere Frage.

    08 - Hör nicht auf zu träumen
    Molto bene, das ist wohl der einfachste und gleichzeitig auch am schwersten zu erreichbare Traum innerhalb dieses Wettbewerbs. Und ich will schon fast sagen, dass es perfekt geworden ist, da du dir kaum eine Blöße gibst. Sympathische Charaktere, guter Schreibstil, ein angemessener Aufbau der Geschichte und schließlich die Spannung am Ende mit gut gelöster Auflösung. Lediglich diese Fluten mittendrin, die aber auch einige Zeilen des Textes eingenommen haben, waren irritierend und wenig förderlich für die Geschichte selbst. Aber das tut dem Ganzen kaum einen Abbruch.


    09 - Parasomnia
    Die klassische Horror-Geschichte, wie sie sich wohl manche Kinder in der Nacht ausdenken würden und die ist gar nicht mal so übel geworden. Du baust Spannung auf, auch wenn diese durch die Augen des Charakters etwas kurzlebig ist und die Ängste des Main Characters nicht wirklich auf den Leser übergehen. Du beschreibst dafür alles recht genau, wobei auch hier im Endeffekt die Frage bleibt, ob es ein Traum war oder nicht. Und was das Erlebnis generell aussagen wollte, außer Angst hervorzurufen, wobei dir das natürlich gelungen ist.


    10 - Es ist nur ein Traum
    Also: Ein Telefonanruf, ein MRT, zwei Traumerscheinungen und schließlich der Tod des Charakters? Das hört sich nach einem interessanten Trip an, auch wenn ich mich frage, wie es zu dem ersten Übergang kam, da es keine Anzeichen für eine Untersuchung gab. Der Rest scheint dann wohl der Einbildung zugrunde zu liegen; vielleicht ein Anzeichen für eine bestimmte Angst oder einen Unfall? Vielleicht auch die Erinnerung an einen Traum. Du baust in der zweiten Hälfte jedenfalls viel Spannung auf, während das Ende nicht klar aussagt, was nun eigentlich genau geschehen ist und wie die Abgabe gedeutet werden soll.
    ________________________________


    ID: 37843
    A2: 1
    A4: 1
    A5: 2
    A8: 3

  • ID:57178
    A1: 1
    A3: 1
    A4: 2
    A8: 2
    A10: 1
    _______
    7



    Kaum zu glauben, dass das Saisonfinale nun schon fast um ist - hat es nicht eben erst angefangen? Bei der Punktevergabe habe ich wirklich mit dem letzten Punkt gekämpft, ich konnte mich einfach nicht entscheiden. ;_; Jedenfalls danke an alle für die tollen Abgaben. :)



    Gracidea

  • [tabmen- OH WAIT LOL


    Okay, erster Vote seit langer Zeit, ohne dass ich ein Tabmenu benutzen kann. Eine Schweigeminute für unsere Tabmenus.


    [insert silence. please look at this silence for about 1 minute. thank you.]


    Dann mal los. Das ist ist die dritte Runde des Saisonfinals, also der absolute Höhepunkt der Wettbewerbe der letzten neun Monate. Dass ich hier noch derartig viele Fehler finde, darf eigentlich nicht sein. Trotzdem kommt hier der letzte Ubervote des Jahres, randvoll mit vielen kleinen Zitaten, die unsere arme Liz morgen mit einem Haufen Benachrichtigungen quälen werden. Ich bin hier am meisten darauf eingegangen, wie das vom Autor geplante Konzept von Traum/Realität umgesetzt wurde, danach halt wie immer auf den Stil und auf die Rechtschreibung.


    A1


    A2


    A3


    A4


    A5


    A6


    A7


    A8


    A9


    A10


    ID: 46217
    A2: 1
    A3: 2
    A5: 2
    A7: 1
    A9: 1

  • A2:
    Schöne EInleitung, wenn auch melancholisch. Am Anfang war ich irritiert, weil zb ne Träne die sich in staub auflöst nicht wirklich zu meinem repertiore gehört, aber es hilft auch, zu erkennen, mit was man es hier eigentlch zu tun hat. Den Kern bildet die Trauer der kleinen Schwester, das allein hätte ja noch keine Punkte gegeben, aber der autor nimmt uns genüsslich nach und nach die große schwester weg, was erzählerisch gut ankommt(oder eben nicht, weils doch traurig ist). Man merkt, wie sich das gespräch langsam in eine richtung dreht, die einem nicht gefällt und man ahnt schon was kommt.. auch die wortwahl gibt aus meiner sicht pluspunkte, sehr bildhaft das ganze. gut, man könnte sich fragen warum die sternenkinder sich an dem tag zum ersten mal darüber unterhalten, an dem die ältere auch schon gehen muss. man kanns aber auch lassen. Insgesamt solide, vielleicht hätte ich noch einen mehr gegeben, wenn man wüsste was die nun nachher erwartet, weil das, was wir wissen, sich schon sehr nach unserer vorstellung von tod anhört.
    A5:
    Gut, beim Titel hab ich erstmal gelacht. Dann hab ich innegehalten und gemerkt: Moment! das schafft auch nicht jeder! Eine gemütliche Geschichte über einen Jungen und seine beste Freundin in Nöten. Natürlich hilft Mann da gerne aus, das ist ein wenig klischeehaft, zugegeben. Aber hier punktet wieder Wortwahl und diesmal auch die location: was mir in der zwei gefehlt hätte finde ich dann hier, eine feste Umwelt. weiß nicht, so bin ich, ich brauch ein inertialsystem zum lesen. finde die idee immer schön, wenn eine träumende person mit jemandem komminuziert, der wach ist, das bietet MÖGLICHKEITEN. wurden hier nicht genutzt, die idee ist trotzdem da. bisschen komisch war, dass die traunmagil den gegenstand, von dem sie ihre macht bezogen, nicht besser geschützt haben. oder überhaupt geschützt haben. und warum hat aurora das nicht einfach selbst getan, sich schnell reinsneaken und die tafel klauen wie ihr pokemonloser kumpel hätte sie wohl auch geschafft. na gut, die scheint so ne art auserwählte zu sein, und als solche wäre das wissen,das getan zu haben, wohl gefährlich, aber seis drum. ich lese gern ein bisschen sp00ky, und du hast die atmosphäre gebracht, gefällt mir ansonsten ausnehmend gut.



    A8:
    Wie geil war die denn. Wo fang ich an? Interessanterweise wird hier erstmal der Leser einbezogen, und in einem Fluss die Figur vorgestellt, das hab ich so auch noch nicht erlebt. (kenn einen der das sofa wäre, lol) Und die frage hat mich jetzt grad veranlasst, über mein eigenes wesen nachzudenken. Also wenn ich jemals beim Lesen ne vierte Dimension gefunden hab, dann ist sie das hier. glaub übrigens, ich wäre ne solarplatte. das macht spaß-aber zurück zum thema. die protagonistin wirkt sofort sympatisch, berichtet von einer kleinen macke und wir lernen in leonardo davinci auch direkt eines ihrer idole kennen. außerdem ahnt man, dass die geschichte eine küstlerische ader haben wird. gleichzeitig ist hier noch kein traum oder ähnliches aufgetaucht, man fragt sich, wann das kommt. an der stelle will ich den schreibstil hervorheben, vokabular und grammatik lassen hier keine wünsche offen. auch den dialog find ich sehr gelungen, genau so kann sich das abgespielt haben. was mir in büchern oft aufstößt, sind die gestelzten ausdrücke, oder formulierungen, die in der satzlänge, oder überhaupt, kein normaler mensch benutzen würde. Die Freundin von katharina kommt auch gut an, eine resolute junge frau, die einen netten kontrast zur ruhigen protagonistin darstellt. ich verlier mich schon wieder in details und die zeit wird knapp. also, die albtraumszene war lebendig und chaotisch, einfach super. man denkt zuerst : wtf sp00ky, die frau hat einen traum und schon kommt ein tsunami. aber danach ist aufatmen angesagt, denn die Welle war nur ein albtraum. und der albtraum war kein albtraum, an der stelle war ich richtig begeistert. mindfucked, aber begeistert, denn die angst die weiter oben erwähnt wurde, hat sich hier manifestiert und eher eine halluzination ausgelöst. auch ne gute art, mit dem wettbewerb umzugehen, man muss nicht zwangsläufig schlafende personen dabeihaben. super, dass diese geschichte einen positiven schwenk macht, und im zweiten teil quasi vor freude pulsiert.stilistisch wunderbar,die superman-einlage. der autor hats geschafft, dass man mit katharina mitfiebert, und dementsprechend erleichtert mich der positive ausgang, dass der verlag ihr skript genommen hat, was wiederum bonuspunkte hagelt. an dany geht dann der award für "Friendliest supportive side character". an der stelle merkte ich dass es drei träume in der story gab, der start gehört dazu! ich wünschte, ich könnte hier 5 oder 6 geben. bravo, sag ich nur. auch an katharina und ihre leinwand.



    Votes:
    ID:46752
    A2:1
    A5:2
    A8:4
    dieses finale! Das einzige, was ich bedaure ist, dass man nicht noch 2-3 punkte mehr zu vergeben hatte. wer fragen hat, oder sonstwie durch meine votes irritiert ist, kann gern fragen, ich antworte dann ab dienstag abend.

    "I said: Ryan, Jedi don´t give up. Then again, I´m thinking oldschool. This is a new generation."

  • Und das sind die Ergebnisse aus der finalen Runde des diesjährigen Saisonfinales. Danke, an alle Teilnehmer und Voter! Die Siegerehrung wird dann die Tage folgen.


    Platzierung

    Titel

    Autor

    Punkte

    Vote

    Prozent

    1.

    Abgabe 8 - Hör nicht auf zu träumen







    32

    Ja

    26.45%

    2.

    Abgabe 4 - Verkehrtgenaue Traumrealität

    3.

    Abgabe 3 - Traumtänzerin




    23

    Ja

    18.7%

    4.

    Abgabe 2 - Sternenkinder

    14

    Ja

    11.57%

    4.

    Abgabe 5 - Albtraunmagil

    14

    Ja

    11.57%

    6.

    Abgabe 6 - Über den Traum hinaus

    8

    Ja

    6.56%

    7.

    Abgabe 7 - Sein Feind ist der Schlaf

    6

    Nein

    4.51%

    8.

    Abgabe 1 - Weltenwanderer

    4

    Ja

    3.28%

    9.

    Abgabe 10 - Es ist nur ein Traum

    4

    Nein

    3.01%

    10.

    Abgabe 9 - Parasomnia

    2

    Ja

    [align=center]1.64%

    ________________ஜ۩۞۩ஜ________________

    »Be the chaos you want to see in the world.«

    - Mollymauk

  • OK,


    ich werde nicht auf Kommentare zu meiner Abgabe eingehen, nehmt es mir nicht übel, ich habe aber das Bedürfnis ein paar Dinge los zu werden.


    Idee
    Also eigentlich fand ich meine Abgabe von der Idee her ganz nett. Ich war erst vor kurzem mit dem Titel 'Soma' in Berührung getreten und kann ihn allen anwesenden - da ihn anscheinend kaum einer kannte - nur wärmstens empfehlen. Abgesehen vom Genre, dass mir sehr gefiel, lässt einen das Spiel mit diesem erdrückenden Gefühl zurück, sich unter anderem mit der eigenen Existenz und dem eigenen Leben, auf - eventuell - einer neuen Ebene aus einander zu setzen. Und gerade deshalb, beschloss ich, eine Abgabe zu dem Spiel zu verfassen. Das diese mir nicht geglückt ist, weiß ich, ich habe aber Gründe.


    Sorry
    Dann will ich mich entschuldigen, dieses Werk eingereicht zu haben, da ich a) mehr kann und es b) einfach nicht gut ist. Abgesehen von den Fehlern, die sich vorfinden da ich KEIN RECHTSCHREIBPROGRAMM HABE. Ich weiß nicht wie oft ich das schon eingeworfen habe und wie oft ich eiskalt über jegliche Rechtschreibkorrektur fahre. Die Rechtschreibung meiner Abgaben zu korrigieren ist verlorene Liebesmüh.
    Wieso ist diese Abgabe also unter jeglichem Niveau? ...
    Als ich die Abgabe verfasst habe, trafen zwei Ereignisse zusammen... erstens mein Leben hat mich erneut so hart ins Gesicht geschlagen, das ich mich ab und an wundere, wie ich noch gehen kann und zweitens war ich ab Freitag nicht da, musste also bis dato etwas eingereicht haben. Zeitnot und mein Leben trafen auf einander und *puff* das da war das Ergebnis.


    Sorry again
    Ich konnte nicht voten. Es ging einfach nicht. Nicht, weil die Seite Fehler hätte, sondern weil es mir emotional richtig, richtig richtig schlecht geht. Ich werde nicht erklären wieso. Ich mag falsche Beileidsbekundungen nicht, dennoch war ich einfach nicht in der Verfassung. Ich hatte zwar gespielt mich zu zwingen und einfach die Punkte hin zu hauen um damit fertig zu sein, aber das wollte ich dann auch nicht. Zumal ich niemanden einen Vote schulde.


    Du da, du weißt das ich mit dir rede Schätzchen!
    OK ernsthaft, dieses Niveau ist mir zu doof. Mein Streit mit #shiprekt dieses Jahr hatte mir schon gelangt, bei dem ich gerade überlege von meinem Kindergarten-sturheits-level hinab zu steigen, weil er etwas tut, was du nicht tust: Er kritisiert ehrlich ohne zu verletzen. Zumindest nicht mit Absicht.
    Du hingegen beleidigst teils einfach nur so drauf los, weil ... ka... vielleicht ist dir langweilig. I don't know. Ich hatte überlegt ernsthaft jemand deshalb an zu schreiben, und ihnen zu sagen, dass ich mich durch dich angegriffen fühle. Und ich hätte genug Grund und genug emotionalen Rückhalt um genau das zu tun. Ich tat es jedoch nicht, weil ich nicht Lust habe, auf deinen Stein mit einem noch größeren Stein zu antworten. Ich habe nämlich moral. Ich finde es eh lol das du dir anmaßt über mich urteilen zu wollen, obwohl du mich absolut nicht kennst. Also lasse es. Vor allem im Moment, bin ich nicht in Stimmung.
    Tu mir und den anderen einfach den Gefallen, und versuche nett zu sein - ist schwer ich weiß - aber vielleicht können wir dann zumindest neben einander Koexistieren. Ich sage nicht das du mich mögen musst, ich rede nur von Koexistenz.
    Vielleicht solltest du dir deinen eigenen Kommentar mal durchlesen, und ehrlich entscheiden, ob du dich nicht angegriffen fühlen würdest, wenn dir jemand so etwas schreiben würde? ._. Oh und was auch immer du verlinken wolltest, du hast es falsch gemacht.
    Keine Lust, mehr zu dir zu sagen.


    Zitat von Türkises Blaulicht

    Auf Wunsch (z.T.) bisweilen von interessantem Voteverhalten begünstigter Personen ohne erkennbaren moralischen oder künstlerischen Anspruch an sich selbst (wer wegen des "moralischen" weint: Ich halte Ehrlichkeit für durchaus moralisch erstrebenswert) diesmal ohne Kommentare, aber mit Punkten.


    Bonnie over and out


    Lebt lange und in Frieden

    [align=center][font='Georgia, serif'][size=12]Never doubt that I love you, cause I'm with you till the end of the line RaichuPorenta Caesurio

  • Erstmal fettes GZ an die treppchenplätze. ihr habt sicher gemerkt dass ich mich in R2 nicht am vote beteiligt hab, gedichte sind nach wie vor einfach nicht so meins. damit mein ich nicht zwangsläufig dass ich sie nicht bevoten kann, sondern dass ich generell gedichte nur ungern lese. und in dem forum gehts ja vorrangig um spaß, aus meiner warte
    shoutout an@'#shiprekt' das war einfach so der beste text des jahres,lol. hätte eigentlich 7 0 0 0 0 0 0 0... verteilen können aber das wäre kaum gewertet worden
    zuletzt noch an bonnie


    Zumindest nicht mit Absicht.

    kenn ich, der junge ist manchmal so kalt :(
    so, schonmal schöne feiertage an alle christen unter euch

    "I said: Ryan, Jedi don´t give up. Then again, I´m thinking oldschool. This is a new generation."

  • Joa, Glückwunsch an die Treppchenplätze, besonders an @#shiprekt.
    Ich sollte vielleicht das Ergebnis als letzten Wink mit dem Zaunpfahl verstehen, mich ein wenig klarer auszudrücken, was meine Protagonisten und die Handlung angeht. Wobei ich es bei Ersterem (was aber trotzdem zumindest teilweise zugeordnet oder wenigstens stark vermutet wurde) eher nachvollziehen kann als bei Letzterem, da ich das doch recht eindeutig fand und scheinbar wurde ja auch weniger oft nicht verstanden, dass eben der am Anfang und in der Mitte kurz erwähnte Traum die schwach durchschimmernde Realität ist und das, was die beiden zunächst für die Realität halten, in Wirklichkeit der Traum. Dabei sind eben zwei Mewtu telepathisch miteinander verbunden und leben in dieser Traumwelt, die unbewusst leicht durch die Realität beeinflusst wird, weshalb die Voltilamm sowohl im Traum als auch in der Realität vorkommen.
    Aber genug davon, kommen wir zu den Rekommis.









    Und um es schlussendlich noch zu sagen: Auch wenn ich mir die diversen Kommentare natürlich zu Herzen nehmen und vielleicht in Zukunft stärker darauf achten werde, Protagonisten und Handlung eindeutiger zu machen sowie auch bezüglich des Themas stärker zu variieren, so muss ich dennoch entgegnen, dass ich diese Geschichte absolut für mich selbst geschrieben habe und mich daher natürlich nicht wundern darf, wenn sie bei anderen nicht ganz so gut ankommt. Aber gleichzeitig ist sie genau die Art Geschichte, mit der ich die Saison eben abschließen wollte und dazu stehe ich auch. Und falls jemand diesen Eindruck haben sollte: Nein, ich bin auf niemanden sauer.
    Abschließend also ein großes Danke an alle Autoren für die schönen Geschichten und die Voter für die Kommentare/Punkte/das Voten an sich sowie noch einmal Glückwunsch an die Treppchenplätze. :)